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Stuttgart: 500 Leute auf der Demonstration des Bündnisses „Kein Grund zum Feiern“

4. Oktober 2013

96550Das Bündnis „Kein Grund zum Feiern“ organisierte anlässlich der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Stuttgart eine antinationale Demonstration, an der sich 500 Menschen beteiligten. Bereits ab 10 Uhr gab es an der Universität in Stuttgart einen Infopoint mit zahlreichem Material zum Thema.

Die Demonstration begann um 15 Uhr mit zwei Redebeiträgen und führte mit lautstarken Parolen am Bahnhof vorbei. Gegenüber vom Landtag fand die erste Zwischenkundgebung statt. Danach ging es über die Olgastraße zum Wilhelmsplatz, auf dem die Demo mit der Endkundgebung endete. Die Polizei war, wie erwartet, mit großem Aufgebot vor Ort und lief zeitweise Spalier, lockerte dies aber nach Aufforderung der Demo auf. Auch Pferde vor der Demo hielten nach Aufforderung mehr Abstand.

Die Redebeiträge und weitere Bilder der Demo findet ihr in den nächsten Tagen auf der Bündnishomepage.

www.oct3.net

Anmerkung Syndikalismus: Neben der antinationalen Demonstration fand auch eine weitere Bündnisdemonstration unter der Bezeichnung „antikapitalistische Demonstration“ statt, die von Gruppen mit positivem Bezug auf den „Realsozialismus“ (sprich die DDR) veranstaltet wurde.  Auf Linksunten Indymedia findet sich zu der hier wiedergegebenen Berichterstattung über die antinationale Demo u.a. der folgende Kommentar:

Verfasst von: günther gras. Verfasst am: Fr, 04.10.2013 – 03:00.

Ich war auf beiden demos und muss sagen dass auf der roten demo tatsächlich 500 Leute waren, wenn nicht dann eher mehr. Und auf der antinationalen waren es maximal 300. Das soll nun nichts heißen, bezüglich des Inhalts, zudem ich massig Leute gesehen hab, die harmonisch mit roten genossen am Startpunkt der roten demo standen und sich dann ohne Diskussionen zur anderen demo gesellt haben. Ich bin durch diese Eindrücke der Überzeugung das wenig fehlte um eine gemeinsame demo zu machen. Warum nicht eine demo und zwei Blöcke??? Dass ADs Vorort waren lässt sich nicht leugnen. Aber mal im ernst, wer lässt solche Vögel noch auf linken demos mitlaufen??? Wir sind doch nicht in Halle! 

2 Kommentare leave one →
  1. Es gibt immer einen Grund zum Feiern permalink
    4. Oktober 2013 12:47

    3. Oktober 1904: Hendrik Witbooi, Kaptein der in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika siedelnden Witbooi, kündigt den bestehenden Schutzvertrag und erklärt dem Deutschen Reich den Krieg. Seine Leute greifen Deutsche an, der Namakrieg beginnt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hendrik_Witbooi

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_der_Herero_und_Nama

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kaptein

  2. 4. Oktober 2013 22:03

    😆 Das hat wirklich gut funktioniert, dass mit der Wiedervereinigung 😆

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