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Kapitalistische deutsche Medien und ihre Kriegsberichterstattung

24. September 2014
11 Kommentare leave one →
  1. Uthoff / v. Wagner über die Hintergründe ihrer Themen und woher sie ihre Informationen bekommen permalink
    25. September 2014 10:21

    dazu: Recherchegrundlagen?
    Max Uthoff und Claus von Wagner über die Hintergründe ihrer Themen und woher sie ihre Informationen bekommen. u.a. http://www.heise.de/tp u. http://www.nachdenkseiten.de
    Quelle: ZDF – http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2205572/#/beitrag/video/2205572/Recherchegrundlagen%3F


    „Wir befinden uns mitten im Krieg“

    Die deutsche Außenpolitik militarisiert sich zunehmend. Das stößt bei vielen Menschen auf Unwillen, breite Gegenwehr und eine radikalpazifistische Position wird den Entwicklungen im Land dennoch nur selten entgegen gesetzt. Die „Antikriegskonferenz 2014“ vom 3. bis 5. Oktober in Berlin nimmt dies nun zum Anlass, „der Bevölkerungsmehrheit Argumente an die Hand (zu) geben, ihr ein Gesicht und eine Stimme (zu) verleihen – jener Mehrheit, die jede Art von Krieg, Waffengewalt, Rüstung und Militäreinsätzen im In- und Ausland ablehnt und ihr ein ‚Nein‘ entgegen setzt.“ Jens Wernicke sprach hierzu mit dem Politikwissenschaftler Rudolph Bauer, Mitglied der “Initiative Antikriegskonferenz Berlin 2014“ und Autor der Broschüre “Wir befinden uns mitten im Krieg. Militarisierung im Digitalen Zeitalter” [PDF – 7 MB – http://www.bremerfriedensforum.de/pdf/Militarisierung-im-Digitalen-Zeitalter.pdf ].
    (…)
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=23373#more-23373


    Kritik des Programmbeirats der ARD
    Telepolis hatte ein Resümee zur Ukraine-Berichterstattung aus Protokoll 582 des Programmbeirats der ARD veröffentlicht. Siehe hier [PDF – 44,5 KB – http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/42784_1.pdf ].


    Wolfgang Borchert – Dann gibts nur eins – Sag NEIN!.wmv

  2. Kritik an der Kanzlerin? Fehlanzeige! permalink
    25. September 2014 11:02

    Die Welt mag aus den Fugen geraten – wenn Angela Merkel auftritt, scheint alles wieder in Ordnung zu sein. Bei ihr ist alles in guten Händen. Ruhig und besonnen führt sie die Regierungsgeschäfte. Das ist ihr Medienbild. Unser Gastautor Peter Grottian zeichnet ein anderes.

    Es ist schon auffällig, wie wenig substanziell und nachhaltig Merkel kritisiert wird. „Zögerlichkeit“, „aussitzen“, „taktieren“, „sich spät auf die richtige Seite schlagen“, „keine inspirierenden Zukunftsvorstellungen“ sind schon allgemeine, aber doch relativ blutleere Kritikpunkte. Aber sie in ihrer politischen Verantwortlichkeit zu packen geschieht selten oder überhaupt nicht. Die Milde der Beurteilung ist frappierend.
    Wieso sagt sie nicht: Alles zahlen die Steuerzahler nicht
    Beispiele gefällig, aber bitte reichlich:
    http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/182/kritik-an-der-kanzlerin-fehlanzeige-2453.html

  3. Supreme Allied Commander Europe - Leserbrief (NDS) zum Thema: Ein neuer Nato-Generalsekrerär permalink
    1. Oktober 2014 17:38

    “Einige Medien berichten, dass der neue Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (als Nachfolger von Anders Fogh Rasmussen) am 1. Oktober seinen Posten im Brüsseler Hauptquartier der Militärallianz antritt. Die mediale Überbewertung dieser Personalie, gibt Anlass, sich an eine notorische informationspolitische Irreführung der Öffentlichkeit durch die politisch-medialen Inszenierungen zu erinnern.”
    [Dies schreibt ein Leser der Nachdenkseiten/NDS http://www.nachdenkseiten.de/?p=23452 , und mehr. Albrecht Müller].

