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Schwarz-Roter Ticker (218) [5 Meldungen]

6. Juli 2015

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Post-Streik mit geringem Erfolg für Beschäftigte zu Ende gegangen

Der rund vierwöchige Tarifstreit zwischen der Deutschen Post und der Gewerkschaft Verdi ist beendet. Nach einem über 40-stündigen Verhandlungsmarathon haben sich die beiden Parteien geeinigt. Sie beschlossen ein umfangreiches Paket, das eine Einmalzahlung für die 140.000 Konzernmitarbeiter von 400 Euro in diesem Jahr vorsieht. Zudem gibt es eine Lohnerhöhung um zwei Prozent im Jahr 2016 und eine Erhöhung um 1,7 Prozent für 2017. Auch der Kündigungsschutz wurde für die Mitarbeiter bis 2019 verlängert. „Dies ist ein guter Tag für die Deutsche Post, ihre Kunden und Mitarbeiter“, sagte Post-Chef Frank Appel. Die Gewerkschaft konnte sich nicht damit durchsetzen, dass die Post die neu gegründeten Gesellschaften aufgibt, in denen die rund 6500 Mitarbeiter weniger Lohn als ihre Kollegen im Konzern erhalten. „Aber es ist uns gelungen, die verbleibenden Paketzusteller in der Deutschen Post dauerhaft abzusichern“, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. Dabei handelt es sich um 7600 Angestellte. Die Wochenarbeitszeit bleibe bei 38,5 Stunden. Der Streik werde in der Nacht von Montag auf Dienstag beendet. Außerdem erhalten laut Verdi Beschäftigte, die zum Stichtag 1.07.2015 länger als 24 Monate ununterbrochen befristet eingestellt waren, bei Eignung ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. (FAZ)

„Alternative für Deutschland“ rückt nach rechtsaußen.

Über 3.500 AfD-Mitglieder hatten sich am Wochenende zu ihrem Bundesparteitag in Essen versammelt. Hitzig und unversöhnlich standen sich die Anhänger des nationalliberalen Flügels um AfD-Gründer Bernd Lucke und die der aus Sachsen stammenden Frauke Petry gegenüber. Kontinuierlich kam es zu wüsten Beschimpfungen, Zwischenrufen und Pöbeleien, so dass der Parteitag zeitweise ganz zu kippen drohte. Bereits am Sonnabend abend war der seit Monaten öffentlich ausgetragene Machtkampf zwischen Lucke und Petry weitestgehend beendet. Petry setzte sich bei den Vorstandswahlen klar gegen den Parteigründer durch. So votierten 60 Prozent der AfD-Mitglieder für Petry. Auf Lucke entfielen nur 38,1 Prozent der Stimmen. Am Sonntag wurde ihm dann das Rederecht entzogen, nachdem sich Lucke von Petry-Anhängern wiederholt hatte ausbuhen und beschimpfen lassen müssen. Lucke erklärte, dass sich die AfD in Richtung des rechtsextremen Front National (FN) in Frankreich bewege. (jW)

Griechenland: 61 Prozent gegen das Europa der Austerität

Bei dem Referendum über die Krisenpolitik in Europa und den Kurs der Gläubiger haben laut offiziellem Endergebnis 61,31 Prozent der Griechen mit Nein gestimmt. 38,69 Prozent votierten für die umstrittenen Bedingungen zur Verlängerung eines inzwischen allerdings ausgelaufenen Kreditprogramms. Eine deutliche Mehrheit der Griechen unterstützt damit klar das Vorgehen der SYRIZA-geführten Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras im Streit mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Regierung in Athen hatte für ein Nein geworben und argumentiert, damit würde sie gestärkt in neue Verhandlungen mit den Gläubiger gehen. »Das Ergebnis des Referendums ist ein Schlag für eine Reihe von EU-Spitzenpolitikern, die bis zuletzt für eine Annahme der Gläubigervorschläge geworben und das Referendum zu einer Abstimmung über einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone erklärt hatten«, formulierte es die Nachrichtenagentur AFP. (nd)

BND-Chef: NSA-Affäre nicht »skandalisieren«

Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, hat sich über eine für seinen Geschmack zu kritische Berichterstattung über die Zusammenarbeit mit dem US-Geheimdienst NSA beklagt. Eine Überschrift in den Medien wie »BND arbeitet enger mit NSA zusammen als gedacht« sei nicht in Ordnung, sagte Schindler am Samstag auf einer Veranstaltung des Netzwerks Recherche in Hamburg. Hier werde allein die Kooperation mit den USA skandalisiert. Wie diese ablaufen solle, darüber könne man streiten. Aber: »Es ist ganz gut, dass wir mit der NSA zusammenarbeiten«, betonte der BND-Chef. (dpa/jW)

Heckler & Koch kündigt Klage an

Der Streit über mutmaßliche Mängel beim Sturmgewehr G36 hat ein juristisches Nachspiel. Der Hersteller Heckler & Koch kündigte am Freitag abend an, eine Klage beim Landgericht Koblenz einzureichen. »Ziel ist es, gerichtlich verbindlich feststellen zu lassen, dass die behaupteten Sachmängel nicht bestehen«, hieß es in der Mitteilung. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte im April erklärt, das G36 habe in seiner aktuellen Bauart keine Zukunft bei der Bundeswehr. Ein Untersuchungsbericht hatte der Standardwaffe mangelnde Präzision bei hohen Temperaturen bescheinigt. (Reuters/jW)

56 Kommentare leave one →
  1. Georg Schramm zu Atomenergie, Finanzkrise und Grexit permalink
    6. Juli 2015 09:47

  2. 7. Juli 2015 13:23

    Aus der FAU Düsseldorf:

    Im November 2015 sind wir ein Jahr auf der Volmerswerther Str. 6. Ein Jahr eigene Büro und Veranstaltungsräume. Ein Jahr gewerkschaftliche Erstberatung. Ein Jahr Arbeitslosenberatung. Ein Jahr viele andere Veranstaltungen, Seminare und sozialrevolutionäres Abendbrot.

    Für uns ein Grund zum Feiern! Damit wir dies mit euch zusammen machen können, benötigen wir noch einmal eure Hilfe.

    Zum einen beim organisieren von Veranstaltungen, einer Party und vielem anderen mehr – und zum anderen ganz handfest in Form von schnödem Mammon. Also schaut in den nächsten drei/vier Monaten bitte noch mal nach, ob ihr uns nicht eine Einzelspende zukommen lassen könnt oder ob ihr nicht sogar einen Dauerauftrag einrichten könnt. Jeder €uro hilft uns weiter! Das Geld wird natürlich nicht nur zum Ausrichten der Party verwandt – sondern dient Hauptsächlich dazu Miete, Strom, Internet usw zu bezahlen. Außerdem stehen im einige Veranstaltungen und Seminare(!) an für die wir nicht Fahrtkosten sondern auch Honorare aufbringen müssen. Wir planen auch die Einrichtung von Lesekreisen (gelesen werden sollen: barrikade, buna, contraste, direkte aktion, gai dao, graswurzelrevolution und express und wildcat) – auch das kostest (am Anfang) etwas Geld, das wir momentan noch niocht haben.
    Und für diejenigen die die Gelegenheit hatten uns schon mal zu besuchen: Noch immer fehlen uns zwei Aussenschilder für den Laden und die Aussenbeleuchtung, beides wollen wir rechtzeitig zur „dunklen Jahreszeit“ angebracht haben. Denn: „Winter is comming“

    Also überweist an:

    FAU-Düsseldorf
    Volksbank Rhein-Ruhr eG
    IBAN: DE25 3506 0386 1112 5200 05
    BIC: GENODED1VRR
    Verwendungszweck: FAUD-Lokal „V6“

    Auf http://vsechs.blogsport.eu/finanzen/ veröffentlichen wir die erhaltenen Beträge – Ihr könnt dort also jederzeit Nachprüfen ob euer Geld auch bei uns angekommen ist. Denjenigen denen das nicht anonym genug ist, steht es frei zu unseren Bürozeiten ins V6 zu kommen (oder zu einer der zahlreichen Veranstaltungen) und einfach den gewünschten Betrag in eine unserer Spendendosen zu werfen.

    Es hilft auch, wenn ihr den Beitrag „TEILT“ und per copy&paste vielleicht auch über andere Kommunikationswege weiter verbreitet.

    An dieser Stelle auf jeden Fall schon mal vielen Dank an alle Spender*innen und diejenigen die diesenn Aufruf weiterleiten.

