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Bundeswehrverband fordert bewaffnete Drohnen

2. Januar 2014

drohnenDer Bundeswehrverband fordert eine zügige Entscheidung zur Anschaffung von bewaffneten Kampfdrohnen. Unterstützung bekommt der Verband laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel vom Wehrbeauftragten des Bundestages. Anlass ist die Ankündigung der neuen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei ihrem Besuch in Afghanistan, dass sie alles für den Schutz deutscher Soldaten tun werde. Nach Ansicht von Verbandschef André Wüstner gehören dazu auch bewaffnete Drohnen.

„Das ist eine Fähigkeit, die auch wir gebrauchen können, daher ist auch der Bedarf da – gegebenenfalls bereits für die Folgemission in Afghanistan ab 2015“, sagte Wüstner der dpa. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Helmut Königshaus, unterstützt diese Forderung: Man dürfe bei einer Gefahr für die Soldaten nicht zusehen, sondern müsse eingreifen können. Für Jörg Vollmer, den Kommandeur der deutschen Afghanistan-Truppe, sind bewaffnete Drohnen ideal. Sie könnten 24 Stunden ein bestimmtes Gebiet beobachten und bei Gefahr wohlabgewogen Waffen einsetzen, erklärte Vollmer. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich bislang nicht zur Drohnenproblematik geäußert. Bei ihrem Besuch der Truppe in Afghanistan vermied sie es ausdrücklich, vor einer Drohne fotografiert zu werden. (Detlef Borchers) / (vbr)

Quelle: Heise online

3 Kommentare leave one →
  1. 2. Januar 2014 23:33

    bizarrerweise möchte „unsere“ neue #truppenursel
    lieber nicht vor einer Drohne fotografiert werden . Für die ist
    Drohne offensichtlich mit. dem Eurohawk-Skandal assoziiert und
    schlechte PR :
    http://augengeradeaus.net/2013/12/kein-gruppenbild-mit-drohne-die-
    menschen-mussen-im-mittelpunkt-stehen/

  2. Ex-Soldat Daniel Lücking "klagt" an: Auslandseinsätze der Bundeswehr permalink
    16. März 2014 23:29

    Ex-Soldat Daniel Lücking „klagt“ an: Auslandseinsätze der Bundeswehr

    „Ich bin nicht zur Bundeswehr gegangen, um Menschen zu töten. Ich wollte mich immer schützend vor diese Menschen stellen“. Das sagte Daniel Lücking, ein sogenannter „Afghanistan-Veteran“. Er mag diese Bezeichnung nicht.
    Menschen zu beschützen, das war sein Anliegen, als er den Dienst in der Bundeswehr antrat. Das war sein Ideal. Mittlerweile hat der Ex-Soldat 4 Auslandseinsätze hinter sich, davon einen im Kosovo und 3 in Afghanistan.
    “ … der wird einen Kopf kürzer gemacht“ und “ das wird auf afghanische Weise“ geregelt. Solche Aussagen von Seiten der Bundeswehr haben in Daniel Lücking Zweifel an seinen Soldatenauftrag erzeugt. Ein durch die Bundeswehr in Afghanistan festgenommener Mann wird an afghanische Sicherheitskräfte übergeben. Dass „man“ diesen Mann „einen Kopf kürzer macht“ und das “ auf afghanische Weise regelt“, also ohne Gerichtsverhandlung in Selbstjustiz hinrichtet, und die Bundeswehr Beihilfe leistet, das traumatisiert Daniel Lücking bis heute.
    „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Daran hat Daniel Lücking bis zu dieser Begebenheit geglaubt. Er verlangte über diesen Vorfall und über andere Aufklärung seitens der Bundeswehr. Aber es wurde gemauert und das Parlament mit Falschinformationen versorgt, so die Aussage von Daniel Lücking.
    Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und die Einsätze werden durch das Parlament legalisiert. Wie kann das Parlament aber richtig entscheiden, wenn es desinformiert, belogen wird und Informationen unterschlagen werden?
    Mehr zum Thema im Interview mit Daniel Lücking, welches Ende Februar 2014 geführt wurde und zum „Offenen Brief“ vom 19.02.2014 mit der Überschrift „Umgang mit Angreifern in Afghanistan“.

  3. 28. Mai 2014 22:12

    Routinemäßig und zum Selbstschutz schaue ich immer mal wieder, wie sich Beiträge über mich verbreiten. Ich ergänze mal hier, wie ich nach nunmehr drei Monaten ohne inhaltliche Reaktion die Konsequenzen ziehe und an Bundespräsident Gauck, Bundeskanzlerin Merkel sowie Verteidigungsministerin von der Leyen meine Einsatzstiefel zurückgebe, da ich nicht bereit bin, in zukünftige Einsätze befohlen zu werden. Gleichzeitig gebe ich meine Einsatzmedaillen zurück.

    Die Pakete sind am 22.05.2014 bei den betreffenden Personen eingetroffen – Reaktionen erwarte ich nicht. Offenbar wird totgeschwiegen.

    DIe Konsequenz, nie wieder Uniform zu tragen hatte ich schon vor längerer Zeit für mich gezogen. Solange wir aber diese Armee nochhaben erkläre ich mich bereit, an der Audeckung von Verstrickungen mitzuarbeiten.

    http://ptbsblog.daniel-luecking.de/2014/05/verantwortung-uebernehmen/

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