    “Die Mainstream-Medien lenken unsere Aufmerksamkeit regelmäßig auf eine Person, die man leicht geneigt ist für den wichtigsten Funktionsträger innerhalb der Nato zu halten: den Generalsekretär der Nato. Wie oft tauchten die Namen der Nato-Generalsekretäre Rasmussen und (in jüngster Zeit) Stoltenberg auf. Doch wer kennt schon die Namen des letzten und des gegenwärtigen Nato-Oberfehlshabers Stavridis und Breedlove? Tatsächlich ähnelt das Verhältnis von Generalsekretär und Oberkommandierendem ein wenig dem des Bundespräsidenten im Verhältnis zum Bundeskanzler(in); denn während der Natogeneralsekretär im Wesentlichen eine Art Öffentlichkeitsfunktion innehat, liegt die eigentliche operative und militärstrategische Entscheidungsgewalt beim Nato-Oberkommandierenden, dem sog. Suprime Allied Commander Europe (SACEUR), der zugleich Kommandeur des US European Command (USEUCOM), also der US Streitkräfte in Europa ist. Ein Blick auf die Liste der Natogeneralsekretäre (siehe Wikipedia) zeigt: der ins öffentliche Rampenlicht gerückte (de facto jedoch vergleichsweise unbedeutende) Generalsekretär hat mal diese, mal jene Nationalität. Hingegen ist der eher im Schatten der öffentlichen Aufmerksamkeit agierende, de facto wichtigste Funktionsträger der Nato stets ein us-amerikanischer General oder Admiral. Er empfängt seine Weisungen vom US-Verteidigungsministerium, das letztlich dem US-Präsidenten untersteht. Und gewählt wird er (anders als der Generalsekretär) nicht von einem multinationalen Repräsentativgremium der Nato-Mitgliedsländer, sondern vom US-Senat. Die Nato stellt sich also im Blick auf ihre funktionale Struktur als ein Doppelgebilde dar: zum einen die im Scheinwerferlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit stehende multinationale Repräsentationsfassade, hinter der sich – von der Öfffentlichkeit weitgehend unbemerkt – die ganz und gar in US-Hand befindliche operativ-militärstrategische Kommandoebene verbirgt. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn in den Mainstream-Medien mit überschwänglichem Solidaritätspathos von den “Nato-Partnerländern” schwadroniert wird.”

    Der Supreme Allied Commander Europe (SACEUR)
    war ursprünglich der Oberkommandierende des strategischen NATO-Kommandos Europa und ist seit 2004 der militärstrategisch verantwortliche Oberbefehlshaber des Bündnisses für Operationen. Das Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE, deutsch etwa Alliiertes Hauptquartier Europa) unterstützt den SACEUR bei der Wahrnehmung seiner Verantwortung. Gleichzeitig ist der SACEUR der Kommandeur des US European Command (USEUCOM) und damit immer ein US-amerikanischer General oder Admiral.
    Inhaltsverzeichnis
    1 Entstehung
    2 Kompetenzen und Stellvertreter
    3 Liste der SACEUR
    4 Weblinks
    5 Einzelnachweise
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Supreme_Allied_Commander_Europe
    Der Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) hat die Entscheidungsgewalt über die militärischen Operationen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/NATO#NATO-Generalsekretariat_und_Internationaler_Stab

    siehe u.a. auch: Ukraine-Konflikt: ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik https://syndikalismus.wordpress.com/2014/09/15/schwarz-roter-ticker-181-7-meldungen/


    “Die zentrale außenpolitische Zielsetzung lautet, Politik und Handeln anderer Nationen so zu beeinflussen, dass damit den Interessen und Werten der eigenen Nation gedient ist. Die zur Verfügung stehenden Mittel reichen von freundlichen Worten bis zu Marschflugkörpern.” “Im Grunde ist es eine verblüffend einfache Definition – den Interessen und den Werten der eigenen Nation dienen und dabei alle Mittel in Betracht ziehen. Aber es ist auch eine Definition, die aus meiner Sicht nicht nur für die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik Gültigkeit haben muss, sondern auch Maßstab einer europäischen Außen- und Sicherheitspolitik sein sollte, besser: sein muss.” – Angela Merkel, 2004.

