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Schlecker-Frauen geben FDP-Männern Existenz-Tipps

24. September 2013

roeslerfdpGlück im Unglück für die FDP-Männer, die nach der Bundestagswahl-Pleite auf der Straße stehen: Sie bekommen exzellente Tipps von Frauen, die ein ähnliches Schicksal durchgemacht haben. Verzweiflung, Fassungslosigkeit, Ohnmacht: Anders lässt sich nicht beschreiben, was die Bundestagswahl-Pleite bei den Angestellten der FDP auslöst. Nicht weniger als fünf FDP-Minister sitzen nun auf der Straße, ihnen droht das berufliche Aus.

„Ich bin 68 und habe mir für das Unternehmen die Leber ruiniert – wer will mich denn jetzt noch?“, klagt ein FDP-Angestellter, der anonym bleiben will, vor der Parteizentrale der Liberalen. Andere dürfte es noch schlimmer treffen: Sie sind jung und doch schon komplett am Ende.

Rührende Solidarität

Im Gegensatz zu vielen Bundesbürgern, denen das Schicksal der Liberalen herzlich egal ist, gibt es von den mehr als 11.000 Schlecker-Frauen, die nach der Insolvenz der Drogeriekette ihren Job verloren, eine große Solidarität mit der FDP. Mit einer ganzen Reihe von Tipps wollen die ehemaligen Angestellten den vor dem Nichts stehenden FDP-Männern Mut machen.

„Wir können Philipp Rösler nur empfehlen, schnellstmöglich eine Anschlussverwendung selber zu finden“, sagt Ex-Schlecker-Frau Heike W. warmherzig. Möglichkeiten gebe es wie Sand am Meer: Der ehemalige Vizekanzler könne doch eine eigene Tante-Emma-Partei aufmachen, Hartz IV beantragen oder in Depressionen verfallen. „Das hat vielen von uns auch weitergeholfen in der Krise“, so die frühere Schlecker-Kassiererin, „gut, dass die FDP damals quasi im Alleingang Auffanggesellschaften für uns verhindert hat.“

Hoffnung für die Liberalen

Möglicherweise gibt es aber noch einen Hoffnungsschimmer für die Liberalen: Wie es heißt, will ein ausländischer Investor die FDP aufkaufen, zerschlagen und nach Rumänien ausgliedern. „Und wenn daraus nichts wird, kann Dirk Niebel bei mir im Kiezladen in der Fotoabteilung anfangen“, verspricht Heike W., „ich brauche noch eine Entwicklungshilfe.“

Quelle: Glasauge

5 Kommentare leave one →
  1. Novotes permalink
    24. September 2013 12:34

    Gut gegeben: Schwarz-Geld wurde abgewählt.

    Und ebenfalls sollte auf die Nichtwähler/innen kein überhobener Augenmerk verwendet werden, denn rund 1/4 aller AfD-Wähler kam aus dem „Nichts“, ebenso wie 160.000 Votes-Likes vom bisherigen LINKE-Wählervolk … das sollte zu denken geben, wenn hier immer wieder über die (Ohn)Mächtigkeit der Mehrheit der Nichtwähler fabuliert wird. Meistens wählen die dann doch mal „Protest“, meistens rechts.

    • 24. September 2013 19:25

      statistisch gesehen merkste selber, dass das die falsche panik ist, und unlogisch – die nichtwähler sind dennoch immer noch die (einfache) mehrheit, und durch irgend eine regierung „vertreten“ ist nur eine minderheit – also nichtwähler wählen nicht „protest“. dann sinds ja „wähler“. 😉

    • 24. September 2013 22:24

      unlogisch. weil ich niemand gewählt habe, kam gestern der Bus zu spät??
      und Nichtwähler, die „Protest“ wählen, sind ja dann Wähler! Die Nichtwähler haben, auch nach bürgerlicher Presse, weiterhin die „einfache“ Mehrheit. „Legal“ mag eine zu bildende ReGIERungskoalition sein, sie bleibt aber eine Minderheitsvertretung und moralisch legitim ist sie sowieso nicht.
      Mir gibt es natürlich weiterhin zu denken, wenn Menschen sich auf Zeit vertreten lassen, anstatt sich zu organisieren.
      Das Augenmerk auf die Nichtwähler stärkt zumindest das Selbstbewusstsein etlicher, die dann der demnach willkürlichen bewaffneten und uniformierten Staatsmacht gegenüberstehen, die eben KEINE Mehrheit legitimiert hat.

  2. was soll der scheiß permalink
    24. September 2013 21:49

    die fdp-schweine kassieren 2 jahre fette überganfsgelder und später fette pensionen

  3. Deutschland geht es gut, der Arbeitsmarkt wartet händeringend auf die Fachkräfte aus der FDP-Fraktion. permalink
    25. September 2013 11:21

    🙂

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