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Neuerscheinung: Aus den Tiefen der Berliner Arbeiterbewegung – Albert Weidner

3. März 2017

aus-den-tiefena5Der Hamburger barrikade-verlag bietet das 1905 verfasste Buch des Berliner Anarchisten Albert Weidner „Aus den Tiefen der Berliner Arbeiterbewegung“ in neuem Satz und mit weiteren Dokumenten nun auch in einer qualitativ hochwertigen Druckfassung an. Im Vorwort schreibt Weidner über die Absicht des Buches. Es soll „erzählt werden von solchen, die glühendes Besserungsverlangen zu Feinden der Gegenwartsgesellschaft gemacht hat, von ihrem Streben und Handeln. Daneben auch von der Taktik, die ihnen gegenüber von seiten der Polizei und der Justiz befolgt wurde – und wird. Der Wert dieser Skizzen wird sicher nicht beeinträchtigt dadurch, daß sie nicht eine Frucht kühlen, „objektiven“ Studiums sind, sondern die Wiedergabe von größtenteils Miterlebtem und Mitgefühltem.“

Weiter sind die folgenden Beiträge enthalten:

Paul Koschemann: Das Attentat auf den Polizei-Oberst Krause in Berlin. Aus: Der freie Arbeiter.

Das Dynamit-Attentat gegen den Polizei-Oberst Krause von Hugo Friedländer, 1911.

Anarchistenprozesse von Richard Bieber.

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Schwarz-Roter Ticker (Juli 2017) [+Ticker mit+]

3. März 2017

ticker+++

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Martin Luther im Original (1)

24. Februar 2017

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Es rettet euch kein #Gottkanzler

24. Februar 2017

gottkanzler1-1000x576Liebe Wähler*innen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands: Seid doch einmal keine Büffel.

Auf der Videoplattform youtube findet sich ein süßer kleiner Animationsfilm, der dort unter dem Titel „tree trunk or crocodile“ eingestellt wurde. Zwei Büffel stehen am Rande einer Wasserstelle. Vor ihnen schwimmt etwas. Der eine Büffel behauptet, es sei ein Krokodil. Nein, sagt der zweite, es ist ein Baumstumpf. Ein Krokodil ist das, sagt der erste mit Nachdruck und wirft einen Stein auf das unbekannte Objekt. Es bewegt sich nicht. Siehst du, ein Baumstumpf, sagt der zweite. Der erste bleibt dabei und der Streit setzt sich fort, bis er zur Demonstration dessen, dass es sich wirklich um einen Aligator handelt, auf das schwimmende Ding springt. Und in der Tat, es war ein Krokodil und verschluckt ihn. Jetzt steht der Büffel, der das Ding für einen Baumstumpf gehalten hatte, alleine da und sagt: „Ok, war doch ein Krokodil“. Es tritt ein neuer zweifelnder Büffel hinzu und erklärt: „Nein, das ist ein Baumstumpf.“

Die Dynamik des SPD-Wählens in den vergangenen Jahrzehnten funktioniert nicht anders: Auf jede grauenhafte Regierungsperiode der Sozialdemokraten folgt eine kurze Phase ausufernder Wahlkampfversprechungen, in der sich die innerlich verrottete Establishment-Partei als frische Kraft des Wohlstandes für Alle darstellen will. Und immer finden sich genug Büffel, die erneut das Krokodil für einen Baumstumpf halten wollen.

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Body Count – No Lives Matter

19. Februar 2017


Statement zum Rote Hilfe Schwerpunkt „Siegerjustiz“ in der Zeitung Nr.4 2016

19. Februar 2017

anarchist-black-cross-anti-repression-networkIn folgendem Text wollen wir uns mit der letzten Ausgabe der Roten Hilfe(RH) Zeitung 2016 beschäftigen. Wir möchten beleuchten wie in der Ausgabe Nr.4 2016 autoritäres Gedankengut publiziert wurde und welche Gefahren eine strömungsübergreifende Antirepressionsgruppe mit sich bringt.

In der Zeitschrift der RH Nr. 4 Jahr 2016 wird unter der Überschrift „Siegesjustiz – Verfolgung und Delegetimierung eines sozialistischen Versuches seit 1990“ ein verharmlosender und rechtfertigender Blick auf die Deutsche Demokratische Republik (DDR) geworfen. Es ist uns unerträglich und unverständlich das eine Organisation, die sich selbst als Antirepressionsgruppe versteht, in ihrer Zeitschrift Menschen, die Teil des Represionsapparates eines totalitären Staates waren, eine Plattform gibt, ihre Ideologie zu verbreiten und ihr Handeln innerhalb der Repressionsorgane zurechtfertigen. Gleichzeitig kommt in der Ausgabe der Zeitschrift keine durch die staatlichen Represionen betroffene Person zu Wort. Der Schwerpunkt kann somit in keinsterweise als Antirepressionsarbeit eingeordnet werden. Im Gegenteil es handlet sich hierbei um die Legetimation und Umdeutung eines ausgesprochen gut funktionierenden Represionsapparates.

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Soliabend für anarchistische Projekte in Dortmund mit Klaus der Geiger

17. Februar 2017

klausgeigerAktuell explodieren die anarchistischen Aktivitäten in Dortmund, immer neue Zusammenhänge sowie Projekte entstehen. Wir versuchen auf möglichst viele Lebensbereiche Einfluss zu nehmen und somit schon im Jetzt ein möglichst herrschaftsfreies Leben erfahrbar zu machen. Aber auch für anarchistische Arbeit und Kämpfe braucht es Geld. Infrastrukturen, Aktionen und Veranstaltungen: All das nagt an unseren Geldbeuteln! Deswegen wollen wir mit Klaus der Geiger ein rauschendes Fest feiern, um unsere Kassen zu füllen und gemeinsam einen wundervollen Abend voller Leidenschaft und Freiheit zu erleben.

Wir laden euch ein zu unserem Soliabend für anarchistische Projekte in Dortmund mit Spielecafe, Kuchen und Klaus der Geiger Konzert ab 17.00 Uhr Spielecafe mit Kuchen ab 19.00 Uhr Konzert. Eintritt: 3-6+ Euro Spende.

Ort: anarchistisches Buch- und Kulturzentrum – Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund

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