  4. Kriegsberichte vs. kriegerische Berichte permalink
    1. Oktober 2014 17:50

    Malte Daniljuk, Telepolis 01.10.2014

    ARD-Leak provoziert harte medienpolitische Kontoverse. Redakteure greifen Mitglieder des ARD-Rundfunkbeirats scharf an. Albrecht Müller fordert stärkere Rolle für das Publikum
    Die Veröffentlichung einer vertraulichen Analyse des ARD-Programmbeirats durch Telepolis führt zu einer breiten Diskussion in den Medien. Während die Leitung der Tagesschau immerhin mögliche Fehler einräumt, weisen andere Programmverantwortliche den Vorwurf einer tendenziösen Berichterstattung „scharf“ zurück. Der Programmbeirat erfährt unterdessen breite Unterstützung durch das Publikum. An eine selbstbewusste Fünfte Macht – das Publikum – appelliert auch Albrecht Müller, der Herausgeber der Nachdenkseiten.

    (…)

    Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42923/1.html

  5. nachdenKEN über: Am 3. Oktober gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar! permalink
    2. Oktober 2014 05:42


    Für den Frieden zu sein reicht nicht, man muss parallel auch gegen die vorgehen, die den Krieg organisieren. Das tut in unseren Tagen die NATO, und Deutschland als NATO-Mitglied ist dabei inzwischen ein aktiver Partner. Stichwort Kalkar. Der Ort, den viele noch mit der Anti-AKW-Bewegung verbinden, und wo der Schnelle Brüter verhindert werden konnte, ist seit Jahren eine militärische Schaltzentrale, an der die Luftkriege der Zukunft koordiniert, geplant und ausgeführt werden sollen. Aktuell arbeiten in diesem „Zentrum Luftoperationen der Luftwaffe“ ca. 1000 Personen. In der nahen Zukunft sollen sich diese Zahlen verdoppeln. Ziel der NATO ist es, in Kalkar unterschiedliche militärische Bereiche zusammenzuführen, wie zum Beispiel klassische Netzspionage, Luftüberwachung, Drohneneinsätze. Wie man internen Papieren der NATO entnehmen kann, soll von Kalkar in Zukunft der gesamte eurasische Raum kriegerisch „erschlossen“ werden können. Zu diesem Zweck treffen sich am 3. Oktober die Spitzen der NATO in Kalkar, um den Krieg für das 21. Jahrhundert, geführt von Deutschland und mit deutscher Beteiligung, auf den Weg zu bringen.

    • Kalkar ist am 3.10. wieder ein Protestziel. Der Sensenmann kommt aus der Luft Drohneneinsätze werden auch in Deutschland koordiniert permalink
      2. Oktober 2014 09:38

      Der Sensenmann kommt aus der Luft
      Peter Nowak 02.10.2014
      Die Kampagne gegen Kampfdrohnen mobilisiert in den nächsten Tagen. Drohneneinsätze werden auch in Deutschland koordiniert

      In den 70er Jahren hatte der kleine Ort Kalkar in NRW für die bundesweite Anti-AKW-Bewegung eine große Bedeutung. Die massiven staatlichen Repressionsmaßnahmen im Sommer 1977 gingen als Kalkar-Schock in die Geschichte ein. Der dort geplante Schnelle Brüter wurde an diesem Standort trotzdem verhindert.
      Kalkar ist am 3.10. wieder ein Protestziel. Am kommenden Freitag protestiert die bundesweite Kampagne gegen Kampfdrohnen gegen ein in der Öffentlichkeit weitgehend unbekanntes Nato-Luftkommando, das in einer Kaserne am Stadtrand von Kalkar untergebracht ist. Die Antikriegsbewegung protestiert dort, weil in den Räumen des Kommandos weltweite Drohneneinsätze koordiniert werden. Auch die Airbase Ramstein und die Kommandostelle Africom in Stuttgart koordinieren Drohneneinsätze. Für die Gegner der Kampfdrohnen wird damit die Schwelle für eine Kriegsbereitschaft gesenkt.

