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William Morris und die „Nützliche Arbeit oder nutzlose Plackerei“

1. Oktober 2013

170px-Wmmorris3248Wir möchten allen denjenigen diese kleine Broschüre von William Morris ans Herz legen, die sich mit der Thematik „Arbeit“ und sozialistischer Zukunft auseinandersetzen wollen. Der Text von der „Nützlichen Arbeit oder nutzlosen Plackerei“, William Morris – einer der ersten englischen Sozialisten –  hielt ihn erstmals als Rede 1884 in London, ist ein hervorragender Beitrag zum Sinn und Unsinn von Arbeit und Freizeit im Kapitalismus wie im Sozialismus.

Die Broschüre wurde von einem süddeutschen Genossen bestens übersetzt und in Druck gegeben. Sie kann für 50 €ent das Einzelheftchen und für 2,50 € für 10 Expl. (jedes weitere Expl. kostet ebenfalls nur -,25 €) zuzügl. Porto angefordert werden. Das 32-seitige A6-Heft hat einen farbigen Umschlag und enthält ein aktuelles Nachwort.

Die Broschüre ist auch als pdf-Datei im Download erhältlich:

http://williammorristexte.files.wordpress.com/2013/09/arbeit.pdf

ab1Auf der neuen, ebenfalls sehr informativen und aufschlußreichen Interpräsenz zum Thema William Morris finden sich weitere Beiträge dieses Künstlers, Grafikers und Druckers, der u.a. die sozialistische Wochenzeitung The Commonweal [Das Gemeinwohl] finanzierte und mit herausgab. Das Motto:  Sozialistische Agitation zur Bildung der Leute!

http://williammorristexte.com/

William Morris, 1834-1896, London. Weitere Informationen siehe hier : http://de.wikipedia.org/wiki/William_Morris oder ausführlicher englisch: http://en.wikipedia.org/wiki/William_Morris

9 Kommentare leave one →
  1. Marktharmonie und Krisenverleugnung: Zur Kritik der herrschenden VWL - Von Claus Peter Ortlieb permalink
    1. Oktober 2013 22:09

    „Das neoklassische Paradigma beherrscht nach wie vor den akademischen Bücher- und Stellenmarkt in den Wirtschaftswissenschaften. Es kennt keinen Krisenbegriff, sondern nur ein gegen jede Logik und Empirie aufrecht erhaltenes Gleichgewichts-Dogma, dem zufolge „Störungen“ allein aus außerökonomisch bedingtem „Fehlverhalten“ resultieren. Die dabei zum Einsatz kommende Mathematik hat allein die Funktion, dem geneigten Publikum (Studierenden, Wirtschaftsjournalisten, Öffentlichkeit) und womöglich auch sich selbst eine nicht vorhandene Wissenschaftlichkeit vorzugaukeln. Das soll an ausgewählten Beispielen belegt werden.“ (Quelle & MP3: http://audioarchiv.blogsport.de/2010/… )

  2. 2. Oktober 2013 01:14

    Feudalismus,Sklavengesellschaft, Faschismus, Kapitalismus, Stalinismus, alles Systeme welche auf der Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft beruhen.

    Die einzige Möglichkeit die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu überwinden ist die Arbeit an sich zu überwinden. Die Arbeit muss abgeschafft, das Recht auf Faulheit verwirklicht werden indem das Bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt wird.

    Erst ohne den Zwang zu irgendwelcher Arbeit kann der Mensch frei sein.

    • Parteigelaber permalink
      6. Oktober 2013 09:54

      Was laberst du? Wenn der Mensch nicht arbeitet, müsste er den ganzen Tag Sport treiben, denn seine Gesundheit und sein Wohlbefinden „zwingen“ ihn dazu – daran ändert aber auch das bedingungslose Grundeinkommen nichts.

      Gar keine Arbeit würde uns krank machen. Jeder kennt bestimmt den ein oder anderen deprimierten Kiffer, der innerlich emigriert ist und sich nicht mehr regt. Krummer Rücken, Organschäden und verkommenes Äußeres sind die langfristigen Folgen.
      Wer arbeitet und seine Ernährung und Gesundheitsfürsorge der Arbeit anpasst und wenn die Arbeit nicht übermäßig lange dauert, dann hat der Mensch darin etwas durchaus Positives nicht nur im Hinblick auf das Produkt seiner Arbeit.

