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Die Verteidigung der Menschlichkeit. Eine Antwort auf die Brutalisierung der Gesellschaft

5. September 2016

Plakat Heleno_ A3Veranstaltung mit Heleno Saña – Freitag, 7. Oktober 2016 um 19:00 Uhr – in der AgiJ, Thedestraße 99 a, Hamburg-Altona

Heleno Saña ist weit davon entfernt nur eine kritische Einschätzung der historischen Zeit zu geben, in der wir leben, er bietet anti-systemische Alternativen zu aktuellen Lage; er fordert eine Wende um 180° Grad, um die globalen Verhältnisse radikal zu verändern, sonst ist die Menschlichkeit am Ende. Seine Bücher sind daher Aufrufe zum Kampfes und der Hoffnung.

Heleno Saña Alcon (geboren 1930 in Barcelona) ist Sozialphilosoph und freier Schriftsteller. Er lebt seit 1959 in Deutschland und hat in spanischer und deutscher Sprache über 30 Bücher verfasst. Heleno entstammt einer libertär-antifaschistischen Familie, seine Jugend war geprägt durch die wiederholten Verhaftungen seines Vaters (Juan Saña, Mitglied der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT und des Ateneo Enciclopédico Popular) und den Untergrundkampf gegen das Franco-Regime. Nach seiner Ausbildung als Journalist in Madrid übersiedelte er 1959 der Liebe wegen nach Darmstadt. Seine aktuellen Bücher in deutscher Sprache:

Die libertäre Revolution. Die Anarchisten im spanischen Bürgerkrieg. Hamburg 2001.
Macht ohne Moral. Die Herrschaft des Westens und ihre Grundlagen. Köln 2003.
Don Quijote in Deutschland. Autobiographische Aufzeichnungen eines Außenseiters.
Würde und Widerstand. Menschlichkeit in einer unmenschlichen Welt. Köln 2007.

Veranstalter: AgiJ und Anarchosyndikalistische Gruppe Hamburg-Altona

12 Kommentare leave one →
  1. 7. September 2016 10:25

    Wow, ein Knaller!

    Nochmal die Möglichkeit nach vielen Jahren Heleno Sana zu sehen, er ist unter libertären Sozialisten in D-land zu wenig bekannt.

    …ein Interview in spanisch…

  2. WikiTubia ~ Heleno Saña permalink
    8. September 2016 11:03

    WikiTubia ~ Heleno Saña

  3. Pigor permalink
    8. September 2016 11:11

    Welcome To Germany – Chanson des Monats Sept 2015 – Pigor

  4. The Intellectuals We Abandon permalink
    9. September 2016 11:54

    We are a society awash in skillfully manufactured lies. ~ Wir sind eine Gesellschaft überflutet aus geschickt hergestellten Lügen.

    The Intellectuals We Abandon

    This is a transcript of a speech that Chris Hedges gave Saturday at the annual meeting of the American Political Science Association in Philadelphia.

    Great writers and intellectuals give us a vocabulary that allows us to make sense of reality. They excavate depths that we, without their help, are unable to fathom. We are captive to systems of power until we can name the dominant myths and the intricate systems of coercion and control that extinguish our freedom.

    We are a society awash in skillfully manufactured lies. Solitude that makes thought possible—a removal from the electronic cacophony that besieges us—is harder and harder to find. We have severed ourselves from a print-based culture. We are unable to grapple with the nuances and complexity of ideas. We have traded ideas for fabricated clichés. We speak in the hollow language we are given by our corporate masters. Reality, presented to us as image, is unexamined and therefore false. We are culturally illiterate. And because of our cultural illiteracy we are easily manipulated and controlled.
    […]
    Source/Quelle: http://www.truthdig.com/report/print/the_intellectuals_we_abandon_20160904

