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Reichen reicht ihr Reichtum nicht

20. Juni 2014

scumReiche werden nicht nur reicher, sie werden auch zahlreicher: Weltweit nahm die Zahl der Dollarmillionäre im letzten Jahr um 15 Prozent zu. Nach den USA und Japan zählt Deutschland zum Lieblingsland für Vermögende.

Die Zahl der Reichen und ihr Vermögen sind im vergangenen Jahr weltweit deutlich gewachsen. Die Gruppe derjenigen, die über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens einer Million Dollar (737.000 Euro) verfügten, vergrößerte sich 2013 um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Beratungsfirma Capgemini und die Vermögensverwaltung RBC am Mittwoch mitteilten. Das war der zweitstärkste Anstieg seit dem Jahr 2000 – nur 2009, kurz nach der Finanzkrise, war er mit 17 Prozent noch größer ausgefallen.

Das Gesamtvermögen der Dollar-Millionäre wuchs laut dem Weltreichtumsbericht ebenfalls deutlich, und zwar um 14 Prozent auf einen Rekordwert von gut 52,6 Billionen Dollar. Die meisten Reichen nach der Definition des Berichts lebten nach wie vor in den USA, gefolgt von Japan. Deutschland landete vor China auf Platz drei.

Hierzulande stieg die Zahl der Dollar-Millionäre demnach um 11,4 Prozent. Damit verfügten 1,13 Millionen Menschen in Deutschland über mindestens eine Million Dollar, die nicht in selbstgenutzten Immobilien, Verbrauchsgegenständen und Sammlerstücken angelegt waren. In Europa insgesamt waren es dem Bericht zufolge 3,83 Millionen Reiche, die gemeinsam rund 12,4 Billionen Dollar besaßen.

Bei der Frage, in welcher Weltgegend die meisten Reichen wohnen, liegen Nordamerika und die asiatisch-pazifische Region Kopf an Kopf. Nordamerika habe noch einen Vorsprung von weniger als 10.000 vermögenden Menschen, hieß es im Bericht. Während Nordamerika 2013 bei diesem Wert 16 Prozent zulegte, schloss die asiatisch-pazifische Region mit 17 Prozent Plus weiter auf. Das schwächste Wachstum bei der Zahl der Reichen wies unter den Weltregionen demnach Lateinamerika mit vier Prozent auf.

Für die nächsten Jahre erwarten die Experten einen weiteren deutlichen Anstieg des weltweiten Gesamtvermögens der Reichen. 2016 werde es 64,3 Billionen Dollar erreichen – das wären 22 Prozent mehr als 2013. Bereits im laufenden Jahr könne die asiatisch-pazifische Region Nordamerika als Weltgegend mit den meisten Reichen ablösen, 2015 könnte sich die Region dann auch beim Gesamtvermögen der Wohlhabenden an die Spitze setzen. afp/nd

Quelle: Neues Deutschland

5 Kommentare leave one →
  1. Ravenbird permalink
    21. Juni 2014 15:45

    Ich frage mich immer was all die Millionen bringen. Gut ich könnte mir auch einiges vorstellen was man damit machen könnte, vor allen jenen helfen denen es nicht so gut geht sowie anarchistische Aktionen und Projekte fördern, aber was bringt einen so viel Geld? Mitnehmen kann man es nicht. Am besten sollte man Staat, Kapitalismus und Geld abschaffen, wäre besser für die Menschen und die Welt…

  2. !!!!! Der Crash ist die Lösung !!!!! permalink
    5. Oktober 2014 20:56

    Der Crash ist die Lösung

    Konjunktur-Schnupfen in der Euro-Zone und den USA! Die Furcht vor einer Finanzkrise 2.0 wächst. Trotz Niedrigzinspolitik der Notenbanken schwächeln große Volkswirtschaften in der EU. Der künftige Kommissionspräsident Juncker will jetzt an die eiserne Reserve: Er plant Investitionsprogramme mit Geldern aus dem Rettungsschirm ESM. Finanzminister Schäuble und das politische Berlin stellen sich quer.

    Welche Gründe sprechen für eine Konjunkturspritze für die Europäer? Wie kommen die schwachen Volkswirtschaften wieder auf die Beine? Welche Rezepte helfen den chronischen Defizitsündern wie Frankreich?

    Alexander Kähler diskutiert in der phoenix-Runde mit:
    – Steffen Kampeter (CDU, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium)
    – Cerstin Gammelin (Brüssel-Korrespondentin Süddeutsche Zeitung)
    – Marc Friedrich (Ökonom und Buchautor)
    – Gesine Lötzsch (Linke, Vorsitzende Haushaltsausschuss)

    Moderation: Alexander Kähler

    Quelle
    http://www.phoenix.de/content/875517

  3. Wem gehören unsere Städte? permalink
    11. September 2015 17:47

    Wem gehören unsere Städte?

    In Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien und der Türkei sind Menschen in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Straße gegangen, um ihre Rechte einzufordern. Mit Märschen und Ortsbesetzungen engagieren sich die Bürger zunehmend für den städtischen Raum als Ort, an dem Protest artikuliert werden und urbanes Leben stattfinden kann. Ist die öffentliche Hand noch immer der Garant einer menschengerechten Stadt? Wo stehen wir heute in Sachen städtischer Demokratie? Wie können die Einwohner ihre Rechte gegenüber Politikern, Stadtplanern und Investoren durchsetzen? Welche langfristigen Auswirkungen haben die zunehmenden öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) und sogenannten Business Improvement Districts (BID).

    Der Dokumentarfilm führt unter anderem nach Hamburg, Berlin, Paris, Kopenhagen, Istanbul, London, Toulouse und Lyon. Er untersucht die Hintergründe von städtebaulichen Konzepten und städtischem Wandel und fragt nach den Bürgerrechten. Die politisch gewollte und mittels Bulldozer und Expropriation ganzer Stadtviertel forcierte Urbanisierung gehörte zu den Auslösern der Kundgebungen auf dem Taksim-Platz in Istanbul. Doch auch in Deutschland und Frankreich werden Großbaustellen aus dem Boden gestampft – ob der Bau einer IKEA-Niederlassung im Hamburger Stadtzentrum oder die Planung eines gigantischen Einkaufszentrums der Vertriebskette Auchan im Rahmen des Projekts „Grand Paris“ zur Neugestaltung des Pariser Ballungsraums. Die öffentliche Hand sieht diese Vorhaben als Chance, weil sie selbst nicht mehr die finanziellen Mittel hat, den öffentlichen Raum zu gestalten.

    Der Film beleuchtet die fortschreitende Privatisierung Londons, die Umwandlung Kopenhagens zur Fußgängerstadt und die schwierige Stadtplanung in Lyon und Toulouse. Dabei wird klar, welche bedeutende Rolle die wirtschaftlich-politischen Interessen spielen. Gelungene Modelle der bürgerschaftlichen Mitbestimmung und Rückgewinnung öffentlicher Räume zeigen aber auch, wie es möglich ist, ein Gegengewicht zur aktuellen Entwicklung zu schaffen.

    http://www.arte.tv/guide/de/050582-000/wem-gehoeren-unsere-staedte

  4. Wem gehört die Stadt? Wenn das Geld die Menschen verdrängt permalink
    11. September 2015 17:49

    Wem gehört die Stadt? Wenn das Geld die Menschen verdrängt

    Der Dokumentarfilm von Kristian Kähler und Andreas Wilcke gibt einen tiefen Einblick in das Geschehen am aufgewühlten Berliner Immobilienmarkt.
    http://mietenblog.de/?p=5963

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