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Schwarz-Roter Ticker (186) [4 Meldungen]

20. Oktober 2014

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Pilotenstreik

Trotz der Ausweitung des Pilotenstreiks auf die Langstrecke will die Lufthansa an ihrem Sonderflugplan festhalten. Die zweite Streikankündigung der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC), von Dienstagmorgen an auch auf Langstreckenflügen in den Ausstand zu treten, sei überraschend gewesen, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Ungeachtet dieser „neuen Information“ wolle man aber den Sonderflugplan für Dienstag wie geplant bis zum Montagmittag veröffentlichen, hieß es. Die VC hatte am Montagmorgen angekündigt, ab Dienstag von 6 Uhr bis kurz vor Mitternacht auch Langstrecken-Verbindungen der Lufthansa zu bestreiken – zusätzlich zu Streiks auf der Kurz- und Mittelstrecke ab Montag, 13 Uhr, bis Dienstag, 23.59 Uhr. (taz)

Mehrheit der Frauen fühlt sich im Job benachteiligt

Die breite Mehrheit der Frauen in Deutschland fühlt sich am Arbeitsplatz benachteiligt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa. Danach glauben 72 Prozent der Frauen, sie müssten im Job besser sein, um das Gleiche zu erreichen wie ein Mann. Das andere Geschlecht sieht das allerdings ganz anders. Nur 28 Prozent der Männer antworteten mit Ja auf die Frage, ob Frauen im Beruf mehr leisten müssten, um das gleiche Ergebnis zu erzielen wie ihre männlichen Kollegen. Etwas mehr als die Hälfte der Frauen und immerhin 44 Prozent der Männer vermuten, dass die Aufstiegschancen von Frauen steigen würden, wenn es mehr weibliche Vorstände gäbe. Aktuell liegt der Frauenanteil in den Vorständen der Börsenunternehmen bei mageren 5,8 Prozent. (FAZ) Anmerkung Syndikalismus: Und noch immer erhalten Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen.

From Berlin-Wedding to Kobane! Demonstration mit 2500 Menschen!

kobane berlindemoAm Samstag dem 18.10.2014 fand eine Demonstration zur Unterstützung der YPG/YPJ Kämpferinnen statt, welche seit über einen Monat die nordsyrische Stadt Kobane erfolgreich gegen die Terrormiliz IS verteidigen. Die Demonstration wurde von der kurdischen Jugend Berlin organisiert, in Zusammenarbeit mit dem neugegründeten Netzwerk Alle für Rojava! Dem Aufruf folgten rund 2500 Menschen die in den frühen Abendstunden vom U-Bhf. Bernauer Straße starteten. Die Demonstration lief dann Richtung Gesundbrunnen und damit an der Voltarstraße vorbei, auf der einige Salafisten Cafes betreiben. Mit zunehmender Dunkelheit ging es weiter durch den Weddinger Kiez bis zum Nauener Platz. Einigen Genossen sendeten an der Maxstraße Ecke Schererstraße noch Solidarische Grüße an die Demonstration in Form von Fahnen und Transparenten. Schlußpunkt war nach gut 2 ½ Stunden der Nettelbeckplatz, der von den Cops komplett umstellt und ausgeleuchtet wurde. Viele AnwohnerInnen aus dem Wedding begrüßten den Protest gegen den IS sowie Erdogan und unterstützen die Demonstration mit Hilfe von Parolen oder kurdischen Fahnen. Auf vereinzelte Provokationen von türkischen Faschisten und IS-Sympathisantinnen gab es jedoch adäquate Antworten seitens der Demonstration. (Linksunten)

SAP wächst stärker

Der Umstieg der Kunden auf Cloud-Software dämpft die Gewinnerwartung des Software-Konzerns SAP für dieses Jahr. Das operative Betriebsergebnis werde 2014 in einer Spanne von 5,6 bis 5,8 Milliarden Euro liegen statt bei 5,8 bis 6,0 Milliarden Euro, teilte SAP am Montag mit. Grund sei die zunehmende Nachfrage der Kunden nach der Mietsoftware aus dem Internet, da sich die Erlöse hier auf einen längeren Zeitraum verteilen als beim Lizenz-Verkauf. (Handelsblatt)

19 Kommentare leave one →
  1. Geld eintreiben bei Barbesitzer permalink
    20. Oktober 2014 16:57

    Gute Aktion in Brighton

    • was los permalink
      21. Oktober 2014 19:11

      Das schöne an dem Palaver ist, dass es bei Kneipen und Gastro super Außenwirkung hat. Jetzt wissen alle drumherum, was ihnen als nächstes bevorsteht, wenn sie Löhne gar nicht erst zahlen.

      Und was ich auch gut finde, ist, dass die SF dort nicht, wie es wahrscheinlich in Deutschland wäre, Leute ohne Zähne im Mund, mit schwarzen Kutten und stressigem Auftreten hingeschickt hat, sondern genau die Leute, die man sich als Gastronom in einem sonnigen Biergarten wünscht.
      Ich meine, da es heute ja sowieso kaum mehr andere Menschenschläge gibt, ist es wahrscheinlich richtig diesen hippen Typus, der sich so krass verbreitet hat, zu erziehen.

