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Schwarz-Roter Ticker (200) [5 Meldungen]

9. Februar 2015

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Tausende gegen die „Münchner Sicherheitskonferenz“

muenchenEs war der Schock des Massakers im Gewerkschaftshaus von Odessa vor knapp neun Monaten, der den diesjährigen Protest gegen die »Münchner Sicherheitskonferenz« von denen vergangener Jahre unterschied. Bevor am Samstag nachmittag mehrere tausend Menschen unter dem Motto »Kein Frieden mit der NATO« gegen die Tagung im Luxushotel Bayerischer Hof demonstrierten, standen sich um elf Uhr morgens am Karlsplatz zwei kleinere Kundgebungen gegenüber. Eine zur Unterstützung der prowestlichen Regierungspolitik in der Ukraine und eine, auf der Oleg Muzyka als Überlebender des Odessa-Massakers am 2. Mai 2014 sprach. Die Teilnehmer erinnerten an den damaligen Mord an mindestens 46 Menschen durch neofaschistische Schläger und Brandstifter infolge des maßgeblich von rechten Kräften getragenen Putsches, der in Kiew der Wahl des heutigen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und dem Bürgerkrieg vorausgegangen war. Mit 4.000 Teilnehmern selbst nach Polizeiangaben hatten die Demonstranten allerdings doch noch die Zahl der Beamten überschritten, die am Wochenende im Einsatz waren, um die 400 Staats- und Regierungschefs, Politiker, Militärs und Industrievertreter im Bayerischen Hof zu schützen. (jW)

Neonazis provozieren vor Flüchtlingsheim

Eine Gruppe Neonazis, teilweise vermummt und mit Fackeln, hat am Freitag abend (6. Februar) vor einem Asylbewerberheim in Dortmund ausländerfeindliche Parolen skandiert. Es habe sich um mindestens 20 Menschen gehandelt, manche Zeugen hätten auch von mehr Teilnehmern gesprochen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Dortmund. 13 Angehörige der rechten Szene seien zwischenzeitlich festgenommen worden. Gegen sie wird unter anderem wegen Landfriedensbruchs ermittelt. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Es gab auch keine Sachschäden. Die 13 Personen kamen am Samstag morgen wieder auf freien Fuß. Strafrechtlich relevant seien die gerufenen Parolen wohl nicht gewesen, so ein Sprecher. Wer hinter der Aktion steckt, konnte die Polizei am Wochenende zunächst nicht sagen. Eine Ermittlungskommission wurde eingerichtet. Die größte Stadt des Ruhrgebiets gilt als rechte Hochburg. Die Partei »Die Rechte« ist seit der Kommunalwahl im Mai 2014 mit einem Sitz im dortigen Stadtrat vertreten. (jW)

Italienische Notenbank fordert staatliche Hilfen

Die italienische Notenbank hat direkte staatliche Unterstützung der heimischen Finanzbranche beim Abbau sogenannter fauler Kredite ins Gespräch gebracht. Die Geldhäuser müssten diese verkaufen, um Mittel zur Finanzierung der Realwirtschaft aufbringen zu können, sagte Zentralbankchef Ignazio Visco am Samstag auf einer Konferenz in Mailand. Der Staat könne ihnen dabei unter Berücksichtigung der EU-Regeln direkt unter die Arme greifen. So seien Steuererleichterungen oder staatliche Garantien für Wertpapiere denkbar, die mit diesen Krediten abgesichert sind. Die italienischen Geldhäuser halten problematische Kredite im Wert von insgesamt mehr als 180 Milliarden Euro.  (Reuters/jW)

Ukraine: Journalist wegen Aufruf zur Verweigerung der Einberufung verhaftet

Nach seinem öffentlichen Aufruf gegen die Mobilisierung von zehntausenden Reservisten ist der westukrainische Fernsehjournalist Ruslan Kuzaba inhaftiert worden. Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes SBU hätten am Samstag seine Wohnung in der Region Iwano-Frankiwsk durchsucht und ihn mitgenommen, teilte seine Frau Uliana am Sonntag im Online-Netzwerk Facebook mit. Nach Angaben des SBU-Vertreters Markjan Lubkiwski wird Kuzaba Hochverrat und Spionage vorgeworfen, ihm drohen bei einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft. Ein Gericht verlängerte seine Untersuchungshaft am Sonntag auf 60 Tage. Der Journalist hatte am 19. Januar in einem YouTube-Video die geplante Mobilisierung scharf kritisiert. »Lieber gehe ich ins Gefängnis, als mich an diesem Bruderkrieg zu beteiligen«, erklärte er und fügte hinzu: »Ich lehne diese Mobilisierung ab und rufe alle mit klarem Verstand dazu auf, sich ebenfalls zu verweigern.« Einen Tag später begann die erste Mobilisierung von 50.000 Soldaten, ihr sollen im April und Juni zwei weitere Phasen folgen.

Frankreich: Front National verliert bei Nachwahl

Die französischen Sozialisten haben die mit Spannung erwartete erste Wahlentscheidung nach den Terroranschlägen von Paris für sich entscheiden können. Ihr Kandidat Frédéric Barbier setzte sich nach Angaben der Präfektur am Sonntag bei einer Nachwahl in der Region Doubs im Osten des Landes mit 51,4 Prozent gegen die Kandidatin der rechtsextremen Front National (FN), Sophie Montel, durch, die auf 48,6 Prozent kam. Im ersten Wahlgang eine Woche zuvor hatte Montel mit 32,6 Prozent noch knapp vier Punkte vor Barbier (28,9) gelegen. Aufgerufen waren etwa 67.000 Wahlberechtigte. Die Beteiligung lag mit 49,1 Prozent klar über der ersten Runde, an der sich knapp 40 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt hatten. (FAZ)

30 Kommentare leave one →
  1. Die wahren Ursachen der Finanzkrise werden verheimlicht! permalink
    9. Februar 2015 21:44

    Die wahren Ursachen der Finanzkrise werden verheimlicht!
    Heiner Flassbeck, Chefökonom der UNCTAD, hatte die Krise vorhergesagt. Die Ursachen werden von den meisten Politikern und Unternehmensverbänden ignoriert. PLUSMINUS (ARD) stellt die volkswirtschaftlichen Ursachen der Finanzkrise anschaulich und leicht verständlich dar. Letztendlich werden wieder die Normal- und Geringverdiener die Krise bezahlen müssen. https://www.youtube.com/watch?v=XU4NKp0d9_0

