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Schwarz-Roter Ticker (214) [6 Meldungen]

26. Mai 2015

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G-7-Treffen: ab Dienstag Grenzkontrollen

Wegen des G-7-Gipfels Anfang Juni auf Schloss Elmau in Oberbayern wird es von diesem Dienstag an wieder Grenzkontrollen geben. Bis zum 15. Juni können Reisende an den deutschen Grenzen dann wieder angehalten und durchsucht werden, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag sagte. Er bestätigte damit einen Bericht des Spiegel. Die Kontrollen sollen nicht durchgängig stattfinden, sondern flexibel. Es geht dem Vernehmen nach um die Grenzen zu Österreich, aber auch zu Tschechien. Mehr als 20.000 Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern, darunter auch Kräfte der Bundespolizei und des Bundeskriminalamts, sollen für die Sicherheit der Gipfelteilnehmer sorgen. (dpa/jW)

Streikende besetzten Telefonzentrale

Seit dem 28. März streiken die Beschäftigten des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica Movistar. Am vergangenen Samstag besetzten mehrere Dutzend von ihnen im Rahmen eines Aktionstages in Barcelona zum zweiten Mal die Unternehmenszentrale, das Mobile World Center im Herzen der katalanischen Metropole. Während das Wachpersonal durch ein Paar mit Kinderwagen abgelenkt wurde, drangen dreissig Arbeiter in das Erdgeschoss des Gebäudes ein. Im Laufe des Tages wurden sie von rund 700 Menschen verstärkt, die sie nicht nur moralisch, sondern auch mit Lebensmitteln und kulturellen Beiträgen unterstützten. Eine vom Unternehmen beantragte Räumung lehnte der zuständige Richter zunächst ab, so dass die Besetzung am späten Montagabend noch andauerte. (jW)

Warnstreik in griechischen Kliniken

Ärzte, Pflege- und Verwaltungspersonal griechischer Krankenhäuser sind am vergangenen Mittwoch in einen 24stündigen Streik getreten. Nach Gewerkschaftsaussagen protestieren sie gegen die stufenweise »Auflösung des Gesundheitssystems«. Die Lage sei dramatisch. Landesweit seien 4.500 Planstellen nicht besetzt. Wie die Gewerkschaft des Pflegepersonals mitteilte, gibt es in einigen Krankenhäusern wegen des Geldmangels sogar keine Watte oder Handschuhe mehr. Diese müssten Verwandte der Patienten in Apotheken besorgen. (dpa/jW)

Weltweite Proteste gegen Monsanto-Konzern

Am Wochenende demonstrierten zehntausende Menschen weltweit gegen den US-Agrarriesen Monsanto und den Anbau genetisch veränderter Pflanzen. In Paris folgten am Samstag bis zu 3000 Menschen dem Aufruf mehrerer Umweltschutzorganisationen. Sie warnten insbesondere vor den gesundheitlichen Gefahren von Monsantos meistverwendetem Pflanzenschutzmittel Roundup, dessen Wirkstoff Glyphosat von der Weltgesundheitsorganisation WHO kürzlich als »wahrscheinlich krebserregend« eingestuft worden war. In der Schweiz beteiligten sich 2500 Demonstranten an dem »Marsch gegen Monsanto«, der vor drei Jahren vom Bündnis Occupy ins Leben gerufen worden war. Sie protestierten in Basel und in Morges, wo das US-Unternehmen seinen Europasitz hat. Insgesamt machten Demonstranten in etwa 400 Städten in Europa, Amerika und Afrika ihrem Ärger über genmanipuliertes Saatgut und den Einsatz von Pestiziden Luft. In Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou verlangten die Protestteilnehmer ein zehnjähriges Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, um die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken zu untersuchen. (nd)

Basel: Demo „Fähren statt Frontex“

frontexversenkenAm 22. Mai fand in Basel eine Demonstration anlässlich der internationalen Aktionstage gegen das 10-jährige Bestehen der europäischen Grenzschutzagentur „Frontex“ statt. Am späteren Abend kam es zu einem Angriff auf den „Waaghof“ (Staatsanwaltschaft und Untersuchungsknast).Um 18.00 Uhr besammelte sich die Demonstation bei der Dreirosenmatte und 200 – 250 Leute zogen danach mit Transparenten, Parolen und Musik zum Abschiebegefängnis Bässlergut. Auf der Route wurden auch Plakate gekleistert und gesprayt. Beim Knast angelangt wurden wir von einem grösseren Aufgebot Riotcops begrüsst, die uns nicht auf den Vorplatz lassen wollten. Während auf der Strasse vor dem Gefängis Parolen gerufen und Reden mit solidarischen Grussworten an die Gefangenen vorgelesen wurden, gab es von innerhalb des Knastes lautstarke Reaktionen. Die Eingesperrten riefen während der ganzen Zeit Parolen und machten Krach in ihren Zellen, teilweise schlugen sie mit Gegenständen gegen die Gitterstäbe. Nach ungefähr einer halben Stunde bewegte sich die Demo wieder zurück durch die Stadt zum Ausgangspunkt. Am späteren Abend hat eine grössere Gruppe Menschen mit Steinen und Farbe den „Waaghof“ angegriffen. Im Waaghof sind die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, ein Untersuchungsgefängnis und Abteilungen der Polizei untergebracht. Die Staatsanwaltschaft redet in einer Medienmitteilung von „massiven Sachbeschädigungen“. (Linksunten)

Mehr als 60 Prozent der Iren stimmen für Homo-Ehe

Im katholisch geprägten Irland wird es künftig Eheschließungen für gleichgeschlechtliche Paare geben. Bei einem Referendum stimmten am Freitag 62,1 Prozent der Wähler für die entsprechende Verfassungsänderung. 37,9 Prozent sprachen sich dagegen aus, so das am Samstag veröffentlichte Endergebnis. Zu den Gegnern hatte vor allem die katholische Kirche gehört. Irland ist das erste Land, das per Volksentscheid die Homo-Ehe zulässt. Bisher stand dort homosexuellen Paaren – ähnlich wie in Deutschland – nur die Möglichkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft offen. Diese bot aber nicht den gleichen verfassungsmäßigen Schutz der Familie. (FAZ)

29 Kommentare leave one →
  1. Wesley Clark Ex-Oberbefehlshaber der NATO: Heutige US-Kriege plante Pentagon seit 1991 permalink
    26. Mai 2015 18:27

    04.04.2015

    Der ehemalige Oberbefehlshaber der NATO (1997-2000) und NATO-Oberbefehlshaber im Kosovo-Krieg, der Vier-Sterne-General der U.S. Army a.D. Wesley Clark über die seit 1991 geplannten Kriege der USA im Nahen Osten. Ein Ausschnitt des Vortrages beim Think Tank „Commonwealth Club of California“ in 2007.

