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80 JAHRE SOZIALE REVOLUTION IN SPANIEN! VIVA LA ANARKIA!

26. März 2016

posterAb dem 19. Juli 1936 kam es zeitgleich mit dem Kampf gegen den faschistischen Franco-Putsch, in weiten Teilen Spaniens zu einer sozialen Revolution, deren stärkste Kraft die AnarchistInnen waren.

Sie war, historisch gesehen, aufgrund ihrer Radikalität und ihres hohen Grades an Freiwilligkeit, eines der größten Beispiele für die Realisierbarkeit anarchistischer Ideen, womöglich das bis heute weltweit größte anarchistische Experiment, in dem u.a. Katalonien, die Region Barcelona, der Landesteil Aragon nahezu komplett unter Selbstverwaltung standen.

Obwohl es zahlreiche Bücher zum Spanischen Bürgerkrieg und, vor allem in kleinen, libertären Verlagen, auch zur Spanischen Revolution gibt, ist der „Kurze Sommer der Anarchie“ bis heute ein Ereignis, das in Schulbüchern und gängigen Geschichtswerken kaum auftaucht. Dabei gehört die soziale Revolution in der ersten Phase des Spanischen Bürgerkrieges zu den umfangreichsten gesellschaftlichen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts.

Ziel war es, in Abgrenzung zu reformistischen Parteien und Gewerkschaften, eine neue Gesellschaft aufzubauen, die auf der Basis von Föderalismus, Kollektivierungen, einer kulturellen Revolution, Gleichberechtigung der Geschlechter, Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln und Abschaffung des staatlichen, kirchlichen und militärischen Überbaus, in weiten Teilen Spaniens in die Praxis umgesetzt wurde. Die Kollektivierung der Wirtschaft und die Anarchie als Organisationsform der Gesellschaft wurden als Hauptziele bestimmt.

Es begann, wenn auch nur für kurze Zeit, eine Ära, die von Gleichheit und Freiheit bestimmt war. Menschliche Wesen versuchten sich wie menschliche Wesen zu benehmen und nicht wie Rädchen in der damaligen und immer noch feudalistisch geprägten, kapitalistischen Maschinerie.

1936 erhoben sich auch Millionen Menschen gegen den faschistischen Putsch des General Franco. Der spanische Bürgerkrieg begann, als am 17./18. Juli 1936 Militärs, unter der Führung von General Franco, versuchten, die junge spanische Republik zu stürzen. Ziel der Franquisten und katholischen Klerikal-Faschisten war es, in Spanien eine Diktatur zu errichten.

Anders als 1933 in Deutschland gab es in Spanien jedoch massiven und lange Zeit erfolgreichen Widerstand großer Teile der Bevölkerung gegen die faschistische Machtergreifung.

Der faschistische Militäraufstand war für große Teile der spanischen Arbeiterschaft Katalysator und auslösende Bedingung einer Revolution, die innerhalb weniger Wochen auf lokaler und regionaler Ebene das bestehende politische, soziale und ökonomische System weitgehend abschaffte, die wirtschaftliche und politische Macht an neue soziale Gruppen überführte und das traditionelle System der Herrschaft von Grund auf veränderte.

In den Städten übernahmen revolutionäre ArbeiterInnen die Fabriken. Auf dem Land ergriffen Bauern, Bäuerinnen, LandarbeiterInnen und Tagelöhner die Initiative, gründeten Agrarkollektive und bemächtigten sich des Landes. Durch die Schaffung tausender freier Schulen und der autodidaktischen Aneignung gelang den AnarchistInnen eine Alphabetisierungskampagne, die historisch beispiellos ist.

Die spanische Revolution schien zeitweise die Politik ihrer eigenen Organisationen überholen zu wollen. Diese Organisationen waren vor allem die 1910 gegründete anarchosyndikalistische Massengewerkschaft CNT mit mehr als 1,5 Millionen Mitgliedern, die 1927 gegründete FAI sowie der POUM, einer Gruppe Stalin-kritischer Marxistinnen und Marxisten sowie ein bedeutender Teil der in der sozialistischen Massengewerkschaft UGT organisierten Arbeiterschaft.

Die Basis der Sozialen Revolution war der spanische Anarchismus, der sich schon vor 1936 zu einer Massenbewegung entwickelt hatte.

ANARCHISMUS IN SPANIEN

Nachdem die Ideen und Schriften der russischen Anarchisten Michail Bakunin und Pjotr Kropotkin in Spanien auf fruchtbaren Boden gefallen waren, kam es zwischen 1880 und 1910 zu einer beachtlichen Verbreitung libertären Gedankenguts.

Die anarchosyndikalistische CNT zählte 1918 rund 700.000 Mitglieder. 18 Jahre später hatte sich ihre Mitgliederzahl verdoppelt. Die CNT war die größte politische Organisation eines Landes, das zu dieser Zeit etwa 23 Millionen EinwohnerInnen hatte. Zentren des Anarchismus waren das industrialisierte Katalonien, Aragonien und das agrar-feudalistische Andalusien.

Seine AnhängerInnen waren in erster Linie Menschen, die in den Industriebetrieben des Nordostens, in der Landwirtschaft und in den Handwerksbetrieben des Südens arbeiteten.

Die soziale Revolution wurde von ihrer Spontaneität, ihren Träumen und Hoffnungen beflügelt. Sie funktionierte ohne zentrale Leitung und ohne die Eroberung des Staatsapparates, der im Juli 1936 vorerst in Agonie verfiel.