  2. Die Eurokrise - Unangenehme Wahrheiten über Europa und die Welt permalink
    9. Februar 2015 22:21

    Die Eurokrise – Unangenehme Wahrheiten über Europa und die Welt
    Prof. Dr. Christian Kreiß im Studium Generale über die aktuelle Wirtschaftskrise und Eurokrise. https://www.youtube.com/watch?v=7CPW7zzpsfg
    http://menschengerechtewirtschaft.de

  3. Joachim Bischoff: Poker um Griechenland »Ein Land, das dringend Reformen braucht« permalink
    9. Februar 2015 23:07

    Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ist kein Populist, der mit oberflächlichen Rezepten die europäische Öffentlichkeit beeindrucken will. Auch zum Erstaunen vieler links gesinnter Zeitgenossen plädiert er für einen weitergehenden, radikaleren Strukturwandel.

    Die griechische Regierung will keineswegs wichtige Strukturreformen zurückdrehen – »im Gegenteil, wir wollen sie sogar vertiefen… Wir Griechen haben doch selbst die Nase voll davon, in einem Land zu leben, dass so dringend Reformen braucht und sie nicht hinbekommt.« Das in den vergangenen fünf Jahren gelaufene Programm habe allerdings viele Probleme Griechenlands gar nicht berücksichtigt.

    Quelle: Zeitschrift Sozialismus, aktuell – http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/ein-land-das-dringend-reformen-braucht/

  4. Deeskalation in der Ukraine erscheint kaum noch möglich »Warlordisierung« des Krieges permalink
    9. Februar 2015 23:08

    3. Februar 2015 von Otto König / Richard Detje

    Die Kiewer Regierung zahlt ihren Soldaten für den Kampf in der Ostukraine künftig »Einsatz- und Abschussprämien«: 50 Euro pro Kampfeinsatztag zusätzlich zum Grundsold – ein vernichtetes Fahrzeug der Aufständischen wird mit 600 Euro, ein zerstörter Panzer mit 2.400 Euro und ein abgeschossenes Kampfflugzeug mit 6.000 Euro »entlohnt«. Da trifft es sich gut, dass kurz zuvor US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein weiteres finanzielles Hilfspaket für die Ukraine in… Mehr…

    Quelle: Sozialismus – aktuell: http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/warlordisierung-des-krieges/

  5. Götz Eisenberg Zwischen Amok und Alzheimer. Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus permalink
    10. Februar 2015 07:48

    Buchtipp:
    Götz Eisenberg
    Zwischen Amok und Alzheimer.
    Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus

    Wie der entfesselte Kapitalismus die Menschen deformiert, hat einer zur Papier gebracht, der es wissen muss: Götz Eisenberg arbeitet seit Jahrzehnten als Gefängnispsychologe.

    Verlag Brandes & Apsel,
    1. Aufl. 2015
    292 S. – 23,5 x 15,5 cm, Pb. Großoktav
    24,90 €
    ISBN 9783955581084

    Der im Namen des Neoliberalismus von der Leine gelassene Kapitalismus hat ein gesellschaftliches Klima der Kälte und Feindseligkeit entstehen lassen, das sich in den Menschen als psychische Frigidität, Rücksichtslosigkeit und Indifferenz reproduziert. Selbst auf die Kindheit fällt ein Kälteschatten: Die Gesellschaft des entfesselten Marktes bemächtigt sich der Kinder mittels elektronischer Medien. Eine derartige Form der Sozialisation fördert die Produktion von Psychopathen. So wächst ein Menschentyp heran, der in seiner Bindungs-, Skrupel- und Gefühllosigkeit der Funktionsweise der Gesellschaft des entfesselten Marktes entspricht und sie am Leben erhält. Doch Götz Eisenberg belässt es nicht bei dieser von ihm an vielen Beispielen konkretisierten Feststellung. Er sucht nach Auswegen.

    —-

    Leonard Cohen Did I Ever Love You
    http://www.metrolyrics.com/did-i-ever-love-you-leonard-cohen-ml-video-7wf.html

  6. Film: Wer Rettet Wen? Wie wir die Risiken des Finanzmarkts tragen permalink
    10. Februar 2015 21:44

    Die LabourNet-Redaktion hat – als einer der vielen UnterstützerInnen des Films – ihn gestern vorab erhalten und bereits genussvoll gesichtet! Unser – natürlich subjektives – Urteil: Der Film lohnt sich, auch für gut informierte Menschen, denn wir kennen keine bessere Zusammenstellung der Krisen-Ursachen, der Krisen-Profiteure sowie der Krisen-Opfer und ihrer Widerstände! Siehe dazu Premiereorte und Hintergründe in unserem Dossier zum Film: http://www.labournet.de/?p=15267

    „Helfen Sie mit, dass ein Film entsteht, der zeigt, wie Banken auf unsere Kosten gerettet werden und die Demokratie auf der Strecke bleibt! (…) „Wer Rettet Wen“ entsteht als „Film von unten“ – finanziert von denen, die ihn sehen wollen, die ihn zeigen wollen, die dieses Hilfsmittel als Aufklärung brauchen. Was so für Verständnis und Mobilisierung geleistet werden kann, zeigen die letzten Projekte der Filmemacher „Water Makes Money“ und „Bahn unterm Hammer“. Deshalb rufen wir auf: Helfen Sie mit, dass dieser so dringend benötigte Film zustande kommt…“ Internationaler Aufruf zur Unterstützung des Filmprojekts auf der Projektpage externer Link http://www.wer-rettet-wen.org/index.php/de/ – dort alle Infos und die Kontodaten. Siehe dazu auch:

    Zur Erinnerung: „Wer Rettet Wen?“ hat am 11.2. in ca. 250 europäischen Städten zeitgleich Premiere!

