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Bilderserie: Wenn heutige Anarchisten in Spanien kämpfen würden…

23. Juni 2014

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8 Kommentare leave one →
  1. You gonna die for the Graswurzel permalink
    24. Juni 2014 19:00

    Besser und sensibler für die heutige Situation geht es nicht!
    Perfekt!

    • Gaskocherkapitulation permalink
      26. Juni 2014 16:55

      Geht so – es wäre besser gewesen, wenn man die Hippies so dargestellt hätte, wie sie heute sind: Da liegt ja grade der Hund begraben – sie würden niemals in eine solche Situation kommen. Ich bin kein Antideutscher, aber die modernen „Anarchos“ sind mit der Unduldsamkeit und dem politischen Philistertum vollgepumpt, wie es in diesem Maß in Deutschland exemplarisch ist. Verrat, Denunziation, Vorwürfe sind an der Tagesordnung. Gemessen am Zugrundegehen von Gruppen und an dem, was sie alles nicht zu stande bringen, ein Witz – und daran wieder gemessen an ihrer Wahrnehmung dieser Widersprüche – oha – da kommt gar nichts. Kein Humor – die political corrctness ist wichtiger – ernst und dröge bis zum Endveganismus.

      Also ich wünsche mir diese Art Comics für Heute – das da nach Spanien ’36 zu kolportieren, das kann ja jeder. Aber die deutschen Am-Besten-Menschen, diese Vampire an der anarchistischen Idee, müssen hier auf eigenem Boden (Auch zeitlich) geschlagen werden, und dann muss diese finstere Zeit des Spießer-Anarchismus aufgearbeitet werden – das ist für die Bewegung allein gesehen genauso wichtig, wie die ungeschminkte Aufarbeitung (bspw. was diese Linken wahrhaftig betrifft) bspw. der Spanischen Revolution… sonst brauchen wir hier gar nicht mehr weiterzumachen, denn dieses schlappe Herbeten von Dies-Ismus, Das-Ismus und die gegenseitigen Vorwürfe, die mangelnde und unkonkrete Solidarität ersticken alles anarchistische.

      Ansonsten sind die Comics natürlich ein erster Schritt zur Selbsterkenntnis. Viele dumme Menschen haben im Internet aber schon wieder ihre bissig ernsten und unsachlich bornierten Szenegebete dazu abgelassen… naja wen wundert’s?

  2. Maduro y Chávez Vs Los Anarquistas (Federalismo libertario) permalink
    25. Juni 2014 01:41

    Maduro y Chávez Vs Los Anarquistas (Federalismo libertario)

  3. 29. Juni 2014 13:11

    Dennuzierung? Yes, we can! Sorry, das musste jetzt sein. Mir geht die dt. Szene ja so auf den Keks mit ihrem rechthaberischen Spiesertum, da kommt es einem echt revolutionär vor Zuhause zu bleiben und Bakunin zu lesen.

    • Faible permalink
      29. Juni 2014 23:57

    • Bambimord permalink
      30. Juni 2014 04:51

      Dabei könnte es so nett sein! Hippes Spießertum, welches sich um sich selbst dreht, ist unnötig.

  4. Leipzig - Deutsche Bank demoliert, Solidarität mit den spanischen Anarchist_innen! permalink
    30. Dezember 2014 14:19

    Leipzig – Deutsche Bank demoliert, Solidarität mit den spanischen Anarchist_innen!

    Created by: No Justice – No Peace. Created on: 29.12.2014 – 00:18. Happened on: Wednesday, 24. December 2014. Comments: 9
    Eingeschlagene Scheibe – Symbolbild

    In Solidarität mit den verhafteten Anarchist_innen in Spanien haben wir eine Deutsche Bank Filiale in Leipzig demoliert.

    In Spanien haben am 16.12. die verschiedenen Polizeien koordinierte Hausdurchsuchungen in 12 Wohnungen durchgeführt und dabei elf Anarchist_innen verhaftet. Einer der Vorwände unter denen die Durchsuchungen stattfanden war, die Beschuldigten hätten Geldautomaten zerstört.

    Wir solidarisieren uns mit den von staatlicher Repression betroffenen Genoss_innen und haben daher in der Deutschen Bank am Lindenauer Markt Automaten demoliert und die Scheiben eingeworfen.

    Getroffen sind wenige – gemeint sind wir alle!