Die Menschen setzten freiheitlich-sozialistische Ideen in die Tat um: Ordnung ohne Herrschaft, die Utopie einer klassenlosen und herrschaftsfreien Gesellschaft, Dezentralisierung, Selbstverwaltung und gegenseitige Hilfe statt Konkurrenz.

Der rasche, aber teilweise blutige Sieg über die franquistischen Militärs in Barcelona, Madrid, Valencia und anderen Städten machte es möglich, in der republikanischen Zone Spaniens die Utopie einer anarchistischen Gesellschaft zu verwirklichen.

Den schwierigen Bedingungen zum Trotz und unter der Last des Bürgerkrieges steigerte sich in vielen Industriezweigen die Produktion. Ein Grund dafür war der revolutionäre Elan, der große Teile der Bevölkerung ergriffen hatte. ArbeiterInnen und LandarbeiterInnen kollektivierten Industrie und Großgrundbesitz, setzten Räte ein, parallel zur zeitweise bedeutungslosen Regierung. Die revolutionären Hoffnungen der AnarchistInnen wurden jedoch nach wenigen Monaten zunichte gemacht.

Die starke Unterstützung, welche die Franco-Truppen durch Portugal, Mussolinis Italien und vor allem durch die hochmoderne, nationalsozialistische deutsche Luftwaffenlegion Condor erhielten, sorgte für einen ungleichen Kampf auf dem Schlachtfeld. England und Frankreich weigerten sich, die spanische Republik zu unterstützen und befürworteten ein Waffenembargo. Dem daraus resultierenden Nichtinterventionsabkommen schlossen sich weitere 27 europäische Staaten an. Konservativ-klerikale Kreise verbündeten sich mit Franco, die spanische Republik wurde schmählich im Stich gelassen, wohl auch aus Angst vor einem Ausbreiten der sozialen Revolution. Es gab eine Interessensolidarität der besitzenden Klasse gegen die revolutionären Bestrebungen und auch offene Sympathie den faschistischen Herrschafts-Systemen (Hitler-Mussolini) gegenüber.

„Lieber Franco in Spanien als Garant des Privateigentums und lieber eine deutsche Besatzung in Frankreich hinnehmen, um Ruhe in den Betrieben zu haben, anstatt ständige Gefahr durch souveräne Volksfront und/oder soziale Revolution.“

Es sollte keine weitere Konsolidierung eines alternativen sozialen Systems zugelassen werden, welches als Ermutigung sowohl für die aufbegehrende Arbeiterinnenbewegung in den kapitalistischen Ländern als auch für die jeweiligen Befreiungsbewegungen in den kolonial unterdrückten Ländern wirken könnten. Nur die stalinistische Sowjetunion und in geringerem, symbolischem Maße Mexiko lieferten der spanischen Republik Waffen. Stalin stellte sicher, dass die mit dem spanischen Staatsgold teuer bezahlten Waffen nicht an die AnarchistInnen, sondern stattdessen an die bis dahin bedeutungslosen spanischen StalinistInnen der PCE [Partido Comunista Español, ‚Kommunistische Partei Spaniens‘] geliefert wurden.

Durch die Embargopolitik der Westmächte hatte die Sowjetunion das Monopol auf Militärhilfe für die Republik. Dies wurde von den militärischen, politischen, geheimdienstlichen Instanzen der KommunistInnen ausgenutzt. Die von der Sowjetunion begonnene Jagd auf Anarchisten, freiheitlichen Kommunistinnen und sog. Abweichlern wurde vom sowjetischen Geheimdienst nach Spanien exportiert. Die von ihnen verübten Willkürakte, oft ohne Wissen und Einwirkungsmöglichkeiten der republikanischen Seite, fortschrittlicher Ausrichtung, fügte selbiger großen Schaden zu. Die Einheit im antifaschistischen Kampf begann zu „bröckeln“!

Im republikanischen Lager kam es zu Spannungen. Die PCE verzeichnete als vorrangiger Empfänger sowjetischer Waffenlieferungen einen beträchtlichen Macht- und Mitgliederzuwachs. Ihre Politik war während des Bürgerkriegs dezidiert anti-revolutionär. Sie beharrte auf dem Primat der Kriegsführung, einer zentralen politischen Führung, der Notwendigkeit eines festen Heeres mit militärischer Rangordnung und sah den anarchistisch-revolutionären ‚Wildwuchs‘ mit Unbehagen. Das ZK-Mitglied Jesús Hernández erklärte bereits am 9. August 1936: „Man kann nicht sagen, dass wir aus sozialen Gründen am Krieg teilnähmen. Wir sind ausschließlich von dem Wunsch beseelt, die demokratische Republik zu verteidigen.“

Spanische Stalinisten und sowjetische Agenten dominierten nun die Führungsspitze der PCE und drängten den Einfluss anarchistischer Gruppen zurück.

Sowohl die PCE als auch die demokratischen Parteien waren gegen die libertäre Revolution. Mit dem Fortschreiten des Krieges gelang es der Regierung und der kommunistischen Partei über ihren Zugang zu sowjetischen Waffen, die Kontrolle über die kriegswichtige Produktion zurückzuerlangen. Dies geschah diplomatisch oder mit Gewalt.

