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Neuerscheinung: Konflikte innerhalb der antifaschistischen Allianz

14. Dezember 2013

editionsyfo4In der vierten Ausgabe der „Edition Syfo“, der Schriftenreihe des Instituts für Syndikalismusforschung, befasst sich der Historiker Tim Wätzold mit der wenig beachteten und oftmals heruntergespielten Rolle der Stalinisten gegen die freiheitliche Arbeiterbewegung.

Die 66-seitige Ausarbeitung unter dem Titel „Konflikte innerhalb der antifaschistischen Allianz im Spanischen Bürgerkrieg am Beispiel der Front in Aragonien“ hat als Hauptanliegen die Darstellung des Konflikts innerhalb der antifaschistischen Allianz im republikanischen Aragonien während des Spanischen Klassenkrieges 1936-1939 und der sozialen Revolution.

Die Entwicklung in Aragonien ist nicht ohne den Kontext der Entwicklung des Krieges mit seinen militärischen und internationalen Zusammenhängen sowie der Konfliktentwicklung innerhalb der antifaschistischen Allianz in anderen Regionen des republikanischen Spaniens zu verstehen. Aus diesen Gründen bezieht die Darstellung des internen Konfliktverlaufs auch eine allgemeine Entwicklung des Spanischen Krieges mit ein, bevor die Situation der Provinz und Front Aragoniens dargestellt wird. Die Untersuchung veranschaulicht weiterhin die Bekämpfung und Unterdrückung der anarcho-syndikalistischen Kollektive durch Stalinisten und bürgerliche Antifaschisten sowie deren Gegenwehr. In gut verständlicher Form abgefasst und auf zahlreiche fundierte Literatur gestützt, ist diese Ausarbeitung auch für Leserinnen und Leser ohne “Vorkenntnisse” über die spanische soziale Revolution von 1936 gut geeignet.

Im aktuellen Jahrbuch 2013 des Instituts für Syndikalismusforschung „Syfo – Forschung & Bewegung“ berichtet Tim Wätzold über „Die Entstehung der Arbeiterbewegungen Südamerikas im Zusammenhang mit der europäischen Massenimmigration“ zwischen 1880 und 1920. In einem weiteren Beitrag stellt er den „Aufstieg und Fall“ der mexikanischen anarcho-syndikalistischen „Casa del Obrero Mundial“ ins Zentrum seiner Untersuchung.

Tim Wätzold: Konflikte innerhalb der antifaschistischen Allianz im Spanischen Bürgerkrieg am Beispiel der Front in Aragonien

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Einleitung

2. Entwicklungen des Gesamtkontextes im Spanischen Bürgerkrieg

3. Entwicklungen in Aragonien

3.1 Die Ausgangssituation

3.2 Der Putsch in Aragonien

3.3 Offensive der Milizkolonnen

4. Entstehung der Agrarkollektive und des Verteidigungsrates

4.1 Historische Traditionen der Dorfgemeinschaft

4.2 Bildung und Struktur der Agrarkollektive in Aragonien

4.3 Bildung und Funktion des Verteidigungsrates

5. Entwicklungen in der Republik Mai-Juli 1937

5.1 Militärische Entwicklungen

5.2 Internationale Entwicklungen

5.3 Innenpolitische Entwicklungen

6. Auflösung der Kollektive und Entwicklungen in Aragonien

6.1 Offensive auf Huesca Juni 1937

6.2 Auflösungsdekret August 1937

6.3 Reorganisierung der Kollektive

6.4 Entwicklungen bis April 1938

7. Resümee

8. Literaturverzeichnis

8.1 Periodika

Anhang I: Vormarsch der Milizkolonnen

Anhang II: Karte Aragonien

9. Abkürzungsverzeichnis

Zum Autoren

66 Seiten, 4 Euro. ISBN: 978-3-9810846-8-, Syndikat A. Zu beziehen über den Syndikat-A Medienvertrieb

Quelle: Blog des Instituts für Syndikalismusforschung

One Comment leave one →
  1. El último minuto (1936) CNT FAI permalink
    1. Februar 2014 00:07

    El último minuto (1936) CNT FAI

    Este cortometraje de propaganda, escrito y dirigido por el técnico de sonido Bosch Ferrán, y que es descrito en el diario „La Noche“ del 27 de enero de 1937 como „la historia sintética de la revolución“, es un llamamiento a la población para luchar en el frente y en la retaguardia e impedir la vuelta a la situación anterior al 19 de julio, descrita como una realidad de paro, miseria y explotación.

    Comienza mostrando, en imágenes ficcionadas, las desigualdades sociales de la España anterior al 19 de julio: la clase obrera es encarcelada y condenada al hambre y a la miseria, mientras a la alta burguesía nos es mostrada con imágenes de gordos comiendo buena carne, señoritos bebiendo champan en zapatos de lánguidas damas y quemando dinero para encender cigarrillos. La corrupción y sobre todo „la cobarde traición de militares sin honra“ que les hace levantarse en armas contra el pueblo, lleva a la fecha gloriosa del 19 de julio de 1936 en la que la clase obrera rompe las cadenas que la subyugaban.

    A continuación un miliciano se dirige a los espectadores convocándoles a contribuir a la lucha con su dinero, su disciplina en la retaguardia y su esfuerzo en el trabajo. También a ingresar en las filas de los que luchan la batalla decisiva.

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