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Schwarz-Roter Ticker (110) [6 Meldungen]

27. Januar 2013

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„Die Vorurteile gegen die Anarchisten bekämpfen“

de-fb-11-12-2012titelSo lautet der Titel und Schwerpunkt der November-Dezember (2012) Ausgabe der Zeitschrift „Gegen die Strömung“. Diese verortet sich bei Stalin und Lenin und will eine „Revolutionär-Kommunistische Partei“ aufbauen. Was hat das also mit uns zu tun? Warum dieser Hinweis hier im Schwarz-Roten Ticker? Nun, der Hinweis erfolgt, da man dem Text der Flugschrift nicht absprechen kann, sich aufrichtig mit dem Anarchismus auseinandersetzen zu wollen. Es ist keine Schmähschrift sondern ein Versuch innerhalb der kommunistischen Strukturen bestimmte Vorurteile gegen Anarchisten zu widerlegen. Einige Schwachpunkte haften dem Text aber dennoch an: So verneint er, das der Anarchismus konkrete wirtschaftliche Vorstellungen für die Organisation der Gesellschaft nach einer gelungenen Revolution vorweisen kann, wobei der Anarcho-Syndikalismus bzw. Syndikalismus überhaupt keine Erwähnung findet. Und er vermittelt ein etwas naives Bild über die Anarchisten, wenn es um die Niederhaltung und Bekämpfung der konterrevolutionären Kräfte geht. (Dabei mag die vorherrschende „gewaltfreie“ Grundhaltung weiter Teile des anarchistischen Spektrums eine Rolle spielen). Es gäbe noch weitere Anmerkungen zu machen. Doch wer sich dafür interessiert mag selber auf der Homepage der Gruppe lesen, was sie zu sagen haben oder die Flugschrift auf einer Demo entgegen nehmen. Für die Schärfung und Überprüfung der eigenen Ansichten sollen solche Texte ja hin und wieder auch ganz nützlich sein.

Link: http://gegendiestromung.info/die-vorurteile-gegen-die-anarchisten-bekampfen/

Anarchia-Versand: Shop überarbeitet

anarchia-versand-netSeit Jahren bietet der Anarchia-Versand aus Wien ein umfangreiches Sortiment an Büchern, T-Shirts, Fahnen, Buttons, Filmen und CD`s zu den Themenschwerpunkten Anarchismus, Feminismus / queer theory, Antifa, Kapitalismuskritik, Zapatismus, radikale Linke, ArbeiterInnenbewegung, Antimilitarismus, Gesellschaftskritik und Sexualität / Erotik an. Mit Anfang Jänner 2013 wurde der Shop überarbeitet: Nach Österreich und Deutschland kosten Bestellungen bis 60.- Euro nun pauschal 3.- Euro Porto, ab 60.- Euro sind diese portofrei. Shop sowie Bestellvorgang wurden übersichtlicher gestaltet. Der gesamte Shop wird nun per SSL verschlüsselt (bisher nur der Bestellvorgang). Das Sortiment wurde erweitert, u.a. mit einer Vielzahl an Fahnen.

Aktuell sind über 3.000 Produkte online, www.anarchia-versand.net ist damit einer der angebotreichsten anarchistischen Online-Shops im deutschsprachigen Raum. Dabei wird der Versand hobbymäßig betrieben und ist nicht auf Gewinn orientiert – erzielte Überschüsse werden in den Ausbau des Angebotes gesteckt oder gespendet. In den letzten Jahren konnten so Beschäftigte bei Arbeitskämpfen unterstützt, antirassistische Initiativen gefördert oder anarchistische Infrastruktur in Wien ausgebaut werden.

Dritte Ausgabe der „Beobachter News“ erschienen

bn3Informationen in Bild und Text aus dem  Großraum Stuttgart bieten die „Beobachter News“. Enstanden aus dem Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit sieht man die Beobachter auf nahezu allen wichtigen politischen Anlässen der Region. Ein Schwerpunkt ihrer Aktiviäten ist dabei die Dokumentation von Polizeiverhalten-und Übergriffen. Ende Dezember erschien die dritte Ausgabe der Zeitschrift. Darin finden sich Beiträge zur 150. Montagsdemo gegen Stuttgart 21- über 7000 Menschen auf der Straße – kämpferische Rede von Volker Lösch… Besetzung des Stuttgarter Rathauses … … Aktionen gegen den Burschentag in S-Untertürkheim… Anti-Pelz-Demo in Stuttgart… Verurteilung des Antifaschisten Deniz K. … Flüchtlingsabschiebung vom Stuttgarter Flughafen… Prozess zum Heilbronner Polizeikessel… Demo für militärfreie Bildung und Forschung… und vieles mehr! Aktuell wurde eine Online-Ergänzung des Heftes zusammengestellt. Darin findet sich u.a. ein Bericht über ein neues soziales Zentrum in Heilbronn. Die Ergänzung kann hier kostenlos gelesen werden: http://www.die-beobachter.info/news_htm_files/BN_3-Ergaenzung.pdf I http://www.die-beobachter.info/news.htm

De Maizière verteidigt Pläne für Kampfdrohnen

Berlin. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat seine Unterstützung für den Einsatz bewaffneter Drohnen bekräftigt. »Unbemannte, bewaffnete Luftfahrzeuge unterscheiden sich in der Wirkung nicht von bemannten«, sagte er der Bild vom Samstag. »Immer entscheidet ein Mensch, eine Rakete abzuschießen.« Am Freitag war bekanntgeworden, daß die Regierung die Anschaffung bewaffneter Drohnen befürwortet. Eine Entscheidung dazu werde es im Frühjahr geben, sagte de Maizière. (AFP/jW)

„Homoehe“: Tausende in Paris auf der Straße

Paris. Kurz vor einer Parlamentsdebatte über die geplante Einführung der »Homoehe« und des Adoptionsrechts für homosexuelle Paare in Frankreich sind in Paris mehrere tausend Menschen für das Vorhaben auf die Straße gegangen. Unter den Teilnehmern in der Hauptstadt waren der Parteichef der Sozialisten, Harlem Désir, und die frühere Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot von der konservativen UMP. Zu der Kundgebung hatten Homosexuellenverbände, mehrere Gewerkschaften, Menschenrechts- und Frauenorganisationen sowie linke Parteien aufgerufen. Am Vortag waren auch in Lyon und in Montpellier Tausende Menschen für das Vorhaben auf die Straße gegangen. Umfragen zufolge sprechen sich inzwischen auch fast zwei Drittel der Franzosen für die »Homoehe« aus, für ein Adoptionsrecht plädieren 49 Prozent. (AFP/jW)

Protest gegen das Treffen der Deutsch-Griechischen Auslandshandelskammer in Frankfurt

ffmIn der prächtig beflaggten alten Frankfurter Börse, die von einer Polizeihundertschaft weiträumig mit Metallgittern abgesperrt war, fand am Abend des 26. Januar eine Veranstaltung der Industrie und Handelskammer Frankfurt (IHK) mit einer Delegation der Deutsch-Griechischen Außenhandelskammer statt.Neben dem griechischen Innenminister Stylianidis nahmen u.a. H. J. Fuchtel, der Beauftragte der Bundesregierung für Griechenland und die stellvertretende IHK Präsidentin Hoyndorf an dem Treffen teil.Vor den Polizeisperren, teilweise mit Platzverboten belästigt  – es bestand der Verdacht, dass „gestört“ werden solle – und bei klirrender Kälte, demonstrierten rund 50 Menschen gegen genau die Politik, für die Versammelten stehen: die brutale europäische Austeritätspolitik. In Redebeiträgen per Megafon wurde über die dramatische Lebenssituation in Griechenland informiert, die Zerstörung der medizinischen Versorgung, die rassistischen Massenfestnahmen von über zehntausend Flüchtlingen, die straffreie Folter auf Polizeiwachen etc . und die Solidarität mit den kämpfenden Menschen in Griechenland bekundet. Die Solidarität mit der antiautoritären und anarchistischen Bewegung, deren Infrastruktur an Häusern, Druckereien und Radios von staatlichen Terrortrupps zerstört werden soll und die Solidarität mit den streikenden KollegInnen, wie denen der Athener Metro. Für die wurde nach einwöchigem Streik von der Troika-Regierung aus konservativer Néa Dimokratía, sozialdemokratischer Pasok und Dimar (Demokratische Linke) die Zwangsrekrutierung angeordnet. Mit einem Gesetz aus der Zeit der Militärdiktatur versuchen Ministerpräsident Samarás und Konsorten den Widerstand der Arbeiterinnen und Angestellten gegen die Abschaffung der ausgehandelten Tarifverträge, gegen brutale Lohn- und Rentenkürzungen, gegen Kündigungen und die totale Privatisierungen zu brechen und zu kriminalisieren. Dagegen bekundeten die Protestierenden, dass sie an der Seite ihrer Genossinnen und Genossen in Griechenland und den anderen Ländern stehen und wiesen darauf hin, dass deren beste Unterstützung die Revolte auch in Deutschland ist. (Linksunten Indymedia)

46 Kommentare leave one →
  1. Warum das Elektroauto sterben musste (Doku) permalink
    27. Januar 2013 23:15

    Warum das Elektroauto sterben musste (Doku)

    Warum das Elektroauto sterben musste Mel Gibson und Tom Hanks waren begeisterte Fahrer des „EV1“. Der Dokumentarfilm zeichnet die Einführung der Öko-Autos in Kalifornien nach und warum sie am Ende im großen Stil verschrottet wurden Der Smog von Los Angeles ist weltberühmt: „Kalifornien hat die schlechteste Luftqualität der Nation“. Darum erließ der Sonnenstaat 1990 eine Verordnung zur Einführung von Elektroautos, nachdem GM mit dem marktfähigen Modell EV1 die Machbarkeit bewiesen hatte. Bis 2003 sollten 10 Prozent aller in Kali­fornien verkauften Autos emissionsfrei sein. Aber daraus wurde nichts… Die wie eine Mischung aus Krimi und EV1-Werbespot inszenierte Doku zeigt, wer davon profitierte, dass das E-Auto wieder verschwand. Sie entlarvt, wie Hersteller Anti-Marketing betrieben, die Öl-Multis bessere Batterien vereitelten und die Bush-Regierung Kalifornien unter Druck setzte.

