Skip to content

1.Mai 2015 – Strassenfest in Wien

6. April 2015

flyer_1_mai_2015_015. Jahre Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien – Institut für Anarchismusforschung.

Auch wenn es ihm heute nicht mehr anzumerken ist, vereinnahmt von Parteien und verunstaltet zum „Tag der Arbeit“ – der 1. Mai als Kampftag der Arbeiter_innen hat einen anarchistischen Ursprung!

Zum Gedenken an die Opfer des Haymarket wurde der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen und 1890 zum ersten Mal als „Protest- und Gedenktag“ mit Massenstreiks und Massendemonstrationen in der ganzen Welt begangen. 120 Jahre später, am 1. Mai 2010 wurde in Wien die Anarchistische Bibliothek eröffnet.

Mit dem Strassenfest wollen wir das fünfjährige Bestehen der Anarchistischen Bibliothek feiern und gleichzeitig beginnen, den Grundstein für die nächsten fünfzig Jahre zu legen: Heute beginnt “Mehr Platz für Anarchie”

Quelle und weitere Infos: Anarchistische Bibliothek

5 Kommentare leave one →
  1. 7. April 2015 22:40

    Heraus zum 1. Mai im Ruhrgebiet Von: Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr, Anarchistische Gruppe Nordstadt (Dortmund) und Schwarze Ruhr-Uni
    Date Mon, 06 Apr 2015 17:20:14 +0300

    Lange genug wurde der 1. Mai im Ruhrgebiet von Nazis und staatskonformen Gewerkschaften bestimmt. Kommt zur 1. Mai-Demonstration nach Dortmund und holen wir uns gemeinsam die Straße zurück! —- Wir haben es satt zuzusehen, wie der 1. Mai immer mehr zu einem bürgerlich-reformistischen Schaulaufen verkommt. Der Staat und alle ihn und den Kapitalismus unterstützenden Institutionen wie dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), die uns das Gefühl geben sollen es gäbe so etwas wie gerecht bezahlte Lohnarbeit, machen diesen Tag zu einem befriedeten “Feiertag“. Mit ihren Veranstaltungen und Scheinforderungen für ein bisschen mehr Lohn, für ein bisschen weniger Arbeitszeit, für ein bisschen dies und ein bisschen das gaukeln sie uns vor, sie würden irgendwie Veränderungen hervorbringen. —- Jedes Jahr versuchen wir richtigerweise die Nazis zu stoppen, doch scheitern wir gleichzeitig daran gerade am 1. Mai eigene Inhalte zu verbreiten und auch auf der Straße eigene Akzente zu setzen.

    Selbstverständlich müssen wir den Rechten die Straße nehmen und ihre
    Aufmärsche verhindern. Aber vergessen wir dabei nicht, dass
    Antifaschismus auch daran arbeiten muss eben jene Gesellschaft zu
    verändern, durch welche faschistische Meinungen überhaupt Fuß fassen
    können.

    Wir sehen uns in einer Reihe mit kämpferischen Arbeiter*innen,
    Schüler*innen, Student*innen, Erwerbslosen und allen anderen

    Menschen, die sich eine Verbesserung ihrer realen Lebensbedingungen
    wünschen und darum streiten. Besonders der Kampf der
    Gefangenengewerkschaft/Bundesweite Organisation, welche sich in den
    Knästen organisiert und noch viel zu wenig Aufmerksamkeit erfährt,
    gibt uns Mut und Kraft!

    Wir wollen an diesem Tag keine Forderungen an Parteien,
    Gewerkschaften, Konzerne/Firmen oder andere Autoritäten stellen,
    sondern wollen alle ermutigen selbst zu handeln! Der 1. Mai ist kein Tag
    für Forderungen! Es ist ein Tag für selbstbestimmtes und
    selbstbewusstes Handeln.

    Der 1. Mai ist ein Kampftag gegen den Arbeitswahn und gegen den
    Kapitalismus. Es geht um die Befreiung aller Menschen aus der
    Abhängigkeit der Lohnsklaverei. An diesem Tag geht es darum, unsere
    Vorstellung einer herrschaftsfreien Gesellschaft zu propagieren und
    unmissverständlich und kompromisslos zu zeigen, dass es viele
    Menschen gibt, die sich nicht verblenden und befrieden lassen.

    Wir sind Feinde von Unterdrückung, Konsum und des Gehorsams. Wir
    wollen leidenschaftlich Zeit und Arbeit in Dinge investieren, die uns
    interessieren oder die wir als notwendig erachten. Das kann innerhalb
    der Logik des Kapitalismus nicht realisiert werden.

