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Schwarz-Roter Ticker (217) [7 Meldungen]

29. Juni 2015

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Aktuelle Neuigkeiten zu den Kämpfen in Kobane und Solidaritätsaktionen

7. Oktober 2014

RojavaWir verweisen auf die folgenden beiden Infoseiten, die ständig aktualisiert werden:

Der kurdische Nachrichtendienst Firatnews, welcher den Kämpferinnen und Kämpfern von YPG und YPJ nahesteht: http://en.firatajans.com/news/news (Informationen in Englisch)

Newsticker des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit (Civaka Azad): http://civaka-azad.org/ (Informationen in Deutsch)

Spanien beerdigt Demonstrationsfreiheit

30. Juni 2015

censuraKnebelgesetz: Am 1. Juli tritt in Spanien das Knebelgesetz in Kraft. Die ley mordaza schränkt die Demonstrations- und Meinungsfreiheit empfindlich ein. Die Bußgelder sind ruinös hoch.

Von El Dorado

Nur wenige Monate vor den Parlamentswahlen versetzt die konservative Regierung der Demokratie im eigenen Land einen weiteren schweren Schlag. Das neue „Gesetz zum Schutz des Bürgers“, im Volksmund „Knebelgesetz“ (ley mordaza), liefert die Bürger tatsächlich der Willkür der Staatsgewalt aus und erstreckt sich von der Straße bis ins Internet. Unangemeldete Versammlungen und Demonstrationen vor öffentlichen Gebäuden, seien es Krankenhäuser, Verwaltungen oder das spanische Parlament, werden von jetzt an mit bis zu 30.000 Euro geahndet. Protestaktionen innerhalb öffentlicher Gebäude kosten bis zu 600.000 Euro. Wer unautorisiert Bilder oder Videos von Sicherheitskräften verbreitet, muss ebenfalls mit Strafen von über einer halben Million Euro rechnen.

Freibrief für die Polizei

Obwohl die Beträge eklatant sind, handelt es sich „nur“ um Ordnungswidrigkeiten bzw. verwaltungsrechtliche Sanktionen, die von der Behörde verhängt werden und nicht von einem Gericht.

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„Wenn man weiß, dass man diesen Kampf gewinnen wird…“ Foxcatcher – eine Besprechung

29. Juni 2015

OscarWatch_FoxcatcherBennett Millers Film Foxcatcher von 2014 erzählt die Geschichte des Multimillionärs John Du Pont, der das Ringer-Team Foxcatcher mit den Brüdern Mark und David Schultz sponsert. Konkurrenz, Neid und Ängste lassen die Beziehung schließlich in einer Katastrophe enden. Mit Steve Carell (John Du Pont), Channing Tatum (Mark Schultz), Mark Ruffalo (David Schultz)

Es ist ein niederer Sport.

Mark und David Schultz sind seit der Olympiade 1984 Goldgewinner im Ringen. Doch das große Geld blieb trotz des sportlichen Erfolges aus: ein grauer, einfacher Trainingsraum, eine kleine, schlichte Wohnung – und auch für das nötige, intensive Training fehlen die Mittel.

Eines Tages klingelt Marks Telefon. John Du Pont, ein Nachkomme einer der reichsten Familien der Vereinigten Staaten bestellt ihn ohne eine nähere Erklärung zu sich und lässt ihn im Privathubschrauber auf das Familien-Anwesen bringen. Du Pont eröffnet ihm, dass er selbst großer Ringer-Fan ist und die sportliche Ehre der USA verteidigen will. Mark ist begeistert von dem Angebot, hervorragende Trainingsvoraussetzungen, eine Unterkunft und zusätzlich einen hohen Lohn zu erhalten, wenn er in Du Ponts Team der Foxcatcher einsteigt.

