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Am Freitag beginnt die Libertäre Medienmesse in Essen

28. August 2014

limesse_kopfVon Freitag, den 29.08. bis Sonntag, den 31.08.2014 findet sie statt, die 3. LIbertäre Medienmesse, in der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, 45326 Essen.

Die Messe und sämtliche Veranstaltungen im Rahmen der Messe sind für alle Besucher*innen wieder absolut FREI – also kein Eintritt (Spenden sind jedoch willkommen). Messe und Veranstaltungsräume sind Barrierefrei und mit Rollstuhl frei Zugänglich.

Alle Veranstaltungen, incl. Ankündigungstexten auf:
http://limesse.de/veranstaltungen.html

Kurzüberblick der Veranstaltungen:

Freitag 29.08.2014

18h30-20h30 | Heiko Koch, Casa Pound Italia – Mussolinis Erben

18h30-19h15 | N.N., “Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit: Medienberichterstattung über Migration aus Südosteuropa”

19h30 – 20:15 | Claudia Froböse, “Endlich gleichgestellt…Von bewegten Frauen zu verwertbaren Arbeitnehmerinnen?“

Samstag 30.08.2014

11h15 – 13h00 | Maria Braig: “Nennen wir Sie Eugenie“

11h15 – 12h00 | Oliver Steinke, 1.Mai: Kampf um den 8 Stundentag

12h15 – 14h00 | Labournet/Film: “Miners shot down”

13h15 – 14h00 | Peter Hetzler: “Hartz 5”

14h15 – 15h00 Julia von Lindern: Migrantinnen und Sexarbeit – neue Formen der Armutsprostitution

14h15 – 16h00 | Cécile Lecomte “das Eichhörnchen”: „Kommen Sie da runter!“

15h15 – 16h00 | C. Winter: Volin-die unbekannte Revolution

16h15 – 17h15 | Jürgen Mümken (oder Siegbert Wolf): “Antisemit, das geht nicht unter Menschen”

16h15 – 17h15 | Bernd Drücke: Anarchismus Hoch 2. Soziale Bewegung, Utopie, Realität, Zukunft

17h15 – 18h00 | Alix Arnold: Selbstverwaltete Betriebe in Argentinien: Wir übernehmen!

17h15 – 18h00 | Rainer Knirsch: Der ´Fall BMW-Berlin´

18h15 – 19h15 | Film: “Otras vias – Andere Wege”

18h15 – 19h00 | Manuela Schon und Mira Sigel: Gekauft! Benutzt! Hauptsache “selbstbestimmt”? – Sexuelle Ausbeutung unter dem Deckmantel individueller Freiheit

19h15 – 20h00 | Melanie (voice4sexworkers): Prostitution – der moralische Rollback und seine Auswirkung auf Sexarbeiter

Sonntag 31.08.2014

11h00-12h00 | Erich Mühsam – Wir geben nicht nach! | Matinée

12h00 | Infos am AFRR-Stand | Organisierungstreffen der Anarchistischen Föderation Rhein-Ruhr (AFRR)

12h15 – 13h00 | Michael Banos und Thomas Nückel: Christian Geissler: Wird Zeit, dass wir leben

12h15 – 13h00 Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett

13h15 – 14h00 Free! Netzwerkrealität: Lokale Vernetzung ist sinnvoll

13h15 – 14h00 | Birgit und Alice: Dann macht doch ’ne eigene Kneipe auf!

14h15 – 15h00 Martin Veith: Panait Mușoiu – Ein Pionier des rumänischen Anarchismus

Weitere Infos: www.limesse.de

9 Kommentare leave one →
  1. „Hartz 5. Ein Hartz IV-Roman“ - von Peter Hetzler permalink
    28. August 2014 11:04

    „Hartz 5. Ein Hartz IV-Roman“ – von Peter Hetzler
    Der TROTZ der „Schwachen“
    Buchtipp von Harry Popow – http://www.trend.infopartisan.net/trd0813/t460813.html
    http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/wirtschaft_und_finanzen/armut/

    —–
    Ich wünsche der LiMesse viel Erfolg!
    Ich wäre gern gekommen, aber leider geht es nicht.

  2. Rezi: Antisemit, das geht nicht unter Menschen permalink
    29. August 2014 09:02

    Jürgen Mümken, Siegbert Wolf: “Antisemit, das geht nicht unter Menschen”
    Rezension:
    http://buecher.hagalil.com/2014/08/anarchistische-positionen/

