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Schwarz-Roter Ticker (183) [7 Meldungen]

29. September 2014

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9. Juni 2013

gegenkrieg

Rache für den “Mindestlohn”

30. September 2014

notlovinitDie großen Fastfood-Ketten haben einen Weg gefunden, die Einführung des Mindestlohns auszuhebeln: Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie sämtliche Zuschläge werden einfach abgeschafft. Unterm Strich bliebe den Beschäftigten weniger als heute.

Der gesetzliche Mindestlohn rückt näher und die deutsche Wirtschaft hat sich in weiten Teilen darauf eingestellt. In Hochlohnbranchen wie der Chemie-, Elektro- oder Automobilindustrie sind 8,50 Euro pro Stunde ohnehin kein Thema. In anderen Bereichen wurden verbindliche Übergangslösungen vereinbart, die ein allmähliches Ansteigen der Entgelte auf 8,50 bis spätestens Anfang 2017 vorsehen.

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Brüssel: Sonneborn fragt den neuen “Digitalkommissar” Oettinger

30. September 2014

Sonneborn, hierzulande bekannt als hervorragender Satiriker, wurde im Mai diesen Jahres in das europäische Abgeordnetenhaus gewählt. Besonders aufgefallen ist er seit dem nicht – doch gestern gefiel er mit einigen netten Fragen an den zukünftigen Digitalkommissar Oettinger. (via: Die Freiheitsliebe).

OZ ist tot – Hamburg hat sein Lächeln verloren. Ein Nachruf

29. September 2014

Tief durchatmen und den Panzer der Normalität sprengen -Flora-Wandbild von Sinje KätschWalter Josef Fischer, alias OZ, Hamburgs – und wohl auch Deutschlands – bekanntester Sprayer und Graffitikünstler ist tot. Am 25. September 2014, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, wurde er in der Nähe des Hauptbahnhofs Hamburg beim Sprühen eines Tags von einer S-Bahn erfasst und tödlich verletzt. Er ist 64 Jahre alt geworden. Sein gewaltsamer Tod, der auf verstörende Weise einem risikoreichen Leben zu entsprechen scheint, ist eine furchtbare Tragödie und hinterlässt eine Lücke, die nicht zu füllen ist.

Zwei Jahre zuvor: KP Flügel, Buchautor und Hörfunkjournalist, rief mich im Hamburger Verlagsbüro von Assoziation A an und erzählte, er plane gemeinsam mit Jorinde Reznikoff die Herausgabe eines Buches über OZ, das dessen Werk im Spannungsfeld „zwischen Revolte, Repression und Kommerz“ beleuchten solle. Er suche dafür einen Verlag. Ich war spontan Feuer und Flamme für das Projekt. „Du wirst es nicht glauben, aber das ist genau mein Ding“, antwortete ich.

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Appell an die venezolanische Öffentlichkeit und Regierung

28. September 2014

Bernd-August-2014-klAnfang Juli 2014 wurde Bernhard Heidbreder von venezolanischen Sicherheitskräften in Mérida festgenommen. Seitdem sitzt der formal deutsche Staatsbürger in der Hauptstadt Caracas in Polizeihaft. Die deutschen Behörden haben seine Auslieferung beantragt, weil gegen ihn in Deutschland ein Ermittlungsverfahren läuft. Bernhard wird vorgeworfen zusammen mit zwei weiteren Personen vor fast 20 Jahren in einer militanten Gruppe der Linken, dem K.O.M.I.T.E.E., aktiv gewesen zu sein. Diese Gruppe hat 1994 einen Brandanschlag auf ein Gebäude der Bundeswehr verübt. Außerdem hat sie 1995 einen Anschlag auf ein im Umbau befindliches Abschiebegefängnis geplant. Dieser wurde der in letzter Minute nicht ausgeführt. Sollte Bernhard nach Deutschland ausgeliefert werden, droht ihm aufgrund dieser Vorwürfe eine hohe Gefängnisstrafe.

Bernhard und die beiden anderen Beschuldigten haben sich der deutschen Justiz entzogen. Sie konnten damals vor fast 20 Jahren abtauchen und offensichtlich ein neues Leben aufbauen. Wir sind alte Freunde und Freundinnen von Bernhard und kennen ihn als Kämpfer der revolutionären Linken. Wir wissen, dass er auf keinen Fall ausgeliefert werden will. Deshalb wenden wir uns mit diesem Offenen Brief an die venezolanische Öffentlichkeit und die Regierung des Landes.

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Türkische AnarchistInnen im Kampf gegen den religiös-faschistischen Islamischen Staat

27. September 2014

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Die französischen GenossInnen von “Alternative Libertaire” berichten über ein anarchistisches Kontingent der “Revolutionär Anarchistischen Aktion”, die den Kampf im kurdischen Teil Syriens gegen den “Islamischen Staat” führen.

GenossInnen aus Istanbul sind zur Unterstützung der kurdischen Bevölkerung nach Kobanê (Aïn Al-Arab) gereist. “Alternative Libertaire” spricht von der Stadt als strategischem Punkt, an dem die “beiden Welten aufeinandertreffen – die progressiven, säkulären und revolutionären Kräfte auf der einen Seite, die religiösen Fanatiker auf der anderen.” Alternative Libertaire legt dar, das die Stadt an der syrisch-kurdischen Grenze seit einigen Tagen von den religiösen Faschisten des Islamischen Staates belagert wird. Wenn die Stadt falle, werde das gesamte syrische Kurdistan bedroht, und damit “sein politisches und soziales Modell der ‘demokratischen Autonomie’ und des ‘demokratischen Konföderalismus’, der seit 2012 entwickelt werde.”

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Demo: „Anarchismus – Selbstbestimmt. Herrschaftsfrei. Erreichbar.“

27. September 2014

aVerehrte Menschen des guten Geschmacks, die Anarchistisch Syndikalistische Jugend Bonn ruft dazu auf, am 11. Oktober 2014 um 14 Uhr unter dem Motto „Anarchismus – Selbstbestimmt. Herrschaftsfrei. Erreichbar.“ auf die Straße zu gehen. Wir starten um 14:00 Uhr am Kaiserplatz in Bonn und möchten mit einer Kundgebung um 16:00 Uhr am Frankenbadplatz abschließen.

Mit dieser Demonstration möchten wir auf die Idee des Anarchismus aufmerksam machen und für ihn werben. Entgegen der geläufigen Meinung sind wir keine „Truppe von gewaltbereiten Chaoten“, sondern eine Gruppe von engagierten Menschen, die für eine andere Welt eintreten. Mit unserer Demonstration möchten wir Menschen außerhalb unserer Zusammenhänge erreichen. Um dem landläufigem Vorurteil entgegenzutreten bitten wir euch, möglichst vornehm gekleidet in Abendkleidern oder Anzügen zu erscheinen. Wer gar keine bonzigen Kleider zu Verfügung hat, ist natürlich auch herzlich eingeladen unserem Aufruf zu folgen. Wie innerhalb der Szene wohl hinreichend bekannt sein dürfte, treten wir für ein solidarisches Miteinander ein, in dem Menschen frei von Diskriminierung leben können. Jede*r soll sich der Unterstützung und Solidarität der Gemeinschaft sicher sein, Grundlage für unser Zusammenleben ist der gegenseitige Respekt. Unter diesen Voraussetzungen ist es möglich, ein herrschafts- und hierarchiefreies Leben zu gestalten. Und das ohne kapitalistische Kackscheiße.

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