    Obwohl es in Wuppertal und Bonn zwei unterstützenswerte
    Demonstrationen geben wird, wollen wir in Dortmund auf die Straße,
    da es dort durch den Wegfall des Euromayday sonst ein Vakuum geben
    würde. In Dortmund wollen wir ein starkes Zeichen für den
    antiautoritären Widerstand und die anarchistische Bewegung im
    Ruhrgebiet zu setzen, welches seit drei Jahren einen kontinuierlichen
    und erfolgreichen Aufbauprozess herrschaftsfreier Strukturen erlebt
    hat. Dieser wird auch in Zukunft weiter fokussiert und vorangetrieben.
    Wir wollen am 1. Mai mit allen freiheitsliebenden Menschen für unsere
    Ziele demonstrieren.

    Deshalb rufen wir unter dem Motto “An der Befreiung arbeiten! Die
    Anarchistische Bewegung vorantreiben!” zur 1. Mai Demonstration am
    Kirchplatz in der Münsterstraße in Dortmund um 18 Uhr auf.
    In den Tagen und Wochen vor dem 1. Mai wird es eine Reihe von
    Veranstaltungen und Aktionen zur Geschichte und anderen Themen
    rund um den 1. Mai geben. Der Höhepunkt soll dann die 1. Mai
    Demonstration werden.

    Mehr Infos:
    http://www.1maidortmund.noblogs.org/
    1.maidortmund@riseup.net
    _________________________________________
    A – I n f o s Informationsdienst
    Von, Fr, und Ber Anarchisten
    Send news reports to A-infos-de mailing list
    A-infos-de@ainfos.ca
    Subscribe/Unsubscribe http://lists.ainfos.ca/mailman/listinfo/a-infos-de
    Archive: http://www.ainfos.ca/de

  2. 7. April 2015 22:41

    Revolução CurdaVeranstaltungsreihe zum 1. Mai von Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr
    Date Sat, 04 Apr 2015 13:22:38 +0300

    Im April wird es einige Veranstaltungen im Vorfeld von unserer 1. Mai Demonstration geben. Wenn du eine Mobi-Veranstaltung in deiner Stadt machen möchtest, schreib uns eine Nachricht und wir kommen vorbei. Wir sehen uns! —- 14.April 2015 Di.: Mobiveranstaltung im Rahmen des Schwarzen Tresen der Anarchistischen Gruppe Dortmund im Nordpol. Beginn: 19.00 Uhr! —- 18. April 2015 Sa.: 1. Mai Solisause im Rattenloch, Schwerte. Mit Göçmek Baader [Rap, Dortmund], Souls For Sale [ Hardcore, Bielefeld ] und anschließender Party. Eintritt: 5 EUR Einlass: 19.00Uhr, Konzert: 20:00Uhr, Party: ca. 00.00Uhr! Eventuell wird es vor dem Konzert noch eine Mobiveranstaltung in Schwerte geben, Infos dazu folgen später —- 23. April 2015 Do.: Mobiveranstaltung der Schwarzen Ruhr Uni 18.00 Uhr im Gebäude GB vor der Cafeteria, Ruhr Uni Bochum.

    23. April 2015 Do.: 5 Stunden sind genug! Vortrag von Darwin Dante im Syntopia, Duisburg ab 19.00 Uhr.

    24. April 2015 Fr.: 5 Stunden sind genug! Vortrag von Darwin Dante im Trotz Allem, Witten ab 19.00 Uhr. Im Rahmen des Schwarzen Tresens der Anarchistische Gruppe östliches Ruhrgebiet & Anarchistische Gruppe Witten.

    25. April 2015 Sa.: 5 Stunden sind genug! Vortrag von Darwin Dante in der Uni Essen im Raum R11 T00 D01/ Hörsaal direkt neben der Unibibliothek, 18.00 Uhr.
    (Stand: 1.4.)

    Veranstaltungstexte:

    Mobivortrag: Nach gewaltsamen Arbeitskämpfen in den USA im Mai 1886 werden hunderte Arbeiter*innen verhaftet und 7 Anarchist*innen zum Tode verurteilt. Die Urteile, die an 4 Anarchisten vollstreckt wurden, stuft ein Gouverneur später als Justizmord ein. Der 1. Mai wird dadurch zum jährlichen „Arbeiterkampftag“. Im Laufe der Geschichte vereinnahmen herrschende Gesellschaftsschichten den 1. Mai für ihre Zwecke.

    Was tragen wir heute für Inhalte in den 1. Mai rein?

