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Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat

13. Januar 2013

Richard Dawkins ist ein britischer Zoologe, theoretischer Biologe, Evolutionsbiologe und Autor wissenschaftlicher Literatur. Von 1995 bis 2008 war er Professor der University of Oxford.

Er wurde 1976 mit seinem Buch The Selfish Gene (Das egoistische Gen) bekannt, in dem er die Evolution auf der Ebene der Gene analysiert. Er führte den Begriff Mem als hypothetisches kulturelles Analogon zum Gen in der biologischen Evolution ein. In den folgenden Jahren schrieb er mehrere Bestseller, unter anderem The Extended Phenotype (1982), Der blinde Uhrmacher (1986), Und es entsprang ein Fluß in Eden (1995), Gipfel des Unwahrscheinlichen (1996), Der Gotteswahn (2006) und Die Schöpfungslüge (2009) sowie kritische Beiträge zu Religion und Kreationismus. Dawkins gilt als einer der bekanntesten Vertreter des „Neuen Atheismus“ und der sogenannten Brights-Bewegung, für die er in Artikeln in großen Zeitungen warb.

13 Kommentare leave one →
  1. Adporno permalink
    13. Januar 2013 10:46

    „Die Darwinlüge, warum Kropotkin Recht hat.“

  2. Glaube verdirbt die Gesellschaft permalink
    16. Januar 2013 23:42

    Glaube verdirbt die Gesellschaft

    Religiöse Menschen glauben nicht nur, sie glauben vor allem auch an die Vorteile ihres Glaubens: Er mache sie gesünder, friedlicher und gerechter. Studien widerlegen diesen Glauben.

    Sie kommen zum Ergebnis, dass es eine auffallende Korrelation gibt: In Gesellschaften mit mehr Gläubigen scheint es mehr Ungleichheit beim Einkommen zu geben. Auch scheint sich erhöhtes Beten in einer Gesellschaft eher negativ auf eine Reihe von Faktoren auszuwirken, darunter Arbeitslosigkeit, Armut, Übergewicht, Alkoholismus, Abtreibungen, Teenager-Schwangerschaften und Suizide.

    Nicht nur Korrelation, auch Kausalität

    Weiterlesen:

    http://wissen.dradio.de/religion-glaube-verdirbt-die-gesellschaft.38.de.html?dram:article_id=234240

    • Timotheus permalink
      2. Februar 2013 10:52

      Alle, die das Joch der Sklaverei zu tragen haben, sollen ihren Herren alle Ehre erweisen, damit der Name Gottes und die Lehre nicht in Verruf kommen.
      Wer aber einen gläubigen Herrn hat, achte ihn nicht deshalb für geringer, weil er sein Bruder ist, sondern diene ihm noch eifriger; denn sein Herr ist gläubig und von Gott geliebt und bemüht sich, Gutes zu tun. So sollst du lehren, dazu sollst du ermahnen.

      http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/1tim6.html

  3. Kacem El Ghazzali --- Für arabische Atheisten bleibt‘s gefährlich permalink
    21. Januar 2013 18:59

    Für arabische Atheisten bleibt‘s gefährlich

    von Michel Wyss

    Seit dem „Arabischen Frühling“ wird in Nordafrika über viele Themen offener gesprochen. Doch für Atheisten hat sich die Lage nicht verbessert.

    Kacem El Ghazzali ist bekennender Atheist und einer der bekanntesten Blogger aus Nordafrika. Seit dem März 2011 lebt der 22-jährige Marokkaner in der Schweiz, sein Asylgesuch wird derzeit geprüft. Ihm sei nur die Flucht ins Ausland geblieben, erzählt er. Als er bloggte, dass er nicht an Gott glaube, sei er vom Direktor seiner Schule verprügelt und von Mitschülern mit Steinen beworfen worden.

    Er erhielt Morddrohungen und musste schliesslich fliehen. Mittlerweile lebt er in der Region Zürich, den genauen Ort will er aus Sicherheitsgründen nicht angeben. Denn auch in der Schweiz wurde ihm via Internet mit dem Tod gedroht. In einem Fall ermittelt die Polizei.

    „Nur wer seine Überzeugungen für sich behält, lebt in Marokko einigermassen sicher“, sagt Kacem. Ganz anders nimmt er die Lage hierzulande wahr: In der Schweiz könne man sich ohne Probleme dazu bekennen, nicht an einen Gott oder eine höhere Macht zu glauben. In gewissen Kreisen würde dies sogar als trendig angeschaut werden: „Da ist es schlicht cool, sich als Atheist zu bezeichnen.“

    Atheismus nimmt zu

    Laut einer Studie der Universität Lausanne aus dem Jahr 2011 sind zehn Prozent der Schweizer Bevölkerung säkular, leben also ohne religiöse Praxis und Überzeugungen. Reta Caspar von der Schweizerischen Freidenker-Vereinigung kommt auf einen wesentlich höheren Prozentwert. Sie verweist auf die Univox-Studie aus dem Jahr 2010, wonach über die Hälfte der Schweizer Bevölkerung Religion für unwichtig hält.