  2. EU-WEITE MENSCHENJAGD ---- Koordinierte Fahndung nach "illegalen" Einwander_Innen 13.10.14 Tagesschau.de permalink
    21. Oktober 2014 17:59

    Koordinierte Fahndung nach „illegalen“ Einwander_Innen 13.10.14 Tagesschau.de

  3. Austerität tötet: Wer das Sparen erfand und wem es heute nützt - radio bayern2 permalink
    22. Oktober 2014 12:56

    Auf die Sparprogramme der Troika folgte in vielen Krisenländern die humanitäre Katastrophe. Während die EU-Länder weiter ihre Schulden reduzieren wollen, wird die Krise für immer mehr Menschen zum Alltag – auch in Deutschland.
    Die Selbstmordrate in Griechenland hat sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt. Die HIV-Infektionsrate ist binnen eines halben Jahres um 52 Prozent gestiegen. Und die EU warnt vor Infektionskrankheiten wie dem wieder aufgetauchten West-Nil-Virus, an dem in der Krise 62 Menschen gestorben sind. Der Grund: ein strikter Sparkurs, den die Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds Griechenland vorgeschrieben hat. Seitdem wurde der griechische Gesundheitsetat fast halbiert, 35.000 Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte sind entlassen und 100 der 183 Krankenhäuser geschlossen worden. Obwohl die Jugendarbeitslosigkeit in Krisenländern bei 60 Prozent liegt, Millionen Menschen in Armut leben, hat sich das Sparen in der Krise unter dem Namen der “Austerität” durchgesetzt. Doch was steckt hinter diesem Wort? Wie kam das Dogma vom “ausgeglichenen Haushalt” in die Welt? Wer profitiert von den ständig verlangten “Strukturreformen”? Und wie ließe sich die Krise anders bearbeiten? Das Feature zeigt mit Blick auf die großen Krisen des Kapitalismus: “Austerität” stellt keinen sozial neutralen Sparkurs dar, sondern die Fortsetzung einer Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums, die in den 80er-Jahren begann und immer mehr Menschen krank macht.
    Quelle: Bayern2 –
    [audio src="http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG/_AES/5AF6528H/141018_1305_radioFeature_Austeritaet-toetet---Wer-das-Sparen-erfand-.mp3" /]

  4. Herrschaft Zwischen den mörderischen Taten der Gotteskrieger u. dem rasenden Stillstand des Turbokapitalismus leben wir wie gelähmt vor uns hin permalink
    22. Oktober 2014 13:03

    Georg Seeßlen, freitag.de 15.10.2014 | 06:00 24

    Unser täglicher Weltuntergang

    Herrschaft Zwischen den mörderischen Taten der Gotteskrieger und dem rasenden Stillstand des Turbokapitalismus leben wir wie gelähmt vor uns hin

    Ist das Ende der Welt nahe? Haben wir es vor lauter Sorgen und Fernsehen gar verpasst? Versuchen wir unsere täglichen medialen Bilder zusammenzusetzen, also all die Barbarei, Ignoranz, Heuchelei und Wahnsinn, würde man auf ihre Rettung wohl nicht mehr viel geben wollen. Aber das Schlimmste ist: Die Bilder passen nicht mehr zusammen, sie erklären nichts und werden von nichts erklärt. Es gibt nicht das eine Bild, wie vielleicht noch das der einstürzenden Twin Towers, stattdessen folgen die Katastrophen und Zivilisationsbrüche immer rascher aufeinander. Ukraine, Syrien, Gaza, Irak, NSA und Ebola. Die Welt geht nun an allen Ecken und Enden unter. Und mit ihr die sogenannten Werte des Westens.

    Religionen, Mythen, Literatur und Kino haben sich stets Mühe gegeben, drastische Bilder für das kollektive und selbstverschuldete Verschwinden unserer Spezies zu finden. Paradoxerweise aber haben sich die Verhältnisse schon immer auch umgedreht: Die Welt muss untergehen, damit der Einzelne überlebt. War es der Gerechteste? Oder doch nur der Cleverste? Oder sogar der Verstörteste?

    Menschen, die nicht wissen, wie sie leben sollen, wünschen der Welt den Tod. Das ist der Kern von Amoklauf, Terror, Kontrollwahn oder, wenn wir Glück haben, von nur ein bisschen Paranoia. …https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/unser-taeglicher-weltuntergang

  5. Warum die geplanten Freihandels- und Investitionsabkommen ein Angriff auf die Arbeitsrechte sind permalink
    22. Oktober 2014 13:25

    Es gehört zu den Eigenheiten der Macht, dass sie Scheinwelten um sich herum konstruieren muss, um ihre Existenzgrundlage nicht auf’s Spiel zu setzen. Argumente haben in diesem Rahmen gerade so viel Gewicht, wie ihr Vorhandensein diese Scheinwelten zeitweise zu entlarven droht. Wirklich inhaltliches Gewicht in der Machtarena kommt ihnen hingegen nicht zu, da die Ziele hinter dem Großteil der politischen Entscheidungen in unseren neoliberalisierten Formaldemokratien alles andere tun, als mit jenen zusammenzufallen, die öffentlich propagiert werden: Gemeinwohl, Sicherheit, Gerechtigkeit etc. (hinter diesen Begriffen sollte man ohnehin stets ein “für wen?” platzieren).

