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Anti-Atom in Hamburg: Film – „Unser gemeinsamer Widerstand“

5. Mai 2014

antiatomDer Film hebt sich ab von vielen sonstigen zu Resignation neigenden Darstellungen bei diesem Thema – er macht einfach Mut und zeigt die Erfolge der Anti-AKW-Bewegung durch vielfältigen Widerstand bis hin zu Sabotagen, die bisher nicht gezeigt wurden. Der Film wurde inzwischen auch in Japan in Tokio und Kyoto vorgeführt und wird nur auf ausgesuchten Veranstaltungen persönlich von uns gezeigt. Dieser nichtkommerzielle Film ist weder käuflich noch wird er verliehen oder auf YouTube gezeigt. Insofern ist die Vorführung im Gängeviertel eine Gelegenheit, sich diese wirklich spannend gemachte Dokumentation einmal anzusehen und an der anschließenden Diskussion teilzunehmen und wer ihn letztes Jahr gesehen hat, wo er noch immer weiter überarbeitet wurde, kann ihn jetzt in der endgültigen Fassung und Tonqualität noch ganz anders wahrnehmen.

Bei der letzten Vorführung am 26. April in Trier (in Kooperation mit dem Agenda-Kino und der Heinrich-Böll-Stiftung) wurde nochmal herausgestellt, dass der Atomausstieg eine Farce ist. Nicht nur, dass die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen, die international exportieren, im Ausstiegsbeschluss überhaupt nicht vorkommen und dadurch zeitlich unbegrenzt täglich gefährliche Atomtransporte (u.a. über die deutschen Häfen) stattfinden, die der Hamburger SPD-Senat trotz der Beinahe-Katastrophe http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantic_Cartier vom 1. Mai 2013 weiterhin vehement unterstützt, sondern die deutsche Industrie ist international an Atomtechnik beteiligt und die Merkel-Regierung aus CDU/CSU/SPD verhandelt Deutsche Atombürgschaften für Brasilien, Indien, Finnland, Großbritannien und China. Der nächste Atom-GAU ist nur eine Frage des Zufalls und trifft weltweit über viele Wege wie u.a. über die Nahrungskette uns alle und der Atommüll sowieso für immer. Darauf wird seit dem Betreib von AKW´s lediglich durch ständig nach oben erhöhte Grenzwerte reagiert, woran Krankheit und Tod sich aber nicht halten. http://urgewald.org/artikel/ja-muss-ich-denn-alles-dreimal-sagen

Es findet vom 9.bis 16.8.2014 in der Nähe zum Nord-Ostseekanal ein Camp gegen Atomtransporte durch den Kanal und evtl. gegen militärische und Rüstung produzierende Einrichtungen zum Raum Kiel statt: http://www.antiatomcamp.nirgendwo.info/ .

Antje Kröger-Voss, Dieter Kröger, Bettina Beermann, Friedemann Ohms, als eigenständige Videogruppe innerhalb der BI „Altonaer Museum bleibt!“.
http://www.netzwerk-antiatom.de/blog/12

Im Gängeviertel, Valentinskamp 34, in Hamburg
am Freitag, 9. Mai 2014 um 20 Uhr
in der Loge, Veranstalter: Gängeviertel

Auf der Gängeviertel-Homepage:
http://das-gaengeviertel.info/programm/veranstaltungsdetails/termin/2014/05/09/event/tx_cal_phpicalendar/unser-gemeinsamer-widerstand.html

Mit der U 2 bis Gänsemarkt, dort Ausgang Brahmsplatz, direkt vor dem historischen Gängeviertel.Die Loge ist im Vordergebäude, Parterre, direkt an der Straße mit dem großen Schaufenster.

One Comment leave one →
  1. ubd permalink
    6. Mai 2014 07:32

    „Dieser nichtkommerzielle Film ist weder käuflich noch wird er verliehen oder auf YouTube gezeigt.“
    Schade, warum nicht? Es gibt ja immerhin viele Leute, die nicht in Hamburg sein können. Wäre es nicht sinnvoll, den Film so weit wie möglich zu verbreiten, anstatt ihn nur einer kleinen Gruppe Menschen zu zeigen?

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