Obwohl sie immer noch der größte Machtfaktor in der republikanischen Zone war, schwenkte die CNT auf eine reformistische Politik ein und entsandte MinisterInnen in die von den KommunistInnen beherrschte Regierung des Sozialisten Largo Caballero.

Im Mai 1937 kam es in Barcelona zum „Bürgerkrieg im Bürgerkrieg“: AnarchistInnen und KommunistInnen stalinistischer Prägung töteten einander beim Kampf um die Kontrolle strategischer Punkte in Barcelona. Die Stalinisten errangen die Kontrolle über die Situation.

Die Taktiker der PCE nutzten diese Gelegenheit, um eine Hetzkampagne gegen die FAI, vor allem aber gegen den POUM zu starten und ihn als „fünfte Kolonne Francos“ zu diffamieren. Die anarchistischen „MinisterInnen“ traten zurück.

Im Herbst 1937 begannen kommunistische Truppen gewaltsam die libertären Kollektive auf dem Land und in den Städten zu zerschlagen. Trotz dieser Repressalien seitens der nun mehr als Hegemonial-Kraft in der republikanischen Regierung auftretenden Kommunisten, reihten sich viele Teile der vorher anarchistischen freien Milizen in die dann reguläre „Volksarmee“ ein und führten den Kampf gegen die faschistischen Angriffe, für die Einheit im antifaschistischem Kampf, weiter. Die Niederlage dann nach der finalen, sehr opferreichen, Ebro-Offensive im November 1938, erlaubte den Faschisten dann den entscheidenden Vorstoß auf Madrid und Katalonien. Die Interbrigaden, zusammengesetzt aus tausenden von Antifaschistinnen, aus insgesamt 40 Ländern, spielten eine herausragende und aufopfernde Rolle in diesem Kampf. Auch sie waren vom sowjetischen Geheimdienst NKWD durchsetzt und kontrolliert. Nichtlinientreue KommunistInnen wurden verfolgt und aussortiert! Ende 1938 stoppte die Sowjetunion ihre Lieferungen. Sie hatte die Republik aufgegeben. Im April 1939 marschierten die siegreichen, faschistischen Franco-Truppen durch Madrid.

Hunderttausende SpanierInnen aus dem republikanischem Lager, flüchteten über die französische Grenze, wurden dort in Lagern interniert, später nach Deutschland ausgeliefert oder führten den Kampf gegen den Faschismus u.a. klandestin in Frankreich weiter.

Es folgte eine klerikal-faschistische Diktatur, die erst mit dem Tod Francos 1975 endete. Hunderttausende Pro-Franquisten waren in den unmittelbaren Nachkriegsjahren und lange danach in den Unterdrückungsapparat eingebunden.
Jegliche Handlung des Widerstands oder der Demokratisierung wurde mit heftigster Repression überzogen und unzählige Todesurteile vollstreckt.
Erst in den letzten zwei Jahrzehnten wurde das ganze Ausmaß der Repression aus der Franco-Diktatur bekannt. Im ganzen Land wurden an vielen Orten Massengräber, in denen zehntausende von AntifaschistInnen, die im spanischem „Bürgerkrieg“ und in der unmittelbaren Zeit danach ermordet wurden, gefunden.
Seitens des spanischen Staates fand, aktuell parlamentarisch beschlossen, nur eine moralische Verurteilung, nicht aber eine strafrechtliche wie z.B. in Chile, Argentinien, gegen die benannten und bekannten mutmaßlichen Massen-Mörder, statt!
Die Kontinuität alter und neuer ultrarechter Strukturen ist auch heute noch ein bestens integrierter Bestandteil der spanischen Gesellschaft.

SCHATTENSEITEN

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die spanische Revolution war nicht gewaltfrei. Sie konnte es auch nicht sein. In weiten Teilen war sie beseelt von einem tiefen Humanismus und Ablehnung von Militarismus und Herrschaft.

Trotz hoher ethisch-moralischer Ideale gab es auch Disziplinlosigkeit, Zynismus, Fanatismus, Waffenkult und Grausamkeit im Verlauf der schrecklichen Ereignisse des Kriegsgeschehens.
Machistische Vorstellungen prägten auch die spanischen Anarchisten, sozialisiert in einer traditionell streng-patriarchal-organisierten Gesellschaft.
Der Widerstand hatte Tradition, so dass der Anarchismus in kurzer Zeit großen Zulauf fand. Die Fortführung der Tradition des Widerstands, bereichert durch libertäre Theorien, bedeutete für die Männer nicht unbedingt die Einsicht in die Notwendigkeit mit den eigenen Privilegien zu brechen.
Die Befreiung der Frau wurde zwar theoretisch als dem Kampf gegen Herrschaft inhärent empfunden, praktisch jedoch von den meisten Männern nicht als Ziel verfolgt.
Vera Bianci beschreibt in ihrem Buch „Feministinnen in der Revolution“ die Gruppe „Mujeres Libres“ im Spanischen Bürgerkrieg: Demnach beteiligten sich viele der ungefähr 20.000 in dieser anarchistischen Frauenorganisation „Mujeres Libres“ zusammengeschlossenen Frauen nicht nur am militärischen Abwehrkampf gegen die Franquisten. Sie fanden auch andere Wege des antifaschistischen Kampfes. Es ging ihnen um die Umwälzung der Gesellschaft in wichtigen Lebensbereichen (z. B. Pädagogik, Medizin, solidarischer Kooperativ-Wirtschaft) hin zur herrschaftsfreien Gesellschaft.
Die drei Jahre währende intensive Arbeit der „Mujeres Libres“ waren revolutionär, sie gaben tausenden Frauen eine Stimme, brachen mit allen Traditionen und zeigten in der Öffentlichkeit, dass Frauen fähig waren zu kämpfen, sich zu organisieren und radikal, selbstbestimmt eine eigene Kraft als Kollektiv zu entwickeln.
Schon die Anarchistin Emma Goldman stellte fest, dass es solange keine wirkliche Emanzipation geben wird, solange ein Mensch über einen anderen herrscht oder eine Klasse über eine andere.
Die Befreiung der Frau bedeutete für sie nicht lediglich an der Welt der Männer partizipieren zu dürfen, sondern eine eigene Kraft und Identität als Frau entwickeln zu können.
„Und die Emanzipation der Menschheit wird sich so lange nicht verwirklichen lassen, solange noch ein Geschlecht das andere beherrscht.“
FAZIT

