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Einschätzungen und Eindrücke aus der Ukraine

28. Februar 2014

IMG_4430Wir waren ja nur kurz da, aber haben viel erlebt. Viele Gespräche geführt, mit Befürwortern und Gegnern des Aufstandes, der vergangenes Wochenende den vormaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch zur Flucht veranlasste. Wir haben viele Nazis und Faschisten getroffen, viele „normale Leute“ auf beiden Seiten, einige Wissenschaftler und Intellektuelle und sehr wenige (aber immerhin) Linke. Was sich ergeben hat, kann man hier lesen.

Die Bewegung auf der Straße wird von Rechten und Faschisten dominiert. Daran besteht unserer Auffassung nach kein Zweifel. Die Symbolik des deutschen Faschismus und der ukrainischen NS-Kollaborateure ist überall, wirklich überall zu sehen. Die schwarz-rote Fahne der Ukrainischen Aufständischen Armee und der Organisation Ukrainischer Nationalisten, die während des Zweiten Weltkriegs Zehntausende Polen und Juden ermordeten und an der Seite Hitler-Deutschlands gegen die Sowjetunion kämpften, ist die – nach verschiedenen Formen ukrainischer Nationalfahnen in blau-gelb – die präsenteste auf dem Platz. Hakenkreuze gibt es immer wieder mal an den Wänden, sehr prominent ist das Keltenkreuz, die Wolfsangel, SS-Runen. Schilder und Embleme mit Schwarzen Sonnen finden sich ebenso wie die Symbole von Combat 14 (dem bewaffneten Arm der Neonaziterroristen von Blood&Honour) oder Parolen aus der Zeit der ukrainischen Kollaboration mit dem deutschen Faschismus.

Wer sind die Faschisten? Die Partei Swoboda („Freiheit“) von Oleg Tjagnibok ist sehr präsent. Sie hat sich in der Übergangsregierung einflussreiche Posten gesichert, unter anderem den, des Generalstaatsanwalts. Sie vertritt ein sozial-demagogisches Programm, in dem sie Versprechungen von höheren Löhnen, Privatisierungsstopps und Kontrolle über den Bankensektor festschreibt, das aber auch zahlreiche offen rassistische, militaristische und in Richtung Autoritarismus weisende Passagen enthält. Im wesentlichen geht es ihr in ihrem Programm um ein ethnisch „rein ukrainisches“ Land, das eine selbständige und starke Nation werden soll.

Über ihre Vorschläge zur Bekämpfung von Ausländerkriminalität und zur Vereinfachung von Abschiebungen etc. müssen wir uns nicht auslassen, es reicht der Hinweis, dass sie die ukrainische Bündnispartei der NPD ist. Interessant ist vielleicht, wie wir heute auf einer Pressekonferenz des Swoboda-Führers Tjagnibok vor dem Parlament gehört haben, dass sie abermals eine Verfassungsänderung vorschlägt, die wiederum erneut dem Präsidenten Macht über das Parlament geben soll (genau dagegen sollte ja der Maidan angeblich kämpfen). Ach ja: Im übrigen fordert sie die Wiederherstellung der Ukraine als Atommacht unter Mithilfe der USA. Den EU-Beitritt schlägt auch sie – zähneknirschend – vor, denn, so Tjagnibok heute: „Die andere Möglichkeit wäre Russland.“ Sie hatte 16 tote Mitglieder zu verzeichnen, die bei den Kämpfen vergangene Woche umkamen, was sie auch publikumswirksam zu nutzen versteht.