  2. 30 Years Later: The Bombing Of MOVE Part 1 permalink
    26. Mai 2015 18:49

    Jared Ball and Bashi Rose report from Philadelphia during the May 13th Commemoration of the Bombing of MOVE in 1985 – May 25, 2015

    Source: http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=13910

    MOVE is a Philadelphia-based black liberation group founded by John Africa (born Vincent Leaphart) in 1972. The group lives communally and frequently engages in public demonstrations related to issues they deem important.
    http://en.wikipedia.org/wiki/MOVE

  3. 20.5.2015 | Der NSU-VS-Komplex in Baden Württemberg permalink
    27. Mai 2015 08:10

    20.5.2015 | Der NSU-VS-Komplex in Baden Württemberg|Kulturschock Zelle | Reutlingen |
    05/16/2015 — Wolf Wetzel

    Veranstaltung in Reutlingen am 20.5.2015 | 19.30 Uhr | Kulturschock Zelle | Alpstr.78 | 72764 Reutlingen

    Der Umstand, dass sich 13 Jahre lang ungestört Neonazis im Untergrund bewegen konnten, dass die Mordserie nicht verhindert werden konnte, wird mit Pannen, Behördenwirrwar und Kompetenzstreitigkeiten entschuldigt und erklärt. Das ist so glaubhaft wie die Begründung, man habe Festnahmen nicht vornehmen können, weil man keine Handschellen dabei hatte.

    Nach dem Mordanschlag auf Polizisten in Heilbronn 2007 verhinderte die Staatsanwaltschaft, dass mit Phantombildern nach den Tätern gefahndet werden konnte.

    Im NSU-Prozeß in München wird die Anklage mit der Behauptung geführt, die NSU-Mitglieder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt wären die Alleintäter, obwohl die Mehrzahl der Zeugenaussagen auf andere und vier bis sechs Täter weist.

    Im LKA-Untersuchungsbericht der ›Ermittlungsgruppe Umfeld‹ wird die Behauptung aufgestellt, es hätte keine V-Leute gegeben, die die NSU-Kontakte nach Baden-Wüttemberg verfolgen konnten, obwohl die V-Leute Thomas Richter (Deckname Corelli) und Achim Schmid Mitglied bzw. Gründer des Ku-Klux-Klan/KKK in Schwäbisch Hall waren, eine rassistische Vereinigung, die auch Polizeibeamte zu ihren Mitgliedern zählte.

    Florian Heilig, ein Aussteiger aus der Neonazisszene, der 2013 bereit war, sein Wissen über die Verbindungen des NSU nach Baden-Württemberg zu bestätigen und zu präzisieren, verbrannte sich –nach Willen der Ermittler – acht Stunden vor seiner Zeugenaussage qualvoll.

    Der zuständige Staatsanwalt Biehl wartete nicht einmal die Obduktion ab, …

    Quelle: https://wolfwetzel.wordpress.com/2015/05/16/20-5-2015-der-nsu-vs-komplex-in-baden-wurttembergkulturschock-zelle-reutlingen/#more-5774

  4. "Der Schlüssel zum NSU liegt in Heilbronn" permalink
    27. Mai 2015 08:18

    Ralf Hutter 24.05.2015
    Der Journalist Peter Ohlendorf recherchiert mit geringen Ressourcen in Sachen Nazi-Untergrundgruppen und kritisiert eine große Untätigkeit in Politik und Medien
    Peter Ohlendorf, Jahrgang 1952, absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete dann lange Jahre für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Heute produziert er in Freiburg mit einer eigenen Firma Dokumentarfilme. 2012 hatte sein Aufsehen erregender Enthüllungsfilm „Blut muss fließen. Undercover unter Nazis“ über die europäische Szene der Nazi-Konzerte auf der Berlinale Premiere. 2014 startete er das NSU-Rechercheprojekt „Heilbronn-Komplex“.

    Ende März starb im Kreis Karlsruhe eine ehemalige Zeugin des NSU-Untersuchungsausschusses des Landtags von Baden-Württemberg. Sie war eine Vertraute eines noch wichtigeren Zeugen gewesen, der 2013 kurz vor seiner wohl endgültig brisanten Aussage zum NSU in seinem Auto verbrannte. Die Frau starb angeblich überraschend an einem Blutgerinnsel, das sich nach einem leichten Motorradunfall gebildet haben soll. Haben Sie Zweifel an der offiziellen Version?

    Peter Ohlendorf: Grundsätzlich sollten wir als Journalisten und Journalistinnen Zweifel haben – gerade in dem Kontext. Gerade in…
    Quelle: TP Telepolis / Heise – http://www.heise.de/tp/artikel/45/45001/1.html


    https://hajofunke.wordpress.com/

  5. Wem nützt die weitere Verrechtlichung der Arbeitskämpfe? permalink
    27. Mai 2015 11:49

    Tarifeinheit ist ein Füllbegriff, hinter dem sich unterschiedliche Interessen von Teilen des DGB und der Kapitalverbände verbergen