    ————————————————————————

    America The Illiterate

    Authored by Chris Hedges in Nov 2008, via Strategic-Culture.org,

    We live in two Americas. One America, now the minority, functions in a print-based, literate world. It can cope with complexity and has the intellectual tools to separate illusion from truth. The other America, which constitutes the majority, exists in a non-reality-based belief system. This America, dependent on skillfully manipulated images for information, has severed itself from the literate, print-based culture. It cannot differentiate between lies and truth. It is informed by simplistic, childish narratives and clichés. It is thrown into confusion by ambiguity, nuance and self-reflection. This divide, more than race, class or gender, more than rural or urban, believer or nonbeliever, red state or blue state, has split the country into radically distinct, unbridgeable and antagonistic entities.

    There are over 42 million American adults, 20 percent of whom hold high school diplomas, who cannot read, as well as the 50 million who read at a fourth- or fifth-grade level. Nearly a third of the nation’s population is illiterate or barely literate. And their numbers are growing by an estimated 2 million a year. But even those who are supposedly literate retreat in huge numbers into this image-based existence. A third of high school graduates, along with 42 percent of college graduates, never read a book after they finish school. Eighty percent of the families in the United States last year did not buy a book. (…)
    Source: http://www.zerohedge.com/news/2016-09-07/america-illiterate


    5. September 2016 Joachim Bischoff / Bernhard Müller: Gründe und Hintergründe des AfD-Vormarschs
    Der Rechtspopulismus erobert die Berliner Republik

    Das Wahlergebnis der AfD in Mecklenburg-Vorpommern übertrifft die Schockwirkung aus den Landtagswahlen im März 2016. Damals hatte die AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz aus dem Stand zweistellige Ergebnisse erzielt, in Sachsen-Anhalt sogar aus dem Stand 24,3% geholt. Jetzt wurde sie in Mecklenburg-Vorpommern mit 20,8% zweitstärkste Kraft und lässt die CDU mit 19% hinter sich.

    Mit einem erneuten Verlust bleibt die Landes-CDU auf ihrem historisch schlechtesten Ergebnis hängen. Ob freilich dieses Mal die Schockwirkung ausreicht, die tradierten Wahrnehmungsmuster der politischen Kultur außer Kraft zu setzen, bleibt abzuwarten.

    (…)
    Im Zuge der Globalisierung fühlen sich weite Bevölkerungsschichten als Verlierer; das neoliberale politische Establishment hat durch Deregulierung die soziale Spaltung vertieft, so dass aus dem Ressentiment Wut und Hass gegen die Elite sowie die »neuen« Sündenböcke entfacht werden. Die Reden und programmatischen Bausteine der Rechtspopulisten leben von der Abwehr: von der Feindschaft gegen Muslime, Juden, Roma. Sie schüren Angst vor Arbeitsmigranten und Flüchtlingen, sie hegen Misstrauen gegen die Eliten der repräsentativen Demokratie und sprechen von Untergangsszenarien und Verschwörungstheorien.

    Die Erfahrung von Benachteiligung und politischer Verstärkung wird in der Regel nicht ernst genommen. Dem »Wieder fühlen« kann nur durch Aufgreifen der Ursachen der Verletzung begegnet werden. Die PolitikerInnen müssten zunächst akzeptieren, dass die soziale Spaltung und damit soziale Benachteiligung existiert. Wer den PolitikerInnen der etablierten Parteien in den vergangenen Jahren zugehört hat – national und europaweit –, dem wurde Eindruck aufgezwungen, die Globalisierung, die europäische Einigung, der gemeinsame Markt und eine vielfältiger werdende Gesellschaft brächten für alle nur Vorteile. Diese Erfolgsgeschichte geht an vielen Menschen vorbei: Sie widerspricht der Lebenserfahrung eines Teils der europäischen Bevölkerungen.
    (…)
    Quelle: http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/der-rechtspopulismus-erobert-die-berliner-republik/

  5. Sozialpolitischer Amok Was tun gegen die Enthemmung der Gewalt? permalink
    14. September 2016 12:37

    Sozialpolitischer Amok Was tun gegen die Enthemmung der Gewalt?

