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Schwarz-Roter Ticker (214) [6 Meldungen]

26. Mai 2015

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Aktuelle Neuigkeiten zu den Kämpfen in Kobane und Solidaritätsaktionen

7. Oktober 2014

RojavaWir verweisen auf die folgenden beiden Infoseiten, die ständig aktualisiert werden:

Der kurdische Nachrichtendienst Firatnews, welcher den Kämpferinnen und Kämpfern von YPG und YPJ nahesteht: http://en.firatajans.com/news/news (Informationen in Englisch)

Newsticker des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit (Civaka Azad): http://civaka-azad.org/ (Informationen in Deutsch)

Cottbus: Es ist immer ein Angriff auf uns alle!

29. Mai 2015
nazidreck an zelle

Nazi-Schmierereien an der Zelle.

Aufruf zur Antifaschistischen Demonstration am 30.05.2015 anlässlich der Anschläge auf das Hausprojekt „Zelle 79“ in der Parzellenstrasse 79 (03046 Cottbus).

Treffpunkt: 14.30uhr vor dem Glad-House Cottbus (03046, Straße der Jugend 16), Beginn: 15.00uhr

Anlass der antifaschistischen Demonstration am Samstag, dem 30.05.2015 ist der Brandanschlag durch Neonazis auf das Hausprojekt „Zelle79“ am vergangenen Wochenende. Wir lassen uns das nicht gefallen! Mit der Demonstration wollen wir ein Zeichen setzen und zeigen das Cottbus sich von solchen Angriffen nicht einschüchtern lässt. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die direkt und indirekt von dem Angriff auf die „Zelle79“ betroffen sind. Es ist immer ein Angriff auf uns alle!

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Der Streik der GDL und die öffentliche Hetze

29. Mai 2015

gdlstreikWorum es wirklich geht: Streit über die Zulässigkeit einer gewerkschaftlichen Strategie.

Wenn man ein bisschen genauer hinguckt, dann kann man z.B. aus der Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung durchaus herausfiltern, worum es bei dem Streik geht. Die Gewerkschaft der Lokomotivführer will eben nicht nur für die Lokomotivführer Lohnerhöhungen durchsetzen, sondern auch für andere Beschäftigte bei der Bahn, die Mitglieder bei der GDL sind. Dann gibt es noch die EVG (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft), die Mitglied im DGB ist, die gleichfalls um Lohnerhöhungen bei diesen anderen Beschäftigten verhandelt. Das Unternehmen, die Bahn AG, will aber nur dann einen Abschluss mit der GDL machen, wenn dieselben Verträge herauskommen, wie in den Verhandlungen mit der EVG. Das lehnt der Gewerkschaftschef der GDL strikt ab. „Die Tarifverträge von EVG und GDL seien `niemals zu vereinbaren`“, zitiert ihn die SZ (05.05.2015, S. 2).

Dass die GDL über Lokomotivführer hinaus Mitglieder bei der Bahn gewonnen hatte, verdankte sich schließlich dem Einsatz ihrer Macht gegen einen Tarifabschluss, den die Vorgängerorganisation der EVG mit der Bahn AG abschließen wollte, der „u.a. bis zu 18 zusätzliche unbezahlte Schichten pro Jahr bei DB Regio vorsah“ (wikipedia – GDL) – für die Zugbegleiter.

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Der “Anarchistische Funke” stellt seinen Blog ein

26. Mai 2015

afunkeDer “Anarchistische Funke” teilt mit, dass das weitere Betreiben des anarchistischen Infoblogs aufgrund anderer libertärer Aktivitäten und dem damit verbunden Zeitmangel ab sofort eingestellt wird. Nach sechs Jahren nimmt damit ein organisationsunabhängiges anarchistisches Medium seinen Abschied. Wir vom Syndikalismus-Blog fanden immer wieder einige interessante Beiträge beim “Funken”, die wir auch hier online stellten.  Den Genossinnen und Genossen wünschen wir weiterhin viel Energie und Kraft bei den vielfältigen Aufgaben. Der Blog soll als Archiv online bleiben.

In der Abschlusserklärung heisst es:

“Als wir im November 2009 angefangen haben war der Anarchistische Funke mehr als nur copy+paste von interessanten Artikeln, die wir auf anderen Internetseiten gefunden haben; das ist ja seit einiger Zeit leider die einzige Funktion dieses Blogs. Angefangen haben wir als eine kleine junge anarchistische Gruppe. Der Blog diente als Plattform zur Veröffentlichung unserer Texte und Aktivitäten. Wir waren jung und wollten unsere Gedanken und Überlegungen öffentlich dokumentieren, in der Hoffnung, dass andere junge Menschen sie lesen und sich politisieren. Wir wollten; und zum Teil ist uns das auch gelungen; einen Blog schaffen auf dem leicht verständliche Kritik über die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse als auch Texte über anarchistische Ideale und Theorien gelesen werden können. Diese sollten als Funke den Freiheitsdrang in anderen Menschen entfachen. Unseren Flyer „Anarchie ungleich Anomie“ lassen wir auch heute noch gerne auf Infoständen liegen, falls wir noch ein paar alte Exemplare davon finden.