    Hätte die Zugpersonalgewerkschaft GDL mehr Sinn für politische Symbolik, hätte sie ihren letzten Streik nicht schon am 21.Mai abgebrochen. Schließlich wurde am folgenden Tag das Tarifeinheitsgesetz vom Bundestag verabschiedet, das Kritiker schon als Lex GDL bezeichnet haben. 444 Abgeordnete stimmten für die von der Bundesregierung vorangetriebene Tarifeinheit, 144 stimmten dagegen und 16 enthielten sich. Geschlossen stimmten die am 22. Mai im Parlamentssaal anwesenden Abgeordneten der Grünen und Linken gegen das Gesetz, auch eine SPD- und 16 Unionsabgeordnete votierten mit Nein. Das Abstimmungsverhalten macht schon deutlich, dass es sich bei der Tarifeinheit keineswegs um eine Frage geht, die einfach im Links-Rechts-Schema eingeordnet werden können.
    Quelle: Peter Nowack, TP Telepolis, 27.05.15 – http://www.heise.de/tp/artikel/45/45032/1.html

  6. Granado permalink
    27. Mai 2015 15:35

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-abermals-arbeiter-um-den-lohn-geprellt-13608104.html
    Seit Wochen ohne Lohn: Abermals rumänische Arbeiter geprellt
    Das Frankfurter Europaviertel wächst und gedeiht. Bauherrn wie Immobilienfirmen haben Grund zur Freude. Nicht so die rumänischen Arbeiter, die dort protestierten. Sie sind seit Wochen nicht entlohnt worden.
    25.05.2015, von Jochen Remmert, Frankfurt

    http://www.zeit.de/2015/21/adidas-arbeitsbedingungen/komplettansicht
    Adidas: Vier Menschen gegen drei Streifen
    Wer für die Firma adidas in leuchtendem Trikot über den Fußballplatz läuft, kriegt dafür viel Geld. Doch Mitarbeiter in Niedersachsen werden behandelt wie Untertanen von Anne Kunze
    DIE ZEIT Nº 21/2015 | 24. Mai 2015 | 07:25 Uhr

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2015/05/ein-klick-als-streik-im-kleinformat-in.html
    Mittwoch, 20. Mai 2015
    Ein Klick als Streik im Kleinformat in der Welt der Wolke? Noch sehr unscharfe Bausteine eines digitalen Klassenkampfes der Unsichtbaren
    …Hinter den Kulissen der Internetgiganten machen viele Menschen digitale Drecksarbeit zum Hungerlohn…

    http://www.fr-online.de/wirtschaft/amazon-der-digitale-klassenkampf-der-unsichtbaren,1472780,30704860,view,printVersion.html
    Wirtschaft – 15.05.2015
    Frankfurter Rundschau
    Amazon: Der digitale Klassenkampf der Unsichtbaren
    Sie sind schnell und für ihre Auftraggeber so gut wie unsichtbar: sogenannte Turker.
    Von Jonas Rest
    Amazon vermarktet weitestgehend rechtlose Web-Arbeiter als Computerprogramm. Doch die Unsichtbaren beginnen, sich zu wehren: „Wir sind Menschen, keine Algorithmen“
    …Turker nennen sie sich selbst. Sie erledigen dort Mikro-Aufträge, für die es zu aufwendig wäre, ein Programm zu programmieren.

  7. Granado permalink
    27. Mai 2015 16:59

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2015/05/verteidigen-erzwingen-aufwerten.html
    Sonntag, 24. Mai 2015
    Verteidigen, erzwingen, aufwerten. Grundlinien und Dilemmata der gegenwärtigen und zukünftigen Streikwelt

    http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/45/45032/1.html
    Wem nützt die weitere Verrechtlichung der Arbeitskämpfe?
    Peter Nowak 27.05.2015
    Tarifeinheit ist ein Füllbegriff, hinter dem sich unterschiedliche Interessen von Teilen des DGB und der Kapitalverbände verbergen

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2015/05/aus-den-untersten-etagen-des-deutschen.html
    Montag, 25. Mai 2015
    Aus den untersten Etagen des deutschen Arbeitsmarktes: Lohnprellerei, Subunternehmer-Ketten und Generalunternehmer, die eigentlich haften müssen. Und ein echtes Staatsversagen

    http://www.heise.de/tp/news/Demokratische-Revolution-fuer-Suedeuropa-aus-Spanien-2663868.html?view=print
    „Demokratische Revolution für Südeuropa“ aus Spanien
    Linke Bürgerkandidaten dürften auch in den Metropolen Barcelona und Madrid regieren, die regierende Volkspartei (PP) verliert praktisch alle Regionalregierungen
    Ralf Streck 25.05.2015

    http://politica.elpais.com/politica/2015/05/27/actualidad/1432722732_058394.html
    El PP ofrece al PSOE y Ciudadanos pactos antiPodemos en toda España

  8. Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet permalink
    31. Mai 2015 12:31

    Michael Lüders: Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet, C.H.Beck, 175 Seiten, 14,95 Euro, ISBN 978-3-406-67749-6
    http://www.chbeck.de/Lueders-Wind-saet/productview.aspx?product=14454810

    Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet | Michael Lüders | SWR Tele-Akademie

    Jürgen Scherer, Was westliche Politik im Orient anrichtet
    http://www.nachdenkseiten.de/…/150410_Was_westliche_Politik_im_Orient_anrichtet.pdf

    Eine Abrechnung, wie wir sie noch nicht gelesen haben. Michael Lüders kritisiert unsere westliche Nahost-Politik. Von Rupert Neudeck – http://www.sonnenseite.com/de/tipps/wer-den-wind-saet-was-westliche-politik-im-orient-anrichtet.html

    Im Dialog: Alfred Schier mit Michael Lüders am 29.05.15

  9. mit traurig lese ich diese Nachricht im ND: »Was du getan hast, ist radikal«: Walter Mossmann ist tot permalink
    31. Mai 2015 13:56

    Flugblattlieder für die Anti-Atom-Bewegung: Der Chansonnier, Politaktivist und Autor starb in der Nacht zum Samstag im Alter von 73 Jahren

    Berlin. Der Liedermacher, Politaktivist und Autor Walter Mossmann ist tot. Wie die »Badische Zeitung« berichtet, starb der gebürtige Karlsruher in der Nacht zum Samstag im Alter von 73 Jahren. Mossmann war einer der Mitbegründer der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen und eine der großen Figuren der Anti-Atom-Bewegung. Als »singender Egon Erwin Kisch« beteiligte er sich in den 1970er Jahren an den Besetzungen des AKW-Bauplatzes bei Wyhl am Kaiserstuhl und bei den Protesten in Gorleben.

