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200 Jahre Michail Bakunin – Anarchismus Theoretiker und Praktiker

14. Mai 2014

radiotipp2Am 30. Mai würde er 200 Jahre alt werden: der russische Politphilosoph und Revolutionär Michail Bakunin. Bakunin gilt als einer der Begründer der politischen Philosophie des Anarchismus. Er hat zahlreiche Schriften verfasst. Und – vor hundertfünfzig Jahren war er meistens vor Ort, wenn irgendwo in Europa eine Revolution ausbrach – ausser er war gerade im Gefängnis oder in einem russischen Straflager. Bakunin gilt als Gegenspieler von Karl Marx, dem Begründer des Kommunismus. Ursprünglich stritten sie gemeinsam für die Befreiung der Arbeiterklasse. Später trennten sich ihre Wege. 1876 starb Bakunin dann in Bern. Sein Grab auf dem Bremgartenfriedhof ist bis heute erhalten.

Michael Spahr hat mit dem Bakunin-Forscher Wolfgang Eckhardt gesprochen und wollte von ihm wissen: Was war die Bedeutung von Bakunin für die Weltgeschichte?

Hier zu hören als mp3

Quelle: Freie Radios.net

3 Kommentare leave one →
  1. Bakunin lesen permalink
    14. Mai 2014 19:30

    Der Wolfgang Eckhardt ist ein großer Bakunin-Kenner und hat einiges über sein Leben und seine Ideen veröffentlicht. Ein Blick auf seine Homepage lohnt sich: http://www.bakunin.de/forschung/eckhardt/

  2. 19. Mai 2014 20:32

    In der Hackerszene haben die Theorien von Bakunin/Kropotkin durchaus auch eine Rolle gespielt, z.B. bei der Freien Software oder dezentralen Demokratiemodellen (Piratenpartei). Denke Bakunin ist da durchaus auch eine Grundlage auf der man eine dezentrale, digitale Gesellschaft aufbauen kann.

  3. Antidotincl. Nr 17 - 2014 permalink
    23. Mai 2014 10:49

    Editorial

    Anlässlich des 200. Geburtstags von
    Michail Bakunin organisiert die Freie
    Arbeiter_innen Union Bern ein
    Veranstaltungswochenende mit
    verschiedenen Vorträgen, Diskussionsrunden,
    Konzerten, einer
    Büchermesse und vielem mehr.
    Bakunin ist wohl der bekannteste
    Anarchist, der in der Schweiz wirkte.
    Doch soll sein Geburtstag lediglich
    Anlass dazu sein, die Geschichte des
    Anarchismus – auch in der Schweiz
    – bis hin zu seiner aktuellen Wirkungsgeschichte
    und seinen
    Perspektiven einmal etwas genauer
    unter die Lupe zu nehmen und
    gemeinsam zu besprechen.
    Du denkst dir jetzt: „Anarchisten, ahh,
    das sind diese schwarz vermummten
    Chaoten und bombenlegenden
    Extremisten?“. Doch wer hat schon
    mal was von der Juraföderation
    gehört? Oder von selbstverwalteten
    Betrieben, die die Basisdemokratie
    im Hier und Jetzt leben? Von
    Wohnkollektiven, die eine Wohnform
    abseits des gängigen Familienmodells
    erproben? Von gewaltfreiem
    Anarchismus? Von Gewerkschaften
    ohne bezahlten Funktionär_innen, in
    denen sich jeder Betrieb selber
    organisieren kann? Auch diese
    Aspekte sind Teil der Geschichte und
    des Seins des Anarchismus. Doch
    leider finden sie selten den Weg in die
    bürgerlichen Medien.
    Wenn du also deine Sicht auf den
    Anarchismus etwas erweitern
    möchtest oder sowieso schon
    Interesse an libertären Theorien,
    anderen Lebensformen, Denkmodellen
    und Arbeitsverhältnissen hast,
    dann komm doch an unser Veranstaltungswochenende
    und lies dieses
    antidot incl., welches sich inhaltlich
    auch auf das Veranstaltungswochenende
    bezieht. Oder werde am besten
    gleich selber aktiv und fange an, dein
    Leben, deinen Arbeitsplatz, deine
    Freizeit selber zu organisieren und zu
    gestalten!
    Eure Fauistas

    Die Haltung der FAU
    zum Syndikalismus als Teil des Anarchismus:

    Als Initiative für eine anarchosyndikalistische Basisgewerkschaft setzt sich die Freie Arbeiter – innen Union Bern (FAU
    Bern) für die Bildung von Kollektiven ein, die selbstermächtigend und bedürfnisorientiert ihren Lebens-/Alltagsraum
    als Teil einer ganzen Gesellschaft organisieren. Der Fokus auf Arbeit hat vor allem mit unserem Standpunkt zu tun,
    dass nicht die Arbeit an sich, sondern die Arbeitsteilung eine der grundlegendsten Fragen jeder Gesellschaft ist.
    Anarchosyndikalist – innen suchen nach einer Gesellschaftsform, die dem Individuum ein Maximum an Handlungsund
    Entscheidungsfreiheit überlassen. Daher organisieren sich in der FAU Leute, die in der Organisation der Arbeitsteilung
    und im Kampf für selbstbestimmte Arbeitsbedingungen die dringlichste Aufgabe sehen. So wichtig die Theorie
    dabei ist, zeichnet sich der Anarchismus dadurch aus, dass die Praxis immer im Vordergrund steht. So hat auch
    die FAU ihr Augenmerk vor allem auf die alltäglichen Geschehnisse gerichtet.
    Die FAU ist nur die Initiantin dieser Ausgabe. Wir möchten uns bei allen Autor – innen bedanken, die sich bereit erklärt
    haben, aus ihrer Sicht über ein Thema zu schreiben.

    http://www.faubern.ch/index.php/anarchismus-auch-in-der-schweiz.html?file=files/fau-bern/Veranstaltungswochenende/Antidot_Anarchismus_auch_in_der%20Schweiz.pdf

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