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Schwarz-Roter Ticker (197) [5 Meldungen]

19. Januar 2015

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IS-Terror: Junge Fußballfans ermordet?

Weil sie das Fußballspiel zwischen dem Irak und Jordanien bei der Asienmeisterschaft im Fernsehen verfolgt hätten, sollen Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat 13 Jugendliche getötet haben. In der nordirakischen Stadt Mossul sollen Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) 13 Jugendliche getötet haben, weil diese das Fußballspiel zwischen dem Irak und Jordanien bei der Asienmeisterschaft im Fernsehen verfolgt hätten. Das meldet der in Dubai ansässige arabische Nachrichtensender Al Arabiya und beruft sich dabei auf die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra. Die Partie der beiden Nationalteams beim derzeit laufenden Kontinental-Turnier in Australien hatte am 12. Januar stattgefunden, der Irak gewann 1:0. Die Mannschaft des Iraks qualifizierte sich für das Viertelfinale und trifft dort am Freitag in Canberra auf das Team des Irans. Offizielle Bestätigungen zu dieser Exekution der Teenager, die in einer Sportarena von Mossul mit Gewehrschüssen vollstreckt worden sein soll, liegen bisher nicht vor. In der Vergangenheit verübten religiöse Extremisten in dieser Region immer wieder Attentate und Morde an Sportlern, Funktionären und Zuschauern von Sportveranstaltungen. Es gab auch viele Entführungen. Gerade im Irak befinden sich Athleten seit Jahren in ständiger Lebensgefahr. Sport wird von den radikalen islamischen Gewalttätern als westliches Kulturgut betrachtet und somit bekämpft. (FAZ)

Zehntausende auf „Wir haben es satt“ – Demo in Berlin

abschaltenZum fünften Mal gingen am Samstag (17.1.2015) mehrere zehntausend Menschen in Berlin auf die Straße, um für eine ökologische Agrarwende sowie gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA, gegen Gentechnik und für eine nachhaltige Ernährung für alle Menschen auf der Welt zu demonstrieren. Aufgerufen hatte wieder ein breites Bündnis von Gruppen und Organisationen aus der bäuerlichen Landwirtschaft, dem Umweltschutz, der Entwicklungshilfe und dem Tierschutz. Auch ca. 90 Traktoren von Landwirten aus verschiedenen Regionen waren an der Demonstration beteiligt. Redner/innen aus Afrika, den USA, Syrien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Polen forderten unisono eine Abkehr von der Agrarindustrie mit ihrer Massentierhaltung samt Einsatz von Antibiotika, ein Verbot der Gentechnik, Ernährungsgerechtigkeit und auskömmliche Löhne in der Landwirtschaft sowie den Stopp der Verhandlungen bzw. die Nichtunterzeichnung der Freihandelsabkommen CETA und TTIP. Sie sprachen sich für die Umkehr zu einer nachhaltigen, die Umwelt schonenden Landwirtschaft ohne den Einsatz chemischer Unkrautvernichtungsmittel und Pestizide aus. (Linksunten – dort weitere Informationen)

Tausende setzen in Dresden Zeichen der Solidarität

dresdenAuf der größten antirassistischen Demonstration in Dresden seit mehr als 20 Jahren, zogen am Samstag etwa 3.500 Menschen für die Rechte und Sicherheit von Flüchtlingen vom Albertplatz bis zur Semperoper. An der Spitze des Demonstrationszuges lief die auch aus zahlreichen anderen Städten angereiste eritreische Community. Auf Schildern, Transparenten und in Redebeiträgen wurde an Khaled Idris Bahray erinnert, der am Dienstag im Stadtteil Leubnitz-Neuostra ermordet aufgefunden worden war. Die Reaktion der Polizei hatte für einen Skandal gesorgt, weil die Polizei zunächst ein Fremdverschulden ausschloss und erst 30 Stunden nach der Tat damit begann, Spuren am Fundort der Leiche zu sichern. Eine Obduktion ergab, dass Khaled durch mehrere Messerstiche in Brust und Hals getötet worden war. Das von Freunden und Bekannten Khaleds sowie Dresdner Aktivistinnen und Aktivisten organisierte Bündnis hatte sich am Mittwoch bei einem Treffen im Anschluss an eine Mahnwache gegründet. Im Verlauf des Treffens schilderten die Betroffenen die von ihnen erlebten Anfeindungen in der Stadt und sprachen sich für eine Demonstration aus, um ihren Forderungen nach Sicherheit Nachdruck zu verleihen. (Linksunten)