    Ihn bewegten »einmal dieses Neue Denken, die damals absolut neue ökologische Kritik am Industrialismus, und andererseits die Aktionsformen: sie waren witzig, schlagend, verblüffend, sie stellten die Polizei vor Rätsel«, sagte er 2005 in einem einem Interview mit »neues deutschland«. Die »Traditions-Linke« habe »zu Beginn mehr oder weniger abseits« gestanden, sagte er über die Anfänge der Anti-Atomkraft-Bewegung. »Die besten Bündnispartner der Atom-Mafia waren wegen des Arbeitsplatzargumentes die Gewerkschaften. Die SPD hatte zunächst nur ein paar Alibi-Atom-Kritiker, wie Erhard Eppler. Die DKP redete mit gespaltener Zunge und behauptete ebenso dummdreist wie lächerlich, dass ein kapitalistisches AKW von Siemens schlecht sei, ein sowjetisches AKW dagegen gut. Die K-Gruppen waren zwar von Anfang an dabei, aber meistens störend«, da sie »die Führung übernehmen« wollten.

    Mossmann lebte seit …

    Quelle: ND – http://www.neues-deutschland.de/artikel/972795.was-du-getan-hast-ist-radikal-walter-mossmann-ist-tot.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Mossmann

    Walter Mossmann ist gestorben
    http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=14341

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/walter-mossmann-ist-tot–105557705.html

  10. Walter Mossmann ist tot // Interview von 2005 permalink
    31. Mai 2015 14:01

    http://www.badisch-elsaessische.net/Presseberichte/Mossmann.pdf

  11. Beschämend! Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberale stimmen für TTIP-Schiedsgerichte permalink
    1. Juni 2015 08:43

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=26277#h07

  12. Ha muerto Federico Arcos (1920-2015) ¡Que la tierra te sea leve compañero! permalink
    1. Juni 2015 18:29

    CNT-ait oficial ‏@cnt1910 29. Mai

    OBITUARIO | Fallece a los 95 años Federico Arcos, el último „Quijote del Ideal“

    Informa en su Facebook el Ateneu Enciclopedic Popular del fallecimiento de Federico Arcos a punto de cumplir los 95 años de edad. Parece ser que estuvo ingresado en el hospital hace unas semanas tras un ataque al corazón.

    Biografía

    El 18 de julio de 1920-oficialmente el 22 de julio-nace en el barrio del Clot de Barcelona (Cataluña) el anarquista Federico Arcos Martínez, conocido como Fede. Fue el menor de cinco hermanos de una familia obrera anarquista emigrada de Ucles (Cuenca, Castilla) en Cataluña; sus padres se llamaban Santos Arcos Sánchez, agricultor analfabeto, y Manuela Martínez Moreno. Después de estudiar en la Academia Enciclopédica, entrar a trabajar a los 13 años como aprendiz de ebanistería y al año siguiente como aprendiz de mecánico en una fábrica de productos químicos. 1934 se afilió a la Confederación Nacional del Trabajo (CNT) y el Ateneo Ecléctico del Clot, y por las noches daba clases en la Escuela de Artes y Oficios. A partir de 1936 militó en las Juventudes Libertarias del Clot y al Ateneo Libertario de este barrio barcelonés.
    Muy amigo de Liberto Sarrau, Diego Camacho (Abel Paz), José baje y Germinal Gracia Ibars (Víctor García), con estos fundó el grupo anarquista «Quijotes del Ideal» y colaboró en su órgano de expresión, El Quijote, que sólo publicó tres números, ya que fue censurado por sus críticas a la participación gubernamental confederal. En esa época también colaboró en Ruta, órgano de la Federación Ibérica de Juventudes Libertarias (FIJL). A finales de 1937, por recomendaciones de la CNT, pasó de la fábrica a trabajar en una destilería con el fin de fortalecer las ideas anarquistas entre sus trabajadores. En abril de 1938 se presentó voluntario en un batallón confederal antigás y luego fue llamado a filas y encuadrado en la 24 División como instructor y miliciano de cultura, enseñando a los compañeros a leer y escribir, en los Pirineos, frente de Aragón y Bajo Ebro (Mequinenza, Tortosa, etc.), y casi se queda con el hundimiento del frente.
    Cuando la victoria franquista era un hecho, en febrero de 1939 pasó a Francia, donde sufrió los campos de concentración (Barcarès, Argelès y Setfonts). En noviembre de 1939 salió para trabajar en una fábrica de aviones de Toulouse, donde permaneció hasta junio de 1940, cuando la derrota francesa frente a los alemanes, teniendo que volver al campo de Argelès. 1941 pudo huir y se puso a trabajar de ajustador y de tornero en una fábrica de turbinas en Toulouse. Siempre con el peligro de ser enviado a Alemania, decidió volver a la Península. Al llegar fue cerrado durante 20 días en el penal de Figueras y luego encarcelado en Barcelona. Inmediatamente después fue enviado a hacer el servicio militar en Marruecos, donde permaneció casi dos años hasta el 1945 en la zona de Ceuta. Una vez licenciado se estableció en Barcelona, donde se afilió a las clandestinas CNT y Juventudes Libertarias, del las cuales fue nombrado miembro del Comité Local. Afiliado al Sindicato del Metal, participó en la edición de su órgano de expresión clandestino Martillo. En 1948, a raíz de la muerte de uno de sus grandes amigos, el activista anarquista Raúl Carballeira Lacunza, pasó a Francia con otros compañeros y al año siguiente entró a formar parte de los grupos guerrilleros de montaña, con los hermanos Sabaté Llopart, Marcelino Massana, José Massip, José Pérez Pedrero y otros. Después fue nombrado miembro del Comité Nacional de la FIJL en Toulouse, con Marcelino Boticario, Mejías Peña y Juan Pintado, y en 1950 secretario de estos organización.
    En 1952 emigró a América y se instaló en Windsor (Ontario, Canadá), donde trabajó como metalúrgico haciendo matrices en la Ford Motor Company de automóviles de esta ciudad. Enfermo de tuberculosis en un riñón, tuvo que permanecer 13 meses hospitalizado en Essex County Sanitarium. 1958 adquirió la nacionalidad canadiense y 1959 su compañera, la militante anarcofeminista Purificación Pérez Benavent (Pura Arcos), y su hija pudieran salir de la España franquista y reunirse con él. En Canadá destacó en el movimiento sindical, libró polémicas con los marxistas, se integró en el grupo «Libertad» de Detroit-Windsor (José López, Casiano Edo, etc.), Colaboró en el boletín La Escuela Moderna publicado por Félix Álvarez Ferreras en Calgary y mantuvo estrechas relaciones con muchos anarquistas, especialmente con Attilio Bortolotti y Carlos Cortez. También participó en las actividades de grupos anarquistas norteamericanos, como «Black & Red» y «FITH Estate».
    En 1986, se jubiló de su trabajo en la Ford. A partir de 1992 entró como voluntario en la clínica de Windsor del Occupacional Health Clinics for Ontario Workers Inc.. y también es voluntario en la Windsor Occupational Health Information Service, participando en multitud de proyectos, sobre todo con trabajadores inmigrantes del área de Leamington. Con el paso del tiempo recogió una importante biblioteca y archivo de temas anarquistas, que conservó los archivos de Emma Goldman y de su amigo Bortolotti. Una parte de su archivo fue depositado en el Fondo Labadie de la Universidad de Michigan. En junio de 2010 hizo una donación de 10.000 documentos referentes al movimiento libertario en la Biblioteca de Cataluña de Barcelona. Encontramos artículos suyos en diferentes publicaciones periódicas libertarias, como Cenit, CNT, Le Combat Syndicaliste, La Escuela Moderna, Ideas-Orto, rafagas, Siembra, Tierra y Libertad, etc.
    Es autor de León Nicolayevich Tolstoi (1972) y Momentos. Compendio poético (1976). Actualmente reside en Windsor (Ontario, Canadá).

