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Achtung: Postbank kündigt Konto der Kampagne „Waffen für die YPG/YPJ“

14. Oktober 2014

Die Kampagne „Solidarität mit Rojava – Waffen für die YPG/YPJ“ teilt soeben mit, dass die Postbank das Spendenkonto gekündigt hat. Bitte überweist bis auf weiteres nichts mehr auf das Konto und gebt die Info an eure FreundInnen und GenossInnen weiter. Wir informieren euch wenn es eine neue Bankverbindung gibt.

Liebe Freundinnen und Freunde,

Bisher sind auf das für die Kampagne „Waffen für die YPG/YPJ insgesamt 36000 Euro eingegangen. Soeben hat mir die Postbank mittgeteilt, das Sie alle Spenden an die Spender zurückschickt. Damit sind heute ca. 6000 Euro an Spenden zurückgegangen an die Überweiser. Dieser Beschluss der Postbank ist rein politisch motiviert und ein Skandal. Damit können wir auf das angegebene Konto keine Spenden mehr entgegennehmen. Die gesamte Summe von 30000 Euro bis gestern abend ist an die YPG/YPJ überwiesen. Wir werden uns umgehend um ein neues Konto bemühen und es zeitnah mitteilen. Die Berliner können ohne Probleme in bar- nach Rücksprache- spenden. Die Sammlung geht weiter. Wir lassen uns nicht einschüchtern.

4 Kommentare leave one →
  1. Die USA richten sich auf einen langwierigen Kampf gegen die radikale IS-Miliz ein permalink
    14. Oktober 2014 20:11

    „Gefährliche Situation“

    Die USA richten sich auf einen langwierigen Kampf gegen die radikale IS-Miliz ein. Bei den Luftangriffen auf die Stellungen der Extremisten rund um die strategisch wichtige syrische Stadt Kobane (arabisch: Ain al-Arab) seien zwar Fortschritte erzielt worden, so US-Verteidigungsminister Chuck Hagel, der Kampf sei aber langfristig, schwierig und kompliziert.

    Laut Hagel konnten die USA rund um Kobane Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurückdrängen. Die Luftangriffe würden fortgesetzt, sagte Hagel am Samstag, das US-Militär tue aus der Luft was es könne. Die Extremisten würden weiterhin die Stadt an der Grenze zur Türkei bedrohen und hielten Teile des Randgebiets besetzt. „Es ist eine gefährliche Situation“, fügte Hagel am Samstag in der chilenischen Hauptstadt Santiago hinzu.

    Die USA und mehrere arabische Staaten haben vor allem in den vergangenen Tagen Angriffe auf IS-Stellungen rund um Kobane geflogen. US-Regierungskreisen zufolge könnte die Stadt in den kommenden Tagen dennoch in die Hand der Islamisten fallen, die bereits weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht haben.
    Briten bilden Peschmerga-Kämpfer aus

    Bei dem Kampf gegen den IS müsse man viele Faktoren bedenken, so Hagel weiter. Die USA arbeiteten derzeit an einer Strategie mit ihren Partnern. Bei den Gesprächen über das Engagement der Türkei im Kampf gegen die Terrormiliz haben die USA unterdessen „erhebliche Fortschritte“ erzielt. Ziel der Verhandlungen sei es, die Regierung in Ankara zur Ausbildung und Ausrüstung moderater syrischer Rebellen zu bewegen, so Hagel. Die Regierung in Ankara hat zuletzt klargemacht, dass sie im Alleingang keine potenziell verlustreiche Bodenoffensive gegen den IS beginnen wolle.
    Türkei lehnt Korridor nach Kobane für Waffen ab

    Am Sonntag lehnte die Türkei Forderungen nach einem Hilfskorridor nach Kobane ab. Einen solchen Zugang einzurichten, über den von der Türkei aus Waffen und Kämpfer zur Unterstützung der Kurden in die Stadt gelangen könnten, bezeichnete Außenminister Mevlüt Cavusoglu als unrealistisch. „Jede Mücke einzeln zu töten, ist nicht die richtige Strategie. Wir müssen die Wurzeln rausreißen, die der Grund für diese Situation sind (…). Und das ist ganz klar das Assad-Regime in Syrien“, sagte Cavusoglu. Sollte es eine gemeinsame Strategie geben, würde die Türkei ernsthaft in Erwägung ziehen, sie mit Verbündeten und befreundeten Ländern umzusetzen.

    Kritiker werfen der Regierung in Ankara vor, sich auch deshalb zurückzuhalten, weil die YPG eine Schwesterorganisation der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) ist, die jahrzehntelang gegen die Sicherheitskräfte des Landes kämpfte und auch von westlichen Staaten als Terrororganisation eingestuft wird.

