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Schwarz-Roter Ticker (April 2016) [+Ticker mit+]

28. März 2016

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Anarchistische Büchermesse in Bern (Schweiz – 6.-8. Mai)

19. April 2016

Programme_Seite-1Das Programm steht:

Freitag 6. Mai: gutes Bier, Bücher und Musik

18 – 23.30 Uhr: Büchermesse, Lese-Ecke und Bar

ab 19.30 Uhr: Einführungsveranstaltung

ab 20.30 Uhr: Lesungen

21.30 Uhr: Gypsy-Pop-Konzert (Cover-Versionen berühmter Popsongs)

Skandinavische Arbeiter*innenliteratur

Buchvorstellung und Lesung aus „Refuser de parvenir, idées et pratiques“ (CIRA Lausanne):

„Wir leben in einer Zeit, in der Erfolg zur Vorschrift geworden ist. Erfolgreich sein heisst, sich mit Leib und Seele dem Wettbewerb zu verschreiben, um höher hinaufzukommen als die anderen. Es gibt sie aber auch, die Menschen, die sich weigern, die Sprossen der Erfolgsleiter zu erklimmen und am Spiel der Macht teilzunehmen. Die Verweigerung des Erfolgs wurde und wird in der anarchistischen Bewegung breit praktiziert und diskutiert – seit Michail Bakunin, Élisée Reclus und Emma Goldmann, unter den revolutionären Syndikalist*innen und bis in den heutigen Kämpfen. Diese Textsammlung mit Beiträgen verschiedener Autor*innen, Gesprächen und bisher unveröffentlichten Übersetzungen beleuchtet verschiedene Aspekte dieses radikalen Prinzips des Widerstands.“

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Libertäre 1.Mai Demonstration in Bonn

19. April 2016

1maibonnBald ist es wieder soweit: die 1. Mai Demo des Libertären Forum Bonn steht an. Los geht’s um 14h am Kaiserplatz, ab 16h gibt es ein libertäres Straßenfest am Frankenbad. Kommt auch zur Soliparty am 22.4. ab 20 Uhr in der LC36 in Köln (Ludolph Camphausen Straße).

Seit über hundert Jahren ist der Erste Mai der Kampftag der Arbeiter_innenbewegung – er war der Tag der Menschen, die endlich ein schöneres Leben für alle durchsetzen wollten und die nicht mehr hinnehmen wollten, dass sie im Kapitalismus zwar die Arbeit verrichteten und den Reichtum der Gesellschaften produzierten, und gleichzeitig zu einem Leben in Armut gezwungen wurden.

Trotz der Errungenschaften, die Arbeiter_innen seit Beginn der Industrialisierung erkämpft haben, hat sich an den grundlegenden Prinzipien dieser Gesellschaft, die dem Kapitalismus schlicht innewohnen, weltweit nichts geändert. Noch immer ist die Gesellschaft so eingerichtet, dass die große Zahl der Menschen ihre Arbeitskraft verkaufen muss, um zu überleben – ein denkbar unsicheres Unterfangen, das selbst bei Erfolg die Arbeitenden nur an einem aberwitzigen Bruchteil des produzierten Reichtums teilhaben lässt. Den zahlreichen Arbeitslosen sind die Möglichkeiten genommen, ihren Lebensunterhalt abseits der Lohnarbeit zu bestreiten. Sie bekommen die Auswirkungen der Arbeitsgesellschaft am härtesten zu spüren.

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Hallervorden an Erdogan

12. April 2016

Die Tretmühle

10. April 2016

53303Charles Bukowski – Die Tretmühle

Wirklich, zu den schauderhaftesten Dingen
gehört es, Nacht für Nacht
im Bett zu liegen
mit einer Frau
die man nicht mehr pimpern will.

Sie werden alt, sehen nicht mehr gut
aus, fangen sogar schon an
zu schnarchen, und verlieren ihr
Temperament.

Da liegst du also im Bett
und manchmal drehst du dich um
und berührst dabei ihren Fuß – –
mein Gott, schauderhaft! – –
und die Nacht ist da draußen
hinter den Vorhängen
und sperrt euch zusammen
in eurem
Grab.

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Wer bezahlt für die katholische Hasspredigt?

30. März 2016
Hielt eine Hasspredigt und wird davon aus Steurgeldern bezahlt. Algermissen aus Fulda.

Hielt eine Hasspredigt und wird davon aus Steuergeldern bezahlt. Algermissen aus Fulda.

Nach volksverhetzender Osteransprache: Vertreter des Humanistischen Verbandes üben scharfe Kritik am Fuldaer Bischof Algermissen.

Auch katholische Bischöfe haben kein Mandat zur Volksverhetzung. Daran hat der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD), Frieder Otto Wolf, am Dienstag in Berlin nach Äußerungen des Diözesanbischofs Heinz Josef Algermissen erinnert. Algermissen hatte am vergangenen Sonntag in einer Rede vor knapp eintausend Zuhörern im Fuldaer Dom behauptet, Menschen ohne christlichen Glauben würden ein „großes Sicherheitsrisiko für die Mitwelt“ darstellen.

Wörtlich sagte der Bischof: „Der Mensch ohne Ostern lebt unter der gnadenlosen Devise: Was Du bis zu deinem Tod nicht erreicht hast, das hast Du für immer verloren; was Du bis zur Stunde deines Sterbens nicht erjagt hast, das wirst Du nie mehr einholen; was Du hier auf Erden nicht zu Ende bringst, das verendet im wahrsten Wortsinn. Der Mensch ohne Ostern wird darum zu einem großen Sicherheitsrisiko für die Mitwelt, denn seine innere Hektik, diese ausgesprochene oder unausgesprochene Daseinsangst lassen ihn dann auch im Letzten blindwütig zuschlagen und alles zerstören.“ Algermissen sagte außerdem, Menschen ohne Osterglauben würden „über Leichen“ gehen. Vergleichbare Äußerungen hatte der Fuldaer Bischof bereits im April 2007 von sich gegeben.

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Was dem Diktator Erdogan nicht gefällt – Fakten

29. März 2016

Demoaufruf der FAU Sektion Chemnitz zum 1. Mai 2016

28. März 2016

FlyerFAU1_rot“Keine Regierung kämpft gegen den Faschismus, um ihn zu besiegen. Wenn die Bourguoisie sieht wie ihr die Macht entgleitet, dann bringt sie den Faschismus an die Macht, um ihre Privilegien zu schützen.”

– Buenaventura Durruti

Der Kapitalismus ist seit jeher von Krieg und Krisen begleitet. Unfähig, die soziale und wirtschaftliche Sicherheit der Gesellschaft zu gewährleisten, kommt es immer wieder zu einer gewalttätigen Transformation, wenn Menschen in “wertes” und “unwertes Leben” gegliedert werden, wenn einzig die finanziellen Mittel über sozialen Status, Bildung und gesellschaftliche Integration bestimmen, wenn aus dem Streben nach endlosem Wachstum und Profit erst wirtschaftliche, dann humanitäre und schließlich militärische Krisen entstehen. Dann bedingt der Kapitalismus eine rückwärtsgewandte, dem Faschismus offene Gesellschaft, in der es nur noch “uns” und “die” gibt.

Wir befinden uns in Europa und der gesamten Welt gerade wieder an einem solchen Wendepunkt nach hinten. Von der Politik gefördert oder ignoriert, von den sozialen Bewegungen gerade in Deutschland nicht ausreichend begleitet befinden wir uns nun erneut in einem gesellschaftlichen Klima des völkischen Rassismus gegen “alle, die anders sind als wir”.

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