      Auf einer Pressekonferenz am Mittwochvormittag in Berlin stellte die in der Kampagne gegen Kampfdrohnen die geplanten Proteste vor. Schwerpunkt ist der globale Aktionstag gegen Drohnen am 4. Oktober. Wie in vielen anderen Städten überall auf der Welt wollen die Drohnengegner auch in Deutschland in vielen Städten Drachen steigen lassen. Damit wird eine Aktionsform der afghanischen Zivilgesellschaft importiert, die sich gegen den Drohneneinsatz mit Drachen wehrten.
      Kriege ohne Opfer auf Seiten der Nato
      (…)
      Quelle: http://www.heise.de/tp/news/Der-Sensenmann-kommt-aus-der-Luft-2410468.html

  6. Becoming Hezbollah’s Air Force permalink
    2. Oktober 2014 05:49

    Those who use violence to shape the world, as we have done in the Middle East, unleash a whirlwind. Our initial alliances—achieved at the cost of hundreds of thousands of dead, some $3 trillion in expenditures and the ravaging of infrastructure across the region—have been turned upside down by the cataclysm of violence. Thirteen years of war, and the rise of enemies we did not expect, have transformed Hezbollah fighters inside Syria, along with Iran, into our tacit allies. We are intervening in the Syrian civil war to assist a regime we sought to overthrow. We promised to save Iraq and now help to dismember it. We have delivered Afghanistan to drug cartels and warlords who preside over a ruin of a nation where 60 percent of the children are malnourished and the Taliban is poised to take power once NATO troops depart. The entire misguided enterprise has been a fiasco of gross mismanagement and wanton bloodletting. But that does not mean it will be stopped.

    More violence is not going to rectify the damage. Indeed, it will make it worse. But violence is all we know. Violence is the habitual response by the state to every dilemma. War, like much of modern bureaucracy, has become an impersonal and unquestioned mechanism to perpetuate American power. It has its own internal momentum. There may be a few courageous souls who rise up within the apparatus to protest war’s ultimate absurdity, but they are rapidly discarded and replaced. The state rages like an insane King Lear, who in his madness and desire to revenge himself on his two daughters and their husbands decides that:…

    Quelle: http://www.truthdig.com/report/item/becoming_hezbollahs_air_force_20140928

  7. Die Anstalt über die Verbrechen der USA im Nahen Osten permalink
    2. Oktober 2014 10:40

  8. Kai Gniffke und der Gebührenzahler Wie die ARD ihre Ukraine-Lügen verharmlost permalink
    2. Oktober 2014 12:13

    Autor: U. Gellermann
    Datum: 02. Oktober 2014

    Es war ein grauer Morgen in Hamburg-Lokstedt. Kai Gniffke, Chefredakteur der ARD-Tagesschau, ARD-Aktuell und der Tagesthemen hatte schlechte Laune als er sein Büro betrat. Gestern hatte er den ganzen Abend ARD-Nachrichten geguckt. Zwar hatte sich der Pulverdampf über der Ukraine erst einmal verzogen, so schrieb er in seinem Blog, aber immer wieder gab es neuen Pulverdampf, Syrien, Irak, ISIS, und er, der Gnifke, immer dazwischen. Das war damals, als er im beschaulichen Daun in der Vulkaneifel noch das Gymnasium besuchte, alles viel einfacher. Sicher, an der Schule war auch der intelligentere, linke Thomas Leif. Aber was ist der geworden? Bloß Moderator oder so. Und ich, ich, und ich, der Gniffke? Chefredakteur. Aha!

    Eine unbekannte Gestalt saß an Gniffkes Schreibtisch. Was, setzte Gniffke an, was haben Sie hier zu suchen?

    Ich suche, sagte die Gestalt, ich suche den Artikel 5 des Grundgesetzes.

    Und Sie glauben, fragte der ARD-Chefredakteur, ähem, ähem, den finden Sie ausgerechnet bei mir?

    Sollte so sein, zischte die Gestalt, dieser Artikel ist..http://www.rationalgalerie.de/home/kai-gniffke-und-der-gebuehrenzahler.html

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