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Eingesandt: Kurzbericht zur letzten Jahrestagung der „Rot-Schwarzen Koordination“ in Poznan

5. Januar 2014

ippolendÜber das Wochenende vom 15. bis 17. November fand die Jahrestagung der Gewerkschafts- Koordination Rojinegra (Rot- und Schwarze Koordination) statt. Die Zusammenkunft fand im polnischen Poznan statt und wurde von der „Arbeiterinitiative“ IP organisiert.

Neben den Gastgebern beteiligten sich die SAC (Schweden), CNT-F (Frankreich), IWW, ESE (Griechenland), Solidaridad Obrera und CGT (Spanien). Die USI Italien entschuldigte ihr Fernbleiben. Weitere erwartete Teilnehmer aus der Ukraine konnten nicht teilnehmen, da ihnen die Visa verweigert wurde. Eine Genossin aus Litauen konnte aufgrund einer Erkrankung nicht anreisen und die Teilnahme des Delegierten aus Dänemark, wo der Kern einer Initiative besteht, war aus familiären Gründen verhindert.

In diesen Ländern gibt es kleinere Aktivistengruppen, die sich anschicken etwas konsistentes zu organisieren. Sie sind mit Schwierigkeiten konfrontiert die sich aus den unterschiedlichen Gewerkschaftstraditionen ergeben, die auf unser Modell der Organisation reagieren. Nach den Berichten über die Situation in den jeweiligen Ländern bestätigte sich, das überall die selben wirtschaftlichen Trends der steigenden Erwerbslosigkeit, des Abbaus von Arbeits- und sozialen Rechten auszumachen sind, eine verstärkte Repression, ein Anwachsen der Gruppen der extremen Rechten. Danach folgte die Arbeit an unserer Kampagne (Plakat) zum 1. Mai.

Es wurde die Beta-Version der gemeinsamen Webseite vorgestellt. Sie soll schrittweise verbessert werden und kann einen Überblick über die Aktivitäten der Gruppen in der Koordination geben. In der Zukunft können dort auch gemeinsame Debatten geführt werden.

Auch eine vorherige Einigung über die „Doppelmitgliedschaft“ wurde gebilligt. Die Frage was mit einem Mitglied einer Organisation der Koordination ist, wenn dieses über eine mittlere/längere Zeitperiode in einem anderen Land tätig ist, in dem es eine Mitgliedsorganisation der Koordination gibt, wird dieses Mitglied in dieser Landesorganisation. Beschlossen wurde auch eine verstärkte Zusammenarbeit in den Sektoren, in den wir eine Präsenz entwickelt haben: Medien, U-Bahn, Eisenbahn und Bildung.

Das nächste Treffen der Koordination wird im September 2014 in Spanien stattfinden, gemeinsam organisiert von „Solidaridad Obrera“ und der CGT.

Ins Deutsche übertragen nach dem Kurzbericht des Sekretariats der Rot-Schwarzen Koordination in „Royo y Negro“ Nr. 274 – Dezember 2013, Zeitung der CGT

6 Kommentare leave one →
  1. Spundflasche permalink
    5. Januar 2014 19:08

    Interessant, die IWW jetzt mit schwarz-roten Fahnen?
    Und wie groß muß eine Telefon-Sektion sein, wenn sie nicht anreisen kann wegen „familiärer Probleme“ oder „aus gesundheuitlichen Gründen“?
    Das ist ja wie IAA, nur noch lighter oder wenigererer …

  2. Anna Chile permalink
    6. Januar 2014 08:55

    und mit usi ist nur die usi-rom gemeint und nicht die usi-italien, denn die ist zehn mal größer und in der iaa

    • "..... möchte nicht dein Freund sein." permalink
      6. Januar 2014 16:05

      Anmerkung Syndikalismus: Themenfremd.

    • Zahlen permalink
      6. Januar 2014 20:20

      Das Argument mit der Größe ist wohl eines, bei dem die IAA den kürzeren ziehen dürfte. SAC und CGT dürften zusammen an die 80.000 Mitglieder haben. In Schweden ist die IAA überhaupt nicht vertreten. In Frankreich spielt die IAA keine Rolle.

  3. Zahlensalat permalink
    6. Januar 2014 21:30

    Als wenn Zahlen etwas aussagen über Inhalte. Und – lt. eigenen Angaben zählt die CGT 80.000 Mitglieder – dann bleiben für die SAC ja nur noch 0 übrig (obwohl sie vielleicht noch 4-5.000 Mitglieder zählt?)… und das soll mehr sein als … ?
    Und wofür steht welche französische CNT?
    Und wo steht denn damit die übermächtige deutsche FAU mit ihren Mitgliedermassen als „Basisgewerkschaft“?

  4. "..... möchte nicht dein Freund sein." permalink
    7. Januar 2014 00:51

    Anmerkung Syndikalismus: Die Flut sinnloser Youtube-Videos bringt keinen Erkenntnisgewinn. Die Beleidigungen kannst du dir auch sparen.

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