    Die Argumentenscheue der Macht lässt sich hierbei an allen möglichen Punkten beobachten, die sich auf gesellschaftlich-politisch größere Zusammenhänge beziehen. Die Freihandels- und Investitionsabkommen (CETA, TiSA, TTIP), die die Eliten in der EU mit Eifer zu etablieren versuchen, sind hierbei jedoch ein besonders lehrreiches Stück.

    http://www.maskenfall.de/?p=6767

  6. 1. November 2014: Internationaler Aktionstag für die Solidarität mit Kobanê permalink
    22. Oktober 2014 17:41

    Datum für die globale Rally: 1. November 2014

    Zum 1. November werden alle Menschen, die sich mit dem Widerstand von Kobanê solidarisieren dazu aufgerufen, in ihren Städten Aktionen, Demonstrationen, Kundgebungen und andere Formen des Protests zu organisieren. Am 1. November soll überall auf der Welt gezeigt werden, dass der Widerstand von Kobanê gegen den IS-Faschismus nicht allein ist. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützen den Aufruf zur „Global Rally for Kobanê“. Weitere UnterstützerInnen des Aufrufs können sich bei uns melden. Organisiert euch überall in Bündnissen für die Solidarität mit Kobanê und teilt uns per Mail (info@civaka-azad.org) mit, wenn auch in eurer Stadt ein Protest auf die Beine gestellt wird. Nur gemeinsam können wir den IS-Faschismus zerbrechen.

    Im Folgenden findet ihr die deutsche Übersetzung und den englischsprachigen Originalaufruf zum „Internationalen Aktionstag für die Solidarität mit Kobanê“ sowie die Namen der bisherigen UnterzeichnerInnen des Aufrufs:

    Internationaler Aufruf:

    Der IS startete einen großen militärischen Feldzug an mehreren Fronten gegen die kurdische Region Kobanê in Nord-Syrien. Dies ist der dritte IS-Angriff auf Kobanê seit März 2014. Weil der IS bei den vorherigen zwei Gelegenheiten nicht erfolgreich war, greifen sie nun mit stärkeren Kräften an und wollen Kobanê einnehmen.

    Im Januar dieses Jahres haben die Kurden in Westkurdistan (Rojava) kommunale Selbstverwaltungen in Form von drei Kantonen aufgebaut. Eines dieser drei Kantone ist Kobanê. Die türkische Grenze liegt im Norden von Kobanê und alle anderen Seiten sind von ISIS-kontrollierten Gebieten umgeben. Der IS hat sich den Grenzen Kobanês mit schweren Waffen aus den USA genähert. Hunderttausende von Zivilisten werden durch den brutalsten Genozid der modernen Geschichte bedroht. Die Menschen von Kobanê versuchen mit leichten Waffen den brutalsten Angriffen von IS-Terroristen zu widerstehen nur mit Hilfe der Volksverteidigungseinheiten in Westkurdistan YPG und YPJ, aber ohne irgendeine internationale Hilfe.

    Deshalb ist eine Globale Rally – für Kobanê – für Humanität unverzichtbar.

    Die sogenannte internationale Koalition im Kampf gegen den IS hat dem kurdischen Widerstand nicht effektiv geholfen, obwohl diese Staaten Zeugen des andauernden Massakers sind, der gegen Kobanê ausgeführt wird. Sie haben ihre wirklichen internationalen rechtlichen Verpflichtungen nicht erfüllt. Einige Staaten in dieser Koalition, insbesondere die Türkei, gehören zu den finanziellen und militärischen Unterstützern der IS-Terroristen im Irak und in Syrien.
    Deshalb ist eine Globale Rally – für Kobanê – für Humanität unverzichtbar.

    Wenn die Welt Demokratie im Mittleren Osten will, sollte sie den kurdischen Widerstand in Kobanê unterstützen. Demokratische Autonomie verspricht eine freie Zukunft für alle Menschen in Syrien. In dieser Hinsicht ist das “Modell Rojava” – die säkulare, nicht sektiererische, demokratische Haltung in Rojava das Modell, das Einheit in Vielfalt praktiziert.

    Handeln Sie jetzt!

    Es ist höchste Zeit, den Global-Players Gründe zur Umkehr zu geben.

    Wir ermutigen die Menschen in der ganzen Welt, ihre Solidarität mit Kobanê zu zeigen. Gehen Sie auf die Straßen und demonstrieren Sie!

    Wir bitten Sie eindringlich, sich an der Globalen Rally für Kobanê zu beteiligen.

    Unterstützen Sie den Widerstand gegen IS – für Kobanê – für Humanität!

    14. Oktober 2014
    http://civaka-azad.org/internationaler-aktionstag-fuer-die-solidaritaet-mit-kobane/

    Unterzeichner:

