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August-Ausgabe der Gaidao erschienen

2. August 2014

gaidao-44-cover-105x150Im Vorwort schreibt die Redaktion: „einleitend möchten wir ein paar Worte zur Redaktion sagen. Wir sind in jedem Fall bestrebt, die Gaidao auch als Ort der (anarchistischen) Debatte zur Verfügung zu stellen. Meistens klappt das ganz gut, so gibt es auch in dieser Ausgabe zwei (durchaus bissige) Antworten auf frühere bei uns erschienene Artikel. Manchmal gelangen wir aber auch intern, trotz umfassender, zum Teil mühseliger Debatten, nicht zu einem Konsens, wie wir mit bestimmten eingereichten Artikeln kontroverser Natur verfahren sollen. In diesen Fällen tut es uns Leid für die Autor*innen, aber auch die Aufrechterhaltung (und Vermeidung einer Spaltung) des Projekts ist ein Gut, das wir wägen müssen. Damit zur aktuellen Ausgabe, die neben einem kleinen Rückblick auf einige Mühsam-Gedenkveranstaltungen in Ludwigsburg insbesondere mit den Aufrufen zu zwei wichtigen libertären Events der kommenden Monate aufwartet, zu denen wir euch herzlich einladen möchten: der 3. Libertären Medienmesse, die Ende August in Essen abgehalten wird, sowie der 8. Balkanbuchmesse, die endlich ihren Weg nach Bosnien-Herzegowina gefunden hat und mit dem dortigen Aufstand bestimmt einen ganz aktuellen Bezugspunkt für diverseste Diskussionen aufbieten kann.

Neben verschiedenen Buchvorstellungen möchten wir auch gerne auf den spannenden Artikel der Gruppen gegen Kapital und Nation hinweisen, in dem die Vorstellung vom Strafen und ihren Bezug zum Eigentum in bürgerlichen Gesellschaften wie der bundesdeutschen schön herausgearbeitet wird. Die Reihe zur Migration von Anarchist*innen ins Osmanische Reich geht jetzt mit dem dritten Teil zu Ende und ist angereichert mit allerlei weiteren Leseempfehlungen zum Thema. Schließlich erwartet euch ein Gedicht und die Beschreibung eines sehr interessanten Audioprojekts, das spontan und dezentral entstanden ist.

Hier geht es zu den verschiedenen Formaten der Ausgabe (u.a. Online lesen und epub. Die PDF-Version machte bei uns Probleme)

Quelle: Fda-ifa

14 Kommentare leave one →
  1. Hippies gegen Haarspalterei permalink
    3. August 2014 04:12

    ………. (und Vermeidung einer Spaltung) ……….

  2. Was für ein Heft! permalink
    3. August 2014 09:53

    Nachdem ich dann doch endlich zum Magazin gelangt bin, da die Links zu den Downloads nicht funktionieren, vergeht mir die Lust zum Lesen doch sehr schnell. Die Höhepunkte sind folgende Artikel: Eine Antwort des Herausgebers „Christlicher Anarchismus“ auf Rudolf Mühlands Rezension im vorherigen Heft, sowie dessen aktuelle Rezension zu „Anarchistisches Wörterbuch“.
    Der erste Artikel zeigt, dass Mühland das Buch „Christlicher Anarchismus“ wohl sehr schlampig gelesen hat, und darauf beschränkt der Autor sich in seinem Artikel letztendlich auch – verschwendeter Platz, an dem auch ein guter Artikel hätte stehen können. Ich krieg nur überhaupt das Kotzen, wenn jemand anfängt, das Christentum zu verteidigen, und es auch noch mit Anarchismus zusammenlegen will. Das fängt mit „Gott = übergeordneter Herrscher = unarchistisch“ an, darf sich aber nicht darauf beschränken (wie der Herausgeber richtigerweise auch bemerkt!): Die blutige und menschenverachtende Geschichte des Christentums, der Glaube an eine Belohnung oder Strafe für das Leben, oder überhaupt der Realitätsverlust, der mit einem Glauben an Gott einhergeht – diese Dinge bringen vieles mit sich, aber niemals Freiheit! Ach ja, und wenn mir dann jemand kommt und sagt: „Aber die Nächstenliebe und Jesus…“ Was wir brauchen, ist keine pauschalisierte dogmatische „Nächstenliebe“, sondern zuerst Liebe zu uns selbst (ohne die wir nichts erreichen können), und dann Solidarität mit jenen, die auch zu uns solidarisch sind! Es sagt viel über die FdA (bzw. Gai Dao) aus, dass sie solchen Verblendungen Raum gewährt.
    Nun zum „anarchistischen Wörterbuch“, eine Publikation des FdA: „Die Herausgeber*innen haben über 400 Stichworte von Ableismus über Blaklava, CRIFA, Décroissance, Espezifismus, Go-Canny, Hacking, Internationale, Kibbuz, Lokalismus, Manichäismus, Nation, Obstruktismus, Parecon, Querfront, Rätekommunismus, Social Engineering, Tendenzorganisationen, Unionismus, Verelendung, Wanderkessel, Yuppie bis Zwille zusammengetragen“ Bin ich doof, weil ich die Hälfte der Begriffe noch nie gehört habe, oder sind die „Herausgeber*innen“ doof, weil sie für solche Begriffe extra ein Wörterbuch zusammen stellen? Mühland findet jedenfalls, es sei „eine ganz praktische Hilfe, um den Diskussionen bei Treffen, Plena und Vollversammlungen folgen zu können.“ Was für Treffen sind das, auf denen Manichäismus diskutiert wird? Auch sei es so hilfreich, da das eigene Sprachverhalten nun überprüft werden könne, und mithilfe des Wörterbuchs andere Ausdrucksformen angeeignet werden könnten. Danke, liebe FdA! Endlich darf ich meine Sprache eurer Political Correctness unterwerfen – juhu, darauf habe ich so lange gewartet!
    Zum Schluss wieder die Hinweise auf der „Pinnwand“, wann welche Gruppe auf welcher Demo mitgelaufen ist – voll spannend und richtig sinnvoll!
    Geil ist auch, wie der Autor von „3. libertäre Medienmesse“ sich alle Mühe gibt, den Gender-Vorschriften gerecht zu werden („mensch“), dann aber im selben Artikel doch wieder den unterschwelligen patriarchalen Herrschaftsstrukturen unserer Sprache unterliegt („man“).