    Quelle: http://www.medico.de

    Es ist wenig erfolgversprechend, enthemmter Aggression mit Strafverfolgung und Umerziehungsmethoden begegnen zu wollen.

    „Weltgesellschaftlich gesehen ist das Megathema der nächsten 30 Jahre nicht mehr Ökologie und nicht mehr nachhaltige Entwicklung, sondern Ungleichheit.“ Heinz Bude (2016)

    Zum bedauerlichen Zustand der herrschenden Politik gehört, dass sie immer wieder erstaunt auf Missstände reagiert, die sie zuvor selbst befördert hat. Das ist die Lehre aus dem multiplen Krisengeschehen der zurückliegenden Jahrzehnte. Der Klimawandel, der Hunger, die Finanzkrise, die sogenannte Flüchtlingskrise, die vielen kriegerischen Konflikte, die heute allerorten für Verheerungen sorgen, aber auch die Enthemmung der Gewalt, die hierzulande zu beklagen ist, sind nicht plötzlich vom Himmel gefallen, sondern Ergebnis einer Politik, die sich mehr und mehr den Vorgaben einer auf Wachstum und Rendite ausgerichteten Ökonomie unterworfen hat. Dabei hat sie sich auch ihrer politischen Handlungsoptionen beraubt. Zu den schwerwiegenden Folgen dieser von dem französischen Soziologen Pierre Bourdieu so treffend beschriebenen „Politik der Entpolitisierung“ zählt eine dramatisch angewachsene soziale Ungleichheit, die sowohl zwischen den Ländern als auch innerhalb der Gesellschaften festzustellen ist.
    Während die Einkommen von Topverdienern immer üppiger werden, kommt das Gros der Menschen nicht voran. Auch und gerade in den reicheren Industrieländern musste die überwiegende Zahl der Haushalte in den zurückliegenden Jahren Einbußen erleiden. Erstmals, so heißt es, steht die jüngere Generation der 15- bis 35-Jährigen schlechter da als ihre Eltern. Die Hoffnung, dass es den Kindern einmal besser gehen würde, die den Verlauf der Moderne begleitet hat, verblasst. Wenn sie nicht Opfer einer grassierenden Jugendarbeitslosigkeit werden, bleibt vielen jungen Menschen nur die Aussicht auf unsichere und schlecht bezahlte Jobs. In Südeuropa hat bald schon jeder zweite junge Mensch keine berufliche Perspektive.
    Zugleich wissen viele Haushalte nicht mehr, wie sie für die immer teurer werdenden Mieten aufkommen sollen. Eine schwedische Möbelhauskette wirbt bereits für Kinder-Doppelstockbetten, die im Wohnzimmer aufgestellt werden können. In London ist die Gentrifizierung inzwischen so weit vorangeschritten, dass Wohnen in der City zu einem kaum noch bezahlbaren Luxus geworden ist. Seit die Städte zur Beute der globalen Spekulation geworden sind, steht Wohnen nicht mehr für die Idee eines lebensgeschichtlich bedeutsamen Zuhauses, sondern allein noch für die exorbitanten Renditeerwartungen von Investoren. Dem Ausnahmezustand, der heute auf dem Wohnungsmarkt herrscht, können die Stadtverwaltungen kaum noch entgegensteuern. Diese Handlungsoption haben sie verloren, als sie das ehemals kommunale und gemeinnützige Wohneigentum privatisierten.
    Die Liberalisierung der Märkte hat einer wachsenden Zahl von Menschen nicht ein Mehr an Wohlstand gebracht, sondern soziale Verunsicherung, Für nicht wenige stellt sich die Idee der Freiheit heute als Vogelfreiheit dar: als ein Leben bar jeder gesellschaftlichen Teilhabe, ohne soziale Anerkennung und Perspektive, im ständigen Gefühl, nicht gebraucht zu werden, überflüssig zu sein.