In dem Gebiet um den Maidan selbst sind andere Gruppen präsenter, nämlich die, die als „Rechter Sektor“ bekannt geworden sind (obwohl der „offizielle“ Rechte Sektor nicht alle Nazi- und Faschistengruppen jenseits von Swoboda beinhaltet, denn es gibt davon sehr viele und einige sind noch aggressiver und noch nazistischer als der „Rechte Sektor“ – erzählt hat man uns hier vor allem von einer Gruppe namens „Bruderschaft“ und einer, die nach wie vor den Namen Ukrainische Aufständische Armee führt). Diese rechten Gruppen haben starken Zulauf. Sie unterhalten „Rekrutierungsbüros“ auf den Straßen zum Maidan, bei dem des „Rechten Sektors“ stehen durchgängig, ob du morgens oder abends vorbeiläufst, zwischen zehn und dreißig Leute an, die darauf warten, zum befehlshabenden Kommandanten durchgelassen zu werden, um beitreten zu können. Wichtig ist aber, auch nicht zu vergessen, warum diese – meist jungen – Menschen dem Rechten Sektor beitreten wollen. Fragt man sie, ist die Antwort immer (!) die: „Die Parteien, egal ob Regierung oder Opposition betrügen uns, der Rechter Sektor sorgt dafür, dass genug Druck da ist, damit sie das nicht können.“ Und: „Der Rechte Sektor hat am mutigsten gekämpft, immer ganz vorne. Die anderen reden nur, aber sie tun nichts.“ Man kann mit Sicherheit nicht sagen, dass alle, die dem Rechten Sektor beitreten, gestandene Antisemiten und Rassisten sind. Das allerdings macht das Phänomen nicht ungefährlicher, denn die Führungen der Organisationen und deren politische Ziele sind deshalb nicht weniger faschistisch.

Es stimmt, dass es Übergriffe – vor allem gegen Kommunisten, Mitglieder der früheren Regierungspartei „Partei der Regionen“ oder sogenannte Titushki – gibt. Einen davon, die faschistische Stürmung und Besetzung der Zentrale der Kommunistischen Partei, konnten wir selbst verifizieren, über andere haben uns Mitglieder einer unabhängigen Kommunistischen Gruppe – Borotba (Kampf) – und Vertreter der Kommunistischen Partei erzählt. Es gibt massive Drohungen, auch gegen die Familien von Linken, Angriffe auf Privatwohnungen linker Funktionäre und Einrichtungen der kommunistischen Partei. Übereinstimmend haben uns beide Gruppen erzählt, dass es eine Todesliste gebe. Dass die ernst genommen wird, meinen auch beide, vieles spricht dafür.

Borotba hat seine politische Leitung von Kiew in den Südosten verlegt, in der Hauptstadt sei man nur noch „im Untergrund“ tätig, alles andere sei zu gefährlich. Borotba selbst hat zu Beginn der Proteste auch versucht am Maidan ein Zelt aufzustellen und einen linken Protest gegen Janukowitsch zu organisieren, das Zelt ist zerstört, die Aktivisten krankenhausreif geschlagen worden.

Nachdem wir nun von den Faschisten gesprochen haben, wollen wir von denen nicht schweigen, die keine Nazis sind. Als die neue De-Facto-Regierung am Mittwoch auf der Bühne sprach, waren hier Zehntausende Menschen, selbstverständlich sind die nicht alle Hitler-Jungen oder -Mädels. Die Motive des durchschnittlichen Demonstranten gleichen einander. In der Hit-List der meistgenannten Gründe, wer hätte es gedacht: „Wir wollten Janukowitsch weg haben.“ Stimmt nur ein Zehntel dessen, was die Leute erzählt haben – und davon gehen wir aus, wir haben auch mit Ökonomen gesprochen, mit Journalisten, und die Medien bringen ja jede Menge Indizien dafür, dass es stimmt, dann muss dieser Typ ein wahrhafter Künstler im Akkumulieren von Reichtümern sein. Man geht von zweistelligen Milliardenbeträgen aus, die er sich eingesteckt haben soll. Sein Sohn wurde innerhalb von zwei Jahren vom Tellerwäscher (naja, nicht ganz 😉 ) zum Milliardär, von einem Journalisten danach gefragt, wie das gehe, sagte der: „Er arbeitet eben.“

Die anderen, die arbeiten, verdienen 3000, 4000 Grivna, umgerechnet irgendwas um die 250 bis 350 Euro oder so, monatlich. Wir haben den Selbsttest gemacht: Gehst du zum Billa (österreichischer Supermarkt auf der Kreschatik-Straße, nur als Anmerkung für die Piefke) und kaufst dir ein Päckcken Milch, ein Stück Käse, eine Wurst, ein Joghurt und Billigbrot, dann kommst du auf 8 Euro. Rechnet euch aus, wie man über die Runden kommt. Janukowitsch indes hatte nicht nur dutzende Luxusautos, Milliardenvermögen im Ausland, eine ukrainische Neverland-Ranch, sondern auch einen Zoo. In dem soll es exotische Viecher gegeben haben, deren Fütterung Zehntausende Euro im Monat kostet. Kein Wunder, dass die Ukrainer, die mit ihrer Handvoll Grivna an der Billa-Kasse stehen, da nicht allzu erfreut drüber sind.