    Wir unterstützen den Aufruf zur Gewalt zum 31.12.2014

    zu den Verhaftungen:

    http://www.abc-berlin.net/solidaritat-mit-den-elf-verhafteten-anarchist_

    zum Aufruf:

    http://fassadeeinschlagen.noblogs.org

    Quälle
    https://linksunten.indymedia.org/en/node/130570

  5. Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen - Solidarität! - Anarchist/innen festgenommen + Solidaritätserklärung mit den anarchistischen Gefangenen + Flyer und Poster für die Genossen in Spanien permalink
    30. Dezember 2014 14:23

    Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen – Solidarität! – Anarchist/innen festgenommen + Solidaritätserklärung mit den anarchistischen Gefangenen + Flyer und Poster für die Genossen in Spanien
    Date Mon, 29 Dec 2014 13:01:29 +0200

    Anarchist/innen festgenommen —- Politisch herrscht kalter Krieg zwischen der spanischen und der katalanischen Regierung, doch wenn es um Repression geht, klappt die Zusammenarbeit nach wie vor hervorragend. Vor Tagen wurden in Barcelona elf Personen festgenommen, sieben Frauen und vier Männer, denen „terroristische Umtriebe“ nachgesagt werden und die u.a. uruguayischer, italienischer und österreichischer Nationalität sind. Ausgerechnet an dem Tag, an dem der ehemalige Ministerpräsident Pujol wegen Steuerhinterziehung angeklagt wurde, fanden die Verhaftungen statt, verbunden mit umfangreichen Razzien. Die Rede war von „anarchistischem Terrorismus“, die Festgeommenen sollen verantwortlich sein für eine lange Reihe von Anschlägen, deren Konsequenzen jedoch an keiner Stelle erwähnt werden. Die Repressionskräfte drangen in drei Sozialzentren ein und nutzten die Gelegenheit, in umfangreichem Stil Material aller Art mitzunehmen, das mit dem Fall mitgroßer Wahrscheinlichkeit nichts zu tun hat. Zudem betroffen waren zwei libertäre Zentren in den Stadtteilen Sant Andreu und Poble Sec.

    Die Verhafteten wurden nach Madrid gebracht, allerdings nicht unter Kontaktsperre gestellt, Foltervorwürfe gibt es also nicht, sie hatten Zugang zu ihren Anwältinnen. Sieben der elf sind seither vom Sondergericht Audiencia Nacional inhaftiert, vier weitere freigelassen worden. Die Haftbegründung ist geprägt von „heißer Luft“, oder von „Polizei-Literatur“ wie es die Tageszeitung GARA formuliert. Konkret lautet der Vorwurf, Teil einer Struktur zu sein, die für eine Vielzahl von Sabotageaktionen verantwortlich ist. Keine davon wird genannt, niemand kann sich vorstellen, welche Aktionen gemeint sein könnten, nicht nur in Katalonien, sondern auch im Staat. Der Richter wirft ihnen vor, „eine terroristische Organisation aufzubauen, zu führen und Mitglieder zu sein, Sprengstoff und Explosionsgeräte zu besitzen und verantwortlich zu sein für Sachschäden und Verwüstungen mit terroristischer Absicht“. Eine satte Liste. Das Problem ist, dass hinter diesen grobschlächtigen Beschuldigungen, wie es aus vergleichbaren Fällen vor allem im Baskenland hinlänglich bekannt ist, häufig keinerlei Beweise stehen. In diesem Fall lediglich die Sympathie für libertäre Ideen. Entsprechend vermutet einer der Anwälte, die Megarazzia diene allein dazu, die Betroffenen zu schädigen und zu bestrafen für ihre Überzeugung, nicht für irgendwelche Taten.

    Dazu passt, dass die berüchtigten Mossos D’Esquadra (für Folter und regelmäßige Misshandlungen bekannte katalanische Polizei) den Moment genutzt haben, um in Zentren wie dem „Kasa de la Muntanya“ einzudringen, ein besetztes Gebäude im Stadtteil Gracia. Vor einem Jahr hatten Leute aus diesem Zentrum den festgestellt, dass sie per Video überwacht werden, wobei alle gefilmt wurden, die aus und ein gingen. Bei dieser Gelegenheit konnten die Mossos nun ausführlich schnüffeln, die Razzia zog sich über den ganzen Tag. Dabei wurden PCs, Handys und Informations-Material mitgenommen. Also nichts was in Bezug mit den mutmaßlichen Sabotage-Anschlägen zu tun haben könnte, mit denen die Audiencia Nacional und das Innenministerium in Barcelona die „Operation Pandora“ rechtfertigen. Die sozialdemokratische Tageszeitung EL PAIS spekuliert unter Berufung auf „informierte Kreise“ mit Anschlägen auf Kassenautomaten in den Jahren 2012 und 2013. Nach dieser Information führten Informationen aufgrund einer Verhaftung von drei Personen im November 2013 zur neuerlichen Razzia, an der 450 (!) Mossos beteiligt waren.