    Neben der historischen Entwicklung interessiert uns das Thema Arbeit im heutigen Leben. Wir sind in der Erwerbs- als auch in der reproduktiven Arbeit einem Leistungsprinzip ausgesetzt, das sich voll in unserem Freizeitverhalten wiederfindet. Weiter wollen wir uns mit der Altersschichtung in unserer Gesellschaft befassen und überlegen wie die Generationen in einer anarchistischen Gesellschaft besser zusammenarbeiten können.
    Wie haben wir die Möglichkeit auch in unserer politischen Arbeit voran zu kommen ohne uns ständig an unserer Leistungsgrenze zu befinden?

    Natürlich wollen wir außerdem auch einen Überblick über die diesjährige anarchistische 1. Mai Demonstration in Dortmund geben!

    5 Stunden sind genug! Vortrag von Darwin Dante: Immer längere Arbeitszeiten von 50, 60 oder sogar mehr Arbeitsstunden pro Woche bei gleichzeitig sinkenden Löhnen – das ist die gebetsmühlenartig wiederholte Forderung von Arbeitgeberverbänden und neoliberalen Ökonomen. Es scheint, daß die abhängig Beschäftigten sich mehrheitlich auf Dauer mit längeren Arbeitszeiten und sinkendem Lebensstandard abfinden müßten. Ein Denken, daß auf die Mechanismen der Warenwirtschaft und die Regeln der Geld- und Finanzwirtschaft beschränkt ist, scheint keine Lösungen für die derzeitigen wirtschaftlichen Probleme zu bieten.

    Die Analyse und die Berechnungen von Darwin Dante, dem Autor der ,,5-Stunden-Woche“, anhand der Statistischen Jahrbücher der Bundesregierung zeigen jedoch, daß bei einer nach den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten basisdemokratischen Produktion und Verteilung Wohlstand für alle bei einer gleichzeitigen radikalen Arbeitszeitverkürzung möglich ist.

    Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Nachrichten aus den FdA-Gruppen und verschlagwortet mit AGDo, AGÖR, Ankündigungen, Einfach Machen, LGaBO, Theorie von Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr. Permanenter Link zum Eintrag.

    http://fda-ifa.org/veranstaltungsreihe-zum-1-mai-2/
    _________________________________________
    A – I n f o s Informationsdienst
    Von, Fr, und Ber Anarchisten
    Send news reports to A-infos-de mailing list
    A-infos-de@ainfos.ca
    Subscribe/Unsubscribe http://lists.ainfos.ca/mailman/listinfo/a-infos-de
    Archive: http://www.ainfos.ca/de

  3. 7. April 2015 22:56

    Wien] Kämpfe in den Alltag tragen
    Solidaritätserklärung mit der Besetzung in der Wallrißstraße

    von autonome antifa [w]

    04-2015

    trend
    onlinezeitung

    Heute (13.3.2015 – red. trend) wurde in der Wallrißstraße 2 in Wien Währing ein Haus besetzt. Eine Erklärung der Squater_innen zur Besetzung ist hier zu finden. An der Fassade wurden mehrere Transparente angebracht, die auf die vielfältigen Kämpfe, die wir führen, hinweisen. Die Polizei belagerte das Haus, das im Erdgeschoss ein Restaurant sowie ein weiteres Stockwerk mit Wohnraum umfasst, für mehrere Stunden. Neben Bereitschaftspolizei und Verfassungsschutz waren auch Hundestaffel und WEGA vor Ort. Letztere begann gegen 19:00 dann mit der Räumung. Die Besetzer_innen erhielten zeitweise stimmkräftigen Support von einer Spontankundgebung an der Kreuzung vor dem Haus. Es kam noch während der Besetzung zu mehreren Identitäsfeststellungen von Passant_innen, Festnahmen sind uns aktuell keine bekannt.

    Diese Besetzung wird sicher nicht die letzte sein.
    Bleibt informiert, bleibt solidarisch. Let’s squat!