    “Unter der Finanzkrise leiden Menschen, gerettet werden aber Banken. In “Wer rettet wen?” erzählen Ex-Banker, wie die Banken die Krise verursacht und davon profitiert haben…” Video
    http://www.ardmediathek.de/tv/Kulturjournal/Der-Film-zur-Bankenkrise-Wer-rettet-we/NDR-Fernsehen/Video?documentId=26249742&bcastId=3487828
    des Berichtes zum Film in der NDR-Sendung Kulturjournal vom 02.02.2015 externer Link in der ARD-Mediathek (04:43 Min. | Verfügbar bis 16.03.2015)

    Grundinformationen im Pressedossier zu “Wer rettet wen?” externer Link http://www.whos-saving-whom.org/images/pdfs/WerRettetWen_Pressedossier.pdf
    auf der Homepage zum Film

  7. Erziehungsfragen - Darf sich der Sohn als IS-Kämpfer verkleiden? permalink
    10. Februar 2015 23:43

    Erziehungsfragen – Darf sich der Sohn als IS-Kämpfer verkleiden?

    Grenzwertiger Humor: Ein 15-Jähriger will an Fasching als IS-Kämpfer gehen. Seine Mutter findet das gar nicht lustig. Soll sie ihm das Kostüm trotzdem erlauben? Experten antworten.
    Eine Leserin fragt:

    Mein Sohn, 15, findet es extrem lustig, sich an Fasching als IS-Kämpfer zu verkleiden. Eigentlich ist er ein ganz anständiger Junge, aber das hat er sich nun in den Kopf gesetzt. Seit Wochen lässt er sogar seine spärlichen Barthaare wachsen. Meine Einsprüche kontert er mit einem genervten: „Ist doch nur ein Witz!“ Ich finde das allerdings überhaupt nicht witzig. Was kann ich tun? Christine M., 46, München

    Experten antworten:

    Kirsten Boie: Jugendliche suchen oft nach Provokation

    Das finde ich unglaublich schwierig! Für viele Probleme der Pubertät gibt es einfach – das sollten wir ruhig zugeben – keine kurzfristigen Lösungen. Jugendliche suchen in einem bestimmten Alter oft nach der größtmöglichen Provokation. Das kennen wir zum Beispiel auch von Hakenkreuzschmierereien. Eine politische Aussage steckt meistens nicht dahinter, nur der Wunsch, in einem Alter, in dem man sich unsicherer fühlt als sonst jemals im Leben, der Welt zu zeigen und sich selbst zu beweisen, dass man bei anderen Menschen heftigste Reaktionen auslösen und damit also eine Form von Kontrolle ausüben kann. Darum wird Ihr Sohn sachlichen Argumenten auch nicht aufgeschlossen sein, auf dieser Ebene lässt sich das Problem nicht lösen. Trotzdem sollen Sie natürlich Ihre Argumente vorbringen. Dass Sie ihm seine Kostümierung nicht finanzieren oder Geld für ein Faschingsfest geben, das er als IS-Kämpfer besucht, finde ich selbstverständlich. Da Sie ihn nicht einsperren können, wird er (und ein wenig vielleicht auch Sie als seine Mutter) die Reaktionen der Umwelt aushalten müssen. Vielleicht lernt er daraus etwas darüber, was tatsächlich ein Witz ist und wo die Grenzen liegen.
    Kirsten Boie

    Kirsten Boie ist Schriftstellerin und Autorin von mehr als hundert Kinder- und Jugendbüchern, darunter die allseits bekannten und geliebten „Geschichten aus dem Möwenweg“ oder die Abenteuer des kleinen „Ritter Trenk“.

    Jesper Juul: Erlauben Sie es ihm nicht

    Tun Sie das, was Sie ohnehin schon getan und Ihrem Sohn gesagt haben, nämlich, dass Sie ihm das nicht erlauben. Er wird Ihre Haltung vielleicht nicht respektieren, aber daran werden Sie beide wachsen – ebenso wie die Qualität Ihrer Beziehung.

    Jesper Juul ist Familientherapeut in Dänemark und Autor zahlreicher internationaler Bestseller zum Thema Erziehung und Familie.

    Katia Saalfrank: Erklären Sie Ihre Abneigung

    Zunächst einmal: Ihr Sohn befindet sich in einer besonderen Phase, der Pubertät, die eine weitere Zeit der Abnabelung darstellt. Dabei geht es aber auch um Abgrenzung, insofern probieren Jugendliche in diesem Alter auch Dinge aus, die für uns erst mal nicht nachvollziehbar sind. Sie schließen sich zum Beispiel Subkulturen an oder suchen klare Abgrenzung, indem sie sich äußerlich stark verändern. Ich kann nachvollziehen, dass Sie diese Faschingsidee nicht „witzig“ finden. Was Sie jedoch tun können, ist, in einem ruhigen Moment mit ihrem Sohn zu sprechen und ihm von Ihren Beweggründen gegen das Kostüm zu erzählen. Freundlich und liebevoll. Sie können sich positionieren, vielleicht erfahren Sie auch mehr über den Hintergrund seiner Idee, sich so zu verkleiden. Ich verstehe, dass Ihnen das vielleicht zu wenig erscheint. Aber auch wenn Kinder es nicht gern zugeben beziehungsweise sich manchmal auch nicht danach richten: Die Meinung und der Austausch mit ihren Eltern ist ihnen trotzdem wichtig. Sie werden es nicht zeigen, indem sie sagen: „Danke Mama, dass du mir das alles erzählt hast, jetzt verstehe ich das besser.“ Also stellen Sie vielleicht Ihre Erwartungen zur Seite. Denn: Wenn Ihr Sohn hört – und im besten Falle auch zuhört -, was Sie denken und fühlen, ist das schon viel wert.

    Katia Saalfrank ist Pädagogin, Musiktherapeutin und wurde als Fachberaterin in der Sendung „Die Super Nanny“ bekannt. Heute arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis in der Eltern- und Familienberatung.

    http://www.sueddeutsche.de/leben/erziehungsfragen-darf-sich-der-sohn-als-is-kaempfer-verkleiden-1.2334498

  8. Inside The Americas - Workers' Cooperatives in Argentina - (Televisión del Sur) permalink
    11. Februar 2015 08:10

    In-depth reports and analysis from our extensive network of correspondents throughout the region on the most important developments in Latin America. Today’s program looks at workers‘ cooperatives in Argentina, which emerged with the 2001 economic crisis, in which hundreds of companies went bankrupt, leaving their workers without jobs or income. In response, workers‘ cooperatives, based on cooperation, commitment, and solidarity, were established, with new labor relations and forms of democratic workplace organization. teleSUR

    http://multimedia.telesurtv.net/web/telesur/#!en/video/inside-the-americas-349144

    Televisión del Sur (teleSUR, „Fernsehen des Südens“) ist ein multistaatlicher TV-Satellitensender in Lateinamerika mit Sitz in Venezuela.

    http://www.telesurtv.net/english/

    Telesur Kanal auf youtube:
    https://www.youtube.com/channel/UCmuTmpLY35O3csvhyA6vrkg

    ————
    #Occupy Worker Cooperative – Worker Self Management #OWS

  9. Internationale Kooperation - HSBC Bank: So wurde Swiss-Leaks recherchiert permalink
    11. Februar 2015 12:55

    So wurde Swiss-Leaks recherchiert

    Mehr als 140 Reporter auf der ganzen Welt arbeiteten monatelang mit internen Dokumenten der Schweizer Tochter der Großbank HSBC.

