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Der stellvertretende Landesvorsitzende und Geschäftsführer der Deutschen Polizeigewerkschaft empfindet Demonstranten in Hamburg als “Abschaum”

23. Dezember 2013

Bildschirmfoto-2013-12-22-um-22.04.18Vom Blog „kraftfuttermischwerk“ übernehmen wir den folgenden Eintrag:

Björn Werminghaus, seines Zeichens stellvertretender Landesvorsitzender und Geschäftsführer der Deutschen Polizeigewerkschaft, lies vorhin auf Twitter durchblicken, dass die Demonstranten, die sich für den Erhalt der Roten Flora in Hamburg auf die Straße stellen, für ihn ja gar keine keine Demonstranten, sondern nichts weiter als “gewalttätiger Abschaum” wären.

Ausschlaggebend dafür war ein Tweet von Bohm, der auch Stunden nach der Eskalation auf den Straßen Hamburgs monierte, dass kein “Mainstream-Medium” über die wohl 500 verletzten Demonstranten berichtete, wohl aber immer wohlfeil über die wohl 120 verletzten Beamten.

Ich hoffe gerade, dass der Twitter-Account von Werminghaus ein Fake ist, und sich ein Geschäftsführer der Deutschen Polizeigewerkschaft nicht wirklich zu derlei Äußerungen hinreißen lässt, auch wenn die so einiges erklären würden. Ganz sicher allerdings bin ich mir dessen nicht. “Gewalttätiger Abschaum”. Mehr wohl nicht. “Geistes Kind” und so.

Bohm titulierte Werminghaus daraufhin als “Arschloch“; Punkt. Kann man in diesem Kontext durchaus machen, ja.

Quelle: Kraftfuttermischwerk

One Comment leave one →
  1. Klassenkrieg statt Bürgerkrieg permalink
    23. Dezember 2013 19:50

    Soeben bezeichnete der Sprecher der Hamburger Polizei einige Demonstranten als „Kriminelle und Verbrecher“, die das Demonstrationsrecht mißbrauchten. Der Innensenator (ein eiskalter Hardliner, aber noch kein Noske!) sieht keine Möglichkeit, Demonstrationen zu verbieten, weil er vorher beweisen muß, daß schwere Straftaten gegangen werden sollen.

    Die üblichen Verdächtigen, allen voran RF-Anwalt Beuth erklärte heute:

    «Die erste Reihe des Protestzugs sei zu Beginn der Demonstration „völlig friedlich bis auf etwa einen halben Meter an die Polizei rangegangen“, sagte Andreas Beuth bei einer Pressekonferenz in dem besetzten Gebäude. Dann sei die Gewalt von der Polizei ausgegangen, zuerst mit Schlagstöcken, dann mit Wasserwerfern. Das rechtfertige nicht die Krawalle im Anschluss, betonte Beuth, „aber die Situation ist von der Polizei provoziert worden, ganz offensichtlich, um jeden Aufzug von Anfang an zu verhindern.“»

    Genau, deshalb flogen auch umgehend 800° Grad heiße brennende Bengalos in Richtung auf die Bullen, die keiner mag, aber wenn das ‚verhältnismäßig‘ ist für eine „friedliche Demonstration“ …

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