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Keine Toleranz der Intoleranz!

7. Januar 2015

15010706_jesuischarlie

fickdiereligiösenwixxer

17 Kommentare leave one →
  1. Alfons geht kämpfen permalink
    8. Januar 2015 10:55

    Alfons Rosenbruch ist 18 Jahre alt, als er die Ausbildung in Hamburg abbricht. Er geht nach Syrien und schließt sich dem “Islamischen Staat” an. Alles chillig hier, schreibt er einem Freund. Dann wird er erschossen. Geschichten wie die von Rosenbruchs Reise in den Dschihad stehen zurzeit häufig in den Zeitungen. Etwa 550 Männer und Frauen aus Deutschland sollen sich bereits dem Dschihad des IS angeschlossen haben, allein aus Hamburg sind laut Verfassungsschutz 50 ausgereist. Soziologen und Pädagogen versuchen, die Lebensläufe dieser Leute zu erklären. Schlechter familiärer Hintergrund, Chancenlosigkeit, Sinnsuche und als Folge Radikalisierung, solche Begriffe fallen meist. Irgendwann sind junge Männer von deutschen Schulen dann bereit, für den Islam zu töten.
    So war es auch bei Alfons Rosenbruch, glaubt man den Berichten: Ein Junge ohne Perspektive konvertiert mit 17 zum Islam. Er gerät in die Fänge salafistischer Prediger, reist über die Türkei nach Syrien und schließt sich dem IS an. Dann stirbt er. Aziz jedoch protestiert gegen diese Geschichte. Zu einfach, zu viel Klischee. “Sinnsuche, so ein Schwachsinn.” Sein Kumpel hatte alles, sagt er. Genug Geld, eine gute Familie, eine Ausbildung, Freunde. Er hat sich halt mit dem Koran befasst. “Haben Sie sich schon mal in eine Religion vertieft?” Danach würden viele die Welt mit anderen Augen sehen. “Alfons wollte keine Menschen töten, dafür hatte er zu viel Liebe in sich.”

    Quelle: taz – http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2014%2F12%2F27%2Fa0022&cHash=7a1cd5cd91fc059b965c42144cba21a8

    • Das wird man doch wohl noch zeichnen dürfen! - Satireblatt Charlie Hebdo ist kein Vorbild für Meinungsfreiheit permalink
      11. Januar 2015 07:33

      von Harald Neuber, Telepolis 10.01.2015

      Das Satireblatt Charlie Hebdo ist kein Vorbild für Meinungsfreiheit. Und die demonstrativ zur Schau gestellte Solidarität mit den toten Journalisten ist heuchlerisch

      Die blutige Attacke auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo könnte für Europa ein Fanal im Antiterrorkampf werden wie dies der 11. September 2001 für die USA ist. Darauf deuten sowohl die Brutalität des Überfalls hin, bei dem die Angreifer zehn Journalisten und zwei Polizisten ermordeten, als auch die Reaktionen in Frankreich und anderen EU-Mitgliedsstaaten. Frankreichs Präsident François Hollande sprach umgehend von einem Terrorangriff, europäische Amtskollegen verteidigten in ihren Kondolenzbotschaften „westliche Werte“. Es ist müßig, festzustellen, dass keine Zeichnung und kein journalistischer Beitrag Mord rechtfertigt. Allerdings hilft der phrasenartige Sermon, der jetzt von Politik und Medien kommt, nicht weiter, um das Geschehen in allen Dimensionen zu erfassen.

      Es ist derzeit kaum möglich, eine notwendige Trennlinie zwischen der Solidarität mit den Opfern und ihren Familien auf der einen Seite sowie einer gebotenen kritischen Auseinandersetzung mit ihrer redaktionellen Arbeit andererseits zu ziehen. Hier ein Versuch.

      Quelle: Telepolis – http://www.heise.de/tp/artikel/43/43818/1.html

      http://www.theguardian.com/world/ng-interactive/2015/jan/09/joe-sacco-on-satire-a-response-to-the-attacks

  2. 8. Januar 2015 17:28

    Nach dem Terroranschlag mutmaßlich islamistischer Täter in Paris sind auch die Sicherheitsbehörden in Bremen in Alarmbereitschaft. „Wir sind nicht blauäugig, so ein Vorfall könnte andere ermuntern, selbst aktiv zu werden“, sagte Polizeipräsident Lutz Müller am Donnerstag in einem Pressegespräch.