  3. Milo Raus "Kongo Tribunal" permalink
    7. Juli 2015 22:07

    Milo Raus „Kongo Tribunal“: Berlin Hearings

    Sophiensaele-Kritik Es ist aufklärerische Arbeit im besten Sinne, wenn Milo Rau und die Jury den Betroffenen das Wort erteilen und Gehör verschaffen.

    https://www.freitag.de/autoren/kulturblog/milo-raus-kongo-tribunal-berlin-hearings

  4. Tarifabschluss bei der Post Kernziel nicht erreicht permalink
    8. Juli 2015 09:48

    7. Juli 2015 Quelle: Otto König / Richard Detje / Sozialismus Aktuell

    Nach vier Wochen endete der Streik bei der Deutschen Bundespost. Am 8. Juni hatte ver.di zu unbefristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen, nachdem es seit Anfang April immer wieder Warnstreiks gegeben hatte. Bezieht man diese mit ein, währte der Arbeitskampf insgesamt 52 Tage. Zuletzt waren daran rund 32.000 Beschäftigte beteiligt.

    Eine der gängigen Tarifrunden war das nicht. Die Lohnerhöhungen für die 140.000 Postbeschäftigten sind niedrig ausgefallen: 400 Euro Einmalzahlung in diesem Jahr, +2% im Oktober 2016 und +1,7% im Oktober 2017 – ver.di hatte ursprünglich 5,5% mehr Lohn gefordert. Die Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Wochenstunden ist ganz unter den Tisch gefallen. Angesichts der guten Konzerngewinne[1] wäre – wenn es allein darum gegangen wäre – mehr drin gewesen.

    Aber nicht Lohnanhebungen waren das vorrangige Ziel, sondern die Verhinderung von massiven Lohnabsenkungen. Um die zu realisieren, hat die Post Anfang des Jahres Regionalgesellschaften (»DHL Delivery«) für den Paketdienst gegründet, …
    http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/kernziel-nicht-erreicht/

  5. Granado permalink
    8. Juli 2015 21:36


    Veröffentlicht am 20.12.2014, 1:29:49
    Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land
    Eine alternative Sicht aus Russland – Veranstaltung mit Dr. Vadim Damier aus Moskau, am 10.11.2014 in der ESG-Aula Münster.
    Moderation: Dr. Bernd Drücke (Graswurzelrevolution).

  6. China: Der namenlose Aktiencrash permalink
    9. Juli 2015 08:25

    Tomasz Konicz 09.07.2015
    Mittels mitunter absurd anmutender Verzweiflungsakte stemmt sich Chinas Führung gegen den historischen Aktiencrash in der Volksrepublik

    Der Kapitalismus sieht immer dann am „gesündesten“ aus, wenn der nächste große Crash bevorsteht. Die gilt auch für den aktuellen Fall im Reich der Mitte, wo die seit Wochen fallenden Aktienkurse jüngst in einen panikartigen Sturzflug übergingen. Um zu begreifen, wieso in der einstmals als künftige globale Konjunkturlokomotive gefeierten Werkstatt der Welt eine gigantische Blase platzt, muss der Boom näher betrachtet werden, der diesem Crash voran ging. Und was für ein Boom das war! Selbst die Hauptstadtzeitungen des geopolitischen Konkurrenten USA konnten sich vor lauter Bewunderung für die realwirtschaftlichen Folgen der Spekulationsexzesse kaum noch zurückhalten.

    Rund 6,6 Gigatonnen Beton! Damit ließe sich ganz Hawaii zubetonieren und in einen einzigen riesigen Parkplatz verwandeln, schwärmte Ende März die Washington Post. Diese schwindelerregende Menge des Baustoffs hat China laut den offiziellen Statistiken zwischen 2011 und 2013 verbraucht, womit die zum Dauerboom verdammte Volksrepublik binnen dreier Jahre mehr Beton produzierte als die USA im gesamten 20. Jahrhundert.

    Quelle: Telepolis http://www.heise.de/tp/artikel/45/45394/1.html

  7. Hartz IV und die Politik der Angst Mit dem griechischen Nein zur Austerität könnten sozialchauvinistische Hürden fallen, wenn d. Prekarisierten in Europa merken, dass sie gemeinsame Interessen haben permalink
    9. Juli 2015 11:20

    Peter Nowak, Telepolis 09.07.2015
    Mit dem griechischen Nein zur Austerität könnten sozialchauvinistische Hürden fallen, wenn die Prekarisierten in Europa merken, dass sie gemeinsame Interessen haben

    Auch nach dem Nein der griechischen Bevölkerung gegen das Austeritätsprogramm der EU geht der Druck auf die griechische Regierung auf allen Ebenen weiter. Jetzt soll der griechische Regierungschef bis zum Sonntag Bedingungen erfüllen, die sich nur in Nuancen von den bisherigen von der griechischen Bevölkerung mit großer Mehrheit abgelehnten Programmen unterscheidet. …
    Quelle: Telepolis – http://www.heise.de/tp/news/Hartz-IV-und-die-Politik-der-Angst-2745209.html

  8. Hinter der Griechenland-Krise werden allerhand Sauereien verborgen, unter anderem im Zusammenhang mit dem West Ost-Konflikt permalink
    9. Juli 2015 23:04

    Der Krieg in der Ost-Ukraine geht weiter. Die USA betrachten die Ukraine als ihr eigenes Spielfeld. Sie bezahlen die Beamten des aus Georgien zugewanderten ehemaligen Präsidenten Saakaschwili, der sich in einer zentralen Konflikt-Region der Ukraine als Gouverneur betätigt. Der Westen verschifft schweres Kriegsgerät nach Osteuropa, auch über deutsche Häfen. Die Bundeswehr beteiligt sich an Manövern in der Ukraine. In den meisten Medien wird weiter aufgerüstet – wie auch im Konflikt zwischen Griechenland und dem Rest Europas. Die Ukraine bekommt Geld, ohne reformerische Vorleistungen. Der Hintergrund: mit der rechtskonservativen ukrainischen Regierung hat man keine Probleme, mit der Regierung in Athen hat man sie. Was in den nächsten Stunden und Tagen folgt – die kalte Ablehnung einer Einigung mit Griechenland, es sei denn, die griechische Regierung kriecht total zu Kreuze – war vorhersehbar. Und diese Linie wird durchgehalten, auch wenn deshalb wie schon in der Vergangenheit nicht nur die Existenz, sondern auch das Leben vieler Menschen ausgelöscht wird. Wir lernen so, „Wertegemeinschaft“ neu und realistisch zu definieren. Albrecht Müller.

    Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26722#more-26722

  9. IWF gesteht: Statt Griechenland wurden Banken gerettet permalink
    11. Juli 2015 14:33

    Ralf Streck Telepolis, 11.07.2015
    IWF-Chefökonom Olivier Blanchard gibt zu, dass zwei Drittel der „Rettungsgelder“ an internationale Gläubiger gegangen sind

    Wortreich und in vielen Sprachen gleichzeitig versucht sich der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF) für den Kurs zu verteidigen, der in Griechenland unter Führung des IWF gefahren wurde. Tatsächlich verteidigt Olivier Blanchard vor allem sich selbst, denn der Franzose hat federführend an der Ausarbeitung des Programms mitgewirkt. Ohne es vermutlich zu wollen, macht er nun aber öffentlich, dass man es vor allem mit einer umfassenden getarnten Bankenrettung zu tun hatte, wie auch frühzeitig kritisiert wurde.
    Quelle: http://www.heise.de/tp/news/IWF-gesteht-Statt-Griechenland-wurden-Banken-gerettet-2748442.html

  10. Syriza are not the limits of our dreams permalink
    11. Juli 2015 23:47

    Austerity was never going to be defeated by the vote. We don’t live in an economic democracy, we live in an economic dictatorship where only those with vast wealth determine its course. Parliament provides a useful illusion, one that limits our dreams and stops us acting to make them a reality. The real defeat in Greece will not be the capitulation of Syriza but rather if that capitulation is broadly accepted as the end of the road of struggle.

    Less that a week ago the dream that austerity could be voted away reached it’s heights with the 61% OXI in Greece. Today much of the left internationally is despondent and demoralised at the speed at which that illusion was brought crashing down by the very party they had placed such hopes in.

    But really none of this should have been a shock, not only was the capitulation predictable it was predicted even before Syriza got elected. Those who now shelter the weakness of their analysis behind words like betrayal are simply refusing to learn the lessons from the Syriza experience, as are those who present an exit from the euro as some sort of magic bullet. Often their motivation is cynical, they were using Syriza as a motivator to build their own electoral base so pointing to betrayal rather than an underlying flaw is essential to retaining some of that base.

    That is the real betrayal, that of telling Greeks and indeed all those fighting austerity around the globe that it could be voted down. That voting for a better bunch of guys offered a real solution. And this very often advocated as an alternative to the difficult route of struggle and revolutionary change, that route is only to be sneered at. Now we are to be believe that the guys voted for were just not as good as we thought but it will be better ’next time‘? The use of the word betrayal is always followed by talk of the next time when things will be different.

    Power does not lie in parliament, it never has and it never will. Parliamentary democracy was designed to ensure that universal suffrage would not lead to the poor voting to redistribute the wealth of the rich to create an equal society.

