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Punkfanzine mit Schwerpunktausgabe zum Anarcho-Syndikalismus

3. Dezember 2014

underdogDer UNDERDOG Nr. 46 ist erschienen. In der aktuellen Ausgabe beinhaltet er einen Schwerpunkt zum Anarcho-Syndikalismus. Interviews mit anarcho-syndikalistischen Gruppen und Projekten wurden geführt. So auch mit dem Syndikalismus-Blog. Hier die Vorstellung des Inhalts:

UNDERDOG #46. Schwerpunkt: Anarcho-Syndikalismus

Unser Schwerpunkt thematisiert Anarchosyndikalismus als soziokulturelle Bewegung abseits gewerkschaftlicher Zusammenhänge mit konzeptionellen Ideen zur Selbstorganisation und Selbstverwaltung. Anarcho-Syndikalismus ist also weit mehr als theoretische Polit- und Forschungsarbeit, ist Bildung und Kultur, (Wieder-)Aneignung und Entfaltung jenseits eines kapitalistisch geprägten Gesellschaftssystems mit dem Ziel, eine herrschaftsfreie, hierarchielose solidarische Gemeinschaft zu eröffnen, in der mensch selbstorganisiert und solidarisch miteinander leben kann.

Wir unterhielten uns mit Gabriel Kuhn, der sich u.a. mit der Idee einer herrschaftsfreien Welt beschäftigt, in der schwedischen SAC aktiv ist und Forschung und bei Anarchist*innen-Treffen für Vorträge eingeladen wird.

Des Weiteren unterhielten wir uns mit Aktiven des Syndikalismus-Blog, die hier über eine Vielzahl politischer und sozialer Themen informieren und versuchen, lokale Strukturen aufzubauen.

Darüber hinaus stellten wir Fragen an das Institut für Syndikalismusforschung, das sich zur Aufgabe gemacht hat, „die Aktivitäten der heutigen anarcho-syndikalistischen Bewegung historisch-theoretisch zu begleiten“, um sie möglichst facettenreich, stichhaltig und präzise interpretieren zu können.

Dann unterhielten wir uns mit Folkert vom „barrikade-Buchverlag“ über den Aufbau eines genossenschaftlichen anarchosyndikalistischen Verlagskonzepts und über den Hintergrund zum Rechtsstreit zwischen ihm und das Café Libertad.

Wir haben den Umsonstladen Bremen besucht und stellen „Ort der Irritation der kapitalistischen Normalität“  vor.

Zusätzlich haben wir der Bremer Stadtkommune „Alla Hopp“ einen Besuch abgestattet und unterhielten uns mit Franzis und Petra über die Historie und das Lebensmodell, das anarchistische, politische Ideen und Philosophien in den Alltag einbindet.

+ CD: V.A. „Make your own choices“. 18 Songs von u.a KAPELLE VORWÄRTS, CATHOLIC YOUTH, EPHEMERAL FOETUS, SUBORDINATE…

Das Heft kann hier bestellt werden

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  1. SO WAR DAS SO36 - PUNK DOKU permalink
    28. Dezember 2014 17:33

    SO WAR DAS SO36 – PUNK DOKU

    Eine Hommage von Manfred Jelinski und Jörg Buttgereit an den berühmtesten Punk-Schuppen seiner Zeit.

    Ende der 70er eröffnete in einem ehemaligen Kreuzberger Supermarkt das S.O. 36 als Anlaufstelle für alle, die an der neuen Kunst und Musik interessiert waren. Punk- und Avantgarde-Bands spielten einträchtig nebeneinander.

    Bands wie Soilent Grün traten auf, kurz bevor sie Die Ärzte wurden, und Ratten-Jenny krachte durch den Boden. Diese und andere Geschichten hält Manfred Jelinskis Dokumentation fest, angereichert mit Konzertausschnitten von Einstürzende Neubauten, Carambolage, Malaria!, Der Wahre Heino, Die Tödliche Doris und natürlich Soilent Grün. Ein sympathisches Chaos der Stimmen und Meinungen, dass die zwischen Kaputtness und Glamour torkelnde Atmosphäre West-Berlins um 1980 einfängt.

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