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Waffen für die YPG/YPJ – Die ersten 20.000 Euro übergeben

14. Oktober 2014

Gestern wurden in Berlin die ersten 20.000 Euro an Spenden für die Kampagne „Waffen für Rojava – Solidarität mit der YPG & YPJ“ feierlich an einen Repräsentanten der PYD übergeben.

übergabe
Und hier das Spendenkonto:

Empfänger: MD
IBAN: DE98 5005 0201 1243 1674 49
BIC: HELADEF1822

 

weitere Informationen gibt es unter
kontakt@nao-prozeß.de
arab@riseup.de

3 Kommentare leave one →
  1. 14. Oktober 2014 09:59

    Hat dies auf Enough is Enough! rebloggt.

  2. Religion ist ausmerzbar permalink
    14. Oktober 2014 18:52

    Haha, wie geil, die Antifa-Flagge uff dem Kurdistanbanner 😉

    Ich hoffe diese Meldung motiviert noch viele andere zu spenden! Man merkt dann einfach, dass auch wenig hilft, statt gar nichts zu überweisen.

  3. Erster Einsatz gegen PKK seit zwei Jahren permalink
    14. Oktober 2014 19:34

    Erster Einsatz gegen PKK seit zwei Jahren

    Der Vormarsch der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) gefährdet zunehmend den inneren Frieden des NATO-Mitglieds Türkei. Erstmals seit zwei Jahren bombardierten türkische Kampfjets Stellungen der verbotenen Kurdenpartei PKK im Südosten des Landes, wie die Zeitung „Hürriyet“ am Dienstag berichtete.

    Die Angriffe vom Wochenende waren der erste größere Militäreinsatz seit Beginn des Friedensprozesses mit der PKK. Die Verhandlungen drohen im Streit über den Umgang mit den Dschihadisten zu scheitern. IS-Milizen und kurdische Kämpfer liefern sich seit Wochen heftige Gefechte um die nordsyrische Stadt Kobane (arabisch: Ain al-Arab), die unmittelbar an der türkischen Grenze liegt.

    Öcalan stellt Ultimatum bis Mittwoch

    Die PKK wirft der Türkei vor, die Kurden in der umkämpften Stadt ihrem Schicksal zu überlassen. „Hürriyet“ berichtete, das Bombardement der PKK-Stellungen habe großen Schaden angerichtet. Die türkische Armee habe damit auf den drei Tage anhaltenden Beschuss eines Militärpostens nahe der irakischen Grenze durch PKK-Kämpfer reagiert.

    Auch der PKK nahestehende Medien berichteten über die Angriffe, zu denen die Armee keine Stellung nahm. Die Türkei hatte 2012 Verhandlungen mit dem inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan begonnen, um den Konflikt mit den Kurden zu beenden, der über 30 Jahre hinweg mehr als 40.000 Menschen das Leben kostete.

    Öcalan droht mit dem Ende der Friedensgespräche, falls es bis Mittwoch keine Fortschritte im Streit über ein militärisches Eingreifen der Türkei in Kobane gibt. Die Regierung in Ankara lehnt einen Alleingang jedoch ab und fordert stattdessen eine international abgestimmte Strategie zur Bekämpfung des IS. Die Kurden werfen der Türkei dagegen vor, trotz eines drohenden Massakers nicht einzugreifen, weil die Kämpfer in Kobane Verbindungen zur PKK haben sollen.

    Streit USA – Türkei um Starterlaubnis

    Bei Kurdenprotesten in der Türkei wurden vergangene Woche mindestens 35 Menschen getötet. In den vergangenen drei Jahren hat die Türkei etwa 1,2 Millionen Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Unter ihnen sind 200.000 Kurden, die zuletzt vor dem Ansturm des IS aus Kobane flohen.

    Die USA ringen noch immer um die Erlaubnis der Türkei, den Stützpunkt Incirlik im Kampf gegen den IS nutzen zu dürfen. Das würde den Einsatz von Kampfhubschraubern gegen die Extremistenmiliz und damit eine bessere Verteidigung der Menschen in Kobane ermöglichen.

    Heftige Kämpfe in Kobane

    In zähen Kämpfen hat IS in den vergangenen vier Wochen die Kontrolle über den Großteil von Kobane erobert. Mit der PKK verbündete kurdische Kämpfer der Gruppe YPG fordern, dass die Türkei zumindest den Nachschub von Waffen über ihre Grenze zulässt. Nach Angaben der Kurden hängt eine Munitionslieferung aus dem Irak für Kobane fest, weil die Türkei keinen Nachschubkorridor öffnet.