Drohung gegen Pegida: Polizei sagt alle Demos in Dresden ab

Reale Terrorgefahr oder die berühmte Inkompetenz sächsischer Behörden? In einem beispiellosen Schritt hat die Polizei der sächsischen Landeshauptstadt für Montag die fremdenfeindliche Pegida-Demonstration und alle anderen Kundgebungen verboten. Es gebe nicht mehr nur eine abstrakte, sondern eine konkrete Gefahr, erklärte Polizeipräsident Dieter Kroll am Sonntag. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur richtet sich eine Anschlagsdrohung gegen Pegida-Mitgründer Lutz Bachmann. Schon vor der Anordnung der Polizei hatten die selbst ernannten Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida) ihre für Montagabend geplante Kundgebung vor der Semperoper abgesagt. Auch dies wurde mit Hinweisen des Staatsschutzes auf Attentatspläne gegen ein Mitglied des Organisationsteams begründet. Zuerst hatte »Bild.de« über die Absage berichtet. In der Polizei-Verfügung ist von vorliegenden Informationen die Rede, wonach Attentäter aufgerufen wurden, sich unter die Pegida-Demonstranten zu mischen. Ziel sei es, »zeitnah einen Mord an einer Einzelperson des Organisationsteams der Pegida-Demonstrationen zu begehen«. Dieser Aufruf ähnele einem über einen Twitter-Account gesendeten Tweet, in dem auf Arabisch die Pegida-Demonstration als »Feindin des Islam« bezeichnet werde, heißt es in dem Schreiben. Die Dresdner Sicherheitsbehörden leiten daraus eine konkrete Gefahr ab. »Konkret heißt auch: Es geht um ein Mitglied des Orgateams von Pegida und die Versammlungen für den 19. Januar 2015«, sagte Polizeipräsident Kroll. Laut Polizeiverfügung sind am Montag von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr alle öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzüge innerhalb der Ortsgrenzen der Landeshauptstadt Dresden untersagt. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, gab es bereits am Freitag entsprechende Hinweise ausländischer Geheimdienste an die deutschen Behörden. Auch das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« hatte berichtet, es seien »Kommunikationsinhalte namentlich bekannter Dschihadisten abgefangen« worden, die mögliche Anschläge auf Pegida-Demonstrationen diskutiert hätten. (Neues Deutschland)

Das reichste Prozent hat mehr als der Rest der Welt

Die Entwicklungsorganisation Oxfam warnt vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos vor einer immer tieferen Kluft zwischen Arm und Reich. „Die soziale Ungleichheit wächst schockierend schnell“, heißt es in einer an diesem Montag in Berlin veröffentlichten Studie zur Vermögensverteilung auf der Welt. Darin stellen die Oxfam-Forscher eine rasante Vermögensumverteilung von ärmeren zu reicheren Menschen fest: Setze sich der derzeitige Trend fort, werde bereits im Jahr 2016 das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens besitzen. Laut der Studie verfügte das reichste Prozent der Weltbevölkerung im Jahr 2009 noch über 44 Prozent des Vermögens, im vergangenen Jahr 2014 waren es bereits 48 Prozent. Eine weitere Statistik zeigt, dass das Vermögen der 80 reichsten Menschen sich zwischen den Jahren 2009 und 2014 verdoppelt hat. Sie besäßen damit genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen, so der Bericht. Oxfam beklagt zudem einen wachsenden Einfluss der globalen Finanzeliten auf die Politik. Sie strebten zunehmend danach, die Regeln und Gesetzgebungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. So hätten Unternehmen des Finanz- und Versicherungssektors sowie des Pharma- und Gesundheitssektors allein von März 2013 bis März 2014 insgesamt weit über eine Milliarde Dollar für Lobbyarbeit in Washington und Brüssel ausgegeben. (FAZ)

