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Pflanzengift: Wieder ein kapitalistischer Anschlag auf die Gesundheit

17. September 2015

farming-before-and-after-monsanto-any-questions.jpg?w=630&h=557Es herrscht weltweiter Klassenkrieg und dummerweise geht von uns keiner hin.

Wir werden jeden Tag durch unsere Nahrung vergiftet und die Kapitalistenklasse profitiert von unserem devoten Pazifismus und unserer Politik- und Eigentumsgläubigkeit. In jedem Kuh-Kaff, in jedem Discounter, in jedem Supermarkt, egal ob REWE, Aldi, Alnatura oder Lidl, in jeder Stadt auf dem ganzen Globus fressen wir die Scheiße, die wir vorher mit „Round-Up“ (DAS „Pflanzenschutzmittel“) eingedieselt haben und tragen die Folgen.

Die Firma Monsanto, die keineswegs ein „US-Unternehmen“ ist, sondern schlicht und ergreifend „nur“ ein kapitalistisches Unternehmen, produziert Gifte für die Landwirtschaft. Diese Gifte gelangen über Pflanzen, Tiere und die Produkte daraus, in den menschlichen Organismus – die Kapitalisten bezahlen dann Wissenschaftler und Politiker, damit sie eine Studie veröffentlichen, die zwar aussagt, dass sich Pflanzengift in uns befindet, aber dass es nur Pflanzenorganismen negativ beeinträchtigen würde… und damit konsumieren die meisten von uns, weil sie kein Bewusstsein haben, weiter. Sie glauben das. Und bezahlen dafür mit ihrer Gesundheit und der, der kommenden Generationen. Die Reichen müssen das Billigzeug nicht fressen, die können sich, von den Vergifteten finanziert, Nahrung leisten, die sie nicht in den Rollstuhl und in die Chemo-Therapie befördert.

Ich will hier nicht lange einleiten, aber ich will mal klarstellen, dass es nicht nur Monsanto ist: In den Achtzigern hatten wir den Reaktorcrash in Tschernobyl, vor wenigen Jahren hatten wir Fukushima und heute haben wir die Giftwirkung aus der Landwirtschaft, durch genetisch verpfuschte Lebewesen und starke Gifte, gar nicht zu schweigen von den Kriegen, die für den Kapitalismus und die Beibehaltung von Absatzmärkten und Profiten geführt werden. Das Problem ist der menschliche Glaube an Allheilmittel, die alles Abwägen und eigenständige Denken und Handeln ersetzen. Geld, Gott, Staat – alles das sind menschengeschaffene Illusionen, die in Wahrheit in der Natur, im realen Kosmos, nicht existieren und die somit auch keine Auswirkung auf das Leben haben. Immer wenn der Mensch nun mit ihnen argumentiert, eine Entscheidung bspw. nach dem „Willen der Nation“ trifft, dann kann diese Entscheidung nur irre sein, weil ihre Grundlage, eine erfundene „Nation“ und ein erfundener „Wille“ nicht existieren.

Auch Geld ist keine Materie aus dem Leben – wir müssen es uns ausdenken, sonst gäbe es kein Geld. Der Akt des Bezahlens und Entgegenehmens von Geld ist ein religiöser Akt des Glaubens, genau wie ein Gottesdienst. Geld ist kein Gegenwert für gar nichts, wir nehmen es an, aber es ist nur ein Wunderglaube, der sich jeden Tag mit offenen Augen enttarnen lässt. Wer zum Beispiel vor den letzten Momenten seines Lebens steht, der wird sich einen Scheißdreck um die Scheine kümmern, die er noch hat, die ihm aber nicht helfen. Erst in solchen Momenten erobert sich das Leben wieder ein wenig unserer Aufmerksamkeit zurück – zu spät. Ein erfülltes Leben ist dann nicht mehr möglich. Jede Sekunde, die im Irrglauben an die vielen von uns selbst geschaffenen Illusionen vergeudet wird, ist eine Sekunde des Leids und der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

Wir führen ein Leben im Schützengraben und werden jeden Tag beschossen, ohne zurückzuschießen. Illusionen und ihre Träger, die Kapitalisten, die Priester, die Politiker nehmen uns gefangen, mit Hilfe ihrer Staaten und knechten unseren Geist mit Religion und Medien und dem Glauben ans Eigentum und die Sicherheit.

Hier eine Doku aus diesem Jahr:

Quelle: Eingesandt

5 Kommentare leave one →
  1. Glyphosat muss vom Tisch! permalink
    17. September 2015 18:15

    Glyphosat muss vom Tisch!

