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Schwarz-Roter Ticker (209) [5 Meldungen]

20. April 2015

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Aktuelle Neuigkeiten zu den Kämpfen in Kobane und Solidaritätsaktionen

7. Oktober 2014

RojavaWir verweisen auf die folgenden beiden Infoseiten, die ständig aktualisiert werden:

Der kurdische Nachrichtendienst Firatnews, welcher den Kämpferinnen und Kämpfern von YPG und YPJ nahesteht: http://en.firatajans.com/news/news (Informationen in Englisch)

Newsticker des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit (Civaka Azad): http://civaka-azad.org/ (Informationen in Deutsch)

Dude Karl: Die Arbeitswelt

24. April 2015

200 Tage NSU-Prozess: Aufklärung unerwünscht

24. April 2015

superdemokratenOpferanwälte werfen Anklägern vor, systematisch Erkenntnisse zurückzuhalten. Neonazis und Geheimdienstler lügen ungestraft.

Sie vertreten Angehörige von Ermordeten oder schwer verletzte Attentatsopfer – und anders als in gewöhnlichen Strafprozessen befinden sich Nebenklagevertreter im Münchner NSU-Prozess im Dauerkonflikt mit den Anklägern. 22 der Opferanwälte verbreiteten am gestrigen 200. Verhandlungstag eine Erklärung, in der sie schwere Vorwürfe gegen Bundesanwaltschaft und Geheimdienste erhoben. Die Bundesanwaltschaft halte im Prozess um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) »systematisch Akten und Erkenntnisse zurück«, heißt es in der Stellungnahme vom Donnerstag. Bei Geheimdienstzeugen seien »offene und nicht geahndete Verstöße gegen die Wahrheitspflicht« sowie »angebliche und manchmal groteske Erinnerungs- und Ahnungslosigkeit« zu beobachten.

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Stoppt die Medienhetze gegen Eisenbahner! Max Uthoff: Durchhalten, ihr seit die letzten dieser Art

22. April 2015

Was tun wenn’s kentert?

21. April 2015

verbrecher

Neuerscheinung: Militant! Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens

21. April 2015

Cover Militant Gheorghiu Buch„Es ist unmöglich, auch nur eine Zeile über die gewerkschaftliche und sozialistische Bewegung unseres Landes zu schreiben, ohne an die markante Rolle von Ștefan Gheorghiu zu erinnern“, heißt es in einem Nachruf. Der Schriftsteller und Sozialist Panait Istrati ist überzeugt: „Wir haben keinen zweiten Propagandisten, der in der Lage ist, auch nur die Hälfte des Weges zurückzulegen, den Ștefan Gheorghiu gegangen ist.“

Der revolutionäre Syndikalist und Anarchist Ștefan Gheorghiu war schon zu Lebzeiten eine Ikone der Arbeiterbewegung Rumäniens. Im Ausland nahezu unbekannt und von den Sozialdemokraten und Parteikommunisten Rumäniens entstellt und vereinnahmt, ist es ein Anspruch der vorliegenden Ausarbeitung, ein unverfälschtes Bild des rastlosen Agitators und Arbeiters zu zeichnen, den der repressive Staat ermorden wollte. Gleichzeitig informiert es kenntnisreich über die Entwicklung und militanten Kämpfe der Arbeiterbewegung Rumäniens bis zum 1. Weltkrieg. Ein Fokus wird auf die syndikalistische und anarcho-syndikalistische Strömung gelegt. Auch in ausgewählten Erstübersetzungen werden die Kämpfe und politischen Positionen der Zeit lebendig.

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Offenbacher Karfreitagsputsch – zweite Gedenkdemonstration in Folge

20. April 2015
ofkarfreitagsputsch

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Zum zweiten Mal in Folge gedachten am Samstag, dem 18.04.2015, etwa 50 Menschen dem so genannten Karfreitagsputsch. Gemeinsam zogen sie unter dem Motto „96 Jahre Karfreitagsputsch – Solidarität wie 1919“ durch die Offenbacher Innenstadt.

Vor 96 Jahren am 18.04.1919 haben Tausende in Offenbach an militanten Aktionen gegen unterdrückende Verhältnisse teilgenommen. Einer herrschenden Politik und Polizei, ihr kommunistisches Verständnis einer anderen Gesellschaft in Offenbach entgegen zu setzen, führte zu einer militärischen Niederschlagung der Proteste und einer tagelangen Ausgangssperre. Im Verlauf des Versuchs der Erstürmung der Kaserne in Offenbach wurden 17 Menschen getötet und mindestens 26 weitere schwer verletzt.

„Der Karfreitagsputsch ist für uns ein historisches Ereignis, das die Rolle Offenbachs im Kampf um eine Perspektive für eine bessere Welt ans Licht bringt. Wir sehen einige der damaligen Forderungen nach wie vor als Notwendigkeit an, um eine emanzipatorische Gesellschaft zu schaffen. Weiterhin verstehen wir die Aufbegehrenden dieser Zeit und ihre Sympathisant*innen in Offenbach als Vorkämpfer*innen gegen den deutschen Militarismus des 1. Weltkrieges und seinen dann in den 20er Jahren erstarkenden faschistischen Ausprägungen“.

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Bielefeld: Gewerkschaftliche Rechte auch im Knast

20. April 2015

gewrechtknastEine Veranstaltung der FAU Bielefeld, Roten Hilfe Bielefeld, Antiknastgruppe mit dem Journalisten und Gewerkschafter Peter Nowak zum Thema „Gewerkschaft hinter Gittern“ am Beispiel der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO).

Im Mai 2014 gründeten Gefangene in der JVA Tegel die Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO). Zwei ihrer zentralen Forderungen sind ein allgemeiner Mindestlohn auch für Gefangene und Aufnahme in die Rentenversicherung. Während dies in mehreren europäischen Ländern, wie z.B. Italien und Österreich, längst Realität ist, erhalten Gefangene in Deutschland gerade mal einen Stundenlohn zwischen 1,10 und 1,80 Euro und sind von der Rentenversicherung ausgeschlossen – von anderen arbeitsrechtlichen Standards, wie freie Wahl des Arbeitsplatzes und Streikrecht, ganz zu schweigen. Die Mitglieder der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) wollen diese Zustände nicht länger hinnehmen und begehren dagegen auf. Seit Mai sind in einem halben Dutzend Knästen Sektionen der GG/BO aufgemacht worden, über 300 Gefangene sind der GG/BO beigetreten. Die Antwort der Anstaltsleitungen auf die Organisierung der Gefangenen sind Repressionen wie z.B. Zellendurchsuchungen, Beschlagnahme von Gewerkschaftsunterlagen und Mobbing.

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