10 Kommentare leave one →
  1. 19. Januar 2015 15:46

    Jung und Billig in Mainz: Vortrag über unsere Rechte im Minijob
    Samstag, 24. Januar 2015
    19 Uhr im Haus der Jugend (Mitternachtsgasse 8, 55116 Mainz)

    Minijobberinnen und Minijobber werden bei Unternehmen immer beliebter, weil sie billige Arbeitskräfte darstellen und die Gefahr des Arbeitskampfes praktisch auszuschließen ist. Minijobber sind oft jung und unerfahren in der Arbeitswelt; oder sie denken sich, Engagement würde sich im Hinblick auf ihren Arbeitsaufwand nicht lohnen. Dabei steht ihnen mehr zu, als die meisten wissen, wie zum Beispiel bezahlter Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
    Die ASJ-Kampagne Jung und Billig hat sich zum Ziel gemacht, über das Recht der sogenannten geringfügig Beschäftigten aufzuklären, um gegen Ausbeutung im Minijob anzukämpfen. Darüber hinaus bietet sie eine Plattform für Minijobbende, sich zu vernetzen, um Erfahrungen auszutauschen und gegenseitige Hilfe zu leisten für die Einforderung der eigenen Rechte.
    Mit dem Vortrag wollen wir die Kampagne, die bisher nur in Berlin und Leipzig vertreten ist, nach Mainz holen. Es wird ein Einblick in eure rechtliche Lage als Minijobber geben ‒ Kommt vorbei und informiert euch!

  2. Ein Prozent hat mehr als der Rest der Welt permalink
    20. Januar 2015 11:13

    Ein Prozent der Weltbevölkerung wird 2016 mehr Vermögen angehäuft haben, als die restlichen 99 Prozent zusammen. “Die soziale Ungleichheit wächst schockierend schnell”, heißt es in einem Bericht der britischen Aktivistengruppe Oxfam zur Vermögensverteilung auf der Welt.
    Demnach gehörten 2009 noch 44 Prozent des Wohlstands einem Prozent der Weltbevölkerung. Vergangenes Jahr lag der Anteil bereits bei 48 Prozent. 2016 wird dieses eine Prozent reicher Menschen wohl 50 Prozent des weltweiten Vermögens besitzen – die andere Hälfte verteilt sich widerum sehr ungleich auf die restlichen 99 Prozent.
    Wichtige Aussagen des Berichts im Überblick:

    Oxfam schätzt, dass die reichsten Personen und Unternehmen weltweit 21 Billionen US-Dollar in einem globalen Netz aus Steueroasen vor den Behörden verstecken.
    In den USA habe die Phase der finanziellen Deregulierung direkt mit einem Einkommenswachstum des obersten einen Prozents der Bevölkerung zu tun: Sein Anteil am Gesamteinkommen ist so groß wie seit dem Vorabend der Großen Depression, am 23. Oktober 1929, nicht mehr.
    In Indien habe sich die Zahl der Milliardäre in den vergangenen zehn Jahren verzehnfacht, begünstigt durch ein höchst regressives Steuersystem. Außerdem würden die Reichen ihre Verbindungen in die Regierung ausnutzen. Die Ausgaben zur Armutsbekämpfung würden hingegen auf “bemerkenswert niedrigem Niveau verharren”, kritisiert Oxfam.
    In Europa seien Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Einkommensschwachen und des Mittelstandes durchgesetzt worden, beklagen die Aktivisten – “unter großem Druck der Finanzmärkte, deren reiche Investoren von staatlichen Rettungsmaßnahmen für die Banken profitierten”.