    Seit dem Anschlag sei die Überwachung bestimmter Gruppen und Einzelpersonen noch einmal intensiviert worden. „Wir schauen nach, ob die Leute zu Hause sind. Es gibt aber auch verdeckte Maßnahmen“, so Müller.

    Bremen ist seit Jahren ein Schwerpunkt der Islamisten-Szene in Deutschland. Vor gut einem Monat hatte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) den salafistischen Kultur- und Familienverein in Gröpelingen verboten, nachdem ermittelt werden konnte, dass Menschen aus dem Dunstkreis des Vereins nach Syrien ausgereist waren um für den „Islamischen Staat“ in den Krieg zu ziehen.

    Mäurer sieht „ein Potential“

    Mäurer wies am Donnerstag darauf hin, dass in der gesamten Republik seit geraumer Zeit abstrakt mit Anschlägen gerechnet werde. „Es gibt ein Potenzial“, sagte der Senator. Das Verbot des Kultur- und Familienvereins sei lediglich ein Mosaikstein, um dieser Entwicklung Herr zu werden.

    Auf die Frage, ob Bremen wegen dieses Verbots und vor dem Hintergrund des Anschlags in Paris nun besonders gefährdet sei, antwortete Mäurer mit einer Gegenfrage: „Was wäre, wenn wir feige gewesen wären?“ Ihm sei immer klar gewesen, dass damit ein gewisses Risiko verbunden ist.

  3. Moi aussi, je suis Charlie. permalink
    8. Januar 2015 18:04

    Keine Toleranz der Religion fände ich passender.

    Am selben Tag wie das medienintensive Hebdo-Massaker angerichtet wurde, wurden die kurdischen Frauen des Info-Büros in Paris ermordet… Diese Religions-Kranken haben da richtig losgelegt. Soviel Hass kann man gar nicht in Worte fassen, wie sich die religiöse Geisteskrankheit und ihre Träger verdient haben.

    Ferner sieht man am Terrorismus, wie schwach Staatengebilde sind, wenn um den Schutz punktueller Einrichtungen geht, mögen sie auch noch so sehr großen Streikräfteverbänden standhalten: Wenn nicht jeder einzelne Träger des gesellschaftlichen Systems ist, sondern eine Klassengesellschaft entsteht, mit „Verteidigern“ und „Verteidigten“, dann wird der Terror immer eine Chance haben.
    Der Sicherheit der Menschen zuliebe muss der Staat weg und alle Menschen müssen in einer freien, anarchistischen Gesellschaft Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.
    In einer solchen Welt hätten die Anwohner der Redaktion nicht Handies aus dem Fenster gehalten, sondern ihrerseits die Perversen mit einigen warmen Salven empfangen. Einfach, weil das Recht auf Verteidigung und Waffen ihrem Freiheitsbegriff immanent wäre – eine Freiheit, die sie mit der Waffe in der Hand gegen Mordbrennerei und Herrschaft zu verteidigen wüssten. Nicht nur eine auserwählte „legitime“ Armee, die prinzipiell zu spät kommen muss, sondern jeder einzelne Mensch – und der wäre immer vor Ort. Da hätten Religionskranke keine Chance.

    • Jin ~ Jîyan ~ Azadî -------------- Die Staaten schweigen weiterhin zu den Morden von Paris: “Sie schweigen, weil sie schuldig sind!” permalink
      9. Januar 2015 08:30

      Die Staaten schweigen weiterhin zu den Morden von Paris: “Sie schweigen, weil sie schuldig sind!”

      Am 9. Januar 2013 wurden die drei kurdische Revolutionärinnen, Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez am helligsten Tag im Kurdistan Informationsbüro in einer der belebtesten Gegenden von Paris ermordet. Anlässlich des zweiten Jahrestages dieser brutalen Morde verurteilen wir die Mörder und ihre Hintermänner auf das Schärfste. Zugleich gedenken wir den Ermordeten mit großem Respekt.

