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Dokumentiert: GDL-Streik – Rede von Claus Weselsky am 06.05.2015

7. Mai 2015
14 Kommentare leave one →
  1. Bahnstreiker als Vorbild: Danke, Herr Weselsky! permalink
    7. Mai 2015 17:49

    Die Lokführer streiken für uns alle. Deutschland sollte Claus Weselsky dankbar sein. Aber Politik und Öffentlichkeit sind gegen ihn. Was wir vergessen: Seine Niederlage wäre unsere Niederlage.

    Quelle: Jakob Augstein – spon – http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bahn-streik-danke-claus-weselsky-augstein-kolumne-a-1032521.html

    Nicht mehr die Macht, die Arbeiter zu einen

    Gewerkschaften Wegen der Spartengewerkschaften wird die Politik vielleicht in das Streikrecht eingreifen. Es ist nicht der erste Bruch mit Grundsätzen der Arbeiterbewegung
    Quelle: Jürgen Busche, der freitag – https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/nicht-mehr-die-macht-die-arbeiter-zu-einen



    Volker Pispers: Geld ist Fantasie! Menschen werden zu Arbeitssklaven degradiert
    April 2015

  2. los! - Macht kaputt was euch kaputt macht! permalink
    7. Mai 2015 21:29

  3. Münchner Runde des BR u.a. mit d. stellvertretenden GDL-Bundesvorsitzenden Norbert Quitter permalink
    8. Mai 2015 08:54

    http://www.gdl.de/
    Der Arbeitgeber verweigert seit Monaten den Abschluss unterschiedlicher Tarifverträge. Vielmehr will er, dass wir die EVG-Tarifverträge übernehmen. Tun wir das nicht, dann dürfen wir keinen Tarifvertrag abschließen. Damit verletzt die DB aber unsere Grundrechte.

    Streikzeitung 5: http://uploads.gdl.de/Aktuell-2015/Telegramm-1430925528.pdf

  4. Rede von Winfried Wolf bei Münchner GDL-Kundgebung (07.05.15) permalink
    8. Mai 2015 14:28

    Die mediale Kampagne gegen die GDL setzt sich während des Streiks Tag für Tag fort. Wir lebten in dem „Streikland Deutschland“, so lautet die Hauptschlagzeile in der „Berliner Morgenpost“ am 7. Mai. Die Tatsache, dass in vielen EU-Mitgliedsländern die Ausfälle durch Streiks um ein Vielfaches höher liegen, wird dabei ausgeblendet; Streiks an sich als volkswirtschaftlicher und politische Schadensfälle dargestellt. Tags darauf, am heutigen 8. Mai, ist in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zu lesen: „Weselsky lässt Bahn mit Vermittlungsvorschlag auflaufen […] Die Bahn äußert sich enttäuscht. ´Es ist ein sehr seriöser und ernst gemeinter Vorschlag´, sagte eine Bahn-Sprecherin.“ Die Tatsache, dass ein Vorschlag – in diesem Fall derjenige, Matthias Platzek als Moderator im Streik zu benennen – der zuerst auf einer Pressekonferenz der DB AG vorgestellt wird und dann erst die GDL erreicht, absolut unglaubwürdig ist, wird nicht übermittelt.

    Vor diesem Hintergrund ist es mehr als erstaunlich, dass laut einer neuen repräsentativen Umfrage aktuell nur 52 Prozent der Bevölkerung „kein Verständnis“ für den Streik haben, 46 % jedoch „Verständnis“ zeigen. Diese knappe Mehrheit gegen den Arbeitskampf könnte gekippt werden zugunsten einer Mehrheit pro GDL-Arbeitskampf, wenn alles getan werden würde, um eine entsprechende Gegenöffentlichkeit zu schaffen.