    Quelle 1: Süddeutsche Zeitung – http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/oxfam-warnung-fuer-ein-prozent-hat-mehr-als-der-rest-der-welt-1.2310647

    Quelle 2: WORKING FOR THE FEW [PDF] – http://www.oxfam.de/sites/www.oxfam.de/files/bp-working-for-few-political-capture-economic-inequality-200114-en-oxfam.pdf

    Anmerkung JK/NDS: Das ist eigentlich das Thema, das intensiv diskutiert werden müsste. Es mag wieder einmal zynisch klingen, aber die aktuelle Fokussierung der Öffentlichkeit auf den islamistischen Terror dürfte bestimmten Kreisen ganz recht sein.

  3. Studie zu Sanktionen: Menschenrechte? Och, nicht so wichtig permalink
    21. Januar 2015 21:30

    Von Maria Marquart, spon

    Saudi-Arabien lässt einen Blogger auspeitschen – kein Grund für große Aufregung im Westen. Eine Studie belegt jetzt, was viele ahnten: Sanktionen gibt es vor allem dann, wenn sie Wirtschaftsinteressen nicht schaden.
    Quelle. spon – http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sanktionen-studie-zeigt-kosten-nutzen-rechnung-des-westens-a-1014190.html


    Studie:

    Not all dictators are equal
    Coups, fraudulent elections, and the selective targeting of democratic sanctions

    Source: http://jpr.sagepub.com/content/52/1/17.full

  4. Mehr als drei Millionen Erwerbstätige in Deutschland leben unterhalb der Armutsschwelle permalink
    24. Januar 2015 09:12

    Arm trotz Arbeit: Mehr als drei Millionen Erwerbstätige von Armut bedroht

    Sie arbeiten, kommen aber trotzdem kaum über die Runden: Mehr als drei Millionen Erwerbstätige in Deutschland leben unterhalb der Armutsschwelle. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren um 25 Prozent angestiegen.
    Quelle: spon – http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arm-trotz-arbeit-drei-millionen-erwerbstaetige-von-armut-bedroht-a-1014784.html

  5. Post will Tausende von Jobs mit niedrigeren Löhnen schaffen permalink
    24. Januar 2015 09:38

    So verkündet die Post ihre „frohe Botschaft“ in der Hoffnung von ihrer skandalösen Vorgehensweise abzulenken: „Die Deutsche Post DHL wird in den kommenden Jahren mehrere tausend neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Bis 2020 rechnet der Konzern aufgrund des nachhaltig anhaltenden Wachstums im Paketgeschäft mit einem Mehrbedarf an Arbeitskräften im Umfang von bis zu 10.000 neuen Stellen im Bereich der Paketzustellung. Bis 2025 könnten es sogar 20.000 neue Arbeitsplätze sein.“ Hinter die Kulissen schaut Hermann Zoller
    Quelle: Nachdenkseiten – http://www.nachdenkseiten.de/?p=24735