      Ich kann nichts mit Menschen anfangen die nicht arbeiten wollen. Es sind meistens (Meine Erfahrung bisher) Leute die auch sonst nichts erreichen wollen, die deprimiert und melancholisch sind und die einen nur runterziehen.
      Die „Arbeit abschaffen“ zu wollen halte ich eher für einen Erziehungsfehler, als eine sozialistische Errungenschaft.

      Aber das so ein Quatsch von einem „Piraten“ kommt ist mal wieder klar. Durch die ganze Aufmerksamkeit, die die Leute in ihrer Partei bekommen, wird ihnen suggeriert sie wüssten irgendwas oder ihr Treiben sei irgendwas wert… Tja hier wieder ein Beispiel von so einem Realitätsverlustigen, der das nicht hinterfragt hat und andere mit seinem oberflächlichen Gelaber stört. Klasse.

  3. Erik Alfredsson permalink
    2. Oktober 2013 10:21

    Ich kann dieses Heftchen nur wärmstens empfehlen!

    Es eignet sich sehr gut als kleines „Geschenk“ im Zusammenhang mit Einzelgesprächen und Diskussionen vor Werktoren, bei Demonstrationen, Gewerkschafts-Meetings …und, und, und.

    (Und die Morris-Webseite ist sowieso einen Besuch wert!)

  4. MAO IST DUNG permalink
    3. Oktober 2013 19:55

    Mao Zedongs Vision vom modernen China wurde zum Alptraum für sein Volk. Seine Kampagnen wie „Der große Sprung nach vorn“ kosteten nach jüngsten Schätzungen mehr als 70 Millionen Menschen das Leben.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1996114/Mao—Der-Lange-Marsch-zur-Macht

    Anfang der 1960 Jahre beginnt eine neue Ära des Kalten Krieges. Dieses Mal zwischen China und der Sowjetunion. Chinas oberster Führer ist vom Ungleichgewicht der Beziehung frustriert: Mao Zedong

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1993534/Maos-Kalter-Krieg:-Ziel-Sowjetunion

    Der Kalte Krieg. Ein Kräftemessen zwischen Kapitalismus und Kommunismus, ein Kampf USA gegen Sowjetunion. Aber so eindeutig ist es nicht: Eine dritte Partei verwischt die Grenzen: China.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1993554/Maos-Kalter-Krieg:-Angriffsziel-USA

    Die Volksrepublik China gibt sich militant. Mao Zedong will der Welt Chinas Stärke demonstrieren. Doch auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wird ein Verbündeter plötzlich zum Gegner: Indien.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1993724/Maos-Kalter-Krieg:-Angriffsziel-Indien

    • DANKE! permalink
      4. Oktober 2013 12:14

      Grossartig!
      Endlich mal was zum Thema!

      • Echt gute Kinderstube! permalink
        5. Oktober 2013 01:51

        Großartig!
        Endlich mal einer der sich artig bedanken kann!

  5. G. D. H. Cole: “Selbstverwaltung in der Industrie” permalink
    17. Oktober 2014 20:19

    „Es ist ein Schlüsselbuch für alles, was mit Abschaffung der Lohnarbeit, mit Arbeiterkontrolle, Wirtschaftsdemokratie oder Selbstverwaltung in der Wirtschaft zu tun hat. Zum einen, weil in ihm die Entstehung und Ausarbeitung dieses Plans lebendig nachvollziehbar wird und gleichzeitig auch, wie die “Gedankenträger” ihre Idee den “Anwendern” in den Industrien nahe bringen wollten. Das Buch zeigt, wie die Gildensozialisten auf den französischen Syndikalismus aufbauten, Erfahrungen der amerikanischen I.W.W. aufnahmen und in erbittertem Clinch mit den verschiedenen Formen des Staatssozialismus standen.“

    http://williammorristexte.com/2014/10/12/g-d-h-cole-selbstverwaltung-in-der-wirtschaft/

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