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Schwarz-Roter Ticker (162) [5 Meldungen]

14. April 2014

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Über die “Dichtung”

18. April 2014

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Schweiz: Bombe in der Berner Reithalle – Indizien belasten Seeländer Neonazi

17. April 2014

sprengsatzVor sieben Jahren ging bei der Berner Reitschule ein Sprengsatz hoch, nur durch Glück gab es kein Blutbad. Akten zeigen: Es gibt einen «dringend Tatverdächtigen», aber die Bundesanwaltschaft will das Verfahren gegen den Neonazi einstellen.

Von Dinu Gautier

Es ist Samstag, der 4. August 2007, spätabends. An einem antifaschistischen Festival in der Grossen Halle des Berner Kulturzentrums Reitschule spielt eine Punkrockband vor etwa 1500 BesucherInnen. Ein Besucher entdeckt beim Mischpult, zehn Meter von der Bühne entfernt, einen nach Benzin riechenden herrenlosen Rucksack. Ein herbeigerufener Sicherheitszuständiger bringt den Rucksack durch einen Notausgang ins Freie, schaut hinein, sieht Flaschen und Kabel, die zu einem grauen Gegenstand führen. Der Mann realisiert, dass er einen Sprengsatz vor sich haben könnte, und bringt sich und andere in Sicherheit. Wenige Minuten später geht die Bombe hoch.

Der Feuerball

Der Wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Zürich rekonstruiert, was im Innern des Rucksacks passiert sein dürfte: Ein Zeitzünder, der aus einem Reisewecker, einer Batterie und einer «kleinen selbstgefertigten Elektronik» besteht, zündet eine «klassische Rohrbombe», eine mit Pulvern aus Feuerwerkskörpern gefüllte graue Plastikröhre.

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Atheistenverband: Ethikunterricht verhindert Gleichberechtigung

17. April 2014

fuck religionscumDer Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 16.04.2014. Das Gericht verneinte eine verfassungsrechtliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Schulfachs Ethik in der Grundschule. Die Klägerin behauptete, die Nichterteilung des Faches Ethik bedeute eine Benachteiligung der Konfessionslosen.

„Konfessionslose Schülerinnen und Schüler werden durch die Nichterteilung eines Ethik-Unterrichtes keineswegs benachteiligt. Am freiwilligen Religionsunterricht Teilnehmende erhalten gute Noten für das Nachbeten von Glaubensinhalten. Dieser augenscheinliche Vorteil ist durch einen Ersatzunterricht ‚Ethik‘ nicht auszugleichen, da diesem Fakten – und keine Glaubenssätze – zugrunde liegen“, sagt Rainer Ponitka, Sprecher der AG Schule des IBKA.

„Der Ethikunterricht als Zwangsersatzfach erschwert für Lernende die Entscheidung, ob sie am Religionsunterricht teilnehmen wollen, oder eben nicht. Ebenfalls wertet er den Religionsunterricht auf, der einzig den Sinn hat, die Glaubenssätze der jeweiligen Religionsgemeinschaft als bestehende Wahrheit zu vermitteln. Die Installation des Ersatzfaches vermittelt den Eindruck, Konfessionslose müssten einen Makel kompensieren.“

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Kirchenfunktionäre gegen Karl-Heinz Deschner und die Aufklärung ihrer Verbrechen

16. April 2014

Tarifeinheit – Der DGB rudert zurück

15. April 2014

streik»Ein Betrieb, ein Tarifvertrag« – die von der großen Koalition geforderte Tarifeinheit hätte auch Auswirkungen auf die Mitglieder des Gewerkschaftsbundes.

Von David-Sebastian Schumann

Nachdem das Bundesarbeitsgericht 2010 die Tarifeinheit nach mehr als einem halben Jahrhundert ihrer Anwendung richtigerweise aufgab, will die SPD/CDU-Koalition – bestärkt durch den Ausstand bei der Lufthansa und unter kräftigem Applaus der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) – die Uhr nun zurückdrehen: Das Streikrecht soll zu Lasten von Minderheitenorganisationen im Betrieb eingeschränkt werden.

Nach der Rechtsprechungsänderung versuchten BDA und DGB gemeinsam eine Initiative zur Rückkehr zur alten Rechtslage. Sie scheiterte, weil wichtige Einzelgewerkschaften unter dem Druck ihrer Basis von dem Vorhaben Abstand nahmen. Nun haben auch IG Metall und IG Bergbau, Chemie, Energie (BCE) von der Forderung nach Tarifeinheit Abstand genommen, und selbst der DGB rudert zurück. Er betont, daß er einen Eingriff in das Streikrecht entschieden ablehnt – trotzdem will er an der Tarifeinheit festhalten. Ein fast unmögliches Unterfangen.

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Aktuelle Eindrücke aus Charkov – ein Besuch bei den AktivistInnen von Borotba

14. April 2014

radiotipp2Franz, ein Aktivist der trotzkistisch orientierten Gruppe Arbeitermacht, war die letzten 4 Wochen in Charkov in der Ostukraine, um sich ein Bild von der dortigen Lage zu machen. Er traf mit AktivistInnen der links-revolutionären Gruppe Borotba zusammen. RDL hatte anlässlich einer Veranstaltung im Linken Zentrum Freiburg die Gelegenheit, mit Franz ein Gespräch über seine Eindrücke zu führen. Dabei kommen die Unterschiede der Ostukrainischen Protestbewegung zu den Maidan-Protesten der Hauptstadt Kiew zur Darstellung.

Hier als mp3 zu hören

3. Libertäre Medienmesse

14. April 2014

limesse2014Ring frei für die dritte Runde! Es ist wieder soweit. In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 29. bis 31. August 2014 libertäre und anarchistische Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Für all das boten bereits die 1. und 2. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) in den Jahren 2010 und 2012 einen Rahmen. Dieses Jahr widmen wir unsere Veranstaltungen schwerpunktmäßig dem Themenkomplex Frauen.Arbeit.Migration. Denn das Ruhrgebiet ist seit jeher von diesen drei Themen geprägt. Seit über 200 Jahren kommen Arbeiter*innen aus der ganzen Welt ins Ruhrgebiet. Heute leben und arbeiten hier Menschen aus mehr als 170 Ländern zusammen.

Die Messe

In den Räumen der Zeche Carl, einem der soziokulturellen Zentren mitten im Herzen des Ruhrgebits stellen eine große Zahl libertärer und anarchistischer Verlage und anderer libertärer MedienproduzentInnen ihre Bücher, Broschüren, Tonträger, Filme, Websites, Blogs und sonstige Medien der interessierten Öffentlichkeit vor. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag werden die Projekte ihre Medien präsentieren und anbieten. Eine Übersicht über die teilnehmenden Projekte findest du auf der Seite Aussteller. Wir hoffen, dass es in diesem Jahr ebenso viele oder vielleicht sogar noch mehr werden.

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