    Zahlen zu der Anzahl Atheisten in arabischen Ländern findet man kaum. Kein Wunder, „im schlimmsten Fall riskiert man sein Leben, wenn man sich öffentlich als Atheist bezeichnet“, weiss Kacem. Nicht nur in Marokko, auch in anderen islamischen Ländern schaue die Lage nicht besser aus. Dies bestätigt der aktuelle Bericht der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union: In sieben Ländern droht Atheisten und Konvertiten, die eine andere Religion als den Islam annehmen wollen, die Hinrichtung. Darunter Saudi-Arabien und der Iran, mit dem die Schweiz noch immer einen „Menschenrechtsdialog“ führt. Ein junger saudischer Autor und Kolumnist, Hamza Kashgari, wurde am 12. Februar aufgrund dreier Tweets, in der er einen fiktiven Dialog mit dem Propheten Mohammed führte, von Malaysia an sein Heimatland ausgeliefert. http://www.audiatur-online.ch/2012/02/16/ungewisses-schicksal-fuer-saudischen-blogger/

    In anderen Ländern werden zwar keine Todesurteile gefällt, doch drohen Atheisten dennoch drakonische Strafen. In Tunesien etwa wurden Jabeur Mejri und Ghazi Beji im März dieses Jahres wegen eines „Angriffs auf die Moral, Verunglimpfung und Störung der öffentlichen Ruhe“ zu siebeneinhalb Jahr Haft verurteilt. Der Auslöser waren Mohammed-Karikaturen, welche die beiden Atheisten auf Facebook veröffentlicht hatten. Beji konnte nach Europa fliehen, Mejri sitzt in einem tunesischen Gefängnis.

    Schweizer Atheisten wären in der Pflicht

    Kacem hat beide Fälle verfolgt und versucht, die Öffentlichkeit in Europa und dem Nahen Osten zu sensibilisieren, sei es in Form von Artikeln auf seinem Blog oder im Falle von Kashgari mit einer Online-Kampagne. „Atheist zu sein, bedeutet für mich mehr als eine persönliche Einstellung. Als Atheist stehe ich ein für die universellen Menschenrechte und das Recht auf Meinungsfreiheit“, sagt er. Eine Haltung, die Kacem bei vielen Atheisten in der Schweiz vermisst. Dabei seien gerade sie in der Pflicht, weil sie ein viel grösseres Mass an Meinungsfreiheit geniessen. „Davon kann man in arabischen Ländern nur träumen.“

    Hat der arabische Frühling die Situation für Atheisten in der Region verbessert? Kacem ist sich nicht sicher. Kurzfristig habe es sicherlich Fortschritte gegeben, die Leute getrauten sich eher, über gesellschaftspolitische Themen zu sprechen. Doch zugleich werde von konservativer Seite versucht, Atheisten weiterhin mundtot zu machen. Seine Befürchtungen bestätigen sich aktuell durch den Verfassungsentwurf in Ägypten. Darin werden religionskritische Äusserungen als „Herabwürdigung“ und „Beleidigung“ der Religion unter Strafe gestellt.

    Michel Wyss © Audiatur-Online
    http://www.audiatur-online.ch/2013/01/18/fuer-arabische-atheisten-bleibts-gefaehrlich/

    • 23. Januar 2013 19:38

      „Blasphemie“: Kuwait steckt Atheisten ins Gefängnis

      Erneut wurde ein Atheist in einem islamischen Land nach Blasphemie-Vorwürfen eingesperrt. Diesmal traf es den aus Ägypten stammenden Blogger Abdel Aziz Mohamed Al-Baz. Eine Petition soll die Freilassung erreichen.

      Nachdem Vorwürfe der Blasphemie zum Jahreswechsel erhoben worden waren, sitzt der 27-Jährige seit drei Wochen im Gefängnis und wartet auf seinen Prozess.

      Der aus Ägypten stammende Journalist, der unter anderem einen Blog http://www.benbaz.info/ betrieb und als treibende Kraft hinter der Plattform Arab Atheist TV http://www.arabatheistbroadcasting.com/ gilt, war am 2. Januar an seinem Arbeitsplatz verhaftet und ins Zentralgefängnis der Hauptstadt gebracht worden.