Trotz aller Tragik und auch Schattenseiten ist die spanische Revolution ein Lichtblick am geschichtlichen Horizont und gilt als beispielhaft für die Vision einer freien Gesellschaft, die sich nicht kapitalistisch, zentralistisch, autoritär, sondern solidarisch, horizontal und auf gleicher Augenhöhe organisierte.

Anarchismus und Marxismus-Leninismus

Im Gegensatz zu den marxistisch-leninistischen „GenossInnen“, die das autoritäre Lager anführten und für die Gründung starker, zentraler Parteien, für die Beteiligung an Wahlen, im Bündnis mit dem Bürgertum und für einen politischen Kampf, der die Bedingungen der Arbeiterklasse schrittweise verbessern sollte, einstanden, hielten die AnarchistInnen diesen ein Programm auf Basis von freier gewerkschaftlicher Massenorganisation, ausgiebiger Bildungsarbeit, geheimer Organisation, dezentralen Bünden und Räten, die sich auf föderaler Ebene organisierten, entgegen.
Man erkannte, dass in einer autoritären Organisation, mit Gefahr der Verselbstständigung, bereits der Keim für eine neue autoritäre Gesellschaft enthalten war und lehnte die führende Rolle einer revolutionären Kader-Partei ebenso wie staatliche Hierarchien ab. Statt der Beteiligung an der Politik forderten sie eine radikale und konsequente Aktion gegen das Grundübel und die endgültige und sofortige Beseitigung des ungerechten, damals noch feudal-kapitalistischen Gesellschaftssystems.
Staat und Kapital sollten nicht übernommen, sondern zerschlagen werden. Sie waren ja auch nur auf Basis von Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Zerstörung gebaut. Es ging ihnen nicht nur um eine ökonomische Revolution, nicht nur die Wirtschaftsordnung sollte radikal verändert werden, sondern der gesamte Überbau wie Verwaltung, Polizei, Militär, Kirche, Justiz, Erziehung, Wissenschaft usw., das revolutionäre Subjekt, mit all seinen Bedürfnissen, sollte im Mittelpunkt stehen.
Internationale Dimension des spanischen „Bürgerkriegs“

Mit der Niederlage der spanischen Republik im April 1939 triumphierte der Faschismus in Europa. Die faschistische Koalition hatte einen Sieg gegen Freiheit, Demokratie und Humanität errungen. Die militärische Intervention gab dem Faschismus die Möglichkeit seine neueste Kriegsmaschinerie zu erproben und er hatte, nach dem Sieg der Militärdiktatur, seine Rohstoffbasis für den bevorstehenden Krieg erheblich erweitert.
Spanien musste eine Diktatur hinnehmen, die dann fast 40 Jahre dauerte.
Der „spanische Bürgerkrieg“ kostete ungefähr 500.000 Menschen das Leben.

Hitler und Mussolini konnten ihre Pläne für weitere verbrecherische Angriffskriege in der Gewissheit vorbereiten, dass ihnen durch die westlichen Demokratien, selbst nach Verbrechen neuerer Qualität wie etwa der Flächenbombardierung des baskischen Guernicas, kein ernsthafter Widerstand drohte. Sie hatten gesehen, dass die Westmächte eine beträchtliche Sympathie für Diktaturen entwickelten, wenn diese nur antikommunistisch-antirevolutionär ausgerichtet waren. Strategisch bestand nun keine Gefahr mehr, dass sich in Westeuropa ein einheitlicher Block antifaschistisch-revolutionärer Ausrichtung herausbilden würde. Im Gegenteil, Frankreich war von beiden Seiten von faschistischen Systemen umklammert.
Für die Fehleinschätzungen ihrer Regierungen haben die Menschen in Europa schwer gelitten. Drei Jahre später beherrschte der Faschismus Europa vom Atlantik bis zur Wolga.
Mit dem Überfall auf Polen 1939 begann der zweite Weltkrieg. Dessen ungefähr 50 Millionen Opfer waren u.a. die direkte Folge der unsäglichen Dummheit und Ängstlichkeit der westlichen Politiker, die Spanien den Faschisten durch ihre Nichteinmischungs – und Beschwichtigungspolitik ausgeliefert hatten.