    Das Schwarzwerden der Welt
    Es sollte nicht verwundern, dass sich unter solchen Umständen Wut und Verzweiflung breitmacht. Nicht wenige der Betroffenen aber geben sich selbst die Schuld. Das zynische Credo des Neoliberalismus, wenn jede und jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht, legt eben nahe, dass auch ein Scheitern selbstverschuldet ist. Nicht nur den Boulevardmedien gilt heute Bildungsferne, Armut, der Verlust eigener Lebengrundlagen, das wachsende Unbehagen als eine personale Eigenschaft. Nicht mehr die sozialen Verhältnisse sollen für die Lage der Menschen verantwortlich sein, sondern die Menschen selbst. Die gesellschaftliche Polarisierung, die in einem solchen Menschenbild zum Ausdruck kommt, erinnert an längst überkommen geglaubte koloniale Spaltungen. Allerdings, so der französische Philosoph Etienne Balibar, sei der heutige Rassismus ein „Rassismus ohne Rasse“. Auf denselben Umstand, allerdings aus der Perspektive des Südens, hat der kamerunische Theoretiker des Postkolonialismus Achille Mbembe mit seinem Begriff des „Schwarzwerdens der Welt“ hingewiesen.
    Auf Dauer aber lässt sich das Bedürfnis der Menschen nach Teilhabe und Anerkennung nicht missachten. Um ihr Selbstwertgefühl gegen die von außen aufgezwungenen Kränkungen zu schützen, suchen Menschen nach Kompensation. Ein Wiedererlangen von Stärke kann dabei die Abgrenzung von anderen, die Gewalt gegen vermeintlich Schwächere, der Anschluss an identitätsstiftende Banden bzw. rechtsextreme und/oder religiös-fundamentalistische Gruppen suggerieren; schließlich auch der individuelle Amoklauf bzw. das, was islamistischer Terror genannt wird. So absurd es klingen mag, entspringt beides doch aus Lebensumständen, die von mangelnder Anerkennung, Langeweile und Verzweiflung geprägt sind.
    Mit großer Weitsicht hat Anthony Burgess solche Gewaltverhältnisse bereits in den 1960er Jahren beschrieben. In dem später kongenial verfilmten Roman „Clockwork Orange“ machte Burgess aber zugleich deutlich, wie wenig erfolgversprechend es ist, enthemmter Aggression mit sicherheitspolitisch motivierter Strafverfolgung und Umerziehungsmethoden begegnen zu wollen. Gesellschaftlichkeit, deren Fundamente im Zuge wachsender Ungleichheit ins Wanken geraten, lässt sich weder mit zusätzlichen Mauern noch mit einer Politik des Wegschließens und auch nicht mit der Ausweitung von Sicherheitsapparaten dauerhaft retten. All den heute in Berlin, Paris und Brüssel diskutierten Gesetzesverschärfungen, so vernünftig das im Falle eines rigideren Waffenrechts sein mag, wird es nicht gelingen, der Gewalt wirksam zu begegnen. Mit Sicherheitspolitik wird die soziale Ungleichheit nicht beseitigt, sondern nur verfestigt. Am Ende solcher fataler Spiralen stehen nicht selten weitere Gewalt und schließlich der Ruf nach dem, was Politikerinnen und Politikern mitunter als einzig noch verbliebenes Mittel erscheint: das Militär.
    Amoklauf des Neoliberalismus