      Ex-Muslime verurteilten die Inhaftierung und forderten dazu auf, sich bei der Regierung des Landes für die Freilassung von Al-Baz einzusetzen, eine entsprechende Petition verzeichnete bislang über 2.600 Unterzeichnungen https://www.change.org/petitions/government-of-kuwait-free-humanist-atheist-activist-abdel-aziz-mohamed-albaz?utm_source=share_petition&utm_medium=url_share&utm_campaign=url_share_before_sign . „Ganz gleich ob du Atheist, Muslim oder Christ bist: Niemand verdient es, für seine atheistischen Ansichten inhaftiert oder bestraft zu werden.“ Abdel Aziz Mohamed Al-Baz spreche lediglich offene seine Gedanken aus und habe sich in seinen Artikeln stets friedlich und höflich artikuliert.

      Al-Baz befindet sich in echter Gefahr, nach dem das Land im vergangenen Jahr die Todesstrafe für Blasphemie einführte. Die Mindeststrafe für die Lästerung von Allah, des Korans und dem Propheten oder seiner Ehefrauen beträgt selbst für Nichtmuslime zehn Jahre Gefängnis. Um der Todesstrafe zu entgehen, müssen Muslime glaubhaft Reue zeigen und einen Geldbetrag von umgerechnet rund 28.000 Euro zahlen, wenn sie einer fünfjährigen Haftstrafe entgehen wollen.

      Für das Absenden von „blasphemischen“ Twitter-Nachrichten ist der 26 Jahre alte Kuwaiti Hamad al-Naqi im vergangenen Mai zu zehn Jahren Haft verurteilt worden http://www.wissenrockt.de/2012/06/04/10-jahre-knast-fuer-blasphemische-tweets-27308/ . Zuvor hatte ein mehrere Hundert Menschen umfassender Lynchmob vor dem Gefängnis mit Sprechchören und Plakaten den Tod von Al-Naqi verlangt. Die Anhörung von Abdel Aziz Mohamed Al-Baz ist auf den 28. Februar angesetzt.

      Arik Platzek
      http://www.diesseits.de/meldungen/international/1358895600/blasphemie-kuwait-steckt-atheisten-ins-gefaengnis

  4. Killed for Not Reading Bible permalink
    21. Januar 2013 19:06

    Killed for Not Reading Bible

  5. Gott war`s! permalink
    26. Januar 2013 11:09

  6. The Way To Fuck God permalink
    26. Januar 2013 11:30

  7. Rundfunkbeitragsstaatsvertrag und Religion permalink
    2. Februar 2013 10:35

    Rundfunkbeitragsstaatsvertrag und Religion

    MÜNCHEN. (hpd) Das Grundgesetz ist eine große Quelle der Freude. Es schützt – siehe vor allem Artikel 3 und 4 – die Freiheit des Glaubens, der Weltanschauung und die freie Religionsausübung. Und so steht im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, dass „gottesdienstliche“ Betriebsstätten nichts zu zahlen haben. Und weil niemand benachteiligt werden darf, gilt das sogar für Agnostiker und Atheisten.

    http://hpd.de/node/14924

    +

    http://www.frohe-prozession.de/?p=1243

  8. Der Jesuswahn permalink
    16. Juni 2013 14:58

    Der Jesuswahn

    Philipp Möller im Gespräch mit Heinz-Werner Kubitza: „Ich halte Jesus von Nazareth für die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte.“ Der Autor von „Der Jesuswahn“ (Tectum Verlag, 2011) ist promovierter Theologe und erläutert im Gespräch die zentralen Aussagen seines Buches. Vom Alten über das Neue Testament, Jesus selbst und weitere zentrale Figuren des Christentums bleibt bei Heinz-Werner Kubitza nichts und niemand vor der wissenschaftlichen Entzauberung verschont.

  9. SUPERMUTanTIn permalink
    14. Dezember 2013 18:35

    Das Jerusalem-Syndrom

    Die deutsche Biologin Ruth Gärtner reist nach Israel, wo ihre jüngere Schwester Maria in einer psychiatrischen Spezialklinik behandelt wird. Maria leidet am sogenannten „Jerusalem-Syndrom“ und glaubt, sie werde als Gottesmutter den Messias zur Welt bringen. Als die besorgte Ruth ankündigt, dass sie die Vormundschaft beantragen und ihre hochschwangere Schwester mit nach Deutschland nehmen will, ist Maria über Nacht verschwunden.

    http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/10318946_filmmittwoch-im-ersten/18588494_das-jerusalem-syndrom

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jerusalem-Syndrom

  10. Oktopusse ~ Genies der Tiefsee permalink
    20. Dezember 2014 13:09

    Oktopusse ~ Genies der Tiefsee

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  1. Kollege Wolfgang Erbe informiert: “mörderisches Weihnachten und neues Jahr”! | Arbeitskreis Gewerkschafter/innen Aachen

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