80 JAHRE SOZIALE REVOLUTION IN SPANIEN! VIVA LA ANARKIA!
Veranstaltungswoche vom 22. – 30. April 2016 in Hamburg

Falls ihr Pennplätze braucht kontaktiert uns über die E-Mail-Adresse 80jahre@riseup.net

Quelle und weitere Infos: Utopia80

10 Kommentare leave one →
  1. Radio CNT-FAI - ECN1 // Plakate etc. der Sozialen Revolution 1936 permalink
    26. März 2016 12:14

    Radio CNT-FAI ECN1 est une station de radio libertaire internationale fondée à Barcelone en juillet 1936 par la Confédération nationale du travail et la Fédération anarchiste ibérique.
    [Leider, leider existiert ja eine große Sprachbarriere vom deutschen zum französischen].
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Radio_CNT-FAI_ECN1

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Prudhommeaux

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Libertaire

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Solidarit%C3%A9_internationale_antifasciste

    L’Espagne antifasciste / CNT ; AIT ; FAI — 1936-10-17 — periodiques
    http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/cb32768784t/date

    Des armes pour l’Espagne antifasciste (Weapons for Anti-Fascist Spain)
    Plakate etc. (Sprachen: Französisch, englisch, Spanisch): http://affiches-combattants-liberte.org/fr/

  2. Fotos, Dokumente 1936-1938 : Documents et images de la révolution espagnole permalink
    26. März 2016 12:44

    http://www.matierevolution.fr/spip.php?article1353

    https://libcom.org/history/spain-1936-images-social-revolution

  3. [labournet.tv] Economia Col-lectiva - Die letzte Revolution in Europa permalink
    10. April 2016 00:49

    Economia Col-lectiva – Die letzte Revolution in Europa

    http://de.labournet.tv/video/6986/economia-col-lectiva-die-letzte-revolution-europa

    Der Film gibt einen guten Einblick in die Selbstorganisiation in den
    Betrieben in Katalonien während des spanischen Bürgerkrieges.

    „In der kurzen Zeitspanne von 1936 bis 1937 wurde fast die gesamte
    katalanische Agrarproduktion, die Schwerindustrie, das öffentliche
    Verkehrssystem und weite Teile des Dienstleistungssektors von den Arbeitenden
    selbstverwaltet. Diese Kollektivierung geschah spontan, sie wurde nicht von
    oben angeordnet. In einigen Wirtschaftszweigen wie der Schwerindustrie oder
    der Agrarproduktion konnten dabei zum Teil starke Produktionssteigerungen
    erzielt werden, was unter anderem zur Folge hatte, dass erstmals in der
    Geschichte Kataloniens die Versorgung der gesamten Bevölkerung mit
    Grundnahrungsmitteln sichergestellt werden konnte. Schwerpunkte der
    kollektiven Selbstverwaltung
    waren Aragonien, Levante, Kastilien, Extremadura und der freie
    Teil Andalusiens. Es wird geschätzt, dass ca. 3 Millionen Menschen den
    Kollektivwirtschaften angehörten.

    Während das kollektive Wirtschaften auf der Betriebsebene erfolgreich war,
    kam es volkswirtschaftlich zu erheblichen Schwierigkeiten unter anderem, weil
    die Regierung unterschiedliche politische Konzepte vertrat und einen Plan zur
    Kollektivierung der gesamten Wirtschaft ablehnte. In Katalonien hingegen
    konnte die erste gesetzliche Verankerung der Arbeiterselbstverwaltung in der
    Geschichte durchgesetzt werden. Die Betriebe wurden nach diesem Gesetz in
    zwei Gruppen aufgeteilt: in den kollektivierten Betrieben wurden
    Betriebsräte gewählt, die ihrerseits einen Direktor wählten; den privaten
    Unternehmen wurden Arbeiterkontrollräte beiseite gestellt. Als
    übergeordnete Verwaltungseinheiten wurden die Industrieräte geschaffen,
    in denen je vier Betriebsräte, acht Gewerkschafter und vier vom
    Wirtschaftsministerium ernannte Fachkräfte zusammenarbeiteten. Das
    Auslandskapital, die Banken und der Handel wurden von einer Kollektivierung
    ausgenommen.

    Wesentliche Bereiche der Kollektivierung, unter anderem die starke
    Rüstungsindustrie Kataloniens wurden unter Druck
    von stalinistischen Anhängern der PCE verstaatlicht und
    einige Landkooperativen sogar vom Militär besetzt. Zwar blieben viele
    Kollektive bestehen, doch diese wurden später unter der
    Diktatur Francos restlos zerschlagen.“ (Wikipedia) [1]

    Die deutschen Untertitel besorgte Sabcat Media [2]. Der Film kann für
    Veranstaltungen kostenlos bei Sabcat Media [3] bezogen werden..