    „Es gibt heftige Gefechte, der IS stößt nicht vor und weicht nicht zurück“, sagte der stellvertretende Chef des Verteidigungsrates von Kobane, Öcalan Iso. „Gestern haben Selbstmordattentäter des IS drei Autobomben im Osten von Kobane gezündet.“ Zehn Kilometer von der Grenze entfernt wurden im türkischen Ort Suruc vier YPG-Kämpferinnen beigesetzt. Hunderte Menschen nahmen an der Zeremonie auf dem Friedhof teil, die von den Rufen „Mörder Erdogan“ und „Lang lebe YPG“ begleitet wurde.

    Hollande appelliert an Türkei

    Frankreichs Präsident Francois Hollande rief die Türkei auf, ihre Grenze zu Kobane zu öffnen. „Die Türkei muss unbedingt ihre Grenze öffnen“, damit den „syrischen Kurden“ in Kobane geholfen werden könne, sagte Hollande am Dienstag in Paris. Hollande nannte Kobane eine „Märtyrer-Stadt, eine symbolische Stadt“. Frankreich sei solidarisch mit denen, die gegen den „Terrorismus“ kämpften.

    Er rief dabei auch „alle betroffenen Staaten“, die derzeit nicht an der internationalen Koalition gegen den IS beteiligt sind, auf, Waffen an die gemäßigte syrische Opposition zu liefern. „Wenn wir intervenieren müssen, wie wir es für Frankreich im Irak beschlossen haben, dann müssen wir der gemäßigten syrischen Opposition auch (…) jede Unterstützung, jede notwendige Hilfe zukommen lassen.“ Die Gegner von IS müssten „ganz einfach die Mittel“ erhalten, „sich gegen den Terrorismus zu verteidigen“.

    Treffen in Washington

    US-Präsident Barack Obama will sich am Abend mit den Generalstabschefs aus rund 20 Staaten treffen, um eine Strategie im Kampf gegen den IS auszuarbeiten. An den Gesprächen in Washington nehmen auch Vertreter der Türkei, Saudi-Arabiens und Deutschlands teil. Bei dem Treffen der Generalstabschefs auf der Andrews Air Force Base sind nach US-Angaben keine richtungsweisenden Entscheidungen zu erwarten. „Es geht darum, persönlich zusammenzukommen und über die Perspektive, die Herausforderungen auf dem Weg vor uns zu beraten“, sagte der Sprecher von US-Generalstabschef Martin Dempsey, Oberst Ed Thomas.

    Weicht Türkei Position auf?

    Als entscheidend gilt die Teilnahme des NATO-Partners Türkei. Das Land könnte nach dem Treffen in Washington bekanntgeben, dass es künftig wie schon Saudi-Arabien zur Ausbildung gemäßigter syrischer Rebellen auf dem eigenen Territorium bereit ist, sagte der Sicherheitsexperte Anthony Cordesman vom Zentrum für Strategische und Internationale Studien.

    Sechs Taliban-Kommandeure erklären IS Gefolgschaft

    Unterdessern erklärten sechs pakistanische Taliban-Kommandeure IS ihre Gefolgschaft. Der Sprecher der pakistanischen Taliban (TTP), Schahidullah Schahid, sagte, neben ihm handle es sich um die Kommandeure der Stammesgebiete Orakzai, Kurram und Khyber sowie die Kommandeure des Distrikts Hangu und der Provinzhauptstadt Peschawar. Die TTP als Organisation und ihr Anführer Maulana Fazlullah hätten dem IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi aber nicht formell die Treue geschworen. Fazlullah unterstütze die Terrormiliz allerdings.

    Ein pakistanischer Geheimdienstoffizier, der anonym bleiben wollte, wertete die Erklärung durch die Kommandeure als einen Schlag für das Terrornetz Al-Kaida. Das zeige, dass Al-Kaida in Pakistan an Unterstützung verliere, während der IS als „aufsteigender Stern“ des militanten Islamismus wahrgenommen werde. Er gehe davon aus, dass Fazlullah die Erklärung der Kommandeure gebilligt habe.

    http://orf.at/stories/2249579/2249576

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