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Schwarz-Roter Ticker (218) [5 Meldungen]

6. Juli 2015

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Aktuelle Neuigkeiten zu den Kämpfen in Kobane und Solidaritätsaktionen

7. Oktober 2014

RojavaWir verweisen auf die folgenden beiden Infoseiten, die ständig aktualisiert werden:

Der kurdische Nachrichtendienst Firatnews, welcher den Kämpferinnen und Kämpfern von YPG und YPJ nahesteht: http://en.firatajans.com/news/news (Informationen in Englisch)

Newsticker des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit (Civaka Azad): http://civaka-azad.org/ (Informationen in Deutsch)

Hurra – die Welt geht unter

28. Juli 2015

Max Uthoff: Zugespitzt – Der satirische Monatsrückblick auf den Juli 2015

28. Juli 2015

Schlag gegen die linke Opposition in der Türkei und Angriffe auf Kobane durch den türkischen Staat

27. Juli 2015
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Türkische Panzer zielen auf Kobane. Aufnahme von Oktober 2014.

Aus einer Meldung der YPG/YPJ von heute (27. Juli 2015): Die türkische Armee greift die YPG/YPJ in Kobanê/Rojava an. Vier KämpferInnen wurden verletzt. Die YPG (Volksverteidigungseinheiten) warnen die Türkei mit einem scharfen Ton. Seit dem 24. Juni greift das türkische Militär Stellungen von YPG und FSA an, dabei wurden neben Zivilisten auch vier FSA-KämpferInnen verletzt. Zu den Angriffen hat die Führung der YPG in Kobanê auf ihrer offiziellen Seite die Angriffe wie folgt geschildert: “Das türkische Militär hat am frühen Morgen des 24. Juni gegen 04:30 Uhr das Dorf Zormîxar, welches im Westen von Kobanê liegt und mit Cerablus benachbart ist, mit Panzergeschossen angegriffen. Bei diesem Bombardement sind 4 FSA-KämpferInnen und einige Dorfbewohner verletzt worden. Das türkische Militär hat heute Nacht [am 26.07.2015, Anm. d. Red.] gegen 23:00 Uhr [deutsche Zeit, Anmd. d. Red.] wiederholt die gleichen YPG- und FSA-Stellungen bombardiert. In der selben Nacht um 0:00 Uhr [deutscher Zeit] wurde eines unserer Militärfahrzeuge in im Westen von Girê Spî befindlichen Til Findir von türkischen Kräften unter Beschuss genommen. Das türkische Militär bombardiert statt der IS-Stellungen die unsere. Das ist keine aufrichtige Haltung. Wir warnen die türkische Führung [Regierung, Anm. d. Red.] und erinnern sie daran, dass sie nach international geltenden Richtlinien zu handeln hat. Wir warnen das türkische Militär also wiederholt vor Angriffen auf unsere Kräfte und Stellungen”. (Quelle: http://tr.hawarnews.com/ypg-turk-orudusu-ypg-ve-oso-mevzilerini-bombaliyor)

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Neuerscheinung: Syfo – Forschung & Bewegung 2015

26. Juli 2015

Titel Syfo Jahrbuch Nr5Soeben neu erschienen ist die fünfte Ausgabe des Jahrbuchs des Instituts für Syndikalismusforschung. Wie immer ist das Buch vollgepackt mit interessanten Gesprächen, Hinweisen und Besprechungen. Im Vorwort schreiben die Redakteure:

“Im Rahmen unserer Forschungstätigkeiten gründeten wir 2007 das Institut für Syndikalismusforschung. Da sich in den folgenden Jahren das Arbeitspensum steigerte, und sich unsere Kontakte stetig ausweiteten, sahen wir die Zeit gekommen, mit Mitteilungen verstärkt und möglichst interaktiv an die Öffentlichkeit zu gehen. So gibt es seit 2011 unser Jahrbuch, 2015 zum fünften Mal. Besonders freuen wir uns über die Anregungen aufmerksamer Leserinnen und Leser. Unsere Beiträge im Jahrbuch würden zu wenig Aktuelles aufgreifen. Das möchten wir gerne ändern. Dazu wünschen wir uns mehr Beteiligung von Dritten, beispielsweise aktuelle analytische Auswertungen von Arbeitskämpfen. Trotz Nachfragen unsererseits sind diese jedoch rar gesät, die notwendige Verknüpfung mit historischen Fragen und Geschehnissen wird im Anarcho-Syndikalismus, wenn überhaupt, nur von einzelnen Akteuren gesehen, die ihrerseits durch die Tageskämpfe überlastet sind. Dennoch halten wir die Augen und Ohren weiterhin offen, und es ist uns gelungen, für diese Ausgabe unter dem Titel „Zur Diskussion“ eine neue Rubrik zu eröffnen.

