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Konsument*innen, auf in den Solidaritätsstreik!

7. Dezember 2015

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Aufruf des Streik Soli-Bündnis Leipzig:

Fast alle von uns bestellen einfach und bequem beim Online-Riesen Amazon. Doch was passiert hinter den Kulissen? Der Erfolg von Amazon basiert auf der Ausbeutung der Angestellten und ihren schlechten Arbeitsbedingungen. Ständige Überwachung, hoher Leistungsdruck und körperlich anstrengende und monotone Tätigkeiten prägen den Alltag vieler Beschäftigter. Der Krankenstand bei Amazon liegt permanent bei etwa 20 Prozent! Bisher weigert sich der Online-Riese auf die Forderungen der Beschäftigten einzugehen. Doch Amazon fürchtet die Verbreiterung des Konflikts und hat Angst davor, dass auch wir, die Konsument*innen, Teil des Streiks werden. Anders als bei einem Boykott geht es beim Konsument*innen-Streik darum, bei Amazon zu bestellen und Pakete mit einem Solidaritätsbrief an Amazon zurückzuschicken. Die unprofitable Mehrarbeit verstärkt den ökonomischen Druck auf den Konzern. Aber vor allem geht es darum, den Streikenden in diesem zähen Kampf den Rücken zu stärken. Noch erscheint der Gegner übermächtig, doch wir sind viel mehr. Erkennen und nutzen wir diese Stärke.

1. Kaufe etwas für mindestens 40 €, aber beschädige die Verpackung nicht!

2. Lege eine Solidaritätsbotschaft an die Streikenden in das Paket.

3. Drucke das Retour-Formular aus und klebe es auf das Paket.

4. Schicke das Paket innerhalb von 14 Tagen zurück und sende ein Foto von deiner Grußbotschaft an uns.

Quelle: Streik Soli-Bündnis Leipzig

5 Kommentare leave one →
  1. Unsichtbare Hände - Sklaverei heute Wie Arbeitssklaven unseren Wohlstand schaffen permalink
    10. Dezember 2015 11:47


    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=55851

    Sklaven unter uns
    Billige Arbeitskräfte im Verborgenen
    Sklaverei ist heute erschreckend aktuell und weltweit ein boomendes Geschäft, denn ohne Sklavenarbeit wäre ein Großteil unsere Produkte, die wir im Alltag konsumieren erheblich teurer.
    Offiziell ist die Sklaverei in der ganzen Welt abgeschafft. Doch diese Abschaffung existiert nur auf dem Papier. Formen moderner Sklaverei sind politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Rekrutierung von Kindersoldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. Der renommierte Sklavenexperte Professor Kevin Bales von der University of Roehampton in London rechnet mit ca. 27 Millionen klassischen Sklaven weltweit. Neuere Schätzungen sprechen von 35 Millionen. Dazu kommen laut Hilfsorganisationen mehr als 100 Millionen Menschen, die in sklavereiähnlichen Verhältnissen leben.
    (…)
    Quelle: 3sat – http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/184259/index.html

  2. Leergut permalink
    11. Dezember 2015 21:10

    «Amazon liefert in den USA Alkohol binnen einer Stunde

    Kommt der Amazon-Paketbote in Deutschland bald auch mit gekühlten Getränken an die Haustür? In den USA hat der Online-Händler dieses Angebot bereits in Seattle und New York ausgerollt.

    Der Online-Händler Amazon hat seinen Ein-Stunden-Lieferservice in einigen US-Regionen ausgebaut. Nun wird auch Alkohol geliefert.

    Berlin. Die USA sind um einen namhaften Partyservice reicher. In einigen Regionen der Vereinigten Staaten liefert der weltweit größte Online-Händler Amazon nun auch Alkohol aus. Einzige Bedingung: Man muss Amazon-Prime-Kunde sein, also ein kostenpflichtiges Premium-Kundenkonto besitzen.

    In diesen Tagen hat Amazon dieses Angebot auf New York ausgerollt, wie unter anderem „CBS New York“ berichtet. Zuvor lief eine Testphase in Seattle, wo das Unternehmen auch zu Hause ist. Über die Ausweitung des Angebots auf weitere US-Regionen gebe es noch keine fixen Pläne, weil die nötigen Lizenzen je nach Bundesstaat variieren.
    Lebensmittel-Service auch in Deutschland geplant Bier, Wein und Schnaps sind nur einige von etwa 4000 Artikeln, um die Amazon in den USA seinen Blitz-Lieferungs-Service „Prime now“ unlängst erweitert hat. Die Lieferung binnen einer Stunde lässt sich Amazon bis jetzt 7,99 Dollar kosten, wer zwei Stunden warten kann, bekommt seine Lieferung umsonst. 99 Dollar im Jahr kostet das Prime-Konto.