  2. "Frauenähnliche Kreaturen" und homophobe Finsterlinge permalink
    28. Januar 2013 08:36

    Quelle: Telepolis, von Ulrich Heyden http://www.heise.de/tp/artikel/38/38447/1.html

    Mit dem Gesetz gegen „homosexuelle Propaganda“, welches die Duma am Freitag in erster Lesung verabschiedete, schlägt Russland einen gefährlichen Weg ein

    Mit 388 gegen eine Stimme nahm die Duma am Freitag in erster Lesung ein Gesetz an, welches die „Propaganda für Homosexualität“ unter Kindern mit Geldstrafen belegt. Vor der Abstimmung hatten Aktivisten der LGTB-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) vor der Duma gegen das Gesetz demonstriert. Dabei wurden 20 Aktivisten von der Polizei festgenommen und rüde abgeführt. Gegendemonstranten, die russisch-orthodoxe Ikonen hielten und die Aktivisten mit Eiern bewarfen, konnten sich vor dem Parlament dagegen ungehindert bewegen. …

  3. Talk to Al Jazeera - Noam Chomsky: The responsibility of privilege permalink
    28. Januar 2013 09:42


    Linguist and political activist Noam Chomsky remains as vigorous as ever at the age of 84. His popularity – or notoriety as some would say – endures because he is still criticising politicians, business leaders and other powerful figures for not acting in the public’s best interest. At the heart of Chomsky’s work is examining the ways elites use their power to control millions of people, and pushing the public to resist. In this episode of Talk to Al Jazeera, Noam Chomsky sits down with Rosiland Jordan to talk about the two main tracks of his life: research and political activism.

  4. Has capitalism proven its durability? -C.Hedges/RD Wolff - 29.12.12 - Inside Story Americas permalink
    28. Januar 2013 10:42

    Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=EAnUgKGHOXM – AlJazeeraEnglish

    As unemployment in the US decreases and large companies expand their profit margins, we ask if the capitalist system has proven its ability to endure and adapt. Or should Americans be considering an alternative economic system?
    http://en.wikipedia.org/wiki/Chris_Hedges
    http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_D._Wolff

  5. 235 Milliarden Euro verschenkt permalink
    28. Januar 2013 11:32

    […] Ganz andere Schlussfolgerungen zieht die Linksfraktion im Bundestag: Sie drängt darauf, die staatlichen Einnahmen zu erhöhen. Um diese Forderung zu untermauern, haben die Steuerexperten der Linken, Axel Troost, Barbara Höll und Richard Pitterle, ausgerechnet, wie viel Geld dem Staat durch die von Rot-Grün und Schwarz-Gelb beschlossenen Steuersenkungen seit 1998 entgangen ist: Bis 2011 beläuft sich der Fehlbetrag auf 235 Milliarden Euro. Davon entfielen 17 Milliarden auf die Kommunen, 81 Milliarden auf den Bund und 137 Milliarden auf die Länder, so die Berechnungen, die der taz vorliegen.
    Berücksichtigt wurden dabei die Aussetzung der Vermögensteuer, die Absenkung der Körperschaftsteuer, die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer, die geringere Besteuerung von Kapitalerträgen, die Senkung der Einkommensteuersätze und neue Freibeträge bei der Erbschaftsteuer; gegengerechnet ist die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Anders als in bereits existieren Aufstellungen sind dabei die verfassungsgemäß gebotenen oder aus Sicht der Linken sinnvollen Maßnahmen – etwa die Erhöhung von Grundfreibeträgen und Kindergeld – nicht eingerechnet.
    Quelle: taz http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2013/01/26/a0139

    dazu: “Staatsschuldenkrise” und Handlungsfähigkeit der öffentlichen Hand. Alternativen zur Politik der leeren Kasse
    Die Probleme in Deutschland und in Europa sind viel zu tiefgreifend, um sie mit ein paar kosmetischen Anpassungen des Einkommensteuertarifs zu korrigieren. Die Wirtschaftskrise im Euroraum muss aktiv bekämpft werden, um den Menschen wieder eine Perspektive zu bieten.
    Quelle: Barbara Höll, Richard Pitterle und Axel Troost
    http://www.axel-troost.de/article/6812.staatsschuldenkrise-und-handlungsfaehigkeit-der-oeffentlichen-hand-alternativen-zur-politik-der-leeren-kasse.html

  6. Granado permalink
    28. Januar 2013 13:24

    http://www.taz.de/Debatte-Langzeitarbeitslosigkeit/!109685/
    26.01.2013 | 26 Kommentare
    Der Vorschlag kapituliert vor dem Stellenabbau: Ein großer Plan für Billigjobs
    Kommentar von Helga Spindler
    Im Oktober waren noch viele überrascht, als sich der Paritätische Wohlfahrtsverband mit dem FDP-Abgeordneten Pascal Kober zusammentat, um ein neues Beschäftigungsmodell für Langzeitarbeitslose vorzuschlagen. Inzwischen haben aber SPD und Grüne in enger Kooperation mit Beschäftigungsfirmen und Verbänden ein ähnliches Konzept für 200.000 Langzeitarbeitslose entwickelt – einen „echten sozialen Arbeitsmarkt“. Beide Parteien brachten inzwischen entsprechende Anträge in den Bundestag ein.
    Alles klingt zunächst recht harmlos: Ganz freiwillig, existenzsichernd bezahlt und möglichst langfristig soll Langzeitarbeitslosen am ersten Arbeitsmarkt eine Beschäftigung verschafft werden…
    Professor Stefan Sell*, der das Modell entwickelt hat, schwärmt von einer „multiplen Win-win-Situation“, bei der für die Betroffenen ein normales, nicht stigmatisierendes Beschäftigungsverhältnis herausspringe. Für die Vermittlung in die Jobs sollen die Kriterien „Zusätzlichkeit“ zum ersten Arbeitsmarkt und „Gemeinnützigkeit“ wegfallen, die als Voraussetzungen die bisherige Förderpolitik von ABM bis zu 1-Euro-Jobs und Bürgerarbeit geprägt haben. Sie waren in der Praxis nur schwer einzuhalten…
    * http://www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/
    http://www.stefan-sell.de/
    Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz

    s.a. Sozialrechtlerin über Langzeitarbeitslose: „Ein gigantischer Niedriglohnsektor“
    Die Sozialrechtlerin Helga Spindler spricht über die Pläne des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für Langzeiterwerbslose und sinnvolle Arbeitsmarktkonzepte.
    http://www.taz.de/!104851/

    http://www.annotazioni.de/post/1110/print/
    Autoritärer Liberalismus: Carl Schmitt, Heinrich Brüning und der U-Bahn-Streik in Athen
    von Patrick Schreiner, 28. Januar 2013.
    In der vergangenen Woche hat die griechische Regierung durch einen gewaltsamen Polizeieinsatz und durch die Anwendung eines Notstandsgesetzes das Ende des U-Bahn-Streiks in Athen erzwungen. Mindestens zehn Arbeiter wurden bei dieser autoritären Missachtung von Streikrecht und Koalitionsfreiheit verletzt. Der Vorgang macht deutlich: Gerade der marktradikale Neoliberalismus braucht den starken Staat, und er schafft ihn sich als repressiven. Wir wissen das mindestens seit Carl Schmitt und Heinrich Brüning – eigentlich…

  7. 'I Will Not Obey' - Utah Phillips on Anarchism permalink
    29. Januar 2013 10:14


    Utah Phillips talks about Ammon Hennessy and anarchism.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Utah_Phillips
    http://de.wikipedia.org/wiki/Utah_Phillips

  8. Granado permalink
    29. Januar 2013 13:34

    http://m.lto.de/recht/nachrichten/n/ovg-rheinland-pfalz-urteil-7-a-1081612-identitaetsfeststellung-bahnhofsvorplatz-bundspolizei-gefahrenabwehr-zustaendig/
    OVG Rheinland-Pfalz zur Identitätsfeststellung
    Polizei durfte Rentner auf Bahnhofsvorplatz überprüfen
    25.01.2013
    Bundespolizisten dürfen zur Abwehr von Gefahren auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes auch vor einem Bahnhof Personen überprüfen. Dies entschieden die Koblenzer Richter am Donnerstag.

    http://www.nopnr.org/vorratsdatenspeicherung-von-reisedaten-bundesregierung-lasst-viele-fragen-offen/
    Vorratsdatenspeicherung von Reisedaten: Bundesregierung lässt viele Fragen offen
    January 28th, 2013 § 0 comments

    https://netzpolitik.org/2013/funkzellenabfragen-in-sachsen-alle-vier-tage-massenhafte-handyuberwachung-unschuldiger-im-freistaat/
    Funkzellenabfragen in Sachsen: Alle vier Tage massenhafte Handyüberwachung Unschuldiger im Freistaat
    Von Andre Meister | Veröffentlicht am: 28.01.2013 um 17:34h | 7 Responses
    In den ersten neun Monaten des letzten Jahres wurden in Sachsen in 60 Verfahren Funkzellenabfragen angeordnet… Drei Viertel aller Fälle waren Eigentumsdelikte, nur fünf betreffen Leib, Leben oder persönliche Freiheit.

    http://www.derwesten.de/widget/id6005744?ctxArt=7533247&view=print
    Jobcenter-Visite in Duisburg erschütterte Bezirks-Bürgermeister
    28.01.2013 | 17:25 Uhr
    Abgewiesen wurde Walsums Bezirksbürgermeister Heinz Plückelmann, als er den 18-jährigen Frank zum Jobcenter begleitete.

