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Auf ein erfolgreiches 2014

31. Dezember 2013

schwarz-rotfigurDas Team des Syndikalismus-Blog wünscht allen Genossinnen und Genossen, rebellischen ArbeiterInnen, mit dem sozialen Unrecht Unzufriedenen und herrschaftsfeindlichen Geistern ein erfolgreiches, frohes und glückliches Jahr 2014. Was die anarchistische und anarcho-syndikalistische Szene in den deutschsprachigen Breitengraden anbelangt, wünschen wir uns weniger Duckmäusertum. mehr kritisches Hinterfragen von Organisationsentscheidungen, Platzhirschen und Küchenkabinetten. Eine Bewegung zeichnet sich nicht zuletzt durch Charaktere aus, nicht durch Gleichförmigkeit und monopolistisches Gebaren.

Ein herzliches Dankeschön senden wir denjenigen, die uns Beiträge zugesandt haben, auf Ereignisse hinwiesen und sich nicht scheuten innerhalb der „libertären Szene“ positiv über diesen ach so schlimmen Blog zu sprechen. Euch @lles Gute – Wir sehen uns im nächsten Jahr!

8 Kommentare leave one →
  1. 31. Dezember 2013 17:57

    Euch auch die besten Wünsche und bleibt so, wie ihr seid!

  2. Oldschool permalink
    31. Dezember 2013 18:41

    Auch euch einen guten Rutsch. Und danke für euren täglichen Einsatz an der Aufklärungsfront.

  3. Bürgerkrieg & RFB-Autonome permalink
    31. Dezember 2013 19:49

    Das sollte man mal sehen – wo’s draußen schon wieder heftig kra-wummt:

    «Wir wissen nicht ob der 21. Dezember in Hamburg ein Sieg oder eine Niederlage war. Vielleicht beides. Vielleicht keins von beidem. Vielleicht sind diese Kategorien auch völlig fehl am Platz, weil wir bis zur erfolgreichen Revolution ohnehin nur verlieren werden. Alles oder nichts. Der 21.12 ist in jeden Fall das klare Zeichen, dass die antiautoritäre Bewegung in Deutschland immer noch da ist. Nicht der Pathos daran belebt uns, sondern die reale Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderung, die wir daran knüpfen. Der Moment kann uns Kraft geben, wenn er in einem Kontext von Momenten steht. Er kunann helfen vertrauen zurück zu gewinnen. In uns selbst. In die Bewegung. In die Hoffnung dass irgendwann alles anders wird.

    Frankfurt, und jetzt Hamburg: In alle Überlegungen müssen wir einbeziehen, dass die Bullen offenkundig die Strategie verfolgen unsere Demos gleich zu beginn auseinander zu knüppeln.

    Unsere Hypothese für die Flora-Räumung: 200 Leute, 400 Mollis und dazu 50 GenosInnen mit Zwillen, jeweils 15 Schuss Stahlkugeln – und die Bullen werden den Abstand einhalten der geboten ist. Zweitausend bewaffnete, mit Hand- und Schnellfeuerwaffen – und die Bullen werden das Viertel verlassen.

    Das Traurige zum Schluss: Irgendwann werden wir schießen müssen. Das ist unvermeidlich. Nicht weil wir das Blutbad wollen. Sondern weil die Bullen uns jeden Raum genommen haben, den wir uns dann mit aller Gewalt zurückerobern müssen. Um atmen zu können. Um nicht in der Diktatur zu ersticken. Um nicht eines Tages aufzuwachen, nur um festzustellen, dass wir bereits tot sind.

    Wir hoffen nur, dass wir nach der Scheiße, die uns der Bürgerkrieg abverlangt, noch genügend Menschlichkeit besitzen, das Andere, wozu wir antraten, zu verwirklichen.

    Das unverbesserliche Kollektiv (Dezember 2013)»

    https://linksunten.indymedia.org/es/node/102039

    Da bereiten sich sog. «Anti-Autoritäre» auf den Bürgerkrieg vor, um die verrottete Rote Flora zu verteidigen … als wenn uns die Geschichte nicht gelehrt hat, daß man als RotFront-Kämpfer gegen die losbrechende Nazi-Flut kaum eine Chance haben wird – bzw. gegen gezielte Schüsse einer militarisierten Polizei.

