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Handlanger des Islamischen Staats

7. Oktober 2014

türkei

12 Kommentare leave one →
  1. Bochumerianer permalink
    7. Oktober 2014 19:08

    Was isn das für ne witzige Verschwurbelungstheorie?

  2. Kung-deja-fu permalink
    7. Oktober 2014 19:17

  3. Dürfen Bilder von der Enthauptung des US-Journalisten gezeigt werden? permalink
    7. Oktober 2014 19:34

    Dürfen Bilder von der Enthauptung des US-Journalisten gezeigt werden?

    Florian Rötzer 21.08.2014

    Für deutsche Medien scheint das Wort unschuldiger als das Bild zu sein
    Der Islamische Staat hat die Enthauptung des seit 2012 in Syrien gefangenen US-Journalisten James Wright Foley wie ihre anderen Grausamkeiten gefilmt und als Video über das Internet verbreitet. Die für die Kamera und damit für die Öffentlichkeit inszenierte Enthauptung diente primär als Kampfansage an die US-Regierung, nachdem diese die islamistische Terrorgruppe mit der Luftwaffe angreift. In einem weiteren Video macht IS klar, dass man sich nun Auge in Auge mit dem großen Gegner sieht und so als globaler Akteur, ja, als Weltmacht wahrgenommen werden will. Das überzeugt vor allem die Anhänger und mögliche Rekruten, aber die für die Videobilder inszenierte Enthauptung hat ihre Wirkung nicht verfehlt und hat globale Aufmerksamkeit gefunden.

    Ist die Veröffentlichung des Bildes moralisch bereits verwerflich, während die Rede über die Köpfung des US-Journalisten moralisch einwandfrei ist?

    Exakt für die Erzeugung einer globalen Aufmerksamkeit wurde der Journalist auch getötet, zumal die Enthauptung des Amerikaners wohl von einem Briten ausgeführt wurde. Die Schock- und Erregungswellen, die nun weltweit entstanden sind, machen aber auch deutlich, dass das Leben eines Amerikaners, also eines Menschen aus dem Westen, offenbar sehr viel wichtiger ist als das von Menschen in Syrien oder im Irak, wo der Islamische Staat schon lange äußerst brutal und auch für die Kameras Menschen hingeschlachtet, geköpft oder gekreuzigt hat. Erst wenn ein Massenmord ansteht, wacht die westliche Wertegemeinschaft auf, wahrscheinlich auch erst wirklich dann, wenn eine Macht entsteht, die die geopolitisch gewünschte Ordnung durcheinander bringt und die eigene Sicherheit gefährdet. Das ist beim Islamischen Staat schon deshalb der Fall, weil er viele Menschen aus den europäischen Ländern anzieht, die die im Nahen Osten praktizierte Barbarei reimportieren könnten.

    Die deutschen Medien sehen sich nun angesichts des Enthauptungsvideos vor einem Dilemma. Das Video dient der Propaganda, ganz klar, wer es verbreitet, wird zum Helfer. Aber offensichtlich glauben deutsche Medien, dass sie dann, wenn sie das Video nicht zeigen und nicht verlinken, auch nicht mitschuldig werden, auch wenn sie über die Enthauptung und das Video berichten. Das ist Scheinheiligkeit. Die Tagesschau, die Auskunft bei anderen Medien eingeholt hat, sticht besonders hervor. Man zeigt gewissenhaft keine Bewegtbilder, sondern nur ein Standbild. Gewählt würde damit „die distanzierteste Form“ dokumentarischer Berichterstattung. Gleichwohl werden und wurden andere Bilder, die vom Islamischen Staat verbreitet wurden, gezeigt. Und man berichtet auch ohne das Zeigen des Videos über dieses und die Köpfung, als ob dies nicht den Interessen der Islamisten entsprechen würde. Die Leser und Zuschauer können natürlich im Internet nach dem Video suchen, selbst wenn Twitter und YouTube versuchen, die Verbreitung zu unterbinden, während man lange nichts gegen die Propaganda des Islamischen Staats mit mindestens so grausamen Bildern unternommen hat. Heribert Prantl von der Süddeutschen sieht offenbar den wichtigsten Unterschied zwischen Wort und Bild:

    „Das Kalkül der Terroristen, mit Schockbildern Furcht, Schrecken und Horror zu verbreiten, darf nicht aufgehen“, erklärte „SZ“-Politikchef Heribert Prantl. „Man darf sich nicht zum nützlichen Idioten von terroristischen Verbrechern machen.“ Die Redaktion sei sich einig, die Bilder nicht zu zeigen. „Es ist ausreichend, die Verbrechen schriftlich darzulegen“, sagte Prantl.
    tagesschau

    Die Deutsche Presseagentur windet sich:

    „Der unmittelbare Blick auf die Todesangst eines Menschen gehört nicht in das Angebot der dpa“, sagt Chefredakteur Sven Gösmann. „Entsprechende Bilder zu verbreiten, würde die Würde und Persönlichkeitsrechte des Betroffenen verletzen. Wir haben uns deshalb im Fall der mutmaßlichen Enthauptung von James Foley bewusst entschieden, im dpa-Bildfunk nur ein Foto mit verpixeltem Gesicht anzubieten sowie nirgendwo bei dpa auf das Internetvideo zu verlinken. Dass wir das Bild unseren Kunden überhaupt zur Nutzung angeboten haben, halten wir allerdings für journalistisch geboten, denn es ist ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument.“
    tagesschau

    Klar sollte sein, dass man auch dann, wenn man keine Bilder oder keine Bewegtbilder verbreitet und keinen Link auf das Video setzt, die Propaganda dennoch unterstützt. Mag sein, dass die Bilder verstörender sind, aber die von den Anarchisten entwickelte Propaganda der Tat durch Anschläge lebte auch bereits davon, dass die Taten berichtet wurden, es war noch keine Propaganda des Bildes. Offenbar gehen die Medienverantwortlichen davon aus, dass sie weniger schuldig werden, wenn sie nur schriftlich oder verbal die von den Islamisten produzierte Nachricht verbreiten. Viel wirksamer wäre freilich, wenn sie es gar nicht täten. So erzeugen sie brav Aufmerksamkeit für die Islamisten, verstärken deren Bedeutung und führen dazu, dass Interessierte auf eigene Faust nach dem Video suchen. Möglicherweise wird durch das Nichtzeigen auch eine Abschreckungswirkung verhindert, die durch das Töten von Wehrlosen entstehen könnte.

    Nur auf Bilder bzw. Bewegtbilder zu verzichten, scheint doch eher zu einfach zu sein, um Absolution erlangen zu können. Medien etwa in Italien oder in den USA verbreiten das Video oder einen Link zu ihm. Fragwürdig ist auch, ob die Ermordung des Journalisten im Bild dessen Würde verletzt. Ganz im Gegenteil könnte dessen Gelassenheit, dem Tod entgegenzusehen, dem Schlächter und damit dem Islamischen Staat schaden, die zeigen wollen, dass nur sie standfest für die richtige Sache einstehen. Dazu kommt, dass es fragwürdig ist, die Realität auszublenden, auch wenn sie inszeniert wurde. Sie ist trotzdem Fakt. Es wird auch sonst gerne die grausame Wirklichkeit etwa des Krieges ausgeblendet. Das dient nicht unbedingt der Moral, sondern auch Interessen, den Krieg fortzusetzen oder zu verharmlosen. Die Macht der Bilder mag stärker sein, Menschen zu beeinflussen, man sollte die Macht der Worte aber nicht unterschätzen.

    http://www.heise.de/tp/artikel/42/42572/1.html

  4. Schoolgirl jihadis: the female Islamists leaving home to join Isis fighters permalink
    9. Oktober 2014 11:37

    Hundreds of girls and women are going missing in the west, reappearing in Iraq and Syria to bear children for the caliphate

    Hundreds of young women and girls are leaving their homes in western countries to join Islamic fighters in the Middle East, causing increasing concern among counter-terrorism investigators.

    Girls as young as 14 or 15 are travelling mainly to Syria to marry jihadis, bear their children and join communities of fighters, with a small number taking up arms. Many are recruited via social media.

    Quelle: The Guardian http://www.theguardian.com/world/2014/sep/29/schoolgirl-jihadis-female-islamists-leaving-home-join-isis-iraq-syria


    [wir sind eine erstaunliche Spezies…]

  5. Warum kriegen Muslime keinen Nobelpreis? permalink
    9. Oktober 2014 23:24

    Warum kriegen Muslime keinen Nobelpreis?