    Liebes Team von Syndikalismus.wordpress, müsst ihr diesen verwirrten Köpfen hier Raum bieten?

    • Old School permalink
      8. August 2014 06:53

      Du hast das sehr gut zusammengefasst. Mir persönlich fehlt jedes Verständnis für die Werbung für religionsfreundliche Bücher. Es ist aber bezeichnend das für solch ein Buch die Werbetrommel und Berichterstattung einsetzt, und andere, wirklich wichtigere Bücher, kaum besprochen und beachtet werden. Aber das muss die Gaidao wissen, ob sie so einem Zeug Platz gibt. Ebenso wie der Syndikalismus-Blog. Das traurige ist, das der Christenautor wahrscheinlich auch noch Recht in seiner Kritik an der Buchkritik von Mühland hat. Schlampige Arbeit von letzterem. Schade.

      • 8. August 2014 13:45

        auf meine diversen Anfragen auch auf den einschlägigen Gruppenseiten in einem bekannten „sozialen“ Netzwerk, warum das Thema christlicher 😛 Anarchismus seit letztem Jahr immer wieder hochgekocht wird, obwohl etliche Anarchisten das kritisieren, kam leider immer wieder nur Schweigen oder unredliche Disputantenrhetorik /Rabulistik..
        Bin zu dem Schluss gekommen, dass da eine gewisse Münsteraner Clique die akademische Arbeit eines Kumpels zu einem verkaufbaren Buch machen und mit seinem Prestige dann ihre informelle Elitestellung durchsetzen möchte…
        wenn man sich mit religiösen/ ethischen Werten im Vergleich zum Anarchismus beschäftigen möchte, warum dann europazentristisch „Christentum“!! alleingestellt und nicht eine Denkschrift, die Moralvorstellungen aus allen Religionen, besonders jene, die sich gleichen, und die überhaupt erst die Körnchen ethischer Wahrheiten darstellen, durch die selbst nette Menschen den Religionen auf den Leim gehen?

      • The Pope Must Die permalink
        9. August 2014 14:32

        The Pope Must Die

    • Blablaklava permalink
      9. August 2014 07:55

      Wer wie FDA und FAU statt Fakten und eigenem Geist, politische Religion, wie Marxismus und linkspolitische Krankheit in seine Seele einfließen lässt, der glaubt auch an christliche Theologie.
      Man muss nur die Dummheit à la Graswurzel und „Postanarchismus“ ansehen, dann wird einem schlecht, wie dumm diese Intellektuellen sind.

      • Anonymous permalink
        9. August 2014 19:23

        wir freuen uns auf den nächsten zirkusbesuch

      • Sukriz permalink
        9. August 2014 23:40

      • heide permalink
        10. August 2014 11:13

        für christen (münsteraner Katholen) natürlich freier eintritt

  3. Beat Club ~ Sozialkunde vom allerfeinsten permalink
    4. August 2014 00:14

    Beat Club #72 (1971) ….. England

    Beat Club #73 (1971) ….. Polen (warum sie klauen 😉 )

    Meer ………. 8)

  4. 4. August 2014 00:54

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

  5. Wie sich Gott ins intergalaktische Hyperkoma gesoffen hat permalink
    4. August 2014 23:22

    Die Globulisierungsfalle – Schütteln, verdünnen, absahnen

    Im April 2013 wäre Samuel Hahnemann, der Erfinder der Homöopathie, 158 Jahre alt geworden. Diesen Ehrentag wollten die „Science Busters“ feiern und geben eine Party der Extraklasse.

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