Speziell ist unserer Einschätzung nach, dass der Kreis, unter dem das erbeutete Raubgut verteilt wurde, extrem klein ist. Soll heißen: Auch die Stützen der Macht, die Bullen, die Soldaten usw. sind extrem unterfinanziert, und zwar nicht nur in den einfachen Rängen. Eine Frau hat uns erzählt, dass ihr Bruder hochrangiger IT-Spezialist und Offizier in der Armee ist und der verdient umgerechnet 600 Euro im Monat. Vielleicht mit ein Grund, warum der Sturz nicht allzu lang dauerte.

Nun ist Janukowitsch ein Arschloch. Aber er ist sicher nicht das einzige. Das Spiel, das in dem Land gespielt wird, ist einfach dieses: Verschiedene Oligarchen-Gruppen konkurrieren um das größte Stück vom Kuchen. Julia Timoschenko oder Petro Poroschenko sind nicht anders als Janukowitsch. Timoschenko ist Janukowitsch im Blut-und-Boden-Look, mehr nicht.

Das allerdings wissen – im Unterschied zu den deutschen Politikern und Medienanstalten – auch die Leute vor Ort. In zwei Tagen konnten wir – außer an den jeweiligen Wahlständen der betreffenden Parteien keine Person treffen, die irgendeinen dieser Selbstbereicherungsprofis als reale Alternative angesehen hätte

Neben Janukowitsch und Korruption finden sich bei den „normalen“ Demonstranten viele Protestgründe, die eigentlich eher „linke“ Themenbestände sind: Armut und Polizeigewalt spielen eine Rolle, auch das Fehlen von demokratischen Partizipationsmöglichkeiten.

Allerdings: Diese eigentlich „linken“ Inhalte sind völlig überformt durch den allgegenwärtigen Nationalismus. Damit meinen wir nicht die Nazis und Faschisten, die ganz normalen Demonstranten haben – erklärbar aus der ukrainischen Geschichte – ein völlig übersteigertes Nationalgefühl. Permanent schreien sie „Slava Ukraini“, Ruhm der Ukraine. Die Floskel ist mittlerweile zur Grußformen geworden. Du sagst auf dem Platz nicht einfach „Hallo“, sondern „Ruhm der Ukraine“ und der andere antwortet entweder auch „Ruhm der Ukraine“ oder „Ruhm den Helden“, in Anspielung auf die Toten der vergangenen Wochen. Es hat etwas massenpsychotisches, wenn Tausende sich das vor der Bühne gegenseitig im Chor zubrüllen. Ebenso bei „normalen“ Demonstranten präsent sind antirussische Ressentiments á la „Die Russen sind sind so und so“. Dazu kommt, dass auch diejenigen, die sich selbst nicht aktiv in die Tradition der ukrainischen Hitler-Kollaborateure stellen, kein Problem damit haben, dass das anderen tun. Stepan Bandera ist auch für diejenigen ein „Held“, die jetzt nicht unmittelbar überlegen, Polen oder Juden jagen zu gehen. Es gibt schlichtweg überhaupt kein Problembewusstsein über diese Kollaborationsgeschichte, kritische Distanz existiert nicht (zumindest soweit wir das auf dem Maidan beobachten konnten). Weil diese Elementen rechten, nationalistischen Denkens soweit verbreitet sind, können die Nazis sich als „unsere Jungs an der Front“ vermarkten. (Der Nationalismus funktioniert übrigens für beide Seiten, denn die einen korrupten Kleptomanen mobilisieren die, die sie bestehlen, für die „ukrainische Nation“, die anderen ihre Klientel mittels russischem Nationalgefühl.)