    Ein erster Erfolg: Die EU-Kommission hat die Entscheidung über die Neuzulassung von Glyphosat um ein halbes Jahr verschieben müssen. Diese Chance nutzen wir! Helfen Sie mit, dass sich 300.000 Menschen hinter unseren Appell gegen das Monsanto-Gift stellen.

    Jetzt hier den Appell für ein
    Glyphosat-Verbot unterzeichnen!

    Lieber,

    das Herbizid Glyphosat gegen die Lobbymacht von Monsanto und Co. zu verbieten – keine leichte Herausforderung. Doch jetzt sind unsere Chancen stark gestiegen: Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung, ob Glyphosat in der EU weiter zugelassen wird, um ein halbes Jahr verschieben müssen. Der Grund: Die Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen, Glyphosat sei „wahrscheinlich krebserregend“. Und überall in Europa wächst unser Protest gegen das Unkrautvernichtungsmittel.

    Jetzt kommt es vor allem auf Agrarminister Christian Schmidt (CSU) an. Denn Deutschland ist Berichterstatter für die Entscheidung in der EU. Bisher leugnet Schmidt die Krebsgefahr und beruft sich auf das Glyphosat-Gutachten des Bundesamts für Risikobewertung (BfR). Doch Recherchen der Süddeutschen Zeitung belegen, dass das Bundesamt kritische Studien bei seiner Beurteilung ignoriert hat und zugleich simple Leserbriefe der Industrie an Fachmagazine als Studien bewertete. Ein unglaubliches Vorgehen!

    Jetzt wollen wir Schmidt zu einer Kehrtwende bringen. Mehr als 270.000 Menschen haben unseren Appell für ein Glyphosat-Verbot bereits unterzeichnet. Wenn wir 300.000 Unterschriften beisammen haben, werden wir den Appell an Agrarminister Schmidt überreichen. Eine solche Menge an Unterschriften wird er dann nicht einfach übergehen können.

    Jetzt hier den Appell für ein
    Glyphosat-Verbot unterzeichnen! https://www.campact.de/glyphosat/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fglyphosat%2F&utm_term=box_gruen&utm_content=random-a&utm_source=%2Fglyphosat%2Fappell%2F&utm_medium=Email

    In den nächsten Wochen haben wir viel vor, um die Wiederzulassung von Glyphosat zu verhindern:

    Am 28. September stellen wir zusammen mit dem Pestizid-Aktions-Netzwerk (PAN) eine Studie vor, die erhebliche Fehler und Lücken im Glyphosat-Gutachten des Bundesamts für Risikobewertung (BfR) belegt. Das BfR-Gutachten ist die fachliche Grundlage für die EU-Entscheidung zur Glyphosat-Wiederzulassung.

    Am gleichen Tag steht im Agrarausschuss des Bundestags eine Anhörung zu Glyphosat auf der Tagesordnung. Dort werden Ärztinnen und Ärzte in weißen Kitteln den Abgeordneten ihren Ärzte-Appell mit über 6700 Unterschriften überreichen. Sie warnen damit vor der Krebsgefahr durch das Pestizid. Mit dabei ist unsere riesige Monsanto-Giftspritze.

    Zudem bereiten wir derzeit mit unserem Kooperationspartner „Ackergifte? – Nein Danke!“ einen großen Test vor: Im Oktober rufen wir alle Campact-Aktiven auf, Urin-Proben an ein kooperierendes Labor zu senden. Wir wollen herausfinden, bei wie vielen Menschen bereits Glyphosat im Körper nachzuweisen ist.

    Wenn Agrarminister Christian Schmidt (CSU) dann am 1. Oktober die Agrarministerkonferenz in Fulda besucht und dort über Glyphosat berät, übergeben wir auch ihm unseren Appell.

    Stärken Sie jetzt unserer Kampagne den Rücken und stellen auch Sie sich hinter ein europaweites Glyphosat-Verbot!

    Hier klicken und für
    Glyphosat-Verbot unterzeichnen… https://www.campact.de/glyphosat/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fglyphosat%2F&utm_term=box_gruen&utm_content=random-a&utm_source=%2Fglyphosat%2Fappell%2F&utm_medium=Email

    Mit herzlichen Grüßen
    Gerald Neubauer, Campaigner
    Christoph Bautz, Campact-Vorstand

    PS: Viele gentechnisch veränderte Pflanzen sind extra so manipuliert, dass sie gegen Glyphosat resistent sind. Glyphosat ist somit ein zentraler Baustein des Geschäftsmodells der Agrarkonzerne. Wenn wir ein EU-weites Verbot erreichen, wäre das ein entscheidender Schritt hin zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft.