    Insgesamt sind 106 458 Personen in den Swiss-Leaks erwähnt.
    Quelle:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/internationale-kooperation-so-wurde-swiss-leaks-recherchiert-1.2342569

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/swiss-leaks-deutschland-will-fehlende-hsbc-kontodaten-1.2345415


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/swiss-leaks-hunderten-deutschen-hsbc-kunden-drohen-strafverfahren-a-1017681.html

    • (TV) Over $100 Billion Stashed in Offshore Accounts by HSBC Clients permalink
      11. Februar 2015 20:54

      James Henry says the largest financial institutions in the U.S. are helping launder the money of wealthiest and some of the worst dictators on the planet without facing any meaningful punishment – and it’s been going on for decades.
      The RealNews Network – February 11, 2015

  10. Wann zahlt Deutschland seine Schulden an Griechenland? Peter Nowak permalink
    11. Februar 2015 13:01

    Während die deutsche Regierung zur neuen griechischen Administration auf Konfrontationskurs geht, bringt sich die Solidaritätsbewegung langsam in Position

    Der neue griechische Ministerpräsident hat in seiner Regierungserklärung betont, dass seine Regierung die Verpflichtungen einhalten will. Allerdings nicht gegenüber der EU-Troika, sondern gegenüber seinen Wählern, die die Troikapolitik in Griechenland abgewählt haben. Manche in der EU schienen das nicht begriffen zu haben, und fordern von der neuen griechischen Regierung, die Politik ihrer Vorgängerregierung fortzusetzen.
    Quelle: TelePolis – http://www.heise.de/tp/news/Wann-zahlt-Deutschland-seine-Schulden-an-Griechenland-2545829.html


    Am 18. März 2015
    will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen. Wir werden ihre Party übernehmen und sie in einen Ausdruck des transnationalen Widerstands verwandeln!
    https://blockupy.org/

  11. 12. Februar 2015 01:34

    Laut einer Vorabmeldung der ver.di-News 2 erklärte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow nach der letzten Sitzung des Bundesrats, dass er aus Rücksicht auf die SPD in der Landesregierung nicht!!! gegen das „Gesetz zur Tarifeinheit“!!! gestimmt habe. Die von den Grünen mitregierten Bundesländer haben sich dort teils enthalten, teil mit Schwarz-Rot für diesen Angriff auf das Koalitions- und Streikrecht votiert. Damit kann Die LINKE in Koalitionen mit SPD und Grünen nicht einmal diese fundamentalen Rechte der Arbeitbewegungen verteidigen…
    „Lieber hätte ich mit Nein gestimmt“, sagte Bodo Ramelow, „das ist nur wegen der Koalition in Thüringen auch mit der SPD unterblieben“. … ICH KOTZ INS ESSEN!!
    „Damit kann Die #LINKE in Koalitionen mit SPD und Grünen nicht einmal diese fundamentalen Rechte der Arbeitbewegungen verteidigen“ stimmt haargenaui… bah, weg mit Vertretern! Deligierte, nicht auf Zeit, sondern jeweils nur mir EINEM imperativen Mandat für nur jeweils EINE Aufgabe!
    Was sollte auch „Zentralismus“ jemals mit „demokratisch“ zu tun haben, ausser DAS GEGENTEIL zu sein! Staatssozialisten aller Länder – HAUT AB!

    • an einen bonzen (kurt tucholsky) - christoph holzhöfer permalink
      13. Februar 2015 10:57

  12. Oktoberfest-Attentat: Bundesregierung hält Geheimdienstakten unter Verschluss permalink
    12. Februar 2015 09:01

    Die Bundesregierung will dem Bundestag keine Akten zum Oktoberfest-Attentat von 1980 aushändigen.
    Das Argument: Die V-Leute, die damals für die Geheimdienste die rechte Szene ausleuchten sollten, müssen geschützt werden.
    Die Bundesregierung sieht noch immer Gefahr für Leib und Leben dieser Männer, obwohl die mittlerweile alte Herren sind und manche ihre Tätigkeit als V-Mann längst selbst preisgegeben haben.

    Von Annette Ramelsberger >
    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-attentat-bundesregierung-haelt-geheimdienstakten-unter-verschluss-1.2346193

  13. Neonazis rufen zur Jagd auf Journalisten Fake-Todesanzeigen permalink
    12. Februar 2015 09:36

    Felix Werdermann
    Neonazis rufen zur Jagd auf Journalisten

    Fake-Todesanzeigen Dortmunder Rechtsextreme haben im Netz gefälschte Todesanzeigen mit Namen kritischer Journalisten veröffentlicht. Doch die Morddrohungen wirken anders als beabsichtigt
    Haben Sie schon Ihre eigene Todesanzeige gelesen? Fünf Journalisten aus dem Ruhrgebiet mussten diese Erfahrung nun machen. Auf den schwarz umrandeten Annoncen sind ihre Namen zu lesen, dazu Sprüche wie „Bald ist es Zeit zu gehen“, „Brenne Jude Brenne“ oder „Sein Tod wird für uns DEUTSCHE alle ein Freudentag sein“. Die Morddrohungen kommen offenbar von Dortmunder Neonazis und richten sich gegen Journalisten, die regelmäßig über die rechte Szene berichten, etwa für die Ruhr Nachrichten oder für das Blog Ruhrbarone.

    Quelle: der freitag – https://www.freitag.de/autoren/felix-werdermann/neonazis-rufen-zur-jagd-auf-journalisten

  14. "Wir sind reich in unseren zivilisierten Gesellschaften. Woher also das Elend, das um uns herum herrscht? permalink
    12. Februar 2015 12:51

    Peter Kropotkin stellte um 1900 die Frage:

    „Wir sind reich in unseren zivilisierten Gesellschaften.
    Woher also das Elend, das um uns herum herrscht?

