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Schwarz-Roter Ticker (152) [5 Meldungen]

3. Februar 2014

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Studie: Agenda 2010 kein Jobwunder

Die Agenda 2010 hatte deutlich weniger Anteil an der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als momentan in Politikerreden suggeriert wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die in der kommenden Woche im Journal of Economic Perspectives erscheinen wird und aus der Spiegel online am Sonntag vorab zitierte. Die ökonomische Stärke Deutschlands werde fälschlicherweise mit der Einführung von Hartz IV und der Ausweitung von Leiharbeit in Verbindung gebracht. Nach den Autoren der Studie eigene sich deshalb die Übertragung des Kürzungsprogrammes auf andere europäische Staaten nicht.(jW)

Verfassungsschutz und Kriminalamt wussten schon 2000 von bundesweiten Nazi-Terrorzellen

Es gibt keinen bundesweiten Trend zur Bildung rechtsextremistischer Terroreinheiten. Der Gedanke wurde von den Behördenspitzen gebetsartig wiederholt. Dabei wusste man, dass sich immer mehr regionale Terrorgruppen bildeten, die über Landesgrenzen vernetzt sind.Beispiel: Seit Februar 2000 wurde vom Berliner LKA gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ein »Ermittlungsverfahren gegen Personen aus dem Anti-Antifabereich« geführt. Bereits am 28. Oktober 1999 gab es bei zwölf Personen in vier Bundesländern zeitgleich Hausdurchsuchung. Der Verteiler des Fernschreibens darüber aus dem Berliner Innensenat zeigt, dass 20 Dienststellen verschiedenster Art und örtlicher Anbindung in die Ermittlungen einbezogen wurden. Man stellte solche Terrornetze wie das des späteren NSU aus Thüringen 1999/2000 nachweislich in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen fest. Ermittelt wurde auch gegen eine »Brigade Soederberg«. (Weiter beim ND)

Libertärer Podcast – Januarrückblick 2014

Die neue Sendung des Anarchistischen Radios Berlin behandelt diesesmal u.a. den Streik der KellnerInnen der Trotzdem-Bar in Dresden. Die Radiogruppe führte ein Interview mit einem der streikenden Anarchosyndikalisten. Die ganze Sendung gibt es hier als mp3 zu hören.

Schwarzgeldkonto von Alice Schwarzer in der Schweiz

Am Sonntag ist bekannt geworden, dass die Feministin und Publizistin Alice Schwarzer über Jahre hinweg ein schwarzes Konto in der Schweiz unterhalten und sich im vergangenen Jahr selbst angezeigt hat. Alice Schwarzer selbst beschwert sich jetzt über den Bericht über ihre Steuersünde. Das sei Rufmord. „So ein Schritt ist auch ein Dammbruch für die Medien. Mit einem Präzedenzfall Schwarzer wird in Sachen Persönlichkeitsschutz die eh schon tiefe Latte noch niedriger gehängt“, schreibt Schwarzer in einer Stellungnahme auf ihrer Webseite. „Illegal? Persönlichkeitsverletzung? Na und!“  Zu viele hätten ein Interesse daran, dass ihr Ruf geschädigt werde – gerade jetzt, wo ihr Magazin „Emma“ eine Kampagne gegen Prostitution angezettelt habe. Das Magazin „Spiegel“ hatte am Sonntag als erstes Medium über Schwarzers schwarzes Konto berichtet. (FAZ)

Journalistengespräche abgehört

Vor wenigen Tagen erhielt ein Journalist und Mitglied der Mediensektion der FAU Berlin ein Schreiben der Generalbundesanwaltschaft, in dem er darüber informiert wurde, dass von ihm geführte Telefongespräche im Zeitraum von Juni bis Dezember 2011 mitgeschnitten und gespeichert wurden. Dabei ging es um den Anschluss eines Beschuldigten in einem sogenannten §129-Verfahren, der abgehört wurde. Der Journalist hatte diesen Anschluss im Rahmen seiner journalistischen Arbeit angerufen und beantragt nun Einsicht in die mitgeschnittenen Gespräche. (fau)

