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Gegen Nazis und Repressionen – Freiheit für Valentin

10. Juli 2015

valentinAm 1. Juli 2015 krachte in einer WG von Bremer Genossen zum dritten Mal die Tür. Wie bei den zwei vorherigen Malen stürmten vermummte SEK-Beamte die Wohnung. Anders als bisher stellten sie dieses Mal nicht die Einrichtung auf den Kopf, um nach Beweismitteln zu schnüffeln, sondern nahmen einen Genossen mit einem Haftbefehl mit. Sein Name ist Valentin.

Ihm wird vorgeworfen, an den Auseinandersetzungen am Verdener Eck nach dem Fußballspiel Werder Bremen gegen den Hamburger SV beteiligt gewesen zu sein. An dem Tag griffen Bremer Nazi-Hools eine Gruppe Bremer antifaschistischer Ultras an. Es kam zu einer heftigen Konfrontation. Auch wenn sich der Vorfall nach einem Fußballspiel ereignete und dieses Mal Fußballfans die Betroffenen waren, handelt es sich dabei keineswegs um Fußballkrawalle. Der Übergriff hatte eine politische Dimension. Die Hooligans griffen die Ultras an, weil sie diese dem linkspolitischen antifaschistischen Lager zuordneten.

Valentin sitzt seit seiner Verhaftung in U-Haft. In einer Pressekonferenz am 2. Juli 2015 präsentierte die Polizei Bremen ihn als „Hauptverdächtigen“ der Auseinandersetzungen. Ihm wird gefährliche Körperverletzung und schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Unmissverständlich machte die Polizei klar, dass an Valentin ein Exempel gegen politisch motivierte Gewalt statuiert werden soll.

Diese Situation kotzt uns an. Wir stehen solidarisch zu unserem Freund, Genossen und Bruder Valentin. Wir werden alles dafür tun, um ihm zur Seite zu stehen und die Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen, die er braucht.

Um ihm finanziell den Rücken stärken zu können, ist ein Spendenkonto eingerichtet. Beteiligt euch an den Spenden, denn gemeint sind wir alle. Lasst eure Solidarität für ihn spürbar werden, indem ihr ihm Post zukommen lasst. Wir werden dafür ein Postfach einrichten und euch die Adresse in den kommenden Tagen kommunizieren. Überdenkt aber bitte, was ihr in die Briefe reinschreibt. Achtet bei Absender und Inhalt auf die Begebenheit, dass die Polizei die Briefe auch lesen wird.

Um euch stetig über die aktuelle Situation Valentins informieren zu können, haben wir einen Blog eingerichtet. Sollte es neue Entwicklungen geben, werdet ihr da von ihnen lesen können.

Aus Hass und Wut wird Widerstand!

Spendenkonto:
Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Bremen
IBAN: DE71 2001 0020 0481 9122 06
Postbank Hamburg
Verwendungszweck: Freiheit für Valentin

(Bitte denkt unbedingt daran den Verwendungszweck einzutragen)

Quelle: Linksunten Indymedia

One Comment leave one →
  1. 📩 📩 📩 📩 📩 Schreibt Valentin 📩 📩 📩 📩 📩 permalink
    11. Juli 2015 10:03

    http://valentin.blogsport.de

    📩 📩 📩 📩 📩 Schreibt Valentin 📩 📩 📩 📩 📩

    Valentin sitzt seit mittlerweile neun Tagen in Untersuchungshaft. Die Resonanz auf die Verhaftung ist groß. Doch lasst uns die momentane Solidarität Valentin spürbar machen in dem Wir ihm ein paar nette Zeilen schreiben. Hierfür haben wir ein Postfach eingerichtet, an den ihr die Briefe schicken könnt. Legt gerne nach Möglichkeit Briefmarken dabei, damit er diese nicht kaufen muss!

    Die Postfachadresse lautet:

    Infoladen Bremen
    C/O Valentin
    St-Pauli-Str. 10-12
    28203 Bremen

    Doch bitte beachtet, wenn Ihr ihm schreibt, jeder Brief wird von der Polizei gelesen und auf den Inhalt kontrolliert!

    Spendenkonto:

    Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Bremen
    IBAN: DE71 2001 0020 0481 9122 06
    BIC: PBNKDEFF
    Postbank Hamburg
    Verwendungszweck: Freiheit für Valentin

    (Bitte denkt unbedingt daran den Verwendungszweck einzutragen)

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