  9. Granado permalink
    29. Januar 2013 13:57

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/811230.die-kunden-werden-immer-aermer.html?action=print
    29.01.2013 / Inland / Seite 14
    Die Kunden werden immer ärmer
    Thüringens Sozialkaufhäuser sind derzeit gefragter denn je – weitere sind bereits in Planung
    Von Ralf Hübner, dpa
    Sozialkaufhäuser und Kleiderkammern gibt es in Thüringen inzwischen Dutzende, über fehlende Spenden können die Einrichtungen nicht klagen. Vor allem ältere Menschen greifen gern auf die Angebote zurück – aber nicht nur sie.

    http://www.fr-online.de/arbeit—soziales/gewerkschaften-in-den-usa-arbeiter-ohne-stimme,1473632,21569228,view,printVersion.html
    Arbeit & Soziales – 28 | 1 | 2013
    Gewerkschaften in den USA: Arbeiter ohne Stimme
    Von Thorsten Schröder
    Gewerkschaften in den USA droht die Bedeutungslosigkeit – mit gravierenden Folgen für die Arbeiter. Dafür sind auch deutsche Firmen mitverantwortlich.

    http://www.fr-online.de/politik/eu-arbeitsmarkt-london-will-rumaenen-abschrecken,1472596,21574306,view,printVersion.html
    Politik – 28 | 1 | 2013
    EU-Arbeitsmarkt: London will Rumänen abschrecken
    Von Bettina Vestring
    Im nächsten Jahr dürfen sich Rumänen und Bulgaren überall in der Europäischen Union eine Arbeit suchen. London befürchtet einen Ansturm. Grund genug für die Regierung, darüber nachzudenken, wie man sich einen möglichst schlechten Ruf verschafft.

    http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&dig=2013/01/28/a0080&cHash=96ec5c4401c08c17b6a71f35e52925d5
    28.01.2013
    Arbeitskampf nach Gutsherrenart
    STREIK Verpackungshersteller scheitert mit Versuch, einen Ausstand gerichtlich verbieten zu lassen
    KAI VON APPEN

    http://www.welt.de/wirtschaft/article113165708/Kaum-Anerkennungsantraege-fuer-Auslandsabschluesse.html?config=print
    27.01.13
    Fachkräftemangel: Kaum Anerkennungsanträge für Auslandsabschlüsse
    Migranten sollen helfen, den Fachkräftemangel zu lindern. Doch es gibt viel weniger Anträge zur Anerkennung von Qualifikationen als erwartet. Aus dem Ausland ist die Resonanz fast gleich Null.
    Von Dorothea Siems

  10. Holocaust Memorial Day — Erich Muehsam (1868-1934) permalink
    29. Januar 2013 14:42

    http://www.christiebooks.com/ChristieBooksWP/2013/01/holocaust-memorial-day-erich-muehsam-1868-1934/

  11. Stressreport Deutschland 2012 permalink
    29. Januar 2013 16:57

    Quelle: Spon http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/stress-report-deutsche-klagen-ueber-mehr-stress-im-job-a-880187.html

    Umfrage: Deutsche klagen über mehr Stress im Job
    Termin- und Leistungsdruck, dauernde Unterbrechungen und Wochenendarbeit: Fast die Hälfte der Deutschen klagt einer Umfrage zufolge über wachsenden Stress am Arbeitsplatz. Jeder Vierte verzichtet sogar auf Pausen.
    Berlin – 43 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind überzeugt, dass die Belastungen im Job in den vergangenen zwei Jahren zugenommen haben. Das geht aus dem „Stressreport Deutschland 2012“ …

    Stressreport Deutschland 2012 – Bundesanstalt für Arbeitsschutz …
    http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd68.pdf?__blob=publicationFile&v=4

    Dump the Bosses Off Our Backs

  12. "One billion rising" V-Day: Globaler Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen permalink
    29. Januar 2013 17:28

    Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/811339.one-billion-rising.html
    Von Johanna Treblin

    Fünf Frauen wurden im vergangenen Jahr in Berlin von ihren Partnern umgebracht. Zum Teil auf grausame Weise: Sie wurden enthauptet, zerstückelt, verscharrt. Häusliche Gewalt ist die häufigste Art der Gewaltanwendungen gegen Frauen in Deutschland. Am 14. Februar sollen die Frauen, die geschlagen, bedroht und vergewaltigt werden, eine Stimme bekommen. An diesem Tag ist nicht nur Valentinstag, sondern auch V-Day: Globaler Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen. V steht für Victory (Sieg), Valentine (Valentinstag) und Vagina. „One billion rising“, heißt das Motto des Aktionstages – für eine Milliarde Frauen, die weltweit zumindest einmal in ihrem Leben Beleidigungen und Erniedrigungen, psychischen und körperlichen Bedrohungen und Gewalttaten ausgesetzt sind. Auf der ganzen Welt sind zum 15-jährigen Bestehen des Aktionstages Tanzdemos und andere Events geplant. In Berlin sind es rund 90 Einzelaktionen: Gruppen aus Berlin, Bonn und Erlangen haben Tanz-Flashmobs angekündigt, Coburg lädt zur Clubnacht.

    Während die Gewalt gegen Männer in der Regel von Unbekannten und im öffentlichen Raum ausgeht, trifft es Frauen meist im nahen sozialen Umfeld.

    Zum Aufruf im Missy Magazine

    Zur Webseite: onebillionrising.tumblr.com

  13. Economic Update: "Beyond Austerity to Economic Democracy" by RD Wolff permalink
    29. Januar 2013 17:36

    Published on January 28, 2013 at http://www.rdwolff.com

    Updates on global capital’s devastating moves and on the FED’s huge recent expansion of the money supply. Interview with Prof. Jan Rehmann: a Gramscian analysis of the Occupy movement. Response to listeners (1) how transition to workers self-directed enterprises (WSDEs) would change education and (2) an example of WSDEs today, New Era Windows of Chicago.
    [audio src="http://www.rdwolff.com/download/sites/default/files/Econ_Update_Truthout.2013.01.26.32k.mp3" /]

    On Economic Update with Professor Richard Wolff, Wolff and guests will discuss the current state of the economy, both locally and globally in relation to the economic crisis.

    Wolff will focus on wages, jobs, taxes, and debts – and on interest rates, prices, and profits. We aim to explain why certain economic changes are happening and other changes get postponed or blocked and we will explore alternative ways to organize enterprises, markets, and government policies. Economic Update is a weekly show for people who want to understand and change not only their own financial situation but also the larger economy we all depend on.

    To listen in live on Saturdays at noon, visit WBAI’s Live Stream

    Economic Update is in partnership with http://www.truthout.org

    Your radio station needs Economic Update! If you are a radio station, check this out. If you want to hear Economic Update on your favorite local station, send them this.

  14. Granado permalink
    29. Januar 2013 21:10

    http://wsws.org/de/articles/2013/jan2013/ruhr-j25.shtml
    Fast jeder vierte Jugendliche im Ruhrgebiet lebt von Hartz IV
    Von Elisabeth Zimmermann
    25. Januar 2013

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/print/153640
    Wenn die Kündigung in die Rehaklinik geschickt wird
    Stress am Arbeitsplatz und Kündigung: „Wie misst man eigentlich die Arbeitsleistung eines Produktentwicklers?“
    Peter Nowak 29.01.2013

    Klicke, um auf 20130128_Stellungnahme_Fuerth.pdf zuzugreifen


    Stellungnahme zu den Vorfällen SpVgg Greuther Fürth gegen FC Augsburg
    an bay. Innenminister

  15. Ärger mit Germaniten - Ein Scheinstaat mitten in Deutschland permalink
    29. Januar 2013 23:30

    Interessanter Schwachsinn
    Schon sehr komisch, dass die BRD mit solchen Scheinstaaten nicht fertig werden will.
    Erkenntnisgewinn ist zumindest das bei Zwangsräumungen untervermieten hilft 😉

    Ärger mit Germaniten – Ein Scheinstaat mitten in Deutschland – Teil 1/2

    Ärger mit Germaniten – Ein Scheinstaat mitten in Deutschland – Teil 2/2

    Scheinstaaten (auch Mikrostaat, Mikronation, Spaßstaat, virtueller Staat) sind private Konstrukte und Staatssimulationen, die den Anschein erwecken, eigenständige souveräne Staaten zu sein.

    Scheinstaaten fehlen die völkerrechtlichen Vorraussetzungen, als eigenständiger Staat zu existieren und handeln zu können. Derartige Gebilde werden daher auch nicht von anderen Staaten anerkannt. Sie sind ebenfalls keine „atypischen Völkerrechtssubjekte“ wie der „Souveräne Malteserorden“ oder das „Internationale Komitee vom Roten Kreuz“, die selbst keine Staaten sind, aber über eine internationale Anerkennung verfügen.

    Schein- und Mikrostaaten sind nicht mit so genannten Zwergstaaten (San Marino, Monaco, Liechtenstein) oder Kirchenstaaten wie dem Vatikan zu verwechseln.

    Scheinstaaten werden meist aus finanziellem Interesse gegründet. Zukünftigen „Staatsbürgern“ werden niedrige oder fehlende Steuern versprochen oder gegen Gebühren Dokumente aller Art, Autokennzeichen, Führerscheine und Diplomatenpässe mit „diplomatischer Immunität“ verkauft.

