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Schwarz-Roter Ticker (181) [7 Meldungen]

15. September 2014

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9. Juni 2013

gegenkrieg

Vor einem Jahr wurde Pavlos Fyssas von einem Faschisten ermordet

19. September 2014

Pavlos-FyssasVor einem Jahr, am 18. September 2013, ermordete ein Angehöriger der rechtsextremen griechischen Partei “Goldene Morgendämmerung” (Chrysi Avgi) den Gewerkschafter und antifaschistischen Hip-Hop Musiker Pavlos Fyssas, der unter dem Namen Killah P bekannt war.

Pavlos und seine FreundInnen wurden von mindestens 15 Faschisten angegriffen. Er wurde bei dem Angriff von Giorgos Roupakias, einem Mitglied der neonazistischen Partei Chrysi Avgi, erstochen. Nach Augenzeugenberichten sei ein Krankenwagen erst 50 Minuten später am Tatort eingetroffen, so dass für den 34-jährigen Pavlos jede Hilfe zu spät kam. Der Täter gestand seine Tat der Polizei und gab an, Mitglied der Partei “Goldene Morgendämmerung” zu sein, welche jede Verbindung zu der grausamen Tat von sich wies.

Faschismus tötet. Überall.

Quelle: Beobachter News

Verfassungsschutz, NSU und Fußball-Ultras: Der Fall des Martin Thein

18. September 2014

radiotipp2Ein seltsamer Fall: Der Wissenschaftler und Buchautor Martin Thein, der die deutsche Fußballfanszene erforscht, so wurde kürzlich bekannt, ist Verfassungsschutzmitarbeiter.

Thein promovierte an der TU Dresden zum Thema Neonazismus. Danach machte er sich als Fan-Forscher einen Namen. Wie kürzlich durch Recherchen von Stefan Aust und Dirk Laabs bekannt wurde, ist er auch Mitarbeiter des Verfassungsschutzes. So führte er vor Jahren den V-Mann “Tarif”, der auch im Umfeld der NSU eine wichtige Rolle spielt. “Tarif” war der Deckname für den Neonazi Michael See, der als einer der Vordenker der Rechten Szene gilt. Seine Akte ist 2011 bei Bekanntwerden des NSU durch den Verfassungsschutz geschreddert worden. Thein, so sagt der Verfassungsschutz, habe aber nie die Fanszene ausgeforscht. das wollen aber viele Fans nicht glauben. In der Ultra-Szene herrscht eine große Verunsicherung, ob das wissenschaftliche Interesse Theins nur ein vorgeschobenes war, um die Szene auszukundschaften. Thein hatte über Jahre intensiven Kontakt zur Fanszene als auch zu Faninitiativen. Warum, fragt man sich.

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Kundgebung gegen die Einstellung der Autozüge und der Nachtzüge

17. September 2014

nachtzugKOMMT AM 24. SEPTEMBER UM 14 UHR AUF DEN POTSDAMER PLATZ IN BERLIN.

Worum geht es genau: Wir – Beschäftigte der DB European Railservice – wehren uns als unabhängige Gewerkschafter gegen die in vielfacher Hinsicht unsinnige Streichung der Nachtzüge und der Autozüge und dem damit verbundenen Abbau unserer Arbeitsplätze.

Dazu haben wir seit Frühjahr 2014 Tausende Flyer und Protestpostkarten (in den Anhängen) an die Zuggäste und andere Freunde der Nacht- und Autozüge verteilt und haben viele Kontakte geknüpft. Bis jetzt haben wir circa 4000 Karten gesammelt, und hoffen demnächst die 5000er-Marke zu knacken, die wir am 24.9.14 dann dem Bahnchef Grube in Berlin übergeben wollen!