    (C.O.) Wenn, wie diese Woche wieder einmal, der Medizin-Nobelpreis vergeben wird, dann kann es viele Überraschungen bei der Herkunft der Preisträger geben, aber auf ein Faktum ist Verlass: die Wahrscheinlichkeit, dass ein Forscher aus der islamischen Welt diese Auszeichnung erhält, ist gleich null. Und das gilt nicht nur für die Medizin, sondern auch für alle anderen für den Fortschritt der Menschheit relevanten Disziplinen wie Physik oder Chemie: Nobelpreisträger aus der islamischen Welt sind ungefähr so häufig wie katholische Hochämter in Mekka. Ganze zwei Nobelpreise aus derartigen Disziplinen hat die gesamte islamische Welt in den vergangenen 113 Jahren zugesprochen bekommen, was angesichts muslimischen Bevölkerungsanteils von mehr als 20% auf dieser Welt ein bizarr niedriger Wert ist. Nur zum Vergleich: Zwei Nobelpreisträger schafft Israel mit einem Tausendstel der Weltbevölkerung in einem guten Jahr alleine.

    Da drängt sich natürlich schon irgendwie die Frage auf: warum ist das eigentlich so? Das ist keine akademische Schwanzlängen-Frage, denn die Anzahl der Nobelpreisträger ist ja doch ein ganz guter Indikator für die wissenschaftliche Potenz eines Landes oder einer Kultur, und damit ja auch irgendwie eine Grundlage von Wohlstand und Fortschritt.

    Entgegen einer in der islamischen Welt beliebten Vermutung ist es freilich weder dem Mossad und der CIA noch einer Verschwörung des Weltjudentums zu verdanken, dass in Oslo keine Muslime geehrt werden.

    Zu vermuten ist leider viel eher, dass es einen gewissen Zusammenhang zwischen dem Islam selbst und der überaus mageren Ausbeute an Nobelpreisen für die Follower dieser zahlenmäßig so bedeutenden Religion geben dürfte.

    Und zwar deshalb, weil Wissenschaft in ihrem Kern ja immer das ständige Überprüfen von bisher als gültig anerkannten Hypothesen bedeutet, und zwar völlig unabhängig von irgendwelchen politischen oder religiösen Vorgaben.

    Genau diese Vorgaben einer Religion, die sich ja auch als eine allumfassende Handlungsanleitung für alle Aspekte des menschlichen Lebens versteht, behindern aber den wissenschaftlichen Fortschritt in den muslimischen Ländern erheblich. “Alles Wissen ist schon im Koran angelegt und Wissenschaft muss sich daran messen”, meint Thomas Eich, Islamwissenschaftler an der Universität Bochum, “Ist der Koran mit der Wissenschaft nicht vereinbar, liegt automatisch die Wissenschaft falsch.”

    Dazu kommen aber auch ganz triviale Gründe: wo etwa Frauen lieber hintern dunklen Feudeln versteckt werden, anstatt sie zur Molekularbiologin auszubilden, verschwinden sofort 50% des intellektuellen Potentials eines Landes in der Mülltonne, wo kluge Köpfe anderen Glaubens eher abgeschnitten denn zum Denken benutzt werden, begeht eine Kultur intellektuellen Selbstmord.

    „Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt – aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen, nicht im politischen Bereich, nicht in gesellschaftlicher Hinsicht, weder in den Naturwissenschaften noch in der Kunst oder in der Literatur,“ urteilt deshalb Pervez Hoodbhoy, ein äußerst renommierter Nuklearphysiker an der Quaid-e-Azam-Universität in Pakistans Hauptstadt Islamabad und selbst Moslem, „…alles, was sie mit großer Hingabe tun, ist beten und fasten. Aber es gibt keine Bemühungen, die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern. Unbewusst spüren die Menschen natürlich, dass das ein kollektives Versagen ist.“

    Spätestens bei der nächsten Nobelpreis-Verleihung wird sich das wieder ein mal zeigen.

    http://www.ortneronline.at/?p=31497

  6. Mit Sitzblockade gegen die ISIS? Echt jetzt? - Ein offener Brief an Margot Käßmann permalink
    10. Oktober 2014 00:28

    Mit Sitzblockade gegen die ISIS? Echt jetzt? – Ein offener Brief an Margot Käßmann