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Mobbing, Sabotage, Kündigung – Betriebsräte im Visier

22. Juli 2015

Mobbing, Sabotage und Kündigung von drei Betriebsräten werden in der Dokumentation “Die Story im Ersten” stellvertretend für viele erzählt. Die Politik hat das mit zu verantworten. Denn flexiblere Arbeitsverhältnisse erschweren die betriebliche Mitbestimmung. Diese aber ist ein hohes Gut. Solange sich diese Missstände nicht ändern, werden Unternehmen auch in Zukunft gegen Betriebsräte vorgehen. Mit allen Mitteln.

Selbstmordanschlag in Pirsûs mit Dutzenden Toten und vielen Verletzten

21. Juli 2015

Anschlag IslamistenGestern kam es vor dem Amara Kulturzentrum in Pirsûs (Suruç) bei Riha (Urfa) zu einem Bombenanschlag mit 27 Toten und 100 Verletzten. Gestern hatten sich Mitglieder der Föderation der Sozialistischen Jugendvereine (SGDF) mit einer Presseerklärung unter dem Motto: „Wir haben gemeinsam Kobanê befreit, jetzt werden wir gemeinsam Kobanê wiederaufbauen“ von Istanbul in Richtung Kobanê auf den Weg gemacht. Sie waren in Pirsûs im Amara Kulturzentrum untergebracht. Heute, bei einem öffentlichen Pressetermin, zündete eine Selbstmordattentäterin eine Bombe. Der Regisseur Garip Çelik, der für einen Dokumentarfilm die Gruppe begleitet, wurde Augenzeuge dieses hinterhältigen Angriffs. Er sprach von einem organisierten Angriff mit vielen Toten (um 13:48 Uhr ist die Rede von 27 Toten und über 100 Verletzten).

Parallel zu dem Ereignis in Pirsûs wurde auch der Versuch eines Angriffs in Kobanê bekannt. Im Süden der Stadt konnte ein Anschlag der IS-Banden mit einer Autobombe gegen einen YPG-Kontrollpunkt, Nahe der Mihemed-Dirra-Schule, durch rechtzeitiges Einschreiten der Volksverteidigungseinheiten YPG gestoppt werden.

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Vor 79 Jahren: Beginn der sozialen Revolution in Spanien

19. Juli 2015

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Heute vor 79 Jahren putschte Franco gegen die Spanische Republik. Die ArbeiterInnen wehrten sich – der Beginn von Revolution und Bürgerkrieg.

Als 1936 das spanische Militär unter Führung von Franco gegen die republikanische Regierung putschte, schlugen in Teilen von Spanien militante ArbeiterInnen den Putsch zurück – der Bürgerkrieg sollte schließlich bis 1939 dauern. In Katalonien, Aragon und anderen Landesteilen folgte eine soziale Revolution, in der (Land)ArbeiterInnen und ihre Organisationen die Kontrolle über die Betriebe übernahmen. Federführend bei dieser Entwicklung war die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT. Bald gelang es jedoch der von den KommunistInnen dominierten Volksfrontregierung, den Einfluss der ArbeiterInnen zurückzudrängen, die Milizen durch eine reguläre Armee zu ersetzen und die Kollektive mit Militärgewalt zu zerschlagen. Es folgten die Zerstörung der sozialen Revolution sowie Säuberungswellen gegen revolutionäre MarxistInnen und AnarchistInnen – viele von Ihnen wurden ermordet. Bereits am 17. Dezember 1936 hatte die Moskauer Prawda angekündigt: “In Katalonien hat die Säuberung von Trotzkisten und Anarchisten bereits begonnen; sie wird mit der selben Energie wie in der Sowjetunion durchgeführt werden.”

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