    Aber genau das ist ja die Absicht der linken wie seinerzeit rechten Terroristen (in Italien zur Zeit der Roten Brigaden oder aktuell in Griechenland die sogenannter ‚Anarchos‘ mit ihrer aktiven Straßenkampf-Strategie; Hauptsache Randale und man steht in der Presse – eindeutig eine NS-Abkupferung!) – „Destabiliesierung“. Diesmal ist der Altar das „Empire“ der toten Hosen wie Negri und/oder KH Roth. Von der emazipatorischen Aufersteheung einer Multituide getitelten Arbeiterklasse ist nichts zu sehen, aber die Haßkapis gehen bewußt mit eigenen Schußwaffen zukünftig gegen „Bullenschweine“ [und andere Andersdenkende!] zu Werke. Göttingen brachte ja erste Aktivitäten in diese Richtung, die eben keine Entgleisungen mehr sind.

    Wer solche törichten Siegesmeldungen rausrotzt wie: «Zweitausend bewaffnete, mit Hand- und Schnellfeuerwaffen – und die Bullen werden das Viertel verlassen.», der hat keinerlei reale Beziehung mehr zu seiner Umwelt, der leidet an irgendeiner psychischen Erkrankung, denn neben der Schanze und der Flora soll es noch einige andere – auch bürgerliche Stadtteile – Hamburgs geben, die dann gleich das ganze Schanzenviertel in Altona plattmachen werden.

    Während ihr Reisekader dann nach gemütlich siegestrunken nach Hause fahrt, Sozialkohle einsackt (vom Schweinesystem) und „Geronimo“ spielt, wobei … der sprach nur von „klammheimlicher Freude“. Und das ist dann etwas völlig anderes.

    Feierabend – Guten Rutsch, wohin auch immer.

