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Kundgebung gegen die Einstellung der Autozüge und der Nachtzüge

17. September 2014

nachtzugKOMMT AM 24. SEPTEMBER UM 14 UHR AUF DEN POTSDAMER PLATZ IN BERLIN.

Worum geht es genau: Wir – Beschäftigte der DB European Railservice – wehren uns als unabhängige Gewerkschafter gegen die in vielfacher Hinsicht unsinnige Streichung der Nachtzüge und der Autozüge und dem damit verbundenen Abbau unserer Arbeitsplätze.

Dazu haben wir seit Frühjahr 2014 Tausende Flyer und Protestpostkarten (in den Anhängen) an die Zuggäste und andere Freunde der Nacht- und Autozüge verteilt und haben viele Kontakte geknüpft. Bis jetzt haben wir circa 4000 Karten gesammelt, und hoffen demnächst die 5000er-Marke zu knacken, die wir am 24.9.14 dann dem Bahnchef Grube in Berlin übergeben wollen!

Umrahmt wird das ganze von eben dieser hoffentlich kraftvollen Kundgebung auf dem Potsdamer Platz, und freilich ist Presse geladen. Besonders aufmerksam machen möchte ich Euch auch auf unsere ständig aktualisierte website:

HTTP://WWW.AUTOREISEZUEGE-HABEN-ZUKUNFT.DE

Auf dieser website werden von unserem Unterstützer Winfried Wolf „sechzehn Bausteine für eine Kampagne zur Rettung der Nachtzüge, der Autoreisezüge und für optimale europaweite Schienenverbindungen“ vorgestellt, die er zusammen mit Bahn für alle, Betriebsräten der DB European Railservices und uns – den Aktivisten – erarbeitet hat.

KOMMT AM 24. SEPTEMBER UM 14 UHR AUF DEN POTSDAMER PLATZ IN BERLIN

2 Kommentare leave one →
  1. Alfredsson permalink
    17. September 2014 12:30

    Hervorzuheben ist, daß es sich hier um einen selbstorganisierten Kampf der Beschäftigten handelt; EVG und NGG haben diese Kampagne bisher aktiv ignoriert.
    Jetzt – wo sie anfängt Wirkung zu zeigen – versucht die EVG-Spitze einen Fuß in die Bewegung zu bekommen.

    Eine Kollegin schreibt dazu:

    „Nun sind wir seit fast einem Jahr dabei, oder ist es nicht noch länger?, diese Kampagne und speziell diese Aktion am 24.9. einzufädeln und haben dann zunächst aus eigener Kraft, und dann mit immer mehr Unterstützung durch viele befreundete Organisationen gearbeitet. Genau genommen sind wir seit 2008 dabei, wo wir den Paris-Zug (erfolgreich!) gerettet haben. Und nun kommt der 24.9. heran und eine Woche vorher kommt wie Phönix aus der Asche ein Herr vom Hauptvorstand der EVG und will sich einklinken…
    Warum nur will Bieck wohl ausgerechnet jetzt zu uns sprechen? Und warum
    sollten wir überhaupt wollen, dass der spricht?“

    Abzuwarten bleibt auch, wie sich die sogenannten alternativen Basisgewerkschaften in Berlin verhalten werden. (Zu den Trucker-Protesten am 3. Mai hatten IWW und FAU zwar aufgerufen, es ist aber niemand von denen gekommen.)

  2. Realsatire permalink
    9. Oktober 2014 22:13

    I N T E R N E M I T T E I L U N G
    Von: Wolfgang Dietz
    Bereich: Niederlassung Hamburg
    An / Bereich:
    Alle CdS und stationären MA der NL
    Nachr.: Alle anderen Fahrdienstmitarbeiter
    Datum: 1. Oktober 2014
    Aufkleber und Flyer

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    seit einigen Tagen finden sich in den Postfächern aller Mitarbeiter Aufkleber und Flyer, die vermeintlich für den Fortbestand von Auto- und Nachtzügen werben. Leider werden die Aufkleber sowohl im Haus als auch auf den Zügen verklebt. Das Entfernen verursacht Kosten und hilft nicht, die Produkte AZ und CNL zu erhalten. Es handelt sich um Sachbeschädigung und einige Mitarbeiter haben uns auch schon aufgefordert, das Einwerfen in die Postfächer zu unterbinden.
    Deshalb muss ich Sie leider bitten, bei Abfahrt der Züge darauf zu achten, ob Aufkleber mit dem Aufdruck „Kaputtrechnen gilt nicht“ in Ihrem Zug verklebt bzw. Flyer mit dem Aufdruck „Alle reden von Europa. Die DB nicht“ verteilt wurden. Sollte dies der Fall sein, lassen Sie diese bitte umgehend entfernen und kontrollieren auch, dass diese Anweisung umgesetzt wird. Das Gleiche gilt sinngemäß auch für Gruppenleiter und stationäre Mitarbeiter.
    Bitte helfen Sie mit Ihren Kollegen mit, diese Art von „Aufmerksamkeit“ zu unterbinden.
    Es dient nicht dem Erhalt der Produkte, sondern beschädigt unser, d.h. Ihr Image als solider Dienstleister.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie uns bei unserem Bemühen, die Züge und die Büroräume in unserem Haus sauber zu halten, unterstützen würden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Dietz
    Niederlassungsleiter

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