    Derzeit findet fast täglich eine regionale Kundgebung der GDL statt – heute in Mannheim; gestern in München, vorgestern in Frankfurt und Köln. Gestern hatte ich Gelegenheit, an der Kungebung in Köln teilzunehmen und dort, auf Einladung der GDL, zu sprechen. Es waren rund 300 GDL-Leute anwesend. Gekommen waren sie aus allen Teilen Bayerns. Viele hatten Fahrgemeinschaften gebildet; nicht wenige ihre Kinder mitgebracht. So gut wie alle Anwesenden verbreiteten eine kämpferische, ansteckend-lebendige Stimmung. Es befanden sich auch viele junge GDL-Mitglieder unter den Kundgebungsteilnehmern.

    weiter…
    http://pro-gdl-streik14.de/?p=565

    —-
    Grundrecht Mobilität | Vortrag von Winfried Wolf

  5. Deutschland ist eines der streikärmsten Länder in Europa permalink
    8. Mai 2015 15:18

    “Deutschland ist eines der streikärmsten Länder in Europa”

    Der Bahnstreik sei zwar lästig, aber in anderen europäischen Ländern sei so etwas Normalität, meint der Arbeitsrechtler Wolfgang Däubler. Das geplante Tarifeinheitsgesetz hält er für nicht vereinbar mit dem Grundgesetz. Eine Tarifeinheit per Gesetz sei nicht möglich, sagte Däubler im Deutschlandradio Kultur. Die Verfassung gebe jedem das Recht, Gewerkschaften zu gründen. Diese müsse nicht eine Einheitsgewerkschaft sein, sondern könne auch einzelne Berufsgruppen wie Piloten oder Lokführer vertreten.
    “Deutschland ist eines der streikärmsten Länder in Europa”, sagte Däubler. Es werde nur von Österreich und Schweiz übertroffen, wo es noch seltener zu Streiks komme. “Wir sind im Moment mit Kita-Streik, Piloten, Lokführer in einer Situation, dass wir uns so langsam hinbegeben zur westeuropäischen Normalität.” In Frankreich gebe es schon seit Jahrzehnten die Erfahrung, dass die Züge mal nicht führen. “Auch bei uns wird es häufig schlimmer dargestellt, als es wirklich ist”, sagte er. Der Notfahrplan ermögliche auch weiter Zugfahrten. “Alle Leute denken, es fährt kein Zug und deshalb sind die Züge außerordentlich leer.” Der Streik sei weniger schlimm, als man im ersten Moment denke.

    Quelle: Deutschlandradio Kultur- http://www.deutschlandradiokultur.de/bahnstreik-deutschland-ist-eines-der-streikaermsten-laender.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=318936


    GDL – Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer http://gdl.de/


    „Nahles will die Lokführergewerkschaft auflösen“
    Im Konflikt der Bahn mit der Gewerkschaft GDL gerät nun auch Arbeitsministerin Nahles in die Schusslinie. Politiker geben ihr eine Mitschuld an dem Rekordstreik, weil sie die Lokführer per Gesetz ausbremsen will. Claus Weselsky und seiner Lokführergewerkschaft GDL läuft die Zeit davon. Denn das von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vorgelegte Tarifeinheitsgesetz war bereits in erster Lesung im Bundestag. Am Montag – zum Beginn der Streikrunde Nummer acht im Tarif-Dauerkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der GDL – folgte nun eine Experten-Anhörung im Arbeitsausschuss. Noch im Mai sind die abschließenden Beratungen geplant, so dass das umstrittene Gesetz möglicherweise schon zum 1. Juli in Kraft treten könnte.
    Damit würden die Bemühungen der Gewerkschaft, ihren Einfluss bei der Bahn auf andere Berufsgruppen auszuweiten, jäh ausgebremst. Es sei denn, die GDL hat vorher Erfolg bei den Verhandlungen. Der Vorwurf Weselskys, die Bahn spiele mit ihren Angeboten auf Zeit, scheint vor diesem Hintergrund nicht ganz von der Hand zu weisen zu sein. Auch unter Experten und in der Politik wird ein Zusammenhang gesehen zwischen dem derzeitigen Rekordstreik und der Regierungsplänen für ein Tarifeinheitsgesetz.
    Quelle: Handelsblatt – http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bahnstreik-nahles-will-die-lokfuehrergewerkschaft-aufloesen/11730982.html