    Die USA arbeiteten weiter daran, auch andere internationale Partner für die Trainingsmission zu gewinnen, darunter jene im Nahen Osten. Kommende Woche soll es weitere Gespräche zwischen Vertreter des US-Militärs und der Türkei geben. Das britische Verteidigungsministerium teilte am Samstag mit, dass kurdische Peschmerga-Kämpfer im Irak nun auch von britischen Soldaten ausgebildet werden. Ein Spezialteam der britischen Streitkräfte sei in der Kurdenhauptstadt Erbil im Nordirak im Einsatz. An Kampfhandlungen nähmen sie nicht teil.
    Verstärkte IS-Angriffe auf Kobane

    Am Samstag verstärkten die Dschihadisten nach Angaben von Aktivisten die Angriffe auf die Kämpfer der kurdischen Volksschutzeinheiten rund um Kobane. IS brachte zusätzlich auch Panzer und Artilleriegeschütze zur Verstärkung, berichtete der Kommandant der kurdischen Kämpfer, Esmat al-Scheich. Aus den USA hieß es, dass der IS Verstärkung zusammenziehe, um die kurdische Enklave endgültig zu erobern, berichtete die „New York Times“ („NYT“, Samstag-Ausgabe).

    Die Stadt an der Grenze zur Türkei ist mittlerweile auf drei Seiten von der Terrorgruppe umstellt. Die Stadt selbst wird nach Angaben von Aktivisten zu 40 Prozent von den Terroristen kontrolliert. Vor allem im Süden, Westen und Osten der Stadt gebe es heftige Gefechte, so einer der Aktivisten. „Wir töten sie, und es kommen noch mehr“, sagte etwa der kurdische Kämpfer Timur Demirboga gegenüber der „NYT“.
    Vorstoß von IS gestoppt?

    Allerdings scheinen die Landgewinne durch den IS vorerst gestoppt. IS sei seit der Eroberung des Hauptquartiers der kurdischen Milizen aber „nicht weiter vorgerückt“, sagte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, am Sonntag. „Sie greifen an verschiedenen Fronten an, werden aber zurückgeschlagen“, sagte er. Um die Schlacht für sich zu entscheiden, habe der IS weitere Kämpfer aus den Provinzen Raqqa und Aleppo abgezogen und nach Kobane beordert. Inzwischen würden selbst Männer ohne viel Kampferfahrung in die Grenzstadt geschickt.

    Augenzeugen berichteten am Sonntag von der türkischen Grenze aus von massiven Rauchsäulen, die nach einem Luftschlag über der Stadt aufstiegen. Die oppositionsnahen syrischen Menschenrechtsbeobachter berichteten von drei Luftangriffen der internationalen Anti-IS-Allianz auf Ziele im Süden und Osten von Kobane.
    IS hat Versorgungsroute im Visier

    Im Mittelpunkte der Kämpfe steht auch die wichtige Versorgungsroute der Kurden zur türkischen Grenze. Diesen Weg versuchen die IS-Kämpfer seit Freitag unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach Angaben von Aktivisten eroberten IS-Kämpfer das Hauptquartier der kurdischen Milizen sowie mehrere Gebäude der Sicherheitskräfte und das Gefängnis in der Nähe des Zentrums von Kobane.

    Zigtausende Zivilisten sind in den vergangenen Tagen und Wochen geflohen. Einige hundert vor allem ältere Zivilisten befinden sich noch immer in der Stadt, so der UNO-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura. Die UNO warnt vor einem Massaker, sollte die Stadt an den IS fallen. Zudem seien im Grenzgebiet noch 10.000 bis 13.000 Menschen. Die Kurdenmiliz YPG forderte am Samstag eine Ausweitung der Luftangriffe auf IS-Stellungen. Zwar habe der IS durch die bisherigen Attacken schwere Verluste erlitten. In den vergangenen beiden Tagen seien die Einsätze aber nicht mehr so erfolgreich gewesen.
    Neuer Vormarsch Richtung Bagdad

    Im Irak stand am Samstag die westliche Provinz Anbar im Fokus der Kämpfe. Mit einer Offensive gegen Amirijat al-Falludscha unternahmen die Dschihadisten einen neuen Versuch, Richtung Bagdad vorzurücken. Sie wurden aber bisher von irakischen Streitkräften und Stammeskriegern zurückgeschlagen. Die Situation in Anbar sei aber „sehr schlecht“, sagte der Präsident des Provinzrates, Sabah al-Karhut, gegenüber CNN. Seinen Angaben zufolge sandte IS über 10.000 zusätzliche Kämpfer in die Region.

    Die US-Armee warf nach Pentagon-Angaben erstmals Nahrungsmittel und Munition für irakische Soldaten aus der Luft ab. Die Regierung in Bagdad habe um diese Hilfe gebeten, teilte das US-Militärkommando Centcom am Samstag mit. Die Unterstützung aus der Luft erfolgte demnach bei Baidschi 200 Kilometer nördlich von Bagdad.

    http://orf.at/stories/2249249/2249248

  2. 15. Oktober 2014 04:38

    aber …“die Türkei schneidet weiterhin die Kurden in Kobane, aber auch in anderen Orten von Hilfe ab, während sie gleichzeitig in der Türkei angebliche Stellungen der PKK bombardiert hat.,,,“
    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43057/1.html

  3. Gollum permalink
    15. Oktober 2014 08:54

    jetzt gehts aber wirklich los! Ich bin selbst Posbank Kunde – man muss wirklich mal überlegen, was für Konsequenzen man aus so einem miesen Verhalten zieht!?

Trackbacks

  1. Was mir heute wichtig erscheint #373 - Welcome @ trueten.de

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