  3. Schade permalink
    1. September 2014 18:08

    Die Limesse wurde schlicht und ergreifend kaum besucht. Einige wenige szenige Vorträge wurden gezielt besucht, aber die Stände im Hintergrund waren so manchen nicht mal einen genaueren Blick wert.
    Das sagt einiges darüber aus, welchen Stellenwert Literatur als Medium für autodidaktische Bildung in unseren Kreisen hat – und das ist beschämend, war doch der Anarcho-Syndikalismus immer auch eine Bewegung von Menschen, die sich selbst unter anderem auch durch Bildung und Kultur befreien wollten.
    Heute scheint es so, dass Bildung und Lesen, besonders von der Geschichte (Unserem einzigen Anschauungsunterricht!), nicht als relevant erkannt wird. Ist das Überheblichkeit oder Dummheit?
    Wir wissen alle, dass die uns umgebende Gesellschaft scheiße ist. Wie kann das damit zusammen passen, dass uns ihre Lehren, ihre Inhalte und ihre Geschichtsschreibung wichtiger sind – denn in Uni und Schule widmen wir uns ausschließlich ihrer Propaganda – als unsere eigene Geschichte und unsere eigene Literatur usw., wo wir doch etwas anders machen wollen? Wo soll der Stoff dafür ins Gehirn der Aktivisten herkommen?
    Soll er vielleicht, wie es heute normal ist, aus einem widerlich bornierten Schlagwörterkatalog stammen? Soll dieser freiheitliche Inhalt in den Köpfen vielleicht von der bürgerlichen Universität gebildet werden und dann im weiteren Verlauf unseres Ausbaus nur den Intellektuellen zur Verfügung stehen, bzw. nur von ihrem Fachidiotismus ausgemacht werden?

    Diese Fragen stellen sich mir bei der Veranstaltung einer Libertären Medienmesse, die mehr Autoren als Leser zu Besuch hatte.

    Schön war allerdings, dass die ein oder andere jüngere Person da war – wenigstens scheint das Interesse an der eigenen geistigen Weiterentwicklung nicht bei allen Jugendlichen verbeult zu sein. Ein Glück!
    Dazu muss man natürlich sagen, dass es sich um Lichtblicke handelte, denn das Gros des Publikums und der Aussteller war nicht nur in die Jahre gekommen, sondern manche schienen sogar überhaupt nichts mehr mit der sie umgebenden Umwelt gemein zu haben.

    Das Organisatorteam schien freundlich und auch kompetent – es funktionierte einiges, sogar das W-Lan Internet war abrufbar, auch dies ein seltener Lichtblick in der libertären Szene.

    Die Aussteller hatten teilweise tolle Schätze dabei, die antiquarischer Natur waren, aber auch druckfrische Neuauflagen, wie beim Verlag „die Buchmacherei“.
    Aber auch hier war wieder bezeichnend, dass, wenn man die Marxisten und so wegstreichen würde, die Besetzung noch um einiges ausgedünnt worden wären… was nicht gerade ein Ruhmesblatt ist, ist der Marxismus doch immerhin einer der vehementesten Verfechter der diktatorischen Herrschaft, monokausalen Denkens und treuer Verteidiger der Klassengesellschaft. Wie Anarchisten gerne bemerken, hat Marx aber eine Beschreibung des Kapitalismus geliefert – die anscheinend immernoch nicht von Anarchisten übertroffen oder wenigstens aktualisiert wurde, auf der Limesse war ein solches antimarxistisches und Marx für alle Augen (Rudolf Rocker und alle anderen Kritiker von Marx zählen bei unseren „linken“ Anarchisten ja heute nicht mehr) überflüssig machendes Werk jedenfalls nicht vorrätig.

    Bekocht wurden alle, wie ich es mitbekommen habe, vegan. Das ist natürlich nicht gerade gesellschaftsfähig und so war es ein weiterer Pluspunkt, dass sich freie Gaumen beim naheliegenden REWE Markt eindecken konnten, ohne lange Wege in Kauf nehmen zu müssen.
    Auch für das teure Bier im angeschlossenen Lokal fanden sich dort günstigere Alternativen ( ca. drei € für ein kleines Bier!). Hier muss allerdings gesagt werden, dass die Arbeiter und Arbeiterinnen im Lokal sehr freundlich und hilfsbereit waren.

    • levantino permalink
      1. September 2014 22:07

      warst du den ganzen Samstag ab mittags „billiges Bier holen“ oder wie kommst du drauf, dass da keine Besucher waren. bei aller Liebe zur kritischen Betrachtung, aber ganz so demotivierend schwarz malen tut ja wohl der Veranstaltung unrecht. und die nächste wird wieder größer!

      • BilligBiervielGut permalink
        2. September 2014 11:26

        Es gibt ja nicht einmal auf der LiMesse-Homepage irgendwelche Besucher zu sehen … vielleicht twittert ihr ja demnächst jeden einzelnen Zutritt zur Messe. Auf mir vorliegenden zwölf Fotos kann ich keine 35 Leute zählen, die als Besucher an den Ständen stehen. Doppelte Personen nicht mal rausgefiltert.
        Und die Umsätze der Verlage sind so mickrig gewesen, dass es einen graust. Aber klar – positive Propaganda ist wichtig. Vielleicht etwas mehr Selbstkritik und Reflexion – z.B. darüber, dass eine Medien-Messe nicht von medialen Ereignissen sondern wohl von neuen Medien-Techniken leben sollte. Was war da zu sehen oder hören?
        Zu viel „billiges“ Bier – damit kann man einfach den Frust darüber weggetrinken, dass alles so optimal und hervorragend libertär gelaufen ist. Wenn „libertär“ jetzt auch schon das «Neue Deutschland» ist, dann ist ohnehin zappenduster mit dieser angeblichen Bewegung. Der Lichtblick ist dann ja wohl, dass das ND weder vegan noch antideutsch ist.
        Da sieht man mal, wie bescheiden man mittlerweile geworden ist. Noch ein pivo und – Hängst die Anarcho-Christen höher!