    As the anarchist Kevin Doyle put it „From the 1850s onwards, against a background of great new wealth in society and a working class that was more independent and resourceful, the ‚problem of democracy‘ became urgent for the rich and powerful. In general wealth was rising throughout society, but so was the greed of those who owned the new factories, mines and plantations. The key question was: what was to be done about the general demand for democracy, and about the incessant clamour for political rights which, during the revolutions of 1848, had almost got completely out of hand?

    Maintaining their privilege and wealth while generally conceding a semblance of democracy was the principal aim of the ‚rich and privileged‘ during the second half of the 19th century. Parliament is a means of diffusing democracy, of channelling real struggles into a safe dead-end. Time and time again it has become a graveyard for the workers‘ movement.“

    Power does not lie in parliament but rather in our hands, but only when we come together and built our own institutions in the workplace and community. Elections might look like a short cut, they may appear to be the pragmatic choice but pragmatism is just another word for betrayal.

    WORKERS SOLIDARITY MOVEMENT

    • 13. Juli 2015 01:36

      Lessons from the Greek tragedy
      http://libcom.org/news/lessons-greek-tragedy-11072015

      Many volumes will be written over the coming years about the rise and fall of SYRIZA, but the immediate lessons are simple.

      Capitalism is sustained in part by the Left …

      When elected leaders say they are going to sell out, believe them …

      Electing radicals into powerful positions disarms them …

      Leftists will consistently cling to power rather than dismantle it …

      Judge people by what they do, not what they say …

      In spite of what they consistently say, Leftists throughout the world are waiting for a messiah to rescue them …

      There is a bright and necessary future for radical and revolutionary organizing, but it is in the workplaces and the prisons and the streets, not in parliament …

      These strategies do not just change by themselves …

      Social democratic sellouts will continue happening until there is a revolutionary struggle powerful enough to fight for something else …

      We do not need to wait to put these lessons into practice …
      So let’s build that instead.

  11. Gegen das linke Grexit-Gerede permalink
    12. Juli 2015 15:42

    Die linken Freunde einer Zukunft Griechenlands jenseits des Euro machen einen schweren Fehler. Thomas Seibert über Schäubles Projekt und das Dilemma von SYRIZA

    Quelle: Von Thomas Seibert – Neues Deutschland / ND 12.07.2015
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/977586.gegen-das-linke-grexit-gerede.html

  12. Granado permalink
    12. Juli 2015 21:45

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2015/07/bayern-legt-nach-das-streikrecht-auf.html
    Freitag, 10. Juli 2015
    Bayern legt nach. Das Streikrecht auf der Rutschbahn nach unten. Erst das Tarifeinheitsgesetz und jetzt die Forderung nach „obligatorischen Schlichtungsverfahren“ in der „Daseinsvorsorge“
    … Untrennbar verbunden ist die „Daseinsvorsorge“ als Terminus mit dem höchst umstrittenen Staatsrechtler Ernst Forsthoff (1902-1974), der 1933 – wie passend – die Schrift „Der totale Staat“ veröffentlicht hat. Neben Carl Schmitt oder Theodor Maunz gehörte auch Forsthoff zu den Juristen, die versucht haben, dem Nationalsozialismus staatsrechtliche Legitimität zu verschaffen. In seinem 1938 erschienenen Werk „Die Verwaltung als Leistungsträger“ entwickelte er den bis heute verwendeten Begriff der Daseinsvorsorge. Das ursprüngliche Verwaltungsrecht kannte nur die Eingriffsverwaltung, Forsthoff führte das Konzept der Leistungsverwaltung ein. Die in Erfüllung der sozialen Verantwortung erfolgende leistungsgewährende Betätigung des Staates bezeichnete er als Daseinsvorsorge…

    http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2015/0201-0300/294-15.pdf?__blob=publicationFile&v=1
    Bundesrat Drucksache 294/15, 16.06.15
    Antrag des Freistaates Bayern
    Entschließung des Bundesrates zur Regelung des Streikrechts in Bereichen der Daseinsvorsorge

    http://www.gruene-bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2015/juli/bayerns-ruf-nach-zwangsschlichtung-voellig-ueberzogen_ID_4396215.html
    Pressemitteilung 10.07.2015
    Bayerns Ruf nach Zwangsschlichtung völlig überzogen

    http://www.iwkoeln.de/infodienste/gewerkschaftsspiegel/beitrag/zwangsschlichtung-lehren-aus-der-weimarer-republik-227085
    Zwangsschlichtung: Lehren aus der Weimarer Republik
    1.6.2015
    Die Tarifstreitigkeiten im Dienstleistungssektor haben den Ruf nach Zwangsschlichtungen lauter werden lassen. So forderte beispielsweise die CSU in Bereichen des öffentlichen Interesses im Vorfeld von Streiks eine „Pflicht-Schlichtung“. Dabei lohnt sich der Blick zurück. Denn schon in der Weimarer Republik nahm der Staat mittels des Schlichtungswesens Einfluss auf Tarifverträge.

  13. 13. Juli 2015 00:32

    „Das Einknicken der griechischen Syriza im Kampf gegen neue Austeritätsmaßnahmen ist eine Niederlage historischen Ausmaßes. Was wir aus ihr lernen müssen ist: Das Heilsversprechen des Reformismus ist leer. ….
    http://lowerclassmag.com/2015/07/der-tod-des-reformismus/
    „…In dem Moment, in dem der eigene Grundwiderspruch die ReformistInnen an den Punkt treibt, an dem sie nur noch zwischen zwei Möglichkeiten – Verrat oder Bruch – entscheiden können, fallen die Masken. Syriza hat, das muss man zugestehen, sehr lange versucht, diesen Moment hinauszuschieben. Die Führung der deutschen Linkspartei hätte wahrscheinlich schon vor Monaten jedes Diktat unterschrieben, so wie sie im Allgemeinen ja zu vorauseilendem Gehorsam neigt….In dem Moment, in dem der eigene Grundwiderspruch die ReformistInnen an den Punkt treibt, an dem sie nur noch zwischen zwei Möglichkeiten – Verrat oder Bruch – entscheiden können, fallen die Masken. Syriza hat, das muss man zugestehen, sehr lange versucht, diesen Moment hinauszuschieben. Die Führung der deutschen Linkspartei hätte wahrscheinlich schon vor Monaten jedes Diktat unterschrieben, so wie sie im Allgemeinen ja zu vorauseilendem Gehorsam neigt.

  14. Mit dem Spardiktat gegen das europäische Sozialmodell permalink
    13. Juli 2015 10:09

    Die Ignoranz der Euro-Lenker nährt einen bösen Verdacht: Es geht ihnen gar nicht um Prosperität, sondern um den Rückbau des Wohlfahrtsstaates. Ein Kommentar.
    Als im Herbst 2008 die Finanzindustrie kollabierte, geriet die Wirtschaft in den USA und Europa in die tiefste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Millionen verloren ihre Jobs, und auf beiden Seiten des Atlantiks stieg die Arbeitslosenquote auf zehn Prozent. Europa und Amerika waren gemeinsam abgestürzt. Und gemeinsam, so schien es, würden sie das Tief auch überwinden.
    Doch es kam ganz anders. Heute, im Jahr sieben nach Lehman, hat die US-Wirtschaft die Wende geschafft. Ihre Leistung liegt schon zehn Prozent über dem Niveau von 2008. Zugleich sank die Arbeitslosenquote wieder auf 5,4 Prozent. Euro-Land dagegen produziert nicht mal so viel wie im Jahr 2008, und noch mehr Menschen als vor fünf Jahren suchen einen Job.

    Quelle: Harald Schumann im Tagesspiegel – http://www.tagesspiegel.de/politik/krise-der-eurozone-mit-dem-spardiktat-gegen-das-europaeische-sozialmodell/12036022.html

  15. Man redet Deutsch in Europa Kauder-Deutsch auch für Deutsche permalink
    13. Juli 2015 10:32

    Man redet Deutsch in Europa
    Kauder-Deutsch auch für Deutsche

    Autor: U. Gellermann
    Datum: 13. Juli 2015

    Ja, die griechische Regierung ist scheinbar eingeknickt: Sie hat dem immensen Druck der Deutschen und ihrer Kohorten in der EU zumindest teilweise nachgegeben, nachgeben müssen. Es war Volker Kauder, der Stramme Max der Merkel, der schon 2011 auf dem CDU-Parteitag voller Häme verkündete: „Jetzt auf einmal wird in Europa Deutsch gesprochen.“ Fast ohne Wehrmacht und ohne den rechten Arm in die Luft zu recken wurde das „Modell Deutschland“ vielen anderen europäischen Ländern aufgezwungen. Das Modell, das der verhungernden Kuh eine Fastenkur zur Gesundung empfiehlt. Ein Modell, dass nicht den Bauern reich macht, nur dessen Bank. Ein Modell, das auch in Deutschland selbst zu kaputten Straßen und Schulen geführt hat und dessen Folgen für ein kränkelndes Gesundheitssystem in jedem Wartezimmer zu spüren sind. …
    Quelle: http://www.rationalgalerie.de/home/man-redet-deutsch-in-europa.html

