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Kobane: Aktionswoche und Großdemo in Berlin

2. Oktober 2014

kobaneKopieAuf­grund der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on in Kobanê rufen kur­di­sche Ver­ei­ne mit Un­ter­stüt­zung des Kur­dis­tan So­li­da­ri­täts­ko­mi­tee, der ARAB und der Neuen an­ti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Or­ga­ni­sa­ti­on (NaO) vom Diens­tag den 30.​September bis Sams­tag den 04.​Oktober zu einer Ak­ti­ons­wo­che in Ber­lin auf.

Ab Diens­tag 10 Uhr wird es eine Dau­er­kund­ge­bung und Mahn­wa­che am Bran­den­bur­ger Tor geben. Um 13 Uhr wird es dort eine Pres­se­kon­fe­renz geben, auf der Ver­tre­ter_in­nen kur­di­scher Ver­ei­ne über die ak­tu­el­le Si­tua­ti­on in Kobanê und die ge­plan­ten Pro­test­ak­tio­nen der kom­men­den Tage in­for­mie­ren wer­den. Es ist ein mehr­tä­gi­ger So­li­da­ri­täts­hun­ger­streik ge­plant der am Bran­den­bur­ger Tor und einem zwei­ten Ort statt­fin­den wird. Jeden Tag von 16 – 19 Uhr ist „Ak­ti­ons­zeit“ am Bran­den­bur­ger Tor, grade in die­ser Zeit soll­ten Un­ter­stüt­zer_in­nen vor­bei­kom­men, wobei na­tür­lich immer un­ter­stüt­zung er­wünscht ist. Täg­lich um 17 Uhr wol­len die Kur­d_in­nen vom Bran­den­bur­ger Tor aus eine De­mons­tra­ti­on zu ver­schie­de­nen Orten durch­füh­ren. Für Diens­tag ist ge­plant zum Aus­wär­ti­gen Amt zu zie­hen. Ab Frei­tag muss die Dau­er­kund­ge­bung vom Bran­den­bur­ger Tor zum Pots­da­mer Platz um­zie­hen, wegen der Deutsch­na­tio­na­len Rie­sen­par­ty zum „Tag der Ein­heit“. Hö­he­punkt und Ab­schluss der Ak­ti­ons­wo­che ist eine Gross­de­mons­tra­ti­on zur So­li­da­ri­tät mit der Be­völ­ke­rung von Kobanê und gegen den Ter­ror des IS am kom­men­den Sams­tag um 14 Uhr am Pots­da­mer Platz.

Diens­tag – Don­ners­tag | Dau­er­kund­ge­bung | Pa­ri­ser Platz
Don­ners­tag – Sams­tag | Dau­er­kund­ge­bung | Pots­da­mer Platz
Sams­tag | 04.​10. | Gross­de­mo | Pots­da­mer Platz

Quelle: Kurdistan.blogsport.de

2 Kommentare leave one →
  1. Türkei stellt Bedingungen für Teilnahme am Krieg gegen den IS, (Bekämpfung auch der Kurden) permalink
    2. Oktober 2014 09:43

    Türkei stellt Bedingungen für Teilnahme am Krieg gegen den IS
    Florian Rötzer 02.10.2014
    Der türkische Präsident verlangt den Sturz von Assad und die Bekämpfung aller Terrororganisationen, was die syrischen Kurden der YPG einschließt, die Kobane verteidigen
    Gestern hatte das türkische Kabinett beschlossen, vom Parlament eine Verlängerung und Erweiterung des auslaufenden Mandats zur Entsendung von türkischen Truppen ins Ausland genehmigen zu lassen. Darin heißt es auch, dass im Kampf gegen den Terrorismus auch ausländische Truppen in der Türkei stationiert werden und Stützpunkte nutzen können. Präsident Recep Erdogan machte gestern in einer Rede vor dem Parlament klar, was die Regierung will. Heute wird das Parlament abstimmen und aller Voraussicht nach das Mandat bewilligen, auch wenn die Republikanische Volkspartei (CHP) und die prokurdische Demokratische Partei der Völker (HDP) angekündigt haben, das Mandat abzulehnen. Die HDP kritisiert, dass das Mandat nicht den Fokus auf den IS legt und die syrische Kurdenpartei PYD als Terrororganisation einstuft.
    Erdogan reiht die Türkei nicht einfach in die Koalition ein, die gegen den Islamischen Staat im Irak und in Syrien vorgeht, sondern setzt Bedingungen, die bedeuten können, dass sich die Türkei auf Distanz halten kann. Die Koalitionsmitglieder sollen nämlich türkische Stützpunkte oder das Land nur für den Krieg gegen IS nutzen dürfen, wenn sie auch beabsichtigen, das Assad-Regime zu stürzen.

    Und Erdogan macht noch eine zweite Bedingung, die das Verhältnis zu den syrischen Kurden betreffen dürfte, die gerade in der an der Grenze gelegenen Stadt Kobane verzweifelt versuchen, den Angriff der IS-Milizen, die mit schweren Waffen ausgerüstet sind, standzuhalten. Die Türkei schaut dem Kampf zu und hält Menschen davon ab, den Belagerten zu Hilfe zu kommen. Auch die USA und die EU greifen nicht ein, weil die syrischen Kurden YPG-Verbänden angehören, die der PKK nahestehen und an der Grenze zur Türkei eine Region kontrollieren. Und die steht auf der Terrorliste der USA, der Türkei und der EU. Westlich von Kobane soll der IS 10 Gefangene, 7 Männer und 3 Frauen, darunter auch Kurden, enthauptet haben. Der IS soll durch weitere Kämpfer verstärkt worden sein und ist entschlossen, die Grenzstadt einzunehmen. Dies würde nicht nur einen Korridor von der IS-Hauptstadt Rakka eröffnen, sondern in Städten kann sich die Terrormiliz auch besser vor Angriffen aus der Luft schützen als auf dem offenen Land. …
    (…)
    Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42935/1.html

  2. IS-Kämpfer befinden sich bereits in der kurdischen Stadt Kobane permalink
    4. Oktober 2014 06:56

    Florian Rötzer 03.10.2014
    Die Kurden fordern die Weltöffentlichkeit zu handeln auf, die USA unternehmen nichts gegen den Vormarsch, die Türkei will nun angeblich helfen, aber das ist eher unwahrscheinlich
    Das Pentagon meldet, dass in Syrien mehrere Angriffe gegen den Islamischen Staat geflogen wurden. Bei Deir ez-Zor im Osten seien zwei Panzer zerstört und südlich von Al-Hasaka ein Stützpunkt, nordöstlich von Aleppo ein Gebäude sowie nördlich von Rakka zwei Ölraffinieren und ein Trainingslager getroffen worden. Ein Angriff auf ein Artillerie-System bei Rakka sei hingegen nicht erfolgreich gewesen. Offenbar ist die US-Regierung weiterhin nicht willens, den kurdischen Verteidigern der von großen IS-Verbänden mit schweren Waffen umzingelten Stadt Kobane zu helfen. Auf syrischer Seite ist Grenzstadt völlig eingekesselt, auf türkischer Seite stehen Panzer und ein Grenzzaun, türkische Sicherheitskräfte suchen zu verhindern, dass Menschen und Waffen zu den Kurden gelangen.
    http://www.heise.de/tp/artikel/42/42952/1.html

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