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Kobanê: IS greift über die Türkei an, türkische Soldaten ziehen sich zurück

1. Dezember 2014

kobane222-300x200Angaben der kurdischen Nachrichtenagentur Hawar zufolge soll die Terrormiliz Islamischer Staat in den frühen Morgenstunden des 29. November eine neue Großoffensive gegen Kobanê gestartet haben. Dabei sollen die IS-Kämpfer das erste Mal direkt von der Türkei aus angegriffen haben.

Nachdem sich die Kämpfer des IS im Weizendepot an der syrisch-türkischen Grenze verschanzt haben sollen, kam es zu einem Selbstmordanschlag. In dessen Folge soll der IS über die Türkei nach Kobanê gedrungen sei und von dort aus das Stadtzentrum attackiert haben. Zeitgleich begann ein breitangelegter Angriff aus sämtlichen Richtungen. Lokalen Angaben zufolge kam es zum Rückzug der türkischen Armee an der Grenze.

Diesbezüglich äußerte die Co-Vorsitzende der PYD Asia Abdullah dem kurdischen Fernsehsender Ronahi TV gegenüber, dass der IS derzeit von allen vier Seiten aus, der Nord-, Ost-, Süd- und Westfront angreift. Weiter erklärte Abdullah, dass die Türkei ihre Haltung dem IS gegenüber konkretisieren muss. “Der IS greift vom türkischen Boden aus an. Dies ist aus politischer und sicherheitstechnischer Sicht sehr gefährlich, sowohl für die Türkei, als auch für sämtliche demokratische Kräfte.”

Weiterhin betonte Abdullah, dass in dieser Situation unverzüglich ein Hilfskorridor auf türkischer Seite geöffnet werden muss. „Sämtliche Kräfte, die den Kampf gegen den IS unterstützen müssen sich für die Errichtung eines Korridors einsetzten. Die Türkei hat selbst geäußert, dass sich der IS auf türkischem Boden befindet.“, so weiter die Worte Abdullahs, die anfügte, dass die Widerstandsleistenden von Kobanê vor allem Unterstützung beim Kampf gegen die schweren Waffen des IS benötigen.

Quelle: Civaka-Azad

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  1. 12. März 2015 23:48

    Türkei zahlt fast alle muslimischen Gefängnisseelsorger in NRW

    Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) sagte am Mittwoch im Rechtsausschuss des Düsseldorfer Landtags, 117 der 122 Imame, die derzeit ehrenamtlich in NRW-Gefängnissen arbeiteten, kämen von der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) und seien vom türkischen Konsulat entsandt.

    Eine systematische Sicherheitsüberprüfung finde bei ihnen nicht statt, sagte Kutschaty. Als türkische Beamte böten sie eine ausreichende Gewähr dafür, keine salafistischen oder verfassungswidrigen Bestrebungen zu unterstützen.

    http://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2015-03-12/tuerkei-zahlt-fast-alle-muslimischen-gefaengnisseelsorger-nrw

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