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Neuerscheinung: Fritz Oerter: Texte gegen Krieg und Reaktion

23. Juni 2015

oerter-cover-2Fritz Oerter (1869-1935) zählt zu den vergessenen Publizisten gegen den Krieg. Dabei ist die Menge seiner Artikel in syndikalistischen und anarchistischen Zeitschriften schwer zu überblicken, deren Qualität von hohem Wert. Der Lithograph und Buchhändler aus Fürth kam von der SPD zur Anarchistischen Föderation und in die anarcho-syndikalistische Bewegung. Dort übte er – der den anarchistischen Philosophen Gustav Landauer sehr schätzte – bedeutende Funktionen sowie geistigen Einfluss aus. Dieser Buchband präsentiert nebst einleitender Worte zu Fritz Oerter und seinem Wirken erstmals eine größere Auswahl seiner Texte gegen Krieg und Reaktion.

Reihe: Kapital braucht Kriege – Wir nicht!
AnarchistInnen und SyndikalistInnen und der I. Weltkrieg.
Band 4, Herausgegeben von Helge Döhring
ISBN 978-3-86841-116-4,
174 Seiten, 16 €

Inhalt

I. Grundsatztexte

Kultur? [1922]
Was ist Kultur? [1927]
Die Kulturideale des Syndikalismus [1921]
Über die Frage des Führertums [1931]
Wirtschaftskontrolle [1922]
Zentralisation [1919]

II. Militarismus und Krieg

Der militärische Geist [1923]
Selbständige Denker und geistig Uniformierte [1921]
Militär – Militarismus – Krieg – Antimilitarismus und Kriegsgegnerschaft [1926]
Die Zentralgewerkschaften und der Krieg [1926]
Der erste Mai und der Antimilitarismus [1923]

III. Ausblicke und Appelle

Die deutsche „Revolution“ [1919]
Gift und Giftgase [1924]
Vom August 1914 bis zum August 1931 [1931]
Der Fascismus [1922]
Die Mütter und der Krieg [1927]
Der sozialistische Mensch [1926]

IV. Literatur gegen Krieg und Reaktion

Rudolf Rocker: Hinter Stacheldraht und Gitter. Erinnerungen aus der englischen Kriegsgefangenschaft [1925]
Ernst Friedrich: Krieg dem Kriege [1925]
Oskar Kanehl: Die Schande. Gedichte eines dienstpflichtigen Soldaten aus der Mordsaison 1914-1918 [1923]
Arthur Müller Lehning: Die Sozialdemokratie und der Krieg. Der revolutionäre Antimilitarismus in der Arbeiterbewegung [1924]
Samuel Lewin: Dämonen des Blutes. Eine Vision [1926]
Pierre Ramus: Friedenskrieger des Hinterlandes [1924]
Erich Mühsam: Judas [1922]
Erich Mühsam: Judas. Arbeiterdrama in fünf Akten [1922]
Magnus Hirschfeld: Sittengeschichte des Weltkrieges [1932]

Quelle: Blog Institut für Syndikalismusforschung

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