  16. >> Warum schweigen die Lämmer? – Demokratie, Psychologie und Empörungsmanagement permalink
    15. Juli 2015 22:43

    Hinter diesem Titel verbirgt sich der bemerkenswerte Vortrag des Kieler Psychologieprofessors Dr. Rainer Mausfeld. Es lohnt sich, diesen Vortrag anzuhören/anzuschauen, und es empfiehlt sich, Freunde, Nachbarn und Familie zur Diskussion einzuladen. Mausfeld nimmt uns, soweit noch vorhanden, die letzten Illusionen zum Zustand der Demokratie, zum Missbrauch unserer Sympathie für Demokratie und zur Gewalttätigkeit unserer westlichen „Werte“gemeinschaft. Desillusionierung schadet nicht. Außerdem: Der Vortrag ist aktuell – wegen Griechenland, wegen der spürbaren Bereitschaft zu militärischen Auseinandersetzungen, wegen der alltäglichen Gewalt. Wir bieten Ihnen nicht nur die Links zum Vortrag https://www.youtube.com/watch?t=2253&v=Rx5SZrOsb6M
    , auf die anschließende Diskussion https://www.youtube.com/watch?v=KNt8HWY0Eto und auf ein Interview mit Professor Mausfeld bei Phoenix https://www.youtube.com/watch?v=4WclOOZuyjA
    – zum leichteren und nachhaltigen Umgang mit dem Vortrag bieten wir hier [PDF – 352 KB] http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150715-zusammenfassung-warum-schweigen-die-laemmer-1.pdf
    auch noch eine Zusammenfassung und Handreichung, die die NachDenkSeiten-Leserin S.H. dankenswerter Weise zusammengestellt hat.
    (…)
    Quelle: Nachdenkseiten, NDS – http://www.nachdenkseiten.de/?p=26804#more-26804

  17. Der Vortrag nimmt uns, soweit noch vorhanden, die letzten Illusionen zum Zustand der 'Demokratie', zum Missbrauch unserer Sympathie für Demokratie & zur Gewalttätigkeit unserer westlichen „Werte“gemeinschaft. Desillusionierung schadet nicht. permalink
    15. Juli 2015 23:51

    Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“
    – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements

  18. "Prolls, Assis und Schmarotzer" Warum unsere Gesellschaft die Armen verachtet (BR-Radio) permalink
    20. Juli 2015 10:53

    Vor dem „faulen Griechen“ kam der „faule Arbeitslose“: Die Bilder von Menschengruppen, die angeblich dem hart arbeitenden deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegen, haben schon den Abbau des Sozialstaats unter Rot-Grün begleitet. Warum entstehen und wie wirken sie?

    Quelle: BR2 – http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/kolumnen-sendungen/generator/warum-unsere-gesellschaft-die-armen-verachtet-100.html

  19. Max Uthoff: Über Hartz4–Empfänger und mehr permalink
    20. Juli 2015 21:30

    Auf 1 € Sozialhilfemissbrauch kommen 1.400 € Steuerhinterziehung. Pro Kopf der Bevölkerung kostet Sozialmissbrauch 88 Cent pro Jahr, Steuerhinterziehung ca. 1.220 Euro. Der Sozialmissbrauch – gemessen am Bundesetat von 288 Mrd. Euro macht dabei 0,025% aus, der Verlust durch Steuerbetrug 34,7%.

    Quelle: Max Uthoff via YouTube – https://www.youtube.com/watch?v=lrmLA0bFu9k

    • Völlig veraltete Klassenkampftheorie permalink
      21. Juli 2015 17:26

      „Völlig veraltete Klassenkampftheorie – Was den Armen zu wünschen wäre für eine bessere Zukunft? – Nur dass sie alle im Kampf gegen die Reichen so unbeirrbar sein sollen – so findig und so beständig – wie die Reichen im Kampf gegen die Armen sind.“ Erich Fried (1921-1988) aus: „Wem gehört die Zeit?“ VSA Verlag

  20. Sparpolitik, Währungskrise: „Europa kann von Südamerika lernen“ permalink
    20. Juli 2015 21:35

    Sparpolitik, Währungskrise: Die Länder Lateinamerikas haben durchgemacht, was Europa mit seinem Euro-Debakel möglicherweise noch droht.

    Die Länder des südlichen Amerikas haben ihre Lehren gezogen aus ihren Finanzkrisen und Lösungsalternativen entwickelt. Einige davon stammen von Pedro Páez. Im Interview plädiert Páez für eine strategische Allianz zwischen Europa und Südamerika. Ein Gespräch über hoffnungsvolle Auswege aus der vermeintlichen Alternativlosigkeit.

    taz: Herr Dr. Páez, seit Jahren beobachten Sie die erfolglosen Versuche der Euro-Länder, Griechenland mit Hilfe von Sparprogrammen, Bankenrettung und Privatisierungen vor der Pleite retten. Woran sind Ihrer Meinung nach die bisherigen Versuchen der Eurozone gescheitert diese Krise zu lösen?

    Quelle: taz, Pedro Páez – http://www.taz.de/Oekonom-Pedro-P%C3%A1ez-ueber-Finanzkrisen/!5201669/

  21. Arm finanziert Reich Aus den Entwicklungsländern fließt doppelt soviel Geld in die Industriestaaten wie umgekehrt. permalink
    20. Juli 2015 21:38

    Aus den Entwicklungsländern fließt doppelt soviel Geld in die Industriestaaten wie umgekehrt. Das besagt nun erstmals eine Studie.
    Die „Entwicklungshilfe“, über die unter anderem auf der UN-Konferenz in Addis Abeba gestritten wurde, steht auf dem Kopf: Weltweit fließt etwa doppelt so viel Geld aus den Entwicklungsländern in die Industrienationen wie die armen Staaten aus der klassischen „Nord-Süd-Entwicklungshilfe“ bekommen. Seit der Finanzkrise 2008 „verlieren die Entwicklungsländer mehr als zwei Dollar für jeden Dollar, den sie bekommen“, ist das Fazit einer Studie der Entwicklungsorganisation „European Network on Debt and Development“ (Eurodad), die offizielle Quellen ausgewertet hat.
    Die Studie „The State of Finance for Developing Countries 2014“ sieht für das Jahr 2012 etwa zwei Billionen US-Dollar, die legal und illegal aus den Ländern des Südens nach Norden transferiert wurden – während aus den Industriestaaten etwa eine Billion in den Süden überwiesen wurde. Als „Entwicklungsländer“ gelten nach Weltbank-Definition Staaten, in denen das Jahreseinkommen pro Kopf unter 12.615 Dollar liegt.

    Quelle: taz – http://taz.de/UN-Konferenz-zu-Entwicklungshilfe/!5213683/

  22. DKP adelt FAU permalink
    21. Juli 2015 18:40

    … “Ich will eine DKP mit mehr politischem und gesellschaftlichem Einfluss, verankert in Gewerkschaften, Betrieb und Bewegungen.”

    Dem ist auf dem ersten Blick zuzustimmen. Aber “verankert” kann auch bedeuten, sich von anderen Kräften binden und auf deren Positionen fixieren zu lassen. Wenn der Kampf um das Teewasser sich auf diesen beschränkt, wird er eben kein Kampf um den Sozialismus. Die Rolle der Partei ist die der vorwärtstreibenden Kraft über die Grenzen des Systems hinweg. Syndikalismus und Tradeunionismus können andere besser. …

    https://theoriepraxis.wordpress.com/2012/08/27/was-stort-leo-mayer-denn-nun-an-der-dkp

    • Theyrecomingtotakeyouawayhaha permalink
      22. Juli 2015 07:08

      Komisch, wenn ich den Beitrag lese, finde ich da nicht auch nur den Hauch einer Erwähnung der FAU. Dem Autor des DKP-Blättchens scheint sie also nicht durch den Kopf zu spuken – es ist wohl eher der Kommentator, dem sie ein Nightmare before Christmas beschert.

      • toi, toi, toi permalink
        26. Juli 2015 10:28

        Komisch wird es, wenn man jemandem ohne einen Hauch Humor einen Scherz erklären muss … also einfach besser lesen – ist durch nichts zu ersetzen – denne ein kleinesbisschen nachdenken … vielleicht klappst bis Weihnachten.

      • Heiner permalink
        27. Juli 2015 07:12

        Die Reaktion auf die Kritik dürfte weniger etwas mit einem angeblichen Anflug von Humor im Usprungsposting zu tun haben, als wohl viel eher mit der üblichen Taktik „Dummschwätzer ertappt – Dummschwätzer haut um sich“.

      • Granado permalink
        5. August 2015 16:00

        Entscheidend ist vielmehr: die Rede ist von „bloß“ Tradeunionismus/(Syndikalismus), der das System nicht überschreite, also nicht von einem Anarchosyndikalismus, der den libertären Kommunismus selbst herstellen will – statt durch eine Partei.