    Prof Noam CHOMSKY-US; Adolfo Perez ESQUIVEL, Nobel Peace Prize Laureate 1980-Argentina; Archbishop Emeritus Desmond TUTU, Nobel Peace Prize Laureate, South Africa; Hugo BLANCO, leader of the CCP (Campesino Confederation of Peru)-Peru; Prof Bill BOWRING, University of London, Birkbeck College -UK; MICHAEL MANSFIELD QC, President of Haldane Society of Socialist Lawyers-UK; Dr Felix PADEL, Sussex University-UK; Lord HYLTON, House of Lords, UK; Margaret OWEN O.B.E, human rights lawyer-UK; Nick HILDYARD, policy adviser-UK; Prof Kariane WESTRHEIM, EU Turkey Civic Commission (EUTCC)-Norway; Prof Michael GUNTER, EU Turkey Civic Commission (EUTCC)-US; Dr.ir. JP Joost JONGERDEN, Wageningen University, The Netherlands; Estella SCHMID, Peace in Kurdistan Campaign-UK; Dr. David GRAEBER-anthropologist, author, UK; Mark THOMAS, writer/comedian-UK; Peter TATCHELL, Director, Peter Tatchell Foundation-UK; Dr Derek WALL, International Coordinator of the Green Party of England and Wales-UK; Stephen SMELLIE, UNISON Lanarkshire, Scotland-UK; FABIO AMATO, Foreign Representative of the PRC Party and Secretariat of the European Left-Italy; Moni OVADIA, perfomer/musicians/theatrical author–Italy; Michel ROLAND, President of Médecins du Monde, Belgium; LUDO DE BRABANDER, spokesperson Vrede vzw (Belgian Peace Organisation)- Belgium; WARD KENNES, Mayor of Kasterlee/ MP, Member of the Flemish Parliament-Belgium; Stephen BOUQUIN, Prof of Sociology, Universite d’Evry-Val-d’Essone and Chairman of ROOD-Belgium; Em. Prof. Herman DE LEY, Ghent University-Belgium Dr. Suresh KHAIRNAR, National Convenor, All India Secular Forum-India; Kishore JAGTAP, President, Phule-Ambedkar Intellectual Forum-India; Amaresh MISRA, Editor-in-Chief, Medhaj News-India; Feroze MITHIBORWALA, National President of Bharat Bachao Andolan (Movement to Save India from Imperialism & Zionism)-India; Dr Radha D’SOUZA, Indian Association of People’s Lawyers – India; Manuel MARTORELL, historian and journalist-Spain; Osvaldo BAYER, historian, writer and anarchist-Argentina; Stella CALLONI, journalist, international analyst and writer-Argentina; Fernando SIGNORINI, Coach of the Argentinian Soccer Team-Argentina; Nora CORTINAS, Human rights activist, co-founder of the Mayo’s Square Mothers-Argentina; Rosana ALVARADO, First Vice-President of the National Assembly-Ecuador; Maria Augusta CALLE, President of the Commission on Sovereignty and International Relations of the National Assembly-Ecuador; Virgilio HERNANDEZ, Member of the Board of Directors of the National Legislative Assembly- Ecuador; Pedro DE LA CRUZ, President of the Andean Parliament–Ecuador; Francisco VELASCO, Former Minister of Culture, Member of the Administrative Board of “Alliance Country”-Ecuador; Guillaume LONG, responsible for External Relations of Ecuador Alianza Pais Party-Ecuador; Fernando BOSSI, People’s Bolivarian Congress-Argentina; Prof Kamal A.Mitra CHENOY, Centre for Comparative Politic & Political Theory, School of International Studies-India; Achin VANIK , Professor of International Relations and Global Politics from the University of Delhi (retired)-India; Amir M. MAASOUMI, Peace Ambassador-India; Sushovan DHAR, Radical Socialist-India; Jatin DESAI, veteran journalist & General secretary of the “PIFPD” (Pakistan India Forum for Peace & Democracy) – India; Wilfred DACOSTA, Indian Social Action Forum (INSAF), New Delhi- India; Sandhya JAIN, Journalist, New Delhi – India; Asha KACHRU, Writer-India; Dr. Suresh KHAIRNAR, National Convenor, All India Secular Forum-India; Kishore JAGTAP, President, Phule-Ambedkar Intellectual Forum-India; Amaresh MISRA, Editor-in-Chief, Medhaj News-India; Anwar KOMBAI, Documentary Filmmaker, writer & journalist, Chennai, India; Javed ANAND, Muslims for Secular Democracy, Mumbai-India; Rohini HENSMAN, Writer and Independent Scholar, Bombay-India; Jawad MOHAMMED,Lawyer from Chennai-South India; Sukla SEN, EKTA (Committee for Communal Amity), Mumbai-India; Sushovan DHAR, Radical Socialist-India; Jatin DESAI, veteran journalist & General secretary of the “PIFPD” – Pakistan India Forum for Peace & Democracy-India; Raghu JAYANTIYA, Engineering Design Manager-UK; Mukta SRIVASTAV, National Alliance of People’s Movements, Mumbai-India; Com. VASUDEVAN, Bluestar Trade Union, Mumbai–India; Com Deepti GOPINATH, Airport Workers Trade Union, Mumbai-India; Akshay KUMAR, Orissa Farmers Struggle, Bhuvaneshwar-India; Prof. Rakesh RAFIQUE, Yuva Kranti, Founder, Moradabad-India; Ravi KOHAR, Convenor, Yuva Kranti (Revolutionary Youth), New Delhi-India; Shelley KASLI, Journalist, Bangalore-India; Salim ALWARE, Indian Muslim Intellectual Forum, Convenor-India; Jyoti BADEKAR, Bharat Bachao Andolan, Mumbai-India; Farouk MAPKAR, Bharat Bachao Andolan, Convenor, Mumbai-India; Yusuf PARMAR, President, Indian Muslim Development Council, Rajkot-India; Arif KAPADIA, Bharat Bachao Andolan, Mumbai-India; Afaque AZAD, Bharat Bachao Andolan, Mumbai –India; Bhupen SINGH, Journalist, New Delhi-India; Shujaat Ali QADRIQ, Convenor, Muslim Students Organization, Lucknow-INDIA; Ashraf Ali ZAIDI, Bharat Bachao Andolan, New Delhi-India; Sanjay SINGHVI, General Secretary, Trade Union Centre of India (TUCI), Communist Party of India (Marxist-Leninist) CPI-ML-India; Luisa MORGANTINI – Former Vice President of EP-Italy; Prof.Maria Immacolata MACIOTI, Association of Sociology in Italy (AIS)-Italy; Prof. Annamaria RIVERA, Anthropologist-Italy; Prof. Giorgio FORTI, Emeritus at the Faculty, University of Milan, and Member of the Lincei National Academy-Italy; Claudio TREVES, General Secretary of the Labor Union Nidil-Cgil-Italy; YA BASTA! Bologna-Italy; Social Center of TPO-Italy; SOCIAL CENTER OF S. LABAS, Bologna-Italy; MADIBA NETWORK HOUSE- Rimini-Italy; ASSOCIATIONS OF THE ‘RUMORI SINISTRI‘ –Rimini-Italy; POLISPORTIV OF THE ANTI-RACISTS, Rimini-Italy; SOCIAL CENTER OF THE AQ16 -Reggio Emilia-Italy; SOCIAL CENTRES GROUPS of the Marche regions-Italy; AMBASCIATORS OF THE RIGHTS OF MARCHE REGIONS-Italy; YA BASTA! OF THE MARCHE -Italy; Antiracist POLISPORTIV OF THE ‘ASSATA SHAKUR‘ Ancona-Italy; POLISPORTIV OF THE ACKAPAWA JESI-Italy; YA BASTA! BOLOGNA-Italy; SICILIA ANARCHIST FEDERATION-Italy; NO MUOS Ragusa-Italy; MAGAZINE OF THE SICILIA LIBERTARIA-Italy; PIPPO GURRIERI, director of the Sicilia libertarian-Italy; FABRIZIO GATTI, alias Bilal Ibrahim el Habib, journalist and author-Italy; Gianni RINALDINI, former General Secretary of the Labour Union Fiom-Cgil and Member of the Cgil National Board; Giorgio CREMASCHI, Former President of the Central Committee of the Labour Union Fiom-Cgil; Luca CASARINI, co-worker; YA BASTA! OF TRENTO-Italy; YA BASTA OF TREVISO-Italy; YA BASTA OF PADOVA-Italy; THE SOCIAL CENTER OF THE NORTH EAST-Italy; Laxman SINGH, Research Scholar (Jamia Millia Islamia)-India; Michel ROLAND, President of Médecins du Monde, Belgium; Georges-Henri BEAUTHIER Lawyer-Belgium; Hind RIAD, Lawyer-Belgium; Selma BENKHELIFA, Lawyer-Belgium; Olivier STEIN, Lawyer-Belgium; Joke CALLEWAERT, Lawyer-Belgium; DOMINIQUE WILLAERT, Artist- Belgium;