10 Kommentare leave one →
  1. Granado permalink
    3. Februar 2014 23:02

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2014/02/1.html
    Samstag, 1. Februar 2014
    Was „Aufstocker“ im Hartz IV-System (nicht) mit dem Mindestlohn zu tun haben

    http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Statistische-Analysen/Beschaeftigte-Arbeitslosengeld-II-Bezieher-Vollzeit-Teilzeit.pdf
    BA, Nürnberg, den 28. Januar 2014, 12 S.
    Hintergrundinformation
    Neue Ergebnisse zu sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitslosengeld II-Beziehern in Vollzeit und Teilzeit

    http://doku.iab.de/forschungsbericht/2013/fb0513.pdf
    IAB Forschungsbericht 5/2013
    Simulationsrechnungen zum Ausmaß der Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen der Grundsicherung

    http://www.portal-sozialpolitik.de/uploads/sopo/pdf/2013/2013-04-10-Mindestlohn_Arbeit_und_Rente_PS.pdf
    Info-Grafik: Ein Mindestlohn für Arbeit und Rente
    Erforderliche Höhe eines existenzsichernden Mindestlohns

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2014/02/2.html
    Sonntag, 2. Februar 2014
    Eine Studie, die Hartz IV als Blaupause für Deutschlands „Jobwunder“ zu entzaubern behauptet. Das tut allen Agenda 2010-Kritikern gut. Aber wieder einmal geht es auch um den Mindestlohn. Und um Tarifpolitik

    • Granado permalink
      4. Februar 2014 10:40

      http://www.cream-migration.org/publ_uploads/CDP_06_14.pdf
      Centre for Research and Analysis of Migration
      Department of Economics, University College London
      CReAM Labour Discussion Paper Series CDP No 06/14
      From Sick Man of Europe to Economic Superstar: Germany’s Resurgent Economy
      Christian Dustmann, Bernd Fitzenberger, Uta Schönberg, Alexandra Spitz-Oener
      Journal of Economic Perspectives – Volume 28, Number 1 – Winter 2014 – Pages 167-188

      http://www.hu-berlin.de/pr/pressemitteilungen/pm1402/pm_140203_00
      Warum es Deutschland wirtschaftlich so gut geht
      Wirtschaftsforscher Christian Dustmann (University College London), Bernd Fitzenberger (Universität Freiburg), Uta Schönberg (University College London) und Alexandra Spitz-Oener (Humboldt-Universität zu Berlin)

  2. Granado permalink
    4. Februar 2014 15:03

    http://www.heise.de/tp/blogs/6/print/155793
    Wird der Deutschlandfunk zum Radio Vatikan?
    Wenn ein Bischof zum Wäschewechsel in seinem Hauptwohnsitz erscheint, ist es für den öffentlich-rechtlichen Sender ein Nachrichtenblock von mehr als 15 Minuten wert
    Peter Nowak 04.02.2014
    …der Moderator Jürgen Liminski ist Mitglied im katholischen Opus Dei, dem konservativen Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. und dem Aktionsbündnis Familie. Liminski publiziert regelmäßig bei der rechtskonservativen Jungen Freiheit.

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/print/155795
    Gerichtsvollzieher in der Schufa-Zentrale
    Ein 69-jähriger Friedrichsfehner zeigt, dass sich Klagen gegen die Kreditauskunft lohnen können
    Peter Mühlbauer 04.02.2014
    …Namensverwechslung aus, was sich als zutreffend herausstellte. Damit die Kreditauskunft das zur Kenntnis nahm, beauftragte er den Oldenburger Rechtsanwalt Heinrich Enneking, der erreichte, dass die Auskunftei ihren Eintrag abänderte und alle Personen und Unternehmen, die Bartels Kreditwürdigkeit abgefragt hatten, über die Richtigstellung informierte.
    Allerdings wollte die Schufa Bartels das Rechtsanwaltshonorar nicht erstatten. Deshalb musste der Kaufmann vor die Amtsgerichte Westerstede und Wiesbaden ziehen und die 718,40 Euro über einen Gerichtsvollzieher in der Unternehmenszentrale eintreiben lassen…