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Wütende Taxifahrer legen Paris lahm

26. Juni 2015

stop uberBei Protesten von Taxifahrern gegen den umstrittenen Fahrdienstanbieter Uber ist es in Frankreich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. In Paris setzten Taxifahrer am Donnerstag zwei Privattaxis in Brand, an den beiden Hauptstadtflughäfen durchbrachen Autos Barrieren und fuhren dabei Protestierende an. Fast 3000 Taxifahrer beteiligten sich nach Polizeiangaben landesweit an den Protesten, blockierten Flughäfen und Bahnhöfe und sorgten so für erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Der Protest richtete sich insbesondere gegen das Angebot UberPop, das Fahrgäste per Smartphone-App an private Fahrer vermittelt. Diese verlangen in der Regel deutlich weniger Geld als Taxis, zahlen aber auch keine Steuern und Sozialabgaben und haben nicht die für Taxifahrer verpflichtende 250-stündige Ausbildung absolviert. Taxifahrer sehen in ihnen daher eine unlautere Konkurrenz.

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Erklärung der YPG: Angriffe der Daesh-Terroristen auf Nordkobanê

25. Juni 2015

ypg2In den Morgenstunden des 25. Juni haben Angreifer, die zu den Daesh (ISIS) Terroristen gehören, zwei gleichzeitige Angriffe im Norden und Süden der Stadt Kobanê durchgeführt, die in der Gegend zu großen zivilen Opfern führten.

Um 4.40 Uhr lokaler Zeit in Kobanê brachten Banden der Terroristen ein mit Sprengstoff gefülltes Auto an der Grenze zur Türkei nahe Mursitpinar zur Explosion. Nach dem Selbstmordanschlag wählten die Terroristen den Stadtteil Kaniya Kurda, das Zentrum der Ärzte ohne Grenzen, den Stadtteil Botan und die Reshad Moschee, um die von ihnen erwünschten Angriffe auszuführen.

In einem eindeutigen Versuch, ein Massaker zu verüben, richteten die Angreifer, die als Kämpfer der Freien Syrischen Armee getarnt waren, ihre schweren Geschütze auf Zivilisten in dem Gebiet, hauptsächlich auf Frauen und Kinder. Aber unsere Kräfte haben die heißen Zonen schnell erreicht, um das Feuer der Terroristen zu erwidern. Schwere Zusammenstöße zwischen den Verteidigungseinheiten und den Daesh-Terroristen brachen in den genannten Gegenden aus. Es gelang unseren Truppen an allen Orten, die Angreifer zu umzingeln und ihre Hauptkräfte zu töten.

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Islamische Faschisten des IS attackieren erneut Kobane

25. Juni 2015

waffenfürrojavaDer Spiegel berichtet: Ende Januar meldeten kurdische Kämpfer und die US-geführte Koalition einen Erfolg: Die Kämpfer des “Islamischen Staats” (IS) waren aus Kobane vertrieben. Nun – mehr als vier Monate später – gibt es beunruhigende Meldungen: Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle sind IS-Kämpfer erneut in die nordsyrische Stadt eingedrungen. Wie die Aktivisten mitteilten, verübten die Dschihadisten einen Selbstmordanschlag und lieferten sich im Stadtzentrum Gefechte mit kurdischen Kämpfern. Bei dem Anschlag seien mindestens fünf Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. Ihre Informationen bezieht die Beobachtungsstelle mit Sitz in London von einem Netz von Augenzeugen vor Ort, die Angaben haben sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen. Die an der türkischen Grenze gelegene Stadt Kobane war im Herbst und Winter Schauplatz heftiger Kämpfe und wurde Anfang des Jahres von kurdischen Kämpfern zurückerobert. Aus dieser Niederlage hatte der IS offenbar gelernt: Statt direkte Angriffe durchzuführen, schlugen die Dschihadisten seitdem vermehrt dort zu, wo es einfacher war – durch Täuschen, Aufrüsten, Lauern und Umwerben.

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KIZ: Boom Boom Boom

25. Juni 2015
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