    Auch gab es zahlreiche Scheinstaaten, die gegründet wurden, um politischen Ziele einer Gruppierung oder Bewegung mehr Aufmerksamkeit zu verleihen. So gab und gibt es Scheinstaatbildungen aus der so genannten Szene der kommissarischen Reichsregierungen.

    Manche Scheinstaaten sind lediglich internetbasierend (Cybernation) oder computerspielbasiert und beanspruchen somit kein herkömmliches Staatsgebiet oder Territorium.

    Einige Scheinstaaten wurden von Personen geründet, die man als Exzentriker bezeichnen könnte.

    Unter dem Namen Germanitien versuchen Privatleute (so genannte „Germaniten“), ebenfalls innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland, einen eigenen Scheinstaat in der Ortschaft Westerheim zu betreiben, dem 7.000 Staatsbürger angehören sollen. Allerdings bezeichnen sich auch Personen außerhalb von Westerheim als zu Germanitien zugehörig. Dazu zählt beispielsweise die „Erbschänke Zum Schwan“ in Schwanstetten. Nach Ansicht der „Präsidentin“ Ulrike Kuklinski (zugleich Präsidentin der Ringvorsorge (RV)) „reiche es aus, sich auf ein „320. Übereinkommen (89/1) der UN“ und eine Staatsproklamation zu berufen, um einen neuen Kleinstaat gründen zu können. Der Fall „Germanitien“ und der staatsrechtliche Hintergrund werden in einem interessanten Artikel der „Schwäbischen“ vom 13. Mai 2011 erörtert.

    Als Inhaber eines gefälschten Diplomatenpasses des Scheinstaats Germanitien erwies sich der Automechaniker Karl Meyer. Meyer ist Mitglied des Zentralrat Souveräner Bürger und in Betrügereien um die Nürnberger Firma GFE verwickelt. Die GFE bot einen Rapsöl-Wundermotor mit unwahrscheinlich hohem Wirkungsgrad an. Kunden sollten 20 Jahre lang hohe Renditen durch eine betriebswirtschaftlich widersinnige Rückpachtung erhalten. Nach Anzeigen von GFE-Kunden wurde 2010 ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gegen 17 Beschuldigte eröffnet und 8 mutmaßliche Betrüger verhaftet. Laut Nürnberger Zeitung vom 20. August 2012 wurde Meyer von Münchner Bundespolizisten auf Grund eines Nürnberger Haftbefehls am Flughafen München festgenommen. Meyer war auf dem Heimweg von Tunis. Bei seiner Einreise nutzte ihm auch sein „professionell wirkender“ Diplomatenpass von Germanitien nichts.

    Mehr Informationen zum Thema Germanitien:

    http://blog.krr-faq.net/?p=1327

    http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-Bundesrepublik-erkennt-Germanitien-nicht-an-_arid,5074465.html

    http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-Bundesrepublik-erkennt-Germanitien-nicht-an-_arid,5074465.html

    http://psiram.com/ge/index.php/Scheinstaat#Germanitien

    http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-Polizisten-verhaften-Frau-aus-Germanitien-_arid,5331240.html

    http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/laichingen/rund-um-laichingen_artikel,-Polizisten-verhaften-Frau-aus-Germanitien-_arid,5331240.html

  16. Winning the Case for Freedom! permalink
    29. Januar 2013 23:52

    Winning the Case for Freedom!

    Stefan Molyneux of Freedomain Radio helps you close the case for freedom. Recorded at the Porcupine Freedom Festival in New Hampshire.

  17. Anarchist analysis of the global capitalist crisis permalink
    29. Januar 2013 23:55

    Anarchist analysis of the global capitalist crisis

    A very detailed talk on the cause of the current world financial crisis that starts off by explaining the background economics in an easy to understand manner, moves on to the role the war and other events apart from the sub-prime crash played and concludes with a look at what opportunities have been created for anarchist by this sequence of events. The discussion afterwards concentrates on the specifics of the situation in Ireland where the meeting was recorded.

    WSM
    Producer: Andrew Flood

  18. An Anarchist's Story Ethel MacDonald (Mark Littlewood) - Brightcove permalink
    30. Januar 2013 00:00

    An Anarchist’s Story Ethel MacDonald (Mark Littlewood) – Brightcove

    movie by Mark Littlewood Ethel MacDonald (24 February 1909—1 December 1960) was a Glasgow-based Scottish anarchist and activist and, in 1937, during the Spanish Civil War, a propagandist on Barcelona Anarchist radio. For more information about Ethel MacDonald see: http://eng.anarchopedia.org/Ethel_MacDonald

  19. Granado permalink
    30. Januar 2013 14:10

    Klicke, um auf ueberwachung138-download.pdf zuzugreifen


    FAKT | Das Erste | 29.01.2013 | 21:45 Uhr
    Regierung stoppt vorerst Überwachungs-Gesetz
    Eigentlich wollte die schwarz-gelbe Koalition am Freitag im Bundestag über ein neues Gesetz zum Datenschutz von Arbeitnehmern abstimmen lassen. Doch jetzt haben Union und FDP vorerst einen Rückzieher gemacht. Grund ist die anhaltende Kritik an dem Entwurf. Wie der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer, sagte, sollen noch einmal „intensive Gespräche“ geführt werden. Zustimmung für diesen Schritt kommt sowohl von der Opposition, als auch von Gewerkschaften, Verbänden und dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar.

  20. Granado permalink
    30. Januar 2013 15:22

    http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/ndr/die-story-im-ersten-arbeiten-fuer-gottes-lohn-100.html
    Mo, 28.01.13 | 22:45 Uhr
    Die Story im Ersten: Arbeiten für Gottes Lohn
    Wie die Kirche ihre Sonderrechte ausnutzt
    Über Gerechtigkeit und Nächstenliebe reden die Kirchen gern und viel. Doch viele ihrer Mitarbeiter vermissen genau diese Tugenden, wenn es um die Bedingungen an ihren Arbeitsplätzen geht. Immer wieder kämpfen sie gegen Lohndumping und Leiharbeit in ihren kirchlichen Einrichtungen. Rund 1,3 Millionen Menschen sind bei den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie beschäftigt. Damit sind die Kirchen nach dem Öffentlichen Dienst der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland.
    Die Dokumentation „Arbeiten für Gottes Lohn“ schildert, wie sich viele Beschäftigte gegen ihren Arbeitgeber Kirche wehren, wie sie sich organisieren und für gerechtere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen engagieren. Ein Streikrecht haben sie nicht, denn die Kirchen genießen in diesen arbeitsrechtlichen Konflikten ein „Selbstbestimmungsrecht“, das das Grundgesetz jeder Religionsgesellschaft garantiert.
    Die Autorin Gita Datta hat quer durch die Republik mit den Menschen gesprochen, die im „Namen des Herrn“ jeden Tag erleben, wie dieses „Selbstbestimmungsrecht“ ausgenutzt wird. Und wie wenig das mit den ansonsten immer wieder gepredigten Tugenden der Gerechtigkeit und Nächstenliebe zu tun hat.
    http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/13210930_die-story-im-ersten-arbeiten-fuer-gottes-lohn

  21. Psychopathen ohne Hitlerbart / "Ich betrachte das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie als potentiell bedrohlicher ..." permalink
    30. Januar 2013 21:12

    Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=16015

    Bei aller Pflicht zur historisch genauen Erinnerung an die Bedingungen der Möglichkeit der sogenannten „Machtergreifung“ und zur Beantwortung der Frage: „Wie war das eigentlich?“ (Max von der Grün) darf man sich nicht den Blick auf Gefahren der Gegenwart verstellen. Adorno hat auf die vernebelnden Tendenzen der berühmten „Aufarbeitung der Vergangenheit“ bereits früh hingewiesen, indem er eingangs seines gleichnamigen Vortrags aus dem Jahre 1959 sagte: „Ich betrachte das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie als potentiell bedrohlicher denn das Nachleben faschistischer Tendenzen gegen die Demokratie.“ Man ruft mit Blick auf Hitler: „Haltet den Dieb!“ – und lässt die heutigen Diebe entkommen. Von Götz Eisenberg
    …weiter…s.o. > Quelle.

  22. Rechte Gewalt: Geschönte Opferzahlen permalink
    1. Februar 2013 09:04

    Einem Obdachlosen in Oschatz traten Angreifer so lange ins Gesicht, bis er sich nicht mehr rührte. Der Mann verstarb. Am vergangenen Freitag wurden die Angreifer wegen Totschlags verurteilt. Ein rechtsextremes Motiv sah das Gericht nicht als erwiesen an, obwohl es durchaus Indizien dafür gab. Der Anführer des Angriffs hat eine „88“ tätowiert, ein in der Naziszene beliebtes Symbol für „Heil Hitler“ – gern zeigt er sich auch mit Reichskriegsflagge.
    Quelle: NDR-Mediathek http://www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/opferzahlen101.html

    • Vom Fortleben des Nationalsozialismus permalink
      1. Februar 2013 09:19

      Quelle: http://www.freie-radios.net/53435
      Inge Deutschkron hat gestern im Bundestag ihr Leben beschrieben als Verfolgte vor 1945 und in Deutschland nach 1945. Im Kontext des NSU Komplexes besprechen wir diese Rede von Ausweisung und von verweigerter Rückkehr, als auch aktuelle deutsche Zeitgeschichte.