  6. Aufruf zur Unterstützung! Solidarität mit der GdL, Stop des Tarifeinheitsgesetzes, Für die Wahrung des Streikrechts change.org permalink
    8. Mai 2015 15:22

    Aufruf – 05.05.15 von FAU Frankfurt
    Aufruf zur Unterstützung
    Solidarität mit der GdL, Stop des Tarifeinheitsgesetzes, Für die Wahrung des Streikrechts

    Aus dem Umfeld des Aktionsbündnis »Hände weg vom Streikrecht« wird zur Unterstützung des GdL Streiks aufgerufen:
    Der Druck aus Politik, Medien und Teilen der Bevölkerung auf die Gewerkschaft GdL ist unerträglich geworden. Die GdL nimmt mit ihrem soeben ausgerufenen Streik ein fundamentales Grundrecht wahr. Zu Recht verweist sie darauf, daß der Vorstand der Deutschen Bahn im Verein mit der Bundesregierung und der Bundestagsmehrheit die Tarifverhandlungen bis zum Inkrafttreten des Tarifeinheitsgesetzes verschleppen will. Damit soll die Existenz der GdL vernichtet und für die Eisenbahner im Ergebnis das Koalitionsgrundrecht zerstört werden. Gleichzeitig richtet sich das geplante Gesetz gegen das Streikrecht sogenannter Minderheitsgewerkschaften. Deshalb fordern wir den deutschen Bundestag auf, das geplante Tarifeinheitsgesetz nicht zu verabschieden. Der Vorstand der Deutschen Bahn wird aufgefordert die ständigen Angriffe auf die GdL und deren Vorsitzenden einzustellen. Die Bevölkerung und alle Bahnreisenden werden zur aktiven Solidarität mit der GdL aufgefordert. Die GdL streikt auch für das Koalitionsrecht aller anderen Beschäftigungsgruppen!

    http://www.change.org – bahnstreik-petition-für-solidarität-mit-der-gdl-und-für-wahrung-des-streikrechts hier Unterzeichnen >> > https://www.change.org/p/bahnstreik-petition-f%C3%BCr-solidarit%C3%A4t-mit-der-gdl-und-f%C3%BCr-wahrung-des-streikrechts

  7. Streikerfahrungen eines Lokführers permalink
    8. Mai 2015 16:07

    Gestern habe ich das erste Mal in meinem Leben gestreikt. Bis Ende des letzten Jahres war ich Mitglied bei der nicht streikenden Arbeitgebergewerkschaft EVG, und beim ersten Streik dieses Jahres hatte ich kurz vor Streikbeginn Feierabend und kurz nach Streikende erst wieder Dienstbeginn.

    Worum geht es überhaupt bei diesem Streik?
    …Quelle: https://plus.google.com/106788530400588973163/posts/WskTaqpdo2L

  8. Freie Radios: GDL-Streikkungebung: volle Unterstützung der 5 Kernforderungen und für Claus Weselsky permalink
    8. Mai 2015 18:40

    Reden der GDL Streikkundgebung am 8.Mai 15 Bahnhofsvorplatz Mannheim, Verständnis in der Bevölkerung und Solidarität von IG Metall und GEW-Basis wächst – Streikrecht ist ein Grundrecht – vollauf berechtigte Forderungen seit 11 Monaten – Bahnvorstand (Bonierhöhung von 170%)spielt auf Zeit und setzt auf die Zerstörung der GDL mithilfe einiger gewerkschaftsfeindlichen Hetzmedien und der Regierung und lügt und trickst weiter. Quelle: http://www.freie-radios.net/70396

    http://www.gdl.de/BOG/Bezirk-SW?from=Bezirk-SW.Startseite
    http://www.gdl.de/Aktuell-ZugKunft/Startseite

