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Cottbus: Es ist immer ein Angriff auf uns alle!

29. Mai 2015
nazidreck an zelle

Nazi-Schmierereien an der Zelle.

Aufruf zur Antifaschistischen Demonstration am 30.05.2015 anlässlich der Anschläge auf das Hausprojekt „Zelle 79“ in der Parzellenstrasse 79 (03046 Cottbus).

Treffpunkt: 14.30uhr vor dem Glad-House Cottbus (03046, Straße der Jugend 16), Beginn: 15.00uhr

Anlass der antifaschistischen Demonstration am Samstag, dem 30.05.2015 ist der Brandanschlag durch Neonazis auf das Hausprojekt „Zelle79“ am vergangenen Wochenende. Wir lassen uns das nicht gefallen! Mit der Demonstration wollen wir ein Zeichen setzen und zeigen das Cottbus sich von solchen Angriffen nicht einschüchtern lässt. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die direkt und indirekt von dem Angriff auf die „Zelle79“ betroffen sind. Es ist immer ein Angriff auf uns alle!

Hintergrund:

In der Nacht vom 23. auf den 24.05.2015 wurde das linke Hausprojekt „Zelle 79“ in der Parzellenstraße 79 von Neonazis angegriffen. Die Gruppe, die aus ca. 10 Vermummten bestand, versuchte hierbei in das Gebäude einzudringen, in dem sie Fenster mit Pflastersteinen zerstörten und die Tür demolierten. Glücklicherweise konnten sie sich zu keinem Zeitpunkt Zugang zur „Zelle 79“ verschaffen. Darauf hin gingen sie dazu über, Möbelstücke vor dem Haus anzuzünden und an die Fassade zu schieben. Kurz danach verschwand die Gruppe. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine kleinere Anzahl an Leuten im Haus, die unverletzt blieben. Durch das Geistes gegenwärtige Handeln einiger Nachbarn konnte der Brand schnell gelöscht werden. Während des Angriffs grölten die Neonazis Parolen wie „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“. Die Gruppe setzt sich ersten Informationen zufolge nach aus organisierter Neonaziszene Cottbus und rechtsradikalen Fußballfans zusammen. Diese Überschneidung wurde in den letzten Jahren wieder vermehrt beobachtet. So waren beim Auswärtsspiel gegen Babelsberg 03 am 15.04.2015 in Potsdam eine Melange aus eben diesen beiden aktiven Szenen sichtbar. Neben einer Fahne mit antiziganistischem und antisemitischem Aufdruck waren massenweise Rechtsradikale Parolen hörbar. Auch auf der Straße greifen die Neonazis wieder gezielt Menschen an. So ist die Anzahl rechter Übergriffe in Cottbus in den letzten Jahren stark angestiegen.

Es ist immer ein Angriff auf uns alle und darum solidarisiert euch und

KOMMT ZAHLREICH UND BRINGT EURE FREUND*INNEN MIT!

Weitersagen! Alerta, alerta antifascista!

AUTONOME ANTIFA COTTBUS

One Comment leave one →
  1. Falko Lütdke als Todesopfer rechter Gewalt nicht gezählt permalink
    1. Juni 2015 17:49

    Als Todesopfer rechter Gewalt nicht gezählt
    Der Verein Opferperspektive erinnert an Falko Lütdke, der vor 15 Jahren in Eberswalde starb, nachdem ihn ein Neonazi vor ein vorbeifahrendes Taxi stieß.

    Eberswalde. Mit Blick auf den bevorstehenden 15. Todestag von Falko Lüdtke trauerte der Verein Opferperspektive am Freitag um den Punk, der am 31. Mai 2000 im Alter von 22 Jahren in Eberswalde starb. (ND, 30.05.15)

    Falko
    Der Tod von Falko Lüdtke: Argumente statt Gerüchte

    Gerüchte sind meist in tief sitzenden Vorurteilen verwurzelt. Dennoch ist zu hoffen, dass die Konfrontation mit Fakten Fragezeichen setzen kann. Noch wird Falko Lüdtke von vielen nicht als ein Opfer rechtsextremer Gewalt anerkannt. Er droht in Vergessenheit zu geraten, ohne dass dem Opfer Gerechtigkeit widerfahren wäre. Die Auseinandersetzung über Falko Lüdtkes Tod geht weiter. Wir möchten dazu einen Beitrag leisten, indem wir die Fakten darstellen, wie sie das Gericht bisher festgestellt hat, und sodann einige Überlegungen zum rechtsextremen Charakter der Tat anstellen. Nur wenn wir zu begreifen versuchen, was damals wirklich geschah und warum es geschah, nur dann können wir die Hoffnung haben, dass es nicht wieder geschieht. Auseinandersetzung tut Not.

    Die Tat

    Eberswalde, 31. Mai 2000. An einer Bushaltestelle trifft Falko Lüdtke auf Mike Bäther, von dem er wusste, dass er der rechten Szene in Eberswalde angehört und auf dem Hinterkopf ein ca. acht Zentimeter großes Hakenkreuz-Tattoo trägt. Falko Lüdtke stellt
    …weiter…
    http://www.exil-eberswalde.de/index.php?option=com_content&view=article&id=52&Itemid=67

    http://jungle-world.com/artikel/2014/31/50310.html

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