    Quelle: Campact – https://www.campact.de

    https://www.campact.de/?utm_campaign=%2Fglyphosat%2F&utm_term=Campact&utm_medium=Email&utm_source=%2Fglyphosat%2Fappell%2F&utm_content=random-a

  2. Frontal21 - Mit TTIP kommt der verbotene Industriezucker Isoglucose permalink
    18. September 2015 16:37

    Frontal21 – Mit TTIP kommt der verbotene Industriezucker Isoglucose

    Durch NAFTA wurde Mexiko mit Isoglucose überschwemmt. Durch TTIP kommt er auch zu uns. Mexiko wollte den Industriezucker verbieten. Von einem geheimen Schiedsgericht (analog zu TTIP) wurde Mexiko zu 58 Mio. Strafe verurteilt und musste Isoglucose zulassen. Inzwischen sind 30% der Kinder übergewichtig oder sogar fettleibig.

    Gefährlicher Industriezucker – Politik contra Verbraucherschutz

    Ob Eiscreme, Schokolade oder Softdrinks, aber auch Back- und Teigwaren, Konserven, sogar Fitnessgetränke für Sportler – es gibt kaum noch Lebensmittel, die nicht mit flüssigem Industriezucker gesüßt sind: Isoglucose.

    Zucker ist nicht gleich Zucker. Zwar ist allgemein bekannt, dass herkömmlicher Haushaltszucker der Gesundheit schadet, weil er dick machen und besonders schon bei jungen Menschen zu Typ-2-Diabetes führen kann. Doch Isoglucose soll besonders gesundheitsgefährdend sein. Denn hergestellt wird der künstliche Zucker vorwiegend aus Maisstärke, er enthält viel Fruchtzucker. Dieser könne zur Fettleber führen und außerdem die Insulinwirkung hemmen, was eine Typ-2-Diabetes verursachen kann, warnen Ernährungsmediziner.
    Bisher darf Isoglucose in Europa nur in kleinen Mengen produziert und verwendet werden. Doch Brüssel hat den Zuckermarkt neu geregelt: Ab 2017 soll die Zuckerquote fallen. Dann werden vor allem amerikanische Produzenten den europäischen Markt mit Isoglucose überzuckern – ein ganz und gar nicht süßer, sondern bitterer Vorgeschmack auf das, was den Verbrauchern auch durch TTIP droht, dem Handelsabkommen mit den USA.

    Frontal21 über eine europäische Agrarpolitik, die wenig Rücksicht auf die Gesundheit der Verbraucher nimmt.

    Quelle: http://www.zdf.de/frontal-21/themen-der-sendung-vom-8.-september-2015-39990436.html

  3. Bauernkrieg permalink
    20. September 2015 18:49

    Bauernkrieg: Wer Mindestlohn zahlt, verliert | Panorama

    Salat für 59 Cent, Kohlrabi für 29 Cent – wie ist das möglich, trotz Mindestlohn? Panorama hat mit Erntehelfern gesprochen und erfahren, wie dieser umgangen wird.

  4. Gentechnik ~ Tote Tiere - Kranke Menschen permalink
    29. November 2015 14:54

    Gentechnik ~ Tote Tiere – Kranke Menschen

  5. Wie die industrialisierte Landwirtschaft die Umwelt zerstört permalink
    30. November 2015 19:52

    Die Erzeugung von Lebensmitteln ist zunehmend industrialisiert und wirkt sich in immer größerem Ausmaße negativ auf die Umwelt aus, für deren „Spielregeln“ sich der Markt schlicht nicht interessiert. Wissenschaftler sprechen inzwischen bereits von einem zweiten „Stummen Frühling“, wie er zuletzt in den 1950er und 1960er Jahren durch das Insektengift DDT ausgelöst wurde: Über die Nahrungskette gelangen giftige Pflanzenschutzmittel beständig auch in Lebewesen, die am Ende der Nahrungskette stehen, und gefährden diese immens. Die Kritik der Wissenschaftler ist dabei zwar erstklassig belegt – sie wird von der Industrie jedoch nicht etwa aufgegriffen, sondern massiv bekämpft. Über die Macht der Agrochemie-Riesen in der Forschung und über die Folgen unserer aktuellen Art, Landwirtschaft zu betreiben, sprach Jens Wernicke mit Angelika Hilbeck, Dozentin am Departement Umweltsystemwissenschaften der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich.
    Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=29219

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