  9. Audio hr-online: Kein Kommentar: Liebe Bahnchefs... permalink
    10. Mai 2015 13:14

    Ganz Deutschland ist am Hyperventilieren, weil die Lokführer fast eine ganze Woche streiken. So lange wie jetzt haben das die Lokführer in Deutschland in der Tat noch nie gemacht und Claus Weselsky, der GdL-Chef wehrt sich nach wie vor strikt gegen eine Schlichtung. Er hat da den Standpunkt: hier geht es um das Grundrecht des Streiks und das Grundrecht jeder Gewerkschaft für sich selbst zu verhandeln, da gibt es nichts zu schlichten. Und weil er von diesem Standpunkt nicht abweicht, muss er diese Woche extrem viel Wut und Aggression aushalten von allen Seiten: natürlich von den vielen Bahnreisenden, aber auch von den Bahnchefs und dem Eigentümer der Bahn, der Regierung. Und für die hat hr-info-Moderator Uli Höhmann einen offenen Brief geschrieben.

    Quelle: http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=55347703&type=a&xtmc=GDL&xtcr=2

    —–

    Claus Weselsky im Interview mit Philip Hoffmeister über die Geschichte der GDL von der Gründung bis zum heutigen Tag und zum aktuellen Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn

    Quelle: » Audio in BahnCast: Interview mit Claus Weselsky – http://bahncast.de/


    http://gdl.de/

  10. Helmut Q. permalink
    12. Mai 2015 23:22

  11. 13. Mai 2015 22:03

    Weselsky: „Bahn und Bund wollen das Horrorszenario“

    GdL-Chef Claus Weselsky über Streik im Schienenverkehr, die
    DGB-Gewerkschaften und die Medien

    Wir treffen Claus Weselsky einige Tage nach dem achten bundesweiten
    Streik der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL) Im Gebäude des
    Deutschen Beamtenbundes an der Berliner Friedrichstraße. Weselsky ist
    Medienprofi: Flugs steckt er sich das Funkmikrofon an und fragt nach dem
    Tontest. Eine Gruppe von Mitmietern, die durch das Atrium laufen,
    demonstrativ lachen und mit dem Kopf schütteln, ignoriert der GdL-Chef.
    Kritik ist er gewohnt, spätestens seit der Springer-Konzern eine wahre Medienkampagne gegen den Gewerkschafter gestartet hat.
    Routiniert legt er im Interview mit weltnetz.tv die Kernpunkte des
    Arbeitskampfes dar. „Wir haben insgesamt vier Millionen Überstunden, das sind 40 Prozent der gesamten Überstunden des Bahnkonzerns, obwohl wir nur zehn Prozent der Belegschaft abbilden“, so Weselsky, der gleichermaßen gegen die meisten DGB-Gewerkschaften, das Bahnmanagement und die Bundesregierung austeilt.
    Natürlich stehe hinter dem Streik auch das Tarifeinheitsgesetz, das die sozialdemokratische Arbeitsministerin Andrea Nahles umsetzen will. Auch DGB und der Arbeitgeberverband BDA hätten dieses Gesetz schon 2010 angestrebt, damals sei es jedoch von der FDP verhindert worden, führt Weselsky aus. Die für das Gesetz angeführten Gründe hält er für fadenscheinig: „Vier Jahre lang ist nichts passiert. Es gab keine großen Streiks, noch sind hunderte Gewerkschaften gegründet worden. All die Horrorszenarien sind nicht eingetreten. Jetzt hat das Staatsunternehmen
    den Auftrag bekommen, über die Bundesregierung, hier das Horrorszenario herbeizuführen“, so Weselsky, der im Gespräch mit weltnetz.tv auch auf die Positionen anderer Gewerkschaften, die Medien und seinen persönlichen Umgang mit dem belastenden Arbeitskampf eingeht. …….. http://weltnetz.tv