    http://theanarchistlibrary.org/library/david-watson-homage-to-federico-arcos

    http://de.anarchopedia.org/Vivir_la_utopia

    • Federico Martínez Arcos, one of the last survivors of the Spanish Revolution of July 1936 died - ¡Federico Arcos Presente! permalink
      4. Juni 2015 16:01

      26/5/2015 ‪#‎Windsor‬ ‪#‎Ontario‬: Federico Martínez Arcos, one of the last survivors of the Spanish Revolution of July 1936 (which began on his 16th birthday) has died aged 95 as firm in his beliefs and committed to the Idea at the end as he was when joined the CNT aged 13
      „Maybe tomorrow, on a day when I’m not around, something that’s part of my life will remain in someone else“

      ‘Fede’ is dead! Federico Martínez Arcos (Barcelona, 18/7/1920 — Windsor, Ontario 26/5/2015), one of the last survivors of the Spanish Revolution of July 1936 (which began on his 16th birthday) has died aged 95, as firm in his beliefs and committed to the Idea at the end as he was when joined the CNT aged 13 and, from July 1936, as a member of the Juventudes Libertarias del Clot. After the fascist victory, he was active in the clandestine CNT and FIJL, and, in 1949, with the rural guerrilla groups of Sabaté, Massana, Massip, Pérez Pedrero and others. In 1952 he emigrated to Canada, but he remained closely involved with the international movement throughout his exile and met regularly with comrades in Europe. I’ve known ‘Fede’ since the1960s and he — and the comrades of the grupo Libertad of Detroit-Windsor — were regular and generous financial supporters of Cienfuegos Press; in fact it was ‘Fede’, mainly, who funded our English-language translation of José Peirats’s 3-volume ‘The CNT in the Spanish Revolution’. The last time I met him was at Heathrow airport, he was passing through on his way to Barcelona, but we spoke on the phone every couple of months. The last of his kind, he will be sorely missed.
      The following is a eulogy delivered on the occasion of Federico’s 80th birthday on July 18, 2000

      Federico, was the son of gente humilde, of obreros. He grew up breathing the air of anarchist fervor in the old CNT districts of Barcelona, and one of his early memories is of reading the anarchist press aloud to the gathered compañeros and vecinos in his neighborhood because not all could read. When the revolution came, he took his place in the fight, doing what needed to be done, whether it was teaching a comrade to read, or running through a firefight to fetch ammunition, or sharing a crust of bread — sacrificing his energy and youth to the cause, el Ideal, and learning in the process that such sacrifice brings greater rewards than any egoism bourgeois society could ever offer.

      Federico has suffered for his beliefs and principles — in exile in France, hiding from the Nazis; then in jail in Spain after he returned; then in compulsory military service in Morocco; then in the snowy Pyrenees as an underground partisan against the fascist regime. He eventually came to North America where he found a still vibrant anarchist community, mostly Europeans — Spaniards, Eastern Europeans, and especially Italians. Fede was at one time the youngest adult member of that community. Now he is our abuelo, our elder. La lotta continua.

      Federico went to work in an auto factory and in the time that was his own he became a devoted archivist and preserver of our movements memory. He has through dedication, concentration and love collected one of the foremost anarchist archives in North America, indeed, in the world, in his modest working class home in Windsor. He is a lover of poetry, and knows by heart many poems, songs and proverbs. He also has written poems, elegies for his fallen comrades and meditations on the powerful yearning for freedom and authentic meaning that lies at the root of the anarchist adventure.

      Federico believes in the power of the word, just as he believes in the power of love, of friendship, of loyalty, of justice, of freedom, of comradeship.
      Federico is a dedicated comrade — he never arrives on time but early to work on projects or to visit his dear friends. He never suggests putting something off that can be accomplished now. He steps forward, even as his knees, or back, or lungs sometimes protest against his spirit.

      Federico has lived modestly, deriving his pleasures not from material things or from empty status but from solidarity and a revolutionary passion. His have always been the highest ideals and principles, from the time of his youth as a Quijote del Ideal in the Spanish Revolution, to his involvement in Black & Red and the Fifth Estate. Never have I heard him utter a petty or cynical word. He has proved by example that one may lose great historic battles, and yet triumph in life.