    Warum da die harte, die Massen abstumpfende Arbeit?

    Warum diese Unsicherheit, wie es einem morgen ergehen wird, die selbst den bestbezahlten Arbeiter nicht verschont?

    Warum alles dies inmitten der von der Vergangenheit ererbten Reichtümer und trotz der gewaltigen Produktionsmittel, die bei einer täglichen Arbeit von nur wenigen Stunden allen den Wohlstand schaffen könnten?

    und beantwortete sie folgendermaßen:
    „Die Sozialisten haben es ausgesprochen und bis zum Überdruß wiederholt; sie wiederholen es jeden Tag und belegen es durch Beweise, die den gesamten Wissenschaften entlehnt sind: Weil alles, was zur Produktion nötig ist, der Boden, die Bergwerke, die Maschinen, die Verkehrswege, die Nahrungsmittel, die Wohnungen, die Erziehung, das Wissen, weil alles das der ausschließliche Besitz einiger weniger geworden ist – im Verlauf einer langen Geschichtsperiode voller Raub, Auswanderungen, Kriege, Unwissenheit und Unterdrückung, die die Menschheit durchlebte, ehe sie gelernt hatte, die Naturkräfte zu bändigen. Weil diese wenigen sogenannte Rechte vorschützen, die sie in der Vergangenheit erworben haben wollen, und auf Grund dieser sich heute zwei Drittel des Ertrages der menschlichen Arbeit aneignen, mit der sie die unsinnigste und empörendste Verschwendung treiben. Weil sie die Massen dahin gebracht haben, daß diese nie mehr für einen Monat, kaum einmal für acht Tage genug zu leben haben, weil sie infolgedessen die Macht besitzen (welche sie auch ausnutzen), niemanden arbeiten zu lassen, der ihnen nicht stillschweigend den Löwenanteil am Gewinn überläßt; weil sie die Produktion dessen erzwingen, was dem Ausbeuter den größten Gewinn verheißt. Das ist das Wesen des Kapitalismus!“

    eingestellt und gefunden bei

    „ANARCHISMUS? ABER GERNE!“
    http://www.anarchismus.at/anarchismus-aber-gerne

    http://www.anarchismus.at und https://www.facebook.com/anarchismus.at und https://twitter.com/anarchismus_at

  15. 11./15. Februar 2015: europaweite Proteste zur Unterstützung der griechischen Bevölkerung permalink
    12. Februar 2015 15:53

    Bis zum Wochenende – 15. Februar – gibt es gleich mehrere Tagungen von EU-Gruppierungen, die sich allesamt mit Griechenland befassen werden. Wie, kann sich Jede und Jeder ausmalen: Am 15. Februar läuft das Ultimatum der EU an die griechische Regierung aus – und in Griechenland wird landesweit demonstriert gegen diese Erpressung. Am Mittwoch [11.2] gibt es in Griechenland und in ganz Europa einen Aktionstag. An diesem Tag findet eine außerplanmäßige Sitzung der Eurogruppe statt, um die weitere Finanzierung Griechenlands zu besprechen und damit die Menschen dort weiter unter dem Druck der Austeritätspolitik zu halten. Weshalb gerade für diese Woche auch europaweit zu Protesten gegen die EU und für Griechenlands progressive Bewegungen aufgerufen wird.

    Siehe Infos zu den Soli-Protesten
    http://www.labournet.de/internationales/griechenland/griechische_schuldenkrise-griechenland/widerstand/11-15-februar-2015-serienweise-tagungen-der-eu-diese-woche-europaweite-proteste-zur-unterstuetzung-der-griechischen-bevoelkerung-erst-recht/?cat=8010 ,

    aber auch zu den Hintergründen unsere Rubriken Griechenland » Politik

    http://www.labournet.de/category/internationales/griechenland/politik-griechenland/

    sowie
    Euro-Krise und Griechenland
    http://www.labournet.de/category/politik/eu-politik/eu-krise/eu-krise-gr/

  16. Erneut fließen 40 Milliarden in die Ukraine - anders als Griechenland darf die Ukraine auf einen Schuldenschnitt hoffen permalink
    12. Februar 2015 20:05

    Erneut fließen 40 Milliarden in die Ukraine
    Ralf Streck, Telepolis 12.02.2015
    Der IWF übernimmt davon nur 17,5 Milliarden US-Dollar, anders als Griechenland darf die Ukraine auf einen Schuldenschnitt hoffen

    Während sich die internationalen Geldgeber im Fall Griechenlands weiter hart zeigen, hat man im Fall der Ukraine immer noch die Spendierhosen an. Parallel zur Verkündung des Waffenstillstands ab Sonntag wurde vom Internationalen Währungsfonds (IWF) berichtet, man habe sich mit dem Pleitelande auf neue „Kredite“ in Höhe von 17,5 Milliarden US-Dollar geeinigt. Damit ist der Gesamtbetrag noch höher, als der, der bisher mit 15 Milliarden gehandelt wurde. Die Kredite, die vermutlich nie zurückgezahlt werden, würden über einen Zeitraum von vier Jahren verteilt und im Gegenzug müsse die Ukraine umfangreiche wirtschaftliche Reformen umsetzen.
    Quelle: Tp – Heise – http://www.heise.de/tp/news/Erneut-fliessen-40-Milliarden-in-die-Ukraine-2548499.html


    dazu: Minsk 2: Friedensfahrplan mit vielen Stolpersteinen…
    Thomas Pany, Tp 12.02.2015
    …und bekannten Zielen: Wahlen im Osten des Landes, ein Gesetz zum speziellen Status der selbstverwalteten Gebiete in Donezk und Luhansk und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung
    Die EU will erstmal nicht über weitere Sanktionen gegen Russland diskutieren, gab die Außenbeauftragte Federica Mogherini bekannt. IMF-Chefin Christine Lagarde kündigte ein Hilfsprogramm für die Ukraine an: 15,5 Milliarden sollen bald bereitgestellt werden, in den nächsten vier Jahren soll das Volumen des Hilfspakets bis auf 40 Milliarden ausgedehnt werden. Es sei ein „hartes Programm“, so Lagarde, damit dürften nicht zuletzt die Bedingungen gemeint sein, die im Rahmen der Reformpolitik als Sparmaßnahmen an die Ukrainer weitergegeben werden.
    Quelle: Telepolis – http://www.heise.de/tp/artikel/44/44129/1.html

    siehe auch:

    Achtung – Mythen um die Ukraine

    Kaum ein Jahr ist seit dem politischen Umsturz in Kiew vergangen und schon verwandeln sich die damaligen Vorgänge und ihre Folgen in Mythen, die das Zeug haben, Geschichte zu erklären, bevor sie stattgefunden hat. Die wichtigsten sollen hier aufgezeigt werden. Von Kai Ehlers[*].