  6. Deutsche Post goes Amazon – Ausgliederung für Niedriglohn permalink
    24. Januar 2015 09:44

    Deutsche Post goes Amazon – Ausgliederung für Niedriglohn

    „Die Pläne der Deutschen Post erinnern an die Strategie von Amazon, hohe Lohnkosten zu umgehen: Neue Mitarbeiter sollen nicht mehr nach Hausvertrag bezahlt werden. Die Löhne sollen sich an der Logistikbranche orientieren. Die Deutsche Post will neuen Mitarbeitern in ihrem boomenden Paketgeschäft künftig niedrigere Löhne zahlen als der Stammbelegschaft. Im Gegenzug will der Bonner Konzern Tausende Arbeitsplätze schaffen. „Wir rechnen im Paketgeschäft mit 10.000 neuen Stellen bis 2020 und wahrscheinlich 20.000 in Summe bis 2025“, sagte der für das Brief- und Paketgeschäft zuständige Vorstand Jürgen Gerdes am Donnerstag. Gerdes will aber auf die Kostenbremse treten: Neue Mitarbeiter sollen in neu gegründeten Gesellschaften arbeiten, der Hausvertrag der Post gilt für sie damit nicht. Vielmehr sollen sich die Löhne der neuen Zusteller an den Tarifen der Logistikbranche orientieren. Diese liegen vielfach unter denen des Bonner Konzerns…“ Reuters-Meldung im Handelsblatt http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/ups-und-tnt-machen-druck-post-goes-amazon/11264778.html
    online vom 22.01.2015 externer Link. Siehe dazu: Deutsche Post bedroht befristet Beschäftigte mit Lohnabsenkungen von bis zu 20 Prozent. Pressemitteilung von verdi vom 22.01.2015 externer Link http://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++9bdafd02-a247-11e4-85f5-5254008a33df

    Quelle: http://www.labournet.de/branchen/dienstleistungen/post/deutsche-post-goes-amazon-ausgliederung-fuer-niedriglohn/?cat=7755

  7. Spon ist Bertelsmann und Pegida permalink
    24. Januar 2015 20:00

  8. Greek Right Fears First Left Government in Greek History (TV . The RealNews Network) // / TV permalink
    24. Januar 2015 22:26

    Dimitri Lascaris reports from Greece that a near six-point lead for SYRIZA is raising memories of the fascist coup and civil war – January 24, 2015

    Source: http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=13044

    and
    https://www.youtube.com/user/TheRealNews

    ——-
    https://www.youtube.com/user/democracynow


    https://www.youtube.com/user/LabournetTv


    https://www.youtube.com/user/KontextTV


    https://www.youtube.com/user/weltnetzTV


    rojoynegro cgt – https://www.youtube.com/user/rynd


    https://www.youtube.com/user/syndikalismusTV

  9. EU-Kommissarin Cecilia Malmström will bei TTIP und CETA angeblich die Parlamente der Mitgliedsländer umgehen permalink
    25. Januar 2015 08:17

    „Vorläufige Anwendung“ mit völkerrechtlichen Verpflichtungen
    Peter Mühlbauer 25.01.2015
    EU-Kommissarin Cecilia Malmström will bei TTIP und CETA angeblich die Parlamente der Mitgliedsländer umgehen
    Der Umweltschutzorganisation Greenpeace zufolge will EU-Kommissarin Cecilia Malmström Teile der umstrittenen Freihandelsabkommen CETA und TTIP zu völkerrechtlichen Tatsachen machen, bevor die Parlamente der Mitgliedsländer zustimmen. Auf diese Weise könnte ein Scheitern wie beim ACTA-Abkommen umgangen werden.

    Der Trick, zu dem sich Malmström selbst bislang noch nicht geäußert hat, trägt den Namen „vorläufige Anwendung“. Mit solche einer vorläufigen Anwendung sollen die EU-Mitgliedsländer bindende völkerrechtliche Verpflichtungen eingehen können, ohne dass ihre Legislativen zustimmen. Das schlussfolgern die Greenpeace-Experten aus einer gründlichen Lektüre des bereits vorliegenden CETA-Vertragstexts, in dem es auf den Seiten 489 und 490 heißt: …
    Quelle: Telepolis – http://www.heise.de/tp/artikel/43/43954/1.html

  10. Konfusion von links bis rechts: Was soll Griechenland tun? permalink
    25. Januar 2015 08:30

    23. Januar 2015 l Friederike Spiecker

    Vor der Wahl in Griechenland haben deutsche Ökonomen sehr unterschiedliche Ratschläge gegeben, wie Griechenland aus seiner ökonomischen und politischen Krise herausfinden könne. Auf zwei diametral entgegengesetzte Positionen will ich näher eingehen, weil sie zeigen, woran eine Lösung scheitert: am Mangel an Logik.

    Quelle: http://www.flassbeck-economics.de/konfusion-von-links-bis-rechts-was-soll-griechenland-tun/

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