      Sakine Cansiz leistete ihr ganzes Leben lang entschlossen Widerstand gegen jegliche Form von Unterdrückung und Unrecht. Hierzu gehörte insbesondere auch ihr Kampf gegen die Militärjunta, die in der Türkei 1980 errichtet wurde. Sakine Cansiz kämpfte für die Freiheit der kurdischen Frauen genauso wie für die weltweite Frauenbefreiung. Ihr entschlossener und beharrlicher Kampf für ein freies Leben gleicht einem Manifest. Mit ihrem Kampf gegen Sexismus und jegliche Herrschaftsform ist Sakine Cansiz für die kurdische Frauenbewegung zu einem Symbol des Widerstands geworden. Zugleich spielte sie eine führende Rolle dabei, Frauen weltweit zu vereinen. Fidan Dogan errichtete Brücken zwischen den Völkern, indem sie den langjährigen, gerechten Kampf des kurdischen Volkes in Europa würdevoll und mit diplomatischem Feingefühl unterschiedlichen Völkern bekannt machte. Insbesondere arbeitete sie mit großem Einsatz für die internationale Solidarität zwischen kurdischen Frauen und Frauen aus aller Welt. Leyla Saylemez widersetzte sich der europäischen Assimilationspolitik. Sie engagierte sich entschlossen dafür, dass kurdische und andere Jugendliche sich dem ausbeuterischen System nicht ergeben, sondern vielmehr ihr revolutionäres Potential erkennen und nutzen.

      Obwohl seit den Hinrichtungen unserer Genossinnen in Paris nun zwei Jahre vergangen sind, wurden die Auftraggeber dieser Morde offiziell immer noch nicht bekannt gegeben. Ein Jahr nach den Morden war eine Tonaufnahme eines Gespräch zwischen dem Tatverdächtigen Ömer Güney und Mitarbeitern des türkischen Geheimdienstes MIT im Internet verbreitet worden. Auf den Aufnahmen war eine detaillierte Planung der Pariser Morde zu hören.

      Kurz nach der Veröffentlichung dieser Tonaufnahmen erklärte der damalige türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bezüglich des in Amerika lebenden Predigers Fetullah Gülen: “Sie haben den Osloer Dialogsprozess [zwischen der PKK und der türkischen Regierung] sabotiert. Durch die Ermordung der drei Frauen in Paris wollten sie auch den neu begonnenen Prozess sabotieren.” Alle öffentlich bekanntgewordenen Beweise deuten auf eine Beteiligung der Türkei hin. Das heißt, obwohl die französischen Staatsorgane über ausreichende Indizien verfügen, haben sie hierzu bislang weder eine Erklärung abgegeben noch diesbezüglich ernsthafte Ermittlungen durchgeführt. Dies zeigt, dass die internationalen kriegstreiberischen Kräfte weiterhin an ihrem Ziel festhalten, die Kurdische Freiheitsbewegung mit allen Mitteln zu bekämpfen. Vermutlich bleiben die Verantwortlichen der Morde unbehelligt, weil die gleichen Kräfte noch weitere Attentatspläne gegen führende Kader der Kurdischen Befreiungsbewegung schmieden.

      Genauso wie bei Morden in Paris, so sehen wir auch heute in Sengal und Kobanê ganz deutlich, dass die internationalen kriegstreiberischen Kräfte den Kampf für die Werte der Menschlichkeit zerschlagen wollen, der unter der Führung von Sakine Cansiz in Kurdistan aufgebaut wurde.

      Jedoch leisten die Frauen und Völker Kurdistans im Gedenken an Sakine Cansiz einen historischen Widerstand. Im Gedenken an Fidan Dogan solidarisieren sich die Völker aus aller Welt mit dem Kampf der Frauen in Rojava und Sengal. Tausende revolutionärer Jugendlicher sind genauso wie Leyla Saylemez nach Kurdistan zurückgekehrt und kämpfen dort heute im Gedenken an sie.

      Um die Mörder und die hinter ihnen stehenden internationalen kriegstreiberischen Kräfte zur Rechenschaft zu ziehen, setzen kurdische Frauen seit zwei Jahren ihre wöchentlichen Aktionen fort. Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden wird die Kampange “Ihr schweigt, weil Ihr schuldig seid!” solange fortsetzen, bis die Täter sowie die Auftraggeber der Morde bekannt gegeben wurden.