    Aus Deutschland:

    Prof. Dr. Andreas BURO, Koordinator,Dialog-Kreis, Grävenwiesbach, Ulrich GOTTSTEIN, Prof.emeritus Medicine, Frankfurt, Martin GLASENAPP, medico international, Frankfurt, Dr. med. Gisela PENTEKER, Ärztin, Prof. Dr. Norman PAECH, Völkerrechtler, Hamburg, Prof. Wolfgang RICHTER, Dortmund, Yüksel YAVUZ, Filmemacher, Berlin

    http://civaka-azad.org

    Stoppt die Genozidangriffe der Terrormiliz „Islamischen Staat“ (IS)
    in Rojava, Irak und Südkurdistan!
    https://twitter.com/Rojname_com

  7. Vor aller Augen: Kampf um Kobane (Spiegel-tv, 18.10.2014) permalink
    22. Oktober 2014 21:30

  8. Türkei - Hinterland des IS-Terrors oder: Wie man aus fünf Staaten vierzehn macht. Karin Leukefeld permalink
    22. Oktober 2014 21:40

    http://weltnetz.tv/video/590


    Kobane retten – Mit Syrien reden
    Die IS-Debatte: Zwischen Heuchelei und Schlaubergerei

    Autor: U. Gellermann, Datum: 16. Oktober 2014. Mach mal Türkei:…
    http://www.rationalgalerie.de/home/kobane-retten-mit-syrien-reden.html

  9. Kobani News Update 10/22/ 2014 , Rojava, Kurdistan permalink
    22. Oktober 2014 21:48

  10. NSU ----- Justiz-Skandal ----- Das trug der Neonazi-Richter unter der Robe permalink
    22. Oktober 2014 21:57

    Brandenburger Nazi-Rocker fällt jetzt Urteile in Bayern

    Maik B. (29) wird seit 2003 vom Verfassungsschutz überwacht

    Teltow/Lichtenfels – In seinen Liedern verherrlicht er Adolf Hitler, hetzt gegen Juden. Trotz seiner Neonazi-Vergangenheit konnte der Brandenburger Maik B. (29) eine juristische Karriere anstreben – und bekam jetzt sogar einen Job als Richter!