      • Entscheidend permalink
        11. August 2015 10:17

        genau Granado — deshalb hat sich der
        humorampu666te Dummschwätzer Heiner
        selbst ertappert. Eben ein echter
        Vollhorst (lat. horstus totalus).
        …. https://www.youtube.com/watch?v=d6rreFpzSkI

        Es bleibt also dabei:
        Syndikalismus können andere besser!!!

      • punk permalink
        20. August 2015 17:21

        heinerus totalus passt prima zu dekapeus totalus
        vollhonx aller linxsekten vereinigt euch

      • nanana permalink
        24. August 2015 18:07

        Wollen wir mal nicht übertreiben, „heinerus totalus“ ist ein unverdienter Ritterschlag für dieses Schloch – nicht mehr aber auch nicht weniger.

    • Teewasser für alle permalink
      30. Juli 2015 00:00

      Die FAU lässt sich wahrlich nicht mit Syndikalismus in Verbindung bringen, sonst hätte er sie auch namentlich benennen müssen. Logisch!

  23. (Cesar Chavez) Der Kampf in den Feldern permalink
    22. Juli 2015 10:33

    Der Kampf in den Feldern

    englisch mit dt. UT | 53 min | 2015

    „Der Kampf in den Feldern“ ist ein Teil der vierteiligen PBS
    Serie CHICANO!, die die Bürgerrechtsbewegung der sogenannten
    „Chicanos“, der aus Lateinamerika in die USA eingewanderten
    Arbeiter_innen, nachzeichnet.

    Unter der Führung von Cesar
    Chavez, streikten die Landarbeiter_innen 1965 gegen die Weinbauern in
    Kalifornien. Sie arbeiteten damals für 2 Dollar am Tag und hatten eine
    Lebenserwartung von 49 Jahren. Sie forderten Löhne, von denen sie leben
    konnten, und menschliche Behandlung. 1970 organisierten sie einen
    landesweiten Boykott von Weintrauben, der letztlich dazu führte, dass zum
    ersten Mal in der Geschichte der USA Tarifverträge für Landarbeiter_innen
    unterzeichnet wurden.

    video: http://de.labournet.tv/video/6757/der-kampf-den-feldern

    https://en.wikipedia.org/wiki/United_Farm_Workers

    https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9sar_Ch%C3%A1vez

  24. The Bolt Interview - a squatted emergency accommodation hostel in Dublin (TV) permalink
    22. Juli 2015 10:41


    The Bolt is an abandoned hostel for the homeless that has been occupied and brought back into use by an alliance of 6 housing groups in Dublin.

    In this video Solidarity Times interview one of the organisers in some detail about the building, support from local residents and what has been going on with the council.

    Our footage also shows several of the rooms inside the hostel which confirms the claims in the interview that it was fit for use and the councils explanation of why they closed it rings hollow.

    The Bolt is located on Bolton street in Dublin

  25. GR: "Das dritte Memorandum ist eine Garantie für eine rasch zunehmende Verelendung" permalink
    24. Juli 2015 09:32

    Jens Wernicke 24.07.2015

    Der Künstler und Historiker Prinz Chaos II. war auf Griechenland-Reise. Ein Gespräch über „neue griechische Mythen“ und die EU als „Völkerknast“

    Vor einigen Tagen stimmte der Bundestag gegen die Stimmen der Linken für ein weiteres „Hilfsprogramm“ für Griechenland. Allerdings ist die Haltung einiger Bundestagslinker hierzu reichlich verwirrend. Denn sie hätten, so sagen etwa Gregor Gysi und Katja Kipping, in Griechenland selbst schweren Herzens mit „Ja“ für ein Paket gestimmt, das sie voll und ganz ablehnen. Jens Wernicke sprach mit dem Kabarettisten und Liedermacher Prinz Chaos II., der sich in Griechenland selbst ein Bild gemacht hat und nun einigen Mythen in der deutschen Debatte entschieden widerspricht. So habe es beispielsweise sehr wohl einen Plan B gegeben, der Syriza aus dem Dilemma, dem sie schließlich erlag, hätte befreien können.

    Du bist vor einigen Tagen nach Athen aufgebrochen, um Dir jenseits der Berieselung durch die hiesigen Medien ein eigenes Bild der Situation zu machen. Wie ist die Lage vor Ort?

    Prinz Chaos: Als wir die Flüge buchten, waren wir noch elektrisiert von den 61,5 Prozent Oxi beim Referendum. Wir erwarteten eine Stadt im Siegestaumel und eine Linke voller Selbstbewusstsein.

    Als wir in Athen ankamen, hatte Tsipras aber bereits kapituliert und das dritte Memorandum war beschlossen worden. Dementsprechend herrschte unter den Aktivisten Ratlosigkeit und blankes Entsetzen. Ganz Athen schien am Tag unserer Ankunft wie gelähmt. Und in den Straßencafés waren deutlich weniger Leute als sonst.

    Quelle: http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/45/45523/1.html

  26. In den USA boomen die Wirtschaft und die Armut Etwa jedes vierte Kind lebt in prekären Verhältnissen permalink
    25. Juli 2015 09:41

    Von John Dyer, Boston, ND, 23.07.2015

    In den USA boomen die Wirtschaft und die Armut
    Etwa jedes vierte Kind lebt in prekären Verhältnissen – mehr als im Krisenjahr 2008
    Die Wirtschaft der USA brummt. Dennoch leben jetzt mehr Kinder in Armut als noch im Krisenjahr 2008. Besonders betroffen sind Kinder in afroamerikanischen und Latino-Familien.
    Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/978808.in-den-usa-boomen-die-wirtschaft-und-die-armut.html

  27. US: 15 Dollar Mindestlohn in Fastfood-Ketten erkämpft permalink
    25. Juli 2015 13:16

    Von John Dyer, ND 24.07.2015

    Bald 15 Dollar fürs Burgerbraten
    Der Mindestlohn für New Yorks Fast-Food-Läden wird angehoben
    Schnellimbissketten in New York müssen ihren Beschäftigten bald 15 Dollar pro Stunde zahlen. Das hat der Gouverneur des Bundesstaates, Andrew Cuomo, angeordnet.
    Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/978897.bald-15-dollar-fuers-burgerbraten.html

    siehe auch: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/keine-angst-vor-dem-label-sozialismus

  28. San Carlos Apache Nation aus Arizona: Aufstehen gegen Landraub permalink
    25. Juli 2015 13:26

    jw-Ausgabe vom 24.07.2015, Seite 1 / Titel

    Aufstehen gegen Landraub
    Protestmarsch von Angehörigen der San Carlos Apache Nation aus Arizona gegen den Verkauf ihres Grund und Bodens an ausländischen Bergbaugiganten
    Von Jürgen Heiser

    Der Raub ihres angestammten Landes ist für amerikanische Ureinwohner auch heute noch eine dramatische Realität. Angehörige der San Carlos Apache Nation aus Arizona zogen deshalb am Dienstag und Mittwoch mit Hunderten Unterstützern in die US-Hauptstadt Washington und belagerten das Kapitol. Diese Kundgebung war der Höhepunkt eines zweieinhalbwöchigen »Journey to D. C.« (»Reise nach Washington«) gegen den Verkauf eines traditionell von ihnen genutzten, Oak Flat genannten Landstücks durch den US-Kongress an ausländische Bergbaugiganten. Die anfangs rund einhundert Frauen, Männer, Jugendlichen und Kinder waren am 5. Juli in Arizona aufgebrochen. Mit Wagen und immer wieder auch zu Fuß ging es durch Colorado, South Dakota, Minnesota, Illinois, Pennsylvania und New York. Auf ihrem Weg erhielten sie Unterstützung von Hip-Hop-Bands, Kirchengemeinden und Universitäten und legten den New Yorker Times Square mit einem Flashmob lahm. In New Jersey trommelten sie vor Tausenden in einem Konzert zusammen mit dem Rockmusiker Neil Young, und in Philadelphia wurden sie offiziell von Repräsentanten der Volksrepublik China empfangen. Afroamerikanische Kirchenvertreter reisten aus North und South Carolina an, um sich mit dem Anliegen der Aktivisten aus Arizona zu solidarisieren.