    **********************************************************
    http://labournet.tv
    ++49 (0)30 62901353
    newsletter: http://labournet.tv/newsletter
    facebook: http://facebook.com/labournettv
    twitter: http://twitter.com/labournettv

    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Selbstverwaltung#Arbeiterselbstverwaltung_in_Katalonien_.28Spanien.29
    [2] https://sabcatmedia.wordpress.com/
    [3] http://sabcatmedia.wordpress.com/

  4. 80 JAHRE Spanische Revolution Veranstaltungen in Düsseldorf u.a.m. permalink
    19. April 2016 17:57

    https://www.facebook.com/events/1692790704342700/

    ——-
    http://www.tranvia.de/reihen+region/spanien1936.htm

    —-
    80 Jahre Revolution und Bürgerkrieg in Spanien. Reiner Tosstorff. Die POUM in der spanischen Revolution. 184 Seiten, kartoniert. 2., erweiterte Auflage 2016. Neuer ISP-Verlag http://www.neuerispverlag.de/ und http://www.neuerispverlag.de/verweis.php?nr=38
    http://www.neuerispverlag.de/hinweis/spanische_revolution_80_jahre.pdf

    Rezension (1. Aufl.): http://www.neuerispverlag.de/rezens/idnr38_rez_grobe.pdf

    Sieg der »Volksfront«
    Vor 80 Jahren gewann das Bündnis aus Sozialisten, Kommunisten und liberalen Kräften die spanischen Parlamentswahlen
    Von Florian Osuch Quelle: https://www.jungewelt.de/2016/02-13/058.php


    http://www.alibro.de/index.php/cat/c520_Special–75-Jahre-Spanische-Revolution–1936-1939-.html


    https://es.wikipedia.org/wiki/Anarcosindicalismo_en_Catalu%C3%B1a_durante_la_Guerra_Civil_Espa%C3%B1ola


    Spanish Revolution http://www.selfed.org.uk/taxonomy/term/487/all

  5. Living Anarchism. José Peirats and the Spanish Anarcho-Syndicalist Movement permalink
    24. April 2016 15:30

    AK Press, ISBN 978-1-84935-238-3, £15.00.

    In August 1989, José Peirats — anarchist militant, brickmaker, baker, propagandist and chronicler of the anarcho-syndicalist CNT labour unions — ended his intensely lived span of eighty-one years by walking into the sea at Burriana beach. A multitude of deteriorating health issues including Parkinson’s disease meant he could no longer face life— or death — with dignity. As his biographer, Chris Ealham, observes: “As a lifelong activist, existence had little meaning without action — this had been the principle that guided him in his struggle for a better Spain.”

    Continue reading » / Source: http://www.christiebooks.com/ChristieBooksWP/2016/03/living-anarchism-jose-peirats-and-the-spanish-anarcho-syndicalist-movement-by-chris-ealham-ak-press-15-00-reviewed-by-stuart-christie/#more-11265

  6. Bibliothek der Freien Veranstaltungen/ Berlin: 66 Jahre bis zur Anarchie Die Vorgeschichte der spanischen Revolution 1936 - permalink
    7. Mai 2016 17:24

    Bibliothek der Freien (Berlin)
    Das neue Veranstaltungsprogramm für Mai bis Juli 2016 ist da!

    Freitag, 22. Juli 2016, 19:00 Uhr
    Die CNT im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) – Soziale Revolution und Regierungsbeteiligung

    Einen „kurzen Sommer der Anarchie“ nannte Hans Magnus Enzensberger die ersten Monate nach der spanischen Revolution im Juli 1936. Danach geriet die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT mit ihren zwei Millionen Mitgliedern in den „Staats-Strudel“ der Republik. Was war geschehen? Gegen den Militärputsch von General Franco hatte sich die CNT mit diversen linken Gruppierungen zu einem Bündnis zusammengeschlossen, das nach wenigen Monaten in die Bildung einer gemeinsamen Regierung mündete. Auf einmal gab es anarchistische Minister*innen! Ein Kompromiss folgte dem anderen: Die Milizen sollten gezwungen werden, sich in das autoritäre Militärsystem zu integrieren. Stalins Waffenlieferungen erreichten keine der CNT-Kolonnen. Im Mai 1937 spitzte sich die Situation dramatisch zu, beinahe kam es zum Bürgerkrieg im Bürgerkrieg. In der Folge besetzten kommunistische Funktionäre die Schaltstellen im Polizeiapparat und in der Geheimpolizei, Libertäre wurden massiv verfolgt. Die Tragödie in Spanien war nach den Worten Rudolf Rockers aber auch eine des freiheitlichen Kommunismus, neben historischen Erkenntnissen stehen daher auch aktuelle Fragen zur Diskussion an. Welche Lehren können Anarchist*innen aus den Geschehnissen ziehen? (Vortrag und Diskussion) http://bibliothekderfreien.de/index.html

    Freitag, 1. Juli 2016, 19:00 Uhr
    66 Jahre bis zur Anarchie
    Die Vorgeschichte der spanischen Revolution 1936

    Über den Anarchismus während des spanischen Bürgerkriegs (1936-1939) liegen zahlreiche Darstellungen vor – seltener wird jedoch an die 66jährige Vorgeschichte und die kulturelle Verwurzelung der libertären Ideen in Spanien erinnert, obwohl ohne diese die Soziale Revolution 1936 nicht denkbar gewesen wäre. Der Zeitraum von 1900 bis Februar 1936 steht daher im Zentrum des Vortrags, der folgenden Fragen nachgeht: Wie kam es zur Gründung der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT 1910 und der Federación Anarquista Ibérica (FAI) 1927? Worin bestand die Massenbasis der CNT? Weshalb zählte Andalusien zu den Zentren des Agrar-Anarchismus? Warum wurde Katalonien zur Hochburg der CNT? Weshalb gab es in der spanischen Arbeiter*innenbewegung eine sozialdemokratisch orientierte Gewerkschaft (UGT) aber keine Arbeiter-Aristokratie? Wie kam es, dass die CNT den Wahlboykott propagierte, im Februar 1936 aber die Wahl der Volksfront ermöglichte? Welche Gegensätze bestanden zwischen der deutschen und spanischen Arbeiter*innen-Bewegung? (Vortrag mit Diskussion)

    http://bibliothekderfreien.de/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen.html