      One of the most vivid stories Federico ever told me was from after the defeat of the revolution and then the Republic, when the refugees, Fede among them, were crossing into France, ill, dispirited, unsure of the future, and weak with hunger. He recollected with a smile and a kind of wonder how they gathered acorns under the oak trees there to eat, and how they were sustained.

      Those who know the literature of Spain, and who know the Quijote, which not only criticizes great idealism but defends it with affection and deep respect, know also that since classical times the oak tree has been a symbol of the Golden Age. Behind the young Federico Arcos, not yet nineteen years old in 1939, lay the ruins of one of history’s greatest revolutions, one of the greatest dreams human beings could ever dream. Ahead, lay a great uncertainty — and we know in retrospect, more violence, more calamity, more disappointment still.

      But the compañeros gathered and ate the acorns and were sustained. And they — and he — have sustained us. Federico Arcos has lived his life with that new world ever in his heart, reminding us, as Rousseau once remarked, that the Golden Age is neither before us nor behind, but within.

      from: https://www.facebook.com/internationalriot/posts/901270189929338

      https://libcom.org/forums/north-america/%C2%A1federico-arcos-presente-27052015

      https://www.facebook.com/FriendsoftheEmmaGoldmanPapers/posts/10153378427928024 and: http://emmagoldmanpapers.tumblr.com/

      The Relentless Vision of an Old Anarchist Federico Arcos
      by Joel Sucher, 12/02/2014

      Federico Arcos — „Fede“ as he’s known — is 94 years old and currently in a Windsor, Ontario, hospital recovering from a recent heart attack. Federico, an anarcho-syndicalist, is a living link to one of history’s most remarkable episodes, the Spanish Civil War, and one of the most remarkable stories within this history: How the Spanish Anarchists, with a sizable following, were able to run a number of towns, villages, agrarian collectives and the entire city of Barcelona along anarchist lines, subscribing to anti-authoritarian principles. It didn’t last long — barely a year and wasn’t entirely successful — but it demonstrated some possibilities: If you removed the coercion inherent in any modern state (for example, cops) folks wouldn’t necessarily be at each others throat.
      (…)
      …more… http://www.huffingtonpost.com/joel-sucher/the-relentless-vision-of-_b_6249656.html

      http://www.christiebooks.com/ChristieBooksWP/tag/federico-arcos/

      https://www.facebook.com/AteneuEnciclopedicPopular

      In memoria Pura Arcos:
      http://puertoreal.cnt.es/bilbiografias-anarquistas/2679-pura-arcos-de-mujeres-libres.html

  13. Bild-Boykott - mal andersherum permalink
    1. Juni 2015 21:29

    Bild-Boykott – mal andersherum

    …. wenn er die BLÖD 8 Wochen lang komplett zurücksendet
    wird der Kotzist TODSICHER aufhören zu liefern —
    aus KOTZENGRÜNDE — HAHAHAHAHAHAHAHAHA

  14. Zu Ehren einer Göttin: Indischer Priester köpft Jungen (5) – und wird gelyncht permalink
    2. Juni 2015 07:27

    Zu Ehren einer Göttin: Indischer Priester köpft Jungen (5) – und wird gelyncht

    Furchtbares Ritual mit brutalen Folgen: In Indien ist ein Fünfjähriger während einer religiösen Zeremonie geköpft worden – anschließend wurde der Priester getötet!

    http://www.berliner-kurier.de/panorama/zu-ehren-einer-goettin-indischer-priester-koepft-jungen–5—-und-wird-gelyncht,7169224,30819174.html

  15. Wenn Satire Journalismus ersetzt // Die große Meinungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte permalink
    3. Juni 2015 11:18

    Kulturzeit-Interview mit den „Anstalt“-Machern: Was, wenn der Satiriker den Journalisten ersetzt? Wir haben „Die Anstalt“-Moderatoren Max Uthoff und Claus von Wagner und den Autor Dietrich Krauß gefragt.
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=51811

    Anmerkung AT/NDS-NachDenkSeiten: Dietrich Krauß sagt, der Mainstream-Journalismus ist eine Art komische Dauermühle, die inhaltsleer vor sich hinläuft. Wenn die Anstalt dann mal 45 Minuten Inhalte präsentiert, sind alle erstaunt. Dabei tun die drei Macher der Anstalt nichts Außergewöhnliches, sondern schauen sich die Quellen an, die da sind.

    Dazu auch: “Die große Meinungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte”
    Der Politikwissenschaftler Thomas Meyer über Medienkritik, politische Anmaßungen von Journalisten und sein Buch “Die Unbelangbaren”
    Wie vielfältig ist die Berichterstattung der großen Medien in Deutschland? Für Thomas Meyer, emeritierter Professor für Politikwissenschaft, sind die Zeiten, in denen Journalisten mit völlig unterschiedlichen Meinungen in ihren Medien Grundsatzdebatten geführt haben, lange vorbei. Im Interview mit Telepolis stellt der Chefredakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift “Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte” fest: “Eine wechselseitige Kritik der Journalisten untereinander, sei es politisch, kulturell, ideologisch, findet nicht mehr statt.” In seinem neuen Buch “Die Unbelangbaren” analysiert er die problematische Entwicklung, dass Journalisten ihre Position immer häufiger nutzen, um in der politischen Arena mitzumischen.
    Quelle: Telepolis – http://www.heise.de/tp/artikel/45/45077/1.html

  16. (Griechenland:) „Wer kein Geld hat, der stirbt“ permalink
    3. Juni 2015 11:20