      Die Reden der Gedenkstunden des Bundestages sind unter bundestag.de als Text und auch als Video einsehbar.
      Die Bewerbungsrede des Polizeigewerkschafters Lenders ist vom NDR ausgestrahlt worden.

      http://www.juedische-allgemeine.de/
      »Es war mir keine Ehre«
      Inge Deutschkron über ihre Gedenkrede im Bundestag

      s.a.: http://www.publikative.org/

      Darin: „Wenn man hier die Budapester Straße ein paar Meter hochgeht, und dann vom Pferdemarkt fünf Stationen mit dem Bus fährt, kommt man in die Schützenstraße. Dort waren auch die Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aus Jena unterwegs – genau vor 11,5 Jahren. Am 27. Juni 2001 betraten Böhnhardt und Mundlos den Laden der Familie Tasköprü in der Schützenstraße. Sie feuerten mit zwei Waffen aus kurzer Entfernung auf den 31-jährigen Süleymann Tasköprü und ermordeten ihn. Die Neonazis verübten ihre Morde unmaskiert, weiße deutsche Männer um die 25 bis 30 Jahre alt – die Neonazis wollten mit ihren Taten eine maximale Verunsicherung bei Menschen mit Migrationshintergrund verbreiten: Es kann Euch überall treffen, selbst in Eurem eigenen Geschäft. Die Botschaft kam an, zumindest bei den Menschen mit Migrationshintergrund, die gegenüber der Polizei auf Neonazis als mögliche Täter hinwiesen. Erfolglos. In den folgenden Jahren taten die Ermittler in Hamburg alles, um einen Auftragsmord unter Türken wegen Schulden, die das Opfer gehabt haben soll, zu konstruieren. Aus mir vorliegenden Ermittlungsakten geht hervor, dass eine islamische Gemeinde in Hamburg im Jahr 2006, nach dem neunten Mord der Rechtsterroristen, einen Drohbrief erhielt. Darin hieß es:

      Türken-Hasser sind wir alle. Ihr habt Euch hier eingeschlichen und bleibt Multikulti und Verbrecher. Es ist doch gut, dass einer mal ein paar Türken abknallt. Ich habe mich darüber gefreut.

      Der Vorstand der islamischen Gemeinde übergab den Brief der Polizei. Die Ermittler wurden also noch einmal darauf hingewiesen, wo die Täter zu vermuten sind. Die Polizei bezeichnete den Absender des Drohbriefes als „geistig verwirrt“. Immerhin war der Absender aber in der Lage, das rassistische Motiv der Taten zu erkennen – im Gegensatz zur Polizei, zu den Medien – und auch zu uns.“

  23. Weiße Farbkleckse schlimmer als 3,81€ Stundenlohn? permalink
    1. Februar 2013 10:59

    Weiße Farbkleckse schlimmer als 3,81€ Stundenlohn?

    Was ist schlimmer: prekäre Arbeitsbedingungen oder weiße Fußstapfen in der Innenstand von Jena? Wenn man die mediale Öffentlichkeit in Jena anschaut scheint es eher das Letztere zu sein. Deswegen gab es am 22.Januar 2013 ein Prozess am Amtsgericht Jena, bei dem mehrere Leute wegen Sachbeschädigung vor Gericht standen. Der Hintergrund war eine Aktion der „Industriellen Reservearmee“ in der Vorwoche vom 1.Mai 2011. Bei einem Stadtrundgang wurden prekäre Orte der Stadt Jena aufgesucht und diese mit weißen Fußstapfen markiert. Insgesamt wurden damals 4 Orte aufgesucht. Die Universität Jena, bei der Angestellte teilweise 60 Stunden in der Woche arbeiten müssen, eine bundesweite Friseurkette, die 3,81€ Stundenlohn zahlt, eine große Leiharbeitsfirma und die stadteigene Arbeitsvermittlungsfirma „Jenarbeit“. Einer der Angeklagten erzählt von der Aktion und deren Hintergründe. Das Verfahren wurde inzwischen mit einer Zahlung von je 100€ pro Person Geldstrafe eingestellt.

  24. Krümelmonster erpresst Leibniz-Keks permalink
    1. Februar 2013 12:29

    Ein Monster geht auf den Keks
    Na klar, wer sonst?

    Tagelang rätselten Kriminalisten, wer eine solche Tat vollbringen konnte. Offenbar unter den Augen der Öffentlichkeit war in Hannover das Wahrzeichen jener Firma geklaut worden, die den Deutschen das Wort „Keks“ beschert hatte. Dabei konnte es doch nur einen geben, der sich das 20 Kilo schwere Messinggebäck unter den Nagel reißen würde. Und der hat sich jetzt gemeldet.

    Von Josy Wübben, NDR

    http://www.tagesschau.de/schlusslicht/kruemelmonster100.html

  25. Sehr witzig: Die Linke will 100-%-Demokratiesteuer permalink
    1. Februar 2013 12:34

    Programm für die Bundestagswahl
    Linkspartei will 100-Prozent-Steuer ab 500.000 Euro

    Die Linkspartei will sich nach einem Zeitungsbericht in ihrem Wahlprogramm dafür aussprechen, Jahreseinkommen ab einer halben Million Euro zu 100 Prozent zu besteuern. Parteichef Riexinger sagte, die Kappung der Einkommen ab 500.000 Euro sei „eine Demokratiesteuer“. [mehr]

    http://www.tagesschau.de/inland/linksparteisteuern100.html

  26. 1. Februar 2013 16:43

    Die Februar-Ausgabe der Gai Dào ist draussen.
    darauf hab ich gewartet!!! 😀
    http://fda-ifa.org/gai-dao-nr-26-februar-2013/
    (und so pünktlich, DA!!)
    auch wieder als: Online lesen | Bildschirm-Version | Druckbare Version, Farbe | ePUB Version – klasse!

  27. Berlusconi: Die "anarchistische" Rechte permalink
    2. Februar 2013 09:44

    Berlusconi: Die anarchistische Rechte (Quelle: taz, Autor: Michael Braun)
    Silvio Berlusconi ist wieder da. Einigermaßen hilflos sind die Erklärungen, die jetzt wieder bemüht werden angesichts dieser erneuten, der x-ten politischen Wiederauferstehung Berlusconis. Gewiss, das Fernsehen: Seit Dezember sind die Italiener unter Silvio-Dauerbeschuss, insgesamt an die 70 Stunden lang konnten sie den begnadeten Erzähler auf dem Schirm bewundern. Gewiss, das Verkaufstalent: Silvio Berlusconi kann Wahlkampf wie kein anderer in Italien, angefangen bei der Gabe, auch grobe Lügen zu erzählen, ohne je zu erröten. Ein doppelter Blickwechsel könnte womöglich helfen, bei der Erklärung der politischen Unsterblichkeit Berlusconis weiterzukommen: erstens ein Blickwechsel weg von dem vermeintlich finster-genialen Kandidaten, hin zu seinen Wählern, und zweitens ein Blickwechsel weg von dem angeblichen Epochenbruch vor 20 Jahren, hin zu den großen Kontinuitätslinien in den Einstellungen der italienischen Wählerschaft. Es waren US-Politologen wie Gabriel Almond und Sidney Verba, die in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auszogen, um die Civic Culture in Italien zu erforschen. Bei den Wähler der regierenden Democrazia Cristiana und ihrer kleinen Koalitionspartner herrschte Misstrauen gegen “den Staat” vor, Passivität, eine Orientierung an engen Partikularinteressen: Weit entfernt vom angelsächsischen Ideal des Citizen, war ein gut Teil von ihnen vor allem willige Kundschaft von Klientelpolitik. “Amoralischen Familismus” taufte ein weiterer US-Politologe, Edward Banfield, dieses Einstellungsmuster.
    Quelle: taz
    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2013%2F01%2F26%2Fa0194&cHash=f0d1dce5dede2181a0665aa53211693b