    Mythos eins: Russland führt Krieg gegen die Ukraine:
    Quelle: NDS Nachdenkseiten – http://www.nachdenkseiten.de/?p=24986


    Medien im Krieg

    Dass die Medien sehr wohl auch einseitige Propaganda, ja, Lügen verbreiten, ist vielen spätestens seit dem Machtkampf um die Ukraine mehr als bewusst. Ist die Einseitigkeit hierbei jedoch nur Zu- oder eher Regelfall? Und wie kommen sie eigentlich in die Welt – all die Kriegseintritts- und sonstigen Lügen? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Jörg Becker, der seit Langem hierzu arbeitet und forscht.

    Herr Becker, Ihr neues Buch, das demnächst erscheint und das Sie selbst als eine Art Lebenswerk bezeichnen, trägt den Titel „Medien im Krieg – Krieg in den Medien“. Was ist Ihr Anliegen mit diesem Buch? Worum geht es?
    Quelle: NDS – http://www.nachdenkseiten.de/?p=24995

  17. GR: Eurokrise: Das kollektive Leugnen der Deutschen oder die Angst vor der Wahrheit permalink
    12. Februar 2015 20:10

    Griechenland
    Eurokrise: Das kollektive Leugnen der Deutschen oder die Angst vor der Wahrheit

    Einen einfachen Test können wir natürlich in Sachen Eurokrise machen. Wann hätte die Spiegel-Redaktion (mit Ausnahme der beiden Kolumnisten Wolfgang Münchau und Jakob Augstein in Spiegel-Online) – ohne Angst vor der Wahrheit – über die Ursachen der Eurokrise geschrieben und über die unrühmliche Rolle, die Deutschland mit seiner Unterbewertungsstrategie dabei spielte? Gestern wäre wieder eine gute Gelegenheit gewesen, sich der Wahrheit in dieser Sache zu nähern, als alle Medien einschließlich Spiegel-Online vollkommen unkritisch Meldungen abdruckten, wonach der deutsche Export wieder alle Rekorde „knackte“ und die deutschen Überschüsse im Außenhandel die höchsten aller Zeiten sind. […]
    Quelle: http://www.flassbeck-economics.de/eurokrise-das-kollektive-leugnen-der-deutschen-oder-die-angst-vor-der-wahrheit/

    &

    Dazu: Draghi, Schäuble, Varoufakis und der Kanarienvogel in der Kohlegrube

    Es ist immer wieder faszinierend, wie erfolgreich die öffentliche Meinung von Zusammenhängen „befreit“ wird. Die Eurozone befindet sich in einer schweren Deflation, das hat mittlerweile sogar SpiegelOnline erkannt, und die EZB hat daher ihr umfassendes Anleihekaufprogramm im Umfang von 60 Mrd. Euro monatlich aufgelegt. Nur kurze Zeit später reisen Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis durch Europa, um sich im Auftrag der griechischen WählerInnen für ein Ende der desaströsen Kürzungspolitik einzusetzen. In den deutschen Mainstreammedien wird nachwievor die Geschichte vom nicht nur verschuldeten, sondern auch schuldigem Griechenland, von „den“ Reformen und ihrer Notwendigkeit, sowie der Gefahr für die deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gesprochen. Die Leserkommentare in den Onlineforen machen dabei deutlich, wie mächtig die Propagandamaschinerie in den letzten Jahren gewirkt hat.
    Quelle: Maskenfall – http://www.maskenfall.de/?p=8006

  18. Affäre Olaf Latzel weitet sich aus permalink
    12. Februar 2015 23:33

    Affäre Olaf Latzel weitet sich aus

    Die Affäre um den strenggläubigen evangelischen Pastor Olaf Latzel, der in einer Predigt andere Glaubensrichtungen beschimpft hatte, weitet sich aus: Nach Darstellung von Eltern soll der Bremer bereits vor Jahren auf einem Kindergartenfest Abtreibung als Mord hingestellt haben.

    Publik wurde der frühere Vorfall durch einen Leserbrief, den ein Vater jetzt in der Bremen-Ausgabe der „tageszeitung“ (taz) veröffentlichte. Auf Nachfrage der FR sagte der 49-jährige Physikprofessor, bei einem Kindergartenfest einer christlichen Elterninitiative habe Latzel über Abtreibung gesprochen, und zwar in dem Sinne, dass es sich dabei um Mord handele. Die rund 50 Kinder hätten diese Aussage nachsprechen sollen, damit auch ihre anwesenden Eltern es noch einmal aus ihrem Mund zu hören bekämen.
    ………………………..
    http://www.fr-online.de/politik/pastor-latzel-in-bremen-andacht-gegen-abtreibung-auf-kita-fest,1472596,29801078.html

  19. Immer Ärger mit der Post (Gewerkschafts-Bashing, Ausbeutung) permalink
    13. Februar 2015 10:24

    Die Deutsche Post AG ist eines der größten Logistikunternehmen weltweit. Gewinne in Milliardenhöhe und über 400 000 Mitarbeiter, Niederlassungen in fast allen Ländern der Welt – ein Global Player der Superlative. Seit dem Jahr 2000 ist die Deutsche Post eine Aktiengesellschaft. Seither steht das Unternehmen zunehmend in der öffentlichen Kritik.
    Quelle: ZDF Zoom – http://www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom.zdf.de-36965554.html

    Anmerkung JK/NDS: Es bleibt dabei, Kapitalismus beruht auf Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft. Dazu muss man wissen, dass die staatseigene KfW Bankengruppe noch 21,0 Prozent der Aktien hält. In der marktkonformen Demokratie aber kein Grund die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bei der Deutsche Post AG einmal unter die Lupe zu nehmen, die dazu offenbar in ausländischen Niederlassungen massives Gewerkschafts-Bashing betreibt. Aber Hauptsache die Rendite stimmt.