    Liebe Frau Käßmann,

    wenn man dem Internet glauben darf, sind Sie in der der Jungle World damit zitiert, dass Sie Sitzblockaden für ein probates Mittel gegen den sogenannten „Islamischen Staat“ halten. https://pbs.twimg.com/media/By-FzaNIIAA5hox.jpg
    Dies erinnert daran, als sie Beten für die Taliban für ein adäquates Mittel hielten.
    http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan/kirchentag-beten-fuer-die-taliban_aid_633533.html

    In Kobane sind zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels die ersten Häuser am Stadtrand bereits in die Hände des Islamischen Staates gefallen. Der Häuserkampf tobt und kurdische Soldaten sehen sich aufgrund der materiellen Überlegenheit der Terroristen dazu gezwungen, unter der Aufopferung ihres Lebens als menschliche Bomben gegen die Miliz des „Kalifats“ vorzugehen. http://www.handelsblatt.com/politik/international/kampf-um-kobane-selbstmord-attentaeterin-toetet-dutzende-is-kaempfer/10795078.html

    Das Leben von Tausenden Zivilisten ist aktuell bedroht. Frauen und Mädchen droht die Vergewaltigung und der Verkauf als Sexsklavinnen, während mit den Männern möglicherweise kurzer Prozess gemacht wird.

    Ganz offensichtlich ist Ihre Hilfe in Kobane jetzt so nötig, wie nie zuvor. Bitte fliegen Sie auf schnellstem Wege in die Region und halten Sie die Mörderbanden mit einer Sitzblockade auf, statt Ihren öffentlichen Einfluss dazu zu nutzen, den Deutschen zu erklären, dass es niemals eine militärische Lösung gibt. Gegen niemanden. Und dass Waffenlieferungen ganz doll böse sind!

    Mit vorzüglicher Hochachtung,
    Ihr Torsten Heinrich

    http://www.huffingtonpost.de/torsten-heinrich/sitzblockade-isis-kaessmann_b_5941224.html

    • reb permalink
      10. Oktober 2014 13:13

      Thorsten Heinrich, mehr als andere ist nun ihr persönlicher einsatz geplant — wir haben schon den genoss*innen in kobane und umgebung mitgeteilt, daß Sie als selbstmordattentäter oder sich mit einer waffe in der hand endlich selbst den revolutionären kräften anschliessen in den nächsten stunden anschliessen wollen— ? – es wird sich schon was finden lassen — (statt vom schreibtisch aus handlungen anderer zu diffamieren) – ach so, Sie können aus ihrem momentanen alltag nicht so einfach raus und müssen ja noch einige emails zur rettung der revolution schicken – oh, schade, aber sie haben bestimmt schon – damit Hhr gewissen auch sauber und Ihr herz auch rein bleibt, bestimmt für waffenlieferungen schon etwas gespendet — ja dann, dann hauen Sie verbal weiter auf Leute ein, die zwar etwas tun, aber eben nicht das, was Sie tun würden, wenn Sie, ja wenn …

      • Torsten Heinrich an die Front permalink
        10. Oktober 2014 20:34

        Schöner Kommentar zu dem dämlichen Artikel.

      • Sitzblockade mich nicht an! permalink
        11. Oktober 2014 20:14

        Sitzblockaden sind echt peinlich und sind genau das hier:
        „ach so, Sie können aus ihrem momentanen alltag nicht so einfach raus “
        Hippie Alltag, der sich nicht mit der Realität auseinadersetzt.

        Natürlich sind Lichterketten und Sitzblockaden scheiße und diejenigen die sowas machen sind ganz einfach Heuchler und arbeiten der Bekämpfung des IS entgegen.

        Pazifistenrotz und friedlicher Protest ist alles, was man braucht, um einer Bewegung den Wind aus den Segeln zu nehmen und sie zu integrierbarer Untätigkeit zu verdammen. Bürgerliches Theaterspielen, mehr nicht.

        Auch schön ist, dass „reb“ Todesstrafe für Kritiker der Sitzblockade fordert. Sowas spricht für die Verblendung der Anhänger von diesem ganzen Protestquatsch.

    • Sitzblockwart permalink
      11. Oktober 2014 01:52

      Sitzblockaden und Rosenkränze sind unsere atomaren Waffen in diesem heiligen Krieg.

      • Traumjobvermittlerin permalink
        11. Oktober 2014 19:32

        Sitzblockwart wäre doch was für die Montags-KENazis…

      • Sechs! Sitzblockade! permalink
        11. Oktober 2014 20:16

        Nie wieder Krieg – nach unserer Sitzblockade!

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