      Wir Frauen sagen: Kein Vergeben – Kein Vergessen!
      Sakine, Fidan und Leyla leben in unserem Kampf für Frieden und Freiheit weiter!
      Jin – Jîyan – Azadî!

      http://civaka-azad.org/die-staaten-schweigen-weiterhin-zu-den-morden-von-paris-sie-schweigen-weil-sie-schuldig-sind

      • Moi aussi, je suis Charlie. permalink
        9. Januar 2015 19:09

        Interessant. Ein türkischer Kollege meinte heute sehr überzeugt, dass der türkische Geheimdienst dahinter stecke. Das fand der ganz normal, weil er es aus der Vergangenheit gar nicht anders kannte, als dass Geheimdienste der Türkei in puncto Kurdenfrage die wahre türkische Erdogan-Politik durchziehen und die offene, „legitime“ Politik das ist, was die Repräsentanten auf der Zunge tragen. Diese Zungen sind am falschen Ort.

        Auch im spanischen Bürgerkrieg wissen wir von dieser Geheimtreiberei. Alleine was der russische Kommunismus des Stalin-Regimes mit England und Frankreich alles getan hat, um dem Faschismus zum Sieg zu verhelfen, um letztendlich die Verträge zwischen Sovjetdiktatur und Frankreich zu erfüllen ist erschreckend.
        Wenn man das ganze potenziert, mit den technischen Möglichkeiten und der geringeren Gegenwehr heute, (wegen Graswurzel-Pazifisten, gewerkschaftsmarginalisierende Pseudoanarchisten, usw.) dann kann man sich vorstellen, was sie heute alles durchziehen.

        Und an alle diejenigen, die meinen sie müssten dem Katechismus gleich, die Situation des spanischen Klassenkrieges von der heutigen Situation abheben, weil die Kämpferinnen und Kämpfer in Rojava nicht ihre persönlichen Rubbelvorlagen sind, denen sei gesagt, dass sich die Geschichte niemals genauso wiederholt, wie sie mal war, aber dass Muster wiederkehren, wenn ihre Voraussetzungen wiederkehren. Wer so blind ist und heute „von-nichts-weiß“ der hat es nicht anders verdient.
        Anders als die Wahrer des heiligen Prinzips gehe ich einfach von den Menschen aus – sie hängen mit ihren Waffen hinter Barrikaden boykottiert von der ganzen Welt und haben bereits bspw. in puncto Frauenfrage einige Verbesserungen trotz Krieg erreicht – wem es da nicht klingelt, weil die Schwarzroten Aufnäher und das vegane Essen fehlen, der kann sich getrost einfach wieder an die nächste Klausur setzen.

        Religion und Staat haben einander im Schlepptau – Auf dass ihre Zwingburgen in Zukunft warm saniert werden!

  4. anna permalink
    9. Januar 2015 10:32

    „In einer solchen Welt hätten die Anwohner der Redaktion nicht Handies aus dem Fenster gehalten, sondern ihrerseits die Perversen mit einigen warmen Salven empfangen. Einfach, weil das Recht auf Verteidigung und Waffen ihrem Freiheitsbegriff immanent wäre – eine Freiheit, die sie mit der Waffe in der Hand gegen Mordbrennerei und Herrschaft zu verteidigen wüssten. Nicht nur eine auserwählte “legitime” Armee, die prinzipiell zu spät kommen muss, sondern jeder einzelne Mensch – und der wäre immer vor Ort. Da hätten Religionskranke keine Chance.“ — Gut, das es so eine von dir gewünschte Gesellschaft nicht geben wird — ach so: und das sperma, das du da gerade verspritzt hast, das wisch mal selber weg

    • Moi aussi, je suis Charlie. permalink
      10. Januar 2015 15:55

      Uh Ah – jetzt hast du’s mir aber gegeben!
      Ich denke dass eine freie Gesellschaft die dem „Wilden Westen“ näher kommt, als deinen braven Fantasien wird es eher geben, als einen globalen Hippie-„Freiraum“ für Laber-Luschen.
      Haha – dass du es schlimm findest, oder entwürdigend, oder was auch immer, wenn jemand abspritzt, das sagt schon einiges über deine verbiesterte, „trockene“ Art aus. Gähn.

      Die Tränen des asketischen Gerechten, die du da unter weiblich-normativ klingendem Pseudonym rumgeheult hast, die wisch mal selber weg.