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Atheistische Convention startet am Freitag in Köln

20. Mai 2015

Anzeige 72dpi 400px“Give Peace A Chance – Säkularisierung und globale Konflikte” lautet der Titel der internationalen atheistischen Convention vom 22. bis zum 24. Mai im Kölner Comedia-Theater.

“Über 15 Referenten aus acht Staaten werden diskutieren, dass tatsächlicher Friede nur in säkularen Staatsordnungen mit säkularen Regierungen möglich ist”, sagt Rainer Ponitka, Sprecher des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).”Religion wirkt beim Ausbruch von gewalttätigen Konflikten und Kriegen wie Öl im Feuer. Aus säkularer Sicht kann dies durch eine säkularen Gesellschaft verh indert werden, in der Religion und Glaube rein private Angelegenheiten sind. Eine säkulare Gesellschaft ist frei von religiöser Bevormundung und in Konflikten geben nicht Waffen und Gewalt, sondern die besseren Argumente den Ausschlag.”

Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 15:00 Uhr im Kölner Comedia-Theater und geht bis Sonntag 13:30 Uhr. Die Convention umrahmt die Verleihung des IBKA-Preises “Sapio” an den Evolutionsbiologen und Sänger der Punk-Band “Bad Religion” Greg Graffin. Der Tagungsplan ist auf der Website des IBKA (www.ibka.org) veröffentlicht. An der Tageskasse sind noch Karten für alle Veranstaltungen erhältlich.

Quelle: PM IBKA

“Wir müssen Staat und Kapital in allen Lebensbereichen bekämpfen”

20. Mai 2015

daf1Interview mit einem Aktivisten der Devrimci Anarşist Faaliyet (Revolutionäre Anarchistische Aktion).

Am diesjährigen 1. Mai in Istanbul war nicht viel los. Repression und Polizeigewalt hatten ein Ausmaß erreicht, dass organisierte Proteste schwer möglich machte. Lower Class Magazin-Reporter Willi Berg hielt sich rund um den 1. Mai in Istanbul auf und hat sich mit Husseyin, einem Vertreter der anarchistischen Devrimci Anarşist Faaliyet (Revolutionäre Anarchistische Aktion) getroffen. Eine gekürzte Version des Gesprächs über Anarchismus in Anatolien, die Bedeutung von Gezi und die Rückkehr der Angst nach dem Aufstand vom Taksim veröffentlichen wir jetzt in deutscher Übersetzung.

Bevor wir ins Detail gehen, kannst du mir einen allgemeinen Überblick über die Tradition und Geschichte des Anarchismus in der Türkei geben?

Einige der ersten anarchistische Tendenzen kann man in den Widerstandsbewegungen der einzelnen Nationen des ottomanischen Reiches erkennen. Die Idee des Staates ist, historisch gesehen, bei uns sehr tief verankert, angeblich wurden sogar die ersten staatlichen Institutionen in dieser Gegend gegründet. Dadurch wurzelt der Staat sehr tief und ist sehr repressiv.

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9. Streik der GDL: Deutsche Bahn will nur noch schlichten

19. Mai 2015

Pressemitteilung-1431958031Seit fast einem Jahr versucht die Deutsche Bahn die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit allen Mitteln in die Tarifeinheit zu zwingen. Die GDL hat jedoch das grundgesetzlich verbriefte Recht und nimmt es auch in Anspruch, um für ihre Mitglieder des Zugpersonals in den DB-Eisenbahnverkehrsunternehmen Tarifverträge zu verhandeln und vor allem auch abzuschließen.

Sie wird sich mit ihren Tarifverträgen nicht dem Tarifdiktat der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der DB unterziehen.

DB verlässt bereits am Samstag Verhandlungen

Die GDL hat im Vorfeld der von ihr initiierten Verhandlungen von Freitagmittag bis Sonntagabend sogar eine Schlichtung angeboten, wenn ihre grundgesetzlich garantierten Rechte gewahrt sind. Das hat die DB jedoch am Samstagnachmittag erneut abgelehnt und die Verhandlungen verlassen. Zuvor hat sie der GDL schriftlich mitgeteilt: „Die beiden letzten Tage haben gezeigt, dass es offenbar nicht möglich ist, in freien Verhandlungen zu einem Ergebnis zu kommen. Wir teilen Ihnen deshalb mit, dass wir keine weiteren Verhandlungen außerhalb eines Schlichtungsverfahrens führen werden.“ Gleichzeitig behauptet sie in der Öffentlichkeit: Die GDL sei am Sonntag nicht zu Gesprächen erschienen. GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky: „Auch die DB muss wissen, dass sie sich die Welt nicht machen kann, wie sie ihr gefällt. Alleiniges Ziel der DB ist es, im Gesamtpaket einer Schlichtung, die Tarifpluralität „weggeschlichtet“ zu bekommen. Klappt das nicht, soll der Tarifabschluss durch end- und ergebnislose Verhandlungen bis zum Inkrafttreten des Tarifeinheitsgesetzes im Juli 2015 verschleppt werden, damit sie ausschließlich mit ihrer Hausgewerkschaft EVG arbeitgeberfreundliche Tarifverträge schließen und die Spaltung des Lokomotivführerberufes fortsetzen kann.“

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