  3. (de.labournet.tv) Amazon Streik 2013 permalink
    5. Februar 2014 17:45

    deutsch | 34 min | 2014

    Dezember 2013, Streik bei Amazon in Bad Hersfeld. – Die Beschäftigen fordern
    nach dem Tarifvertrag für Einzel- und Versandhandel bezahlt zu werden, sowie
    die entsprechenden Sicherheiten, was Weihnachts- und Urlaubsgeld,
    Kündigungsschutz etc. angeht. Amazon will keinen Tarifvertrag abschießen.
    Das Unternehmen orientiert sich an dem, was in der Region in der
    Logistikbranche gezahlt wird.

    http://de.labournet.tv/video/6650/amazon-streik-2013

  4. „Die Anstalt“ (TV) permalink
    5. Februar 2014 20:05

    „Die Anstalt“ vom 4. Februar 2014
    “Die Anstalt” ist zurück – mit den neuen “Leitern” Max Uthoff und Claus von Wagner sowie Simone Solga, Nico Semsrott und Matthias Egersdörfer.
    Quelle: ZDF
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2081928/Die-Anstalt-vom-4-Februar-2014

  5. Granado permalink
    6. Februar 2014 14:34

    http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2014/02/4.html
    Dienstag, 4. Februar 2014
    Es muss ein guter Tag für die Langzeitarbeitslosen gewesen sein. Also auf dem Papier. Das ist bekanntlich geduldig

    http://www.stefan-sell.com/Sozialpolitik2013-14.pdf
    Obermeier, Tim; Sell, Stefan und Tiedemann, Birte: Messkonzept zur Bestimmung der Zielgruppe für eine öffentlich geförderte Beschäftigung. Methodisches Vorgehen und Ergebnisse der quantitativen Abschätzung (= Remagener Beiträge zur Sozialpolitik 14-2013), Remagen, 2013, 36 S.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-02/langzeitarbeitslose-bessere-hilfen/komplettansicht
    Arbeitsmarkt: Kommunen wollen neue Initiative für Hartz-IV-Empfänger
    Die Wirtschaft brummt, doch an vielen Langzeitarbeitslosen geht der Aufschwung vorbei. Sie brauchen besondere Formen der Unterstützung.
    von Katharina Schuler 4. Februar 2014 16:43 Uhr

    http://www.fr-online.de/politik/langzeitabeitslose-massanzug-fuer-langzeitabeitslose,1472596,26086284,view,printVersion.html
    Politik – 4 | 2 | 2014
    Langzeitabeitslose: Maßanzug für Langzeitabeitslose
    Gut eine Million Menschen sind derzeit langzeitarbeitslos. Städte, Landkreise und die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben die Bundesregierung jetzt aufgefordert, mehr Geld für die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit bereitzustellen.