      • anna permalink
        13. Januar 2015 09:34

        du hast nichts verstanden – macht nichts. deine interpretationen und hassgesänge – ja da bist du westlicher „linker“ männermainstream, dein djangovideo, oh, weh,- das eigentlich traurige: für all deine gewaltfantasien und psychopatenlyrik sterben andere, weil sie auch dein recht verteidigen, gequirlte scheisse zu veröffentlichen

  5. Politische Leichenfledderei Wie die extreme Rechte von dem Massaker in Paris profitieren will permalink
    9. Januar 2015 12:50

    von Tomasz Konicz, auf Telepolis/Heise 09.01.2015
    Wie die extreme Rechte von dem Massaker in Paris profitieren will
    Es dauerte nur wenige Stunden, bis die ersten rechten Rattenfänger sich daran machten, politisches Kapital aus dem islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo zu schlagen.

    Der Publizist Jürgen Elsässer gab schon am 7. Januar die entsprechende Parole aus: „Wer jetzt noch gegen PEGIDA demonstriert, spuckt auf die Gräber der Toten in Paris.“ Die ermordeten Satiriker seien der Beweis dafür, dass „dass PEGIDA mit den Warnungen vor den Gefahren einer weiteren Islamisierung Recht“ habe, es gelte nun, auf ein „strenges Durchgreifen gegen islamistische Parallelgesellschaften und Hassprediger“ zu drängen.

    Ganz auf dieser Linie mobilisiert die Pegida …
    Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43809/1.html

    Schlüsse aus „Charlie Hebdo“: Der Terror ist ein Teil von uns – Von Jakob Augstein

    Nach dem Anschlag von Paris müssen Franzosen und alle Europäer beweisen, dass sie klüger agieren als die USA nach dem 11. September 2001: Krieg gegen Terror lässt sich nur mit den Waffen des Wortes gewinnen.
    Quelle: Spon – http://www.spiegel.de/politik/ausland/charlie-hebdo-jakob-augstein-den-anschlag-in-paris-a-1011898.html

    • Politische Leichenfledderei Wie die extreme Rechte von dem Massaker in Paris profitieren will --- Terror lebt vom Timing - KenFM lebt vom Verschwörungsschwachsinn permalink
      10. Januar 2015 11:43

      KenFM lebt vom Verschwörungsschwachsinn
      ErKENnbar an der völligen Anteilsnahmslosigkeit
      und völligen Gefühlslosigkeit für die Terroropfer!!!

      KenFM über: Terror lebt vom Timing https://www.youtube.com/watch?v=H0CtyNPfbW8

      • Boing permalink
        12. Januar 2015 22:18

        Dieses Arschloch interessiert sich nicht die Bohne für die Ermordeten, kein einziges Wort des Mitgefühls ……. jaja böse MainstreaMedien ……. Hauptsache er kann seinen Verscvhwörungswahn absonderen

  6. Barbarenstabilität Das Attentat in Paris und der Westen permalink
    9. Januar 2015 13:00

    Von Arnold Schölzel

    Die beiden Massenmörder, die unter Jubelrufen über einen Gott und dessen Größe in Paris am Mittwoch zwölf Menschen umbrachten, setzten den Zivilisationsbruch fort, den Kriminelle ihrer Art an vielen Orten der Welt täglich zelebrieren. Es sind Barbaren.

    Bemerkenswert erscheint, dass die Blutsäufer sich für ihre Tat eine kritische linke Zeitschrift aussuchten, nicht gesellschaftliche oder staatliche Symbole. Sie ließen einen Staat in Ruhe, der die Barbarei der westlichen Weltordnung permanent demonstriert. Der Krieg gegen Libyen 2011, …

    … ein weiterer Zufall, der keiner ist: Laut dpa wird am heutigen Freitag vor einer Moschee im saudiarabischen Dschidda an dem Journalisten und Blogger Raif Badawi eine Strafe vollzogen, zu der er neben zehn Jahren Haft und Zahlung von umgerechnet fast 200.000 Euro im Mai 2014 verurteilt wurde: 1.000 Peitschenhiebe. Laut Amnesty International soll sein Vergehen darin bestanden haben, ein öffentliches Forum für Debatten geschaffen zu haben. Ein »Werte«aufschrei war nicht zu hören.