    Der Organisation »Apache Stronghold« (dt. »Bollwerk der Apachen«) ist es mit ihrer »Reise« gelungen, …
    Quelle: https://www.jungewelt.de/2015/07-24/042.php


    From Neil Young to a Flash Mob: Apache Stronghold Blazes Through Country
    Read more at http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2015/07/22/neil-young-flash-mob-apache-stronghold-blazes-through-country-161156

    https://www.facebook.com/IndianCountryTodayMediaNetwork?fref=ts

    https://twitter.com/indiancountry

    http://indiancountrytodaymedianetwork.com/

    http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2015/02/27/13-images-remembering-occupation-wounded-knee-159145

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wounded_Knee

  29. "Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht." Ein Buch des Journalisten Peter Nowak permalink
    25. Juli 2015 13:35

    „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will.“ Der Arbeitskampf ist nach wie vor Mittel, um sich gegen schlechte Bezahlung und prekäre Arbeitsverhältnisse im Job zu wehren. Das haben die Streiks der vergangenen Wochen der Kita-Erzieherinnen, bei der Bahn oder Post gezeigt. Aber auch kleine Gewerkschaften wie z.B. die Gefangengewerkschaft haben auf sich aufmerksam gemacht, sind medial aber nur wenig präsent. Der Arbeitskampf hat sich seit Ende der fordistischen Fabrikgesellschaft verändert und sich den heutigen Bedingungen angepasst. Das sagt zumindest Peter Nowak, Journalist, der das Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht.“ geschrieben hat. Wir haben mit ihm gesprochen.
    Audio
    15:03 min, 34 MB, mp3 – Quelle: http://www.freie-radios.net/71775

    http://peter-nowak-journalist.de/

    Peter Nowak (Hg.)
    Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht
    Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken
    Edition Assemblage, Münster 2015
    ca. 96 Seiten, ca. 7.80 EUR [D]
    ISBN 978-3-942885-78-2
    http://www.edition-assemblage.de/ein-streik-steht-wenn-mensch-ihn-selber-macht/

  30. In Gedenken an Harun Farocki permalink
    25. Juli 2015 13:41

    Kürzlich starb Harun Farocki, einer der bekanntesten linken Filmemacher und Videokünstler der Gegenwart in Deutschland.

    Hier noch einmal ein Interview, das ich mit ihm vor 13 Jahren geführt habe und noch immer aktuell ist:

    ———————————————————————————–

    Telepolis:

    http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/11/11394/1.html

    Kunst im Zeitalter intelligenter Waffen

    Peter Nowak 30.12.2001

    Gespräch mit dem Filmemacher Harun Farocki über intelligente Waffen

    Wie kaum ein anderer Künstler in Deutschland beschäftigt sich der Filmemacher Harun Farocki[1] mit den Veränderungen von Macht und Herrschaft durch die technische Revolution. Sein letzter Kurzfilm “Auge/Maschine” (Kamerawaffen[2]), der im Oktober auf 3sat Premiere hatte, beschäftigt sich mit der seit dem zweiten Golfkrieg forcierten Entwicklung intelligenter Waffen und den Veränderungen für die Kriegspropaganda. Die Arbeit ist bis 13. Januar 2002 begleitend zur Wehrmachtsausstellung in den Kunst-Werken[3] in der Auguststrasse in Berlin-Mitte zu sehen.

    Sie haben kürzlich Ihre neueste Arbeit “Auge/Maschine” in den Kunstwerken vorgestellt. Warum ging es dabei?

    Harun Farocki: Es geht um …
    Quelle: http://peter-nowak-journalist.de/in-gedenken-an-harun-farocki/

    Harun Farocki (* 9. Januar 1944 in Neutitschein, Reichsgau Sudetenland; † 30. Juli 2014[1] in der Nähe von Berlin) war ein deutscher Filmemacher, Autor und Hochschuldozent für Film. Er gehörte zu den wichtigen Essayfilmern und hat mehr als 90 Filme realisiert. https://de.wikipedia.org/wiki/Harun_Farocki
    http://www.harunfarocki.de/de/start.html

  31. Alternativen – Griechenland debattiert. Und protestiert massiv (auch gegen den Fraport-Deal) permalink
    25. Juli 2015 13:44

    Auch bei der zweiten Parlamentsdebatte über die Annahme des EU-Diktats gab es sowohl zahlreiche Abgeordnete von Syriza, die nicht für die neuen Maßnahmen votierten – insbesondere war das Gesetz, das Brüssel und Berlin unbedingt wollten, das Vertreibungen aus den Häusern erleichtern soll, stark umstritten – es gab aber vor allem auch erneut massive Proteste vieler Tausender Menschen vor dem Parlament… Siehe dazu weitere aktuelle Beiträge über die Reaktion in Griechenland auf das EU-Diktat und den ausführlichen Beitrag zu Privatisierungen in Griechenland: Griechische Regierung kritisiert Fraport-Deal. Siehe auch die Dossiers “Europa nach der Kolonialisierung Griechenlands” sowie “Hat das Lernen aus Syrizas Erfahrungen begonnen? Und was könnte die Lektion sein?”
    Quelle: http://www.labournet.de

    http://www.labournet.de/politik/eu-politik/eu-krise/eu-krise-gr/europa-nach-der-kolonialisierung-griechenlands/

  32. Funktionäre gibt es bei ihnen nicht und Sabotage im Arbeitskampf finden sie okay. Was hat es mit der linken Gewerkschaft FAU auf sich? permalink
    25. Juli 2015 14:25

    Gewerkschaft“Einfach die Zwiebeln verschwinden lassen“

    Funktionäre gibt es bei ihnen nicht und Sabotage im Arbeitskampf finden sie okay. Was hat es mit der linken Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union auf sich? Interview: Daniel Herbstreit

    ZEIT ONLINE: Herr Kuhnt, Frau Ergazina, Sie bezeichnen sich als Anarchosyndikalisten und engagieren sich in der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU), einer linken Gewerkschaft. Welche Ziele verfolgt diese Gewerkschaft?

    Stefan Kuhnt: Wir engagieren uns im Berliner Syndikat und machen basisdemokratische Gewerkschaftsarbeit auf libertärer Grundlage. Bei uns entscheiden die Mitglieder selbst, wofür sie sich einsetzen, nicht irgendwelche Funktionäre. Und wir verbinden das mit einer antikapitalistischen Perspektive.

    ZEIT ONLINE: Was heißt das konkret?

    Kuhnt: Kurzfristig wollen wir wie alle Gewerkschaften höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Mittelfristig wollen wir das Konzept einer kämpferischen Basisgewerkschaft wieder salonfähig machen, das in Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien selbstverständlicher ist. Und langfristig ist unser Ziel, den Kapitalismus abzuschaffen und durch eine solidarische, freiheitliche, basisdemokratische Gesellschaftsordnung zu ersetzen. Aber für unsere alltägliche Arbeit spielt das zunächst keine große Rolle.

    ZEIT ONLINE: Was unterscheidet Ihre Basisgewerkschaft von herkömmlichen Gewerkschaften wie etwa ver.di oder IG Metall? …

    Quelle: ZEIT ONLINE – http://www.zeit.de/karriere/2015-06/gewerkschaft-fau-linke-anarchie-interview

  33. Mehr als 1.000 völkische Siedler in Deutschland permalink
    25. Juli 2015 14:40

    Mehr als 1.000 völkische Siedler in Deutschland

  34. 40 Jahre AKW-Widerstand: Wyhl? "Nai hämmer gsait!" permalink
    26. Juli 2015 15:40

    Der Widerstand gegen das Atomkraftwerk am Kaiserstuhl
    Was vor vierzig Jahren in Wyhl am Kaiserstuhl geschah, war einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zum ersten Mal wehren sich Bürger gegen ein geplantes Großprojekt ihrer Landesregierung.
    40 Jahre AKW-Widerstand

    Wyhl? Nai hämmer gsait! – Der Widerstand gegen das Atomkraftwerk am Kaiserstuhl
    Wyhl? „Nai hämmer gsait!“, 10.10.2013 | 44:01 min
    Ein Atomkraftwerk am Rhein
    Am 19. Juli 1973 gibt die Landesregierung Baden-Württemberg den Standort eines geplanten Kernkraftwerks bekannt: Wyhl im nördlichen Kaiserstuhl. Ministerpräsident Filbinger hat eine Vision: entlang des Rheins soll eine Industriezone entstehen, ein „Ruhrgebiet am Rhein“, mit tausenden von Arbeitsplätzen von Basel bis Frankfurt. Die neue, saubere Energie aus Atomkraft soll es möglich machen – noch ist der Fortschrittsglaube ungebrochen.

    Widerstand formiert sich

    Lage des geplanten Atomkraftwerks bei Wyhl am Rhein.
    Doch kaum haben die Wyhler von den Plänen erfahren, regt sich Widerstand. Aus dem ganzen Kaiserstuhl kommen die Menschen und demonstrieren. Bürgerinitiativen werden gegründet, Gutachter befragt, Flugblätter verteilt, Informationsveranstaltungen organisiert. Es geht nicht mehr nur um die Angst vor klimatischen Veränderungen, auch die Gefahren durch Strahlung sind inzwischen Thema. Im Dezember 1974 fahren besorgte Bürger nach Stuttgart, um mit ihren Abgeordneten zu sprechen. Sie werden nach langem Warten schließlich angehört, aber sie fühlen sich nicht ernst genommen.