    Die (Software-)Umstellung erfolgt händisch und parallel zum normalen Betrieb, da kein Budget für zusätzliche Fachkräfte eingeplant wurde. Dort, wo die Jobcenter zusätzlich Personal eingestellt hätten, laufe die Finanzierung aus dem „Eingliederungstitel“, also dem bereits zusammengestrichenen Topf für Fördermaßnahmen, denn diese Mittel sind „deckungsfähig“ mit den Verwaltungskosten:
    http://biaj.de/images/stories/2014-01-20_jc-umschichtung-egt-2013.pdf
    (BIAJ) 327 Millionen Euro (13,0 Prozent) der vom Bund zugewiesenen 2,511 Milliarden Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ wurden 2013 von den 304 Jobcentern gE (ohne die 106 Jobcenter zkT) in ihre Verwaltungskostenbudgets umgeschichtet. In nur vier der 304 Jobcenter gE wurden keine Eingliederungsmittel umgeschichtet…
    Bis Ende des Haushaltsjahres 2013 wurden von den 12 Berliner Jobcentern insgesamt 30,6 Millionen Euro umgeschichtet. Wie sich dieser Betrag auf die einzelnen Berliner Jobcenter verteilt ist der Spalte 2 in der Tabelle 1 auf Seite 18 zu entnehmen…
    http://biaj.de/images/stories/2014-01-27_jc-umschichtung-vk-geheim-2014.pdf
    (BIAJ) Nach 327 Millionen Euro in 2013 könnten 2014 bis zu 450 Millionen Euro der Mittel für SGB II-Eingliederungsleistungen in die Verwaltungskostenbudgets der 303 (2013: 304) Jobcenter gE („gemeinsame Einrichtungen“) umgeschichtet werden. Den Jobcentern gE stünden dann 4,1 Milliarden Euro für die „Gesamtverwaltungskosten“ zur Verfügung, etwa 2,0 Milliarden Euro mehr als für die „SGB II-Eingliederungsleistungen“.
    Das Werben der (Träger der) Jobcenter für Verständnis für diese rechtlich zulässigen Umschichtungen innerhalb des „Gesamtbudgets“ geht nicht einher mit der notwenigen Transparenz. Über die „Teilbudgets Eingliederungsleistungen“ wird i.d.R. öffentlich informiert (in den Arbeitsmarkt- und Integrationsprogrammmen und Eingliederungsbilanzen). Über die i.d.R. deutlich größeren „Teilbudgets Verwaltungskosten“ wird i.d.R. ausschließlich intern (Trägerversammlung) informiert.
    http://biaj.de/archiv-kurzmitteilungen/36-texte-biaj-kurzmitteilungen/451-jobcenter-53-milliarden-euro-fuer-qverwaltungskostenq-2013-stand-31012014.html
    (BIAJ) Aus den am 20. Januar 2014 vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) berichteten „327 Millionen Euro plus x“ (hier1) sind nach vorläufigen Berechnungen BIAJ insgesamt 445 Millionen Euro geworden. Insgesamt 445 Millionen Euro sind aus dem Haushaltstitel mit der Zweckbestimmung „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ (darunter „Leistungen zur Engliederung nach dem SGB II“) in den Haushaltstitel mit der Zweckbestimmung „Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ (Bundesanteil) umgeschichtet worden…

    Frontal21, Sendung vom 4. Februar 2014
    http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/31794576/1/data.pdf
    Konkurrenz unerwünscht – Trickst Bahn Wettbewerber aus?
    von Andreas Halbach, Steffen Judzikowski, Thomas Münten und Ulrich Stoll
    …Denn das billige Ticket der Bahnkonkurrenz müssen Sie erst mal kriegen. Das macht die Deutsche Bahn den Reisenden schwer. Überhaupt hält sie lästige Mitbewerber lieber raus. Dafür interessiert sich jetzt auch das Kartellamt…

    http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/31794566/1/data.pdf
    Dumpinglöhne bei EDEKA – Leiharbeit auf Kosten der Mitarbeiter
    von Christian Rohde

    http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/31794560/1/data.pdf
    Deutschlands Steuerbetrüger – Streit um Steuergeheimnis und gestohlene Daten
    von Ilka Brecht und Thomas Vogel

    Report Mainz, 4.2.2014
    http://www.swr.de/report/medizinischer-dienst/text-im-zweifel-gegen-den-patienten/-/id=233454/did=12774410/mpdid=12820002/nid=233454/pv=print/vv=print/1gtes8t/index.html
    Im Zweifel gegen den Patienten?
    Die fragwürdigen Entscheidungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung
    [video src="http://mp4-download.swr.de/das-erste/report/2014/02-04/687351.m.mp4" /]
    Autorengespräch: Die fragwürdigen Entscheidungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung

    http://www.swr.de/report/adac-tuerkei/adac-tuerkei/-/id=233454/did=12774414/mpdid=12820222/nid=233454/pv=print/vv=print/xgo56h/index.html
    Auslandsabenteuer des ADAC: Türkische „Gelbe Engel“ fühlen sich verraten und verkauft

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/arbeitsmarkt-hartz-iv-antrag-demnaechst-in-13-sprachen-12784670.html
    Arbeitsmarkt: Hartz IV-Antrag demnächst in 13 Sprachen
    05.02.2014 · Hartz IV wird international: Die Bundesagentur für Arbeit bietet ihre Antragsformulare künftig mehrsprachig an. Denn immer mehr EU-Bürger kommen nach Deutschland, um Arbeit zu suchen.
    Von Jannik Euteneuer
    …Die Antragsformulare sollen übrigens derzeit nicht ins Bulgarische und Rumänische übersetzt werden.

