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Soliabend für anarchistische Projekte in Dortmund mit Klaus der Geiger

17. Februar 2017

klausgeigerAktuell explodieren die anarchistischen Aktivitäten in Dortmund, immer neue Zusammenhänge sowie Projekte entstehen. Wir versuchen auf möglichst viele Lebensbereiche Einfluss zu nehmen und somit schon im Jetzt ein möglichst herrschaftsfreies Leben erfahrbar zu machen. Aber auch für anarchistische Arbeit und Kämpfe braucht es Geld. Infrastrukturen, Aktionen und Veranstaltungen: All das nagt an unseren Geldbeuteln! Deswegen wollen wir mit Klaus der Geiger ein rauschendes Fest feiern, um unsere Kassen zu füllen und gemeinsam einen wundervollen Abend voller Leidenschaft und Freiheit zu erleben.

Wir laden euch ein zu unserem Soliabend für anarchistische Projekte in Dortmund mit Spielecafe, Kuchen und Klaus der Geiger Konzert ab 17.00 Uhr Spielecafe mit Kuchen ab 19.00 Uhr Konzert. Eintritt: 3-6+ Euro Spende.

Ort: anarchistisches Buch- und Kulturzentrum – Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund

Eine Veranstaltung der anarchistischen Gruppe Dortmund – http://agdo.blogsport.eu/

Quelle: FdA-IFA

4 Kommentare leave one →
  1. Klau es permalink
    18. Februar 2017 12:44

    Ich finde „rauschende Feste“ haben immer auch was erotisches, anziehendes… wenn ich an „Klaus der Geiger“ denke, dann denke ich immer nur an so einen Demo-Schranz-Musiker, der weit davon entfernt ist, Feste zu feiern, sondern eher Statements… das mag ja für auf Linie gebrachte Anarchos für heute reichen, aber wenn man sich über dem Tellerrand der anarcho-Szene umsieht, dann muss man doch zugeben, dass „rauschende Feste“ anders aussehen.
    Und um Kassen zu füllen wären vielleicht nicht immer wieder die selben Acts gut, sondern mal Leute aus den Musikszenen der Stadt… egal ob sie nun auf Linie sind, oder nicht – Kultur entwickelt sich, ohne zu fragen, ob General (A) und Feldmarschällin Anarchia das so gut finden oder nicht… und das sollte man auch so respektieren, denn es wäre eine realistische Einschätzung. Zu glauben, man könne sich Schimpfworten und negativen Texten verschließen, weil man „auf möglichst viele Lebensberiche Einfluss nehmen will“, ist ein Anarcho-Irrglaube, der so nicht durchführbar ist.
    Aus dem Text spricht heraus, dass in der anarchistischen Szene überhaupt nicht verstanden wurde, was Anarchismus eigentlich ist – das sieht man z.B. daran, dass immer wieder, wie ein politisches Glaubensbekenntnis, das Wort „anarchistisch“ wiederholt wird… man ist ein besserer Anarchist, wenn man den Inhalt nach vorne stellt, nicht die Worthülse, die man mit Inhalt beliebig füllen kann… was hat man genau vor? Wie soll es aussehen? Das steht im Vordergrund, nicht, dass man sich für einen Anarchisten hält.
    Ich finde das Projekt ist so eine Ego-Sache – „Wir halten uns für dieses und jenes und finden uns dabei ganz toll“. Aber was steht konkret an? „Möglichst viele Lebensbereiche beeinflussen“…. das kann einfach alles sein.
    Sehr dürftig.
    Auch hat man versucht so ziemlich alles in den Aufruf zu knallen – Politik, Ziele (schwammig) und Kultur aber eben alles ängstlich – schön im anarchistischen Rahmen – es könnte ja jemand von dr Szenepolizei auf die Idee kommen, Sexismus und Machismo würden durch mackerhafte Musiker und Musikerinnen dort eine Bühne geboten bekommen…
    Ja und wegen dieser Angst sich wegen Worten die Finger schmutzig zu machen, und kulturellen Ausdrucksformen, lebt das ganze irgendwie nicht… ist eine Totgeburt fadenscheiniger politischer Korrektheit und „Sicherheit“.
    Die Leute, die das verfasst haben, lasen sich nicht genug fallen, um wirklich rauschende Feste zu feiern.
    Ohne Entgleisungen, sind Feste nicht rauschend… ist einfach so…
    Als Tipp für’s nächst Mal: Einfach mal in den asozialsten Schuppen der Stadt gehen, und die 16 – 20 Jährigen Kids beim Feiern ansehen – da ist alles noch relativ natürlich, im Rahmen der herrschenden Verhältnisse natürlich, aber eben erkennt man auch viel, was einfachso aus den Leuten heraus kommt – schreien, schubsen, pöbeln, saufen, kiffen, koksen, kotzen, prügeln, knutschen, sex auf der Toilette, all sowas eben… das ist ein rauschendes Fest… am Ende schaut die Pozilei vorbei, es gibt vielleicht einen Krankenwageneinsatz und die ein oder andere Person wird sich bestimmt am nächsten Morgen fragen, wo sie da eigentlich aufgewacht ist – all das sind menschliche Lebensäußerungen, vor denen man sich nicht verschließen darf, denn sie sind von der Mehrhheit praktiziert und nachgefragt.
    Verschließt man sich dem, dann entsteht ein Eindruck der spießigen Verschlosenheit und die Menschen wenden sich ab.

    Ganz im Gegensatz zu den meisten (zu) logisch denkenden Anarchos, leben viele vitale, junge Leute nicht auf der Basis irgendwelcher Zitate oder Ideen, sondern Emotionen und Erfahrungen. Das sind ganz andere Welten – die aber Teil unserer aller Lebensrealität sind und sich nicht politisch erschließen lassen – es knallt dann einfach und geht rund – es entfaltet sich so sein Strudel von Leben und Chaos und man lässt sich dann einfach treiben oder würgt alles ab – entwedr oder. In diesem Sinne gleicht der Auszug auf eine Feier einer kurzen Revolution, man wappnet sich, bereitet sich vor und zieht dann in dei Schlacht, als wenn es die letzte wäre…. Und es passieren ja oft auch Dinge, die da heranreichen….

    Ich finde man muss sich als Anarcho endlich mal mit dem Leben anderer auseinandersetzen und sie auch partizipieren lassen und wo das nicht gewünscht ist, sich selbst dahingehend verändern, dass man auch andere Menschen einspannt.
    Das eigene Auftreten spielt dabei eine große Rolle… Style, Musik, Kultur, Sport, Fashion, all das sind Aspekte, die für die Menschen da draußen wichtig sind – wie beantworten die Anarchos all diese Dinge? „Mir doch egal“, „vegan“, „Plenum!“ … Gähn – das sehe ich eher als kulturelles Fluchtverhalten an.

  2. Lokomotive Kreuzberg permalink
    19. Februar 2017 14:42

    Lokomotive Kreuzberg ~ STREIKLIED

  3. Dortmund: Nazis wollen einen ganzen Stadtteil übernehmen! permalink
    19. Februar 2017 14:57

    Dortmund: Nazis wollen einen ganzen Stadtteil übernehmen!

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