    Griechenland muss sparen, und das sieht so aus: Krebskranke bleiben ohne Hilfe, Polio kehrt zurück, Diabetiker erblinden. Georgis Vichas berichtet aus der Praxis. […]
    Der Geschäftsführer unseres Krankenhauses war der Erste, den ich überzeugte. Er sah ja die Not und arbeitet selbst mit. Die Mittel für den staatlichen Gesundheitsdienst sind mit den Auflagen der Kreditgeber und ihrer Troika aus Internationalem Währungsfonds, EZB und EU-Kommission um mehr als 40 Prozent gekürzt worden. Die Hälfte aller Ärzte in den öffentlichen Krankenhäusern und Ambulatorien wurde entlassen. Gleichzeitig verlor rund ein Viertel der Bevölkerung mit den Jobs auch ihre Krankenversicherung. Und selbst jene, die noch Löhne oder Renten bekamen, haben oft so wenig, dass sie die hohen Zuzahlungen für die Medikamente oder Behandlungen nicht zahlen können.
    Was heißt das praktisch, wenn jemand nicht mehr versichert ist?
    Stellen Sie sich vor, Sie werden krank und müssen wegen einer Operation oder Behandlung ins Krankenhaus. Dann bekommen Sie eine Rechnung über ein paar tausend Euro. Und wenn Sie nicht bezahlen, dann rechnet Ihnen das Finanzamt das als Schulden gegenüber dem Staat an, und die Beamten eröffnen ein Verfahren gegen Sie, mit dem sie Ihr Haus oder Ihre Rente pfänden oder Sie sogar ins Gefängnis werfen lassen können.
    Und das geschieht wirklich?
    Zum Glück nur ab und zu. Die Drohung ist jedoch real und hat schlimme Folgen: Die Menschen vermeiden jede Behandlung, solange sie nur können, und machen damit ihre Krankheit häufig viel schwerer, als sie sein müsste.
    Quelle: Interview von Harald Schumann im Tagesspiegel – http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/ein-griechischer-arzt-berichtet-wer-kein-geld-hat-der-stirbt/11844930.html?utm_referrer=

    siehe auch: http://www.nachdenkseiten.de/?p=26303#h06

  17. Max Uthoff: Gegendarstellung | Aktuelles Programm von 2015 permalink
    3. Juni 2015 11:33


    Wenn Satire den Journalismus ersetzt – Kulturzeit 29.05.2015

  18. Granado permalink
    3. Juni 2015 18:27

    http://www.chefduzen.de/index.php?action=printpage;topic=28460.0
    Das Social Media Monitoring Tool der BA
    http://www.file-upload.net/download-10649436/ba-tool-1.pdf.html
    Leistungsbeschreibung 70,8 MB 22 S.
    Automatisierte Identifikation und Analyse von Diskussionen und Kommentaren im deutschsprachigen Social Web

    Übergeordnetes Ziel für das Social Media Monitoring Tool ist die Messung und Optimierung der Kundenzufriedenheit und Außenwahrnehmung der BA im Social Web auf Basis von Trendanalysen:
    … Frühzeitige Identifikation von gegenüber der BA kritischen Online-Inhalten (wie zum Beispiel unautorisierte Mitschnitte aus Beratungsgesprächen auf Youtube, Fake-Facebook-Profilen etc.).

    http://www.tennet.eu/de/news-presse/article/tennet-studie-strompreise-in-deutschland-2014-um-12-prozent-gesunken.html
    TenneT-Studie: Strompreise in Deutschland 2014 um 12 Prozent gesunken
    Publication date: 06. Mai 2015

  19. G7-Proteste: „Die Polizei lügt wie gedruckt“ permalink
    4. Juni 2015 15:25

    Am 7. und 8. Juni 2015 trifft sich die „Gruppe der Sieben“ auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Dort wollen die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, der USA, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas über Außen- und Kriegspolitik, Weltwirtschaft, Klima und „Entwicklung“ beratschlagen und beanspruchen dabei für sich die maßgebliche Steuerung der Geschicke der Welt. Ihre Politik, die für neoliberale Wirtschaftspolitik, Krieg und Militarisierung, Ausbeutung, Armut und Hunger, Umweltzerstörung und Abschottung gegenüber Flüchtenden steht, stößt dabei erwartungsgemäß auf zivilgesellschaftlichen Protest, dem allerdings vor allem mit Repressionen begegnet wird. Jens Wernicke sprach hierzu mit Elke Steven, Referentin beim Komitee für Grundrechte und Demokratie und Mitherausgeberin des soeben erschienenen Grundrechte-Reports.

    Frau Steven, das Komitee für Grundrechte ist auch im Rahmen der Proteste gegen den G7-Gipfel involviert, in dessen Kontext es wieder einmal nicht nur massive Sicherheitsvorkehrungen, sondern auch präventive Kriminalisierungsversuche sowie Einschüchterungen wider die Demonstrierenden gegeben hat. Wie bewerten Sie das Vorgehen von Politik, Medien und Polizei? Sprechen wir von notwendiger „Gefahreneindämmung“ wider eine Schaar von Gewaltbereiten, wie dies sooft kolportiert wurde und aktuell wird?

    Quelle: NDS / Nachdenkseiten – http://www.nachdenkseiten.de/?p=26315

    http://www.grundrechtekomitee.de/

    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44967/1.html

  20. ¡Federico Arcos Presente! permalink
    4. Juni 2015 16:17

    ¡Federico Arcos Presente!
    18 Julio 1920-26 Mayo 2015
    Labadie Collections Foto.
    https://www.facebook.com/labadiecollection

  21. Heft 13 der Zeitschrift quer - für Erwerbslose permalink
    4. Juni 2015 16:24

    Liebe quer-Leser_innen,

    wir freuen uns, euch die mittlerweile 13.Ausgabe der quer präsentieren zu dürfen.

    In dieser Ausgabe gibt es u.a. einen Artikel von Rudolf Martens über die Solidarische Lebensleistungsrente.

    Das Werk von Thomas Piketty „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ wird vorgestellt. Wir werfen einen anderen Blick auf

    die letzte Blockupy-Demonstration am 18.03.2015 in Frankfurt und veröffentlichen einen Beitrag über die

    oft unbekannten Rechtsansprüche von Flüchtlingen,in dem es um „Aufenthaltsrechte und sozialem Status“ geht.

    Und selbstverständlich gibt es auch wieder die kommentierten Urteile im Sozialrecht.

