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Dilsoz Bahar ist bei der Verteidigung Rojavas gegen die islamischen Faschisten gefallen

14. Juli 2015
4 Kommentare leave one →
  1. ISKU | Informationsstelle Kurdistan e.V. permalink
    14. Juli 2015 12:29

    Veröffentlicht am 13.07.2015

    In Rojava ist am 6. Juli im Dorf Şergirat, Kanton Cizîrê der Internationalist Dilsoz Bahar, Kevin Jochim aus Karlsruhe gefallen.
    Şehîd namirin!
    „Die Idee des demokratischen Konföderalismus gab mir neue Hoffnung …“

    Kevin Jochim, in Kurdistan lebte er mit dem Namen Dilsoz Bahar, hat sich im November 2012 den Volksverteidigungseinheiten YPG angeschlossen. Ihn hat die Revolution von Rojava, die Selbstorganisierung der Gesellschaft und das entschlossene Leben der Menschen mobilisiert. Er selbst sagte in einem Video, dass die Idee des demokratischen Konföderalismus ihm eine neue Hoffnung geben konnte.

    Jetzt erreichte uns die bittere Nachricht, das Dilsoz Bahar in Rojava von den Terrorbanden des Islamischen Staats getötet worden ist. In der Nacht des 6. Juli 2015 verloren er und 5 weitere Freunde bei einem Angriff des IS im Kanton Cizîrê im Dorf Şergirat im Kreis Silûk ihr Leben.

    In einem Brief an die Angehörigen von Dilsoz Bahar schrieb die Generalkommandantur der YPG: „Natürlich war Kevin nicht nur ein Kämpfer, der unseren Kampf verstärkte. Tatsächlich war er mit seiner Erfahrung und seinem Wissen ein Vorbild für jüngere Kämpferinnen und Kämpfer. Er hat sich nicht nur große Verdienste an der Front erworben, sein Ziel war es, Brücken zu bauen. Er kämpfte mit, um eine äußerst wichtige Brücke zwischen den Kurden von Rojava zu schaffen, und er schlug eine Brücke zwischen Kontinenten für das Schicksal unserer Völker und der Menschheit.“

    Dilsoz Bahar war in Deutschland in antifaschistischen Zusammenhängen aktiv. Im jungen Alter von 19 Jahren ist er als Internationalist nach Kurdistan gegangen, um zu lernen, um von der zu Revolution lernen: „Ich wollte von dieser Revolution lernen, weil diese Revolution, dieses System in West-Kurdistan, eine Alternative für alle Menschen auf der ganzen Welt werden könnte.“

    Die Revolution in Rojava hat die nationalen Grenzen überwinden können. Die Selbstorganisierung der Gesellschaft und der Kampf um Freiheit gegen jegliche Unterdrückung hat viele Menschen weltweit mobilisieren können. Aus vielen Ländern kommen Genossinnen und Genossen zusammen, um die Kraft der Revolution zu teilen, sich gegenseitig zu unterstützen und um voneinander zu lernen. Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen treffen sich im gemeinsamen Kampf, aber im Besonderen fühlt sich die Jugend angesprochen.

    Kevin beendete ein Interview vom April 2015: „Ich möchte zum Schluss alle Jugendlichen aus Deutschland aufrufen: Kommt, schaut nicht weg! Bezieht Stellung …“

    Kevin, Dilsoz Bahar, ist im Kampf für die Menschlichkeit gefallen. Bahar bedeutet Frühling, ein Frühling der neues Leben, neuen Aufbruch und neue Kraft bedeutet. Kevin, Dilsoz Bahar, wird in den Kämpfen für ein neues Leben weiterleben. Şehîd namirin!

    ISKU | Informationsstelle Kurdistan e.V.

    13. Juli 2015 https://www.nadir.org/nadir/initiativ/isku/

  2. Anschlag auf Kulturzentrum der HDP mindestens 27 Tote und 100 Verletzte permalink
    20. Juli 2015 21:11

    Mon­tag, 20.07.2015
    Kur­dis­tan. In Pirsûs (türk. Suruc) wur­den vor weni­gen Stun­den durch eine Explo­sion in einem Kul­tur­zen­trum der kur­di­schen Par­tei HDP min­des­tens 27 Men­schen getö­tet und 100 ver­letzt. In der Gemeinde Pirsûs befin­det sich ein Lager für 35.000 Men­schen die vor dem IS geflo­hen sind. Anläss­lich einer Kam­page der För­de­ra­tion Sozia­list­scher Jugend­ver­bände zum Wider­auf­bau von Kobanê kamen in den letz­ten Tagen in dem Kul­tur­zen­trum etwa 300 Jugend­li­che zusam­men. Zum Anschlags­zeit­punkt sollte eine Pres­se­kon­fe­renz statt­fin­den. Zeit­gleich kam es auch in Kobanê zu einem Angriff, bei dem zwei Mit­glie­der der YPG getö­tet wur­den. NAV-DEM (Demo­k­rat­sches Gesell­schafts­zen­trum der Kur­dIn­nen in Deutsch­land e.V.) betonte, dass das Pro­jekt Rojava und die dort leben­den Men­schen nicht nur vom IS bedroht wer­den, son­dern auch durch den tür­ki­schen Staat. Wei­ter äußerte sich NAV-DEM: „Die­ser Angriff ist gegen die Geschwis­ter­lich­keit der Völ­ker, gegen das Pro­jekt eines selbst­be­stimm­ten Lebens, gegen Demo­kra­tie und Men­schen­rechte gerich­tet. Wir rufen die demo­kra­ti­sche Welt­öf­fent­lich­keit dazu auf, diese Angriffe zu ver­ur­tei­len und ihre Soli­da­ri­tät mit dem kur­di­schen Volks sowie ihrem Pro­jekt der Demo­kra­ti­schen Auto­no­mie zu bekun­den. […] Es lebe die Geschwis­ter­lich­keit der Völ­ker, es lebe der Internationalismus“

    Quelle: http://www.antifaschistische-linke.de/?p=4336

  3. jw: Tod eines Antifaschisten permalink
    20. Juli 2015 21:14

    Aus: junge welt, Ausgabe vom 15.07.2015, Seite 6 / Ausland
    Tod eines Antifaschisten
    Junger deutscher Internationalist stirbt im Kampf gegen »Islamischen Staat« in Syrien
    Von Nick Brauns

    https://www.jungewelt.de/2015/07-15/010.php

  4. Ein Sommer im Dschihad | IS-Rückkehrer packt aus permalink
    30. Juli 2015 00:28

    Ein Sommer im Dschihad | IS-Rückkehrer packt aus

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