Natürlich gibt es auch in der Ukraine eine Linke. Allerdings nicht auf dem Maidan. Wie oben gesagt: Du kannst dort kein linkes Zelt hin bauen, weil dir die Selbstschutzkräfte des Maidan selbiges wohl relativ schnell dahin rammen würden, wo die Sonne nicht scheint. Es gibt eine Organisation namens Avtonomia, die ist anarchistisch und ihre Proklamationen sind auf Indymedia hin und wieder in Übersetzung erschienen. Wir hatten Email-Kontakt, man hat uns wiederholt versprochen, wir würden einen Gesprächspartner bekommen, geklappt hat das leider nicht, aus welchen Gründen auch immer. Sehr bekannt dürfte die Gruppe in der Normalbevölkerung nicht sein, wir haben ein paar Mal nach ihr gefragt, Reaktion null.

Dann gibt es die Kommunistische Partei. Eigentlich sollte sie 150 000 Mitglieder haben, viel zu spüren bekommt man von ihnen nicht. Im Moment vertreten sie die Position, dass sie immer schon gesagt hätten, dass Janukowitsch ein Dieb ist und sie nur mit seiner Partei gestimmt haben, wenn es „zum Wohle der Bevölkerung war“. Das ist unserer Ansicht nach eine verzerrte Sichtweise. Alles in allem wollen wir zur KP nicht viel sagen. Zwei Dinge sollten reichen: Unser Ding wäre das nicht, und wenn die Partei nicht selbstkritischer und wesentlich undogmatischer wird, und mit ihrem geradezu grotesken Glauben in den Staat und dem entsprechenden Legalismus bricht, wird das wohl nichts. Insgesamt hat sie viel mit der hiesigen Linkspartei gemein, sie ist eine Art parlamentarischer Traditionswahlverband, dem es am liebsten ist, wenn alles seinen gemächlichen, normalen Gang geht. Der erste Kampf, den sie führen wird müssen, ist der gegen die Überalterung. Denn die junge Generation orientiert sich leider nicht nach links, und das hat auch Gründe, die in der Politik dieser Partei liegen. Das Zweite aber: Bereichert hat sich die Partei selbst offenbar nicht, und im Moment steht sie im Fokus der Angriffe der Faschisten, deshalb verdient sie Solidarität, wenn auch nicht politische Zustimmung.

Außerdem haben wir jemanden von Borotba getroffen, einer Gruppe von Kommunisten, die sich von der KP abgespalten haben, als diese begann, sich an die Partei der Regionen anzubiedern. Borotba ist klein aber fein. Differenzierte Analysen, ein Gespür dafür, dass es manchmal besser ist, eigenständig zu arbeiten, als sich an mächtige Gruppen anzubinden und mehr Aktivismus als bei der ungefähr 150mal so großen KP. Borotba hat sich gegen Janukowitsch und gegen die Opposition ausgesprochen und am Anfang auch noch versucht, den Protest zu politisieren. Im Moment arbeiten sie an der Schaffung antifaschistischer Widerstandsgruppen, nun, da Janukowitsch weg ist, so ihre Ansicht, sei der Hauptkampf der gegen die Faschisten. Interessant an ihnen ist, dass sie – ohne sich auf eine Seite zu stellen – die geostrategische Machtpolitik sowohl Russlands wie auch der westlichen Imperialisten kritisieren.

Neben den lokalen Playern gibt´s spielen im Kampf um die Ukraine natürlich auch die Interessen der USA, der EU und Russlands eine Rolle. Die USA finanzieren und unterstützen die prowestliche Bewegung in der Ukraine seit langem massiv, man erinnere sich nur an die Episode „Organgene Revolution“, in den Hauptrollen Julia Timoschenko und Viktor Juschtschenko und an deren Ausgang. Die Europäische Union – allen voran Deutschland – haben in der Ukraine bewiesen, dass sie zunehmend selbstbewusster werden, und ausgetestet, wie weit sie – auch ihrer eignen öffentlichen Meinung gegenüber, beim Regime Change gehen können. Insgesamt nehmen sie bewusst einen Bürgerkrieg in Kauf, der nicht mehr ein bloßes Gedankenspiel ist, sondern eine tatsächliche Bedrohung.