Umrahmt wird das ganze von eben dieser hoffentlich kraftvollen Kundgebung auf dem Potsdamer Platz, und freilich ist Presse geladen. Besonders aufmerksam machen möchte ich Euch auch auf unsere ständig aktualisierte website:

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Neupack: Arbeitsgericht vertagt Gütetermin

16. September 2014

neupackhungerlohnDas Hamburger Arbeitsgericht hat am Dienstag einen Gütetermin wegen der Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden der Firma Neupack vertagt. Der Hamburger Verpackungshersteller hatte seinen Betriebsratschef von einem Privatdetektiv ausspähen lassen, wie NDR 90,3 berichtete. Das Gericht forderte nun weitere Unterlagen an und will im Januar Zeugen hören.

Gewerkschaft: “Schikane”

Die Gewerkschaft IG BCE hatte von einem einzigartigen Vorgang und von Schikane gesprochen. Hintergrund soll der lange Streik von Ende 2012 bis Anfang 2013 bei dem Unternehmen sein. Gewerkschaftssekretär Rajko Pientka sagte, die Geschäftsführung wolle an dem Betriebsratschef ein Exempel statuieren. Sechsmal habe das Unternehmen den Betriebsratschef bereits kündigen wollen – ohne Erfolg. Dann soll die Firma einen Privatdetektiv auf den Mann angesetzt haben, als dieser sich krank gemeldet hatte.

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Eltern bezweifeln Selbstmord

15. September 2014

nsu-florian-heiligKurz vor seiner Befragung während der NSU-Ermittlungen stirbt der 21-jährige Florian Heilig in seinem brennenden Auto. Vieles spricht gegen einen Suizid.

Es ist einer der rätselhaftesten Todesfälle im Umfeld des NSU-Terrors. Vor einem Jahr verbrannte Florian Heilig in einem Auto in Stuttgart – am Tag, als er bei der Polizei über Nazistrukturen aussagen sollte. Die Staatsanwaltschaft sieht „keine Hinweise auf Fremdverschulden“. Doch die Eltern glauben nicht an einen Selbstmord.

Florian Heilig aus Eppingen (bei Heilbronn) war 21 Jahre alt, als er starb. Zumindest im Jahr 2011 war er in der rechtsextremen Szene aktiv. Anschließend hatte er Kontakt zum baden-württembergischen Aussteigerprogramm „Big Rex“. Wie sehr er sich wirklich aus der Szene lösen konnte, ist ungeklärt.

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Aus V wird A: “Es lebe das anarchistische Katalonien”

13. September 2014

aWas als Scherz begonnen hatte, wurde vorgestern tatsächlich umgesetzt: Anarchisten trollten in Barcelona gekonnt die Menschenkette für die Unabhängigkeit Kataloniens. Als die Menschenkette aus hunderttausenden Befürwortern einer Loslösung Kataloniens von Spanien ein kilometerlanges V bildete (1) – wobei das V laut den Veranstaltern für via (Weg), vota (Abstimmung) und victoria (Sieg) steht (2) – ergänzten es über 1000 Anarchisten durch einen Querstrich, und machten es dadurch zu einem gigantischen A, dem traditionellen Zeichen des Anarchismus. Ein A, das laut Demo-Aufruf bxqu5cgcmaazri8auch für “anticapitalisme, autonomia, autogestió, antifeixisme, avortisme, antipatriarcat i antiespecisme” (Antikapitalismus, Autonomie, Selbstverwaltung, Antifaschismus, Recht auf Abtreibung, Anti-Patriarchat und Anti-Speziesismus) steht (3).

Die Aktion war auf Facebook angekündigt und beworben worden, über 800 Personen hatten ihre Teilnahme zugesichert. Laut La Marea waren es dann letzten Endes über 1000, nach Angabe der Veranstalter sogar handgezählte 1742. Auch ein Twitter-Account wurde dafür eingerichtet, @viallibertaria (libertärer Weg). Begleitende Hashtags waren #viallibertaria, #ratllageneral (Querstrich), #AmillorqueV (A ist besser als V), #unaratllaperladiada (eine Reihe für die Diada/katalanischer Nationalfeiertag). Über alle wurden kurze Berichte und Fotos getwittert.

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