    Adresse

    Bibliothek der Freien
    Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie
    Greifswalder Str. 4, 2. Hof, Raum 1102
    10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

  7. Richter ordnet Exhumierung zweier im #ValledelosCaídos zwangsbestatteter Anarchisten an. // CNT a recuperar el patrimonio permalink
    10. Mai 2016 08:58

    Valle de los Caídos
    El juez ordena exhumar los restos de dos fusilados del Valle de los Caídos
    La nieta de las víctimas acudió a la vía civil para recuperar los cadáveres de sus parientes del monumento franquista

    Manuel Lapeña, inspector veterinario y abuelo de la demandante, y su hermano menor Antonio, herrero de profesión, fueron detenidos en julio de 1936 en Villarroya de la Sierra, localidad cercana a Calatayud. Su familia se encontraba entre los fundadores del sindicato anarquista CNT en la comarca. Según su nieta, Manuel fue „sacado“ de la cárcel por miembros de la Falange y fusilado en el barranco de la Bartolina, en las afueras de la localidad, y supuestamente enterrado en una fosa común del mismo paraje. Su hermano, que consiguió escapar en un primer momento, cometió el error de entregarse a las fuerzas franquistas y, tras un breve periodo en prisión, fue asesinado en la tapia del cementerio bilbilitano e inhumado en un enterramiento colectivo.
    (…)

    Quelle: http://politica.elpais.com/politica/2016/05/09/actualidad/1462788809_183324.html?id_externo_rsoc=TW_CC

    ———————————————————————-
    Un tribunal avala el derecho de CNT a recuperar el patrimonio que le expolió Franco. Vía @publico_es @e_bayona via https://twitter.com/cnt1910

    Un tribunal avala el derecho de
    CNT a recuperar el patrimonio que le expolió Franco

    La Audiencia de Zaragoza absuelve a un militante de ‚okupar‘ un local de la Seguridad Social en una sentencia que denuncia el retraso de tres décadas que lleva el Estado en “la reparación de las expropiaciones de 1939” a la central anarcosindicalista

    ZARAGOZA.- “La CNT a día de hoy no disfruta de ninguna cesión en usufructo de locales de PSA en Zaragoza, pese a ser éste su derecho de conformidad con la Ley 4/1986, de 8 de enero, de cesión de bienes del Patrimonio Sindical Acumulado y de acuerdo con la doctrina que el Tribunal Constitucional viene sentando al respecto”. La Audiencia Provincial de Zaragoza ha avalado, en una histórica sentencia, el derecho del sindicato a recuperar los bienes que le incautó el franquismo tras la Guerra Civil.

    El tribunal ha revocado una resolución del Juzgado de lo Penal número 5 de la capital aragonesa y ha absuelto a uno de sus miembros, P.A. V., defendido por el abogado Ramón Campos, del delito de usurpación de inmueble (okupación) por el que había sido condenado a una multa de 720 euros. La Policía le identificó en un local de la Seguridad Social del barrio de San José en el que, entre mayo de 2014 y febrero de 2015, el sindicato habilitó durante nueve meses un centro social en el que atendía a sus militantes, celebraban asambleas sus secciones sindicales y se organizaban actividades vecinales.

    P. A. V. “sabía perfectamente que el local no era del sindicato ni tenían autorización de su propietario para utilizarlo”, señala la Audiencia, que, al mismo tiempo, recuerda que “la CNT viene reclamando la devolución de bienes por parte del Estado” desde que la Ley de Cesión de Bienes del Patrimonio Sindical Acumulado puso en marcha en 1986 “un movimiento para la reparación de las expropiaciones de 1939”. Esa norma, que en enero cumplió 30 años, “obligaba a la devolución de los bienes incautados y el derecho a la cesión y uso de inmuebles por parte de los sindicatos”.
    30 años sin apenas compensación por el expolio franquista

    “La CNT ha seguido reclamando a día de hoy la devolución de su patrimonio histórico”, añade la resolución, que absuelve a P. A. V. en aplicación del “principio de intervención mínima” del derecho penal.

    La CNT era, junto a
    la UGT, el mayor
    sindicato español en 1936

    La sentencia recuerda, “aunque no pueda tomarse como exculpatorio”, otro hito judicial en la lucha de la CNT por recuperar el patrimonio que le arrebató el franquismo: la ocupación en Madrid, “en la década de los 90”, del Consejo Económico y Social, “organismo entonces encargado de la repartición del patrimonio sindical acumulado”. “En el año 2004 se llegó a un acuerdo entre la fiscalía y la CNT por el cual el centenar de procesados por dicha ocupación quedaban libres sin cargos”, anota.

    La CNT, el principal sindicato español en 1936 junto con UGT, lleva tres décadas reclamando el mismo trato que esa organización y otras como CCOO y distintas patronales, inexistentes hace 80 años, han recibido del Estado. La central anarcosindicalista valora en 90 millones de euros los edificios que reclama, a los que se suman otros bienes como los más de 30 millones de pesetas depositados en sus cuentas al acabar la guerra civil. Sin embargo, y pese a la ley, el Estado apenas le ha compensado por ese expolio: 1,5 millones de euros por nueve locales en 1986 y siete inmuebles en 1999.

