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Extrablatt der „Gaidao“ zum 80. Todestag Erich Mühsams

10. Juli 2014

gaidao-extrablatt-coverDie Redaktion der Gaidao schreibt: „In euren Händen haltet ihr das 1. Extrablatt der Gaidao. Nachdem das Interview mit den Organisator*innen der Erich-Mühsam-Gedenkdemonstration in Oranienburg bei Berlin nicht wie geplant in der Juli-Ausgabe der Gaidao veröffentlicht wurde, kam die Idee zu einem Extrablatt, das die FdA-Gruppen (und alle anderen) bei ihren unterschiedlichen Aktivitäten zum 80. Todestag von Erich Mühsam verteilen können. Mal sehen wie sich das Ganze entwickelt, vielleicht veröffentlichen wir neben der monatlichen Ausgaben und unseren Sonderausgaben noch häufiger Extrablätter. Über Feedback von euch freuen wir uns natürlich immer.Neben dem besagten Interview und ausgewählten Gedichten findet ihr in dem Extrablatt einen Text über die Lebensabschnitte von Erich Mühsam.

Obwohl die FdA etwa ein Plakat und Aufkleber mit dem Zitat Mühsams „Denn die Gegenwart soll an die Zukunft keine Fragen stellen, sondern Forderungen!„ – und natürlich dieses Extrablatt veröffentlicht hat, wollen wir keinen Kult um seine Person schaffen, sondern sehen ihn vielmehr als ein Symbol auch all jener zahllosen weniger bekannten oder vergessenen Widerstandskämpfer*innen gegen Faschismus oder staatliche Herrschaft an sich, die den Weg Mühsams auf den Schafott teilten. Wir gedenken all dieser mutigen Menschen und ihres unfassbaren Schicksals und tragen ihre Ideen täglich, zweifelnd aber entschlossen in eine ungewisse Zukunft.“

Hier gibts es das 12-Seitige Extrablatt als PDF zum lesen

4 Kommentare leave one →
  1. Entschuldigung, das war kein Selbstbewusstsein - ich hab nur genießt. permalink
    10. Juli 2014 19:29

    „wollen wir keinen Kult um seine Person schaffen“

    …und keine Tiere diskriminieren.

  2. Radio DLF: Erich Mühsam Rebellion gegen alle Zwänge und Formen permalink
    11. Juli 2014 06:18

    Der Schriftsteller Erich Mühsam war Anarchist. Er engagierte sich gegen Militarismus und rebellierte gegen Vieles – nur seine Ehe war ihm heilig. Vor 80 Jahren wurde er im Konzentrationslager Oranienburg umgebracht.

    Die schwarze Fahne der Anarchie, die der am 6. April 1878 in Berlin geborene und in Lübeck aufgewachsene Schriftsteller Erich Mühsam in seinen Texten hisste, signalisierte die Leidenschaft und den Ernst seines politisch ganz Linksaußen angesiedelten Engagements. Manches Gedicht besaß aber auch hohen Unterhaltungswert, sodass in den 1920er-Jahren etliche Mühsam-Chansons wie das vom „Revoluzzer“ zum Standard-Repertoire in den Kabaretts gehörten:…http://www.deutschlandfunk.de/erich-muehsam-rebellion-gegen-alle-zwaenge-und-formen.871.de.html?dram:article_id=291352

    zum nachhören: http://www.deutschlandfunk.de/rebellion-gegen-alle-zwaenge-und-formen.871.de.html?dram:article_id=291352&dram:audio_id=292664&dram:play=1


    (Tagebücher, Sammelband) http://buecher.hagalil.com/2014/07/muehsam/

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/938735.erich-muehsam.html

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/erich-muehsam-und-seine-tagebuecher-verschwistert-mit-der-ewigkeit/10177026.html

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/938621.fuer-das-kuenftige-menschsein.html

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19613

    • in Dummheit, Amen. permalink
      14. Juli 2014 16:15

      „ganz Linksaußen“

      … Wahn, überall Wahn.

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