    BRANDENBURGER NAZI-ROCKER FÄLLT JETZT URTEILE IN BAYERN

    http://www.bild.de/regional/berlin/amtsgericht-lichtenfels/rechter-richter-38103514.bild.html

    „Keine Robe für Extremisten in Bayern!“

    Markige Worte, aber keine letzte Festlegung des bayerischen Justizministers

    München – Im Fall des offenbar rechtsradikalen Lichtenfelser Amtsrichter Maik B. versuchte Bayerns Justizminister Winfried Bausback (48, CSU) am Montag einen Spagat: Markige Worte, aber keine letzte Festlegung.

    „Extremisten dürfen in Bayern keine Robe tragen!“, sagte Bausback: „Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, werden wir handeln.“

    Etwas vorsichtiger klang: „Die Ernennung eines Richters kann unter gewissen Voraussetzungen zurückgenommen werden. Das Verschweigen einer extremistischen Vergangenheit kann ein solcher Umstand sein.“

    http://www.bild.de/regional/muenchen/prof-dr-winfried-bausback/offenbar-rechtsradikaler-amtsrichter-mike-b-steht-vor-dem-aus-38133768.bild.html

    Neonazi-Richter in Bayern entlassen

    Bamberg – Maik B. hat eine Neonazi-Vergangenheit, war sogar Kopf der rechtsgerichteten Band „Hassgesang“ und bekam dennoch einen Job als Richter. Doch jetzt darf der Nazi-Rocker keine Urteile mehr fällen!

    Denn der am Amtsgericht Lichtenfels in Oberfranken tätige Proberichter ist entlassen worden. Dies teilte die Pressestelle des Oberlandesgerichts (OLG) Bamberg am Dienstagabend mit.

    Zuvor hatte OLG-Präsident Clemens Lückemann den Mann zum Vorwurf eines rechtsradikalen Hintergrunds angehört.

    Im Zuge der Anhörung habe der Proberichter schriftlich seine Entlassung aus dem Justizdienst beantragt. Dem sei entsprochen worden, heißt es. Die Entlassung aus dem Justizdienst sei sofort wirksam.

    http://www.bild.de/news/inland/neofaschismus/neonazi-richter-entlassen-38151370.bild.html

    NSU —– Justiz-Skandal —– Das trug der Neonazi-Richter unter der Robe

    Maik B. (29) aus Brandenburg verlor sein Amt, als seine rechte Gesinnung aufflog

    Kulmbach – Die tätowierten Symbole ranken sich über die Oberarme bis zur Brust des trainierten Körpers. Man ahnt nicht auf den ersten Blick, welchem Beruf er bis letzte Woche nachging …

    Zum ersten Mal sehen wir den Mann, der für einen Skandal bei Justiz und Verfassungsschutz sorgte: Neonazi-Sänger Maik B. (29), der in Bayern zum Richter berufen wurde !

    http://www.bild.de/news/inland/neofaschismus/das-trug-der-neonazi-richter-unter-der-robe-38241498.bild.html

  11. Erneuter Terroranschlag in Kanada ----- Tödlicher Angriff auf Regierungsviertel in Ottawa permalink
    22. Oktober 2014 23:18

    Erneuter Terroranschlag in Kanada —– Tödlicher Angriff auf Regierungsviertel in Ottawa

    Bei einem Anschlag auf das kanadische Regierungsviertel haben Unbekannte in Ottawa am Parlamentsgebäude einen Wachmann angeschossen und einen Soldaten am Weltkriegsdenkmal getötet. Einer von möglicherweise drei mutmaßlichen Tätern soll umgekommen sein.

    Das Krankenhaus bestätigte die Einlieferung von drei Patienten, von denen zwei in stabilem Zustand seien. Zudem fielen in einem Einkaufszentrum Schüsse. Mindestens ein weiterer Angreifer sei noch flüchtig, hieß es.

    Der niedergeschossene Soldat kam schwer verwundet ins Krankenhaus, wo er drei Stunden später seinen Verletzungen erlag. Abgeordnete teilten per Twitter mit, dass der Tod des Soldaten bestätigt sei.
    „Kanada wird sich nicht terrorisieren oder einschüchtern lassen“

    Arbeitsminister Jason Kenney kondolierte über Twitter der „Familie des getöteten Soldaten“ und erklärte, er bete für den verwundeten Wachmann am Parlamentsgebäude. „Kanada wird sich nicht terrorisieren oder einschüchtern lassen“, erklärte Kenny.

    Das Fernsehen zeigte dramatische Bilder aus dem Parlamentsgebäude, bei denen schwer bewaffnete Polizeibeamte auf der Suche nach den Tätern geduckt über die Gänge liefen, als Schüsse fielen. Premierminister Stephen Harper, der sich auch im Gebäude befand, wurde umgehend in Sicherheit gebracht. US-Präsident Barack Obama werde laufend über die Lage informiert, berichtete CNN. Harper will sich noch heute zu dem Vorfall äußern.