    Solange sich Politik auf bloßes Krisenmanagement beschränkt, muss sie scheitern. Die Lösung der in der Welt herrschenden Probleme liegt nicht in einer Fortsetzung des sozialpolitischen Amoklaufs, mit dem der Neoliberalismus die Welt in den zurückliegenden Jahrzehnten verunsichert hat, sondern in einer Politik, die endlich auf sozialen Ausgleich setzt. Aber Vorsicht: Die Forderung, der Aushöhlung von Sozialstaatlichkeit endlich Einhalt zu gebieten, ist schnell formuliert und liest sich selbst in so manchem Parteiprogramm. Nimmt man sie aber ernst, verlangt sie nach tiefgreifenden Eingriffen in die bestehenden Verhältnisse. Es reicht nicht, hier und da ein paar „Stellschrauben“ zu drehen, um am Ende doch alles beim alten zu belassen. Der grassierenden sozialen Verunsicherung ist mit Sozialtechnik allein nicht zu begegnen. Mit eindrucksvollen Studien haben die britischen Sozialepidemiologen Kate Pickett und Richard Wilkinson aufzeigen können, wie Gewalt, Rassismus, Suizide, die Zunahme psychischer Erkrankungen und viele der anderen Probleme, die heute so lärmend von sich reden machen, mit dem Grad der Ungleichheit korrelieren, der in Gesellschaften herrscht. Die Gewalt ist unauflösbarer Begleitumstand von Gesellschaften, die sich der kapitalistischen Dominanz ergeben haben.
    Und so muss Politik, die sich wirkungsvoll gegen die Enthemmung von Gewalt stellen will, zuallererst auf die Verteidigung und den Ausbau einer allen zugänglichen öffentlichen Daseinsvorsorge als Voraussetzung für Teilhabe und Verwirklichungschancen drängen. Gleichzeitig gilt es, der extremen Konzentration von Vermögen und Einkommen in nur wenigen Händen entgegenzutreten. Denn der Druck, der heute auf dem Wohnungsmarkt lastet, steht ebenso wie die in aller Welt voranschreitende Privatisierung des Bildungs- und Gesundheitswesens in einem prekären Zusammenhang mit der wachsenden Ungleichheit. Es sind jene im Zuge der globalen Entfesselung des Kapitalismus entstandenen gigantisch aufgeblähten Kapitalvermögen, die heute auf der Suche nach rentablen Anlagemöglichkeiten die Erosion sozialstaatlicher Institutionen und gesellschaftlich verfasster Gemeingüter vorantreiben. Die astronomischen Mieten, die heute den Haushalten abverlangt werden, forcieren jenes Einkommens- und Vermögensgefälle, das den Druck auf den Wohnungsmarkt weiter erhöhen wird.
    Gewaltprävention? Umverteilung!
    Es ist höchste Zeit für den Griff zur Notbremse, um diese zerstörerische Dynamik zu unterbrechen. Sie ist längst zu einer Bedrohung der Demokratie geworden. Gewaltprävention verlangt nach Umverteilungsmechanismen, die auch vor den privaten Vermögen und den Gewinnen transnationaler Konzerne nicht Halt machen dürfen. Und sie müssen bereits am Ursprung der Vermögensbildung ansetzen. Wie das gehen könnte, dafür hat die schweizerische Initiative „1:12 – Für gerechte Löhne“ eine Idee präsentiert. Sie verlangt, dass in einem Unternehmen niemand mehr als zwölfmal so viel verdienen darf wie die am schlechtesten bezahlten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Veröffentlicht von Thomas Gebauer am 05. September 2016
    Quelle: medico international / T. Gebauer – https://www.medico.de/blog/artikel/sozialpolitischer-amok/