    Anmerkung Orlando Pascheit/nachdenkseiten.de : Von wegen einfach Störenfried. Die Berlusconi-Allianz aus vierzehn Rechtsparteien kommt inzwischen nach Umfragen des Euromedia-Instituts auf 32 Prozent (Berlusconis Partei Volk der Freiheit, PdL, auf über 22 Prozent). Die gemäßigte Linke, Partito Democratico (PD) und Sinistra Ecologia Libertà, unter Pierluigi Bersani rutschte inzwischen auf 35 Prozent. Er arbeitet auf eine Koalition mit dem Mitte-rechts-Lager (13 Prozent) unter Mario Monti hin (Scelta civica, christdemokratische UDC und gemäßigt rechte Fini-FLI) hin. Die Internetbewegung “Fünf Sterne” des Komikers Beppe Grillo kommte auf 13 Prozent.
    Die entscheidende Frage ist, ob der Mitte-links-Block bei tendenziellem Zugewinn des Berlusconi-Lagers im Senat, der dem Abgeordnetenhaus gleichberechtigt ist, auch die Mehrheit erreicht.
    Michael Braun betont in seinem Artikel die Kontinuität der Partikularinteressen in Italien, räumt aber ein, dass Berlusconi in einem durchaus relevanten Punkt einen Bruch vollzog: “Anders als die italienischen Christdemokraten appellierte er offen und ungeniert an den amoralischen Familismus, heizte er die feindselige Haltung gegenüber dem Gemeinwesen offensiv an, ja lebte er sie mit seinen Prozessen wegen Steuerhinterziehung, wegen schwarzer Auslandskonten oder Bilanzfälschung geradezu exemplarisch vor. Millionen Wähler folgten ihm begeistert.” Berlusconi hat es in der Tat geschafft und schafft es anscheinend immer noch, breiten Schichten der Wählerschaft zu vermitteln, er sei einer von ihnen. Berlusconi und seine Wählerschaft treffen sich im sogenannten Furbismo (von “furbo” = Schlaumeier): Der Versuch, um jeden Preis gerissener zu sein als die anderen. Uns mag es dreist erscheinen, wenn Berlusconi seine “Schlauheit” so demonstrativ auslebt. Für viele Italiener scheint dies eine Form von “Ehrlichkeit” zu sein, die sich wohltuend von der hinter patriotischen Parolen verborgenen Gerissenheit der alten politischen Klasse abhebt. Und spricht der gute Mann nicht auch so recht aus dem Herzen vieler liberaler Wähler hierzulande oder Schweizer Bankiers, wenn er erklärt, dass Steuerhinterziehung eine Form von Notwehrrecht für Bürger gegenüber einem überbordenden Staat sei.
    Wenn Andrea Camilleri in einem Interview mit der SZ sagt: “Nach meiner Ansicht gibt es vor allem einen fortschreitenden Verfall der Moral in der bestimmenden Klasse, die die Bevölkerung stark beeinflusst hat” so klingt das ein wenig so, als ob es einmal bessere Zeiten gegeben habe. Aber ist Berlusconi wirklich eine “Anomalie in der italienischen Demokratie”? Andererseits geht Camilieri weit in die Geschichte zurück um Berlusconi in eine kontinuierliche Linie zu stellen: “Und so befinden wir uns in neuen Formen des Faschismus. Es sind mutierte Formen. Deshalb glaube ich, die Schäden des Berlusconismus werden so sein wie die Schäden des Faschismus. Es ist wie eine Verseuchung des Wesens der Italiener.“
    Und in der Tat hat Berlusconi ein System von persönliche Abhängigkeits- und Klientelbeziehungen, von Ämterpatronage auf die Spitze getrieben, in dem ausgehend von den Bedürfnissen ihres “duce” Gesetze und Amnestien durchgesetzt wurden. Diese kamen sowohl den normalen “Schlaumeiern” wie auch Interessengruppen in der Wirtschaft gelegen. Es geht eben nicht nur um die Privilegien eines engen Kreises von Berlusconi-Vertrauten oder um das Prinzip “jobs for votes”, sondern um den Austausch von Gefälligkeiten für Loyalität und Beschäftigung wie Maurizio Viroli die Botschaft des Belusconis beschreibt: „I defend you if you have trouble. Not only do you vote for me, you serve me — by speaking and talking well of me.”
    Die Basis des Bündnis von Wähler und Berlusconi kann durchaus umschrieben werden mit: Gefälligkeiten gegen Loyalität. – Natürlich hatte Berlusconi dank seiner wirtschaftlichen und medialen Macht, die er als Ministerpräsident mit seinem Einfluss auf die RAI, der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt, weiter festigen konnte, ideale Voraussetzungen um auf die politische Kultur Italiens einzuwirken und seine Botschaft zu verkünden: Ich bin wie ihr mit allen menschlichen Schwächen und ihr könnt sein wie ich.
    – Wir, die Deutschen, sollten uns allerdings nicht allzu sehr über die italienischen Zustände erheben. Zwar dürfte bei uns kaum der mächtigste Medienunternehmer zugleich Regierungschef werden können. Aber die Möglichkeit der Medien, auf die Politik Einfluss zu nehmen hat über die steigende Medienkonzentration zugenommen, wie die Organisation “Reporter ohne Grenzen” in ihrem jährlichen Bericht zur Pressefreiheit herausstellte: Nur noch Platz 17 im weltweiten Ranking von Pressefreiheit, wegen der abnehmenden Zeitungsvielfalt, des schwierigen Zugangs zu Behördeninformationen, des Einflusses von Unternehmen, die Mittels PR journalistische Inhalte beeinflussen [PDF – 68.3 KB].http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2013/130130_Nahaufnahme-Deutschland_layouted.pdf
    Und wie sieht es mit der “Moral in der bestimmenden Klasse” aus, der Camillieri in italien zuschreibt: “Wenn der Kopf stinkt, ist klar, dass die Verwesung anfängt, sich auf das Land auszubreiten.” Nun ja, Deutschland hat sich auch verändert. Neben der Macht- tritt immer mehr die Geldgeilheit in der Politik zu Tage. Und die Dreistigkeit, mit der manche Manager sowohl in der Finanz- wie auch der Realwirtschaft einen immer größeren Teil des Volkseinkommens in die eigene Taschen wirtschaften und dabei mit dem Segen des heiligen “Neolib” der Bevölkerung Lohnsenkungen predigen, wurde noch nie so ungeniert ausgelebt.

  28. heute show - Folge 105. 01.02.2013 permalink
    2. Februar 2013 10:24


    heute show – Folge 105 [Quelle:ZDF, youtube, 01.02.2013] (01.02.13 ~ 1.2.13)

  29. Pussy-Riot-Mitglied Tolokonnikowa im Krankenhaus permalink
    2. Februar 2013 11:19

    Pussy-Riot-Mitglied Tolokonnikowa im Krankenhaus

    Pussy-Riot-Aktivistin Nadeschda Tolokonnikowa liegt laut ihrer Bandkollegin Jekaterina Samutsewitsch im Krankenhaus des Straflagers in Mordwinien, wo sie ihre zweijährige Haftstrafe wegen des „Punk-Gebets“ der Gruppe in der Moskauer Erlöserkathedrale absitzt. „Tolokonnikowa wurde auf eigenen Wunsch und auf Wunsch ihres Anwalts zur Untersuchung ins Krankenhaus überwiesen“, teilte die Pressestelle der föderalen Strafvollzugsbehörde Russlands RIA Novosti mit.

    „Sie hat gesundheitliche Probleme. Das hat sie praktisch von der ersten Gerichtsverhandlung an gesagt. (…) Sie leidet unter häufigen Kopfschmerzen. Das kann im Übrigen eine Folge einer schweren Erkrankung sein“, sagte Pussy-Riot-Gitarristin Samutsewitsch, die gemeinsam mit Tolokonnikowa und Maria Aljochina für den Auftritt in der Kirche verurteilt, aber als einzige in einem Bewährungsverfahren freigesprochen worden war, in einem Interview mit dem Internet-Sender „Doschd“ (Rain TV).

    Im Gefängnisspital befinde sich Tolokonnikowa bereits seit einigen Tagen, so Samutsewitsch, die Zweifel daran äußerte, dass der Gefangenen dort die nötige medizinische Hilfe zukommt. Wahrscheinlich werde Tolokonnikowa dort lediglich überwacht, hieß es.

    Wie Samutsewitsch im Interview berichtete, arbeitet die prominente Gefängnisinsassin im Straflager beinahe rund um die Uhr: Um fünf Uhr ist Tagwache, dann bringt sie ihre Dienstschicht hinter sich, und danach werden den Gefangenen noch weitere Aufgaben gestellt. Viele von ihnen, nicht nur Tolokonnikowa, klagen über Müdigkeit, so Samutsewitsch.

    „Tolokonnikowa ist im Krankenhaus. Warum schweigen [Tolokonnikowas Lebensgefährte] Wersilow und die Unterstützer dazu, wenn sie davon wissen?“, schrieb der ehemalige Pussy-Riot-Anwalt Nikolaj Polosow auf Twitter. Der aktuelle Anwalt Tolokonnikowas, Oleg Newljutow, hatte indes am 30. Januar angekündigt, seine Mandantin am 31. Januar zu besuchen. Im Interview erwähnte er nichts davon, dass Tolokonnikowa ins Krankenhaus überstellt worden sei.

    http://russland-heute.de/in_brief/2013/02/01/pussy-riot-mitglied_tolokonnikowa_im_krankenhaus_21727.html

  30. Wieder „Stalinbusse“ auf Russlands Straßen unterwegs permalink
    2. Februar 2013 11:23

    Wieder „Stalinbusse“ auf Russlands Straßen unterwegs

    In Sankt-Petersburg, Wolgograd und Tschita gehen am 2. Februar Linienbusse mit Stalin-Porträts auf die Straßen. Anlass ist der 70. Jahrestag des Sieges von Stalingrad. Die Bilder sind seit Jahren umstritten.

    Nach Angaben des Koordinators der Aktion „Autobus des Sieges“ werden in Wolgograd (dem ehemaligen Stalingrad) fünf als Sammeltaxi kursierende Kleinbusse mit dem Konterfei des Diktators auf die Linie geschickt. Sie sollen bis zum 9. Mai, dem Tag des Sieges, im Einsatz sein.

    Im ostsibirischen Tschita werden es am 2. Februar auch ein Paar Busse sein, in Petersburg ein kostenloser Bus auf der zentralen Strecke Newski Prospekt-Wassili-Insel. Finanziell und organisatorisch werden die „Stalinbusse“ unter anderem von der kommunistischen Partei KPRF unterstützt.

    Die Busse mit Stalin-Porträts zum Tag des Sieges und anderen Kriegsgedenktagen stoßen immer wieder auf Kritik. Bürgerrechtler halten die Zurschaustellung von Stalin-Abbildungen für eine Verherrlichung des totalitären Sowjetführers.

    http://russland-heute.de/in_brief/2013/01/31/wieder_stalinbusse_auf_russlands_strassen_unterwegs_21687.html

  31. Mali: Kommt es zu einem Ma-fghanistan? permalink
    2. Februar 2013 11:30

    Mali: Kommt es zu einem Ma-fghanistan?

    Frankreichs militärisches Eingreifen in Mali gleicht eher einem Akt der Verzweiflung als einer durchdachten Militäroperation. Ohne dieses Engagement jedoch hätte die internationale Staatengemeinschaft vermutlich zusehen müssen, wie auf der Afrika-Karte ein neuer radikal-islamistischer Staat entsteht.

    Allem Anschein nach blieb sowohl Präsident François Hollande als auch dem französischen Generalstab absolut keine Zeit zum Nachdenken. Nachdem die Islamisten in Mali die strategisch wichtige Kleinstadt Kona mit Leichtigkeit eingenommen hatten, bereiteten sie bereits ihren Angriff auf die Hauptstadt Bamako vor.

