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Atheistische Convention startet am Freitag in Köln

20. Mai 2015

Anzeige 72dpi 400px„Give Peace A Chance – Säkularisierung und globale Konflikte“ lautet der Titel der internationalen atheistischen Convention vom 22. bis zum 24. Mai im Kölner Comedia-Theater.

„Über 15 Referenten aus acht Staaten werden diskutieren, dass tatsächlicher Friede nur in säkularen Staatsordnungen mit säkularen Regierungen möglich ist“, sagt Rainer Ponitka, Sprecher des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).“Religion wirkt beim Ausbruch von gewalttätigen Konflikten und Kriegen wie Öl im Feuer. Aus säkularer Sicht kann dies durch eine säkularen Gesellschaft verh indert werden, in der Religion und Glaube rein private Angelegenheiten sind. Eine säkulare Gesellschaft ist frei von religiöser Bevormundung und in Konflikten geben nicht Waffen und Gewalt, sondern die besseren Argumente den Ausschlag.“

Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 15:00 Uhr im Kölner Comedia-Theater und geht bis Sonntag 13:30 Uhr. Die Convention umrahmt die Verleihung des IBKA-Preises „Sapio“ an den Evolutionsbiologen und Sänger der Punk-Band „Bad Religion“ Greg Graffin. Der Tagungsplan ist auf der Website des IBKA (www.ibka.org) veröffentlicht. An der Tageskasse sind noch Karten für alle Veranstaltungen erhältlich.

Quelle: PM IBKA

3 Kommentare leave one →
  1. John Cleese permalink
    21. Mai 2015 00:26

    John Cleese: Ein Komiker unter Halbaffen

    „Sie sind sanft, wohlerzogen, hübsch und spaßig zugleich…ich hätte einen heiraten sollen.“ Die Rede ist von Lemuren, und gesagt hat das einer der größten Komiker Englands, John Cleese. Als Mitglied der legendären Filmtruppe Monty Python wurde er zum Fernsehstar, mit Filmen wie „Ein Fisch namens Wanda“, oder „Wilde Kreaturen“ war er danach auch im Kino erfolgreich. Was viele nicht wissen: John Cleese ist seit seiner Jugend ein geradezu besessener Lemuren-Fan. Die merkwürdigen Kreaturen, von Zoologen schlicht den Halbaffen zugeordnet, leben nur noch auf Madagaskar. 32 Arten hat man bisher gezählt. Ihr Fortbestand ist durch Brandrodungen akut in Gefahr. Dem Einsatz von Cleese ist es zu verdanken, dass genügend Geld zusammen kam, um fünf Tiere aus einem amerikanischen Zoo in ihrer Heimat wieder auszuwildern. Ein Pilotprojekt, um die selten gewordenen Tiere am Leben zu erhalten. Die Dokumentation verfolgt, wie Cleese versucht, seine fünf Schützlinge in dem unzugänglichen Urwald Ostmadagaskars aufzuspüren. Dabei entwickelte sich einer der kuriosesten Tierfilme aller Zeiten. Allein schon der Anfang sorgte bei der Ausstrahlung in England für Wirbel: Ganz wie zu alten Monty Python Zeiten macht sich Cleese in einer absurden Ansprache über Umweltängste lustig und erschießt sich scheinbar. Wie er als Butler verkleidet den sprunggewaltigen Sifaka-Lemuren nachsetzt oder den Halbaffen britischen Fußball erklärt, sorgte im Mutterland des schwarzen Humors für helle Begeisterung. Die Filmcrew samt Star hatten beim Dreh weniger zu lachen: Auf dem langen Weg in das abgelegene Betampona-Reservat bekamen einige hartnäckige Magen-Darm-Infekte. John Cleese konnte mit einem lädierten Knie kaum noch laufen. Doch das Projekt war ein Erfolg: Cleese amüsierte die Menschen und die fünf Lemuren sind in dem Gebiet tatsächlich wieder heimisch geworden. „Ein Komiker unter Halbaffen“ bildet den Abschluss der fünfteiligen Dokumentations-Reihe mit Hollywood-Stars und ihren tierischen Favoriten. Nach Leinwand-Ikonen wie Julia Roberts und Meg Ryan kommt damit auch John Cleese, der Brite und Meister des schwarzen Humors, zu der Ehre, seinem Lieblingstier in freier Wildbahn zu begegnen. Das Ergebnis war bei Zuschauern und Kritikern gleichermaßen erfolgreich. So erhielt die Dokumentation u.a. den weltweit angesehensten Tierfilmpreis, den Wildscreen Award in Bristol.