    Polizei gegen Bürger

    Bilder, die bundesweit Geschichte machen: Wasserwerfereinsatz gegen die Demonstranten auf dem Bauplatz des AKW Wyhl.
    Ein Bürgerentscheid in Wyhl bringt im Januar 1975 einen Sieg der Befürworter, aber die Gegner geben nicht auf. Als Ende Februar mit dem Bau des AKW begonnen wird, besetzen sie den Platz. Es sind überwiegend Winzer, Bauern, Hausfrauen, Rentner und Handwerker, viele, die bislang mit der Politik der regierenden CDU einverstanden waren. Die Landesregierung setzt Polizei mit Hunden und Wasserwerfern gegen die gewaltfreien Besetzer ein. Die Räumung sorgt bundesweit für Aufsehen und wird im Kaiserstuhl nicht mehr vergessen.

    Gemeinsam für die Sache

    März 1975: Bürger aus dem Kaiserstuhl besetzen den Bauplatz des AKW Wyhl.
    Wenige Tage später demonstrieren 28.000 Menschen in Wyhl. Der Platz wird erneut besetzt, diesmal für neun Monate. Die Versuche der Landesregierung, die Besetzer als „Kommunisten“ abzutun, scheitern an der Realität. Es sind nach wie vor vor allem die Bürger vor Ort, die auf dem Platz sind, unterstützt von Bürgerinitiativen aus dem ganzen Südwesten, der Schweiz, dem Elsaß und Studenten aus Freiburg. In der „Volkshochschule Wyhler Wald“ finden Informationsveranstaltungen und Liederabende statt. Winzerinnen führen Stücke von Brecht auf, Liedermacher komponieren alemannische Protestsongs und erste Solaranlagen werden erdacht.

    Symbol für Widerstand und Basisdemokratie
    Der Druck auf die Politik wächst. Zum ersten Mal tritt eine Landesregierung mit Bürgerinitiativen in Verhandlungen und man einigt sich auf ein juristisches Verfahren, das beiden Seiten Gehör verschafft. Die kleine Gemeinde Wyhl wird weltweit zum Symbol für den bürgerlichen Widerstand gegen die Politik. Sie ist Vorreiter einer neuen politischen Orientierung hin zur Basisdemokratie.

    „Ja hämmer gsait“ — Eine Region geht neue Wege

    Freiburger Büro des Öko-Instituts im „Sonnenschiff“.
    In der Region entwickelt sich ein neues ökologisches Bewusstsein. Aus dem Widerstand gegen das Atomkraftwerk am Kaiserstuhl entstehen zahlreiche Umweltinitiativen, auch das Ökoinstitut und die Partei „Die Grünen“ haben hier ihre Wurzeln. In Wyhl wird der Grundstein zum Umdenken in Sachen Atomkraft gelegt..

    SWR Geschichtsdokumentation. Internetfassung: Imogen Nabel & Lydia Egger
    Quelle: SWR2
    http://www.swr.de/geschichte/wyhl-ato
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Wyhl

  35. "Zugespitzt" - Der satirische Monatsrückblick auf den Juli 2015 Von und mit Max Uthoff permalink
    27. Juli 2015 10:44

    Quelle: BR2 – http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/radiospitzen/zugespitzt-der-satirische-monatsrueckblick-von-max-uthoff-102.html

  36. Wie die EU in Krisenländern Arbeitnehmerrechte zerschlägt permalink
    30. Juli 2015 21:18

    OeGB-Kollektivvertragsabdeckung

    zum Artikel “Lohnpolitischer Paradigmenwechsel in der EU” von Michael Mesch im blog.arbeit-wirtschaft des österreichischen Gewerkschaftsbundes: HIER http://blog.arbeit-wirtschaft.at/lohnpolitischer-paradigmenwechsel-in-der-eu/

  37. Große Textsammlung mit anarchistischen Texten online! Die Texte lassen sich als Broschüren oder Ebook auswerfen... permalink
    2. August 2015 14:12

    Anarchistische Bibliothek

    Willkommen auf der Seite der Anarchistischen Bibliothek!

    Hier werden anarchistische Texte archiviert und gesammelt.

    Wenn die Ideen des Anarchismus und der Anarchie für dich Neuland sind, findest du hier Einführungen.

    Alle Texte sind in verschiedenen Formaten (Lese-Pdf, Broschüren-Pdf, E-Book,…) abrufbar.

    Du kannst selbst Texte hinzufügen oder mit dem Buchbinder Texte zu Broschüren bzw. Büchern zusammenstellen.

    Probiere es einfach aus.

    Letzte Einträge

    Sind Anarchist*innen pazifistisch? — The Anarchist FAQ Editorial Collective
    Was ist Anarchosyndikalismus? — FAU
    Der Anarchismus — Peter Kropotkin
    Verstreute Gedanken über Utopie, Selbstverwaltung und die Feindseligkeit gegenüber dem Bestehenden — Massimo Passamani
    Der Essentialismus und das Problem der Identitätspolitik — Lawrence Jarach
    Regen & Feuer — Eine brititsche Sektion der Informellen anarchistischen Föderation
    An die jungen Leute — Peter Kropotkin
    Nieder mit der Polizei! — Fernweh
    Die beiden Wege: Reformen oder Revolution? Freiheit oder Diktatur? — Errico Malatesta
    August Reinsdorf und die Propaganda der Tat — Johann Most
    Sozialismus, Anarchismus und Feminismus — Carol Ehrlich
    Anarcha-Feminismus — Nancy Everchild, Margot Rideau, Beverly Adams und Mary Hastings
    Der Anarchismus und seine Verbindung zum Feminismus — Peggy Kornegger
    Errico Malatesta — Max Nettlau
    Anarchisten haben ihre Prinzipien vergessen — Errico Malatesta
    Der individualistische Amoralismus und die Anarchie — Errico Malatesta
    Anarchisten als Regierungsbefürworter — Errico Malatesta
    August Reinsdorf und die Niederwald-Verschwörung — Max Schütte
    Anarchismus und Kommunismus — Carlo Cafiero
    Warum bin ich eine Anarchistin? — Louise Michel
    Die Politik aus unseren Kämpfen verbannen — Guerre au Paradis
    Politik oder Ethik? — Finimondo
    Das geringere Übel — Dominique Miséin
    Die Ursachen des Niederganges der russischen Revolution — Emma Goldman
    Humbug der Wahlen — Erich Mühsam
    Was ist eigentlich AnarchaFeminismus?
    Leben ohne zu warten — Zo d’Axa
    Kronstadt — Alexander Berkman
    Der Stimmkasten — Johann Most
    Die Kronstadt Rebellion — Alexander Berkman
    Befreiung der Gesellschaft vom Staat — Erich Mühsam
    Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus — Rudolf Rocker …usw….

  38. Granado permalink
    5. August 2015 16:21

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2015/08/der-acht-stunden-tag-ist-nicht-mehr.html
    Montag, 3. August 2015
    Der Acht-Stunden-Tag ist nicht mehr zeitgemäß. Und wer will schon von gestern sein? Aber so einfach darf man es sich nicht machen

    http://www.tagesspiegel.de/politik/flexible-arbeitszeiten-der-acht-stunden-tag-ist-nicht-mehr-zeitgemaess/v_print/12136538.html?p=
    03.08.2015 07:27 Uhr
    Flexible Arbeitszeiten: Der Acht-Stunden-Tag ist nicht mehr zeitgemäß
    Von Werner van Bebber
    Flexible Arbeitszeiten müssen nicht bedeuten, dass Arbeitnehmer das Familienleben oder ihre Interessen aufgeben. Doch der Umgang der Politik mit der Arbeitswelt in Zeiten der Digitalisierung ist ziemlich bräsig, kommentiert Werner van Bebber.
    [Kommentare geben Zunder]

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/arbeitszeitgesetz-ueberstunden-arbeitsrecht-deutschland/komplettansicht
    28. Juli 2015 16:57 Uhr
    Arbeitszeitgesetz: Arbeitnehmer sind flexibel, Arbeitgeber eher nicht
    Die Unternehmer wollen das Arbeitszeitgesetz aufweichen. Es sei nicht mehr zeitgemäß. Forscher warnen: Schon jetzt arbeiten viele Deutsche mehr als das Gesetz erlaubt. von Nadine Oberhuber
    (Die Diagnose von Gerhard Bosch [IAQ] ist eindeutig:) „Wir sind in Europa dasjenige Land mit der höchsten Arbeitszeitflexibilität“. Trotz Arbeitszeitgesetz.

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2015/08/jenseits-der-einzelfalle-die-sich.html
    Mittwoch, 5. August 2015
    Jenseits der Einzelfälle: Die sich selbst beschleunigende Verwüstungsmechanik von abnehmender Tarifbindung im Einzelhandel, gnadenlosem Verdrängungswettbewerb und dem Hamsterrad der Personalkostenreduzierung. Plädoyer für eine Wiederherstellung der Ordnungs- und Schutzfunktion des Tarifsystems gegen die „Rutschbahn nach unten“ durch Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge

  39. "Merkel ist irre" permalink
    7. August 2015 00:00

    „Merkel ist irre“


    Der Herausgeber des Politblogs „Rationalgalerie“, Uli Gellermann, warnt im Gespräch mit weltnetz.tv vor der Gefahr eines globalen atomaren Konflikts und einer beängstigenden Verantwortungslosigkeit der deutschen Regierung.