    „Das Bahn-Management ist unbelehrbar“

    Harald Neuber 13.05.2015
    GdL-Chef Claus Weselsky über die Streiks im Schienenverkehr, die DGB-Gewerkschaften und die Medien

    Das Interview mit Claus Weselsky findet einige Tage nach dem achten bundesweiten Streik der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL) im Gebäude des Deutschen Beamtenbundes an der Berliner Friedrichstraße statt. Weselsky ist Medienprofi: Flugs steckt er sich das Funkmikrofon an und fragt nach dem Tontest. Zwei Kameras des Video-Portals weltnetz.tv nehmen das Gespräch auf. Eine Gruppe von Mitmietern, die durch das Atrium laufen, demonstrativ lachen und mit dem Kopf schütteln, ignoriert der GdL-Chef. Kritik ist er gewohnt, spätestens seit der Springer-Konzern eine wahre Medienkampagne gegen den Gewerkschafter gestartet hat.
    weiter
    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44921/1.html

  12. "Das Bahn-Management ist unbelehrbar" Weselsky über die Streiks im Schienenverkehr, die DGB-Gewerkschaften und die Medien permalink
    14. Mai 2015 10:48

    Harald Neuber, Telepolis-Interview 13.05.2015

    GdL-Chef Claus Weselsky über die Streiks im Schienenverkehr, die DGB-Gewerkschaften und die Medien
    Das Interview mit Claus Weselsky findet einige Tage nach dem achten bundesweiten Streik der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL) im Gebäude des Deutschen Beamtenbundes an der Berliner Friedrichstraße statt. Weselsky ist Medienprofi: Flugs steckt er sich das Funkmikrofon an und fragt nach dem Tontest. Zwei Kameras des Video-Portals weltnetz.tv nehmen das Gespräch auf. Eine Gruppe von Mitmietern, die durch das Atrium laufen, demonstrativ lachen und mit dem Kopf schütteln, ignoriert der GdL-Chef. Kritik ist er gewohnt, spätestens seit der Springer-Konzern eine wahre Medienkampagne gegen den Gewerkschafter gestartet hat.

    Routiniert legt er die Kernpunkte des Arbeitskampfes dar. „Wir haben insgesamt vier Millionen Überstunden, das sind 40 Prozent der gesamten Überstunden des Bahnkonzerns, obwohl wir nur zehn Prozent der Belegschaft stellen“, so Weselsky, der gleichermaßen gegen die meisten DGB-Gewerkschaften, das Bahnmanagement und die Bundesregierung austeilt.

    Quelle: Telepolis / Heise – http://www.heise.de/tp/artikel/44/44921/1.html

    Video-Aufzeichnung von weltnetz.tv
    http://weltnetz.tv/video/639

  13. Vereinigung Cockpit: Wenn ein Tarifeinheitsgesetz als Politikeinheitsgesetz im Bundestag gelten würde permalink
    14. Mai 2015 13:26

    Schauen wir uns einmal an, was wäre, wenn so ein Gesetz für den Bundestag als ein “Politikeinheitsgesetz” gelten würde.
    Quelle: Vereinigung Cockpit via YouTube – https://www.youtube.com/watch?v=0z4Z1aKXGXI&feature=youtu.be

  14. DB bricht einseitig Verhandlungen ab! /// Streikzeitung Nr. 6 / Bitte um Vorbestellungen permalink
    18. Mai 2015 08:10