    Die Gefahr des Entstehens eines neuen radikal-islamistischen Staates in Mali wurde schon seit Langem in den europäischen und afrikanischen Hauptstädten, aber auch bei den internationalen Organisationen – von der UNO bis zur Afrikanischen Union – mit Sorge diskutiert. Es wurden bereits Maßnahmen erwogen, mit deren Hilfe eine solche Entwicklung verhindert werden sollte.

    Es wird immer offensichtlicher, dass der „Dschihad in Mali“ keinesfalls eine zufällige Erscheinung ist und man diese durchaus hätte voraussehen können, wenn sich die internationale Staatengemeinschaft weniger ignorant und weniger anmaßend bei der Einschätzung der Vorgänge in der Region verhalten hätte.

    Bereits Ende der 1990er Jahre hatte die sogenannte „Bewaffnete Islamische Gruppe“ (GIA) mit Stützpunkt im Süden Algeriens den Maghreb und die Sahelzone in neun Militärregionen aufgeteilt, wobei eine dieser Zonen der Norden von Mali war, den die Islamisten nun zu ihrem Aufmarschgebiet gemacht haben.

    2007 benannte sich die GIA in „Al-Kaida im Islamischen Maghreb“ (AQMI) um und führte Angriffe auf militärische Einheiten der Länder der Sahelzone sowie terroristische Aktionen mit Geiselnahmen durch.

    Die AQMI pflegte engen Kontakt zu einigen Gruppierungen der libyschen Aufständischen und konnte somit den Löwenanteil der Waffen, die aus den Arsenalen der libyschen Armee gestohlen wurden, an sich reißen. Auch hier zeigt sich der Dilettantismus der NATO-Staaten, die am Sturz Gaddafis beteiligt waren.

    Im Jahre 2011 verkündete die AQMI die Gründung der „Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika“, die sich danach als Bewegung der Tuareg-Islamisten in der Gruppe „Ansar Dine“ formierte. „Ansar Dine“ lieferte den Tuareg aus der „Bewegung für die Befreiung des Azawad“ die Möglichkeit, den Norden von Mali als unabhängig von Bamako zu erklären.

    Sie half ihnen sogar, die Regierungstruppen immer weiter zurückzudrängen und sie unter Racheandrohungen schließlich komplett aus der Region zu vertreiben. Die Islamisten haben folglich vor den Augen der Weltöffentlichkeit bewusst und hartnäckig darauf hingewirkt, dass die riesige Sahelzone zu einer Hochburg des künftigen Dschihad auf dem gesamten afrikanischen Kontinent wird.

    Eines ist offensichtlich: Frankreich ist dazu verdammt, mit seinen Truppen in Mali zu verbleiben. Die Islamisten bereiten sich zwischenzeitlich auf einen Partisanenkrieg vor. Diesem wird Frankreich nicht gewachsen sein, selbst dann nicht, wenn es seine Bodentruppen verstärkt und die afrikanischen Einheiten ihm zu Hilfe kommen.

    Auch eine bislang noch hypothetische Beteiligung anderer NATO-Staaten wird an der Gesamtsituation, die in vielerlei Hinsicht dem ähnelt, was in Afghanistan passierte und noch immer passiert, wohl kaum etwas ändern.

    Schon jetzt sind durch die Ereignisse in Mali neue afrikanische Realien entstanden. Die wichtigste davon ist die endgültige Verwandlung des radikalen Islamismus in einen Faktor mit kontinentalen Maßstäben, der jederzeit zu einem völlig unerwarteten Zeitpunkt und an den ungewöhnlichsten Stellen Afrikas wieder auftreten kann.

    Es ist nicht auszuschließen, dass diese Entwicklung früher oder später auch diejenigen Länder im Norden Afrikas einholt, in denen „gemäßigte“ Islamisten infolge des „arabischen Frühlings“ an die Macht gelangt sind.

    Es ist zu hoffen, dass der Westen und die europäischen Länder nun endlich begreifen, wie illusorisch die Vorstellung ist, dass es sich mit ihrem Verständnis von Demokratie um einen universellen Wert handelt.

    Boris Tumanow arbeitete lange Zeit als Korrespondent der Zeitung Iswestija und der Nachrichtenagentur TASS in den französischsprachigen Ländern Äquatorial- und Westafrikas.

    http://russland-heute.de/meinung/2013/01/25/mali_kommt_es_zu_einem_ma-fghanistan_21597.html

  32. Mexiko Polizei sprengt Sekte um dubiosen Sex-Jesus-Guru permalink
    2. Februar 2013 11:36

    Mexiko Polizei sprengt Sekte um dubiosen Sex-Jesus-Guru

    Mexikanische Ermittler haben eine Sekte rund um einen dubiosen Sex- Guru gesprengt. Der Sektenchef soll sich als Reinkarnation von Jesus inszeniert, seine Anhänger zur Zwangsarbeit verdonnert und Frauen als Sex- Sklavinnen gehalten haben. Die auf den Namen „Defensores de Cristo“ (Verteidiger Christi) getaufte Gruppierung soll auch einen Prostitutionsring an der Grenze zu den USA unterhalten haben, wie die Nationale Einwanderungsbehörde am Dienstag mitteilte.

    Anfang der Woche hatten Bundespolizisten und andere Ermittler ein Haus nahe der Grenzstadt Nuevo Laredo im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas gestürmt. Dort stießen sie auf Anhänger der Sekte, die unter hygienisch miserablen Lebensumständen hausten – unter ihnen zahlreiche Kinder.

    Bei dem Einsatz wurden Sicherheitskräften zufolge auch 14 Ausländer aus Spanien, Brasilien, Bolivien, Venezuela, Argentinien und Ecuador festgenommen. Zudem seien zehn Mexikaner – hauptsächlich Frauen – in dem Haus gewesen, die die Sekte offenbar in ihre Gewalt gebracht hatte.

    Männlicher Guru zwang Opfer zu Sex und Arbeit

    Geleitet wurde der Kult demnach von einem männlichen Guru. Opferschützern zufolge ließ er seine Getreuen für sich schwer arbeiten und nahm von ihnen Geld. Zudem zwang er sie zum Sex oder zur Prostitution.

    Unterschiedlichen Angaben zufolge kommen zwei Männer der Gruppe als Sektenführer infrage: einerseits der Venezolaner Jose Arenas Losanger Segovia, ein dicklicher Mann mit kinnlangem lockigen Haar, der den Behörden zufolge 2006 mit einem Touristenvisum nach Mexiko einreiste. Andere Quellen, darunter auch die sekteneigene Website, sprechen von einem Spanier als Sektenführer. Demnach komme laut Medienberichten der Spanier Ignacio Gonzalez de Arriba alias „maestro fenix“ als Chef der Gruppe infrage.

    De Arriba kam laut der Sektenforscherin Myrna Garcia vor drei Jahren nach Mexiko. Er sei besonders engagiert in der „Bio- Programmierung“ gewesen, einer esoterischen Technik, mit der das menschliche Gehirn „reprogrammiert“ und dadurch von Schmerz und Ängsten befreit werden soll, so die Aktivistin vom Netzwerk für Sektenopfer. Mexikanische Medien veröffentlichten Bilder, auf denen der Spanier mit nacktem Oberkörper und attraktiven Frauen für die Kameras posiert.

    Wunderheilung, Hypnose und Exorzismus

    Die Tricks, mit denen die Sekte neue Mitglieder anlockte, waren jedenfalls wenig originell: Den Jüngern wurde Erfolg und Geld versprochen, zudem wurden sie im Kreis der „Auserwählten“, die „reinen Herzens sind“, willkommen geheißen. Wunderheilungen, Hypnose und Exorzismus waren die bevorzugten Methoden zur Manipulation. Schmerz- und Angstbekämpfung wurden in einem eigens dafür eingerichteten „Zentrum für Bio- Programmierung“ in Torreon im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila vermittelt, wie Aussteiger berichteten. Rund 2.500 Pesos (rund 145 Euro) stellte die Sekte für die angebotenen Kurse in Rechnung.

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun, welche strafrechtlichen Vergehen vorliegen. Da die Sekte seit rund drei Jahren bestand, müsse noch geprüft werden, wer zu den Opfern und wer zu den Tätern zähle. Die Verschwiegenheit innerhalb der Gruppierung erschwere die Ermittlungen. Nach Erkenntnissen des Innenministeriums unterhält die Sekte möglicherweise auch Ableger in Peru und Argentinien.

    http://www.krone.at/Welt/Mexiko_Polizei_sprengt_Sekte_um_dubiosen_Sex-Guru-Bizarrer_Jesus-Kult-Story-349383

  33. Spatz vom Dach permalink
    2. Februar 2013 14:04

    Die Woche der Kanzlerin – 02.02.2013

  34. TV: Chris Hedges - Death of the liberal class permalink
    2. Februar 2013 17:55


    According to Chris Hedges, liberal institutions are to blame for the downward spiral of the American political system. In his Big Thinkinglecture at Congress 2012, he argues that the liberal class—the press, universities, liberal religious institutions, labour unions and the Democratic Party—have forsaken their core values and sold out to corporate interests.

