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Veranstaltungsbericht: Syfo in Dortmund 2014

6. August 2014

p10008201Knapp 30 Gäste fanden sich am Abend des 2. August 2014 im Kulturzentrum “Taranta Babu” in Dortmund ein, um auf Einladung der “Anarchistischen Föderation Rhein-Ruhr” (AFRR) dem Vortrag “Die ‘unbekannte Internationale‘: syndikalistischer und anarchistischer Widerstand gegen den Ersten Weltkrieg” zu folgen. Dieser wurde von einem Sprecher des Instituts für Syndikalismusforschung gehalten, dauerte über zwei Stunden. Auch ohne Pause blieb das Publikum interessiert und aufmerksam dabei. Schwerpunktmäßig wurde das internationale Buchprojekt “Ehern, tapfer, vergessen. Die unbekannte Internationale” aus dem Verlag Edition AV vorgestellt, an dem sich das Institut intensiv beteiligte. Der Referent streifte die dort enthaltenen Beiträge aus verschiedenen Ländern und legte als Mitautor einen Schwerpunkt auf den libertären Widerstand in Rumänien, der bis vor kurzem noch völlig unbekannt war.  Der Vortrag war auch für Menschen geeignet, die sich zuvor weder länger mit dem Ersten Weltkrieg noch überhaupt mit dem Land Rumänien befasst hatten und fand entsprechend viel Zuspruch und Lob. Wir danken den Veranstaltern und haben uns besonders über die Gespräche mit den Zuhörerinnen und Zuhörern im Anschluß an die Veranstaltung gefreut.

Als nächstes ist das Institut für Syndikalismusforschung auf der libertären Medienmesse in Essen Ende August 2014 vertreten, wir freuen uns auf euch!

Quelle: Blog Institut für Syndikalismusforschung

2 Kommentare leave one →
  1. Eine Schande ist eine Schande ist eine Schande permalink
    14. August 2014 00:05

    http://www.kulturraumverdichtung.de/oskar-kanehl-die-schande

  2. Vortrag und Diskussion (Berlin, 05.09.): Gustav Landauers Stellung zum Ersten Weltkrieg permalink
    15. August 2014 09:27

    Fr, 05. 09. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1. OG)

    Vortrag und Diskussion

    Jan Rolletschek: Gustav Landauers Stellung zum Ersten Weltkrieg, aus seinen Publikationen und Korrespondenzen

    Den Weltkrieg vorherzusehen, den das deutsche Kaiserreich im Sommer 1914 entfesselte und der die Staatsnation erstmals zur ‚Volksgemeinschaft‘ zusammenschweißen sollte, war seinerzeit keine große Kunst. Seit Mitte der 1890er Jahre steuerte das Reich mit gesteigertem Tempo auf ihn zu, und schon lange war die Frage nur noch wann, nicht ob er ausbrechen würde. Landauer erahnte das ungeheure Ausmaß dieses Krieges; er hatte auch keinen Grund, sich über die Kriegsbereitschaft der SPD zu verwundern, noch über die Revolution an seinem Ende oder über ihr Scheitern. All das stand ihm lange zuvor deutlich drohend vor Augen. Wie er sich angesichts dieser Drohungen, wie er sich während des Krieges und bei dessen Zusammenbrechen verhielt, seine Analyse und was er tat, um diesen Krieg dennoch zu verhindern, soll anhand seiner Publikationen und Korrespondenzen (Mühsam, Mauthner, Buber) rekonstruiert werden.

    Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

    http://www.hausderdemokratie.de/artikel/programm.php4#1218

    http://www.bibliothekderfreien.de

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