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Die Zapatistas spenden Kaffee für den Widerstand hier

26. März 2017

In einem neuen Kommuniqué „Die erste von mehreren“ vom 17.3.2017 kündigen die Zapatistas an, dass sie 1 Tonne zapatistischen Kaffee [also genau 1.000 mal ein Kilogramm] aus den fünf Caracoles geröstet und verpackt haben und in die Welt schicken möchten, um Widerstände zu unterstützen!  Wo, wie und wann ein Teil dieses Kaffees auch nach Deutschland kommt, ist bisher nicht bekannt.

Das alles wäre nicht so traurig, wenn nicht seit 1999 – also bald 18 Jahren! – zapatistischer Kaffee nach Deutschland von eben den jetzt genannten Kooperativen aus Chiapas exportiert wurde. Sie haben mit den eingenommenen Geldern ihre Infrastuktur ausgebaut und bekamen von hier aus weitere Kohle, mehr als Zweihunderttausend EURO als zusätzliche Spenden- bzw. Fördergelder wurden nach Chiapas an die „revolutionären Zapas“ geschickt. Und auch wurden zehntausende an zusätzlichen EUROS in die anarchistisch-linksradikale-zapatistische Szene gespendet … und nun bekommen die Solidarios einen Sack Kaffee zurück. Na, dann mal Prost Mahlzeit! ¡Vielen Dank, Señores y señoritas Zapatistas!

Das komplette Kommuniqué findet ihr unter Enlace Zapatista (auch in anderen Sprachen); hier der eine Ausschnitt:

„Nun, wir wir Euch gesagt haben, wir werden sehen, auf welche Weise wir Euch unterstützen können, damit Ihr den Widerstand und die Rebellion derjenigen, die verfolgt und durch Mauern abgetrennt werden, unterstützt.

Nun, wir sind bereits ein wenig voran gekommen. Die erste Tonne zapatistischen Kaffees für die Kampagne »Gegen die Mauern des Kapitals: Widerstand, Rebellion, Solidarität und Unterstützung von unten und links« steht bereit.

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Wilde StreikerInnen scheitern mit Klage

14. März 2017

Der Kampf geht vielleicht weiter. Das Landesarbeitsgericht Bremen hat die Berufung der wilden StreikerInnen von Daimler zurückgewiesen. Aus ihrer Sicht hat der Richter sich ums Urteil gedrückt.

Die Berufung der WildstreikerInnen von Daimler ist vor dem Landesarbeitsgericht gescheitert. Das Gericht begründete die Zurückweisung mit der Prozessordnung. Es könne keine nachträglich Prüfung des Falles geben, da Daimler die 761 Abmahnungen gegen seine MitarbeiterInnen aus der Personalakte entfernt habe, bevor die KlägerInnen Berufung eingelegt hatten. Eine Revision des heutigen Urteils ließ der Richter nicht zu.

Wie schon zuvor das Arbeitsgericht Bremen-Bremerhaven traf auch das Landesarbeitsgericht damit keine Entscheidung zum grundsätzlichen Streikrecht ohne gewerkschaftliche Organisation. „Feige“ nannten die Kläger die Entscheidung des vorsitzenden Richters. Daimler freute sich über das Urteil. Die Arbeitsniederlegungen seien „illegale Streiks, die der Daimler AG materiellen Schaden zufügten“.

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Aufruf zum anarchistischen Block auf der Antifademo am 11. März 2017 in Karlsruhe

8. März 2017

Wir als Libertäres Bündnis Ludwigsburg unterstützen folgenden Aufruf der Libertären Gruppe Karlsruhe:

Seit nunmehr über zwei Jahren marschieren regelmäßig Nazis durch die Karlsruher Innenstadt. Was mit bis zu 300 Personen unter dem Deckmantel der scheinbar bürgerlichen Pegidabewegung startete, hat sich inzwischen auf einen festen Kern von 50-100 Personen der extremen Rechten reduziert.