    Die Anwälte konnten bisher nicht die gesamt Dokumentation sehen. Klar wurde jedenfalls, dass die Untersuchungshaft mit ideologischen Aspekten begründet wurde, in Hinblick auf die „Grupos Anarquistas Coordinados“ (Koordinierte Anarchistische Gruppen). „Diese Gruppen agieren immer gewalttätig, sie werfen bengalische Feuer oder Knallkörper, stecken Container an, verursachen Schäden an städtischem und privatem Eigentum, sie provozieren schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei, und greifen alle an, die sich ihnen entgegen stellen. Normale Bürger werden eingeschüchtert, ein Zusammenleben und der öffentliche Frieden werden unmöglich gemacht“, so die Formulierungen des AN-Richters. Er erwähnt auch Utensilien, die für Anschläge benutzt werden könnten: einer der Festgenommenen (und später Freigelassenen) hatte einen Kanister Benzin für seine Motorsäge. Doch viel mehr Konkretes gab es nicht zu lesen. Doch die „ideologische Nähe“ und „Kontakte zu anderen gewaltbereiten Gruppen“ reichten aus für die Inhaftierungen. Sogar die Nähe zur FAI, der Iberischen Anarchistischen Föderation, zu der die historische CNT gehört, die mit Waffen zuletzt vor 80 Jahren gegen die aufständischen Faschisten gekämpft hatten.

    Unmittelbar nach den Verhaftungen und Durchsuchungen gab es Solidaritäts-Demonstrationen. Andernorts kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Neben Libertären riefen auch die IPC (Initiative für Katalonien) und die linksnationalistische CUP zu Protesten gegen die Verhaftungen auf.

    Dass die Repressions-Organe im Staat nach dem Ende des bewaffneten kampfes von ETA nach neuen „Zielen“ suchen, war absehbar. ETA war die Bedrohung schlechthin, die für alle denkbaren repressiven Maßnahmen, Aufrüstungen, Kontrollen und Gesetzverschärfungen als Alibi herhalten musste. Davon nährte sich ein Überwachungsapparat, der Hunderttausenden Arbeit gab und an dem sich einige Politiker der PP als Unternehmer eine goldene Nase verdienten. Von diesem Söldnerheer mussten Tausende entlassen werden, weil von einem Tag auf den anderen die Politiker/innen bis hinunter auf die Kommunalebene keine Bodyguards mehr brauchten. Um den Rest des Apparats zu legitimieren, mussten neue Alibis konstruiert werden. Seither hat sich die Repression (abgesehen davon, dass das Baskenland immer noch“Arbeit“ liefert) auf den Widerstand in Galicien konzentriert, auf die Veganer und Tierbefreierinnen, auf die breite Bewegung der Empörten, auf diejenigen, die Zwangsräumungen solidarisch verhindern wollen und auf alle die gegen Korruption und Monarchie auf die Straße gehen. Ein ziemlich breites Spektrum von „Zielen“, die eine entsprechend große Sicherheitsarmee rechtfertigt. In dieser Richtung ist auch das sog. Maulkorb-Gesetz zu verstehen, über das bei BASKINFO gestern berichtet wurde.

    http://baskinfo.blogspot.com.es/2014/12/maulkorbgesetz.html

    Die sieben Gefangenen von Barcelona – vier Frauen und drei Männer – sind auf vier Knäste in der Provinz Madrid verteilt. Ihre Adressen (mit einer Ausnahme) sind:

    Lisa Sandra Dorfer: C.P. Madrid VII – Estremera / Ctra. M-241 / 28595 Estremera /Madrid
    Alba Gracia Martínez + Noemí Cuadrado Carvajal + Anna Hernandez del Blanco: C.P. Madrid V – Soto del Real / Carretera M-609, Km 3,5 / 28791 Soto del Real / Madrid
    Enrique Balaguer Pérez: C.P. Madrid VI – Aranjuez / Ctra. Nacional 400, Km. 28 / 28300 Aranjuez / Madrid
    David Juan Fernández: C.P. Madrid III – Valdemoro / Ctra. Pinto-San Martín de la Vega, km. 4,5 / 28340 Valdemoro / Madrid
    ——————————————————-

    Solidaritätserklärung mit den anarchistischen Gefangenen

    Verfasst von: Te Kedas Donde Kieras /Antirassistisches Kollektiv Barcelona. Verfasst am: 23.12.2014 – 01:05. Geschehen am: Dienstag, 23. Dezember 2014. Kommentare: 2
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    Die ,,Operation Pandora“ endete mit der Durchsuchung von 12 Wohnungen, zwei anarchistischen Ateneus und dem Casa de la Muntanya und darüber hinaus mit der Inhaftierung von sieben Gefährt_innen und weiteren Vier, die unter Auflage freigelassen wurden. Während unsere Leben zum zigsten Mal durch eine repressive Operation erschüttert wurden, schüttelten sich der spanische Innenminister Jorge Fernandez Diaz und die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet die Hände für ihre ,,gute Arbeit“, die sie im vergangenen Jahr in der Kooperation zwischen den beiden Staaten realisiert haben, ausgedrückt durch die Unterzeichnung des Abkommens über die polizeiliche Zusammenarbeit zum Kampf gegen die Kriminalität und für Sicherheit.

    Das Abkommen wurde im vergangen Oktober unterzeichnet und dient der Verbesserung der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen chilenischen und spanischen Polizeibehörden im Kampf gegen den ,,Terrorismus“. Es beinhaltet unter anderem spezielle Ausbildungsprogramme, damit chilenische Polizeieinheiten von der Guardia Civil und der spanischen Nationalpolizei ,,lernen“.

    Als wäre das nicht schon genug, wurde am Vortag der Operation Pandora die Einrichtung einer Datenbank des Innenministeriums öffentlich gemacht (UCPI – Einheit für die internationale polizeiliche Zusammenarbeit). Dieses Register ermöglicht die Erfassung von Daten ohne jegliche richterliche Anordnung von allen Personen, die entweder mit einem Ermittlungsverfahren in Verbindung zu bringen sind oder die der Begehung einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verdächtigt werden.

    Neben den Angaben zur Person, die zwischen dem Zoll, Banken, Interpol und Europol ausgetauscht werden, kann es sich auch um charakterspezifische Angaben, Stimmenaufzeichnungen, Fotos, Autokennzeichen, biometrische Daten, Fingerabdrücke, Emails etc. handeln.
    All dies geschieht im Rahmen der Einführung des ,ley mordaza‘ (,,Maulkorbgesetz“), welches den Widerstand all derjenigen kriminalisiert und unterdrückt, die sich nicht den Forderungen des kapitalistischen Staates unterwerfen wollen.

    Aus Sicht von Te Kedas Donde Kieras als ein libertäres Kollektiv im antirassistischen Kampf, ist es uns klar, dass der einzige Terrorist der Staat ist, der täglich sowohl unsere anarchistischen Gefährt_innen, als auch geflüchtete Personen unterdrückt.

    Es darf nicht vergessen werden, dass das ,ley mordaza‘ einen gesonderten, den Flüchtlingen gewidmeten Absatz enthält, welcher besagt, dass eine ausländische Person, mit oder ohne Papiere, die sich an einer Aktivität gegen die ,,öffentliche Sicherheit“ (Demonstrationen, Proteste, etc.) beteiligt, aus dem Land abgeschoben werden kann. Im gleichen Gesetz werden die bekannten ,,devoluciones en caliente“ (,,heißen Ausweisungen“) legal festgeschrieben: Hierbei handelt es sich um die sofortigen Abschiebungen derer, die gerade die Grenze überquert haben, ohne diesen die Möglichkeit zu geben Asyl zu beantragen oder medizinische Hilfe zu erhalten.

    Uns erscheint Terrorismus, täglich tausende Menschen rassistischen Kontrollen auszusetzen.

    Uns erscheint Terrorismus, unsere Gefährt_innen aus ihren Wohnungen zu verschleppen und sie in den Zellen des Staates wegzuschließen.