    Am Samstagabend hat die Deutsche Bahn die bis Sonntagabend geplanten Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) abgebrochen und zum wiederholten Male ein ultimatives Angebot zur Unterzeichnung abgegeben. Noch während die GDL das vom Arbeitgeber um 17:50 Uhr vorgelegte Angebot bewertete, verließ die Verhandlungsdelegation der DB den Verhandlungstisch. „Damit verspielte der Arbeitgeber absichtlich die Chance auf Zwischenergebnisse und anschließende Schlichtung“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

    Und weiter: „Die DB will also nicht nur die mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) tarifierte Spaltung der Lokomotivführer mit aller Macht aufrechterhalten, sondern die GDL auch noch mittels Tarifeinheit zwingen, zweierlei Einkommen für ein- und denselben Beruf im Tarifvertrag zu verankern!“
    DB-Vorstand streikt erneut bei den Tarifverhandlungen

    Die DB teilte der GDL schriftlich mit, …http://pro-gdl-streik14.de/?p=580

    ————————-
    Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

    es gab in den letzten Tagen neue, interne Gespräche zwischen der GDL und der Führung der Deutschen Bahn. Diese sind, wie vor wenigen Stunden durch Claus Weselsky mitgeteilt, gescheitert – trotz des vorausgegangenen einwöchigen Streiks, der politisch und organisatorisch, aus Sicht der GDL erfolgreich war. Es dürfte auch nicht am Entgegenkommen der GDL gemangelt haben. Doch die Deutsche Bahn AG blieb bei allen qualitativen Forderungen (Arbeitszeitverkürzung; Überstundenbegrenzung) stur.

    In Kürze dürfte die GDL neue Arbeitsniederlegen verkünden. Einiges spricht dafür, dass sie nochmals härter ausfallen könnten als der vorausgegangene. Und ganz sicher wird es eine neue mediale Hetze gegen die GDL und den neuen Streik im Allgemeinen und gegen die „ausufernden Streiks“ und damit gegen das Streikrecht geben. Ganz offenkundig ist die harte Haltung der DB AG fremdgesteuert – durch die Bundesregierung, die ja auch ihren Interessensvertreter Ronald Pofalla in der Konzernzentrale weiß. Es geht um eine harte Linie im Vorfeld des Beschlusses zum Tarifeinheitsgesetz.

    In dieser Situation ist es erforderlich, alles in unseren Kräften Stehende zu tun, damit Gegenöffentlichkeit entwickelt und Solidarität mit der GDL und mit allen anderen Kolleginnen und Kollegen, die derzeit Arbeitskämpfe führen, praktiziert wird.

    Am kommenden Mittwoch wird eine weitere Ausgabe der STREIKZEITUNG gedruckt werden; es ist die sechste Ausgabe (Nummer 5 erschien als Sonderdruck und nur in pdf-Form).

    Wir bitten um Bestellungen, damit wir die Druckauflage abschätzen können.

    Solidarische Grüße

    Heino Berg // Winfried Wolf

    PS: Die Pressemitteilung der GDL zum Scheitern der Verhandlungen ist unter http://pro-gdl-streik14.de/?p=580 auf der Webseite der Streikzeitung zu finden.

    Die STREIKZEITUNG hat 4 Seiten // Mindestabnahme 10 Ex. // Kosten jeweils incl. Porto & Verp.:

    von 10 bis 75 Ex = 30 Cent / pro Ex.

    von 76 -100 Ex = 25 Cent / pro Ex.

    von 101-250 Ex = 20 Cent / pro Ex.

    ab 251 Ex = 15 Cent / pro Ex.

    Bitte nur auf Rechnung und mit Bezug auf die Re-Nr. bezahlen. SPENDEN dringend erbeten!!

    Konto: BFS e.V. // Mittelbrandenburgische Sparkasse // IBAN: DE04 1605 0000 3527 0018 66

    E-Mail—Adresse: pro-gdl-streik14[ät]mail.de – Website: http://www.pro-gdl-streik14.de

    V.i.S.d.P. und verantwortlicher Redakteur der STREIKZEITUNG: Winfried Wolf

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