    http://www.arbeitsagentur.de/nn_26642/Navigation/zentral/Formulare/Buerger/Arbeitslosengeld-II/Arbeitslosengeld-II-Nav.html
    Sammlung ausfüllbarer Formulare für den Bereich Arbeitslosengeld II
    Sie können die Fragezeichen direkt in den jeweiligen Antragsvordrucken anklicken. Es öffnet sich dann ein Dokument, in dem der entsprechende Begriff einfach und verständlich erklärt wird. Alle Begriffe sind jeweils auf Deutsch, Englisch, Türkisch und Russisch erklärt.
    http://www.arbeitsagentur.de/nn_26694/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Allgemein/Alg-II-tuerk-russ-engl-Formulare.html
    …Übersetzungen der deutschen Formulare ins Englische
    Merkblatt Sozialgesetzbuch II (SGB II) – englisch (PDF, 530 KB) (Stand August 2011)
    Ausfüllhinweise der BA zum Antragsvordruck Arbeitslosengeld II – englisch (PDF, 280 KB) (Stand August 2013)

    http://home.edo.uni-dortmund.de/~hoffmann/PDF/Kommunikation.pdf
    Ludger Hoffmann: Generalisierte Kommunikation: Behörden und Bürger

    http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/40/40923/1.html
    An der Schwelle zum neuen Krisenschub
    Tomasz Konicz 05.02.2014
    Einstmals als neue Stütze der globalen Konjunktur umjubelt, befinden sich nun etliche Schwellenländer am Rande eines dramatischen Wirtschaftseinbruchs.

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/print/155800
    Kalte Dusche am spanischen Arbeitsmarkt
    Erneut wurden im Land 180.000 Arbeitsplätze vernichtet und die leichte Positivtendenz am Jahresende durchbrochen
    Ralf Streck 05.02.2014
    …Die nationale Statistikbehörde bezifferte kürzlich die Zahl der Arbeitslosen zum Jahresende mit 5,9 Millionen. Nun sind also wieder mehr als sechs Millionen Menschen in Spanien ohne Job und besonders hart trifft es weiter junge Menschen. Zum Jahreswechsel waren trotz der Auswanderungswelle weiter 54,3 Prozent aller unter 25 Jährigen ohne Stelle.
    Viele Arbeitslose haben es längst aufgegeben, sich angesichts einer Quote von fast 26 Prozent noch in die Schlangen vor den Arbeitsämtern zu stellen, weil sie keinerlei Unterstützung mehr erhalten. Sogar etwa zwei Millionen der registrierten Arbeitslosen sind längst durch alle Maschen gefallen und erhalten weder Arbeitslosen- noch Sozialgeld, das nur sechs Monate gezahlt wird. Deshalb sind die Kosten für Arbeitslose um 13,2 Prozent gefallen, obwohl die Zahl der Arbeitslosen deutlich höher ist als im Vorjahr…
    Der Generaldirektor des Zeitarbeitsunternehmens Adecco in Spanien meint, die Reform habe ihr Ziel erreicht, denn die Löhne seien im Land um durchschnittlich zehn Prozent gesunken. Santiago Soler meint, der „größte Teil der Lohnanpassung ist geschafft“. Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert aber, mit einer neuen Reform die Schrauben weiter anzuziehen…

    http://www.heise.de/tp/blogs/6/print/155798
    Portugal verramscht Miró-Kunstwerke, um Defizit zu senken
    Ein Einspruch wurde verworfen, mit dem die Opposition eine „Plünderung“ von Staatseigentum verhindern wollte
    Ralf Streck 04.02.2014

    http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/40/40916/1.html
    Unser täglich Gift gib uns heute
    Sarah Buron und Patrick Spät 04.02.2014
    Schon wieder soll gentechnisch manipulierter Mais auf unseren Feldern und Tellern landen – was nicht nur undemokratisch vonstatten geht, sondern auch unkalkulierbare Risiken birgt