    • "Days of Destruction, Days of Revolt" Interview with C. Hedges permalink
      3. Februar 2013 11:54

      • "Days of Destruction, Days of Revolt" permalink
        3. Februar 2013 15:22

        „The devastation on Pine Ridge, in Camden, in southern West Virginia, and in the Florida produce fields has worked its way upward. The corporate leviathan has migrated with the steady and ominous thud of destruction from the outer sacrifice zones to devour what remains. The vaunted American dream, the idea that life will get better, that progress is inevitable if we obey the rules and work hard, that material prosperity is assured, has been replaced by a hard and bitter truth. The American dream, we now know, is a lie. We will all be sacrificed. The virus of corporate abuse—the perverted belief that only corporate profit matters—has spread to outsource our jobs, cut the budgets of our schools, close our libraries, and plague our communities with foreclosures and unemployment. This virus has brought with it a security and surveillance state that seeks to keep us all on a reservation. No one is immune. The suffering of the other, of the Native American, the African American in the inner city, the unemployed coal miner, or the Hispanic produce picker is universal. They went first. We are next. The indifference we showed to the plight of the underclass, in Biblical terms our neighbor, haunts us. We failed them, and in doing so we failed ourselves. We were accomplices in our own demise. Revolt is all we have left. It is the only hope“.
        — Chris Hedges – Days of Destruction, Days of Revolt
        (from the backcover of the book „days of destruction days of revolt“ by c. hedges/j.sacco, nation books/persueus books, june 2012.

        Among all industrialized nations we now have the:
        • highest poverty rate, both generally & for children

        • highest infant mortality rate

        • highest obesity rate

        • highest prevalence of mental health problems

        • highest military spending

        • largest international arms sales

        • greatest inequality of incomes

        • worst score on the United Nations gender equality index

        • lowest social mobility

        Quelle: http://www.rawstory.com
        Journalist and activist Chris Hedges appeared Friday on Moyers & Company to talk about the conclusions of his latest book. Days of Destruction, Days of Revolt is dedicated to investigating the most exploited and impoverished places in America, places that he says are “virtually off the radar screen in terms of the commercial media.”

        “It’s absolutely imperative that we begin to understand what unfettered, unregulated capitalism does,” Hedges emphasized. “These are sacrifice zones, areas that have been destroyed for quarterly profit. And we’re talking about environmentally destroyed, communities destroyed, human beings destroyed, families destroyed. And because there are no impediments left, these sacrifice zones are just going to spread outward.”
        When Moyers asked Hedges what he meant by saying there are no impediments left, he explained, “The political system is bought off, the judicial system is bought off, the law enforcement system services the interests of power, they have been rendered powerless.” Even worse, Hedges believes these devastated communities represent the future for all of us.
        Hedges was particularly eloquent in describing the coal-mining areas of West Virginia, which “in terms of national resources is one of the richest areas of the United States [but] harbor the poorest pockets of community, the poorest communities in the United States. Because those resources are extracted, and that money is not funneled back into the communities.”
        “Not only that,” he continued, “but they’re extracted in such a way that the communities themselves are destroyed. … They no longer want to dig down for the coal, and so they’re blowing the top 400 feet off of mountains poisoning the air, poisoning the soil, poisoning the water. … You are rendering the area moonscape. It becomes uninhabitable. … It’s all destroyed and it’s not coming back.”
        Hedges went on to talk about Camden, New Jersey, which since the disappearance of manufacturing has become the poorest city in the United States and one of the most dangerous. “It’s a dead city,” he said. “There’s nothing left. There is no employment. Whole blocks are abandoned. The only thing functioning are open-air drug markets, of which there are about a hundred. And you’re talking third or fourth generation of people trapped in these internal colonies. They can’t get out.”

        He spoke also about the Pine Ridge Reservation and migrant workers in Florida, saying, ” It’s greed over human life. … We, in that biblical term, we forgot our neighbor. And because we forgot our neighbor in Pine Ridge, because we forgot our neighbor in Camden, in Southern West Virginia, in the produce fields, these forces have now turned on us. They went first, and we’re next.”
        “These corporations know only one word, and that’s more,” Hedges went on. “And because the mechanisms of governance can no longer control them, there is nothing now within the formal mechanisms of power to stop them from the creating, essentially, a corporate oligarchic state.”

        “We have become complicit,” he noted sadly, “because we’ve accepted this as a kind of natural law. And the acceptance of this kind of behavior, and even the celebration of it is going to ultimately trigger our demise.”
        ———
        Revolt is all we have left. It is the only hope

  35. Warnungshinweis permalink
    2. Februar 2013 18:32

    http://www.gegendiestroemung.org

    Die Nutzung unserer Homepage sollte gut überlegt erfolgen,
    da jeder Zugriff staatlich registriert wird!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  36. Die Macht der Albträume - BBC-Doku permalink
    3. Februar 2013 11:25

    Die Macht der Albträume – BBC-Doku

  37. Mike Papantonio: The Climate Change Point of No Return permalink
    5. Februar 2013 23:02

    Attorney Mike Papantonio, co-host of the national radio talk show Ring of Fire, repeats what scientists like Bill McKibben have been saying for years: as the planet’s temperature rises, its climate is nearing a „no-return zone.“ Once the temperature increases by a further 2 degrees celsius, the earth will began to suffer extinction events. As of now, we’re heading for a seven-celsius increase in temperature—and climate catastrophe.

    Rather than get caught up in short-term concerns, we need to focus on the bigger issues affecting the sustainability of our planet, Papantonio argues. On February 17th, activists from around the country will be in DC with McKibben’s 350.org, the Sierra Club and the Hip-Hop Caucus for the Forward on Climate rally, demanding that Obama take a principled stand to address the realities of climate change.

    Mike Papantonio: The Climate Change Point of No Return

    • TV link The Climate Change Point of No Return permalink
      6. Februar 2013 15:10

      bei mir konnte ich den Film nicht sehen, hier über thenation.com

      http://www.thenation.com/video/172247/mike-papantonio-climate-change-point-no-return#

      Greenhouse Gases in the atmospere are at 390 parts per million (ppm) and climbing, with most climate scientists warning that the level must remain below 350 ppm to sustain life as we know it. The Intergovernel Panel on Climate Change estimates that the measurment could reach 541 to 970 ppm by 2100.
      (in: C.Hedges/J.Sacco, days of destruction days of revolt, page 150. [according to Dr. Pieter Tans NOAA//ESRL http://www.esl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends and Dr. Ralph Keeling http://scrippsco2.usd.edu ]).

      • chomsky says 3 years till the point of no return for global climate permalink
        6. Februar 2013 21:27


        janruary 2011 noam chomsky says 5 years till the point of no return for global climate

  38. Lieber verrückt als einer von Euch permalink
    5. Februar 2013 23:09

  39. Scientists Say Marine Life Facing Mass Extinction permalink
    6. Februar 2013 15:15

  40. Broschüren-Lesetipp: Georg Rammer: Armut essen Seele auf (Reichtum auch) permalink
    6. Februar 2013 15:25

    Georg Rammer „Armut essen Seele auf (Reichtum auch)“

    Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen aufgrund ihrer sozialer Herkunft: Lebenserwartung Ängste Feinmotorik Bildungschancen Selbstvertrauen Asthma Kopfschmerzen Konzentration Ernährungsmängel Aggressivität Gewalterfahrung Unfallhäufigkeit Intelligenzentwicklung Aufmerksamkeit Vernachlässigung Medienkonsum Wahrnehmungsstörungen Delinquenz ADHS Leistungsmotivation Selbstwirksamkeit Bindungssicherheit Luftwegserkrankungen Depressionen Misshandlung Heimunter-bringung Rauchen Sozialkompetenz Entwicklungsstörungen Schulabbruch Emotionalentwicklung Zukunftssorgen Zahngesundheit Gewalttätigkeit Sprachstörungen Teilleistungsstörungen Bauchschmerzen Infektionskrankheiten Schulverweigerung Arbeitslosigkeit Selbst-verletzungen Ausbildungsmangel Schlafstörungen Alkoholkonsum Verdauungsstörungen Seelentraumata Empathiefähigkeit Lesekompetenz Optimismus Wertschätzung Säuglingssterblichkeit Gehirnentwicklung Stresshormone

    „Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.“ – Astrid Lindgren (1907-2002), schwedische Kinderbuchautorin

    Wieso gibt es in einem der reichsten Länder der Erde eine wachsende Zahl von armen Kindern und Jugendlichen? Warum fordern sogar engagierte Kritiker meist nur Verbesserungen für Benachteiligte, nicht aber die Beseitigung der Kinderarmut?

    Als Psychologe in der Kinder- und Jugendhilfe hatte ich einen aufreibenden Einsatz gegen die Folgen der Armut zu erbringen; ermüdend und schier aussichtslos vor allem darum, weil in all den Jahren die Hauptursache der Chancenlosigkeit, nämlich die materielle Armut und die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, immer größer wurden. Eine Änderung ist auch derzeit nicht in Sicht, weil „die Politik“ die verhängnisvolle gesellschaftliche Kluft nicht verringert, vielmehr europaweit ausdehnt.

    In diesem Beitrag werden politische Entscheidungen, gesellschaftliche Entwicklungen und seelische Auswirkungen zusammengeführt. Ohne all diese Bedingungen aufeinander zu beziehen läuft jede Studie Gefahr, einseitige Schuldzuweisungen vorzunehmen („die Eltern versagen“) oder Forderungen zu stellen, deren Umsetzung den Kindern und ihren Eltern bestenfalls marginal helfen würde – wenn sie überhaupt umgesetzt würden.

    In der „marktkonformen Demokratie“ (Bundeskanzlerin Merkel) Deutschlands ist gewiss manche Veränderung möglich – solange die Besitz- und Machtverhältnisse nicht angetastet werden. Genau dies wäre aber die Voraussetzung, die garantierten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu verwirklichen. Gut gemeinte Appelle an Bundesregierung und Parteien werden diese (mit Karl Valentin gesprochen) nicht einmal ignorieren; sie werden gewiss nicht ausreichen, die wirtschaftliche und politische „Macht der 1%“ zu brechen. – Georg Rammer, Dezember 2012

    SBN 978-3-943078-04-6 Broschüre / 52 Seiten/ 5 Euro
    http://www.dutschke-verlag.de/page1.html

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