    Ob und wann Amazon dieses Angebot nach Europa bringen wird, ist noch nicht bekannt. Wenngleich nicht neu ist, dass der Online-Händler plant, bald auch in Deutschland Lebensmittel auszuliefern. Der Service „Amazon Pantry“, der in den USA für Prime-Kunden bereits verfügbar ist und haltbare Lebensmittel, Waschmittel, Pflegeprodukte oder Tiernahrung anbietet, soll auch nach Deutschland kommen. In einem weiteren Schritt sollen auch frische Lebensmittel angeboten werden. (ba) » Meldung 11.12.2015

    Das macht doch richtig Sinn – zur Streik-„Unterstützung“ schicken wir dann doch bereits jetzt mal unser Leergut an amazon zurück. Kostet weniger als 40 EUR Sofortabbuchung und führt zu enormen Entsorgungkosten beim Konzern. Und die Arbeiter/innen, die streiken wollen, nötigt das auch nicht zu Mehrarbeit nach ihren Streikaktivitäten.

    Aber Achtung: Bei den netten Rücklieferungspakaten keinen echten Namen auf dem Paketaufkleber angegeben und keinen Rücklieferschein benutzen … sonst revanchiert sich amazon noch. Die sind doch nicht blöde! Mannofrau, was einem hier so alles als Konsumenten-Streik untergejubelt wird. Das macht echt blass im Winter.

    • Eric Cartman the gender blender permalink
      16. Dezember 2015 19:11

      Geil, wie du schon diesen zahnbespangten, 30 jahre jungen Pferdemädchen aus dem Soziologiestudium nachäffst, mit deinem „mannofrau“, aus Angst man könnte mangelnde Genderdisziplin vorwerfen.
      Du armer du.
      Wenn ich mich so von diesen PC Opfern gängeln lassen würde, dann würde ich überhaupt keinen mehr hoch bekommen! Aber zum Glück gibt’s ja noch Frauen, die Eier haben und attraktiv sind und selbstbewusst und die glücklicherweise gleichzeitig keinen Törn auf diese Uni-Spasties haben.
      Pimmel
      Genderidioten ist übrigens der Inhalt eines solchen Aufrufs scheißegal, von wegen „was einem alles verkauft wird“. Die wollen nur ihre vegane und gegenderte kacke unter die Leute bringen. False Flag social movement um die Verhältnisse zu stabilisieren, damit sich die Leute darüber in die Haare bekommen, wer sich heute nach Pimmel bzw. Möse fühlen darf… lächerlich. Da gibt’s echt wichtigeres.
      Wäh.
      Titten
      Und jeder verkackte Anarcho springt auf den Zug auf. Aua.
      Aber naja – wo keine cochones sind, da kann man auch so einen _ out of order strich machen.
      Arsch
      ich meine… checken dies noch? Wen interessiert denn so eine Kacke?
      Die einzige Transsexuelle die ich kenne, der ist es peinlich, dass sie von so selbsternannten Rittern des Rechts als Schutzbedürftige abgestempelt wird… und bevor wir ins Gespräch kamen, hatte ich die einzigen Vorurteile eben wegen diesen Genderspasties. Ich dachte mir – Fuck, wie soll ich jetzt reden, ich kann das ja gar nicht richtig – nachher steh ich als sexy-ist dar oder so! Aber ne – war ganz entspannt, auch ohne diese Hirnfickscheiße.
      Anal
      Also in diesem Sinne: „Fuck“ gender!

  3. Wieviele Solidaritätsbotschaft an die Streikenden wurden dokumentiert??? permalink
    29. Dezember 2015 19:11

    Boom im Versandhandel

    http://mediathek.daserste.de/Mittagsmagazin/Boom-im-Versandhandel/Das-Erste/Video?documentId=32500152&topRessort&bcastId=314636

    Wieviele Solidaritätsbotschaft an die Streikenden wurden dokumentiert???
    Gibts da einen Überblick — Wieviel bringt so ein Solidaritätsstreik???
    Wie fanden es die glücklichen LogistikarbeiterInnen???
    usw

  4. Bedürfnisse vs. Begehrlichkeiten permalink
    10. Juni 2016 00:05

    Bedürfnisse vs. Begehrlichkeiten

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