    En el caso de Zaragoza, lleva décadas reclamando la entrega del local de la Seguridad Social, que lleva cinco años sin uso con la excepción de los nueve meses que fue okupado, y el edificio del barrio de Delicias que entre 1936 y 2008 albergó el geriátrico de San Jorge, y en cuyo estado de ruina se basó la absolución de los sindicalistas que intentaron reabrirlo como centro social en 2013. “No consta que los acusados tuvieran conciencia de que okupaban de forma ilegítima el referido espacio”, señaló entonces el juez.

    El Ministerio de Empleo ha sacado a subasta en dos ocasiones el geriátrico, la decisión sobre cuya entrega al sindicato está en manos de la Audiencia Nacional. Sus 3.200 metros cuadrados fueron tasados inicialmente en tres millones. Sin embargo, si nadie se hace con él en la tercera y a cuarta puja, en las que los precios de salida serán de 2,1 y 1,7 millones, el Gobierno central podrá enajenarlo por adjudicación directa. Por un precio menor y teniendo en cuenta que su fachada no se puede reformar por haber sido declarada Bien de Interés Cultural (BIC).
    Mínima intervención del derecho penal

    La sentencia inicial de P. A. V., que redujo de seis a cuatro meses el periodo de multa que solicitaron tanto la Fiscalía como la Abogacía del Estado, ya absolvió a la CNT de pagar los 1.476 euros que le reclamaba la Seguridad Social por gastos de comunidad, luz y agua de esos nueve meses al considerar que “dichos gastos no se han acreditado al no constar factura o recibo alguno que evidencie la realidad de los mismos y por quién fueron satisfechos”.

    Ahora, la Audiencia ordena modificar los hechos probados de la sentencia para indicar que la ocupación del local se produjo “después de haberse solicitado reiteradamente por parte de la Confederación Nacional de Trabajadores (C.N.T.) al Estado la cesión de locales del Patrimonio Sindical Acumulado”, y tras haber notificado por escrito a la Delegación de Gobierno y el Ministerio de Empleo que pasaba a “gestionar el local”, que se encontraba “desde 2011 en estado de abandono”, en una actuación que se enmarca “dentro de las sucesivas reclamaciones” para recuperar el PSA “que tanto respecto a la ciudad de Zaragoza como a otras localidades del Estado español se vienen haciendo por parte de nuestra organización”.

    De hecho, recuerda la sentencia, el sindicato pidió permiso para poder utilizar el inmueble en usufructo, con lo que habrían dado por saldadas “cuantas obligaciones tiene el Estado con dicha organización en materia de PSA en la ciudad de Zaragoza”, y proponía que, si la Administración optaba por otro edificio, se inclinara por “uno que reúna las condiciones de ubicación de la ciudad (razonablemente céntrico) y metros útiles necesarios para albergar un local sindical, negociándose previamente tal medida con la organización que suscribe en la medida de lo posible”.

    Source: http://www.publico.es/politica/tribunal-avala-derecho-cnt-recuperar.html

  8. Vor 80 Jahren: Madrid, Moskau, Berlin permalink
    1. Juli 2016 18:40

    Vor 80 Jahren: Madrid, Moskau, Berlin

    Werner Abel
    »Eine eigene revolutionäre Gesetzlichkeit«
    Ein Brief aus Spanien an Heinrich Brandler

    Mario Keßler
    Unsere Heimat ist heute vor Madrid (zu Abel/Hilbert)

    Wladislaw Hedeler
    »Wir werden Sie zwingen, den Terror zu gestehen …«
    Vor 80 Jahren begann der erste der drei Moskauer Schauprozesse

    Mario Keßler
    Berlin 1936: Spiele der Nazis – oder mehr?

    aus: Sozialismus, Heft Nr. 7/8 | Juli/August 2016 | 43. Jahrgang | Heft Nr. 409, VSA-Verlag, Hamburg. http://www.sozialismus.de/heft_nr_78_juli_2016/

  9. Homenaje a Francisco Ascaso permalink
    1. Juli 2016 23:33

    CGT Aragón y la Asociación de Vecinos de la Madalena “Calle y Libertad” han homenajeado a uno de sus vecinos más famosos, el oscense Francisco Ascaso durante la XXIX Semana Cultural de la Madelena, barrio donde vivió la familia Ascaso y donde tiene su sede CGT Aragón.
    http://www.rojoynegro.info/articulo/memoria/homenaje-francisco-ascaso

  10. Spain: A Past that Must not Fade into Oblivion An open letter to the Spanish Communist Party by Francisco Martínez López aka ‘El Quico’ (Translated by Paul Sharkey) permalink
    26. September 2016 18:51

    In an open letter to his party, the Spanish communist militant Francisco Martínez López aka ‘El Quico’ challenges the leaders of the Spanish Communist Party (PCE) over the violent purges carried out during the years of anti-Franco guerrilla warfare.

    In particular he insists upon the rehabilitation of those who were the victims of the summary executions ordered by the party leadership.

    The Open Letter published below was first published in Spanish on the diario.es website. It deserves a brief review of history by way of a preamble.

    Source: http://www.christiebooks.com/ChristieBooksWP/2016/09/spain-a-past-that-must-not-fade-into-oblivion-an-open-letter-to-the-spanish-communist-party-by-francisco-martinez-lopez-aka-el-quico-translated-by-paul-sharkey/

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