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Schwarz-Roter Ticker (163) [5 Meldungen]

22. April 2014

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Veranstaltungsreihe: “Anarchismus – auch in der Schweiz”

23. April 2014

Plakat_ohne_ProgrammDie Freie Arbeiter*innen Union lädt zur Veranstaltungsreihe “Anarchismus – auch in der Schweiz” ein. Mit diversen Vorträgen, Workshops und Konzerten, mit einer anarchistischen Buchmesse, einer Stadtführung und viel Gesprächsraum wollen wir die Frage stellen, was Anarchismus heute bedeuten kann. Der Anlass zu diesem Veranstaltungswochenende ist der 200. Geburtstag des bekannten Anarchisten Michael Bakunin. Er liegt auf dem Berner Bremgartenfriedhof begraben, da er seine letzten Lebensjahre in der Schweiz verbracht hat. Ein paar Jahre vorher wurde mit seiner Beteiligung die antiautoritäre Internationale im bernjurassischen St. Imier gegründet.

Wie steht es eigentlich heute um die Ideen des Anarchismus? Die Möglichkeit zur individuellen, selbstverantwortlichen Lebensführung wird zwar groß geschrieben, und autoritäre Herrschaftssysteme werden lautstark kritisiert. Doch ist der Anarchismus deshalb auf dem Vormarsch? Oder sind politische Demonstrationen und Proteste, ist die Kritik an Herrschaft und Kapitalismus nur etwas für Ewiggestrige?

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Ein anarcho-syndikalistischer Blick auf die Proteste in der Ukraine

23. April 2014

rkas donzekEin Interview mit Sergej von der RKAS Kiew (Revolutionäre Konföderation der Anarcho-SyndikalistInnen) über die aktuellen Proteste und die Aussichten anarchosyndikalistischer Strukturen in der Ukraine.

Wie würdest du die jetzigen Proteste im Vergleich mit der „orangenen Revolution“ von 2004/05 sehen? Wie ist das heutige politische Klima in der Ukraine?

Die erste „Maidan“ von 2004 war eine gänzlich friedliche Aktion, die stattfand, um die Nachprüfung der Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen zu fordern, da die Opposition der Meinung war, dass diese manipuliert worden seien.

Die Proteste von heute haben eine viel kompliziertere mehrschichtige Struktur. Zuerst sehen wir eine Reihe von Phasen der Entwicklung der Proteste. Zu Beginn gab es eine Entwicklung vergleichbar mit dem Szenario von 2004. Eine friedliche politische Aktion der nationalliberalen Opposition als Reaktion auf die Weigerung der Regierung, das Ab- kommen mit der Europäischen Union in Vilnius zu unterzeichnen. Alles sah so aus, als sei dies eine Methode, vor den Präsidentschaftswahlen 2015 die Stimmung in der Bevölkerung für eine andere politische Option vorzubereiten.

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Russland verschärft Kontrolle des Internet

23. April 2014

dumaPavel Durov, Gründer und Chef des sozialen Netzwerks Vkontakte, ist aus seinem Posten gedrängt worden und aus Russland geflohen, ein neues Gesetz will Blogs und Websites wie Medien regulieren und deren Betreiber zur Registrierung zwingen. Anfang April wurde im russischen Parlament, der Duma, ein neues Gesetzesvorschlag eingereicht, der darauf abzuzielen scheint, mit der noch verbliebenen freien Meinungsäußerung im russischen Internet Schluss zu machen. Putins “gesteuerte Demokratie” will nicht nur die Massenmedien steuern, sondern auch die letzten Enklaven der öffentlichen Diskurse.

von Florian Rötzer

Eingereicht haben den Gesetzesvorschlag neben Alexej Mitrofanow, der Vorsitzende des Ausschussses für Informationspolitik der Staatsduma, von der Putin-Partei “Gerechtes Russland” zwei Abgeordnete der Liberal-Demokratischen Partei Russlands (LDPR), die jedoch trotz Namen stramm nationalistisch ist und mit Wladimir Schirinowski einen gerne für Provokationen sorgenden Parteivorsitzenden besitzt. Der Gesetzesvorschlag wurde in ein neues Antiterrorgesetz als Zusatz aufgenommen und am letzten Freitag von der Duma in der zweiten Lesung abgesegnet. Daher ist zu erwarten, dass das Gesetz Geltung erlangt, nach dem auch Blogs als Medien gelten und dementsprechend reguliert werden.

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Arbeiterbörse für Literatur (AS): Frühlingsgewinnspiel

22. April 2014

abblogDas empfehlenswerte Infoportal “Arbeiterbörse für Literatur (AS)” führt erstmalig ein Gewinnspiel durch. Als Preise für die Einsendung der richtigen Lösung winken den GewinnerInnen Bücher oder Kaffee. Hier nun das Gewinnspiel:

Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

wir möchten den Anstieg unserer Aufrufe und Verlinkungen honorieren und Euch nach der korrekten Beantwortung unserer Frage einige Gewinne zukommen lassen!

Die Frage lautet:

Wie viele Ausgaben des FAUD-Organs “Der Syndikalist” sind erschienen?

a) 400-600
b) 601-800
c) 801-1000
d) 1001-1200

Zu gewinnen gibt es:

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Interview mit AnarchistInnen aus Syrien

22. April 2014

syriananarchists_logoDas An­ar­chis­ti­sche Forum Köln hat ei­ni­ge Fra­gen an Ge­noss/innen aus Sy­ri­en ge­schickt und fol­gen­de Ant­wor­ten be­kom­men:

Wie sind eure Be­zie­hun­gen zu der Frei­en Sy­ri­schen Armee (FSA), dem Re­gime und der kur­di­schen Au­to­no­mie­re­gie­rung?

Ant­wort: Wir un­ter­stüt­zen die sy­ri­sche Re­vo­lu­ti­on für Frei­heit und Würde gegen die Dik­ta­tur von Bas­har Al Assad und der Baath-​Par­tei. Wir un­ter­stüt­zen sä­ku­la­re und de­mo­kra­ti­sche Ele­men­te der FSA und das Recht aller Men­schen auf Wi­der­stand gegen Ty­ran­nei durch be­waff­ne­ten Kampf. Aber zur Zeit ge­win­nen is­la­mis­ti­sche Grup­pen in­ner­halb der FSA an Zu­wachs und Do­mi­nanz, was wir nicht un­ter­stüt­zen kön­nen und wir sind vor­sich­tig ge­gen­über ihren Pro­gram­men (diese wer­den als immer noch ge­trennt von kon­ter­re­vo­lu­tio­nä­ren, ex­tre­mis­ti­schen dschi­ha­dis­ti­schen Grup­pen wie ISIS und Jab­hat Al Nusra be­trach­tet, gegen die sich die meis­ten Syrer/innen wen­den). Wir un­ter­stüt­zen die kur­di­schen Rech­te auf Selbst­be­stim­mung und un­se­re kur­di­schen Ge­noss/innen im Kampf. Wir un­ter­stüt­zen kur­di­sche Kämp­fer/innen, die eher sä­ku­lar und de­mo­kra­tisch ein­ge­stellt sind.

Gibt es ak­ti­ve an­ar­chis­ti­sche Grup­pen in Sy­ri­en? Seit wann exis­tie­ren diese Grup­pen? – Wel­che Ak­ti­vi­tä­ten füh­ren sie durch, wie tun sie das?

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Heraus zum revolutionären 1. Mai in Stuttgart

22. April 2014

stuttgartZum 10. mal in Folge findet in Stuttgart wieder eine revolutionäre 1. Mai Demo statt. Unter dem Motto “Nichts bleibt wie es ist… Gegen Krieg und Ka­pi­tal: Für So­li­da­ri­tät und Klas­sen­kampf!” startet die Demo um 12 Uhr am Schlossplatz. Auch dieses Jahr sind wir wieder auf der Demo und dem anschließenden Fest ab 14 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann vertreten.

Mit die­sem Auf­ruf wol­len wir allen Men­schen, die gegen Ka­pi­ta­lis­mus samt sei­ner Zwangs­me­cha­nis­men auf die Stra­ße gehen wol­len, die Mög­lich­keit geben mit Gleich­ge­sinn­ten an der De­mons­tra­ti­on teil­zu­neh­men. Uns geht es nicht, ver­schie­de­ne Po­si­tio­nen ge­gen­ein­an­der aus­zu­spie­len oder die De­mons­tra­ti­on in­halt­lich zu spal­ten. Wir sehen den Auf­ruf als eine theo­re­ti­sche Er­gän­zung zu den bis­he­ri­gen Ana­ly­sen, Po­si­tio­nen und Per­spek­ti­ven.Als Teil der plu­ra­lis­ti­schen Lin­ken sehen wir es er­for­der­lich an, alle Strö­mun­gen für eine Per­spek­ti­ve fern­ab von Aus­beu­tung und Herr­schaft zu mo­bi­li­sie­ren. Das ka­pi­ta­lis­ti­sche Aus­beu­tungs­sys­tem, die (immer wie­der keh­ren­den) Wirt­schafts­kri­sen und die re­ak­tio­nä­ren Na­tio­nal­staa­ten las­sen es nicht zu, sich wei­ter mit ideo­lo­gi­schen Gra­ben­kämp­fen auf­zu­hal­ten.

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