    Warum auch? Die Attentäter von Paris sind das Spiegelbild solcher »Stabilität«. Deren Gehalt ist die Tendenz zu Autokratie und faschistischer Herrschaft, die globale gesellschaftliche Spaltung mit barbarischen Mitteln.
    Quelle: http://www.jungewelt.de/2015/01-09/064.php

  7. ISIS ermordet Straßenzauberer Markus ~ Islamisten bewerten Zauberkunst als Gotteslästerung permalink
    9. Januar 2015 22:24

    ISIS ermordet Straßenzauberer

    Markus Kompa 08.01.2015
    Islamisten bewerten Zauberkunst als Gotteslästerung

    Einem Bericht des Mirror zufolge haben Dschihadisten in der syrischen Stadt Raqqa einen Mann hingerichtet, weil er auf der Straße Zaubertricks zeigte. Ein in die Türkei geflohener Zeuge schilderte, der als „Zauberer“ bekannte Mann, der etwa Münzen und Handys verschwinden ließ, sei in dem Ort vor allem bei Kindern sehr beliebt gewesen. Während einer spontanen Vorstellung auf der Straße sei er verhaftet und anschließend geköpft worden. Die Dschihadisten bewerteten die Zauberei als Gotteslästerung, da sie Illusionen und Falschheit bewirke. Zudem halte solch unnötige Unterhaltung Gläubige vom Gang zur Moschee ab.

    Auch dem Christentum, das sich von den Urreligionen durch Dämonisierung derselben als Hexerei abgrenzte, waren die Zauberer stets ein Gräuel. Unter Berufung auf 2. Buch Mose 22:18 sollten „Zauberer“ gar getötet werden, obwohl Moses selbst seine Wunder von ägyptischen Zauberern gelernt haben soll, mit denen er sich auch duelliert hat. Im Portal des Kölner Doms ist ein Duell zwischen Simon Petrus und dem „biblischen Zauberer“ Simon Magus aus dem ersten Jahrhundert dargestellt, bei dem Petrus den Mitbewerber tötet, Apostelgeschichte 8, 9–25. Ludwig XIV. ließ selbst fahrende Künstler massakrieren. Während der Hexenverfolgungen konnte jede Assoziation mit Zauberei tödlich sein. Das erste moderne Zauberbuch The Discoverie of Witchcraft (1584) wurde zu dem Zweck verfasst, die Öffentlichkeit über den harmlosen Charakter von Zaubertricks aufzuklären.

    Auch in jüngerer Zeit begegnen Vertreter christlicher Religionen der Zauberkunst bisweilen mit fundamentaler Ignoranz. Noch in den 1980er Jahren verweigerte manch deutscher Pfarrer die Nutzung von Gemeinderäumen für Zauberveranstaltungen. Religiöse Fanatiker identifizierten Starmagier wie David Copperfield oder David Blaine mit dem Antichrist. Zeugen Jehovas dürfen nicht einmal Zauberer-Filme besuchen. Auf das Bewerkstelligen von Wundern und Illusionen beanspruchen Religionen häufig ein Monopol.

    http://www.heise.de/tp/news/ISIS-ermordet-Strassenzauberer-2513955.html

  8. Anschlag auf "Charlie Hebdo": Die ungeheure Freiheit des Denkens permalink
    9. Januar 2015 23:43

    Anschlag auf „Charlie Hebdo“: Die ungeheure Freiheit des Denkens

    Eine Kolumne von Georg Diez, Quelle: Spon – http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charlie-hebdo-georg-diez-ueber-religionen-kolumne-a-1012113.html

    Aus den Bildern der ermordeten Karikaturisten von „Charlie Hebdo“ spricht die Lust, sich nichts und niemandem zu unterwerfen. Das ist die Bestimmung des Menschen, für manche ein Fluch: frei zu sein. Frei auch und gerade von Religion.

  9. Kari Katur permalink
    10. Januar 2015 19:26

    Karikatur von Gott

    Wenn ich mich nicht mehr melde,
    ist davon auszugehen,
    dass Gott keinen Humor versteht
    und mich der Blitz getroffen hat.

  10. Fanatika 2015 permalink
    24. Januar 2015 09:56

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