    Die Solidaritätserklärung der Autonomen Antifa [w] mit der Besetzung:

    KÄMPFE IN DEN ALLTAG TRAGEN
    In Wien, Frankfurt und überall

    Gentrifizierung, Zwangsräumungen und Obdachlosigkeit trotz gleichzeitigem Leerstand und das in einer Stadt, die sich rühmt, jene mit der weltweit höchsten Lebensqualität zu sein? Willkommen in Wien. Willkommen im Kapitalismus. Um dem eigenen Bedürfnis nach Wohnraum nachzukommen, um ein soziales Zentrum zu schaffen und um Widerstand gegen die kapitalistische Stadtentwicklung zu zeigen, wird jetzt wieder besetzt…

    Weltweite Hungerprobleme bei einer Produktivkraft, die problemlos alle Menschen dieses Planeten versorgen könnte oder Obdachlosigkeit inmitten von Städten, in denen massenweise Häuser leer stehen, sind nur besonders plakative Beispiele für eine viel grundsätzlichere Irrationalität der kapitalistischen Gesellschaft. Es ist eine historische Eigenheit des Kapitalismus, dass potentiell alle Dinge Warenform annehmen. Dinge wie Nahrungsmittel, Wohnraum oder Smartphones sind demnach nicht nur Gebrauchsgegenstände, die produziert werden, um ihren Benutzer_innen das leben zu erleichtern, sondern in erster Linie Waren. Waren charakterisieren sich dadurch, dass ihnen neben den sinnlich wahrnehmbaren und für die Bedürfnisbefriedigung unmittelbar relevanten Gebrauchswerten auch ein Tauschwert zukommt. Wer also ein Produkt nutzen möchte, muss es erst durch Tausch gegen eine andere gleichwertige Ware bzw. deren Geldäquivalent Eigentum daran erwerben. Alle anderen sind von der Nutzung prinzipiell ausgeschlossen, ganz gleich wie dringend ihr Bedarf ist. Für die Produktion in kapitalistischen Verhältnissen zählt nur ein Bedürfnis: das zahlungskräftige.

    Um zahlungsfähig zu sein, muss die Mehrheit der Menschen die einzige Ware verkaufen, die sie von sich aus produzieren können: die Ware Arbeitskraft. Gerade in Zeiten ökonomischer Krise und interkontinentaler Fluchtbewegungen ist es für viele Menschen allerdings gar nicht möglich, diese zu verkaufen. Entweder weil sie schlicht keine Abnehmer finden oder weil durch rassistische Gesetze dafür gesorgt wird, dass sie es nicht einmal versuchen dürfen. Demzufolge können immer mehr Menschen immer grundlegendere Bedürfnisse wie Nahrung, Wohnen und Gesundheitsversorgung nicht mehr stillen und das obwohl die dafür nötigen Produkte und Leistungen eigentlich massenhaft bereitstehen würden. Es scheint als ob mit dieser Welt etwas nicht stimmen würde.

    Das besetzen von Häusern hebt diese fatale Logik kapitalistischer Verhältnisse nun keineswegs auf und auch wer noch so alternativ und widerständig lebt, kann sich dem gewaltsamen Einfluss dieser Gesellschaft nicht entziehen. Was so ein besetztes Haus allerdings sehrwohl kann, ist verdrängten Individuen einen Raum zu geben, in dem sie leben können. Im Kampf für solche Häuser handelt es sich also erst einmal um einen Abwehrkampf gegen die Folgen kapitalistischer Stadtentwicklung. Gleichzeitig kann ein besetztes Haus Raum für emanzipatorische Bewegungen bieten, die an einer Welt arbeitet, in der Obdachlosigkeit, Verdrängung und Substandard-Wohnungen der Geschichte angehören – einer Welt in der Kapitalismus der Geschichte angehört.

    Weil der Kapitalismus aber noch ganz real existiert und seine Überwindung bei den meisten Menschen noch nicht auf der Tagesordnung steht, kommen wir nicht umhin, überall kleine oder größere Abwehrkämpfe zur Verteidigung unserer Bedürfnisse zu führen. Vereinzelt können wir dabei vielleicht die eine oder andere Verschlechterung unserer Lebensbedingungen verhindern, das schöne Leben für alle erreichen wir dadurch aber sicher nicht.

    Vielmehr erscheint es uns wichtig, sich gegen die bestehenden Verhältnisse und deren Fortbestand über alle Teilbereiche linker Politik und alle Staatsgrenzen hinweg zu organisieren. Einen Gelegenheit dazu bieten die Blockupy-Proteste am 18. März in Frankfurt. Dort wollen wir mit Genoss*innen aus ganz Europa gegen die Folgen aktueller Krisenpolitik und für die Überwindung des Kapitalverhältnisses streiten. Genau das haben sich unter anderem die Bündnisse Beyond Europe – antiauthoritarian platform against capitalism – und das M18-Netzwerk zum Ziel gesetzt. In Wien, Frankfurt und überall wollen wir all die lokalen Kämpfe zusammenbringen, zusammen führen und zusammen eine neue Welt erschaffen, in der die Produkte den Bedürfnissen der Menschen dienen und nicht die Menschen den blinden Sachzwängen der Produktion. Diese Gesellschaft nennen wir Kommunismus.

    Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/137440

  4. 7. April 2015 23:21

    Heraus zum 1.Mai in Dortmund!

    Wir wollen am 1. Mai mit allen freiheitsliebenden Menschen für unsere Ziele demonstrieren.
    Deshalb rufen wir unter dem Motto “An der Befreiung arbeiten! Die Anarchistische Bewegung vorantreiben!” zur 1. Mai Demonstration am Platz vor der Kirche in der Münsterstraße in Dortmund um 18Uhr auf.

    http://1maidortmund.noblogs.org/files/2015/04/1mai-video.mp4?_=1

    In den Tagen und Wochen vor dem 1. Mai wird es eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen zur Geschichte und anderen Themen rund um den 1. Mai geben. Der Höhepunkt soll dann die Demonstration am 1.Mai sein.

    Alle weiteren Infos gibt es unter http://www.1maidortmund.noblogs.org

    Pennplatzanfragen und Sonstiges an 1maidortmund@riseup.net

    http://de.indymedia.org/node/4088

    Mehr im Ruhrpott
    Heraus zum autonomen 1. Mai 2015!

    01/04/2015 23:33

    14:00 Uhr Markomannenstr./Ecke Gathe beim Autonomen Zentrum, anschließend Straßenfest auf dem Schusterplatz.

    Vorneweg: Das AZ bleibt an der Gathe! Wir werden uns nicht verdrängen lassen! Das Gelände ist groß genug, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden; wir fordern eine langfristige Garantie für das AZ an der Gathe mindestens für die nächsten 20 Jahre!

    Plakat | Autonome 1.Mai Demo 2015 | Wuppertal Wir starten die diesjährige Autonome 1. Mai Demo wieder um 14:00 Uhr. Erstens wollen wir dem zum 1. Mai gehörenden Straßenfest wieder angemessen Platz einräumen und zweitens wollen die bekennenden Nationalsozialisten aus Dortmund ab 18:00 Uhr vermutlich in Essen aufmarschieren. Auch dort halten wir Widerstand, nicht zuletzt wegen der sicheren Beteiligung des Wuppertaler Nazipacks an dieser kackbraunen Veranstaltung, für dringend nötig! Außerdem findet ab 18:00 Uhr eine anarchistische 1.Mai Demo in Dortmund statt; auch ein unterstützenswertes Projekt.

    Beim Straßenfest wird es verschiedenste musikalische und kulinarische Genüsse neben spannenden Informationen geben. Ab 16:00 Uhr treffen wir uns am Schusterplatz.

    Der Aktionsreigen rund um den 1. Mai beginnt dieses Jahr am 25. April mit dem Aktionstag “#ShoppenStoppen – Primark verhindern!” in der Innenstadt von Wuppertal-Elberfeld. Weiter geht es dann mit der Vorabend-Nachttanzdemo am 30. April mit der wir in den autonomen 1.Mai feiern.

    Sehr am Herzen liegen uns die Wuppertaler Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung Wuppertals vom Nationalsozialismus am 17. April ab 17:00 Uhr vor dem Denkmal der NS-Opfer im Deweerthschen Garten.

    http://autonomer1mai.noblogs.org

  5. Negerdörfler permalink
    26. April 2015 21:54

    Der Zeitzeuge und Protagonist, Paul Vodicka geb.1928, wächst im Wien der 30er Jahre in einer Armensiedlung namens „Negerdörfl“ auf. Sein Großwerden im proletarischen Ottakring als Sohn aktiver Kommunisten ist zutiefst geprägt vom Selbstbewusstsein der Arbeiterklasse im roten Wien sowie deren Niederschlagung durch Austrofaschismus und Nationalsozialismus. 1943, im Alter von 15 Jahren entschließt er sich für den Weg in den organisierten antifaschistischen Widerstand und tritt einer kommunistischen Gruppe KJV 17 bei. Nach der Befreiung Österreichs vom Naziregime ist Paul vor allem in der überparteilichen Jugendorganisation FÖJ sowie als aktiver Funktionär der kommunistischen Partei tätig.

    Das Negerdörfel wurde 1911 als Notstandsbauten für arme, unterstandslose und kinderreiche Familien als Überbrückungsquartier in Ottakring nahe der Vorortelinie errichtet. Wann und wieso es zu seinem Namen kam, ist nicht mehr nachzuvollziehen, laut Zeitzeug_innen kommt Negerdörfl vom Dialektausdruck „neger sein“ = arm sein.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: