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Schwarz-Roter Ticker (186) [4 Meldungen]

20. Oktober 2014

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Aktuelle Neuigkeiten zu den Kämpfen in Kobane und Solidaritätsaktionen

7. Oktober 2014

solikobaneWir verweisen auf die folgenden beiden Infoseiten, die ständig aktualisiert werden:

Der kurdische Nachrichtendienst Firatnews, welcher den Kämpferinnen und Kämpfern von YPG und YPJ nahesteht:
http://en.firatajans.com/news/news (Informationen in Englisch)

Newsticker des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit (Civaka Azad)
http://civaka-azad.org/ (Informationen in Deutsch)

9. Juni 2013

gegenkrieg

Update zur Situation in Şengal, wo weiterhin ein Massaker an den Êzîden droht

21. Oktober 2014

isis offensiveNach den neuerlichen Großangriffen des Islamischen Staates auf die einstige Hochburg der Êzîden, das nordirakische Shingal, bleibt die Lage dort angespannt.

In Folge der Angriffe mussten erneut geschätzte 7.000 in der Region verbliebener êzîdischer Zivilist*innen aus ihren Dörfern fliehen und befinden sich nun ohne jede Versorgung in den Bergen. Noch am Nachmittag zerstörten IS-Banden die heilige Stätte Quba Amadîn am Südrand des Gebirges unwiederbringlich. Auch die bedeutendste Pilgerstätte #Sherfedîn nördlich des Gebirges wurde von Granaten getroffen, sie steht jedoch noch und wird von den êzîdischen Verteidigungseinheiten YBŞ um General Qasim Śesho bis zum Letzten verteidigt.

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Großoffensive des IS in Shingal – Hunderte Widerstandskämpfer umzingelt

20. Oktober 2014

ShingalGebirgeSHINGAL. Terroristen des Islamischen Staates (IS) haben heute in den frühen Morgenstunden, seit 3 Uhr, mit einer der massivsten Großoffensiven seit der Übernahme der Region begonnen. Kommandeure der Verteidigungseinheiten teilten êzîdîPress mit, dass hunderte Kämpfer in Borik, Duhola und an der Pilgerstätte Sherfedîn umzingelt sind. Von allen Seiten greifen die Terroristen mit einem massiven Aufgebot an Kämpfer die Region erneut an und haben mehrere Gemeinden vollkommen umzingelt.

Alleine in der Gemeinde Duhola ist der IS mit rund 40 gepanzerten Humvees vorgerückt und hat rund 100 Kämpfer umzingelt. Die Zivilisten sind alle in das Gebirge geflüchtet. Kommandeure der Widerstandseinheiten versuchen derzeit die Pilgerstätte zu verteidigen, Oberkommandant Heydar Shesho und General Qasim Shesho weigern sich, die Pilgerstätte aufzugeben.

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Blick nach Kobane – Reisebericht eines Aktivisten der Karakök Autonome

20. Oktober 2014

karte-is-kurden-tuerkei-syrien-kurden-irakNun bin ich in Suruc angelangt, einer Stadt in der Türkei, welche die Grenze zu Syrien bildet. Der Krieg ist allgegenwärtig. Hier ist das türkische Militär präsent mit seinen Panzern, Wasserwerfern. Die Bevölkerung im Dorf, in welchem ich mich aktuell aufhalte, besteht manchmal nur aus einigen Hundert Menschen, manchmal sind es mehrere Tausend. Viele flüchten von hier, viele kommen aber auch, weil sie über die Grenze möchten, um sich dem Widerstand in Kobane anzuschliessen, in den Reihen der YPJ/YPG zu kämpfen, Lebensmittel zu bringen, mitanzupacken, auf irgendeine Art zu helfen. Es herrscht eine ständige Fluktuation. Immer wieder geht das türkische Militär zum Angriff über, setzt Wasserwerfer oder Tränengas ein, um die Menschen von hier zu vertreiben. Die türkei möchte eine Unterstützung der kurdischen Kämpfer_innen möglichst verhindern.

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Eingesandt: Der “Industrial Worker” über den Kongress der FAU

20. Oktober 2014

fau-fahneDie aktuelle Oktober-Ausgabe der Zeitung der Industrial Workers of the World (IWW), Industrial Worker, enthält den Bericht einer IWW-Delegation, die am diesjährigen Kongress der Freien ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) teilgenommen hat. Für nicht in der FAU organisierte Anarchosyndikalistinnen und Anarchosyndikalisten, sowie für Arbeiterinnen und Arbeiter die ohne politisch-sektiererische “Vorgaben” und “Kontaktverbote” arbeiten und sich vernetzen (wollen), ist dabei sicherlich Interessant zu erfahren, dass es zum diesjährigen Kongress einen Antrag auf Austritt aus der Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA) gab, der allerdings abgelehnt wurde. Zudem waren dem Kongressbericht zu folge auch keine Delegierten des IAA-Sekretariats zu Gast. Dafür konnten Gäste der mit einem Kontaktverbot belegten schwedischen SAC und der französischen CNT begrüßt werden. Über inhaltliche und strategische Diskussionen schweigt sich der Bericht aus. Er wird hier im englischen Original wiedergegeben.

Sharing Lessons With Comrades In The FAU

By Levke Asyr

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ASJ Bonn ruft zur Demo “Solidarität mit den Menschen Rojavas”

20. Oktober 2014

rojavaentwurfAm 24.10.2014 wird um 14 Uhr vor der Bonner Außenstelle der Botschaft von Katar (Godesberger Allee 77) eine Kundgebung gegen die Organisation „Islamischer Staat“ (IS) stattfinden. Die Anarchistisch-Syndikalistische Jugend Bonn (ASJ) ruft dazu auf, sich zu beteiligen.

Seit der IS, vormals ISIS, sein Unwesen treibt, jagen durch die Medien immer neue Meldungen von Gräueltaten. Der IS steht in jeglicher Hinsicht für Barbarei: Hinrichtungen, Zwangsehen, Menschenhandel, Verfolgung religiöser und ethnischer Gruppen sind alltäglich in den von IS kontrollierten Gebieten.

Die sogenannte westliche Wertegemeinschaft setzt dem ein paar lächerliche Waffenlieferungen entgegen, mit Ausnahme der USA deren Engagement sich auf einige wenige Luftschläge beschränkt. Es ist ein Armutszeugnis ohnegleichen, dass die aus unserer Sicht gesellschaftlich fortschrittlichste Gruppierung der Region dermaßen im Stich gelassen wird. Das ist kein Fall für „Brot für die Welt“, der IS lässt sich leider nur mit Waffengewalt aufhalten. Gewalt ist Teil der Ideologie und des Selbst-verständnis dieser religiösen Fanatiker. Wir solidarisieren uns daher mit allen Betroffenen und rufen sowohl individuelle als auch kollektive Akteure dazu auf, sich möglichst konkret mit den Menschen im Widerstand zu solidarisieren.

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Eingesandt: „Das System ist viel umfassender als ich dachte…“

19. Oktober 2014

Tropa2posterEin Review zu „Tropa de Elite II“

Der brasilianische Film „Tropa de Elite II“ schildert die Kehrtwende eines Ausbilders und Befehlshabers bei Brasiliens gefährlichster und mörderischster Polizei-Einheit, der „Tropa de Elite“. Diese Truppe stellt der Film als eine Art „Unbestechliche“ dar, die in den Favelas die Drogengangs bekämpfen.

Diesen Auftrag nimmt der Chef der Truppe und weitere Söldner sehr ernst, so der Film. Es wird ihnen zu einer inneren Angelegenheit, den Drogensumpf zu beseitigen, so glauben sie. Doch in Wahrheit schaffen sie nur Platz im Slumgebiet: Platz für eine Seuche korrupter Miliz-Polizisten, die sich von der polizeilichen Korruption im Drogengeschäft auf ganz alltägliches Wirtschaften verlegen – sie gründen eine allumfassende Schutzgeld Mafia, die sich ihren Platz nach unten durch mörderische Gewalt und ihren Platz nach oben durch das Cash der Politik sichert: Wahlstimmen.

Unser Protagonist säubert die Stadt Rio de Janeiro nicht von Drogendealern, sondern nur von der Konkurrenz noch schlimmerer Parasiten. Die Miliz-Polizei der Stadt. Im Film kommt der Chef der „Tropa de Elite“ hinter diese Machenschaften… Politikerfressen werden zerschlagen, Korrupte werden erschossen – es ist ein Genuss, der nur damit gekrönt wird, dass der zur Besinnung gekommene Henker des Staates kundtut, dass das „System viel umfassender ist,“ als er gedacht hätte. Dass so lange die „Grundlage“ dafür besteht, weiterhin „Unschuldige“ sterben werden. Und dann fragt er aus dem Off den Zuschauer: „Und wer denkst du, finanziert dieses System? Genau.“

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