Was macht Russland, ist im Moment die große Frage. Selbst ein imperialistisches Land wie seine westlichen Widersacher, kann es sich nicht ewig leisten, von letzteren aus seinen Einflusssphären vertrieben und eingekreist zu werden. Im Moment sieht es so aus, als würden Truppen an der Westgrenze aufgezogen, ob das eine Machtdemonstration, ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Kiewer Regierung, die Faschisten in Zaum zu halten, oder die Vorbereitung eines wohl folgenreichen Eingreifens ist, ist unklar. Die USA haben ebenfalls den Ton verschärft und Putin vor „schweren Fehlern“ gewarnt. Und auch Klitschko darf öffentlichkeitswirksam in der BILD Putin „warnen“. Die Zuspitzung des imperialistischen Konflikts bedeutet jedenfalls für die Ukraine nichts gutes.

Insgesamt kann man sagen: Gut sieht´s nicht aus, nach dem euphorischen Aufbruch vom Maidan, das wird auch vielen Demonstranten bewusst. Staatsbankrott, Grivna auf dem Allzeittief, Faschisten als nicht mehr wegzudenkender politischer Faktor, einander um die Beute zankende Großmächte. Klar ist: Vorbei ist die Sache lange nicht.

– Von Peter Schaber-Nack

Quelle: Lower Class Magazine (dort auch weitere Fotos)

12 Kommentare leave one →
  1. 28. Februar 2014 13:37

    Heute kann man sehen, dass die nationalistische Mast aufgegangen ist.

    JEDE/R von uns finanziert seit ca. 1992/93 mittels Rentenbeiträgen die SS-VerbrecherInnen der Ukraine. Damals bekamen die ukrainischen ZwangsarbeiterInnen eine einmalige schäbige Abfindung, abermals wurden die Opfer mit Hohn und Spott zugekübelt. Im Gegenzug bekommen die SS-VerbrecherInnen bis heute eine SS-Rente von der Deutschen Rentenanstalt, die für hiesige Verhältnisse sehr gering ausfällt, aber in der Ukraine dafür sorgt(e), dass diese MassenmörderInnen über Geld verfüg(t)en, dass ca. dem 4-5-fachen entsprach, was der Durchschnittsrentner in der Ukraine bekommt, die können immernoch richtig in die dicke Hose machen.

    Natürlich gibt es noch entscheidendere „Gründe“ für die Nazischeiße, die da jetzt hochschwabbt, denn schon damals

    „geschah dies oft bevor die Deutschen überhaupt eintrafen.“
    [bevor Sie antideutsche/r VollpfostIn kotzen müssen, schauen Sie sich erst die Quelle des Verfassers an]

    Das selbe geschieht z. B. seit 1998 in Lettland [ca. 160 000 Letten] PLUS SS-Denkmal

    Deutsche Rentenzahlungen an SS-Veteranen in Lettland
    http://www.hagalil.com/archiv/98/12/ss-rente.htm

    Denkmal für SS-Bataillone in Lettland
    http://www.aktuell.ru/russland/news/skandal_denkmal_fuer_ss-bataillone_in_lettland_32842.html

    Veteranen der Waffen-SS in Riga
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/veteranen-der-waffen-ss-in-riga-missbrauchte-lebenslaeufe-11682993.html

    Wenn ukrainische SS-Veteranen ihre Division feiern
    http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article119276549/Wenn-ukrainische-SS-Veteranen-ihre-Division-feiern.html

  2. DIe SS - Totenkopf DOKU permalink
    28. Februar 2014 15:25

    DIe SS – Totenkopf DOKU

  3. die russischen Faschisten sind die faschistischsten. permalink
    28. Februar 2014 21:26

    „Heil Russland“ vs. „Heil Ukraine“. Und die deutschen Linken müssen natürlich für die russischen Faschisten etwas mehr Sympathie bekunden. Geile Tradition.