    Erst am Montag hatte ein mutmaßlicher Islamist zwei kanadische Soldaten mit dem Auto überfahren. Ein Soldat starb, der Täter wurde nach einer Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen.
    Stecken Islamisten hinter dem Anschlag

    Unklar blieb zunächst, ob radikale Islamisten auch hinter den Angriffen von Ottawa standen und ob es einen Zusammenhang zwischen allen drei Taten gibt. Die Polizei wollte den Verdacht, dass Islamisten dahinter steckten, nicht bestätigen. Kanada beteiligt sich im Irak an den Luftangriffen des von den USA geführten Bündnisses auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

    Parlamentarier twitterten, dass während der Sitzung etwa 30 Schüsse zu hören gewesen seien. Sie seien sicher, aber in Angst, hieß es. Die ersten Schüsse fielen laut Polizei um 9.52 Uhr Ortszeit (15.52 deutscher Zeit) am Denkmal. Passanten versuchten, dem getroffenen Soldaten erste Hilfe zu leisten.
    Täter soll ein langhaariger Mann sein

    Medien zufolge beschrieben Zeugen einen Täter als langhaarigen Mann. Er habe erst auf den Soldaten gefeuert und sei dann mit seinem Gewehr zum Parlamentsgebäude gegangen. Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab und forderte alle Passanten auf, sich vom Parlamentshügel fernzuhalten. Das Gebäude wurde abgeriegelt. Das Gebiet in einem Park am Fluss Ottawa ist sonst frei zugänglich, Tausende Touristen lassen sich jeden Tag mit den Wachen fotografieren.

    Alle Polizeiwachen schlossen ihren Besucherverkehr. Die Polizei forderte alle in der Innenstadt von Ottawa auf, sich nicht am Fenster zu zeigen oder auf Dächer zu gehen. Die US-Botschaft wurde abgeriegelt, die Mitarbeiter wurden aufgefordert, ihre Jalousien herunterzuziehen.

    Das Denkmal für die Kriegstoten ist unmittelbar am Parlamentspark, nur durch eine Straße getrennt. Die Ehrenwache ist zwar bewaffnet, die Sturmgewehre dienen aber rein repräsentativen Zwecken. Unklar war, ob sie normalerweise überhaupt geladen sind. Das Denkmal wurde 1939 für die Toten des Ersten Weltkrieges eingeweiht und dient inzwischen auch dem Gedenken der Opfer anderer Kriege.

    Video: Amoklauf im kanadischen Parlament
    http://www.focus.de/politik/videos/amoklauf-im-kanadischen-parlament-mehrere-attentaeter-liefern-sich-schiesserei-mit-polizei_id_4221038.html

    Quelle
    http://www.focus.de/politik/ausland/terrorismus-soldat-in-ottawa-niedergeschossen-parlament-abgeriegelt_id_4220741.html

  12. The Financialization of Life - Costas Lapavitsas about how finance controls the global economy permalink
    23. Oktober 2014 00:06


    Costas Lapavitsas speaks to an audience at The Real News about how finance controls the global economy – October 22, 2014

    http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=12553

  13. War made easy - Wenn Amerikas Präsidenten lügen , zdf-info - WDR 2008 permalink
    23. Oktober 2014 00:27

  14. Chomskys Rede im Saal der UN zum Israel-Palästina-Konflikt und seinen Falscherzählern permalink
    24. Oktober 2014 15:49

    Quelle: http://www.maskenfall.de/?p=6829#more-6829
    Mit der sog. Operation “Protective Edge” hatte vom Juli bis August das israelische Militär einen Kriegseinsatz gegen den Gaza-Streifen vorgenommen, der im Ausmaß der Verwüstung und der Anzahl an Opfern der bisher schwerwiegendste in der Geschichte des kleinen Landstrichs war. Gemäß Angaben des UN Büros für Nothilfekoordination für Gaza beläuft sich die Anzahl der getöteten palästinensischen Menschen auf 2205, unter denen mindestens 1483 Zivilisten waren (= 67%). Eine halbe Million Palästinenserinnen und Palästinenser mussten flüchten und immer noch sind aufgrund der Kriegsschäden mehr als 100 000 Menschen wohnungslos. Opfer hat es auch auf israelischer Seite gegeben, so kamen 66 Soldaten, sowie 5 Zivilisten ums Leben.

    Ein Faktor, der dazu beiträgt, dass der Konflikt zwischen Israel und Palästina kein Ende findet, besteht darin, dass es in der Auseinandersetzung zu enormen Propagandaanstrengungen kommt, die ein klareres Bild der Bevölkerungen besonders im Westen verhindern. Einerseits beklagt Israel zwar zu Recht den Angriff durch Raketen von palästinensischer Seite, der weniger in seiner physischen und mehr in seiner psychologischen Wirkung verstörend auf die israelische Bevölkerung einwirkt. Andererseits kann dies allerdings in keiner Weise eine Rechtfertigung dafür sein, dass eine Besatzungsmacht (was Israel gegenüber den Palästinenser*innen im Gaza-Streifen und der Westbank seit Jahrzehnten ist), mit Krieg gegen eine ganze Bevölkerung vorgeht. Es wird in massivem Umfang Völker- und Menschenrecht gebrochen, wenn etwa Krankenhäuser absichtlich zerstört und Unbeteiligte – durch einen in der Außendarstellung als demokratischer Rechtsstaat auftretenden Akteur – absichtlich getötet werden. Von zentraler Bedeutung ist die jahrzehntelange völkerrechtswidrige Besatzungspolitik, sowie die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik, die sich als Fundament von Gewalt und Unterdrückung darstellen und dazu führen, dass die Palälstinenser*innen, obwohl bereits 1947 von der UN zugesprochen, bis heute keinen eigenen Staat gründen konnten, um einer selbstbestimmten Zukunft entgegensehen zu können.