    Uns erscheint Terrorismus, die Grenzpolitiken, die zwischen den Jahren 2000 und 2014 mehr als 27.000 Menschen ermordet haben, die versucht haben nach Europa zu gelangen.

    Uns erscheint Terrorismus, gegen Proteste vorzugehen und all diejenigen zu unterdrücken, die sich wie wir nicht mit einem Leben in Elend abfinden wollen.

    Solidarität mit all denjenigen, die rebellieren, die aufständisch sind, die Zäune überspringen, die sich weder mit Gesetzen noch mit Grenzen abfinden wollen.

    Freiheit für anarchistische Gefangene!
    Freiheit für alle Gefangenen!

    ———————————————-

    Flyer und Poster für die Genossen in Spanien (Op Pandora)

    Verfasst von: (A). Verfasst am: 25.12.2014 – 15:54. Kommentare: 1
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    „Sie wollten uns begraben, aber sie haben vergessen dass wir wie Samen sind.“ Freiheit für anarchistische Gefangene. Solidarität mit den Genossen welche durch den spanischen Staat während der „Operation Pandora“ verhaftet wurden. Am Dienstag dem 16. Dezember um 5uhr Morgens, sind hunderte Bullen in verschiedene Häuser, soziale Zentren und Infoläden, in Barcelona und in eine Wohnung in Madrid eingedrungen. Dies war Teil der „Operation Pandora“, einer Antiterrorinitiative, welche von der höchsten Ebene des spanischen Gerichtssystem angeordnet wurde. Verschiedene Häuser wurden durchsucht und 11 anarchistische Genossen festgenommen. Sie wussten nicht welche Beschuldigung gegen sie vorlag, ihnen wurde nur mitgeteilt das es ein Terrorismusvorwurf gab.

    Am Donnerstag, dem 18.Dezember, wurden 7 ins Gefängnis gesteckt und die anderen 4 wurden unter Auflagen frei gelassen. Alle wurden jetzt beschuldigt Mitglieder der GAC (Koordination Anarchistischer Gruppen) zu sein. Die GAC ist eine Gruppe von Leuten, die ein paar Treffen durchgeführt und ein paar Bücher herausgebracht hat. Schon früher im November 2013, wurden 5 Menschen festgenommen. 2 befinden sich immer noch in Haft. Sie werden beschuldigt auch Mitglieder der GAC zu sein, sowie Angriffe gegen ein paar Kirchen durchgeführt zu haben.

    Die Zusammenarbeit der Polizeieinheiten und den Medien während der „Operation Pandora“ setzte sofort ein. Gemeinsam kreierten Sie, Panik und rechtfertigten die repressive Operation mit Schlagwörtern wie „kriminelle Gruppen“,“Terroristen“ und „Gewalttätige“. Die Razzien passierten ein Tag nach dem Inkrafttreten des „Ley Mordaza“-Gesetzes, ein repressives Gesetz das Ungehorsam und Protest kriminalisiert.

    Wir sind nicht überrascht von der Repression gegen die anarchistische Bewegung weil unser Kampf gegen Ungleichheit, welchen wir durch Selbstorganisation außerhalb von Gesetzten und Institutionen führen uns Unberechenbar für den Staat macht. Sie sprechen von „Terrorismus“, wenn Sie es sind die Terror und Not kreieren: Politiker und ihre Gesetze, Bänker und ihre Bestechung, die besitzende Klasse und ihre Ausbeutung, die Cops und das Militär mit ihrer Repression und Krieg. Wer sind die „Kriminellen“? Wer ist „gewalttätig?“ Wer sind die „Terroristen“?

    Die Verhafteten sind unsere Genossen. Wenn sie Terroristen sind, sind wir es auch. Wir bilden Affinität , kreieren Alternativen und finden heraus wer uns beraubt und ausbeutet.

    Weil sie unsere Freunde sind!
    Weil sie unsere Genossen sind!
    Weil wir für Anarchismus kämpfen!
    Wir fordern ihre sofortige Freilassung!
    Wir sind in Solidarität mit ihnen und kämpfen weiter!

    Der Kampf ist der einzige Weg!

    Für mehr Informationen: solidaridadylucha(at)riseup.net
    ?
    preses-de (PDF)
    ?
    anarchists spain info deutsch (PDF)

    http://anarchistische-initiative-kl.blogspot.com/2014/12/solidaritat.html

    ——————–

    http://www.ainfos.ca/de/ainfos04029.html

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