    Viel Freude bei der Lektüre, wünscht

    mit solidarischen Grüßen aus Oldenburg

    Eure quer-Redaktion

    [siehe angehängte Datei: Zeitschrift_quer_13.pdf]

    P.S. Wie immer freuen wir uns auch sehr über Rückmeldungen und Kommentare zu unserer neuen Ausgabe.
    ____________________________________
    quer Zeitschrift
    Postfach 13 63
    D-26003 Oldenburg
    quer[ät]also-zentrum.de
    http://www.also-zentrum.de/zeitschrift-quer.html

  22. (TV) Die Macht der Finanzkonzerne - Wie Blackrock mittels Geld die Welt regiert permalink
    5. Juni 2015 09:01

    Die BlackRock, Inc. ist der weltgrößte Vermögensverwalter. Das international tätige amerikanische Finanzunternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City und ist vor allem in Vermögens- und Risiko-Verwaltung tätig. Die Aktien sind an der New York Stock Exchange gelistet. Größte Anteilseigner sind PNC Financial Services mit 21,0 % und Barclays mit 19,7 %.[1] (Stand 12/2011). http://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock

    Laurence Douglas „Larry“ Fink (* 2. November 1952 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Unternehmer. Fink entstammt einer jüdischen Familie und wuchs in Van Nuys, Kalifornien, auf. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der University of California (UCLA) in Los Angeles. Nach dem Ende seines Studiums arbeitete er bei der Investment-Bank First Boston. 1988 war er Mitgründer des Unternehmens BlackRock, dessen Vorsitzender er seit 1998 ist. Fink ist verheiratet und hat drei Kinder.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Laurence_D._Fink
    http://en.wikipedia.org/wiki/BlackRock

  23. In Memoriam Federico Arcos permalink
    5. Juni 2015 11:26

    Anarchist and longtime friend of the Emma Goldman Papers Federico Arcos passed away on May 26, 2015. We mourn the departure of a great comrade and passionate fighter for freedom. Fede wrote powerful poems during his lifetime, and we would like to share one with you, an immortal vestige of a generous and brilliant mind.

    Elegy to Tears

    Tears
    have no frontiers;
    carry no passport;
    nor require a visa.
    Tears
    are international;
    as affection,
    tenderness,
    love.
    Tears
    have no fatherland;
    they are universal.
    Tears
    is the man;
    is the woman,
    —the mother—,
    is the child.
    To suffer
    is what is human
    and human is the people.
    To suffer is the flesh
    rendered from the people
    which raises a moan
    and sheds tears.
    And the people are here;
    and in the antipode,
    in the septentrion,
    in the capricorn.
    The people are
    everywhere,
    because to suffer
    is the people;
    people, of the peoples
    which cover the Earth.
    This. Earth
    that was taken
    from the people;
    that was taken
    from the man;
    the woman,
    —the mother—,
    the child.
    This Earth
    which must be
    reconquered
    because it belongs to us.
    Make it ours
    Ours. Everyone’s.
    Without borders
    and without fatherlands.
    And, thus put an end
    to suffering
    and put an end
    to tears.

    by Federico Arcos (1920-2015)
    from: http://emmagoldmanpapers.tumblr.com/

  24. Granado permalink
    5. Juni 2015 21:39

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2015/06/arbeitslose-und-niedriglohner-als.html
    Donnerstag, 4. Juni 2015
    Arbeitslose und Niedriglöhner als Spielball der „Unterhaltungsindustrie“. Aus den Latrinen-Etagen der Fernsehwelt
    …BBC plant „Hunger Games“ für Arbeitslose und Arme. »In Großbritannien soll demnächst eine Show starten, in der ausschließlich Arbeitslose und Geringverdiener gegeneinander antreten. Kritiker sprechen von „Hungerspielen“, um die Massen zu unterhalten«…

    http://www.welt.de/vermischtes/article141659415/BBC-plant-Hunger-Games-fuer-Arbeitslose-und-Arme.html?config=print
    29.05.15
    Neue Spielshow: BBC plant „Hunger Games“ für Arbeitslose und Arme

    http://www.deutschlandradiokultur.de/soziale-ungleichheit-hungernd-in-london.2165.de.print?dram:article_id=305606
    Deutschlandradio Kultur – Studio 9, 09.12.2014 08:39 Uhr
    Soziale Ungleichheit: Hungernd in London
    In Großbritannien steigt die Nachfrage nach kostenlosen Lebensmitteln enorm
    Von Jochen Spengler

    http://www.spiegel.de/media/media-36751.pdf
    Severe labour exploitation: workers moving within or into the European Union
    States’ obligations and victims’ rights

  25. Arno Klönne ist tot permalink
    6. Juni 2015 09:19

    Sein Selbstverständnis war, wo immer nötig Widerspruch zu formulieren. Nun ist der Historiker und Publizist im Alter von 85 Jahren gestorben.

    Es kam ganz oft vor, da war man selbst als Frühaufsteher im Redaktionsbüro nur der Zweite: Arno Klönne hatte sich schon gemeldet. Im Emailpostfach ein Angebot für einen Kommentar über Merkels Bilanz oder das Zuschandereiten der Demonstrationsfreiheit, über falsche Bekenntnisse zum schönen »zweiten Maschinenzeitalter« oder den wiederauferstandenen Zombie FDP.

    »Interesse?«, lautete die immergleiche Betreffzeile. Und dann wünschte er noch beste Grüße.

    Am Freitag hat uns die Nachricht erreicht, dass Arno Klönne gestorben ist. …

    Quelle: Tom Strohschneider, ND – http://www.neues-deutschland.de/artikel/973463.arno-kloenne-ist-tot.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Kl%C3%B6nne

    http://www.ossietzky.net/willkommen

  26. Linke: Erdogan für Anschlag auf HDP mitverantwortlich permalink
    7. Juni 2015 05:15

    Nach tödlichen Detonationen: Tausende Unterstützter der Partei protestierten am Samstag am Ort der Explosionen / Justizkreise: Mit Metallkugeln gefüllter Sprengsatz

    Zwei Explosionen hatten im Abstand weniger Minuten die Kundgebung der kurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP) erschüttert. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt.

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/973591.linke-erdogan-fuer-anschlag-auf-hdp-mitverantwortlich.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Halklar%C4%B1n_Demokratik_Partisi

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