    • 1. März 2014 07:24

      das ist natürlich komplett unwahr. – im Gegenteil zu den einfachen Gemütern, die sich nach den Interessen der jeweiligen Machtblöcke polarisieren lassen -unterstützen die Anarchisten und Syndikalisten weiterhin die im Moment ebenfalls – von ukrainischen Faschisten akut bedrohten Genossinnen und Genossen! und verbreiten die Informationen und Nachrichten möglichst aus direkten Berichten über die in der Tat vorhandene faschistische Gefahr, die im EU- Interesse in den Mainstream-Medien hier gar nicht vorkommen!
      „…Right Sector dreams of settling old accounts with subcultural anti-fascists, so they were carefully supplied with the Security Service or police dossiers containing personal data. Probably in the near future the authorities will close their eyes to violence against the left or racist attacks,..“
      unnötig, anzumerken, dass unsereins sicher die letzten wären, die sich über umgekippte Wladimir-Illjitsch-Uljanov-Statuen aufregen – aber diejenigen Faschisten, die diese gerade abräumen, schneiden auch Linken,- egal welchen- gerade Gliedmaßen ab und prügeln sie tot – auch uns! da ist es erst recht wichtig, die Nachrichten zu verbreiten
      – gegen die alles wird jetzt besser- Klitschko- Breuhigungspille – Tagesschau -Nachrichten –

      was da passiert, egal durch WELCHE Faschisten dort, um Solidarität von unten – für die MENSCHEN dort überhaupt möglich zu machen!
      (Hast Du gerade wirklich in den Raum gestellt welche Faschisten evtl. die BESSEREN sind???)
      wenn Du auf deutsch nich kapierst, was da gerade passiert und WELCHE Kräfte da am Werk sind, hier noch mal ein Artikel auf englisch – und nicht von irgendwelchen Parteiheinis, sondern von Avtonom – über Libcom;
      http://libcom.org/news/ukraine-after-yanukovych-50-shades-brown-autonomous-workers-union-28022014
      „… We take no side in the conflict between the Ukrainian and the Russian nationalists. But many protesters against the regime of Yanukovych will be dissatisfied with both the rapacious policies of Batkivshchyna, which will hit the pocket of workers, and the “national revolution” of Right sector and Svoboda, which will try to take away the remnants of human rights and freedoms…“
      … dann kannste ja noch mal überlegen, ob du Alle hier mit dummen Anti-Imps oder Anti-D’s in einen Topf schmeisst.

      Originalquelle: http://avtonomia.net/2014/02/27/fifty-shades-brown/

  4. Tschüß permalink
    1. März 2014 18:39

    Ich sehe, du bist im Bilde – über die „faschistische Gefahr“. Seit einigen Wochen könntest du Berichte über die „faschistische Gefahr“ im russischen Staatsfernsehen verfolgen – Göbbels würde vor Neid erblassen. Das Ergebnis wäre ähnlich, wie deine penetrante Logik. Du hast noch nicht mal verstanden worum es geht. Offenbar kennen wir auch unterschiedliche „Genossen“ vor Ort. Tschüß.

    • 2. März 2014 12:24

      unterschiedliche „Genossen“ more fruitful discussions here: http://x2t.com/286983 (¹)

      „The anarchists in Ukraine are internally divided themselves. They do not present a unified front. So when asking „where is the left?“, you have to be more specific. The AWU, as far as I know, did not take part in the fighting due to the issue of having to subordinate themselves to Svoboda and other fascists. However, members did assist in protecting buildings holding injured people to ensure the police didn’t haul them off. A group called Narodniy Nabat did take part in the fighting and formed a temporary truce with the fascists. NN has been criticized for this move, while the AWU has been likewise criticized for not being more directly involved in the confrontations. There is also a divide between the so-called „manarchists“ (anti-feminist, anti-LGBT „anarchists“) and groups like the AWU or Antifascist Ukraine.

      Anarchists have been involved in passing out literature, teach-ins, lectures, and of course trying to establish self-defence groups and getting attacked by nazis. Sadly, the left has very little influence over the current situation so they are severely limited as to what they can accomplish. But you can be damn sure they are doing the best they can under these circumstances. They are not a lazy or cowardly bunch by any stretch of the imagination, especially considering that standing up for anarchist ideas in Ukraine could get you beat or worse.

