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Solidaritätskampagne für befreite Räume und Kolleg@s weltweit

24. Januar 2013

actionweekdeutschWir rufen vom 2.-12. Februar 2013 zu einer weltweiten Kampagne direkter Aktionen in Solidarität mit Freiräumen auf. Dieser Aufruf soll aber nicht nur in ein paar Aktionen in den nächsten paar Tagen münden, sondern es soll um viel mehr als eine Reaktion auf einen bestimmten Repressionsfall gehen. Dies ist ein Aufruf an alle AnarchistInnen und Antiautoritäre jetzt überall auf der Welt zu kämpfen.

Auch wenn der Frontalangriff des griechischen Staates gegen die anarchistische/antiautoritäre Bewegung zunächst die Initialzündung für
diesen Aufruf war, zeigen uns unzählige Beispiele weltweit, dass der Polizeiapparat und die Kommunalbehörden sowie Großkonzerne hervorragend miteinander kooperieren, um solidarische Strukturen anzugreifen und die Öffentlichkeit auf transnationaler Ebene zu befrieden. In den  letzten Wochen und Monaten kam es in den Gebieten der Erde, in denen die systembedingte Verelendung und erweiterte Gentrifizierungspläne  bereits jetzt die breite Bevölkerung betreffen, verstärkt zu  reaktionären Angriffen der Herrschenden auf die radikalen Bewegungen.  Hierunter fällt die Repression gegen konkrete Widerstandsformen wie  Landbesetzungen, selbstverwaltete Projekte, Betriebsbesetzungen oder  Streikaktionen. Daher liegt es nah, unsere Kämpfe weltweit zu verbinden  und im Hier und Jetzt zurückzuschlagen. Aktionen, die Bezug auf  angegriffene Freiräume in eurer Nähe nehmen, könnten dabei einen  Ansatzpunkt bilden. Lasst eurer Kreativität freien Lauf, um die  Botschaft von praktisch gelebtem Widerstand zu verbreiten.

Weltweit sind immer noch viele Kolleg@s eingeknastet. Viele von unseren selbstorganisierten Freiräumen werden überfallen oder geräumt, unsere Infrastruktur zerstört, unsere Gegeninformationsmedien zensiert oder sogar verboten. Wollen wir unsere Ideen demonstrativ nach außen tragen, warten überall Kampfroboter in Uniform. Der Überwachungsapparat verfolgt uns auf Schritt und Tritt, während der Staat auch auf die Unterstützung eines bewaffneten faschistischen Mobs setzt. Aber unser Kampf geht um mehr, als nur die Verteidigung von unseren Freiräumen.

Es ist an der Zeit zu sagen „Schluss mit dem ständigen Abwehrkampf!“ Der soziale Kampf ist ein tagtäglicher und muss unabhängig von Räumungen oder Festnahmen geführt werden. In unseren Herzen gibt es keine Grenzen. Für jedes zerstörte Projekt müssen zwei Neue rund um den  Globus entstehen. Für jeden im Knast sitzenden Kolleg@ sollten unsere Aktionen sprechen.

Wake up, jump in, get wild – Krieg dem Krieg der Herrschenden!
Für einen schwarzen Februar!

Quelle: fightnow

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