    • 1. Januar 2014 03:34

      so sehr ich Kritik an verkürztem Super-Militanzgelaber gutheisse – in einem Nebensatz implizierst Du hier wieder „Multitude“ statt Klasse – wissen wir doch, dass wenns Ernst wird diese pflaumweiche Ideologie zur Handlungsunfähigkeit aufruft, „Mittelschicht“ im Polarisierungsfall vernünftiger Art (also zwischen wir alle hier unten, und die paar Profiteure der Herrschaft und ihre Handlanger und Komplizen da, wo sich Privilegien ausgerechnet werden) nur noch ein dünnes Zellophanhäutchen zwischen den Klassen ist (Häutchen, BAW, SEXISMUS, pfuii!)
      – und dass Du gleichzeitig eurozentrisch negierst, wer die Deine Hemden und Schuhe gemacht hat!
      Das haut Dich locker in die Nähe der ach so geliebten „Staat- Israelsolidarischen“, vulgo „Antideutschen“ Elfenbeintürmler. Klingt jedenfalls nich anders.
      Danke, aber nein danke.
      Aber meine Kritik an dem von Dir zitierten, zu kritisierenden Text setzt nicht bei der verständlichen Wut auf den Staatsapparat mit seinen brutalen Methoden an, sondern beim Fehlen des Ansatzes, WER daran was ändern kann und WO man deshalb besser mal aktiv sein sollte. nämlich unter den Kollegen und Nachbarn, die sich heute noch als Komplizen dieses Systems verhalten und in den von Dir bezeichneten Stadtteilen wohnen, ohne allerdinge ihrer materiellen Lage nach „bürgerlich“ zu sein, da irrt der Herr Klassennegierer –
      ja, die, die mangels noch gemeinsamer Handlungsalternativen, unter anderem auch (was Wunder) wegen fehlender Anziehungskraft der zu Recht kritisierten Lifestyle- Automaten noch -eher geneigt sind Fremdheilsideologien zu folgen als zu den Niemanden zu werden, von denen immer gesagt wird „Niemand kann was dagegen tun“. Nun ja, ich bin so ein „Niemand“. .
      Unter diesen Kollegen kann man übrigens so einige „verorten“, die, nachdem sie die Videos der Bullenangriffe gesehen haben, durchaus Verständnis dafür aufgebracht haben, dass die Demo -Teilnehmer sich mehr schlecht als recht wütend gewehrt haben.
      Das Narrativ, dass alle dem Polizeibericht/ den ersten Presseverdammungen aller „Linken“ weiter folgen, ist gar nicht flächendeckend wahr und gilt es auch zu brechen.
      Durch Aufklärung.
      Es ist ein pubertär- autoritätshöriges Unding, alles so gestalten zu wollen, dass die bürgerliche Presse „nett“ darüber schreiben „müsste“! (die gleiche Presse übrigens, die über die Türkei z.B. mit den Worten „Unerträglich brutale Polizeigewalt“ titelt, und hier mit „Hundert Polizisten verletzt“)
      (Faz-Blogger Don Alphonso ist übrigens so faszinativ-angewidert wie Du, zitiert ebenfalls teilweise aus den Stellungnahmen (der z.B. Autonomen oder -maten) und kriegt dafür irgendwelche Droh-Mails, warum , weiss ich nicht – liestu hier: http://www.heise.de/tp/blogs/8/155599) die Links sind da mit verlinkt, und sooo homogen shisse klingt da nich alles..)
      Na ja,
      mir trotzt auch kein Chef oder Staat das Versprechen ab, dass ich immer schön friedlich bleibe, das wäre ja ein Freifahrtschein, mich brutalst zu terrorisieren!
      Beim „sich wehren“ nachdenken, wie, soll ja allerdings helfen.
      aber wer bitte ist so unempathisch, dass er die Wut des Geknüppelten nicht versteht? und misst und verdammt dann jede Gegenwehr und Äusserung mit dem Abstand des Geschichtsdeterministen? (früher: <> baw, ey.)
      Sympathie kommt bei deiner sog. „Multitude“ (kotz) tatsächlich da auf, wo deine „psychisch Erkrankten“ sich dann mal Falkenstein, Blankenese oder die Elbchaussee vornehmen und die Presse darüber berichtet. Übrigens erst recht nicht wohlwollend 😉 ..
      Das sollte zu denken geben.
      Ich steh ja drauf, wenn Leute losgehen und verschiedene „Wahrheiten“ ausprobieren, so viel Zeit muss sein. Und an der „Destabilisierung“ des Systems arbeitet die herrschende Klasse zur Zeit auch erfolgreicher als wir alle, was ich jetzt nicht so bedauere, weil ich wie die Meissten IN diesem System nichts zu verlieren habe.
      Die Idee mit den Faust- und Schnellfeuerwaffen in der Schanze halte allerdings ich genauso für unzeitgemäßen Dünnpfiff, das hätte zur Zeit auch ein Innenministeriums-Hardliner schreiben lassen können, wenn er jeden Tag Stop-and Frisk- Kontrollen in diesem Stadtteil oder bundesweit durchsetzen will…
      Laut Mopo von vorgestern will die 15er Wache (Pauli) ja das nächste mal auch gerne „bei einem weiteren Angriff von der Schusswaffe gebrauch machen“, (dabei denke ich ja, die hatten sich das ursächlich eher mit etlichen „Ultras“ verscherzt..)
      Das Jahr ist wie ein 365 Seiten dickes Buch, wovon nachher, heute, die erste Seite vollgeschrieben wird.
      zur Zeit rund um die Welt auch mit handfesten Klassenkämpfen. Schreiben wir doch jeden Tag ein bisschen mit! – In diesem Sinne – ein gutes, kämpferisches Jahr Zwonullvierzehn!

  4. Angekommen permalink
    1. Januar 2014 15:15

    Ihr seid in der Szene offenbar angekommen. Wenn ihr dort nicht schon von Anfang an dringehockt habt. Es war ein Fehler euch mal gutgefunden zu haben. Ein großer.

  5. Dramamagie permalink
    2. Januar 2014 00:10

    Das ganze Jahr heißts bis Morgen, nur an Sylvester bis nächstes Jahr.

  6. Silvester Spezial permalink
    11. Januar 2014 10:12

    Silvester Spezial

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