  6. Über Betriebsschließung, die Einzelhandelstarifrunde, den Neupack-Streik und Widerstandswillen im allgemeinen... permalink
    6. Februar 2014 21:45

    Ein Interview mit einem entlassenen Lagerarbeiter bei Hugendubel (gehört wie der insolvente Weltbild-Kette zum DBH-Konzern):

    http://hugendubelverdi.blogspot.de/2014/02/wer-verloren-hat-kann-wieder-aufstehen.html#more

  7. ### UN-Kinderrechtskomitee VERSUS Vatikanstaat ### CSU-Amokläufer Norbert Geis: "Die Kirche ist von den Kommunisten nie so angegriffen worden." ### permalink
    8. Februar 2014 02:11

    Vatikan wirft UNO Voreingenommenheit vor

    Der Vatikan hat den UNO-Bericht zum Umgang des Kirchenstaats mit Fällen von Kindesmissbrauch erneut kritisiert. Dieser habe sich die vorurteilsbeladene Sichtweise einiger notorisch kirchenkritischer Verbände und Organisationen zu eigen gemacht, so Vatikansprecher Federico Lombardi.

    http://religion.orf.at/stories/2629793

    ————————–

    Falsche Kritik an der Kirche

    Die katholische Kirche soll künftig alle Missbrauchsfälle durch Priester sofort den Strafverfolgungsbehörden melden. Das fordert das UN-Kinderrechtskomitee in seinem Bericht über den Kinderschutz im Vatikanstaat. Mit dieser Forderung schießt der UN-Ausschuss aber fachlich und rechtlich über das Ziel hinaus. [..]

    http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/falsche-kritik-an-der-kirche–80486585.html

    ———————–

    CSU-Abgeordnete Norbert Geis: Die Kirche sei „von den Kommunisten nie so angegriffen“ worden wie jetzt von den UN

    Der frühere CSU-Abgeordnete Norbert Geis hat die Kritik der Vereinten Nationen an der katholischen Kirche empört abgewiesen. Die Kirche sei „von den Kommunisten nie so angegriffen“ worden wie jetzt von den UN. Er sprach von einer Arroganz „bis in die Haarspitzen“.

    (…)

    …im Gespräch mit dem „Deutschlandfunk“. „Ich glaube solchen Institutionen überhaupt nicht mehr.“

    Geis sagte wörtlich: „Die katholische Kirche wurde von den Kommunisten nie so angegriffen wie von der UNO.“ Er glaube, „dass dort in diesem UNO-Komitee Leute sitzen, denen es darum geht, die katholische Kirche an den Pranger zu stellen, und um nichts anderes.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/kritischer-un-bericht-geis-ein-angriff-auf-die-katholische-kirche-12787844.html

    —————————-

    Jesuit nennt Kardinal „Vertuscher“

    Die UN haben dem Vatikan vorgeworfen, zu wenig gegen Kindesmissbrauch zu unternehmen. Jesuitenpater Mertes kritisiert die UN dafür – nennt aber zugleich den designierten Kardinal Müller einen „Vertuscher“ und fordert Konsequenzen.

    http://www.ksta.de/politik/-jesuit-mertes-fordert-ruecktritt-von-bischoefen,15187246,26112942.html

  8. Einladung zum internationalen Workshop "Kapitalismus und Befreiung" und zur Buchvorstellung (28/29. März 2014, Berlin) permalink
    8. Februar 2014 08:56

    Der Kapitalismus ist die beherrschende Macht der Gegenwartsgesellschaft – und er ist in der Krise. Aber die Emanzipationsbewegungen als Gegenmacht und möglicher Ausweg aus der Krise auch. Kann das Werk von Castoriadis vielleicht dabei helfen, sich einen Reim auf die vertrackte heutige Lage zu machen und kann es Hinweise auf mögliche Auswege einer kollektiven „Selbstrettung“ geben? Das ist die Leitfrage der Beiträge des Workshops „Kapitalismus und Befreiung – nach Castoriadis“, der am 29. März 2014 in Berlin im Mehringhof stattfindet und zu dem man sich jetzt anmelden kann. Am Abend des Vortags, dem 28. März, wird in der Buchhandlung „Schwarze Risse“ bereits das Erscheinen von Band 6 der Ausgewählten Schriften von Castoriadis, Kapitalismus als imaginäre Institution, der Anlass einer Buchvorstellung sein. Die Einladung zu diesen beiden VSFA-Veranstaltungen und das ausführliche Workshop-Programm findet sich hier: http://www.autonomieentwurf.de/fileadmin/Dokumente/VSFA_Einladung_2014.pdf