    • günther permalink
      2. September 2014 08:56

      richtig gucken (nicht nur bei rewe) es lagen bei bei den antiquarischen ständen und beim asg stand mindertens 50 marx- und marxismus kritische bücher aus.

      • max permalink
        3. September 2014 07:45

        Boah, mindestens 50? Dann sind ja so Titel wie „1. Mai“ vom DGB, Lenin-Bücher von Trotzki oder umgekehrt, und Biographien über Marx, Foucault usw. wieder ausgeglichen.

  4. 1. September 2014 23:18

    Vom 29. bis zum 31. August 2014 informierten sich
    mehrere hundert Gäste in der „Zeche Carl“ (Essen) auf
    der dritten Libertären Medienmesse über das libertäre
    Verlags- und Vertriebswesen im deutschsprachigen
    Raum. Dabei fanden sie eine breite Palette Anbieter vor
    – von Antiquariaten (mit wahren Schätzen!) über
    Zeitungen, Gruppen von Basisaktivisten bis hin zu den
    aktuellen Verlagen mit libertärem Programm.
    Beispielsweise den Verlag Edition AV (Lich) oder
    Syndikat-A (Moers) mit einer nicht nur voluminösen
    sondern auch inhaltlich beeindruckenden Präsentation.
    Das Ambiente war vortrefflich ausgewählt, die
    Programme der Lesungen übersichtlich geplant und
    professionell durchgeführt. Diese überaus vorbildliche
    Organisation fand auch das Institut für
    Syndikalismusforschung vor und konnte sich mit einem
    Stand sowie mit einem Vortrag von Martin Veith über die
    Geschichte des Anarchismus in Rumänien einbringen. In
    harmonischer Atmosphäre wurden Kontakte gepflegt,
    ausgebaut und neue erschlossen. Über die
    Publikationen des Instituts hinaus fand auch der
    aktuelle Katalog wissbegierige Abnehmer.

  5. 3. September 2014 12:32

    Herzlichen Dank an

    alle Austeller*innen für ihr kommen
    alle Referent*innen für den Input
    alle Besucher*innen für die tolle Atmosphäre
    alle Helfer*innen für ihr Zuverlässigkeit und ihr Engagement
    die Spender*innen die das „Spendenschwein“ gefüttert haben
    die Zeche Carl & das malakow für die Gastfreundschaft
    die Journalist*innen für ihre Neugier
    alle die wir jetzt vergessen haben zu erwähnen!

    In den nächsten Tagen werden wir hier noch einges aktualisieren und vieles verlinken (sie weiter unten auf der Seite) – es lohnt sich also auch in den nächsten Wochen noch ab und an diese Seite zu besuchen!

    Fundsache: Am Samstag wurde an einem Büchertisch eine Geldbörse, Aussenmaterial Bast, gefunden. Die Besitzerin / der Besitzer soll sich bei uns melden!
    bitte denkt daran das wir diese nicht jedem oder jeder beliebigen aushändigen können. Neben Bargeld befinden sich noch andere Dinge in der Börse, die ihr zumindest Teilweise benennen können müsst, damit wir wissen das sie tatsächlich dir gehört.

    Der Kultgenosse interviewte Melanie, Rudi und Maria von der Orga-Crew. Auf dieser Seite findet ihr das mp3 zum anhören und archivieren.

    Bernd Drücke von der GWR schrieb: „Liebe Genossinnen und Genossen, das habt Ihr super gemacht! Ich fand die Limesse klasse, bin aber gestern stundenlang im Stau gestanden. A43 und A42 waren wegen Bombenfunden gesperrt, deshalb musste ich schließlich umkehren. Bomben stoppten Anarchisten.“

    Lilith: „Essen > Berlin > Bus defekt > 12 Std ‚on the road‘ …und seit 5h heute Morgen zurueck von der libertaeren Medienmesse. Knochenschmerzen & geistig erfuellt! Es war Klasse…eine inhaltlich ‚dichte‘ Zeit mit wunderbaren neuen Menschen. Aus der virtuellen in die reale Vernetzung – und ob nur kurz oder laenger: es waren wirkliche Herzenbegnungen fuer mich! Michael Schroeder, Lili Koshara Hook, Rudolf Mühland, Bernd Drücke, Käpt’n Östro, die wunderbaren Genossen vom Institut für Syndikalismusforschung und und und
    Es tut gut, euch kennengerlernt zu haben > don’t forget: my home is your home!“

    ps: In den nächsten Tagen/Wochen werden wir versuchen unsere Eindrücke und Rückmeldungen von Austeller*innen, Helfer*innen und Besucher*innen zu verarbeiten und dann noch mal eine Art Resumee zu verfassen.

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