    „Wenn die Kanzlerin sich mit Irren einlässt, wie z.B in der Ukraine – also mit Leuten, die ihr eigenes Volk beschiessen und behaupten, das sei „Terroristenabwehr“; mit Leuten, die bereit sind, mit Faschisten zu paktieren; mit Leuten, die bereit sind, in ihrem Parlament die Grundlage für einen Atomkrieg zu schaffen, mit dem Gesetz 2953 jüngst im Juni noch, die sind ja nicht gescheit. Sie gefährden ja sogar sich selbst. Wer so wenig gescheit ist, wie eine alte Freundin von Frau Merkel, nämlich Frau Timoschenko, welche „die Russen“ (die Russen wohlgemerkt, die auf dem Territorium der Ukraine leben) vor ein paar Monaten noch mit einer Atombombe auslöschen wollte… Wer sich mit denen einlässt, der kann ja nicht gescheit sein. Und was ist einer, wenn er nicht gescheit ist? Er ist verrückt.“

    http://www.rationalgalerie.de/home/landesverraeter-mit-pension.html

    http://weltnetz.tv

  40. „Das Gros der Bevölkerung steht hinter uns“ permalink
    7. August 2015 00:03

    „Das Gros der Bevölkerung steht hinter uns“

    Botschafter Jorge Jurado über die Proteste gegen die Regierung von Präsident Correa, die Bürgerrevolution in Ecuador und verschiedene Konzepte der Linken

  41. Rationalität und Mystik -- Michael Schmidt-Salomon permalink
    7. August 2015 11:02

    • Esoterik - Die Suche nach dem Selbst - Ein Vortrag von Dr. Claudia Barth permalink
      11. August 2015 11:03

      „Esoterik ist en vogue. Als relativ junge Religion, in Deutschland vor etwa 150 Jahren parallel mit der Reichsgründung entstanden, transportiert sie nationale Mythen, rassistisch-völkisches Gedankengut und bietet sich als adäquate Religionsform der Moderne an. Neben einem Einblick in die Geschichte und die Grundlagen esoterischen Denkens geht es um Gründe für ihren massenhaften Gebrauch. Esoterische Ratgeber versprechen individuelle Möglichkeiten, dem Druck der derzeitigen Arbeitswelt – permanentes Selbst-Empowerment zu „Arbeitskraftunternehmer_innen“ – stand zu halten. Der Vortrag behandelt die Frage, warum sich Menschen der Esoterik verschreiben. Ausgehend von Interviewstudien soll erörtert werden, welche Bedürfnisse und gesellschaftlichen Probleme mit Hilfe von Esoterik zu lösen bzw. Zu kompensieren versucht werden.

      Claudia Barth ist Sozialpädagogin (FH) und Sozialpsychologin. Sie arbeitet zur Kritik der Esoterik als Publizistin und freie Referentin sowie im Bereich Kinder- und Jugendhilfe mit Sinti und Roma.“ (Text, Quelle & MP3: https://akutplusc.wordpress.com/proje… )

      Webseite der Veranstalter: https://akutplusc.wordpress.com
      Die Facebookseite der Veranstalter: https://www.facebook.com/pages/Akut-C
      Bücher der Referentin:

      „Esoterik – die Suche nach dem Selbst: Sozialpsychologische Studien zu einer Form moderner Religiosität“
      http://www.amazon.de/Esoterik-Sozialp

      „Über alles in der Welt – Esoterik und Leitkultur: Eine Einführung in die Kritik irrationaler Welterklärungen“
      http://www.amazon.de/%C3%9Cber-alles-

    • Aberglaube in der entzauberten Welt - Ein Vortrag von Prof. Schmid-Noerr permalink
      11. August 2015 11:06

      „Der Prozess der gesellschaftlichen Aufklärung und Modernisierung war und ist verbunden mit einer Entzauberung der Welt. Dem Wirken übernatürlicher Kräfte wird durch Berechnung und Technologie die Kraft entzogen. Jedoch haben irrationale Vorstellungen auch in der Moderne eine erstaunliche Permanenz. Aberglaube und Vernunft scheinen sich sogar komplementär zueinander verhalten. Die Verschlingung von Rationalität und Irrationalität ist eines der zentralen Themen von Horkheimers und Adornos „Dialektik der Aufklärung“ und den von Adorno mit verfassten „Studien zum autoritären Charakter“, in denen es um die Sozialpsychologie des Vorurteils und des Ethnozentrismus geht. Ausgehend von diesen nun schon historischen Forschungen, die sich freilich als ungemein produktiv erwiesen haben, wird im Vortrag auch der Bezug zu heutigen Formen des Aberglaubens aufgezeigt.“ (Text & Quelle: https://akutplusc.wordpress.com/proje… | MP3: https://soundcloud.com/user207664406/… )

      Webseite der Veranstalter: https://akutplusc.wordpress.com
      Die Facebookseite der Veranstalter: https://www.facebook.com/pages/Akut-C

  42. An Anarchist FAQ version 15.0 released a revision of the appendix replying to D. McNally's attack on anarchism and defend of Leninism permalink
    7. August 2015 17:13

    An Anarchist FAQ version 15.0 released (18/03/2014)

    An Anarchist FAQ is now at version 15.0. This release is a revision of the appendix replying to David McNally’s attack on anarchism and defend of Leninism:

    Reply to errors and distortions in David McNally’s pamphlet „Socialism from Below.“

    1. Introduction
    2. Is anarchism the politics of the „small property owner“?
    3. Does anarchism „glorify values from the past“?
    4. Why are McNally’s comments on Proudhon a distortion of his ideas?
    5. Why are McNally’s comments on Bakunin a distortion of his ideas?
    6. Are the „quirks of personality“ or „rooted in the very nature of anarchist doctrine“?
    7. Are anarchists against democracy?
    8. Are Leninists in favour of democracy?
    9. Why is McNally wrong on the relation of syndicalism to anarchism?
    10. Do syndicalists reject working class political action?
    11. Why is McNally’s claim that Leninism supports working class self-emancipation wrong?
    12. Why is Marxist „class analysis“ of anarchism contradictory?
    13. If Marxism is „socialism from below,“ why do anarchists reject it?
    14. Why is McNally’s use of the term „socialism from below“ dishonest?
    15. Did Trotsky keep alive Leninism’s „democratic essence“?

    By co-incidence it has been revised 14 years to the day it was first released and 30 years after McNally’s pamphlet was first published.

    The revised reply is much longer than the original reply and far longer than McNally’s pamphlet. This is unavoidable due to the nature of McNally’s claims and how they have entered the „conventional wisdom“ of much of the left (including, sad to say, anarchists who should know better). We hope that readers understand and take the time to read the reply. After all, will a sentance simply stating McNally is wrong about almost all he claims about both Anarchism and Leninism would be factually correct and short, it would not be convincing.

    Another objection would be that the reply draws upon some works which were not available to McNally when he was writing the pamphlet. That does contain an element of truth — these were not available when the reply was initially written and some of McNally’s claims went unreplied to simply because the facts were not easily available. However, given the nature of McNally’s claims it behoved him to check their accuracy by means of the primary sources rather than simply utilising those secondary sources which confirmed his (and Draper’s) own prejudices. Sadly, the notion that anarchist thinkers should be read is something alien to most Marxist writers.

    If McNally had went to the source material then some of his truly horrific mistakes would have been avoided. He would have, for example, discovered the context of Proudhon’s comment that „All this democracy disgusts me“ and, we hope, not used it as it seriously distorts his ideas. While he could claim he got this quote third hand (Schapiro via Draper), it behoves a serious and honest revolutionary socialist to confirm that his sources are fairly utilising the material they reference. So we have ensured that, where possible, we indicate the source material being quoted. The one exception are the quotes from the chapter „L’esclavage et le prolétariat“ („Slavery and the Proletariat“) which is Chapter IX of the Third Part of Proudhon’s The Federative Principle (volume 8 of Oeuvres Complètes, Lacroix edition, pp. 227-34). Instead we have referenced them to Iain McKay’s „Neither Washington nor Richmond: Proudhon on Racism & the Civil War“ (Anarcho-Syndicalist Review no. 60) as this references this volume, indicates the translator of the chapter (Ian Harvey) and is easier to find and so verify.

    All this does not, of course, mean that Bakunin and Proudhon are considered idols to anarchists — far from it, we recognise their flaws and limitations. (…)

    Source: http://anarchism.pageabode.com/afaq/anarchist-faq-version-150-released-18032014

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