  20. Freundeskreis der Bibliothek der Freien: Newsletter Nr. 6, Februar 2015 permalink
    14. Februar 2015 09:33

    Liebe Freundinnen und Freunde der Bibliothek der Freien,

    hier mal wieder ein Newsletter, der Euch über unsere Aktivitäten, Freuden und Nöte informieren soll.

    Schenkung von Archivalien
    Wir haben weitere Unterlagen erhalten für den Archiv-Fonds 11 (Materialsammlung zum Buch ‚Anarcho-Syndikalistischer Widerstand an Rhein und Ruhr‘, 1980), von einem der Autoren, unter anderem die Originalvorlagen und -fotos zu den Abbildungen im Buch, Kopien von Prozessakten usw. Das Buch war eine Pionierstudie zum anarchistischen Widerstand gegen die Nazis.
    Der Archivbereich der Bibliothek der Freien stellt nicht nur eine wertvolle, ständig wachsende Sammlung dar, sondern ist auch arbeitsintensiv und verlangt professionelle Lagerungskapazitäten. Es geht schließlich um einzigartige Quellen und (Hintergrund-)Materialien zur Geschichte anarchistischer Bewegungen. Weitere Archiv-Fonds der Bibliothek sind hier zu finden: http://www.bibliothekderfreien.de/archiv/index.html

    Homepage
    Wir sind zwar die Verwalter der unbezwingbaren Bücherberge, müssen aber auch dem Internet die gebührende Aufmerksamkeit schenken. Derzeit wird an einer Total-Überholung unseres Internet-Auftritts gearbeitet, neue Funktionalität, angenehmes Erscheinungsbild, bessere Nutzbarkeit, im Frühjahr solls soweit sein.
    http://bibliothekderfreien.de/index.html

    Veranstaltungen
    Ein anderes wichtiges Kommunikationsmittel sind unsere Veranstaltungen, die auf immer größere Resonanz stoßen. Oftmals müssen wir im Haus der Demokratie einen zusätzlichen Raum anmieten, um alle InteressentInnen unterbringen zu können. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm bis Juli 2015 kann hier als Flyer heruntergeladen werden: http://www.bibliothekderfreien.de/veranstaltungen/bdf_programm_2015.pdf
    Es gibt insgesamt 15 Veranstaltungen, davon zwei Workshops. Ein Überblick über die kommenden Veranstaltungen findet sich hier: http://www.bibliothekderfreien.de/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen.html
    Es wäre natürlich toll, wenn Ihr nicht nur zu den Veranstaltungen kommen würdet, sondern auch die Links in Eurem Freundeskreis weiter verteilt.

    Unterstützung
    Die Veranstaltungen selbst finden natürlich bei freiem Eintritt statt, aber wie gesagt, oftmals müssen wir einen Raum anmieten, damit die Veranstaltungen in einem angenehmen Rahmen stattfinden können. Am Ende wird meistens eine Spendenbüchse rumgereicht – eine der wenigen Möglichkeiten, die wir haben, um Geld zur Fortsetzung unserer Arbeit zu erhalten … und damit kommen wir auch schon zum leidigen Thema Finanzen.
    Die gute Nachricht: Die Spendenbescheinigungen für 2014 sind am 13. Januar in die Post gegangen. Und die schlechte Nachricht: Es sind noch zu wenige. So ungern wir das ständig betonen müssen, unsere Arbeit ist auf Spenden oder noch besser auf Daueraufträge angewiesen. Wir bauen auf Euch!

    Spendenkonto der Bibliothek der Freien
    Konto-Nr. (IBAN): DE79 8306 5408 0004 5665 48
    BIC: GENODEF1SLR

    Ansonsten kann der Sommer langsam kommen …

    Mit Li(e)bertären Grüßen
    im Namen der Bibliothekscrew

    Jochen Knoblauch
    ——————————–
    Die „Bibliothek der Freien“ existiert seit Dezember 1993 in Berlin als anarchistische Spezialbibliothek und hat seit August 1996 die zusätzliche Aufgabe, anarchistische, freiheitlich–sozialistische und syndikalistische Literatur zu archivieren.

    Das Archiv der Bibliothek, untergebracht im Berliner Haus der Demokratie, beherbergt mittlerweile Schriften zur Geschichte des internationalen Anarchismus aus über 100 Jahren. Aus dem Bestand der „Berliner Gesellschaft zum Studium sozialer Fragen“ übernahm die libertäre Bibliothek mehr als 2000 Bücher, über 10.000 Zeitschriften und gehört damit zur umfangreichsten Anarchismus-Sammlung in Deutschland.

    aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothek_der_Freien

    ——————————

    PS:
    Verflucht, sind die Anarchisten und Anarchistinnen und libertären Sozialist-innen eigentlich geizig?
    Das sie noch nicht mal dieses überregionale Projekt ausreichend absichern und unterstützen können?

    Mich würd mal konkret interessiern, wieviele dieses sehr vorbildliche Projekt zur Erhaltung und Öffentlichmachung unserer Geschichte und Gegenwart unterstützen?
    Und wieviel da Geldmäßig zusammen kommt?

  21. Freundeskreis der Bibliothek der Freien: Newsletter Nr. 6, Februar 2015 permalink
    14. Februar 2015 09:36

    Bibliothek der Freien.
    Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie
    eMail: DieFreien@BibliothekderFreien.de
    URL: http://www.BibliothekderFreien.de
    Berliner Bibliothekssigel: B 1576

    Öffnungszeiten
    Information und Ausleihe: Freitags 18-20 Uhr und nach Vereinbarung

    Ausleihe
    Bücher und Broschüren können für monatlich 2.50 € (ermäßigt 1.50 €) ausgeliehen werden. Für ausdauernde LeserInnen gibt es Rabatt: 12 Monate Mitgliedschaft für 10 € (6 Monate für 6 €)! Die Ausleihe ist auf 4 Wochen beschränkt, eine Verlängerung ist möglich. Zur Beratung steht während der Öffnungszeiten immer jemand zur Verfügung.