Allein dies ist schon Grund genug ein antifaschistisches Zeichen zu setzen. Hinzu kommen allerdings noch Angriffe auf den linken Stadtteilladen Barrio 137 und die Räume eines Kulturvereins. Dies zeigt, dass sich Nazis in Karlsruhe pudelwohl fühlen und vor nichts zurück schrecken.

Die Stadt Karlsruhe und die Polizei tragen ihren Teil dazu bei. Während der Gemeinderat eine Resolution gegen Naziaufmärsche in Karlsruhe still und leise aufgekündigt hat, tragen Teile davon, in Form der AfD, diese inzwischen sogar mit. Auch der Oberbürgermeister Mentrup zeigt seine Gesinnung offen: Er distanziert sich von antifaschistischen Initiativen und ruft bis heute zum Ignorieren der rechten Szene auf. Hinzu kommen inzwischen etwa 200 Strafverfahren gegen Antifaschist*innen, welche den Nazis bis heute die Straße nicht überlassen. Die Polizei agierte von Anfang an sehr aggressiv und machte erst am17.04. wieder deutlich, auf wessen Seite sie steht, als sie mit Pferden und Prügeltrupps ohne Vorwarnung in eine Sitzblockade stürmte.

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Kapitalismus mordet: Verdünnte Desinfektionsmittel von Hexi Pharma führen zu tausenden Toten

4. März 2017

Erschienen in BUNĂ #4

Im Mai 2016 führte die Schritt für Schritt umfassender werdende Aufdeckung einer jahrelang betriebenen Manipulation mit verdünnten und unwirksamen Desinfektionsmitteln, Antiseptika und Bioziden zu großen Protesten der Bevölkerung, zum Rücktritt des Gesundheitsministers und dem bislang ungeklärten Tod eines Hauptverantwortlichen der systematischen Manipulationen. Auf Kosten des Lebens und der Gesundheit von PatientInnen haben sich die Geschäftsführer des rumänischen Pharmaunternehmens HexiPharma und zahlreiche geschmierte ÄrztInnen und Verwaltungschefs von Krankenhäusern und Hospitälern über Jahre eine goldene Nase verdient, während PatientInnen in den Krankenhäuser starben, da die vom Unternehmen verkauften Mittel unwirksam waren.

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Neuerscheinung: Aus den Tiefen der Berliner Arbeiterbewegung – Albert Weidner

3. März 2017

aus-den-tiefena5Der Hamburger barrikade-verlag bietet das 1905 verfasste Buch des Berliner Anarchisten Albert Weidner „Aus den Tiefen der Berliner Arbeiterbewegung“ in neuem Satz und mit weiteren Dokumenten nun auch in einer qualitativ hochwertigen Druckfassung an. Im Vorwort schreibt Weidner über die Absicht des Buches. Es soll „erzählt werden von solchen, die glühendes Besserungsverlangen zu Feinden der Gegenwartsgesellschaft gemacht hat, von ihrem Streben und Handeln. Daneben auch von der Taktik, die ihnen gegenüber von seiten der Polizei und der Justiz befolgt wurde – und wird. Der Wert dieser Skizzen wird sicher nicht beeinträchtigt dadurch, daß sie nicht eine Frucht kühlen, „objektiven“ Studiums sind, sondern die Wiedergabe von größtenteils Miterlebtem und Mitgefühltem.“

Weiter sind die folgenden Beiträge enthalten:

Paul Koschemann: Das Attentat auf den Polizei-Oberst Krause in Berlin. Aus: Der freie Arbeiter.

Das Dynamit-Attentat gegen den Polizei-Oberst Krause von Hugo Friedländer, 1911.

Anarchistenprozesse von Richard Bieber.

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Schwarz-Roter Ticker (Oktober 2017) [+Ticker mit+]

3. März 2017

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Martin Luther im Original (1)

24. Februar 2017

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