    Cornelius Castoriadis
    Kapitalismus als imaginäre Institution
    Ausgewählte Schriften – Band 6
    Verlag Edition AV http://www.edition-av.de/
    ISBN 978-3-86841-094-5
    Ca. 300 Seiten. Frühjahr 2014 | Preis: 17,00 €

    Die Revolution neu beginnen (1963)
    (Sozialismus oder Barbarei. Analysen und Aufrufe zur kulturrevolutionären Veränderung, Berlin 1980, S. 145-180) http://www.autonomieentwurf.de/fileadmin/Dokumente/Castoriadis_Die_Revolution_neu_beginnen.pdf

    Harald Wolf, „Die Revolution neu beginnen“. Über Cornelius Castoriadis und Socialisme ou Barbarie
    (Archiv für die Geschichte des Widerstandes und der Arbeit, Nr. 15 [1998], S. 69-112)
    http://www.autonomieentwurf.de/fileadmin/Dokumente/Wolf_Revolution.PDF

    Memorandum zur Situation der Psychoanalyse

    Eine Gruppe von Freunden der Freudschen Psychoanalyse aus verschiedenen Ländern appelliert an die organisierten Psychoanalytiker, ihre politische Abstinenz aufzugeben und die psychoanalytische Ausbildung zu reformieren. Ihr Memorandum zur gegenwärtigen Situation der Psychoanalyse, das Anfang Februar 2014 veröffentlicht wurde, kann hier http://www.autonomieentwurf.de/fileadmin/Dokumente/Memorandum_Psychoanalyse.pdf nachgelesen werden. „Es ist an der Zeit“, so lautet sein letzter Satz, „dass die PsychoanalytikerInnen sich wieder auf ihre Hauptaufgabe besinnen: Individuen und Gruppen Möglichkeiten zu eröffnen, sich der ökonomischen Standardisierung des Lebens zu verweigern und neuartige, autonome Lebens- und Arbeitsformen zu kreieren.“

    • Plenum und Diskussionen (A-Szene) sind selbstverschuldeter Parlamentarismus permalink
      8. Februar 2014 21:59

      Was ist das denn wieder für ein Buch? Seit wann ist eine Krise in der sich der Kapitalismus befinden würde, (wenns man so wäre!) eine Krise?

      Und die Krise, in der sich die Gegenbewegungen befinden ist schnell umrissen: Die labern einfach alle zu viel und sind zu sehr in einer kleinbürgerlichen Lebenswelt befangen, als dass sie wirklich in Eigenverantwortung positives erschaffen könnten.
      Also Krise der sozialen Bewegungen = zu viel Kleinbürgerlicher Realitätsverlust + zu viel Politik.

      Das wars – mehr muss man nicht sagen. Aus diesem Grund können die Gemüter auch gerne weiterhin Anarchismus und so herbeireden, es ist und bleibt alles nur eine Sekte kleinbürgerlicher Fans des Anarchismus, keine Bewegung von Anarchisten.
      Wären die Leute, die sich heute Anarchisten nennen, Anarchisten, würden sie sich nicht in der kleinbürgerlichen Politik ergehen, sondern sozialistische Kultur aufbauen. Sie lassen sich aber nicht ganz „fallen“, und das bedeutet, ihnen ist ihre kleinbürgerliche Existenz lieber, als das lebendige Dasein als Anarchisten. Daher auch die ganzen Buttons und schwarzen Klamotten. Sie haben halt alle was zu verbergen und zwar, dass sie nur Fans des Anarchismus sind, aber keine Anarchisten.

      Tja, so sieht’s aus, und jetzt geht die Glasnudel lesen und rettet ein paar Hühner.

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