    https://www.facebook.com/medicointernational

  6. "Fremdenhass in Deutschland - Nur ein Ost-Problem?" permalink
    30. September 2016 20:09

    „Fremdenhass in Deutschland – Nur ein Ost-Problem?“

    Alexander Kähler diskutiert mit Sebastian Krumbiegel, Prof. Hajo Funke, Sabine Rennefanz und Sergej Lochthofen

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/2848614/phoenix-Runde-vom-29092016

  7. Buchhinweis: Thomasz Konicz: „Kapitalkollaps. Die finale Krise der Weltwirtschaft“ permalink
    4. Oktober 2016 14:20

    Thomasz Konicz: „Kapitalkollaps. Die finale Krise der Weltwirtschaft“ (Buchvorstellung)
    Konkret Texte 68

    Das Buch

    Haben Sie sich in der Dauerkrise des kapitalistischen Weltsystems schon häuslich eingerichtet? Können Sie noch den Überblick behalten über all die Schuldenberge, die gerade zusammenbrechen? Wie sortieren sich für Sie Klima-, Wirtschafts-, Schulden-, Euro-, Öko- und „Flüchtlingskrise“? Wo fängt die eine an, wo hört die andere auf? Für alle, die im Krisendickicht endlich durchblicken wollen, ist dieses Buch – endlich mit verbesserter Kapitalismuskritikformel! – unentbehrlich: Werden Sie mit seiner Hilfe in wenigen Stunden zum Krisenexperten. In zehn Kapiteln werden Ursachen, Verlauf und Perspektive der Großen Systemkrise allgemeinverständlich beschrieben und die häufigsten Krisenmythen entlarvt. Danach kann Sie nichts mehr erschüttern. Mit Ausnahme des nächsten Krisenschubs, versteht sich.

    Aus dem Inhalt

    „In dieser Situation, in der die antikapitalistische Linke über keinerlei Hebel verfügt, um den Krisen- und Transformationsprozess nennenswert zu beeinflussen, bleibt vorerst nur die Möglichkeit der Aufklärung. Der erste revolutionäre Schritt besteht darin, den Menschen die ungeschminkte Wahrheit möglichst verständlich mitzuteilen: zu sagen, was Sache ist, den Menschen also zu erklären, dass die Krise nicht überwunden werden kann, dass es schlimmer kommen wird, dass sie ihr gewohntes Leben werden aufgeben müssen, dass das Kapital in seiner Agonie die menschliche Zivilisation zu zerstören droht. Kurz: Nichts wird bleiben, wie es ist.“

    Der Autor
    Tomasz Konicz, Jahrgang 1973, studierte Geschichte, Soziologie und Philosophie in Hannover sowie Wirtschaftsgeschichte in Poznan. Seit rund zehn Jahren bearbeitet er als Publizist und freier Journalist das Schwerpunktthema „Krisenanalyse“ – u. a. für „Konkret“, „Neues Deutschland“ und „Telepolis“. Buchveröffentlichungen: Politik in der Krisenfalle (2012), Krisenideologie. Wahn und Wirklichkeit spätkapitalistischer Krisenverarbeitung (2013), Aufstieg und Zerfall des Deutschen Europa (2015). Mitarbeit an diversen Sammelbänden, u.a.: Die Dynamik der europäischen Rechten. Geschichte, Kontinuitäten und Wandel (2010), Aufbruch ins Ungewisse: Auf der Suche nach Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise (2014), Deutschland.Kritik (2015).

    Buchvorstellung u.a. Centro Sociale, Hamburg, Donnerstag, 10. November 20:00 Uhr https://www.facebook.com/events/678641508958458/

    Kapital- und Klimakollaps
    Tomasz Konicz, Heise/TP 02.04.2016
    Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der Wirtschaftskrise und dem außer Kontrolle geratenden Klimawandel?
    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47846/1.html

  8. Im Erdzeitalter des Kapitals - Der Mensch im Kapitalozän permalink
    7. Oktober 2016 04:40

    http://wiki.dreiviertelgeist.de/doku.php?id=begriffe:kapitalozaen


    Dunkle Sonne Im Erdzeitalter des Kapitals von Elmar Altvater

    Seit dem Ende der bipolaren Welt verweisen Geowissenschaftler und Klimaforscher – anders als politische Ökonomen – nicht nur auf „Grenzen der Globalisierung“, sondern auf „planetary boundaries“.1 Grenzen werden definiert, um überwacht und geschützt zu werden.

    Quelle: http://monde-diplomatique.de/artikel/!267688

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