    Adresse
    Bibliothek der Freien
    Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie
    Greifswalder Str. 4, 2. Hof, Raum 1102
    10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

    Pakete oder größere Postsendungen für die Bibliothek bitte an
    Michael Volk für Bibliothek der Freien, Uhlandstr. 59, 13156 Berlin

    Spendenkonto der Bibliothek der Freien
    Konto-Nr. (IBAN): DE79 8306 5408 0004 5665 48
    BIC: GENODEF1SLR

  22. Kriag permalink
    14. Februar 2015 14:55

    Hans Söllner – „Kriag“

    • Spiel mir das Lied von Saudi-Arabien (Fan Content) permalink
      15. Februar 2015 11:51

  23. Zehn tote Asylbewerber, keine Spur von den Tätern // Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh steht in Dessau vor Gericht! permalink
    14. Februar 2015 20:44

    Im Januar 1996 wurde ein Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Lübeck verübt. Zehn Menschen starben, 38 wurden zum Teil schwer verletzt. Noch in der Tatnacht wurden die Personalien von drei Neonazis aufgenommen, die in der Nähe des Tatortes standen und frische Brandspuren aufwiesen. Zu einer Anklage kam es nie. Stattdessen konzentrierten sich die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft auf die Asylbewerber selbst. Schnell war von kriminellen Machenschaften im Haus die Rede und von schweren Konflikten unter den Bewohnern. Als mutmaßlicher Brandstifter wurde schließlich ein junger Libanese angeklagt, der das Gericht jedoch von seiner Unschuld überzeugen konnte. Ein Täter wurde nie ermittelt. Über das Tatmotiv kann nur spekuliert werden.
    Die Aufarbeitung des NSU-Komplexes hat gezeigt, dass aus Vorurteilen gespeiste Ermittlungen zulasten von Ausländern zum Standardrepertoire von Strafverfolgern gehörten. Das Dossier rekonstruiert die Vorgehensweisen der Lübecker Ermittler im Lichte der Enthüllungen aus dem NSU-Verfahren. Hätte man den Lübecker Brandanschlag aufklären können? Wurden deutsche Neonazis geschützt? Könnte ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss heute noch Licht in das Dunkel des Brandanschlages bringen?
    Quelle: Deutschlandradio [MP3] – http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/02/06/dlf_20150206_1915_75cda1ed.mp3


    Das Feature – Oury Jalloh
    Widersprüchliche Wahrheiten eines Todesfalls
    http://www.ndr.de/info/sendungen/das_feature/Widerspruechliche-Wahrheiten-eines-Todesfalls,sendung293252.html

    Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh steht in Dessau vor Gericht!
    https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

    Spendenkonten

    pathologische und toxikologische Nachuntersuchungen:
    Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.
    Bank für Sozialwirtschaft
    BIC: BFSWDE33BER
    IBAN: DE22100205000001233601

    für die ständige Arbeit der Initiative (Mobilisierung, Infoveranstaltungen, Prozesskosten etc.):
    Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.
    Bank für Sozialwirtschaft
    BIC: BFSWDE33BER
    IBAN: DE49100205000001233600

  24. Bombardement auf Dresden: Die Verschleierung der Schuld permalink
    15. Februar 2015 11:04

    Eine Kolumne von Georg Diez

    Die Opferstadt Dresden, vor 70 Jahren von den Briten bombardiert, ist der Nukleus des neudeutschen Geschichtskults und Rekonstruktionsfurors. Demokratie gilt hier als Ausrutscher.
    Quelle: Spon – http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/dresden-bomben-opferkult-und-walser-kolumne-von-georg-diez-a-1018265.html

  25. Polnische Polizei schiesst auf streikende Bergarbeiter: Appell der Streikenden permalink
    15. Februar 2015 15:16

    Die Auseinandersetzungen um die Zechenschliessungen und die daraus folgenden Streiks und Proteste sowie die Regierungsversuche zur Repression werden immer heftiger: Martialische Polizeigroßaufgebote gehen immer brutaler vor und scheuen sich auch nicht zu schiessen. Nun, da ein Gericht den Streik der Bergarbeiter für „illegal“ erklärt hat – entgegen der demokratischen Grundparole „Kein Streik ist illegal“ – werden dementsprechend noch weitergehende Befürchtungen laut. Der „Appell der polnischen Bergarbeiter: Schießt nicht auf Arbeiter! Missbraucht nicht staatliche Institutionen gegen Streikende!“ vom 12. Februar 2015 ist von Bogusław Ziętek, dem Vorsitzenden des Freien Gewerkschaftsverbandes „August 80“ unterzeichnet und ruft zu Solidaritätsadressen (inklusive Link) europaweit auf

    http://www.labournet.de/internationales/polen/arbeitskaempfe-polen/bergbau/polizei-schiesst-auf-streikende-bergarbeiter-im-sueden-polens-appell-der-streikenden/?cat=7393

  26. Chanson des Monats Februar 2015 permalink
    15. Februar 2015 23:06

    Gott ist tot – Chanson des Monats Februar 2015

  27. Buchtipp: Die Außenpolitik der USA und der Krieg gegen den Terrorismus permalink
    16. Februar 2015 07:51

    Terroristen, Gescheiterte Staaten und Schurkenstaaten
    Arnim Wertz 15.02.2015
    Die Außenpolitik der USA und der Krieg gegen den Terrorismus
    Mit dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems und der Auflösung der Sowjetunion war der Kalte Krieg zu Ende gegangen. Vorübergehend erkoren die Washingtoner Haudegen den internationalen Drogenhandel zum neuen Hauptfeind und schickten Truppen nach Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien mit dem Auftrag, die Cocafelder abzubrennen und den Drogenbaronen in Cali, Medellín, Santa Cruz, Tijuana oder Guadalajara das Handwerk zu legen. Der 11. September 2001 jedoch, als 3000 Menschen drei Terroranschlägen in New York, Washington und Pennsylvania zum Opfer fielen, lieferte der US-Regierung neue Argumente für Interventionen im Ausland: den Terrorismus.

    Der hier veröffentlichte Text ist ein gekürzter Auszug aus dem morgen im Westend Verlag erscheinenden Buch „Die Weltbeherrscher. Militärische und geheimdienstliche Operationen der USA“ (400 Seiten, EUR 24.99) von Armin Wertz. Wertz, jahrzehntelang als Auslandskorrespondent für Spiegel, Stern und FR in Lateinamerika und Asien tätig, liefert die erste vollständige Chronik aller US-amerikanischen – der geheimen wie der vom Kongress bewilligten – Operationen in unabhängigen Staaten.
    Quelle: Telepolis – http://www.heise.de/tp/artikel/44/44146/1.html

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