    Im Impressionmanagement der Mainstreammedien werden diese Aspekte in den Hintergrund verlagert, um eine Standarderzählung zu etablieren, in der beiden Seiten ungefähr ein gleiches Maß an Schuldhaftigkeit zugesprochen wird, da schließlich Israel auf einsetzende Raketenbeschüsse mit berechtigter, wenn auch zu Weilen überzogener Gewaltausübung reagiere. Wer den Kontext des Konfliktes auf diese Ereignisfolge verengt, hat zwar eine plausible Erklärung, eben aber nur eine, die diese eingeschränkten Befunde zu erklären vermag. Wer hingegen einen größeren Zeithorizont betrachtet, weitere Dokumente und Aussagen, sowie Handlungen einbezieht, kann leicht feststellen, dass die Erzählung von der Gewalt aufgrund des Selbstverteidigungsrechts und der beidseitigen Verfahrenheit des Konfliktes mit der beobachtbaren Welt nicht vereinbar ist. Hier kann man dann weitere Befunde, Aussagen und Dokumente heranziehen, um eine Zusatzerklärung dafür zu gewinnen, weshalb sie sich dennoch aufrecht erhalten lässt.

    Noam Chomsky, der als Aktivist seit vielen Jahrzehnten auch zum Israel-Palästina-Konflikt intensive Aufklärungsarbeit geleistet hat, erhielt am 14. Oktober die Gelegenheit, seine Analysen auf Einladung des UN Committee on the Exercise of the Inalienable Rights of the Palestinian People im Saal der UN Hauptversammlung vor zahlreichen diplomatischen Vertreter*innen und interessierten Menschen darzulegen. Er liefert einen bereichernden Interpretationsrahmen und nennt zahlreiche wichtige Befunde zum Verständnis der Entwicklungen in der Region (leider nur englische Untertitel, aktivierbar durch Betätigung der Schaltfläche “CC”, wenn das Video gestartet hat):

    (Quelle: Democracy Now!, In U.N. Speech, Noam Chomsky Blasts United States for Supporting Israel, Blocking Palestinian State, 22.10.2014)

    Das Video zu den Fragen, die Amy Goodman (Democracy Now!) Chomsky nach seiner Rede stellte, ist ebenso empfehlenswert:

    (Quelle: Democracy Now!, Noam Chomsky at United Nations: It Would Be Nice if the United States Lived up to International Law, 22.10.2014)

  15. Mumia Abu-Jamal Speaks Out from Jail on New Pennsylvania Law Silencing Prisoners 21.10.14 permalink
    25. Oktober 2014 13:22

    http://www.democracynow.org/blog/2014/10/24/video_extended_interview_with_mumia_abu

  16. RIP ~~~ Cream-Bassist Jack Bruce ist tot ~~~ RIP permalink
    26. Oktober 2014 10:00

    Cream-Bassist Jack Bruce ist tot

    Der schottische Musiker, der unter anderem den Hit „Sunshine Of Your Love” für Cream geschrieben hatte, starb mit 71 Jahren an Leberversagen.

    Jack Bruce ist tot. Das meldet die BBC unter Berufung auf ein Statement der Familie. “Mit grosser Trauer im Herzen verkünden wir, dass unser geliebter Ehemann, Vater und Grossvater gestorben ist. Die Welt der Musik ist ärmer ohne ihn, aber er wird durch seine Musik und in unseren Herzen für immer weiterleben.”

    Bruce war Bassist, Sänger und Komponist von Hits wie „I Feel Free“ und „Sunshine Of Your Love” für Cream, die Band, die er mit Eric Clapton und Ginger Baker 1966 gegründet hatte. Davor spielte er unter anderem in Alexis Korner’s Blues Incorporated, der Graham Bond Organisation, mit John Mayall & The Bluesbreakers und Manfred Mann.

    Nach der Auflösung von Cream im Jahre 1968 veröffentlichte Bruce Musik vorwiegend unter seinem eigenen Namen. Eine Reunion mit Cream 2005 war nur von kurzer Dauer, die Streitigkeiten zwischen Bruce und Baker, die bereits zuvor zum Bruch geführt hatten, immer aber auch Teil der kreativen, explosiven Dynamik der Gruppe waren, schienen unüberbrückbar.

    Bruces Leben war gezeichnet von finanziellen und gesundheitlichen Problemen. Ende der 70er Jahre kämpfte er mit Drogenproblemen und verdingte sich als Studiomusiker. 2003 wurde Leberkrebs bei ihm diagnostiziert. Von der folgenden Lebertransplantation erholte er sich nur schleppend, trat aber ab 2004 wieder auf. Am Samstag nun starb er im Alter von 71 Jahren an Leberversagen.

    http://www.rollingstone.de/news/meldungen/article650969/cream-bassist-jack-bruce-ist-tot.html

  17. Streiken gegen die italienische Version der Agenda 2010 permalink
    26. Oktober 2014 13:31

    Anders als in Deutschland werden die Angriffe auf die Rechte der Beschäftigten auch von den Gewerkschaften nicht widerstandslos hingenommen
    Peter Nowak http://www.heise.de/tp/artikel/43/43172/1.html

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