      Finally, the picture of the occupation in Lviv is not of anarchists. The group in question is Autonomous Resistance. They are national-anarchists, in other words „crypto-fascists“.

      comment on:
      (http://libcom.org/news/ukraine-after-yanukovych-50-shades-brown-autonomous-workers-union-28022014)

      (¹)
      „Overall I would say that the Ukrainian far-right ideologically seeks a „rebirth“ of the Ukrainian nation along lines that fit into their concept of what it means to be Ukrainian (i.e. the sole use of the Ukrainian language, the promotion of exclusively „Ukrainian“ culture) to the exclusion of other ethnicities. They draw upon a mythologized past most noticeable in their adulation of Stepan Bandera, but also in beliefs about Kievan Rus‘ as the cradle of Slavic civilization and the idea of Ukrainian Cossackdom as a bulwark against Russian oppression. With this last point, we sometimes see the co-option of Makhno as a national hero because he fought the Soviets. Despite their sometime objections to the contrary, they are culturally exclusionary and seek to enforce this vision through legislation. Hence, the proposals to have ethnicity on identification cards and the criminalization of „Ukrainophobia“.
      (Father Xmas)

  5. Business Business permalink
    1. März 2014 21:16

    Ehm, ich will ja nur ungern die aufgeheizte Diskussion stören, aber ich denke einige russische Milliardäre in Kiew interessieren sich nicht für eure Vorstellungen von Politik 😉

    • 2. März 2014 15:37

      Die werden es erst schnallen, wenn ihre individuell zugeschnittene Guillotinetherapie erfolgreich abgeschlossen wurde 8)

    • 2. März 2014 20:08

      und wir – Menschen alle – müssen aufhören, uns nach Milliardären, Großmächten und Medienmachern polarisieren zu lassen, wenn das nicht in eine orwellsche „1984“ – Welt führen soll. Wir müssen auf die bewussten Stimmen der Menschen von unten und links hören und auf die eigene Kraft vertrauen – da nützen uns die Ansichten der Millionäre wenig, die sowieso zum Teufel gejagt gehören.

  6. 2. März 2014 20:10

    Declaration of Internationalists against the war in Ukraine
    WAR ON WAR!
    NOT A SINGLE DROP A BLOOD FOR THE “NATION”!

    The power struggle between oligarchic clans in Ukraine threatens to escalate into an international armed conflict. Russian capitalism intends to use redistribution of Ukrainian state power in order to implement their long-standing imperial and expansionist aspirations in the Crimea and eastern Ukraine where it has strong economic, financial and political interests.

    On the background of the next round of the impending economic crisis in Russia, the regime is trying to stoking Russian nationalism to divert attention from the growing workers‘ socio-economic problems: poverty wages and pensions, dismantling of available health care, education and other social services. In the thunder of the nationalist and militant rhetoric it is easier to complete the formation of a corporate, authoritarian state based on reactionary conservative values and repressive policies.

    In Ukraine, the acute economic and political crisis has led to increased confrontation between „old“ and „new“ oligarchic clans, and the first used including ultra-rightist and ultra-nationalist formations for making a state coup in Kiev. The political elite of Crimea and eastern Ukraine does not intend to share their power and property with the next in turn Kiev rulers and trying to rely on help from the Russian government. Both sides resorted to rampant nationalist hysteria: respectively, Ukrainian and Russian. There are armed clashes, bloodshed. The Western powers have their own interests and aspirations, and their intervention in the conflict could lead to World War III.

    Warring cliques of bosses force, as usual, force to fight for their interests us, ordinary people: wage workers, unemployed, students, pensioners… Making us drunkards of nationalist drug, they set us against each other, causing us forget about our real needs and interests: we don`t and can`t care about their „nations“ where we are now concerned more vital and pressing problems – how to make ends meet in the system which they found to enslave and oppress us.

    We will not succumb to nationalist intoxication. To hell with their state and “nations”, their flags and offices! This is not our war, and we should not go on it, paying with our blood their palaces, bank accounts and the pleasure to sit in soft chairs of authorities. And if the bosses in Moscow, Kiev, Lviv, Kharkiv, Donetsk and Simferopol start this war, our duty is to resist it by all available means!

    NO WAR BETWEEN “NATIONS” – NO PEACE BETWEEN CLASSES!

    KRAS, Russian section of the International Workers Association

    Internationalists of Ukraine, Russia, Moldova, Israel, Lithuania

    Anarchist Federation of Moldova

    Fraction of the Revolutionary Socialists (Ukraine)

    The statement is open for signature
    http://www.aitrus.info/node/3608

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