  2. Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA) - Ingrid Matthäus-Meier permalink
    24. Mai 2015 23:45

    Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA) – Ingrid Matthäus-Meier

    Vortrag auf der Tagung in Köln am 27.05.2012, Vondelstrasse, Alte Feuerwache, im Rahmen der Europäischen Atheistischen Tagung 2012 „Die atheistische Perspektive – national, regional, global“.

    Quelle, Internetseite des IBKA:
    Die Sprecherin der von IBKA, gbs und Denkladen initierten Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ (GerDiA), Ingrid Matthäus-Meier, stellte in ihrem Vortrag den aktuellen Fortschritt dieser Kampagne vor. Das zugrundeliegende Problem, über das dringend aufgeklärt werden müsse, fasste sie in einem Satz zusammen:“Katholisch operieren, evangelisch Fenster putzen“.

    Mit ihrer rheinländischen Art kann sie auch an einem Sonntag Morgen das Publikum für einen Thema begeistern, das mit Paragraphen und Juristen-Jargon überfüllt ist. Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach, erklärt sie: „Gleiches Arbeitsrecht für alle“. Und damit spricht sie an, was in allen Ländern Europas Selbstverständlichkeit zu sein scheint, außer in Deutschland. Über den sogenannten „Dritten Weg“ haben Kirchen das Recht, kirchliche Arbeitgeber in prekären Arbeitsverhältnissen zu beschäftigen, in denen sie Eingriff auf die Privatsphäre der Personen nehmen können. Wer aber glaube, dass damit nur Priester und Ordensleute betroffen seien, liege falsch. So berichtet Ingrid Matthäus-Meier von einem geschiedenen Arzt, der aus seinem katholischen Krankenhaus entlassen wurde, nachdem er wieder heiratete. Sie erzählt von einer geschiedenen Kindergärtnerin, die nach 20 Jahren zu ihrem Freund zieht und der darauf hin gekündigt wurde. Schlussendlich hält sie auch eine Stellenausschreibung in der Hand, in der ein katholischer Arbeitnehmer um eine Putzhilfe wirbt und dabei die Voraussetzung auflistet, dass diese allerdings auch den katholischen Glauben und deren Lehren vertreten solle.
    Um an dem nicht mehr zeitgemäßen Gesetz festzuhalten, was in der Weimarer Republik seinen Ursprung fand, ließen sich die Kirchen einiges an Argumenten einfallen. So solle sich das gesonderte Arbeitsrecht aus dem kirchlichen Selbstbestimmungsrecht aus ergeben. Abgesehen, dass es so etwas in der Tat nicht gebe (stattdessen gebe es ein Recht auf Selbstordnung und -verwaltung), würde das nicht den Kirchen einen rechtsfreien Raum aufmachen, in dem sie Tun und Lassen könnten, was sie wollen. Auch würde ja, so die Kirchen, es keinen großen Unterschied zwischen dem Zweiten und Dritten Weg geben. Aber dann müsse man sich fragen warum die Kirchen so energisch an ihrer Sonderstellung festhielten, gibt Ingrid Matthäus-Meier zu bedenken. Auch solle das Finanzielle Engagement der Kirchen in sozialen Einrichtungen durch ein solches Gesetz honoriert werden, wenden häufig die Kirchen ein. Hier muss Ingrid Matthäus-Meier Klarheit schaffen: „Die kirchlichen Institutionen weitaus weniger wohltäterisch als sie sich geben“. Häufig werden kirchliche soziale Einrichtungen gänzlich von Steuergeldern bezahlt“. Und wenn es eine finanzielle Beteiligung der Kirchen gebe, dann wäre sie bei 6% oder weniger. Dass von deutschen Steuergeldern kirchliche Institutionen bezahlt werden, müsse sich ändern: „In Deutschland leben 30.8 Millionen konfessionsfreie Menschen“, diese müssten sich, so Ingrid Matthäus-Meier, nicht weiter gefallen lassen dass sich Kirchen auf ihre Kosten bereichere und gleichzeitig auch arbeitsrechtlich diskriminiere.

    http://www.gerdia.de

  3. Schön, dass es solche Aktivitäten gibt. permalink
    26. Mai 2015 18:44

    Religion ist Seelenkrebs.

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